Qbo Coffee “YOU-RISTA” der Nespresso Killer?

Veröffentlichungsdat um: 9. März 2016 von 19

Update 09.03.2015: Ich war jetzt beim Qbo-Event und durfte viel Espresso probieren. Für die Uhrzeit definitiv zu viel Koffein. 

Worum geht es bei Qbo Coffee

Tchibo hat ein neues Kaffee-System entwickelt, nicht mit Kapseln sondern mit Würfeln. Die Würfel sind nicht aus Aluminium sondern aus Kunstoff (Polypropylen). In den Würfeln befinden sich jeweils 7,5g gemahlener Kaffee.

Zu diesen Würfeln gibt es eine passende Kaffeemaschine. Dabei handelt es sich um ein Gerät, dass mit einer App bedient werden kann. Hier können Bezugsmengen von Espresso und Milchschaum und Milch einstellt werden. Der Name der Qbo-Maschine  ist “YOU-RISTA”…

Schmeckt Qbo Coffee?

Ich habe heute Abend einige Espressos probiert. Ich kann aber noch keine seriöse Antwort geben, zum Kaffeetesten ist der Abend mit die schlechteste Zeit. Ich werde nochmal probieren und auch blind mit anderen Systemen und richtigem Espresso aus dem Siebträger vergleichen. Dafür lande ich natürlich ein paar Kaffeejunkies ein. Ich hatte echt ein wenig Angst Kaffee aus einer Plastik-Kapsel zu testen, ich habe es aber überstanden und es war besser als erwartet.

Wie sieht ein Qbo Espresso aus?

Schaut ihn euch selbst an. Ich habe die kräftigste Variante gewählt. Den Espresso nennt Qbo “Indian Nilgiri”, 80% Robusta und 20% Arabica.

Qbo Espresso

Einmal hellen Schaum bitte.

Qbo Espresso 25 ml

Die Durchlaufzeit habe ich jetzt noch nicht gemessen. Für mich sah es nach mehr als 25ml, das werde ich in einem ausführlichen Test aber noch überprüfen.

Qbo Espresso Indian Nilgiri II

Ein Espresso sieht eigentlich anders aus. Ich habe auch die kräftigste Variante ausgewählt und die minimale Menge bezogen – also die höchstmögliche Konzentration. Dafür war dieser “Espresso” schwach auf der Brust. Wobei er auch kräftiger war als es auf dem Foto den Anschein hat.

Was kostet Qbo Coffee

  • 8 Kapseln kosten 2,95€ = 60 g
  • 27 Kapseln kosten 9,95 = 202,5 g

Das ist jeweils ein Kilopreis von fast 50€. Wenn ich jetzt bedenke, dass ich für den teuersten Espresso in der Rösterei meines Vertrauens 26€ pro Kg bezahle… Das nennt man dann wohl eine klassische Hochpreisstrategie.

Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Auf der Qbo.Coffee Seite gibt es einen Hauptpunkt in der Navigation mit dem schönen Titel “Nachhaltigkeit”. Wie passen jetzt Nachhaltigkeit und Würfel aus 100% Polypropylen, also Kunststoff, zusammen? Das ist eine gute Frage, irgendwie ist es für dieses Konzept eventuell sogar die Gretchenfrage.

Qbo hat versucht das so zu erklären:

  • Kunstoff ist besser als Aluminium.
  • Durch die Würfelform ist weniger Verpackungsmaterial nötig.
  • In der Zukunft wird bestimmt irgendwann ein nachhaltiger Kunstoff entwickelt und den könne man dann verwenden.
  • Die Würfel seien 100% recyclebar

Für mich wurden gestern vier Getränke zubereitet. Das bedeutet es sind 4 Plastikwürfel durchgehauen worden. Mein Lego Barista Larry, der eigentlich eine gewisse Affinität zu Kunstoff hat, war nicht gerade begeistert.

Qbo Coffee Muell

Auf der Qbo Seite heißt es, die Würfel aus hochwertigem Kunstoff seien fast zu schade zum Wegwerfen. Das lass ich einfach mal mit dem Foto und Larrys Gesichtsausdruck stehen. Das Problem an Plastikabfall generell und gerade in den Weltmeeren ist ja leider, dass 100% recyclebare Kunststoffe nicht immer recycelt werden.

Der benutzte Kaffee kommt bei uns immer auf den Komposthaufen. Das ist so natürlich nicht möglich.

Es wird erwähnt, dass alle Kaffees von Rainforest Alliance zertifizierten Farmen kommen. Das ist schon besser als nichts. Es wird also Wert auf den Schutz von Biodiversität gelegt. Anders als bei einem Fairtrade-zertifizierten Kaffee gibt es aber keinerlei Mindestpreise oder Sozialprämien.

Deswegen ist hier natürlich die interessante Frage, wie viel von den 50€ pro Kilo Kaffee in den Herkunftsländern landen? Hier wäre Transparenz natürlich vertrauensstiftend.

