Coffeeness auf der IFA 2017 – „Neu“ ist immer relativ

Veröffentlichungsdat um: 14. September 2017 von 2

Lebenslektionen lauern manchmal an den merkwürdigsten Ecken. Im Falle der IFA 2017, die das Coffeeness-Team für euch besucht hat, lauten diese Lektionen folgendermaßen:

  • Der letzte Messetag ist eigentlich NIE eine gute Idee, wenn man in echter Mission die IFA besuchen will. Ist für viele von euch sicher logisch. Hätten wir allerdings besser auf dem Schirm haben sollen.
  • Kapselkaffee ist trotz aller berechtigter Hass-Tiraden so trendy wie nie. Und wirklich jede Bude kommt inzwischen mit einem eigenen System um die Ecke.
  • Es ist nicht immer eine gute Idee, als Early Adopter ein Gerät zu testen und den Test gleich zu veröffentlichen. Vor allem, wenn das Gerät noch nicht serienreif ist.
  • Karma ist eine Bitch und irgendwer hat jetzt ein neues „Gratis-Handy“.
  • Melitta macht Kaffee vielleicht nicht unbedingt zum Genuss, hat aber die rotzecoolste Promoterin der ganzen Messe zu bieten.

Und was heißt das nun alles? Und warum das ganze Mimimimimi? Weil es sich gerächt hat, dass wir bei Coffeeness in diesem Jahr so viel um die Ohren haben – zumindest für die clevere IFA-Planung. Weil wir deswegen in diesem Jahr vermutlich weit weniger mitbekommen haben, als es sich für einen Blog mit Anspruch eigentlich gehört.

Und vielleicht auch, weil man sich bei solch einer Messe ziemlich oft fragt, warum für diese „Innovation“ oder jene „Neuheit“ jetzt so ein Aufriss gemacht wird und warum wir eigentlich dabei sein müssen.

Denn beim näheren Hingucken bleibt vom Neuigkeitswert meist nicht viel übrig. Und wer guckt eigentlich von wem ab und wieviel kostet so ein Messeauftritt wohl?

Schauen wir uns an, was die IFA 2017 für Coffeeness-Leser und Neuigkeitshungrige wirklich bereithielt. Auch wenn das eher überschaubar war.

Die röstende Kaffeemaschine von Bonaverde ist jetzt serienreif – zumindest reifer

Fangen wir mit einer Sache an, die wirklich neu ist: Erinnert ihr euch noch an den Test der Roast-Grind-Brew Kaffeemaschine von Bonaverde? Falls nicht, hier der Schnelldurchlauf:

  • Eine Kaffeemaschine mit Mahlwerk, die als erstes Consumer-Produkt der Welt auch rösten kann.
  • Ergebnis einer Crowdfunding-Kampagne durch ein Berliner Start-up
  • Liefert den passenden Kaffee nebst Röstprofil gleich mit, dieses wird über einen RFID-Chip an die Maschine übermittelt
  • Im Test fiel die Maschine eher durch, weil das Rösten zu heftig, der Kaffee zu dünn und die Funktionalität noch nicht ganz ausgereift war. Es handelte sich allerdings um ein Beta-Testgerät.

Gerade den letzten Punkt unterstrich Ricardo von Bonaverde in der Start-up-Halle der IFA noch einmal dick. Der hatte nämlich unseren Test gelesen und fand, wir seien etwas hart mit der Neuheit ins Gericht gegangen. Sein dennoch charmanter Satz: „Hättet ihr uns mal gefragt!“

Bonaverde IFA

Unsere Antwort: Ist ein Gerät, für das man erst den Hersteller befragen muss, nicht vielleicht ein bisschen Quatsch?

Seine Antwort: Das Beta-Gerät war ja dazu da, dass es Early Adopter erst einmal für sich testen und die Verbesserungsvorschläge ans Unternehmen weiterleiten und nicht in die Welt hinausposaunen. Aber alles mit Augenzwinkern.

Da mag Ricardo Recht haben, aber so konnten wir jetzt bei der IFA wenigstens feststellen, wie weit das Unternehmen mit den Verbesserungen ist.

