Meine Küche – Kaffee Equipment, Lieblingsmethoden und ein paar Einblicke

In diesem Artikel stelle ich euch meinen ganzen Stolz vor: Meine Küche. Ihr erfahrt welche Automaten, Kaffeemaschinen, Kaffeebereiter und Mühlen ich benutze. Außerdem lasse ich euch wissen, was sonst noch so in meinem Kaffeetempel steht. Solltet ihr noch nicht wissen welche die beste Kaffeezubereitungsmethode für euch ist, dann lasst euch einfach ein bisschen inspirieren.

Arne in der Küche

Als ich vor über zehn Jahren mit meiner Arbeit an und für Coffeeness begann, war meine Küche ungefähr so groß wie eine Schuhschachtel. Damit ich euch Kaffeebohnen oder das neueste Equipment richtig zeigen konnte, musste manchmal sogar die Badewanne als Fotohintergrund herhalten.

Inzwischen bin ich mehrfach umgezogen und habe mit jedem Wohnungswechsel darauf geachtet, mehr Quadratmeter in der Küche zu addieren. Denn obwohl Coffeeness inzwischen gewachsen ist und wir ständig weiter wachsen, hat sich am Grundsetting nichts geändert:

Alle neuen und alten Zubereitungsmethoden, jeder neue Kaffeevollautomat, jedes neue Equipment, das ich euch unbedingt zeigen will, teste ich unter realen Bedingungen in meiner eigenen Küche.

Aber was benutze ich eigentlich, wenn die Kamera aus ist und ich mal nicht für meinen YouTube-Kanal oder Testberichte am Werkeln bin? Welches Equipment hole ich immer wieder gerne aus dem Regal – und warum? Diese Fragen will ich an dieser Stelle genauer beantworten.

Was ihr davon habt? Vielleicht erhaltet ihr Ideen, wie ihr euch einen „Coffeeness-approved“ Coffeecorner einrichten könnt. Vielleicht entdeckt ihr Dinge, die euch noch fehlen. Ganz sicher aber erhaltet ihr einmal einen Blick hinter die Kulissen und findet heraus, dass auch die hochtrabenden Kaffeeblogger nur mit Wasser kochen.

Mein Küchen-Motto: Konsequent selbstgemacht

Nicht nur aus beruflichen Gründen stehe ich ständig in der Küche. Auch bei der Ernährung verlasse ich mich nicht auf Fertigprodukte oder den Lieferdienst, sondern stelle mich selbst an den Herd. Als ausgesprochener Hobbysportler folge ich dabei ganz klar der Maxime „Abs are made in the kitchen!“

Es wäre irgendwie absurd, mich täglich fit zu halten und mir dann abends eine Tiefkühlpizza reinzuhelfen. Zumal ich mir immer wieder bewusst mache, dass billige Fertigprodukte aus fragwürdigen Zutaten bestehen, bei denen ich nicht einmal weiß, wie sie in ihrer Reinform aussehen.

Hinzu kommt – und damit sind wir auch beim Thema Kaffee – dass die Preisschlachten der Handelsketten nicht nur auf Kosten der Produktqualität gehen, sondern auf dem Rücken der schwächsten Glieder in der Kette ausgetragen werden.

Ich wiederhole mich gerne: Bei einem Supermarktkaffee für 3,50 Euro das Pfund bleibt am Ende nicht mehr viel für den Bauern übrig. Allein die Kaffeeaufbereitung ist ein langwieriger und aufwendiger Prozess, den irgendjemand bezahlen muss. Nur leider passiert dies am falschen Ende der Wertschöpfungskette.

Unter dieser Prämisse bin ich dazu übergegangen, für praktisch alle Fertigprodukte, die ihr im Supermarktregal findet, eine hausgemachte Version zu entwickeln, die mir schmeckt und die frisch ist.

Ich gebe zu, dass ihr dafür etwas Geld in die Hand nehmen müsst, um euch vernünftiges Equipment zu besorgen. Hier lautet meine Devise: Sucht euch Geräte, die ihr für viele Dinge benutzen könnt.

Ein solches Allround-Gerät ist für mich der Standmixer, weshalb ich diese Kategorie auch regelmäßig mit neuen Modellen teste.

Meine Kuche Standmixer

Im Mixer bereite ich Pestos und zuckerfreies Eis zu, mische mir Drinks, Saucen oder Sugos und komme eigentlich immer wieder auf neue Ideen, was sich damit anstellen lässt. Zwar schwöre ich dabei auf meinen recht teuren (aber schon recht alten) Vitamix Pro750, aber ich bin auch ein Fan günstigerer Modelle wie dem Philips HR2195/08 Standmixer.

Als alter Obst- und Gemüsefreund kommt mir natürlich auch kein Hohes C aus dem Tetrapak in den Kühlschrank, sondern ich mache mir meine Säfte selbst. Der Entsafter ist zwar ein Spezialgerät und in jeder Ausführung nicht gerade kompakt.

Aber wenn ihr zum Beispiel einmal einen frisch gepressten Birnensaft mit Ingwer aus dem Philips HR1921/20 Entsafter gekostet habt, werdet ihr verstehen, warum ich so auf diese Gerätekategorie abgehe. Ich gebe da übrigens auch Chilis rein. Da kenn ich nichts.