Die App von Qbo und Digitalisierung im Kaffee

Desing, App und Kaffeemaschinen – alles ist aus einem Guss und sieht gut aus. Die Kampagne ist offensichtlich gründlich geplant und anständig ausgerollt.

Die App kann direkt mit dem “YOU-RISTA” kommunizieren. Ich als Barista (und Larry geht es ähnlich) finden Wortschöpfungen wie “Barista-Technologie” nicht so toll. Die kenne ich aus der Kaffeevollautomatenwerbung oder Slogans wie bei Qbo

Qbo PressBrew: Frisch gepresst wie vom Barista

Qbo AppIrgendwie komme ich mir dann so überflüssig vor. Zumindest bis zum ersten Geschmackstest. “You-Rista” hat für mich aber auch davon abgesehen keinen schönen Klang. Was ich auch interessant finde, dass die schöne Domain Qbo.de jetzt direkt auf Qbo.coffee weiterleitet. Das ist recht fancy, aber ob es schlau ist, ich bin mir nicht sicher.

Wieder zur App.

In der App kann die Espressomenge, die Schaummenge und die Milchmenge bestimmt werden. Mit einem einfachen Streichen mit dem Finger. Ich hätte mir für jeden Posten noch genaue ml Zahlen gewünscht. Die Usability war sehr gut und es gab einige interessante Spielereien.

Die Kaffeemaschine von Qbo: YOU-RISTA

Qbo YOU-RISTA

Sieht gut aus. Ist stabil, klein, komplett und von der Front bedienbar. Die gibt es natürlich auch in verschiedenen Farben. Tamper und Siebträger im Hintergrund sind nur Dekoration. Die Maschine gibt es mit oder ohne Milchsystem. Ohne kostet sie 299€ mit 349€. Bei dem Michschaumsystem handelt es sich um ein ähnliches System wie bei handelsüblichen Kaffeevollautomaten.

Kurz zu den technischen Daten:

KategorieEintrag
HerstellerTchibo (Qbo Coffee)
NameYOU-RISTA
Preis349,00 €
Max. Pumpendruck9 bar
Display
Wassertank900 ml
Auslauf8 oder 15 cm
Gewicht6 kg
Leistung1500 Wat
Garantie2 Jahre
FarbenUrban Grey, Urban Grey Matt, Ultimate Black, Ultimate Black Matt, Vibrant Red
Milchbehälter600 ml
Kapseln aus100% Kunstoff ( + 7,5 g Kaffee)
Preis des Kaffeesca. 50 pro kg

Qbo Event und Glaubwürdigkeit

Es waren dort:

  • Prof. Dr. Gesche Joost (Professorin für Design Research at the Berlin University of the Arts and Science) wurde eingeladen und hat erzählt, dass Digitalisierung wichtig ist und die deutsche Politik sich dessen nicht so bewusst ist.
  • Klaus Töpfer (CDU) war dort, Bundesverdienstkreuzträger machen sich immer gut. Er hat gesagt, dass es schlimmeres als Kunstoff gibt.

Qbo KaffeebohnenIch habe ein wenig die Übersicht über die Tchibo-Beteiligten mit Doktortitel verloren. Kaffee Anbau, Herkunft und Röstung wurden während der gesamten Veranstaltung nur in Nebensätzen erwähnt. Mir persönlich hat die Wertschätzung für das Produkt Kaffee gefehlt. Mit allem was hinter diesem steckt. Natürlich insbesondere den Menschen in der Wertschöpfungskette.

Man berief sich auf 70-jährige Kaffeeexpertise von Tchibo. Außerdem habe man bei der Umsetzung der Technik direkt vom Barista gelernt. Dazu gab es dann auch eine eindrucksvolle Demonstration. Wie tampere ich einen Puck im Siebträger. Dabei wurde leider der klassische Anfängerfehler begangen, dem Siebträger nochmal einen Schlag mit dem Tamper zu verpassen. Das macht aber den Kaffeekuchen kaputt und hat mich ein wenig verwundert, weil es im Teil “wir haben uns Expertise von Baristas geholt” dran kam.

Die einzigen richtigen Kaffeebohnen waren zur Dekoration. Ich hoffe sehr, dass es sich nicht um den Kaffee handelt, der in den Kapseln ist. Die Bohnen sahen nämlich wirklich nicht vertrauenserweckend aus. Und das ist doch genau, was ich meine: jemand, der Leidenschaft und Begeisterung für Kaffee hat, würde solche Bohnen nicht mal zu Demozwecken auswählen.

Zum Thema passend gab es übrigens auch Kunstoff-Kaffeepflanzen.

Qbo Plastik Pflanze

Insgesamt eine spannende Sache. Ich bin jetzt vor allem auf einen Test unter richtigen Bedingungen gespannt. Auch ein Vergleich zu anderen Systemen und dem Siebträger wird sehr spannend. Tolles Team, tolle Atmosphäre – danke für die Veranstaltung. Ob die YOU-RISTA tatsächlich der Nespresso Killer wird, muss sich noch zeigen. Zu Nespresso ist sie sicher eine gute Alternative. Eine Alternative zu frischem Bohnenkaffee ist sie jedoch nicht.

