NIVONA CafeRomatica 769 im Test: Willkommen in der Familie

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Trommelwirbel. Fanfaren. Jubelnde Mengen.

Nivona Caferomatica getestet von Barista Arne

Trommelwirbel. Fanfaren. Jubelnde Mengen.

Leute, endlich ist es soweit: Nivona hat als Marke Einzug in unseren Kaffeevollautomaten Test gehalten. Ihr liegt uns seit Jahren (zurecht) damit in den Ohren, dass wir endlich einmal dieses Nürnberger Unternehmen genauer unter die Lupe nehmen sollen.

Nivona Caferomatica im Test

Denn Nivona gilt unter KVA-Fans als zuverlässiger Lieferant von großartigen Vollautomaten, die ohne Schnickschnack auskommen und einfach nur richtig guten Kaffee machen. Bisher haben wir uns immer vor dem Unternehmen gedrückt, da es ein paar sehr besondere Eigenschaften hat:

  1. Nivona gibt es vorrangig im stationären „Fachhandel“.
  2. Nivona hat keinen eigenen Onlineshop.
  3. Nivona lässt die Maschinen in der Schweiz produzieren und verbaut praktisch die gleichen Teile wie Miele und andere große Namen.
  4. Nivona hat ein etwas snobistisches Image.

Diese vier Punkte machen es gar nicht so einfach, viele Produkte des Unternehmens zu testen. Denn wer mit Absicht die große Masse an Vollautomatenkunden ausschließt, die am liebsten online kaufen und sich auch dort informieren, hat es in einem Format wie Coffeeness schwer.

Aber eben weil ihr immer so schwärmt, haben wir auf der IFA 2018 einen Termin mit Nivona ausgemacht und uns ein Testgerät gesichert.

Nivona 9er Kaffeevollautomat

Hier gab es ein kleines Missverständnis. Wir sind davon ausgegangen, euch die neueste 9er-Baureihe mit LED-Disko und allem Pipapo im Test präsentieren zu können. Nivona wollte damit aber (vorerst) nicht rausrücken und hat uns die NIVONA CafeRomatica 769 Dimension Silver ins Haus geschickt.

Das Argument: „Das ist der Nachfolger unseres Verkaufsschlagers.“ Da mache ein Test besonders Sinn. Ahja. Ich lese das so: „Macht mal einen Test, damit wir bekannter werden und ein gutes Gerät noch besser loswerden.“

Also schauen wir uns zunächst den NIVONA CafeRomatica 769 an. Aber ich gucke beim Verkaufshit genauso kritisch hin wie ich es bei der Messeneuheit gemacht hätte!

Nivona 8er Kaffeevollautomat

Das Gerät wird zwar auf Amazon angeboten, aber nicht direkt von Nivona vertrieben. Die haben nämlich auch weiterhin etwas gegen den Plebejer-Onlineshop. Digitalisierung hin oder her.

Man möchte wirklich den Kopf schütteln. Wir haben schließlich auch ein Ego. Aber die NIVONA CafeRomatica 769 ist dann eben doch eine sehr, sehr nette Maschine, bei der sich die Vorstellung lohnt.

Die NIVONA CafeRomatica 769 im Überblick

Räumen wir erst einmal mit einem Fehler auf: Der Kaffeevollautomat im rasanten Silberpanzer-Look heißt nicht Romantica, sondern Romatica. Die falsche Schreibweise habe ich schon oft gehört und gelesen, weshalb ich dazu hier mal klugscheißen muss. Der etwas sperrige Gerätename bezieht sich wohl auf das Wörtchen Aroma.

Nivona Caferomatica Espresso-Bezug

Sei es drum, Namen sind Schall und Rauch. Die NIVONA CafeRomatica 768 Dimension Silver ist als Vertreter der 7er-Baureihe tatsächlich seit einigen Jahren sehr beliebt und erhält ab und zu ein Design-Update oder kleinere Verbesserungen. Das äußert sich dann in der aufsteigenden Zahl hinter der 7.

Unser Modell 769 besitzt folgende Eigenschaften im Überblick:

EintragWert
NameNIVONA CafeRomatica 769
DisplayTFT-Farbdisplay
Bedienung /GetränkevorauswahlDrehknöpfe
Benutzerprofilek.A.
Kapazität Bohnenbehälter in g250
Kapazität Wassertank in l2,2
Pumpendruck in bar15
2-Tassenfunktionnur für Kaffee
MilchschaumsystemMilchschlauch
MahlwerkKegelmahlwerk aus Edelstahl
BesonderheitenLive-Programmierung, Kaffeetemperatur wählbar in 3 Stufen, Kaffeestärke 5-stufig einstellbar
Gewicht in kg10,0

Selbst auf der Produktseite der aktuellsten 76-Maschine hält sich Nivona mit (für uns) wichtigen Angaben zur Maschine zurück. Dieser Minimalismus scheint beim Hersteller wirklich in jeder Unternehmensfaser zu stecken.