Meine Kueche Mixer Karotte

Ich erzähle euch diese Dinge nur so ausführlich, damit ihr besser versteht, warum ich Coffeeness überhaupt so betreibe, wie ich es tue: Wie bei meinem Essen heißt es auch bei meinem Kaffee „konsequent selbstgemacht“ – ohne Kaffeekapseln, ohne Pads, ohne Scheiß.

Denn alle diese Convenience-Systeme sind das Kaffeeäquivalent zur Tiefkühlpizza. Und darüber hinaus auch noch ein Verbrechen an der Umwelt, dem Geschmack und der luxuriösen Schönheit einer Tasse Kaffee.

Ob beim Kaffee oder im Leben: Ohne Wasser geht nix

Ein Kaffee besteht zu rund 98 Prozent aus Wasser. Ich trinke rund drei Liter Wasser am Tag, weil ich es brauche und weil es mich vom ein oder anderen sinnlosen Snack abhält. Ohne Wasser geht also bei mir schonmal gar nix.

Früher stand immer eine Flasche Mineralwasser auf meinem Schreibtisch – am liebsten mit Sprudel und einem Claim auf dem Etikett, der mir was von einem hohen Mineralstoffgehalt vorsäuselte.

Hier habe ich meine Meinung seit der ersten Version dieses Artikels und nach einigen intensiven Recherchen inzwischen geändert: Mineralwasser ist Geldschneiderei und die gute alte Rohrperle tut’s auch!

So spart ihr nicht nur Geld, Schlepperei und Müll, ihr erhaltet in vielen Fällen auch praktisch den gleichen Mineralstoffgehalt, den ihr im Supermarktregal findet!

Nur in Sachen Kalkarmut ist Mineralwasser dann doch Spitzenklasse. Deshalb gibt es nicht wenige Kaffeebars, die in ihre Hario V60-Filterhalter tatsächlich Mineralwasser kippen – natürlich ohne Sprudel.

Meine Kueche Brita WasserfilterDas halte ich für etwas übertrieben, aber auch mir ist zu viel Kalk im Leitungswasser bei der Kaffeezubereitung ein Dorn im Auge. Darum gehört der Brita Wasserfilter seit Jahr und Tag zur Standardausstattung in meiner Küche. Ohne den geht sowohl bei meiner Lieblingsmethode – dem Handfilter – als auch bei der French Press und der normalen Filterkaffeemaschine für mich nichts.

Die meisten Kaffeevollautomaten haben ihn in einer kleinen Version ebenfalls am Start oder setzen auf eine Konkurrenzmarke. Geschmacklich glaube ich, dass man trainiert sein muss, um einen Kaffee ohne Kalkwasser von einem Kaffee mit Kalkwasser zu unterscheiden. Aber die Schläuche und das Material des Kaffee-Equipments eurer Wahl werden euch die Filterei danken.

Beim Wasserkocher bin ich relativ leidenschaftslos, da ich mir immer die Mühe mache, das Wasser vor dem Aufgießen in meine Schwanenhalskanne umzufüllen und ein Thermometer (und meine Erfahrung) für die richtige Temperatur nutze.

Ich bevorzuge grundsätzlich Modelle aus Glas, die mir hygienischer vorkommen und häufig sexy LED-Disko beim Kochen veranstalten. Davon bin ich nur abgekommen, weil der Bosch Styline Wasserkocher mit Temperatureinstellung wirklich exakt arbeitet und mir so das Messen erspart.

Meine Klassiker für die Kaffeezubereitung: Handfilter, French Press, Hauptsache manuell!

Ich glaube, dass kein Zweifel daran besteht, dass ich alle manuellen Methoden der Kaffeezubereitung bevorzuge. Für mich geht es beim Kaffeekochen nicht nur um das Ergebnis in der Tasse, sondern um den gesamten Prozess. Andere machen Yoga zum Runterkommen, ich mache Kaffee.

Deshalb besitze ich French Press Kannen in allen Größen und habe in meinem Leben schon mehr als einen Kaffeefilterhalter kaputt bekommen – und immer mehrere in Reserve. Hier muss es für mich ein Hario V60 Filter sein. Sein Aufbau und seine Durchlaufqualität geben für mich den Ausschlag.

Meine Kueche Regal Uebersicht

Ich habe absolut nichts gegen Nachahmer-Modelle oder das klassische Filtervorbild von Melitta. Hauptsache ist, ihr setzt auf Porzellan oder Glas. Das Problem beim Handfilter ist indessen, dass ihr damit ewig braucht, wenn ihr mehr als eine Tasse Kaffee auf einmal machen wollt.

Wenn Besuch kommt, hole ich deswegen häufig meine Chemex hervor – zumindest, wenn ich meine Lieblingsstilistik bei Kaffeebohnen zubereite: fruchtig, frisch, teeartig. Das Schöne an der Chemex ist auch, dass sie im Regal immer großartig aussieht. So spart ihr euch einen Dekoartikel.

Das altbekannte Design hat viele Nachahmer gefunden, weshalb in meiner Küche der Vollständigkeit halber auch die Hario Woodneck steht. Die mag ich vor allem wegen ihres Stofffilters.

Die Bodum Pour Over habe ich auch schon verschenkt. Der Beschenkte berichtet mir, dass er sie wegen der hervorragenden Handhabbarkeit sehr mag. Aber all diese Versionen machen am Ende des Tages auch nur Handfilter-Kaffee.