Qbo Kaffeemaschine

So sieht die Qbo Kaffeemaschine aus

Update 6.03.2015: Mir wurde gerade ein Foto einer Qbo Kaffeemaschine zugespielt. Dann weiß ich jetzt zumindest, welches Design uns erwartet. Es wird sicher auch verschiedene Modelle geben. An der Maschine gibt es ein automatisches Milchschaum-System, wie bei vielen Kaffeevollautomaten.

Als Blogger bekomme ich oft unerwartete Post (eventuell liegt es daran, dass ich viele Testberichte schreibe). Werbegeschenke, Werbung – einige schöne Dinge und einiges, was ich nicht gebrauchen kann. In diesem Fall bin ich mir zunächst nicht sicher, was es überhaupt ist.

Update 19.02.2015 am Ende dieses Artikels habe ich noch Fotos von dem vermeintlichen Flagshipstore von Qbo Coffee in Berlin 

Heute habe ich Post bekommen und mich zu Tode erschrocken. Ein netter, schwerer Karton mit der Aufschrift:

Dein Kaffee steht zum Download bereit

qbo coffee 4

Jo, muss was drin sein und ich finde das:

Ich klappe es auf und ein Video fängt an.

qbo coffee logo

Mit Ton.

qbo coffee Ulmen

Ich hatte das Ding fast weggeschmissen. Damit habe ich nicht gerechnet.

qbo coffee 5

Nicht George Clooney, sondern Christian Ulmen (mir vor allem aus Dr. Psycho bekannt) spielt in der Werbung einen Menschen, der offensichtlich genauso wenig weiß, worum es bei QBO Coffee geht. Es wird eine Frage gestellt: Wie schmeckt Kaffee aus dem Smartphone?

Er hat ein Handy, also muss es was Digitales sein. Er geht in ein Café – glaube ich – und bekommt einen Plastikwürfel.

Ich glaube in diesem Würfel befindet sich Kaffee (oder etwas, das als Kaffee verkauft werden wird).

 

Wer Video das Display verschickt hat, hat einen großen Haufen Reichtum als Werbebuget – ist meine Überlegung.

So sehen die Würfel aus:

qbo coffee Würfel

QBO – jetzt verstehe ich – wegen Cube und so. 

Die Werbestrategie nicht genau zu verraten worum es geht, funktioniert bei mir leider sehr gut. QBO Coffee hat meine Aufmerksamkeit. Ich beginne mich zu informieren. qbo.de ist registriert aber die Seite ist nicht online. Hier stelle ich mir natürlich die Frage, WER die Domain registriert hat, und als kleiner Hobby-Investigativ-Journalist schaue ich mir doch gleich mal die sog. WHOIS-Information zu den Domains qbo.de und qbocoffee.de an. Beide Domains wurden von NetNames registriert.

Interessanterweise ist NetNames wohl auch die gleiche Agentur, die den Domainname Tchibo.de registriert hat… Zufall? Wohl kaum. Die Spuren verdichten sich, aber ich brauche noch mehr Beweise. Also, erstmal weiter …

Es muss irgend jemand großes dahinter stecken.

Außerdem wurde ich am 8. März zu einer Kostprobe eingeladen. Da gehe ich auf jeden Fall hin und schaue mir das an. Wenn das Qbo-Team so nett fragt. Die Hackischen Höfe sind auch nicht weit weg.

Kaffee in Würfeln – Schickilacki Marketing in Großstädten. Läden in den besten Lagen. Bekannte Menschen in der Werbung. Hmmm… kommt mir bekannt vor. Auch Nespresso hat “Boutiquen”, in denen “Kaffee” verkauft wird. Das sind die Orte, wo es nicht nach Kaffee riecht, in denen ihr keinen Kaffee zu sehen bekommt und man nur testen darf, wenn man bereits in den Club der Umweltsünder eingestiegen ist.

Nichtsdestoweniger, meine Aufmerksamkeit ist geweckt. Ich bin eingeladen und werde hin gehen.

Aber wer steckt dahinter. Nicht jeder hat einen Haufen Reichtum. Meine digitale Spürnase hat mir ja schon erste Hinweise gegeben.

Tchibo ist es

Munkelt man zumindest. Es ist aber nicht richtig offiziell. Ist ja auch generell alles ein wenig geheim. Fassen wir mal meine Erwartungen zusammen:

Tchibo hat gesehen, dass Nespresso aus einem Haufen Reichtum einen Berg Geld gemacht hat (und Müll). Jetzt will Tchibo ihren Haufen Reichtum auch zum Berg machen. Aber nicht mit Kapseln, sonder mit Würfeln. Warum muss ich jetzt an “die Borg” denken:

eine der meist gefürchteten Zivilisationen in der Galaxis, existieren als ein großes kollektives Bewusstsein. Sie haben nur ein Ziel: die Assimilation von anderen wertvollen Wesen und Technologien in das Kollektiv

Qbo Borg

Natürlich mit neuer Maschine und die kann anscheinend mit dem Handy per App bedient werden. Wer hätte das gedacht. Deswegen kann ich meinen Kaffee jetzt “Downloaden”.

