Roast-Grind-Brew Kaffeemaschine von Bonaverde im Test

Roast-Grind-Brew Kaffeemaschine von Bonaverde im Test Ergebnis

Letztes Update: 19.03.2017: Jetzt steht sie in meiner Küche: die Roast-Grind-Brew Kaffeemaschine von Bonaverde. Wer hätte das gedacht.

Es handelt sich um ein Gerät aus der Beta-Test-Phase oder technisch: eine “non-certified EB-3 BETA machine”. Ich werde die Kaffeemaschine aber wie jede andere testen und bewerten. Ich denke ein “regulärer Test” ist auch im Interesse aller Beteiligten. Aber behaltet im Kopf, dass sich bis zur Marktreife noch einiges verbessern kann.

Warum haben so viele bei Bonaverde “investiert”?

Eine Roast-Grind-Brew Kaffeemaschine hört sich zunächst nach dem Phantasieprodukt eines Kaffee-Hipster auf Crystal an. Aber die Vorstellung ist dann doch irgendwie sexy. Aufstehen und den Kaffee in der eigenen Küche rösten und zubereiten. Alles schön convenient für jeder Mann und für jede Frau.

Bilder der deutschen TV-Indoktrination aus den 90er Jahren werden lebendig. Nur besser. Die Versprechen von damals, nur im Superlativ: “vollendet veredelter Spitzenkaffee“, “die Krönung” und die, doch recht liebevoll gemachten Werbe-Song-Texte, als man sich Englisch noch lieber verkniff.

Das Mantra der Frische

Dieses Versprechen im Superlativ hatten aber einen großen Einfluss auf die Kaffeekultur. Gerade auf die Strategien kleiner Rösterein in Deutschland. Rhetorisch war das Marketing-Arsenal schon von den großen “Industrie-Monstern” ausgeschöpft. Was bleibt zum bewerben? Was ist das Alleinstellungsmerkmal? Eigentlich extrem viel, nämlich alles, was guter Kaffee zu bieten hat. Aroma, Körper, Säure und von allem die tausenden Nuancen. Guter Kaffee schmeckt besser, ist gesünder und macht süchtig. Wer sich (um ein Zitat meines Weinhändlers zu nutzen) erstmal hochgesoffen hat, kommt nie wieder zurück.

Aber das bedarf alles vieler Worte. Es muss erklärt, gezeigt und richtig zubereitet werden. Wer guten Kaffee verkauft, muss außerdem rechtfertigen, dass sein Produkt das vielfache des Supermarkt-Pendants kostet. Die Wahrnehmung und Beschreibung von Geschmack ist eine der schwierigsten Dinge. Denn Geschmäcker sind verschieden, und das meine ich hier weniger im abgedroschenen sprichwörtlichen Kontext, sondern mit jeder Geschmacksknospe der Zunge.

Insgesamt ist also schwer zu vermarkten, was guten Kaffee gut macht. Er ist wunderschön, aber schwer zu greifen und noch schwerer in einen Werbeslogan zu pressen.

Was bleibt, ist nicht der Geschmack als solches, sondern eine seiner Vorraussetzungen. Die Frische. 

Kaffee verträgt das Altern nicht gut. Er verliert sehr schnell seine Aromen und stirbt. Deswegen muss ich im Supermarkt, wenn ich am Kaffeeregal vorbei gehe, auch immer an einen Friedhof denken, einige Industie-Röster bekommen es sogar hin ihre Kaffeebohnen in Urnen zu verkaufen. Siehe Illy.

Jetzt haben wir einen unwiderruflichen Slogen für guten Kaffee von kleinen Röstern. Die Frische! Das beste, dieser Slogen ist auch noch richtig und gut vermittelbar. Es lassen sich wunderbare Schlagworte wie “röst-frisch” bauen. Das Mantra der Frische ist entdeckt.

Ich bekomme oft Emails von empörten Kaffee-Käufern, die sich beschweren: “Mein Kaffee war bei der Lieferung schon zwei Wochen alt“. Ich denke davon kann der eine oder andere Kaffeeröster auch Lieder singen. Ich lege auch auf Frische viel Wert und habe dazu auch schon viel geschrieben. Denn Frische ist eine notwendige Bedingung für guten Kaffee. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Superlativ des Mantras

Die Spezialitäten-Kaffee-Gemeinde (mich eingeschlossen) hat also die Menschen, die bereit sind auch Geld für Kaffee auszugeben, auf Frische konditioniert. Die Logik:

Je frischer, desto besser“.