Bei der French Press bin ich gewohnheitsmäßiger Bodum-Fan, aber ihr könnt genauso gut Ikea-Versionen oder andere Marken nehmen. Schaut euch vor dem Kauf die Kanne nur einmal genauer an: Wie stabil und gut verarbeitet wirkt das Ganze? Schließen die Siebe gut mit dem Becherrand ab? Gibt es vielleicht sogar mehrere Siebebenen oder -varianten?

Essentials für die Kaffeezubereitung: Wiegen, Mahlen, Servieren

Während ich diesen Text schreibe, fällt mir auf, dass ich mir noch nie über einen Kaffeewaagen-Test Gedanken gemacht habe. Dabei ist dieses Tool so unheimlich wichtig! Allerdings nicht ganz so wichtig wie die richtige Kaffeemühle.

Ein paar Gramm Kaffee mehr oder weniger können nämlich ganz sicher nicht schaden. Ein falscher Mahlgrad ist je nach Zubereitungsmethode allerdings ein Riesenproblem. Spätestens hier zeigt sich aber, dass eine Bloggerküche dann doch eine ganz andere Hausnummer ist.

Meine Kueche Handkaffeemuehlen

Denn ich besitze nicht nur fast zwanzig Kaffeemühlen, ich habe auch meist fünf davon in Dauerbenutzung. Das mag übertrieben klingen, doch der Wahnsinn hat Methode. Und zwar so viel Methode, dass viele Mitglieder des Coffeeness-Teams inzwischen selbst wenigstens zwei Modelle haben. Meine fünf Dauerfavoriten sind:

Die beiden Zassenhaus-Modelle haben eine etwas undankbare Aufgabe. Die 40005 im klassischen Look muss bei mir immer wieder als Fotoergänzung herhalten, weil sie so super aussieht. So richtig gut mahlen kann sie aber nicht.

Die Zassenhaus Quito nutze ich immer dann, wenn ich einen Kaffeebohnen-Test für euch durchführe oder mir viele Espressobohnen auf einmal angucke. Die Bohnen wandern dann in die kleine Mühle, damit ich die großen Mühlen nicht ständig sauber machen muss. Auch diese Zassenhaus ist also eher „Arbeitsgerät“ als Herzensfavorit. Sie sieht aber auf Fotos auch ziemlich gut aus.

Meine Kueche Kaffeebohnen

Wenn schon Handkaffeemühle in Action, dann muss es für mich die Commandante sein – auch wenn sie einen abenteuerlichen Preis hat. Aber ohne sie packe ich nie meine Koffer. Und ich bin immerhin die Hälfte des Jahres unterwegs! Sie ist der Inbegriff eines gleichmäßigen Mahlgrads und bekommt tatsächlich alle Körnungen problemlos hin.

Das ist auch ein Grund, warum die Baratza Sette meine dezidierte Espressomühle und die Eureka Mignon meine Filterkaffeemühle ist. Zwar kann die Eureka Espresso ebenso gut – aber die Baratza ist ein sensationelle Neuerfindung, an der ich nicht vorbeikam.

Dennoch gilt: Nicht jede Kaffeemühle bekommt jeden Mahlgrad gleich gut hin. Und es kann mächtig nerven, beim Bohnenwechsel die perfekte Einstellung immer wieder suchen zu müssen. Vom gründlichen Putzen bei jedem Wechsel ganz zu schweigen.

Darum nutze ich zwei elektrische Kaffeemühlen – und wenn ich mal ganz crazy unterwegs bin und irgendwas ausprobieren will auch drei. Spätestens dann kommt meine Baratza Encore wieder zu Ehren, die ich für eine großartige Filterkaffee-Mühle halte.

Zurück zu den Kaffeewaagen: Hier hege ich keinerlei Präferenz, da die Dinger bei mir häufiger mal den Geist aufgeben. Nicht weil sie schlecht wären, sondern weil ich sie mit der Testerei zerschieße oder sie fallenlasse und, und, und.

Kaffeewaagen sind noch ein wenig feiner eingestellt als handelsübliche Küchenwaagen – und deswegen häufig entsprechend teurer. Mir ist es aber lieber, ihr habt überhaupt eine Waage. Damit könnt ihr genau abmessen, wie viel Kaffee ihr benutzt. Diese Feinheiten machen den wichtigen Unterschied zwischen gutem und hervorragendem Kaffee!

Pflicht und Kür: Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen

Vielleicht seid ihr jetzt schockiert, aber in meiner Küche hat tatsächlich kein einziger Kaffeevollautomat einen festen Platz. Das hat mehrere Gründe.

Einerseits teste ich so viele verschiedene Maschinen, dass sowieso immer ein Gerät am Start ist. Und andererseits trinke ich privat nur „echten“ Espresso aus der Siebträgermaschine. Nennt es Statusdenken, ich nenne es Konsequenz.

Auch hier gönne ich mir mal wieder ein bisschen Blogger-Blödsinn und habe zwei Versionen am Start: Die La Pavoni Professional ist als Handhebelmaschine eine echte Diva. Doch mit ihr kann ich jede Espressobohne so genau zubereiten und beurteilen wie mit keiner anderen Maschine.