Es ist eine Telefonnummer dabei und ich rufe gleich mal an, um mehr zu erfahren und mich anzumelden. Das war ein super nettes Gespräch und ich habe mich erfolgreich angemeldet und es sollen noch andere Prominente kommen. Die Dame, mit der ich sprach, kannte coffeeness.de. Ich bin ein wenig stolz und habe mich ein wenig prominent gefühlt.

Ich habe natürlich versucht sie auszuquetschen. Es gibt aber kein offizielles Statement von QBO Coffee.

Das ist alles geheim und ich solle mich überraschen lassen. Immer diese Hamburger in ihren schönen Agenturen 😉  Eine Sache sagte sie doch:

Wir wollen die Zukuft des Kaffees vorstellen

Gut, dass ich dabei bin. Ich habe noch gefragt, welcher Konzern dahinter steckt. QBO Coffee sei eigentändig sagte sie. Dann habe ich gefragt, ob nicht eventuell ein größeres Unternehmen dahinter steckt – weil, es scheint ja ein “gewisses” Marketingbudget zu geben.

Hi hi hi, mumu, ja -scheit es zu geben.

Eine Antwort bekomme ich nicht, jedenfalls keine direkte. Termin ist vereinbart, ich wünsche noch einen schönen Tag und suche meine Antworten bei Google.

Die lebensmittelzeitung.net hat geleaked, dass es sich um Tchibo handelt.  Die müsste ich aber bezahlen und dazu habe ich keine Lust. Aber andere berichten ebenfalls. Im Tagesspiegel.de und auf Stern.de finden sich bereits Artikel dazu. Mist, ich bin nicht der Erste.

Ich bin gespannt und habe folgende Fragen:

  1. Schmeckt das auch?
  2. Was ist mit der Umwelt?
  3. Wer sind die anderen Prominenten?
  4. Trinkt Christian Ulmen gerade Kaffee oder doch lieber Champagner?

Die Initiatoren scheinen auf ihr Produkt zu vertrauen. Immerhin haben sie gerade einen Kaffeeblogger zu ihrer Veranstaltung eingeladen, dessen Seite under dem Slogen:

Wer Kapsel-Kaffee trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren

Ich werde versuchen unvoreingenommen an die Sache ran zu gehen. Was meint ihr dazu? Was erwartet ihr? Nespresso Klon oder echt Neuheit?

Flagshipstore von Qbo Coffee?

Hier in Berlin gegenüber den Hackischen Höfen. Alles gründlich abgeklebt.

Qbo Coffee Flagshipstore Qbo Coffee Flagshipstore II

14 Kommentare
  • Julian
    17 Februar, 2016

    Schön recherchiert. 🙂
    Und wenn ich das richtig sehe, dann bist Du der erste, der Bilder aus dem Ulmen-Video geleaked hast.

    Ich bin gespannt. Die Maschinen zu den Kapseln habe ich schon gesehen, aber den Kaffee noch nicht probieren dürfen…

  • Arne
    17 Februar, 2016

    Moin Julian, danke 🙂 Yes, ich habe was geleaked. Wo hast du die Maschine gesehen? Die konnte ich mir noch nicht anschauen.

  • Florian
    18 Februar, 2016

    Hey,
    schöner Artikel. Habe ihn mir gerne durchgelesen. Musste auch an der ein oder anderen Stelle etwas schmunzeln.

    Bei solch einem Paket wäre ich echt skeptisch gewesen, vor allem dann wenn man mir nicht Bescheid gegeben hätte.

    Aber ist ja zum Glück nichts schlimmes passiert. 😛

    LG
    Florian

  • Julian
    19 Februar, 2016

    Ich bereite das Presse-Event mit vor und bin daher zu Verschwiegenheit verpflichte. 🙂
    Allerdings stehen zwei der Maschinen keine 3 Meter von mir entfernt.