Also wäre das Beste ein selbst gerösteter und gleich zubereiteter Kaffee. Wie Sushi direkt vom Angelhaken. Jetzt kommt das geniale Versprechen von Bonaverde, da heute englisch erlaubt ist und es sich um ein international vermarkteteres Produkt handelt, hier die 2017 Werbe-Version.

“The groundbreaking, user-friendly technology allows every coffee drinker to become a home roaster. The result is the fairest and freshest coffee in the world. Just swipe, sit back and enjoy.”

Ich finde so erklärt sich der Erfolg aller Bonaverde Crowdfunding Kampagnen sehr gut. Die Maschine verspricht den frischesten (also besten) Kaffee. So lassen sich also ca. zwei Millionen Dollar einsammeln. Das perfekte Produkt für Männer. Da ich zu Crowdfunding, Startups und Businesses zwar Meinungen habe, dieser Artikel aber schon zu lang ist, schicke ich euch hier noch mal auf den Artikel der von gruenderszene.de.  Der ist aber bereits vom Oktober 2015. Die Kommentare sind lesenswert.

Bonaverde Kaffeemaschine

Reifeprozess

Aber es ist nicht so einfach wie es scheint und der Spruch “Je frischer, desto besser” sollte noch mal unter die Luppe genommen werden. Ich hatte Frische schon als notwendige Bedingung für guten Kaffee benannt. Aber es gibt viele weitere notwendige Bedingungen. Die Güte des Rohkaffees, die Röstung und die Zubereitung und die Reife. Die Röstung, den Mahlgrad und das Aufbrühen der Roast-Grind-Brew Kaffeemaschine von Bonaverde schauen wir uns in diesem Test noch genau an.

Aber Reife? Es ist nunmal so, dass Kaffee von Röstern, die es ernst meinen, auch getestet wird. Das wird dann Cupping genannt. Das machen die aber nicht direkt nach der Röstung. Bei einem Röst-Workshop von Quijote-Kaffee habe ich gelernt, dass der Kaffee ein und zwei Tage nach dem Rösten probiert wird. Als ich Pingo von Quijote fragte, ob man frisch geröstete Kaffeebohnen auch gleich probieren könnte, sagte er mir:

“das würdest Du nicht wollen, das wäre noch mehr Aromaverlust als bei Kapselkaffee. Schade um die guten Bohnen, schade um die viele Arbeit der Kaffeebauern.”

Eine ähnliche Antwort hatte ich auch schon erwartet. Denn Kaffeebohnen müssen nach der Röstung 1-2 Tage liegen und Espresso sogar bis zu zwei Wochen, bis sie ihre “Verzehr-Reife” erreicht haben. In den Kaffeebohnen ist nach der Röstung Kohlendioxid gebunden, ein Teil davon sollte vor dem Verzehr ausgasen.

Der Reifeprozess bezeichnet also die Zeit, die der Kaffee nach der Röstung braucht, um seinen perfekten Zustand zu erreichen.

Und der ist nicht direkt nach der Röstung, sondern nach dem Reifeprozess. Insofern muss ich hier das “Je frischer, desto besser” Mantra relativieren.

Aber jetzt zur Maschine.

Bonaverde Kaffeemaschine – Test

So weit zur Theorie. Die Maschine muss echt viel können. Wer viel auf Coffeeness gelesen hat, weiss auch, dass Brühen nicht gleich Brühen, Mahlen nicht gleich Mahlen und Rösten nicht gleich Rösten ist.

Es handelt sich um ein Gerät in der “Beta-Test-Phase”! Die Kaffeemaschine wird noch nicht verkauft und weiter verbessert.

Erster Eindruck

Ich bin hellauf begeistert; die Kaffeemaschine ist echt angekommen. Ich schicke schnell Fotos an alle Freunde und Bekannte, die mich seit 2013 mobben und sagen, “das wird eh nix“. “Die Maschine bekommst du eh nicht, die haben sich schon längst mit dem Geld aus dem Staub gemacht”. 

Ausgepackt und angeschaut. Ein Turm, das “ursprüngliche Design” wurde komplett abgewandelt. Das wusste ich schon und mir war es von Beginn an egal. Ich verstehe aber auch die Menschen, die sich daran stören. Am Anfang standwohl ein Design-Wettbewerb und die “Investoren” durften entscheiden.  Wenn das gewählte Design dann nicht realisierbar ist, ist das zumindest ärgerlich. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das so eine Falle ist, in die ich als Gründer auch getappt wäre.