Meine Kueche Espresso vom Siebtraeger

Außerdem habe ich mir eine brandneue Bezzerra BZ09 gegönnt, an der ich einfach nicht vorbeigehen konnte. Sie ist ein echter Rolls-Royce unter den Consumer-Produkten. Zuvor habe ich mich immer wieder vertrauensvoll an meine Rancilio Silvia gewandt, die ein schönes Einsteigerprodukt mit sehr gutem Preisschild ist.

Das flankierende Zubehör will ich auch noch erwähnen: Ich habe lange nach den richtigen Tampern gesucht – und auch hier immer wieder unterschiedliche Modelle für die unterschiedlichsten Anforderungen am Start.

Es kommt auf den Durchmesser, das Gewicht und das Material an. Auch ist für mich die Frage, ob er gut in der Hand liegt. Selbst bei guten Espressomaschinen wird oft nur ein Schrott-Tamper aus dünnem Plastik mitgeliefert, den ihr vergessen könnt.

Hinzu kommt meine Auswahl an Abklopfbehältern, Reinigungspinseln, unterschiedlichsten Siebträgern (offen, einfach, doppelt) und natürlich eine ordentliche Tampingmatte. Der Espresso läuft bei mir gerne in Gläser statt in Tassen – das sieht auf Bildern einfach besser aus.

Apropos: Mit Gläsern, Glaskannen und Serviermaterialien könnte ich fast einen eigenen Shop aufmachen. Hier kommt es mir darauf an, dass sich das Getränk gut erkennen und beurteilen lässt. Doppelwandige Versionen haben dabei ein wenig die Nase vorn, weil sie den Effekt optisch noch verstärken.

Marke ist mir hier aber schnurz. Für die Kaffeevollautomaten Tests mache ich sowieso immer den Ikea Glas-Test und gucke, ob das hohe Latte-Gefäß auch unter den jeweiligen Auslass passt. Darum nutze ich die Ikea-Modelle auch im Alltag.

Was sonst noch in meiner Küche steht

Ich liebe es, bei den Zubereitungsmethoden und Gadgets auch in den Tests für ein bisschen Abwechslung zu sorgen. Und es ist nun einmal Fakt, dass jede Zubereitungsmethode einen anderen Kaffeestil hervorbringt.

Darum darf in meiner Küche auch kein Espressokocher fehlen. Hier habe ich sowohl klassische Bialetti-Modelle als auch sleeke Induktionsvarianten am Start. Sie kommen zwar nicht so oft zum Einsatz, doch ich habe mir geschworen, auch diese traditionelle Methode mal wieder stärker auszuspielen. Schließlich will sich nicht jeder eine Espressomaschine oder einen Vollautomaten kaufen. Da ist die Herdkanne ein guter Kompromiss.

Mit der Aeropress hantiere ich meist aus Lust am Herumspielen, auch wenn ich die wirkliche Innovationskraft zumindest in der Tasse kaum schmecke.

Meine Kueche Aeropress

Neue Ideen zum Thema Cold Brew bzw. Cold Drip benutze ich aber sehr häufig. Ich stehe einfach auf kalten Kaffee und habe deswegen zum Beispiel den Dripster² 2-in-1 Cold Brew Dripper gleich mal auf der Arbeitsplatte installiert.

Meine Kueche Coldbrew

Fragt mich jetzt aber bloß nicht, welche Espresso- oder Kaffeebohnen bei mir immer in der Küche stehen. Die Antwort darauf kann nur lauten: ständig andere, ständig neue! Ich teste mich immer wieder durch neue Röstereien und Röstungen.

Allerdings habe ich natürlich auch meine Favoriten, bei denen ich sehr gerne bestelle. Dazu gehört die Tegernseer Kaffeerösterei. Und zumindest in Sachen Kaffeestil orientiere ich mich auch immer wieder in die gleiche Richtung – gen Ostafrika.

Jetzt frage ich euch: Wie sieht eure Equipment-Auswahl aus? Welche Teile könnt ihr empfehlen und was steht noch auf eurer Wunschliste? Hinterlasst mir gerne einen Kommentar oder ladet ein Foto von eurem Coffeecorner auf der Facebook-Seite hoch.

28 Kommentare

    Hallo Arne,
    Deine Seite gefällt mir! Allerdings habe ich noch keine Antwort auf meine Frage gefunden… vielleicht habe ich es aber auch nur übersehen?! Ich wäre Dir für eine persönliche Antwort jedenfalls sehr dankbar.

    Ich liebe Latte Macchiato… ja, ja ich weiß, das ist für „echte“ Kaffeegenießer kein richtiger Kaffee… aber mir schmeckt er eben. Und diesen möchte ich gerne Zuhause so lecker wie möglich zubereiten. Kaffeevollautomaten schließe ich eigentlich aus. Da ich höchstens ein bis zwei Tassen pro Tag zubereite, stehen Reinigungsaufwand und Anschaffungskosten einfach nicht im Verhältnis.
    Den Milchschaum bereite ich mit einem manuellen Milchschäumer (Sieb) zu. Meistens gelingt das ganz gut… doch manchmal entsteht gar kein Schaum (vielleicht weil ich dann 1,5% Fett Milch verwendet habe) oder der Schaum zerplatzt hörbar (vielleicht war die Milch dann zu heiß?).
    Den Espresso gieße ich durch einen Filter direkt ins Glas. Deine Tipps zur Zubereitung habe ich gelesen. Die beziehen sich aber auf normalen Kaffee, oder? Der Espresso schmeckt jedenfalls nicht intensiv genug und wenn ich mehr Wasser durchlaufen lasse, wir der Latte zu wässrig. Kann man überhaupt Espresso mit einem Filter bereiten? Oder empfiehlst Du einen Espressokocher oder eine Maschine?

