Archiv für das Tag 'körper'

15
Mar

Wie schnell muss ich einen Espresso verarbeiten?

Von ArneEspresso4 Kommentare »

Espresso

In einem Espresso, oder hier bei uns in Spanien "Café solo", steck mehr drin als man erwartet. Die Crema kennt mittlerweile fast jeder. Viele Kaffeeliebhaber legen hohen Wert auf ihre Farbe, Konsistenz und ihr Volumen. Nussig braun und mit feinem, festem Schaum. Es gibt aber noch zwei weitere Bestandteile. Der Körper ist der Größte. Einen Halbkreis beschreibend, am "Boden" des Espressos, findet man den dritten Teil, sein Herz.

Espressos haben also Schichten. Jedoch beginnen diese Schichten direkt nach der Zubereitung zu verschmelzen. Die dunkle Farbe des Herzens dehnt sich nach oben hinaus und "verschluckt" innerhalb von ca. 10 s den Körper des Espressos. Diese Bewegung, kann man beobachten, wenn man den Espresso in ein durchsichtiges "Shot-Glas" füllt.

Je frischer der Espresso ist, desto besser schmeckt er. Nach dem Ablaufen der 10s, wird der Espresso nicht nur dunkel, sondern verändert seinen Geschmack!

Mundgefühl

Dann hat er ein weniger lebendiges Mundgefühl und einen unangenehmen, bitteren Abgang. Wenn man den Espresso mit Milch verbindet, stoppt man diesen Prozess. Also sollte der Espresso für ein Cappuccino oder eine Kaffe Latte innerhalb von 10 ...

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23
Feb

Wie verkoste ich Kaffee?

Von ArneKaffeeverkostungKeine Kommentare »

Kaffee verkosten kann jeder. Je mehr Übung man darin hat, desto detaillierter werden die Beschreibungen. Ich empfehle dringend, immer mindestens zwei Kaffees auf einmal zu verkosten. Dies erleichtert einem die Beschreibung enorm.

Geschmackswahrnehmung

Es ist schwer, abstrakte Sinneswahrnehmung zu beschreiben. Die meisten Menschen haben wenig Übung darin ihre Geschmackswahrnehmungen zu beschreiben. Die Möglichkeit des Vergleiches, erleichtert diesen Prozess. Man muss die Wahrnehmung nicht allgemein einordnen, sondern kann sie nebeneinander betrachten. Welcher der Kaffees ist stärker, voller, aromatischer, hat mehr Säure, den schnelleren Abgang und vieles mehr. Am Anfang ist es auch gut, bei seinen Verkostungen, immer einen bestimmten Kaffee mit zu vergleichen. Dieser wird dann zum Maßstab für weitere Kaffeeverkostungen. Es ist immer gut sich seine Eindrücke zu notieren. Zum einen schafft man sein eigenes Nachschlagewerk und zum anderen, wird einem bewusst, dass der "gleiche" Kaffee nicht immer gleich schmeckt. Es ist außerdem empfehlenswert, Kaffee zu zweit oder in größeren Gruppen zu verkosten. Das meiste lernt man immer im Austausch mit anderen.

Ich habe mir vorgenommen, viele Kaffees zu verkosten. Die Ergebnisse werde ich euch hier natürlich präsentieren. Um euch darauf gut vorzubereiten werde ich in dieser Woche noch einige Artikel zum Thema "wie schmecke ich" ...

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