Seit unserem Test gibt es nun eine völlig neue Maschinengeneration, von der jüngst die ersten 5.000 Maschinen in die Welt geschickt wurden. Und zwar (interessanterweise) auch an Kaffeebars, viele Airbnbs und Hotels, wie uns CEO Hans Stier verraten hat.

Der wichtigste Unterschied zwischen unserem Beta-Gerät und dem Serienprodukt ist der Chat-Bot „Coffee Concierge“, der die gesamte Kommunikation zwischen Maschine und Mensch steuern wird.

Und ja, damit kann man dann auch nur rösten und die Bohnen, wie von uns gewünscht, noch ruhen lassen. Ihr könnt das Röstprofil einstellen, Vorlieben programmieren, Infos zu den Kaffeefarmern abrufen etc. pp.

Das „Problem“: Der Bot ist immer noch so neu, dass er nun erst einmal wieder von denen getestet werden muss, die die ersten Seriengeräte erhalten. Auf der CES 2018 in Las Vegas soll dann nicht nur der fertige Concierge auf breiter Fläche vorgestellt werden, dann wird das Portfolio von Bonaverde auch offiziell um Espresso erweitert.

Insgesamt wird es fünf verschiedene Röstungen in den fertigen Sachets geben, die aus Nicaragua, Mexico, dem Jemen und Sao Tomé et Principe stammen. Gerade der letzte Herkunftsort von der unabhängigen afrikanischen Insel dürfte spannend werden, da Kaffee von dort nur in ganz wenigen Mengen und mit hoher Qualität auf dem Markt erhältlich ist.

Neue Bonaverde Maschine

Aus den vier Mahlgradstufen sind jetzt fünf geworden, das Kegelmahlwerk besteht immer noch aus Edelstahl. Das Rösten funktioniert immer noch ziemlich zügig. Die aktuelle Nicaragua-Mischung sieht im voreingestellten Profil (das übrigens vom Kaffeefarmer festgelegt wird) acht Minuten Röstzeit vor.

Und so ein leicht verbrannter Geruch weht auch immer noch um den Stand – wobei es in einer Rösterei mitunter auch nicht anders riecht.

Folgt man dem regen Interesse am Stand und dem Augenring-Level nebst Koffein-Gehibbel aller Beteiligten, scheint der Apparat jedenfalls immer noch vom Hype zu profitieren, den er schon bei seiner Crowdfunding-Kampagne erzeugt hatte.

Die „Digitalisierung des Röstens“ (O-Ton Ricardo) ist in jedem Fall ein ziemlich einmaliger Einfall. Auch wenn das Endergebnis – also der Kaffee in der Tasse – immer noch viel zu dünn ist.

Vielleicht sollten die Probeschlückchen am Stand ja extramild sein, damit CEO Stier nach sechs Tagen Messe und Dauerschlucken Kaffee nicht aus den Latschen kippt.

Sobald der Chat-Bot wirklich fertig ist, schauen wir uns natürlich gern noch einmal für euch an, ob der Concierge wirklich die erhofften Verbesserungen bringt und ob wir durch die Einstellerei nicht noch ein bisschen mehr Körper aus der Sache rauskitzeln können.

Auch hatte Ricardo mit einem Satz ziemlich Recht: Der Bonaverde ist einfach ein spannender Einfall zum Thema Kaffee und wird die klassische Rösterei mit all ihrem handwerklichen Geschick sowieso nie ersetzen. Und das soll er auch gar nicht. Aktuell kostet euch der Spaß übrigens 799 US-Dollar für die Maschine.

Saeco denkt anders über Digitalisierung nach

Eigentlich hängt uns das Wort Digitalisierung des Kaffeemachens langsam zum Halse raus, aber bei einer Technikmesse kommt man darum nun einmal nicht herum. Auch wenn Bits und Bytes nun wirklich nichts mit Kaffee zu tun haben. Umso spannender ist, zu welchem Schluss die Produktentwickler von Saeco gekommen sind:

App ist Quark, Touch ist super.

PR-Mensch Davide hat uns verraten, dass die Marktforschung ergeben hätte, dass Apps bei den Benutzern gar nicht so gut ankämen, wie sich die KVA-Entwickler das vorstellen.

Schließlich müsse man ja immer noch zum Gerät latschen, um die Tasse drunter zu stellen. Also habe man sich bei der neuen Edel-Serie Xelsis die Apperei gespart und lieber das Geld in einen sehr großen, übersichtlichen und schicken Touchscreen investiert. Und das bei einer Maschine, die trotz aller Funktionalität immer noch erfreulich kompakt wirkt.