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir ein paar Tipps geben könntest. Am liebste wäre mir eine Zubereitungsart, für die ich nicht so viel in neue Geräte investieren muss.

    Lieben Dank

    Tanja

    Antworten
    Arne

    Hallo liebe Tanja,

    danke für Deinen Kommentar. Einen richtige Espresso kannst du eigentlich nur mit einer Espressomaschine unter hohem Druck zubereiten. In einem Kaffeevollautomaten kannst du so etwas ähnliches wie einen Espresso machen. Das Ergebnis ist weniger intensiv.

    In einem Espressokocher machst du auch keinen echten Espresso. Der Name ist irreführend. Damit machst du auch „nur“ einen Kaffee. Genau wie du sagst, mit dem Handfilter oder in der French Press ist es nicht anders.

    Eigentlich gehört in einen Latte Macchiato echter Espresso. Du kannst aber auch ein Getränk mit Kaffee machen. Ich würde an deiner Stelle einfach mal testen wie der Kaffee wird, wenn du ihn ein wenig feiner mahlst oder mehr Kaffeepulver verwändest. Dann sollte er stärker werden. Ich kenne übrigens viele Kaffee-Experten die auch gerne Latte Macchiato trinken 🙂

    Meistens liegt fehlender Milchschaum nicht an dem Fettgehalt, sondern an der Temperatur der Milch. Möglicherweise war sie zu kalt? Ich habe in den Kommentar einige Links aus meinem Blog gesetzt. Solltest du noch Fragen habe – immer gerne! Grüße aus Berlin

    Antworten

    Danke für die ausführliche Vorstellung, da hat sich bei dir ja echt einiges angesammelt 🙂
    French Press Kaffee steht bei mir auch ganz oben auf der „Lecker-Kaffee-Liste“ und vor allem hat man da auch gleich einen Liter Kaffee und nicht immer nur eine Tasse 😉

    Was sagst du als Kaffeeexperte denn eigentlich zu Senseo und Nespresso? ^^

    Liebe Grüße
    Sylvia

    Antworten

    Hallo Arne,

    ich liebe Kaffee genau wie du 🙂
    Mit meiner QuickMill Vetrano zaubere ich mir am lieben Espresso oder Latte M.
    Leider hat mir mein Arzt jetzt erstmal ein Kaffee-Verbot erteilt, da ich seit einigen Monaten immer wieder Herzrasen bekomme. Lasse ich den Kaffee weg, bleibt auch das Herzrasen aus.
    Da ich ungern auf meine heißgeliebten Kaffee-Spezialitäten verzichten möchte und meine Vetrano ja auch unmöglich ein Jahr lang quasi ungenutzt in der Küche stehen kann, suche ich jetzt nach entkoffeinierten Espressobohnen.
    Dazu habe ich deinen Blog schon durchstöbert, aber die von dir getesteten Bohnen der Black Pirates gibt es leider nicht mehr zu kaufen. 🙁

    Kannst du mir andere Espressobohnen empfehlen? Die möglichst ohne Chemie hergestellt werden und dir geschmeckt haben (wenn auch mit Abstrichen 😉 )?
    Ich wäre dir sehr dankbar!

    Lieben Gruß aus Bonn,
    Katrin

    Antworten

    Lieber Arne,
    nur durch Zufall bin ich im Internet auf Deine Seite gekommen und muß sagen, es hat mich umgehauen! Stundenlang habe ich alles durchstöbert. Anschließend war ich nur noch verwirrt. Ich muß dabei erwähnen, dass ich kein so großer Kaffeetrinker war.
    Deshalb hatte ich bisher auch nur eine TAssimo mit den teuren Kapseln.
    Jetzt kommt das große Aber: Beim Lesen Deiner Seite hatte ich immer einen köstlichen Kaffeeduft in der Nase (wie früher bei Muttern), obwohl ich keinen Kaffee gekocht hatte. Nun hast Du mich voll überzeugt, und ich habe mir heute bei Roast Market und bei Amazon ein neues Equipment bestellt.
    Sobald alles bei mir angekommen ist, fange ich mit meinen Experimenten an! Ich habe die große Hoffnung, doch noch ein richtiger Kaffee-Genießer zu werden!

    Vielen Dank und herzliche Grüße!

    Marion

    Antworten
    Arne

    Hallo Marion, das freut mich und lass mich wissen ob du wieder eine große Kaffeetrinkerin geworden bis 🙂 Viele Grüße, Arne

    Antworten

    Hallo Arne,

    mein Mann und ich sind eher faule Kaffeetrinker, die die Untrschiede aber wohl schmecken.
    Da unsere alte Filtermaschine kaputt ging und wir unseren Vollautomaten abgeschafft haben, da der Aufwand für die paar Tassen Kaffee einfach zu groß war haben wir nun nach ausgiebiger Studie Deines Blogs die Philips Filtermaschine mit Mahlwerk gekauft.
    Nun ist es eine ganz schöne Herausforderung die passende Einstellung zu finden. Hast Du eine Empfehlung? So viel Kaffee können wir gar nicht drinken, bis wir alles ausprobiert haben……..
    Liebe Grüße
    Bea

    Antworten

    Hallo Arne,
    Bei Siemens EQ.9 s700 gibt es einmal die Artikelnummer TI 907F01DE und die Artikelnummer TI 907501DE. Was ist bei den Maschinen der Unterschied?