Für rund 700 Euro erhaltet ihr auf jeden Fall einen kompakten Kaffeevollautomaten, an dem mir vier Dinge auf den ersten Blick besonders gut gefallen:

  • Minimalismus vom Scheitel bis zur Sohle sorgt für eine tolle Optik
  • Das Bohnenfach ist schön klein und verführt nicht zum Bevorraten
  • Das Milchschaumsystem besteht nur aus einem Schlauch und ist deswegen schön flexibel
  • Das Display und Menü machen schon beim ersten Anschauen Spaß

Bohnenfach

Nichts, aber auch gar nichts an dieser Maschine lässt sich mit den üblichen Funktions- und Blinkmonstern vergleichen, die wir sonst in dieser Preiskategorie kennen.

Die NIVONA CafeRomatica 769 sieht eher wie eine Einsteigermaschine aus, obwohl sich unter der Haube zahlreiche Einstellmöglichkeiten verstecken. Und diese Zurückhaltung gefällt mir sehr.

Viele durchdachte Einstellungs-Möglichkeiten

Die NIVONA CafeRomatica 769 einstellen

Schon auf der IFA ist uns aufgefallen, wie babyeierleicht Nivona Kaffeevollautomaten zu bedienen sind. Das übersichtliche Display der NIVONA CafeRomatica 769 erfreut mit klaren Ansagen, gut verständlichen Symbolbildern und einer eindeutigen Menüführung.

Tolles Display und gute Menüführung

Dafür stehen euch die beiden Dreh-/Druckknöpfe zur Verfügung, die ihr ohne Betriebsanleitung oder Erklärung kapiert. An Einstellmöglichkeiten beschränkt sich Nivona auf die Dinge, die bei der Kaffeezubereitung wirklich wichtig sind:

  • 3-stufige Einstellung der gewünschten Kaffeetemperatur (bzw. Wassertemperatur)
  • 5-stufige Einstellung der gewünschten Kaffeestärke
  • Live-Programmierung als Getränke

Live-Programmierung heißt, dass ihr in der Zubereitung von zum Beispiel Cappuccino in die Einstellung wechseln könnt, die Milchschaum- und Kaffeemenge reguliert, während die Zutaten ins Glas laufen und die Sache dann speichert.

Dieses Feature hatte ich jüngst schon im DeLonghi PrimaDonna Class Test genau vorgestellt. Ich finde aber, bei Nivona geht das Ganze noch intuitiver.

Ansonsten solltet ihr das Kegelmahlwerk aus Edelstahl wie immer erst einmal auf die feinste Mahlgradstufe einstellen und die Kaffeemenge hochprügeln. So kommt am Ende der wie immer beste KVA-Espresso zustande.

Drei Mahlgrade sind einstellbar

Beim Ausprobieren ist mir jedoch nichts weiter aufgefallen, was in den Einstellungen so besonders oder außergewöhnlich wäre. Und das ist gut! Denn die meisten unter uns wollen zwar immer besonders viele Funktionen fürs Geld. Doch geht es ans Benutzen, lassen wir die meisten Features links liegen. Warum also dafür bezahlen?

Fach für externes Kaffeepulver

Espresso und Milchschaum aus der NIVONA CafeRomatica 769

Habt ihr die Grundeinstellungen vorgenommen (Mahlgrad fein, Kaffeemenge hoch, Wassermenge runter), ist der Espresso aus der NIVONA CafeRomatica 769 eine sehr runde Angelegenheit. Ich habe auch dieses Mal einen recht dunkel gerösteten Espresso verwendet und fand insbesondere die schnuckelige Crema sehr gelungen.

Crema des Espressos aus dem Caferomatica

Das Milchschaumsystem beschränkt sich hier auf einen Schlauch, was ich prinzipiell immer begrüße. Den hängt ihr einfach in die Milchtüte eurer Wahl, spart euch das Umfüllen und habt auch noch weniger Ärger bei der Reinigung.

Schlauch für den Milchschaum

So lässt sich der Caferomatica mit wenig Aufwand reinigen

Auch der Milchschaum kann sich sehen lassen, auch wenn er, wie ihr auf dem Latte Macchiato-Bild seht, nicht ganz so gleichmäßig geport und weniger fein ist, als wir es jüngst beim einstellbaren Milchschaumsystem von DeLonghi gesehen haben.

Milchschaumbezug mit dem Nivona Caferomatica

Nivona Caferomatica Latte

Doch Temperatur, Aussehen und Geschmack aller von mir zubereiteten Getränke waren sehr zufriedenstellend.

