Zwei Weihnachtsgewinnspiele im Barista-Blog – Tolle Preise zu gewinnen!

Es gibt 6 Preise und zwei Teilnahmemöglichkeiten

Gewinnspiel 1:

Stelle kurz dieses Gewinnspiel und den Barista-Blog in deinem Blog (auf deiner Seite) vor. Dann schreibe eine kleine Weihnachtsgeschichte, in der unten genannten Worte vorkommen sollen und stelle diese ebenfalls auf deine Seite. Schreib aber auch dann hier einen kurzen Kommentar mit Link damit alle Interessierten deine Geschichte finden.

Was gibt es zu gewinnen?

[nggallery id=48]

Gewinnspiel 2:

Schreibe eine kleine Weihnachtsgeschichte, in der die unten genannten Worte vorkommen sollen. Veröffentliche deine Geschichte in diesem Artikel als Kommentar.

Was gibt es zu gewinnen?

[nggallery id=49]

Wie soll die Geschichte aussehen?

  1. Kaffee
  2. Espresso
  3. Süchtig
  4. Weihnachten
  5. Geschenk
  6. Barista
  7. Familie
  8. Kaffeepresse
  9. Kaffeebohne
  10. Kaffeemühle
  11. Kaffeesatz

Meine Geschichtche

So stelle ich mir dieses Weihnachten vor.

Es ist Heiligabend und der 8Kg Truthahn fängt langsam an einen köstlichen Duft aus dem Backofen zu verbreiten. Aber er braucht noch 3 Stunden. Kerzen und mein erster „eigener“ Weihnachtsbaum flankieren die Stimmung. Alles funktioniert langsamer und gemütlicher an diesem Tag, ich könnte auch besinnlicher sagen. Die Geschenke wurden liebevoll unter dem Weihnachtsbaum positioniert.  Im Wohnzimmer haben es sich alle gemütlich gemacht. Der perfekte Zeitpunkt für einen guten Kaffee. Ein Kaffee aus Lateinamerika, der gut zum Kuchen und den Keksen passt. Ab mit den frischen Kaffeebohnen in die Kaffeemühle. Meine Verwandtschaft freut sich bei solchen Gelegenheiten immer einen Barista in der Familie zu haben. Endlich kommt wieder die 1,5L Kaffeepresse zum Einsatz, ich bin zwar kaffeesüchtig aber die ist selbst für mich zu groß. Der Kaffee kommt gut an und wir trinken ihn alle bis nur noch der Kaffeesatz in den Tassen zu finden ist. Espresso wird es erst nach dem Essen geben. Jetzt lassen wir uns von der Stimmung berieseln, bis der Truthahn fertig ist und steigen auf Wein um – mit dem Glas Pesquera Crianza in der Hand verabschiede ich mich von euch…

…und wünsche euch ein besinnliches Fest und viel Spaß bei der Teilnahme an diesem Gewinnspiel! Bis zum 17.12.2010 dürft ihr gerne mit machen!

Viele Grüße,

Arne

15 Kommentare

    Hier meine Weihnachtsgeschichte:

    Es war Mittwoch und es war kalt. Das war nicht weiter verwunderlich, schließlich waren es nur noch neun Tage bis Weihnachten. Neun Tage und ich hatte schon alle Geschenke beisammen. Ich konnte meinen freien Tag also sorgenlos genießen. Und genau das wollte ich auch tun. Obwohl ich gestern abend noch mit ein paar Freunden aus war – zuerst in meinem Lieblingsrestaurant und anschließend im Kino – wurde ich um sieben Uhr wach. Ich zog mir meinen Morgenmantel über und ging in die Küche. Was nun folgte, kann man nur als Ritual bezeichnen. Es geht nichts – absolut nichts – über einen guten Kaffee am Morgen, und ein guter Kaffee kommt stets aus einer French Press. Ich wog mir die erforderliche Menge Kaffeebohnen ab (übrigens das einzige, das ich morgens wiege) und füllte sie in die Kaffeemühle. Während das Keramikmahlwerk seine Arbeit versah, füllte ich frisch gefiltertes Wasser in den Wasserkocher und schaltete ihn ein. Meine Kaffeepresse steht allzeit griffbereit neben der Espressomaschine. Beim Einfüllen des Kaffepulvers den frischen Kaffeeduft einatmen – welch ein Hochgefühl. Jetzt zeigte der Wasserkocher 95 Grad Celsius, also Wasser in die Presse, einmal umrühren und warten. In den nun folgenden vier Minuten fuhr ich den Laptop hoch und kontrollierte meine E-Mails: nichts Besonderes. Der Kurzzeitwecker meldete lautstark das Ende der Wartezeit. Deckel auf die Presse und den Kaffeesatz mit dem Stempel nach unten drücken. Mit einer Tasse frisch zubereiteten Kaffees begab ich mich ins Wohnzimmer, ließ mich auf das Sofa sinken und genoss das unverfälschte Aroma. Meinen Morgenkaffee trinke ich immer pur. Kein Zucker, keine Milch, kein Firlefanz. Man trinkt ja seinen Single Malt auch ohne Eis und raucht keine Havanna zu einem Glas guten Rotwein. Meine Kaffeebohnen beziehe ich über das Internet. Das ist zwar etwas unpersönlich, dafür ist die Auswahl schier unendlich. Heute Morgen ist es ein Sumatra Lintong. So sollte jeder Tag beginnen.
    Am Vormittag fuhr ich in die Stadt. Ich wollte ein wenig bummeln gehen, etwas, das ohne den Stress, noch schnell ein paar Geschenke kaufen zu müssen, unendlich viel angenehmer ist. In einer schmalen Seitengasse fiel mein Blick auf ein kleines Café. Ich hatte es noch nie bewusst wahrgenommen. Das erste, was mir beim Betreten auffiel, war der Duft nach frisch gemahlenem Kaffee und das sanfte Brummen einer Siebträger-Espressomaschine. Das Café selbst war eher gemütlich als modern eingerichtet. Außer mir war nur ein junges Paar anwesend, das an seinem Espresso nippend Reisekataloge studierte. Die Bedienung kam zu mir, kaum dass ich mich gesetzt hatte. Sie war Mitte zwanzig, dunkelhaarig, bildhübsch und lächelte das wunderbarste Lächeln, das ich seit langem gesehen hatte. Ich lächelte zurück und bestellte einen Cappuccino ohne Schnickschnack. Fünf Minuten später brachte sie mir die Tasse. Ich staunte nicht schlecht: mit an Perfektion grenzender Akkuratesse hatte sie den Milchschaum so in die Tasse gefüllt, dass das Bild einer Blume entstanden war. „Wow!“, sagte ich, „Sie sind also eine echte Barista.“. „Es bleibt einem kaum etwas anderes übrig, wenn man in einer kaffeesüchtigen Familie aufwächst.“. „Darf ich Sie zu einem Kaffee oder ähnlichem einladen?“, fragte ich. „Gerne.“, antwortete sie, „Aber ich trinke am liebsten Tee.“.

    Antworten

    Meine Geschichte
    So stelle ich mir dieses Weihnachten vor.

    Also auf den Barista-Blog bin ich gestoßen, als ich im Internet nach einem Adventskalender gefüllt mit Kaffee gesucht habe. Für jemanden, der süchtig nach Kaffee ist, eine tolle Seite. Konnte aber noch nicht alles lesen. Das mache ich an Weihnachten, über die Feiertage, wenn etwas mehr Ruhe einkehrt. Zur Zeit bin ich damit beschäftigt, erstmal alle Geschenke zu besorgen. Meine Mutter hat einen Vollautomaten, da wollte ich ihr eine leckere Mischung Kaffeebohnen kaufen. Das Gerät haben wir ihr letztes Weihnachten geschenkt, zuerst wollten wir ihr eine Kaffeemühle schenken, aber dann haben wir uns aus praktischen Gründen für einen Vollautomaten entschieden. Da hat sie nur ein Gerät in der kleinen Küche rumstehen. Auf meinem Wunschzettel steht eine Kaffeepresse, es geht einfach nichts über den Geschmack einer frisch gemahlenen Kaffeebohne, und dann mit so einer Presse zubereitet. Das wäre auch ein schöner Gewinn für mich *gg*
    Und dann werden wir mit der Familie an Weihnachten schön gemütlich beisammen sitzen, Kaffee oder auch Espresso trinken, Weihnachtslieder hören und die Gans verdauen. So stelle ich mir die Feiertage vor. Und aus dem ganzen Kaffeesatz lesen wir dann an Silvester, wie das neue Jahr wird 😉