    Danke für die Hilfe

    Gruß Edi

    Antworten
    Arne

    Hallo Edi, das ist oft verwirrend. Die drei großen Seriennummern habe ich in diesem Artikel vorstellst: https://www.coffeeness.de/siemens-eq9-test/ Alle andern sind nur Promoaktionen aber an der Technik gibt es keine Unterschiede! Viele Grüße, Arne

    Antworten

    Hallo Arne,

    ich bin auch der Meinung, dass Lebensmittel im Allgemeinen viel zu wenig wertgeschätzt werden.
    Auch ich habe lange einen Wasserfilter benutzt, diesen aber inzwischen entsorgt. Und da du scheinbar ebenfalls sehr gesundheitsbewusst lebst interessiert dich evtl. folgender Bericht (es geht um Schwermetalle und Keime in den Handfiltersystemen).
    http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Trinkwasser-filtern-hilft-das-gegen-Keime,wasserfilter106.html

    Auch ich lebe in Berlin und kämpfe mit dem harten Wasser hier. Angesichts der minderwertigen Wasserfilter bin ich auf billiges Supermarktwasser umgestiegen. Gerade dort sind allerdings viele Weichmacher im Kunststoff. Schwieriges Thema 😉

    Machst du in deine Pavoni ausschließlich gefiltertes Wasser?

    Gruß Tobi

    Antworten
    Arne

    Hallo Tobi, für die Pavoni nutze ich gefiltertes Leitungswasser oder Evian – kommt immer drauf an ob ich Lust zum Tragen habe 😉 Ja, es gibt sicher auch besser Lösungen als Kunstoff. Alles nicht so einfach. Eigentlich ist die Leitungswasserqualität in Deutschland einfach nur Luxus. Ist natürlich blöd sich dann selber Keime rein zu filtern…

    Bester Grüße,
    Arne

    Antworten

    Hallo Arne,

    eine wirklich tolle und informative Seite hast du hier. Ich habe nun seit einigen Tagen fast alles gelesen und gesehen was du zum Thema VA hier bereit gestellt hast. Was ich aber bei all den Tipps wirklich vermisse ist meines Erachtens eine sehr wichtige Sache, nämlich welche Kaffeebohnen kannst du für einen möglichst säurearmen Espresso mit schokoladigem Aroma empfehlen und wo würde man diesen (am liebsten im Internet) beziehen können.
    Ich bin gespannt auf deine Antwort und danke dir schon mal für deine super Arbeit hier.

    Bis dann…Guido

    Antworten

    Hallo Arne,

    mit großem Interesse habe ich Deine Seiten hier durchforstet. Ich möchte mich von meiner Umweltsau Nespresso verabschieden und mir einen Vollautomaten kaufen. Meine Wünsche sind ein leises Mahlwerk, ein Milchansaugsystem und eine Speicherfunktion, da ich meinen Kaffee nicht so stark trinke wie meine Frau. Nach einigem hin und her kam ich auf die Melitta Caffeo CI. Auch die Siemens EQ.6 700 gefiel mit sehr gut, nur leider hat sie keinen Speicher für verschiedene Nutzer. Also ab zum Media Markt – da war leider nur die Siemens zu sehen. Daneben stand die Bosch TES80751DE VeroSelection 700. Letztere hat wohl das leiseste Mahlwerk und kommt daher meinen Vorstellungen wohl am nächsten (außer im Preis). Kannst Du mir zu der Bosch etwas sagen oder mir einen – vielleicht auch völlig anderen – Rat geben? Vielen Dank. Im übrigen eine absolut tolle Seite mit vielen hilfreichen Tipps und Anregungen – weiter so.

    Beste Grüße
    Björn

    Antworten

    Hi Arne,
    nachdem meine gute alte Saeco nach 15Jahren den Geist aufgegeben hat, bin ich auf der Suche nach einem neuen KVA.
    Der Favorit ist die EQ.6 700
    Nun bin ich aber auch über die Bonitas Newstar 2016 gestolpert.
    Was sagt Deine lange Erfahrung über das Produkt aus China für gerade mal gut 300€???
    Ich bin auf Deine Einschätzung gespannt.

    Antworten

    Lieber Arne,

    vielen Dank für deine tolle Seite rund um das Thema Kaffee! Es ist wirklich erfreulich eine Plattform mit Testberichten zu finden, die nicht getürkt oder bezahlt sind. Man hat aufgrund der detailierten Beschreibungen den Eindruck, dass Du die Geräte, die Du Dir ansiehst wirklich auf Herz und Nieren testest und es macht wirklich großen Spaß deine Testberichte zu lesen-vielen Dank!!
    In meinem konkreten Fall bin ich nun schon seit längerem auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Vollautomaten für unser Büro, in dem wir zu zwölft die Qualität eines guten Kaffees zu schätzen wissen und nach 5 Jahren Kaffeesud-Trinkerei (dank eines Vollautomaten der Firma Delonghi, der einen Espresso nicht von einem Americano unterscheiden konnte) nun endlich den Schritt zur Neuanschaffung wagen.
    Deshalb wäre nun meine Frage bzw BItte an Dich, ob Du uns einen Vollautomaten empfehlen könntest, an dem wir lange Freude haben (wie gesagt 12 Trinker + Kunden) und das Kaffeetrinken wieder genießen können. Preislich wäre alles bis 1500 Euro im Rahmen.