Saeco Xelisis

In unserem Kaffeevollautomaten Test kommen die Saeco-Maschinen ja durchweg gut weg und die neue Xelsis-Reihe dürfte sich trotz Preisrange von rund 1.200 Euro bis 1.700 Euro vermutlich ebenfalls wieder viele Freunde machen. Und das große Touch-Pad, dass die App quasi in die Maschine importiert, ist dafür nur ein Grund:

  • 15 vorprogrammierte Getränke.

Das hat Davide angepriesen wie Sauerbier. Er war vermutlich mit dem Kopf schon im Feierabend. Denn die Saeco GranBaristo Avanti kann zum Beispiel 18.

  • Der „Coffee Equalizer“ ist allerdings eine ziemlich gute Idee.

Hier könnt ihr am großen Touchscreen wirklich jeden einzelnen Fitzel eures Kaffeegetränks einstellen. Je nach Getränk könnt ihr an der Intensität, Durchlaufzeit, Milchmenge und allem Pipapo schrauben. Neu ist daran die intuitive Menüführung, bei der ihr den Regler wie bei einem Equalizer einfach nach oben oder unten verschiebt.

Wichtiger Disclaimer: Da wir am letzten Messetag um 4 Uhr am Saeco-Stand aufschlugen, waren die Maschinen schon sauber und aus. Die Messe geht bis 6. Nur mal so. Jedenfalls konnten wir uns die Sache nicht so intensiv betrachten, liefern aber sehr bald einen Test nach, die Maschine haben wir schon bestellt. Freut euch also drauf.

  • „Hygiesteam“

Nach jeder einzelnen Benutzung bzw. nach jedem Durchlauf wird die Maschine automatisch mit heißem Dampf gereinigt. Im Grunde so, wie ihr auch eine Steam Lance bei der Espressomaschine durchspült oder die Brühköpfe „flasht“. Top Einfall!

Saeco Xelsis auf der IFA

Saeco Xelsis mit neuem Display

Außerdem gibt es einen speziellen Aquaclean-Filter, der besonders langes Laufen ohne Entkalken verspricht. Der Witz ist aber: Die versprochenen 5.000 Bezüge in einem Durchlauf gelten nicht mit einer Kartusche, sondern mit acht. Und zur Maschine gibt’s nur einen Filter dazu. Das nennt man mal Schönrechnen.

Das teuerste Modell, die Xelsis SM 7685, macht optisch mit viel Edelstahl auf jeden Fall eine Menge her, auch wenn sie bei diesem Preis ruhig einen eingebauten Milchtank hätten mitliefern können, anstatt eine Cappuccinatore daneben zu stellen.

Auf die Nachfrage, ob Saeco schon an weiteren Ideen zum Thema Kaffee tüftelt, sagte Davide nur: „I can’t say. But there is“. Wat aufregend!

Melitta bleibt charmant und nutzerfreundlich

Es braucht ja nicht viel, um so einen Messetag zu versüßen. Leider haben wir den Namen der tollen Promoterin von Melitta nicht erfahren. Aber sie hat uns, als alle anderen Stände schon leergefegt waren, mit Ruhe und ganz viel Spaß an der Sache die neuesten Ideen aus dem Hause Melitta gezeigt.

Melitta auf der IFA

Auch hier wird größtenteils an der weiteren Digitalisierung gearbeitet. Die Caffeo CI-Reihe, die bei uns ziemlich gut abschneidet, hat jetzt auch ein Geschwisterchen mit noch mehr „Touch“ bekommen. Die Melitta CI Touch (als Erweiterung der One Touch-Technologie) kommt im November für 850 Euro UVP auf den Markt.

Neue Melitta Caffeo CI

Mit dem neuen Display in Verbindung mit dem „Rotary Switch“-Drehregler ist Kaffeemachen wirklich babyeierleicht. Das Ganze sieht schick aus und wie auch in unseren anderen CI-Tests kann der Kaffee am Ende in der Tasse echt überzeugen.