Der Scanner

Die Kaffee-Kanne

Wassertank

Filterhalter

Ansonsten macht das Gerät einen soliden Eindruck.

Was richtig schön ist, sind die Verankerungen der einzelnen Teile. Mit einem leichten Druck, lösen sie sich. Zusammen mit der LED-Beleuchtung schleicht sich schnell ein Star Trek Gefühl ein.

Insgesamt eine positive Überraschung.

Was geht, was geht (noch) nicht

Wass sie kann

  • Kaffee rösten.
  • Kaffee mahlen.
  • Kaffee aufbrühen.
  • Röst-Profile durch einen Scan abrufen.
  • Mahlgrad Verstellung.

Was sie noch nicht kann 

  • Nur rösten ohne Mahlen und Aufbrühen.
  • Es gibt noch keine App.
  • Es gibt keine Einflussmöglichkeiten auf die Röstung.

Der Rohkaffee

Die Rohkaffees kommen in kleinen Verpackungen daher. Zwei Verpackungen, beide aus Nicaragua und beide sind mit einem Namen versehen. Bei Luis Alberto und Juan Carlos soll es sich vermutlich um die Kaffeefarmer handeln. Dazu habe ich aber noch nicht mehr Informationen gefunden.

In den Packungen befinden sich jeweils 45 g, davon sind übrigens nach dem Rösten noch 37 g übrig. Wir verzeichnen also einen Gewichtsverlust von 16,7%, was laut Kaffeeverband im Normalbereich zu liegen scheint.

Rohkaffee verpackt

Rohkaffee

Das Rösten

Ein Traum wird wahr. Kaffeebohnen drehen sich in der eigenen Küche im Uhrzeigersinn. Kaffee braun machen klappt auf jeden Fall. Es riecht nach der Röstung von Kaffeebohnen, was weniger angenehm ist, als man sich das vorstellt. Aber das ist in keiner Kaffeerösterei anders.

Kaffeerösten ist ein Handwerk, eine Kunst und ich bin kein Kaffeeröster. Alles, was ich im weiteren beschreibe sind Beobachtungen und meine Schlussfolgerungen. Sollte das jemand lesen, der mehr Erfahrung mit dem Rösten hat, kann er mir gerne erklären, wo ich was falsch interpretiert habe. Der eine oder andere Röster / Rösterin schaut auf Coffeeness vorbei, das weiß ich genau.

Meine Beobachtungen beim Rösten.

  • Nach 3:30 sind die Bohnen schon ziemlich gelb. Das hatte ich erst später erwartet.
  • Nach Minute 7:00 beginnt der erste Crack. Es rummelt für ca. eine Minute. Zeitlich hätte ich damit später gerechnet. Durch CO2 und Wasserdampf wird Druck in der Kaffeebohne aufgebaut. Das erinnert ein wenig an Popcorn, die Oberfläche vergrößert sich ebenfalls aber nicht so stark wie beim Korn. Die Bohnen sind aber andererseits für die kurze Röstzeit auch schon recht dunkel. Ich würde sagen dunkel braun.
  • Ab Minute 8 stehe ich vorm Röster und flüstere, bitte hör’ auf. Die Bohnen sind schon extrem dunkel und werden immer dunkler. Die Röstung läuft bis Minute 11:45 Weiter.

Kaffee Rösten zuhause

Selbst Kaffeerösten

So sehen die Kaffeebohnen aus. Zum Vergleich rechts ein paar Kaffeebohnen aus Peru einer bekannten Rösterei.

Sehr dunkle Röstung

Rein optisch fühle ich mich noch bei den Bohnen an Starbucks Röstungen erinnert, die ebenfalls extrem dunkel sind. Dazu bei der Geschmacksbeurteilung mehr.

Das Mahlwerk

Das Mahlwerk erinnert an das eines Kaffeevollautomaten. Von der Lautstärke hätte ich auf ein kleines Kegel-Mahlwerk aus Edelstahl getippt.

Die Vorrichtung, die die Kaffeebohnen während des Röstens rührt, schaufelt danach die Bohnen in das Mahlwerk. Dort werden sie in Schüben gemahlen. Hinter dem Wassertank verbirgt sich die Mahlgradverstellung. Der ist mit einem Stellrad in 4 Stufen verstellbar.