    Ganz liebe Grüße aus Wien und vielen vielen Dank,
    Sophie

    Antworten

    Hallo Arne,

    Ich wollte mich ebenfalls für diese tolle Seite bedanken. Sie hat mir bei der Auswahl meines ersten Kaffeevollautomaten sehr geholfen und viele neue Informationen bzgl Kaffee geliefert. Auch die Tests bzgl Kaffeebohnen habe ich gelesen und lasse nun bewusst die Finger von den „Supermarktschnäppchen“. Deine Seite ist sehr informativ, gut aufgebaut, übersichtlich und gab mir ein neues Bewusstsein für Kaffee, Qualität und Herstellung.
    Vielen Dank dafür und einen schönen 1.Advent.

    Lg Cassandra

    Ps: Kann man Coffeeness eigentlich auch über Facebook verfolgen?

    Antworten

    Hallo Arne,

    ich hätte da noch einen kleinen Tipp bzgl. des Wasserkochers für Dich. Ich versuche generell so wenig Plastik wie möglich mit Lebensmitteln in Verbindung zu bringen u. gerade beim Aufkochen von Wasser kann das natürlich passieren, wenn kochend heißes Wasser immer erst über einen Plastikauslauf des Kochers laufen muss.

    Deshalb kann ich Dir diesen Kocher ans Herz legen, dort sind alle Materialien, welche mit dem Wasser Kontakt haben, aus Edelstahl:

    https://www.amazon.de/Ottoni-Fabbrica-Italienischer-Wasserkocher-Satinato/dp/B00C3EQJWE/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1480339964&sr=8-1&keywords=wasserkocher+ohne+plastik

    Es ist zwar nicht der günstigste, aber ich würde mir keinen anderen mehr kaufen wollen. Zudem befindet sich ein Edelstahlsieb vor dem Auslauf, den man Ruck Zuck vom Kalk reinigen kann, ohne gleich den gesamten Kocher entkalken zu müssen.

    Viele Grüße
    Rainer

    Antworten

    Hallo Arne,

    einen sehr informativen, witzig-modernen Blog betreibst Du da – Danke dafür!!!!

    Bei einigen Zubereitungsarten hat mich das alles schon sehr weiter gebracht.

    Nur in einer Sache habe ich etwas noch nicht gefunden:
    wie steht es mit Edelstahlfiltern?
    Nun, ich weiß inzwischen, dass Du den Kupferfilter vorziehst.

    Aber mal ohne Konkurrenz ,nur in sich selbst betrachtet – wie stehst Du zum Edelstahlfilter – vor allem im geschmacklichen Ergebnis interessiert mich das.

    Hintergrund: neulich sprang mich der Drip Pot von Coffegator bei den Amazonen zufällig an (jaaa, natürlich habe ich etwas ganz anderes gesucht LOL) und da sitzt ein solches Edelstahlfilter-Teil drin.

    Und bei diesem Edelstahl habe ich – warum auch immer – geschmackliche Bedenken (die ev. auch völlig unnötig sind).

    Also wenn Du etwas weißt oder einen guten Beitrag im Netz Nirvana kennst, da wäre ich sehr dankbar.

    Denn im Netz finde ich viel zu Herstellungsgeräten die einen solchen Filter haben und deren Handling sowie die passenden Meinungen dazu, aber über den Geschmack läßt sich – bisher – da keiner aus.

    Jede hilfe ist sehr willkommen.

    Herzliche Grüße und nochmals merci vielmals

    Sandra

    Antworten

    Moin Arne!

    durch stöbern zufällig auf Deinen Blog gestoßen, da unterm Weihnachtsbaum evtl. ein Kaffeevollautomat stehen soll. Sehr sehr geil!
    Du hast soeben zwei großen Fragenzeichen in unseren Gesichtern die Erleuchtung gebracht!
    Danke dafür! 🙂

    Besten Gruß aus Oldenburg,
    Jan Malte

    Antworten

    Hallo Arne!

    bin durch Zufall auf deine Seite gekommen und habe mir dadurch eien großen Fehlkauf erspart! Vielen Dank!! Auch für den Mut einen große Marke mal abzustrafen für wirklich sinnlose ärgerliche Kleinigkeiten mit großer Wirkung – Respekt!
    Ich freue mich auf meine neue Siemens, vielen Dank aus Salzburg nach Berlin.

    schöne Grüße, Andreas

    Antworten

    Hallo Arne,
    bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen. Bin gerade auf der suche nach einen Kaffeevollautomaten und deine Seite hat mir schon geholfen die Auswahl einzugrenzen. Es sind jetzt noch übrig Siemens TE 613501DE und Bosch TES 60759 Vero Aroma 700. Was meinst du, welches ist das bessere Gerät? Hab da gestern noch ein neues Gerät gefunden, leider hast du es noch nicht getestet (Acopino 331 One Touch Monza). Vieleicht ist das ein Gerät was deine Testreihe bereichert.
    Auf jedenfall Danke für deine Arbeit, die Seite ist klasse. Es hilft einem ungemein, vorallem wenn man keine Ahnung hat, und es der Kauf des ersten Kaffeevollautomaten ist.

