Wir sind in Barcelona auf dem Passeig de Gràcia, einer der größten Geschäftsstraßen der Stadt. Wir kommen zu Fuß von der Metro Jaume I und sind schon einige Zeit unterwegs, um uns umzusehen und Fotos zu machen. Es sind 35 Grad. Wir sind ein wenig langsamer als das Stadttreiben um uns.

Dann tut sie sich vor uns auf. Eine Nespresso-Boutique. Ein Tempel, ein Schloss, ein Designwunder.

Wir werden noch langsamer und kommen zum Stehen. Kurze Besprechung: Wir gehen rein!

20 Grad. Eine junge Dame im goldenen Hemd begrüßt uns. Über eine Treppe kommen wir zum Hauptschauplatz. Links von uns tut sich ein langer Tresen mit ca. 20 weiteren goldenen „Priestern“ auf. Sie bewegen sich wie eine edle Version einer Mischung von Apothekern und Juwelieren. Hinter ihnen befindet sich eine unglaubliche, meterhohe Wand aus bunten länglichen Kartons.

Neben uns wuchtet eine junge Mutter ihre bunten Röhren in Richtung Ausgang. Sie sieht glücklich aus.

Wir fragen, ob wir Fotos machen dürfen. Die Priesterin stimmt zu. Sie ist stoß, dass wir ihrer Religion diese Beachtung schenken.

Dann fällt unser ...

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