    Antworten

    habe leider keinen Blog, daher hier meine Weihnachtsgeschichte:

    An Weihnachten geht es zu meinem Vater zum gemütlichen Umtrunk, das Getränk der ersten Wahl ist der Kaffee. Mein Papa meinte er hat einen tollen Bio-Kaffee der noch nicht mal 3 euro gekostet hätte. Ich habe mir die Packung zeigen lassen und lustigerweise war es kein kaffee sondern eine 250g packung espresso, daher war der auch so günstig. Aber für nen Koffeinsüchtigen zählt ja nur dass es aus Kaffeebohnen gemacht ist, ne? Aber ich glaube als Geschenk kriegt er einen Gutschein für den Optiker ^^
    Am 1. Weihnachtsfeiertag steht dann der obligatorische Besuch der restlichen Familie an. Meine Tante hat eine Kaffeepresse (nicht von Barista), um die ich sie beneide. Die macht das noch ganz altmodisch mit Kaffeebohnen im Laden kaufen und dann daheim in der Kaffeemühle mahlen (das duftet!) und einfüllen. Da ist dann sogar der Kaffeesatz eigentlich zu schade zum Wegwerfen 🙂

    lg Marie

    Antworten

    Wie jeden Morgen im Dezember hatten der Weihnachtsmann und seine Helfer eine harte Nacht hinter sich. Das ganze Geschenkeeinpacken ist sehr anstrengend und um die müden Geister wieder zu motivieren gibt der Weihnachtsmann für alle eine Runde Kaffee und Espresso aus. Nur Rudolph bekommt nichts, denn der ist süchtig nach Kaffee und muss nach Weihnachten deshalb in eine Entzugsklinik. Das ist ein Geschenk seines Chefes. Rudolph ist bekannt bei jedem Barista in der Weihnachtswelt, doch die halten jetzt zusammen wie eine große Familie und verstecken vor ihm jede Kaffeepresse, Kaffeebohne, Kaffeemühle und jeden Kaffeesatz, damit er nicht in Versuchung kommt. Das ist wirklich hart für Rudolpf, aber da er seinen Job liebt trinkt er jetzt nur noch Wasser.

    Antworten

    Ich wachte auf und blickte auf meinen Kalender: der 24. Dezember – oh, heute ist ja schon WEIHNACHTEN! Mit erschrecken stellte ich fest, dass ich immer noch nicht alle GESCHENKE für meine FAMILIE zusammen hatte aber wie es sich für einen Espresso-Süchtigen gehört, ging ich erst mal in die Küche um den Tag gut zu beginnen. In der Küche ging der Schreck auch schon weiter, mein Mitbewohner hatte einfach den ganzen Espresso verbraucht so dass mir nur noch ein einfacher KAFFEE blieb, nun gut, besser als nichts. Etwas betrübt machte ich mich auf den Weg in die Stadt und huschte vom einen Geschäft in das Nächste, ohne etwas schönes zu finden. Mit was könnte ich meine Familie nur erfreuen? Um doch noch einen Espresso zu bekommen, machte ich mich auf zu meinem Lieblings-Coffee Shop. Wie immer war auch mein Lieblingsbarista da, der mich mit der Fragen „wie immer?“ begrüßte. Ich nickte und nahm kurze Zeit später meinen Espresso entgegen. Im Laden war es gerade ruhig und Marc, der Barista fragte „ist irgendwas nicht in Ordnung? Du siehst irgendwie betrübt aus“. „Ach, ich brauch noch Geschenke für heute Abend und mir fällt einfach nichts ein…“ „Na da können wir doch etwas machen“, sagte Marc mit einem Lächeln. Schnell zauberte er einen Geschenkkorb zusammen, der neben einer KAFFEEPRESSE auch KAFFEEBOHNEN und die passende KAFFEEMÜHLE enthielt. Ich war begeistert, doch eine Kaffeepresse? Bleibt da kein KAFFEESATZ im Kaffee? Natürlich wollte ich meinen Eltern & Co. nur das Beste schenken aber Marc erklärte mir ausführlich „nein, natürlich nicht. Die Kaffeebohnen müssen nur in der richtigen Stärke gemahlen werden, dann kann deine Familie wunderbaren Kaffee genießen“. Ich bedanke mich bei ihm und verließ den Coffee Shop mit einer riesigen Tüte und einem noch größeren, zufriedenen Lächeln.