Die Melitta-Caffeo-Barista-Serie wird ebenfalls smarter. Als Melitta Barista T Smart bzw. Barista TS Smart geht es hier vor allem um die Connect-App, die sehr schön übersichtlich ist und euch ebenfalls das babyeierleichte Programmieren von Lieblingsgetränken und Eigenkreationen erlaubt.

Neuer Melitta Caffeo Barista

Die TS Smart wählt außerdem automatisch aus, welche der Bohnen aus dem Zwei-Kammer-Fach gerade die bessere Wahl ist. Das nennt sich dann „Automatic Bean Select“. Ab Januar 2018 soll es den Spaß ab 1.100 Euro zu kaufen geben.

Natürlich haben wir auch gefragt, ob Melitta auch bei Filterkaffee was Neues am Start hat. Ist ja schließlich Melitta. „‘tüüüürlich!“, sagte die tolle Promoterin. Und zwar die AromaFresh. Heureka, eine Melitta Kaffeemaschine mit Mahlwerk!

Melitta Kaffeemaschine

Sie hat zwar nur drei Mahlgradeinstellungen, dafür könnt ihr ebenso dreifach an der Kaffeestärke schrauben. „Und gut austricksen kann man sie auch“, wie uns Promoter-Darling verriet. Für rund 170 Euro gibt es die Maschine schon auf der Herstellerseite, bei Amazon ist sie aber noch nicht zu finden.

Schreit nach Test, oder? Der angebotene Melitta-Kaffee war übrigens an diesem Tag der leckerste, der uns unterkam.

Und sonst so? Nicht viel auf der IFA 2017

Der Kaffee bei DeLonghi war jedenfalls eine ziemlich verbrannte Angelegenheit, auch wenn der Milchschaum aus der Primadonna Class ECAM 556.75 einen sehr guten Eindruck machte. Die Primadonna ist in dem Sinne keine Neuvorstellung der IFA 2017, wurde aber in diesem Jahr nochmals hart gepusht.

Man wolle sich eben im exklusiven Bereich stärker profilieren, erfuhren wir auf Nachfrage. Die „neue“ Primadonna jedenfalls bringt ebenfalls ganz viele Einstellungen, Steuerbarkeit per Coffee Link-App und eine einstellbare Teewasser-Funktion (hurra) mit.

Nur leider sind die Abmessungen der 1.300 Euro-Maschine so kompakt bemessen, dass sich Schaumauslass und Kaffeetasse bei der Zubereitung schnell ins Gehege kommen und es mächtig kleckert. Aber wie gesagt: Der Milchschaum ist tiptop, wenn auch etwas zu heiß.

Bei Miele gibt es ab September (also jetzt) mit der Miele CM 5500 einen ultraschicken Vollautomaten, der sich an preisbewusstere Styler richtet.

Und Jura will mit dem Jura S8 für sich den Markt der Premium-Mid-Zielgruppe erobern. Kostenpunkt: ab 1490 Euro aufwärts. Beim Bosch VeroCup geht es vor allem um die optimale Brühtemperatur und rund 700 Euro UVP sind hier ein stolzer Preis für ein Gerät, das erst einmal nicht viel hochwertiger als ein Einsteiger-Kollege wirkt.

Bosch Verocup

Hier können wir euch bisher ebenfalls nur die Tatsache nennen, denn an den Stand gab es jeweils kein Rankommen mehr. Am letzten Messetag sind Öffnungszeiten eben Kann-Bestimmungen. Aber keine Sorge, wenn ihr wollt, testen wir die Geräte bald ausführlich!

Kleiner Nebeneindruck: Die vermaledeite Kaspel-Hysterie scheint ihren Höhepunkt noch nicht erreicht zu haben. Denn die größten Stände (mit einer Menge Besuchern) gehörten Nespresso und Co. Auch bei den anderen Anbietern wurden die Kapselsysteme zentral präsentiert. Seufz.