Die Voreinstellung war relativ grob. In allen Einstellungen erinnern die Ergebnisse an ein Schlagmahlwerk. Bei der feinsten Einstellung wird der Durchschnitt des Mahlguts kleiner aber es ist alles andere als homogen.

Ich habe noch mal nachgefragt: es handelt sich um ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl.

Links grob. rechts fein

Links die gröbste Stufe und rechts die feinste Stufe.

Im Kaffee Filter

Hier noch mal im Filterhalter mit der feinsten Einstellung.

Das Aufbrühen

Hatte soweit ich das beobachten konnte alles seine Richtigkeit. Die Wassermenge kann frei gewählt werden, maximal aber 850 ml und läuft dann durch das Kaffeepulver. Ab hier sind wir aber auch wieder im normalen Kaffeemaschinen-Bereich. Die Temperatur war konstant und nicht zu heiß und die Kanne machte einen guten, doppelwandig-isolierten Eindruck.

Kaffee Kochen

Aufbrühen

Der Luftfilter

Wer in den Anfängen der Planung einer Kaffeerösterei ist, unterschätzt gerne den Kostenfaktor Schornstein. Je größer der Röster, desto wichtiger wird dieser. Natürlich gibt es in Deutschland dafür genaue und strenge Vorschriften.

Bei einer so kleinen Maschine ist das nicht nötig. Ich habe einen Filter bekommen. Der hält für 30 Röstungen und muss dann ausgetauscht werden. Wie gut der Filter funktioniert, kann ich nicht beurteilen, aber ich lebe noch. Man merkt, dass geröstet wurde aber alles eher interessant als störend.

Filter und seine Dichtung

Filter

Wie schmeckt der Kaffee?

Bisher bin ich von dem Geschmack leider noch nicht überzeugt. Der Kaffee hat einen sehr dünnen Körper, keine Säure und schmeckt einfach verbrannt. Schon die unter dem Daumen zerdrückte einzelne Kaffeebohne (die dann ohne jeden Widerstand in 100 Teile zersplittert) riecht irgendwie nach Holzkohle.

Ich habe einen Durchgang vor dem Mahlen abgebrochen und nach einem Tag rochen die Bohnen etwas besser. Allerdings hat sich geschmacklich wenig geändert.

Der Vergleich mit dem Filterkaffee bei Starbucks drängt sich mir wieder auf. French Roast lässt grüßen.

Bonaverde va. Preu

Meine Verbesserungsvorschläge

  • Nur rösten muss möglich sein (ohne den Stecker zu ziehen).
  • Ich glaube die Bohnen werden zu schnell zu heiß, zumindest von außen (was sagen die Experten dazu?).
  • Das Mahlwerk leistet noch nicht das, was eine elektrische Kaffeemühle im 50€ Bereich kann. Das muss besser werden.
  • Ich möchte auf jeden Fall die Temperatursteigerung pro Minute messen und einstellen können.
  • Wie wäre es mit einem Kaffee Speicher, so dass immer der Kaffee von Vortag gemahlen wird?

Bonaverde – Fazit

Zunächst mal muss ich sagen, ein tolles Spielzeug. Die LEDs leuchten, der Kaffee dreht sich und wird immer dunkler. Es riecht nach Kaffeerösten. Dabei kann ich wunderbar zuschauen und mich freuen. Die Haptik und Verarbeitung macht einen sehr guten Eindruck.

Röster bei der Arbeit

Auch die Bedienung, der Einbau des Filters und das Scannen sind gut machbar. Der Ablauf rösten, mahlen und brühen funktionierte bei mir bei jedem Testlauf einwandfrei. Einfluss habe ich bisher nur auf die Wassermenge und den Mahlgrad. Alle anderen Faktoren sind (noch) fix.

Geschmacklich bin ich enttäuscht aber natürlich auch verwöhnt, denn ich trinke nur “Vollendet veredelten Spitzenkaffee” von Röstern, die diesen Spruch sicher nicht benutzen.

Was meint ihr? Wie findet ihr die Idee, habt ihr sogar 2013 eine Bonaverde Kaffeemaschine “vorbestellt”? Liebe Experten, habt ihr noch was hinzuzufügen?