    In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

    Antworten

    Hey Arne, der Trackback ist unterwegs, ich bin natürlich auch dabei. Nachdem du das letzte mal bei mir teilgenommen hast und den guten Sonntagmorgen Kaffee abgeräumt, muss ich natürlich auch mal die Chance wahrnehmen :-).

    Viel Erfolg mit dem Gewinnspiel, hoffe meine Geschichte gefällt!

    Beste Grüße aus Hamburg

    Antworten

    Hier meine Geschichte:

    Weihnachten war nur noch acht Tage entfernt und ich brauchte noch ein Geschenk für meinen koffeinsüchtigen Liebsten. Letztes Jahr hatte ich ihm eine Kaffeepresse und eine Kaffeemühle geschenkt. Das Ergebnis ist, dass wir seither zwar sehr guten, aber immer den gleichen Kaffee trinken. Also vielleicht eine Espressomaschine? Eine gute Siebträgermaschine hatte er sich schon lange gewünscht, aber woran erkenne ich eine gute Maschine und eine gute Maschine alleine macht noch keinen guten Espresso. Da kam mir der Gedanke: es gibt doch bestimmt Veranstaltungen, in denen einem die Kunst der Kaffee- und Espressozubereitung vermittelt wird. Also rein ins Internet und suchen. Und tatsächlich finden sogenannte Barista-Seminare in vielen deutschen Städten statt. Man bekommt quasi von der Kaffebohne bis zum Kaffeesatz alles beigebracht und erlernt die richtige Zubereitung verschiedener Kaffeespezialitäten – so die Werbung. Auf jeden Fall ist es mal was anderes. Also gleich zwei Plätze gebucht und bald heißt es: Willkommen in der Barista-Familie.

    Antworten

    Wow, schon wieder Dezember! Das Jahr vergeht so schnell. Schon wieder müssen massig Geschenke zu Weihnachten für die Familie gekauft werden und als armer Student muss das Geld ja erstmal woher kommen. Was macht man da? Genau, bei einem großen Unternehmen anheuern, die Uni Uni sein lassen und nachts wie blöde ackern, um in zwei Wochen mal richtig viel Kohle zu bekommen. Naja, vergleichsweise viel ;-). Jetzt hat die Nachtschicht aber immer so einen Nachteil, sie ist nachts! Ansonsten ist der Student ja auch einigermaßen nachtaktiv, aber wenigstens muss er sonst nicht die ganze Nacht am Stück arbeiten, sondern kann sich aussuchen, womit er die Zeit verschwendet. Nun ist die Arbeit einigermaßen anstrengend und wird von Mal zu Mal eintöniger. Kurzum, die Müdigkeit meldet sich immer öfter und will bekämpft werden.
    Was hilft da besser, als ein ordentlicher Schuss Koffein. Ob Kaffee oder Espresso, kalt oder warm, mit Milch und/oder Zucker, eigentlch ganz egal. Hauptsache in rauen Mengen! Also heißt es jeden Abend: Raus mit dem Kaffee aus der Dose, oder wenn ich mal ganz gut drauf bin, Kaffeebohnen in die Kaffeemühle und mahlen, rein in die Kaffeepresse, Wasser druff und warten. Je nach Zubereitungsart hinterkippen oder genießen. Wenn ich wenigstens ein guter Barista wäre, so könnte ich mir den Kaffee noch toll verzieren, so muss eine einfache Tasse oder ein schnödes Glas reichen.
    Dann nochmal die ganze Tour, um noch schnell eine Thermoskanne zu füllen. Da man eh schon süchtig danach ist, brauch man schließlich auch in der Pause eine neue Dosis.
    Und den Kaffeesatz? Naja, meine Oma schüttete diesen immer an die Rosen. In Ermangelung passender Balkonbepflanzung, abgesehen vom derzeitigen Wetter, fliegt er einfach nur weg. Vielleicht sollte ich ihn aber lieber aufheben und lernen, im Kaffeesatz zu lesen 😀