  • christiane
    26 Februar, 2016

    Fabelhafte Recherche und den leak werden wir schön für uns behalten 🙂 🙂 danke dir für die Info, lg Christiane

  • Florian Zentner
    31 März, 2016

    Danke für diesen Bericht Arne. “Wer Kapsel-Kaffee trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren”. Richtig!
    Wieso muss Tchibo jetzt mit einer neuen Umwelt-Sauerei ankommen? Gerade in einer Zeit, wo alle auf Öko, Umwelt und Ressourcenschonung setzen. Wieder ein Hybridmüll-Bomber, der in der Herstellung Rohstoffe a)vergeudet und b) sie nicht einmal getrennt entsorgen lässt. Ich finde das unverantwortlich.
    Wollen denn alle nur noch den komfortablen Genuss aus diesen Alu- oder Plastikkapsel-Zombies? Genuss, der sowohl zu Lasten des ökologischen Fingerabdrucks als auch der persönlichen Gesundheit (Aluminium, Kunststoff im Kaffee = Gift für den Organismus) geht.
    Für eine ganz ähnliche Anschaffungssumme (349 EUR) kann man sich einen guten Kaffeevollautomat gönnen ohne jegliche Kapselabhängigkeit.
    Ich glaube nicht, dass Tchibo damit Erfolg haben wird. Tchibo hat meiner Meinung nach die Entwicklung verschlafen und hätte stattdessen eher einen eigenen Vollautomaten in Serie bringen können oder wenigstens eine Koorperation mit einem solchen Herstellen.
    Schade Tchibo…

  • Arne
    31 März, 2016

    Hallo Florian, vielen Dank für deinen Kommentar zu Qbo Coffee (Tchibo). Ich hatte von meinen Leserinnen und Lesern mehr Empörung erwartet. Ich finde Zeitpunkt und Strategie auch verwunderlich. Ich war auch überrascht eingeladen worden zu sein. Du hast mich immerhin richtig zitiert 😉 Ich habe mich jetzt auch gegen einen weitern Test entschieden. Mikroplastik wird sicher auch ein immer größeres Thema. Gerade bei Dingen des täglichen Gebrauchs. Ich werde diesen Artikel bald noch mal aktualisieren und ein paar Rechnungen aufmachen. Abfall und Kosten auf meinen Konsum hochrechnen. Erschreckend! Meinen Kaffeesatz aus dem Handfilter kann ich mit Kaffeefilter in der Kompost schmeißen und im Sommer wächst eine Sonnenblume draus. Die Würfel sind in 600 Jahren immer noch da.

    Beste Grüße aus Berlin, Arne

  • Willi
    22 Juni, 2016

    Ich bin auf diese Seite gestoßen, weil ich nach Wochen penetranter Werbung jetzt doch mal nachschauen wollte, was QBO eigentlich ist. Mitbekommen hatte ich vorher nur, dass es irgendwas mit Kaffee zu tun hat und einen doofen Namen und ein hässliches Logo besitzt. Es war schon mühsam zu erkennen, dass es sich um ein neues Kaffeekapselsystem handelt, weil die Werbekampagne dick mit Marketingschmalz um sich schleudert, aber mit wenig greifbarem. Dein Artikel hilft mir.

    Ich bin ein großer Nespresso-Fan; ich liebe meine Maschine, ich liebe die Sorten von Nespresso, und ich liebe das Ökosystem, das sich mittlerweile etabliert hat – meine Lieblings-Cappuccini stammen zur Hälfte von Nespresso, zur Hälfte von Coffee Circle und ECC.

    Die QBO-Maschine scheint ungefähr das zu sein, was ich mir von der Nespresso Prodigio gewünscht hatte: eine Kapselmaschine, bei der ich per App meine Getränke konfigurieren und wahlweise als Rezept abspeichern kann. Die Prodigio hat dagegen nur relativ nutzlose App-Funktionen wie einen Timer und eine Benachrichtigung, wann man wieder neue Kapseln braucht (die vermutlich nur geht, wenn man ausschließlich bei Nespresso bestellt). Die Maschine macht auf mich also einen starken Eindruck, wobei 350€ auch wieder „stark“ sind. Ich glaube am Ende würde ich dafür doch die wunderschöne Gran Maestria vorziehen.

    Aber am wichtigsten ist bei Kapselkaffee immer die Plattform. Nespresso mag sich gegen die ausgelaufenen Patente sträuben, in meinen Augen ist es aber ein großer Wettbewerbsvorteil: Ich habe nicht nur 20 hervorragende Sorten von Nespresso zur Wahl, sondern auch noch viele, viele Alternativen – inklusive Bio- und Fair-Trade-Sorten, und sogar kompostierbaren Kapseln (leider nicht alles in einem). Nespresso ist damit nicht mehr ein komplett geschlossenes System, und damit die (ungewollt) offenste Plattform aller Kapselplattformen. QBO hat dagegen nur 10 Sorten eines Nischensystems, und wahrscheinlich genug Patente, um sich gegen Mitbewerber abzuschirmen. Rainforest Alliance ist ja schön und gut, aber die dient nur dem Schutz des Regenwaldes und ist kein Ersatz für bio, und erst recht kein Ersatz für Fair-Trade. Ob Plastik wirklich weniger umweltschädlich ist als Aluminium, das bezweifle ich. Aluminium lässt sich unter Energieaufwand recyclen, aus altem Plastik lassen sich hässliche Parkbänke pressen. Ich finde es toll, dass jede Kapsel 7.5g statt der mageren 5g enthält, aber der Preis liegt mit 36¢ pro Kapsel auf bzw. knapp über Nespresso-Niveau. Vor allem ist die Preisgestaltung (8 Kapseln, 27 Kapseln) absichtlich so gestaffelt, dass der Vergleich zur Konkurrenz und überhaupt der Kapselpreis undurchsichtiger wird. Jeder kann sofort errechnen, was eine Kapsel in einer Zehnerpackung kostet. 27 Kapseln für 10€, macht 2.7 Kapsel für einen Euro, oder 1 Kapsel für …. das ist Absicht, und das ist kundenfeindlich.