Leider schon geschlossen

Warum das so ist, konnten wir beim Schlendern feststellen. Ein freundlicher Wegweiser mit einer Nespresso-Kaffeetasse in der Hand brachte es auf den Punkt: „Ich weiß, dass es schlecht ist. Der Kaffee schmeckt aber.“ Da bleibt für uns noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Fassen wir also unseren zugegeben beschränkten Eindruck von der IFA 2017 zusammen:

  • Digitalisierung ist immer noch das Wichtigste für die Hersteller. Allerdings scheint es erste Erkenntnisse zu geben, dass das nicht immer App und Fernsteuerung bedeutet.
  • Bestehende Entwicklungen werden momentan weitergetrieben, wirklich Neues gibt es vorerst nicht. Das überrascht nicht, schließlich kann man nicht jedes Jahr eine Revolution erwarten. Aber die Hersteller müssen auf solch einer Messe eben unbedingt vertreten sein.
  • Ein paar kleine Funktionen sind allerdings bei viele Herstellern dazu gekommen, die durchaus sinnvoll sind.
  • Der Premiumbereich und die Mittelklasse bestimmen die Vollautomatenwelt. Einsteigerprodukte laufen eher nebenbei. Sogar bei den Unternehmen, die für ihre Einsteigermaschinen bekannt sind, will man dieses Image loswerden. Der KVA-Markt will also richtig Reibach machen. DeLonghi zum Beispiel war auf dem Einsteiger-Ohr komplett taub, aktuelle Geräte wurden hier eher unter „ferner liefen“ präsentiert.
  • Wenn ihr vor Weihnachten die neuesten Geschenketipps für Kaffeefans sucht, dürften euch unsere Tests zu vielen IFA-Geräten demnächst weiterhelfen!

Bevor jetzt der Eindruck aufkommt, wir hätten nicht gearbeitet: An vielen Ständen sind wir nur kurz scannend vorbei, weil es absolut nichts Neues gab, dass für euch interessant sein könnte. Dennoch:

Ihr seid gefragt!

So mancher von euch wird sicher auch auf der IFA rumgeschlappt sein und hat noch mehr mitbekommen als wir. Vielleicht mögt ihr uns den ein oder anderen Tipp geben, welche Kaffee-Entwicklung für euch spannend war? Gab es Zubehör oder andere Sachen, die wir mit unserem KVA-Tunnelblick übersehen haben?

Hinterlasst uns gerne einen Kommentar und wir versprechen: Nächstes Jahr sind wir besser vorbereitet. Versprochen!

12 Kommentare
  • Christian Th.
    25 September, 2017

    Hallo Arne, mir ist nur aufgefallen, dass Siemens seine EQ.6 Serie geupdatet hat. Aber Außer persönlichen Profilen und einem neuen Abtropfgitter ist mir nix aufgefallen.

  • Richard
    29 September, 2017

    meine five Jahre alte Nespresso mit Supertruper Milchaufschäumer, den ich fast nie benutzte, hab ich vor paar Wochen kostenlos verschenkt. Besagte Person verschenkte die Nespresso wiederum an jemand Unbekanntem. Somit erfüllt sie auf ihre weise noch einen Zweck.
    Seitdem ich wieder auf eine Filterkaffee Maschine der Fa. Melitta Aroma Signature DeLuxe umgestiegen bin, schmeckten mir Nespresso Kapseln einfach zu lasch und dünn. Nur die Bohnen stammen nicht von Melitta.

    Man sieht die Leute heutzutage überall mit schicken Papiertragetüten rum rennen, die bestenfalls einmal zu gebrauchen sind, wenn sie einem nicht schon beim Tragen durch reißen.
    Dafür sind sie dann ganz „stolz“ drauf und nicken alle mit dem Kopf wie der Dackel im Auto der siebziger Jahre, weil es endlich keine Plastiktüten im Supermarkt mehr gibt.
    Meine Plastiktüten nutze ich mindestens zehn bis zwölf mal bis sie dann als Mülltüte enden.
    Woher ich das weiß? Ganz einfach, anhand der Kassenbons die sich in der Plastiktüte mit der Zeit ansammeln.
    Mir konnte bisher noch Keiner ausrechnen, inwieweit der Verbrauch von mindestens zehn Papiertüten im Gegensatz zur Herstellung einer Plastiktüte die Umwelt mehr belastet. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Plastiktüte nicht in der Nord – Ostsee vergammelt. Was bei mir nicht vorkommt.

    Was hat das jetzt mit Nespresso zu tun ? Ebenfalls ganz einfach. In den Papiertüten befinden sich die Aluminium / Alternativ Plastik Kaffeekapseln für die Nespresso Maschinen.

Ich freue mich über deinen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.