    Antworten

    Wieder einmal stand Weihnachten vor der Tür. Um genauer zu sein, es war der erste Advent. Doch innerlich brach bei mir jetzt schon Panik aus. Diese begründete sich auf der Tatsache, dass nicht nur harmlos Geschenke gekauft und allerlei für das große Fest vorbereitet werden musste – nein, da hätte ich nur müde gelacht. Der Wind wehte von einer anderen Seite, und dieser eisige Wind war meine Schwiegermutter. Mein Mann, John Pieter, war Engländer, Journalist und aus Berufsgründen wohnten wir in Deutschland. Doch die Feiertage verbrachten wir traditionell in „Good Old England“, seine Familie wohnte auf einem beschaulichen Landsitz, nicht weit von London entfernt. Eigentlich sollte ich mich freuen, die Ferien so luxuriös, in den stilvoll eingerichteten Gästezimmern bei meiner lieben Verwandtschaft verbringen zu können. Doch wie ich schon anklingen ließ, hatte die „Queen“ wie meine Mutter und ich sie liebevoll nannten, eine Attitüde, die zwar majestätisch anmutend schien, jedoch konnte sie herrschsüchtig sein. Sie war der Inbegriff einer klassischen, alten englischen Lady: äußerst reserviert in ihrer Art zu sprechen und sich zu geben – sie schaffte es, mit ein paar spitzen Worten pikante Situationen herzustellen und zudem war sie äußerst autoritär. Doch noch ein Problem hatte ich mit dem Besuch. Und das war das Land selbst, genauer, seine Tradition, Tee gegenüber Kaffee zu bevorzugen, ihre mit nichts zu übertreffende „Tea Time“. Jeder aus John Pieters Familienkreis trank ausschließlich Tee – niemand war für mein schwarzes Lebenselixier zu gewinnen. Nun ja – der ganze Stolz meiner Überredungskunst war mein Mann, er war mittlerweile fast so süchtig wie ich. Ich übertrieb nicht, wenn ich sagte, ich sei eine wahre Barista-Künstlerin, meiner Leidenschaft verlieh ich Ausdruck, indem ich seit zwei Jahren ein uriges Kaffeehäuschen inmitten der Altstadt besaß, mit delikaten und edlen Kaffeesorten.
    Sieben Tage später war es soweit, wir standen mit Little John, unserem kleinen, rothaarigen Sohn, auf dem Arm vor der imposanten Eingangstür der Queen. Als Gastgeschenk hatte ich ihr aus meinem Laden eine Kaffeemühle mitsamt einem Säckchen aromatischer Kaffeebohnen mitgebracht. Ich war äußerst gespannt, wie sie darauf reagieren würde und schon öffnete sich die Tür. Ich hatte dieses Geschenk nicht ohne Hintergedanken mitgebracht. Vielleicht könnte ich sie dieses Mal doch für einen Kaffee oder auch einen Espresso begeistern.
    „Good evening my dears!“ begrüßte sie uns und der Duft von frisch aufgebrühtem Tee strömte uns entgegen. Im Tea room erwartete uns die gesamte Verwandtschaft. Alles war festlich dekoriert, glöckchenklingende Weihnachtsmusik mit dem dazugehörigen Kinderchor im Hintergrund ertönte, die Mispelzweige hingen von der Decke und auch ein gefüllter Socken hing noch für Little John am brennenden, Herz erwärmenden Kamin. Nach einiger Zeit fand ich mich auf einem gemütlichen Sessel wieder. Das Tor meiner Gedankenwelt öffnete sich und ein Tagtraum überfiel mich. Darin war England seit Jahrhunderten das Kaffeeimperium überhaupt. Statt „Tea-Time“ war die „Coffee-Time“ so populär wie Big Ben und meine Schwiegermutter entpuppte sich gar als begabte Kaffeesatzleserin. Der durchdringende, schrille Ton des Wasserkessels ließ mich aufschrecken. Während ich mich auf den Weg in die Küche machte, hörte ich hinter mir die hysterische Stimme der Queen: „John Pieter! He’s good as gold!“
    Angekommen, wollte ich einen himmlisch duftenden Kaffee als Lockstoff, mit den gar nicht mal so gut angekommenen Gastgeschenken, zubereiten. Siedend heiß fiel mir ein, dass ich zwar Kaffeepresse und Bohnen, jedoch keine Kaffeemühle hatte. Verzweifelt suchte ich mit der Hoffnung, etwas Derartiges zu finden. Und tatsächlich – mein Weihnachtsgeschenk von letztem Jahr stand zugestaubt und unbenutzt in der letzten Ecke. Dunkel und vergessen. Liebevoll zog ich die Kaffeemühle aus dem Schrank. Sie hatte sie gut versteckt. Hinter allerlei alten Einmachgläsern. Mit dem Geruch des Kaffees wollte ich gegen den des Tees ankämpfen.
    Als der Kaffee fertig war, bemerkte ich eine kleine Kaffeebohne, die alleine gelassen von ihren Freunden (die schon in der Kaffeemühle gelandet waren), auf dem Tresen lag.
    Im Tea room zurückgekehrt bot ich der sich angeregt unterhaltenden Runde meine Kreation an.
    „Es ist eine neue Sorte in meinem Reportoire. Will jemand kosten?“ Keiner schien mich zu bemerken und so ging ich noch ein paar köstliche Kekse aus der Küche holen.
    Als ich den Raum wieder betrat, konnte ich meinen Augen kaum trauen, denn einige konnten wohl der Versuchung, doch einmal zu probieren, nicht widerstehen und nippten tatsächlich Kaffee aus ihren Tassen!
    Mein Weihnachtswunder war in Erfüllung gegangen – und vielleicht war ja mein Tagtraum des Kaffeeimperiums doch nicht so abwegig gewesen.