    Überhaupt wirkt diese ganze Marke auf mich eher kundenfeindlich. Sie kopieren ziemlich unverfroren das Nespresso-Konzept, werfen dabei aber mit lächerlichen Marketing-Superlativen und schlechten Kunstworten (YouRISTA) um sich und machen sich (für mich) unglaubwürdig. Ich sehe aber nirgends eine Erklärung, warum das System prinzipiell besser sein sollte. Schlecht kopiert mit mehr Einschränkungen: nein, Danke.

  • Arne
    24 Juni, 2016

    Hallo Willi, danke für deinen Kommentar. Was Kapselkaffee angeht kenne ich mich insgesamt nicht aus. Das Konzept wirkt wirklich kopiert und dafür auch 5 Jahre zu spät dran. Ich habe mit einem Freund gewettet, dass sie den Namen “YouRISTA” noch aufgeben 😉 Viele Grüße aus Berlin, Arne

  • Willi
    26 Juni, 2016

    Der Markt der Kapselsysteme ist mittlerweile auch sehr unübersichtlich geworden. Dabei machen die meisten Kapselsysteme genau das gleiche. Zu viele Hersteller sind mit me-too-Systemen auf den Markt gezogen, ohne dem Konzept irgendetwas Nennenswertes hinzuzufügen. Der Marktführer ist Nestlé.

    Nestlé hat zwei Kapselsysteme: Nespresso und Dolce Gusto. Nespresso ist die Premium-Marke mit „edlen“, italienisch-angehauchten Designs, starkem Fokus auf Kaffee (man beachte all die vielen verschiedenen Sorten und die Beschreibungen von Geschmack und Herkunft), und vermeintlich „exklusiver“ Mitgliedschaft. Der Kundensupport ist meiner Erfahrung nach tatsächlich konkurrenzlos. Während die Club-Mitgliedschaft nur ein Marketing-Trick ist, wird man vom Support wirklich so zuvorkommend behandelt wie kaum woanders. Deshalb ist die George-Clooney-Werbung so besonders effektiv: Man trinkt nicht nur den gleichen Kaffee wie Clooney, man wird auch genauso exklusiv behandelt. Stimmt wirklich!

    Dolce Gusto ist dagegen die „Volks-Plattform“: Die Maschinen sind noch günstiger, die Kapseln werden auch im Supermarkt angeboten, und statt Qualität zählt Quantität: Neben Espressokapseln schluckt das System auch Kakao, Tee und anscheinend Filterkaffee (ugh). Was ich persönlich skandalös finde: Sogar Kapseln mit integriertem Milchpulver für Mischgetränke (Cappuccino etc.) gibt es. Bei Nespresso wäre so etwas unvorstellbar, dafür gibts Milchaufschäumer. Espressosorten gibt es ironischerweise deutlich weniger als bei Nespresso.

    Aber die beiden Plattformen bedienen unterschiedliche Zielgruppen. Tchibo hatte bisher nur Caffissimo, das eher mit Dolce Gusto zu konkurrieren scheint. Ein direkter Nespresso-Konkurrent ist also clever! Andere wie Starbucks haben sich irgendwo dazwischen positioniert (eher exklusiv – aber mit Milchpulverkapseln??) und sind gescheitert.

    Was ich bei neueren Kapselplattformen besonders bedenklich finde und auch bei QBO sehe: die immer stärkere Abschottung gegenüber Drittanbietern. QBO hat eine ähnliche Technik wie Nespresso VertuoLine, Keurig 2.0 (beide nur in den USA erhältlich) und Special-T: Die Kapseln haben nicht nur ein spezielles Format und sind bis an die Zähne mit Patenten bewaffnet – sondern haben gewissermaßen einen Kopierschutz direkt eingebaut. Auf der Unterseite ist ein Code eingraviert, der der Maschine sagt um welche Sorte es sich handelt. Offiziell, um Brühdauer- und -Temperatur einzustellen, inoffiziell natürlich auch um Drittanbieter auszusperren. Druckerhersteller bauen spezielle Chips in ihre Patronen, bei Kapseln sind es neuerdings Codes. Theoretisch wäre es zwar denkbar, diese Codes zu kopieren und damit der Maschine andere Sorten vorzugaukeln, aber wer weiß ob da nicht auch Sperren reagieren. Das ist ein enormer Aufwand, dabei könnte man die Drittanbieter-Konkurrenz doch ganz einfach auf Abstand halten: Einfach den besten Espresso verkaufen, fertig.

