Nein, ich berichte jetzt nicht über eine neue Studie. Der Gedanke kam mir heute beim Spaziergang.

Blogs machen schlau!

Bei allen Medien liegt die Herausforderung in der Selektion. Welche Wochenzeitung kaufe ich und welche Artikel lese ich? Welche Podcasts höre ich, welche Websites besuche ich, welche Blog lese ich und welche Blogs darf ich ernst nehmen usw…?

Das abgedroschene „Macht schlaue schlauer und dumme dümmer“ trifft auf alle zu.

Informationsquellen:

Abgesehen vom Internet habe ich als Informationsquelle Bücher (besser geht’s nicht ;-) und „den Spiegel“. Ich kaufe mir auch bei jeder Gelegenheit „Die Zeit“.
Ich lese mich erst seit einem halben Jahr durch Blogs. Nun ging ich gerade den Strand hoch und überlegte. „Warum fühle ich mich durch Blogs besser informiert als durch Printmedien?“

Was macht Blog so gut?

Zunächst fand ich gut, dass alle diskutieren können. Zu jedem Thema. Das ist sehr interessant gerade wenn es zu Kontroversen kommt.

Es wird in Printmedien über bestimmte komplexe Zusammenhänge berichtet. Aber selten von dem Experten, sondern von einem Journalist. Diese Zwischenstation fällt bei Blogs oft weg. Die Experten berichten selbst. Das geht zwar hin und wieder auf die Kosten der Didaktik aber zu Gunsten des Inhalts. Jeder, der sich ein einem bestimmtem Bereich gut auskennt, hat schon mal (ich im Spiegel) Artikel gelesen, die so schlecht waren, dass ich völlig fassungslos meine „Abo-Plakette“ vom Cover abgezogen habe.

Mir stellt sich dann immer die grausame Frage, ob mir alle Artikel so schlecht vorkommen würden, wenn ich mich bei allem gut auskennen würde. Ich glaube aber nicht.

Zusammenfassung:

Ich glaube Blogs machen schlau, weil sie viele Meinungen und Einstellungen wiederspiegeln, oft direkt von Experten verfasst werden und das alles sehr aktuell. Außerdem habe ich oft die Möglichkeit den Blog-Schreiber “lesen zu lernen”.

Spaziergang beendet :-)

Gruß,
Arne

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