Was schmecke ich?

Warum schmecken einige in Kaffee nur Kaffee und andere Rhabarber, Trauben, Schokolade und allerlei Exotisches. Des Rätzels Lösung liegt in einer machtvollen Verbindung des Gehirns mit den Augen.

Erwartung

Wenn wir etwas Essen beziehungsweise Trinken, schauen wir es immer zunächst an. Dann erwarten wir einen Geschmack. Diese Erwartung ergibt sich aus den bisherigen Erfahrungen mit dem Genussmittel.

Ein Test

Es gibt einen interessanten Test. Dort packst du alle möglichen aromatischen Speisen, Gewürze oder was  man auch immer riechen kann, in undurchsichtige Dosen und stellst einigen Freunden die Aufgabe zu erraten, was in den Dosen zu finden ist. Du wirst überrascht sein, wie schlecht wir am reinen Geruch erkennen können, um was es sich handelt.

Hirntraining

Mit Kaffee ist es im Grunde dasselbe. Wenn du immer nur (schlechten) Kaffee getrunken hast, steckst du ihn in eine Schublade, bevor du schmeckst. Wenn aber schon in deinem Gehirn gespeichert ist, wie vielseitig Kaffee sein kann, hast du es leichter Nuancen und Geschmäcker zu erkennen.

Üben, üben, üben

Also der einzig wahre Tipp ist, deinen Begriff von Kaffee zu erweitern, indem du viele verschiedene Kaffees genau unter die Lupe nimmst. Wie so oft geht nichts über Übung und Erfahrung. Das Schöne ist, dass wir nach jeder Verkostung merken, dass wir besser werden. Also ran an die Tassen!

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