    Gruß ebenfalls aus Berlin zurück 😉

  • Stephan Stoske
    24 Juli, 2016

    Das mit dem Klopfen des Siebträgers ist wie so oft einfach nur mangelnde Differenzierung. Es ist normal, dass Mehl am Rand des Siebes stehen bleibt und dieses Mehl dann nach dem Bezug am Rand des Duschsiebes klebt, somit dann auch in der nächsten Tasse landet. Deshalb verdichtet man das Mehl zuerst nur leicht und klopft danach gegen den Siebrand(!), damit dieses Mehl abfällt. Erst danach(!) wird mit Druck getampert, drum geht der Puck beim Klopfen davor auch nicht kaputt.
    Das wilde Schlagen des Siebträgers nach dem Tampern, was natürlich sinnfrei ist, ergibt sich alleine dadurch, dass es aus der Beobachtung übernommen wird ohne den Zweck erklärt zu bekommen.
    Qbo und You-Rista sind auf jeder existierenden Ebene abzulehnen und in jeder Hinsicht inakzeptabel.

  • Stevo
    12 September, 2016

    Ich bekam gerade eine Mail von Tchibo, Create your Coffee mit QBO und gewinne einen Milchmaster.
    Was ist das wieder für ein neuer Hype? Kurz gegoogelt und schon bin ich hier gelandet.
    Dein Bericht ist super geschrieben und unvoreingenommen informativ. Meine anfängliche Sorge hat sich auch wieder bestätigt, Plastekapseln = noch mehr sinnloser Müll. Heutzutage wird ja schon jeder kleinste Verbrauchsartikel in Verpackungen gewickelt, mal sehen wann die erste Zahncreme portioniert wird.
    Schade, dass auch Prominente wie George Clooney diesen Kapselwahnsinn fördern.

    Was ist aus den Padmaschinen geworden? Die wären ja eine bessere Alternative als Portionskaffee.
    Ich jedenfalls bleibe meinen French Press Kannen treu.

    Und Nestle ist übrigens auch ein Mafia Unternehmen, die übernehmen das Trinkwassermonopol. In heißen Ländern wird den Einwohnern das Wasser abgepumpt und teuer in Plasteflaschen verkauft.

  • Markus Grupp
    14 November, 2016

    Hallo Arne

    Der Vergleich mit den Borgs find ich toll.
    Ich bin noch ein “Nespresso Jünger” und habe
    Nach Kritik über Qbo gesucht , immer in der
    Befürchtung wenn das ein Reinfall wird ,man
    Umsonst eine
    neue Maschine gekauft hat.

    Liebe Grüße Markus

  • Maike
    21 Januar, 2017

    Hallo, Arne,

    vielen Dank für Deinen Bericht und Deine Updates!

    Ich stimme Dir und insbesondere Willi zu, der das eigentliche Thema treffend zusammenfasst. In unserer Zeit hat solch eine Art der Kaffeezubereitung einfach keinen Platz mehr. Es gibt zudem keinen (echten) Mehrwert für den Verbraucher im Vergleich zu Nespresso. Im Gegenteil.
    Und diese versuchte charmante Ver-Grünschleierung, Kunststoff sei umweltfreundlicher oder gar nachhaltiger als Aluminium, ist schon fast peinlich.

    Wisst Ihr, dass Tchibo mit der Cafissimomaschine sogar Teekapseln vertreibt?
    https://www.tchibo.de/teatime-pure-black-p400079136.html
    Was hat das mit der Teezeremonie zu tun? Wo ist hier der Vorteil?
    Davon abgesehen, dass man neben der Müllentstehung natürlich auch nach dem Einsatz von Kaffee- vor den Teekapseln noch ein/zweimal die Maschine leer durchlaufen lassen muss. Mit etwas Energie-/Wasseraufwand…

    Ich habe für das Unternehmen mehr als 10 Jahre gearbeitet – stehe aber auch aufgrund dieser Entwicklungen nicht mehr hinter dem Unternehmen.
    Die logische Konsequenz: Ich arbeite seit rund 1 Jahr nicht mehr für den Konzern Tchibo.

    Herzliche Grüße aus der Hansestadt in die Hauptstadt :O)