5 Kommentare
  • Frank Wenzel
    12 March, 2017

    Lieber Arne,
    als Kaffeeröster weiß ich nur zu gut, welchen Einfluss die Reifung und die damit verbundene Entgasung des frisch gerösteten Kaffees auf den Geschmack hat. Dem Irrglauben, den Kaffee am besten direkt aus der Röstmaschine aufzubrühen begegne ich oft. Auch bei uns ruht der Kaffee nach der Röstung mindestens zwei Tage. Ich informiere meine Kunden immer darüber warum das so ist und welchen Sinn die Aromaventile an den Tüten haben. Wieviel Kohlendioxid frei wird habe ich erlebt, als bei einem unserer 10 kg Hobbocks das Ventil defekt war. Boden, Deckel und Seiten waren so verbeult, dass die Tonne schon fast an einen Ball erinnerte.
    Ich bin daher bei solchen Geräten, die sicher eine nette Spielerei sind, eher skeptisch. Was den Geschmack angeht, bestätigst Du mich ja.

  • Eva
    12 March, 2017

    Oh ja,als Kaffeeexpertin kann ich auch nur sagen-Kaffee gleich nach dem Rösten zu konzumieren geht nicht in diesem Sinne. Der Röster was drine steckt,wie du den beschreibst errinet mich an diese Home Röster Anlagen,welche vor ca 10 Jahren auf der Markt waren- echt nette Idee- die Bohnen werden ergendwie braun,aber der Prinzip liegt in kleine heiße elektrische Pfanne und pusten. Da kann mann sich das ja auch mit normale Pfanne rösten,aber mit gute röstung hat das nicht zu tun,weil die bis 23 min langzeitröstung schaffst du damit nicht.. das Klima drinn ist einfach nicht vergleichbar mit normale Röster. Ich denke auch, das diese Maschine absichtlich dunkel rösten muss,weil hell geröstete Kaffee welche gleich gebrüht wird werde Menschen welche sich damit nicht so direkt beschäftigen wahrscheinlich sehr enttäuschen. Das dunkle Kaffee schmeckt durch verbrannte Stoffe wenigsten bisschen nach..Kaffee. Aber gut bestimmt nicht

  • Petra
    12 March, 2017

    Hallo, Arne,

    Kaffeebohnenkauf will gut geplant sein.
    Bohnen von beliebten Röstern sind bei Kauf oder Lieferung nicht älter als 2-4 Tage.
    Das mag gehen für Filterkaffee, für Espresso aber fast immer zu frisch, die sollten noch 1-2 Wochen liegen, manchmal auch länger.
    Also sollte man nicht warten, bis der Bohnenvorrat fast aufgebraucht ist – immer schön vorausschauend Böhnchen kaufen (oder rösten).
    Es artet in Arbeit aus … 😉

  • Marc von Mare Kaffee
    12 March, 2017

    Moin Arne,

    So wie Du den Röstprozess beschreibst, scheint es, als wenn die Maschine einfach nur heizen kann ohne auf die Temperatur der Bohnen zu achten.
    Am Anfang des Röstprozesses ist heizen ja gut, aber im Verlauf muß man die Heizkurve nach unten fahren, damit die Bohnen nicht zu schnell zu heiß werden, denn da entwickelt sich irgendwann eine Eigendynamik. Ein Temperaturfühler wäre da sehr hilfreich.
    Du erwähnst, dass die Maschine Röstprofile fahren kann. Hier wäre es offensichtlich gut, wenn man die Röstprofile selber anpassen kann, wie beim Ikawa. Dann hätte sich auch das Problem mit dem Dark Roast erledigt (zumindest für denjenigen, der gerne mit Röstkurven rumspielt).

    Gruß,
    Marc

  • pingo
    14 March, 2017

    Ich habe noch gar nichts über den Preis gelesen. Für 100-150 Euro ist das sicher ein nettes Spielzeug FALLS die Energiezufuhr tatsächlich geregelt werden kann, so dass sehr einfache “Röstprofile” machbar sind, oder zumindest eine Röstung von 8-9 Minuten ohne den Kaffee komplett zu karbonisieren wie in Deinen Bildern und FALLS das Rösten und Brühen getrennt werden kann (mit sowas wie dem von Dir genannten Speicher für Röstkaffee).

    Dass der Kaffee nicht frei gewählt werden kann, ist für mich ein sehr großes Minus. Es entsteht bei der Beschäftigung mit Kaffee bestimmt das Bedürfnis, auch mal andere Kaffee zu probieren.

    Sehr guten Rohkaffee gibt es bei vielen Röstereien um 10 -12 Euro pro kg zu kaufen.

Ich freue mich über deinen Kommentar

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