    🙂 Fröhliche Weihnachten.

    Antworten

    Ich hatte mir gerade in einem netten Café einen Platz gesucht, um zwei meiner Leidenschaften zu fröhnen. Einmal wäre das das Kaffeetrinken und zum anderen das Krimislesen. Ich weiß nicht genau, wonach ich mehr süchtig bin. Aber glücklicherweise brauche ich mich ja nicht entscheiden, was ich mehr liebe Krimis oder Kaffee.

    Als die Kellnerin kam entschied ich mich diesmal für einen Espresso und holte mein Buch aus der Tasche. Es war der neueste Krimi von Andreas Franz und unheimlich spannend. Doch leider kam ich nicht weit mit meiner Lektüre. Denn nach nur wenigen Minuten kamen zwei Männer in das Café und setzten sich an meinen Nebentisch. Beide diskutierten ziemlich laut, was sie ihrer Familie zu Weihnachten als Geschenk machen sollten. Viele Dinge wurden angeführt und gleich darauf wieder verworfen. Ich war am Verzweifeln. Ich hatte gehofft, in dem Café ein wenig Ruhe zum Lesen zu finden. Vor Verzweiflung bestellte ich mir ein ganz großes Stück Torte und einen weiteren leckeren Kaffee. Aber wenn ich gedacht hatte, dass ich nach dem Verzehr vielleicht zum Lesen kommen würde, hatte ich mich stark getäuscht.

    Denn jetzt sprachen mich die beiden Männer an. Ihre Frauen wären ungefähr in meinem Alter und ob ich ihnen nicht etwas empfehlen könnte, was als Geschenk geeignet und willkommen wäre. Parfum, Handtaschen, Schmuck, Kleidung hätten beide Damen schon in den letzten Jahren bekommen. Ich muss zugeben, innerlich stöhnte ich ganz laut auf. Auch das noch …

    Aber vielleicht war das meine Chance, doch noch zum Lesen zu kommen. Ich schrieb den beiden Männer die Internetadresse vom Barista-Blog auf und berichtete ihnen, dass ich hier immer meine Infos über leckere Kaffeesorten bezöge. Ich empfahl den beiden ihren Frauen verschiedene Sorten gemahlenen Kaffee oder ganze Kaffeebohnen zu schenken und dazu eine Kaffeemühle oder eine Kaffeepresse. Jedenfalls wäre das für mich als Kaffeejunkie die größte Freude, die man mir zu Weihnachten machen könnte. Beide Herren waren mit meinem Vorschlag sehr zufrieden und beschlossen, zu Hause am Laptop die Barista-Website aufzusuchen.