  • Gerhard
    14 Juni, 2017

    Hallo Arne,
    Kapsel- und Pad-Maschinen zielen auf den Single- und Doppel-Single-Haushalt. Dass es immer mehr Single-Haushalte gibt, egal ob jung oder alt, ist so. In anderen Lebensmittel-Bereichen versuchen die Firmen auch im Trend zu sein. Parship und Co verdienen sicher auch nicht schlecht damit. Sicher ist, dass diese Art Kaffee zu bereiten teuer und nicht gerade umweltfreundlich ist. Und wir schütten unsere gebrauchten Kapseln nicht ins Meer oder den Fluss. Was aus dem gelben Sack wird kann ich wenig beeinflussen. Sicher werden insgesamt hierfür noch zu viele Rohstoffe verbraucht. Deswegen sollte man auch in diesen Fällen eher mal die Vorteile sehen. Und bei der Qbo sehe ich viele Ansatzmöglichkeiten, dass hier Verbesserungen einfließen können. Mein Sohn, Single-Haushalt, hatte eine Tassimo. Aus den vielen genannten Gründen dann aber einen Saeco-Vollautomaten gekauft. Absolut nicht praktikabel. Seit ein paar Wochen hat er nun eine Qbo. Und wir finden, dass Qbo sehr wohl mit den anderen “Premium” Maschinen mithalten kann. Die Qbo bietet alle Vorteile für Ihn und der Kaffee schmeckt genau so gut wie aus dem Vollautomaten. Sollte Tchibo die Kapseln weiter optimieren, dann hat diese “schöne” Kaffeemaschine eine Zukunft. Die Tasse ist hier sicher halb voll und nicht unbedingt wieder mal halb leer. Und welches Unternehmen will nicht Geld verdienen!?
    Viele Grüße von Gerhard

  • Oliver
    13 September, 2017

    Ich finde QBO eigentlich gut, auch wenn die Qualität nicht so gut ist, meine zweite Maschine ist nach wieder 11 Monaten kaputt.
    Was was mich viel mehr ärgert, QBO stellt die Shop ein, von den zwischenzeitlich 2 Shops in Berlin ist der in den Hackeschen Höfen bereits geschlossen, Friedrichstrasse schließt am 16.9.2017

  • Inge Kollnitz
    28 Dezember, 2017

    Ich fand die Qbo you-rista Kaffemaschine sehr ansprechend.
    Der Kaffee hat geschmeckt.
    Die tägliche Reinigung finde ich kompliziert u. aufwendig.

    Aber dass die 3 Monate alte Maschine schon zum 2. Mal kaputt ist,
    ärgert sehr!!!

    Was haben wir da nur gekauft – oder haben wir einfach nur Pech?

    Ich will diese Maschine nicht mehr haben, obwohl ich mit ihr eine große Freude hatte.

    Aber nun reichts!

  • Oliver
    9 Februar, 2018

    Man muss ja nicht immer an eine Verschwörungstheorie denken…
    8 bzw. 27 Kapseln in einer Verpackung wurden nicht gezielt gewählt um einen Preisvergleich “unmöglich” zu machen, sondern weil die Verpackung kubisch ist. Und 2x2x2 sind nun mal 8, und 3x3x3 sind nun mal 27.
    Das mit dem Plastikmüll ist auch eine Sache wo sich die möchtegern-Umweltschützer gerne empören. Da würde ich doch mal gerne sehen in welcher Verpackung die ihre Milch kaufen, und Joghurt, Wurst oder Apfelsaft? Natürlich ist ein Plastikwürfel mehr Müll als keiner… Aber es ist bei weitem nicht die größte Müllquelle. Viel wichtiger wäre es ordentlich zu recyceln. LIebend gerne werden Nespresso, Qbo und Co beschimpft – aber auf die Idee die Milchproduzenen zu beschimpfen kommt keiner. Oder mal einen Beschwerdebrief an die Supermarktkette zu schicken, warum Limetten in einem Plastik-Tray und Folie im Doppelpack verpackt sind, wo die Schale ja reichen würde.

  • Walter POSPISCHIL
    2 Juli, 2018

    Unsere qbo ist ein Garant für einen Nervenzusammenbruch.
    1.) spülen: zu jeder unpassenden Zeit, wenn man schnell einen Kaffee für einen Besucher zubereiten will – spüle das Gerät, spüle den Milkmaster; verbraucht mehr Wasser als für die Kaffebereitung erforderlich.
    2.) Programmieren für den Kaffee am Morgen: prinzipiell o.K, aber lass mal einen Milkmaster mit Vollmilch über die Nacht in der warmen Umgebung stehen – saure Milch garantiert. Wenn ich ihn allerdings erst am Morgen anschließe, brauche ich keine Uhrzeitprogrammierung.
    3.) Habe ich ein Montagsgerät? Nach 3 Wochen: Brühgruppe wird geprüft – Brühgruppe ist blockert. Servicetechniker in Anspruch nehmen. Die ersten Male habe ich mit ausstecken das Gerät überlisten können, aber trotzdem: jedes Mal eine Kapsel im A…. Jetzt blockiert die Brühgruppe endgültig; Retour zum Erzeuger. Und das bei einer Kapselmaschine zum Listenpreis von rund € 300,-. Dürfte öfters vorkommen und ein Kommentar von Tchibo auf Grund einer Anfrage …Meist kann man aber auch durch unseren telefonischen Support den “Fehler” beheben und es stellt sich dann heraus, das kein Defekt vorliegt! Kontaktdaten findest du unter ….
    Verdächtig ist noch die Preissenkung um € 100,-
    m.f.G.

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