    Antworten

    Hallo Arne,

    Du hast ja wirklich viel Wissen über Kaffeemaschinen. Darum frage ich Dich um Rat:

    Ich möchte einen Espressovollautomat kaufen, der

    – schönes Design hat (nach Möglichkeit weiß, aber ich mag kein Retro-Design)
    – möglichst klein ist, da ich wenige Stellfläche in meiner kleinen Küche habe
    – leise mahlt
    – eine herausnehmbare Brühgruppe hat
    – nach Möglichkeit von vorne (Wassertank) zu bedienen ist
    – vorallem für Ristretto und Espresso geeignet ist (wir trinken nie Kaffe mit Milch, brauchen daher auch nicht unbedingt einen Milchaufschäumer)

    Wir hatten schon eine Jura A1, die aber bei der Flüssigkeitsmenge von 15-20ml stets nur kühlen bis lauwarmen Kaffee produzierte. Der Gebietsvertreter war 2x bei uns, borgte uns dann auch einen Jura Tassenwärmer und doppelwandige Glastassen, das alles hat aber nicht wirklich geholfen. Die ersten 1-3 Kaffees sind zu kühl (wer trinkt schon 5 hintereinander?), wenn man nach 15 Minuten wieder einen will, ist der wieder kühl.

    Ich war verliebt ins Design, hab mich aber doch schweren Herzens davon getrennt und der Händler hat sie zum Glück zurückgenommen.

    Nun sind wir am überlegen, was wir nehmen sollen. Haben uns in einem Fachgeschäft für Einhebelmaschinen erkundigt und die Lelit PL62 empfohlen bekommen. Allerdings braucht man da zusätzlich eine Abklopflade, die man lt. Fachmann (Grund habe ich vergessen) auf keinen Fall unter die Espressomaschine stellen soll. Also würde ich dann fast nochmal die Breite der Maschine für die Lade brauchen, auf der dann noch eine Kaffeemühle steht.

    Wir haben seit vielen Jahren eine kleine Nespresso, mir geht aber das Kapselsystem auf die Nerven, zumal ich den Verdacht habe, daß da jede Menge Chemie und Schwermetalle sowie Acrylamid drinnen ist (und ich außerdem „wieder die Kontrolle über mein Leben gewinnen will“). Dies auch aus der Tatsache heraus, daß Nespresso mir keine Daten über diese Bestandteile im Kaffee sagen will.

    Warum ich nach Möglichkeit eine weiße Maschine will. Meine Küche ist weiß mit Arbeitsplatten in „Eiche sägerauh“ und keine 10m² groß, daher soll die Maschine auch optisch so weit wie möglich „in den Hintergrund treten“.

    Fällt Dir ein Gerät ein, das meinen Anforderungen entspricht und das Du empfehlen kannst? Die „eierlegende Wollmilchsau“ sozusagen?

    Lieben Gruß aus der Steiermark

    Ulrike

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    Hallo Arne,
    ganz großes Kompliment! Ich habe im Netzt noch keine so toll „aufbereitete“ Informationsseite zu einem Produkt gesehen. Dazuhin alles auf eine ausgesprochen sympathische und unterhaltsame Art. Große Klasse!
    Im Übrigen hast du mich davor bewahrt, einen Vollautomaten zu kaufen. Ich werde beim Handaufguss bleiben, mir aber eine neue und bessere Mühle kaufen. Mercy.
    Schöne Grüße, Roland

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    Hallo Arne,

    ich bin auf der Suche nach einer Espressomaschine (Zweikreiser). Ich habe ein Modell gesehen, welches mir zusagt: die Bezzera BZ10. Kannst Du mir möglicherweise etwas zu der Maschine sagen? oder mir bitte eine andere empfehlen?

    Vielen Dank im Voraus.
    Gruß
    Audrey

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    Eine schöne Ausrüstung für die Küche! Der Kaffeeklatsch ist uns mit meiner Freundin nicht fremd, besonders in meiner Küche. Hier glänzt die neue Küchenrückwand aus Glas, alles ist sauber und ganz gemütlich. Die Möbel können ja auch unsere Stimmung bewirken, besonders bei Frauen, denn wir verbringen in der Küche wohl den größten Teil unseres Lebens!

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    Hallo Arne,

    mich interessiert was du mit dem Satz gemeint hast: nach dem Filtern kommt das Wasser in den Wasserkocher… Nutzt du etwa gefiltertes, abgekochtes Wasser für deine Kaffeemaschine?

    Übrigens, ein wunderschönes Lächeln hast du, Arne!

    Gruß aus Berlin,
    Milan

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    Arne

    Hallo Milan,

    danke für die lieben Worte :)! Für den Kaffee benutzt Arne „nur“ gefiltertes Wasser (Zumindest im deutschen Raum). Mit dem Wasserkocher war gemeint, dass davor das Wasser auch gefiltert wird, um nicht zu viel Kalk drin zu haben. Liebe Grüße Team Coffeeness

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