    Ich lehnte mich entspannt zurück, bestellte mir noch eine Latte und vertiefte mich endlich in meinen Krimi. Aber eins nahm ich mir noch ganz fest vor, bevor ich in die Welt der Mörder eintauchte: Nächstes Mal würde ich erst in meinem Kaffeesatz lesen, bevor ich wieder ein Café aufsuchte, ob ich nicht zwei Herren begegnen würde, die noch kein Weihnachtsgeschenk für ihre Liebsten hätten!

    Antworten

    „Zwei Tage noch….“ stöhnte der Mann. „Meine Güte, ich liebe ja meinen Job. Aber manchmal denke ich fast, ich werde zu alt für diese Arbeit.“ Lächelnd blickte ihn seine Frau an, während sie einen Beutel Kaffeebohnen in die alte Kaffeemühle schüttete und erwiderte: „Sei nicht albern, das sagst du jedes Jahr um diese Zeit.“ Entrüstet blickte ihr Mann sie an: „Das kannst du so nicht sehen. Ich meine, überleg mal, wie lange ich diese Arbeit schon mache. Und eigentlich interessiert es doch gar keinen mehr so richtig.“ Nun zogen sich die Augenbrauen seiner Frau ernst zusammen. „Mein lieber Mann.“, tadelte sie ihn, während sie ihm eine Tasse frisch gebrühten Espresso auf den Tisch stellte, „Nun erzählst du aber wirklich Unsinn. Natürlich interessiert es wen!“ „Alle behaupten, dass es mich nicht gibt!“, maulte der Mann. „Viele WISSEN, dass es dich gibt! Denk nur an die ganzen Kinder, die sich so über deinen Besuch freuen“, entgegnete seine Frau, während sie ein Stück Lebkuchen in ihren eignen Kaffee tunkte und anschließend herzhaft hineinbiss. „mmh… ich bin süchtig nach diesen Dingern. Dabei sollte ich wirklich weniger davon essen. Dieses Zeug geht direkt auf die Hüften.“, murmelte sie, wandte sich ab und gab sich daran den Behälter mit dem Kaffeesatz zu entleeren. Der Mann stand auf und umarmte seine Frau von hinten: „Du bist absolut perfekt so, wie du bist! Und natürlich hast du Recht mit dem, was du sagst.“ Sie drehte sich um, lächelte in herzlich an und gab ihm einen sanften Kuss. „Nebenbei hat sich dein Barista-Seminar wirklich gelohnt, der Espresso war hervorragend“.
    „Natürlich das, du alter Charmeur. Und nun auf mit dir, nicht mehr lange und es ist soweit! Ich denke, du hast noch einiges zu tun!“. Er lachte seit typisches Lachen und räumte ein: „Du hast Recht, ich hab noch einige Geschenke einzupacken. Außerdem habe ich irgendwo die Liste mit den Familien liegen lassen. Hoffentlich finde ich diese noch rechtzeitig.“ Seine Frau machte sich aus der Umarmung los, ging zur der antiken Kommode und zauberte mit einem triumphierenden Grinsen ein goldenes Pergament hervor. Überrascht fragte er: „Da ist sie ja! Na, wo hast du die denn her?“ „Ab und zu wäre es gut, wenn du deine Taschen mal ausleerst BEVOR du deine Anzüge in die Wäschetonne schmeißt!“, neckte sie ihn, „Und nun auf mit dir, du hast noch eine Menge zu erledigen. Ach…und wenn du schon da unten bist, bring mir doch bitte mal eine neue Kaffeepresse mit… ich bin es leid mit diesem alten Ding hier“. Mit gespielt vorwurfsvollem Blick deutete sie auf die alte Kaffeemühle. „ich versuch dran zu denken, Liebste!“, raunte er, hauchte ihr einen Kuss auf die Wange und wandte sich der Tür zu seiner Werkstatt zu.

    Antworten

    Huch das jahr hab ich überlesen *lol* Na egal, die Geschichte hat trotzdem Spaß gemacht ^^

    Antworten

Ich freue mich über deinen Kommentar