Cappuccino aus dem Nivona Caferomatica

Noch ein Wort zur oft gewünschten 2-Tassenfunktion: Die könnt ihr bei Nivona erst ab der 8er-Reihe für Getränke mit Milchschaum erwarteten. Bei der 7er-Reihe ist sie nur für reinen Kaffee möglich. Ich könnte mir vorstellen, dass das manche unter euch abschreckt.

Die Lautstärke ist für ein Edelstahlmahlwerk erstaunlich gering, auch wenn die Geräuschkulisse bei weitem nicht mit dem Flüstermodus der Siemens Kaffeevollautomat EQ6 mithalten kann. Aber bei Siemens gibt es ja auch Scheiben aus Keramik und ihr müsst rund 100 Euro mehr zahlen.

Allerdings haben die Nivona-Entwickler tatsächlich besonderen Wert darauf gelegt, dass die Vollautomaten ab der 7er-Reihe insbesondere durch ihre geringe Geräuschkulisse aus dem Rahmen fallen und damit auch morgens problemlos zum Einsatz kommen können.

Nivona Caferomatica Reinigung

Reinigung der NIVONA CafeRomatica 769

Spätestens bei der Hygiene macht sich die übersichtliche Einfachheit der Nivona Maschinen bezahlt. Denn ihr könnt jeden Aspekt im Display einfach nachvollziehen, wisst immer, wann ihr was spülen oder reinigen sollt und könnt auch noch auf komplizierte Handgriffe verzichten.

Der Milchschaumschlauch wird beispielsweise einfach in eine Halterung in der Abtropfschale gesteckt und spült dann direkt in diese durch. Nach getaner Spülerei könnt ihr alle Elemente einfach entnehmen und den jeweiligen Reinigungsritualen unterziehen.

Abtropfschale

Dabei ist mir auch aufgefallen, wie schön trocken und kompakt die Kaffeepucks in ihrem Tresterbehälter sind. Ich sage immer:

Sieht der Puck so aus, ist die Maschine durchdacht und der Kaffee wird ordentlich zubereitet!

Kaffee-Puck aus dem Caferomatica: Schön trockener Trester

Die Brühgruppe ähnelt nicht nur den Varianten bei Miele, auch Melitta scheint beim gleichen Zulieferer wie Nivona zu bestellen. Das ist jetzt aber nur eine optische Vermutung.

Worum es mir geht: Die Nivona Brühgruppe lässt sich genauso einfach entnehmen und reinigen wie die Versionen anderer beliebter und guter Kaffeevollautomaten.

Brühgruppe

Wassertank

Einfache automatische Reinigung des Schlauches

Fazit zur NIVONA CafeRomatica 769

In meinem Testnotizen steht als Fazit ein flapsiger Gedanke: „Alles in allem ein KVA wie jeder andere. Aber etwas durchdachter.“ Und auch jetzt, wo ich meine Erfahrungen noch einmal ins Reine geschrieben habe, könnte ich nichts anderes sagen.

Besonders gut gefallen mir folgende Aspekte:

  • Sehr intuitive und gute Handhabung
  • Alles dabei, was man für guten Kaffee braucht
  • Klare Reinigungsregeln und gute Hygiene
  • Toller Espresso

  • Brauchbarer Milchschaum
  • Schicke Optik
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Für den Mahlwerktypus sehr leise

Wenn wir aber ehrlich sind, haben wir diese Eindrücke schon genauso häufig für andere Vollautomaten festgehalten. Nun erfindet jedoch kaum ein Unternehmen die gesamte Produktkategorie jedes Mal neu.

Insgesamt hätte ich mir weniger Marketing-Blasen und ein paar mehr Fakten gewünscht.

Wir hätten da Blödsinnsbegriffe wie „AromaticaSystem“, das unsägliche „Barista in a Box“ und könnten auch noch mit „Swiss Quality“ auf dem Gerät aufwarten. Das hilft aber keinem Kunden weiter, der von Vollautomaten nichts versteht und vor seinem Besuch beim Fachhändler erst einmal einen Überblick erhalten möchte.

Oder anders gesagt: Wüsste ich nicht, was ein Vollautomat in einer bestimmten Preiskategorie können muss und mitbringen kann, hätte der NIVONA CafeRomatica 769 bei mir kaum eine Chance, weil ich nirgendwo wirklich handfeste Informationen dazu finde, was ihn wirklich besonders macht.

Nivona Caferomatica im Barista Test

Apropos Fachhändler: Ich finde es gut, dass Nivona den Einzelhandel stärken will und die Expertise echter Menschen über Listen in Onlinehandelsmonopolen stellt. Doch seien wir einmal ehrlich: zeitgemäß oder kundenfreundlich ist das nicht.

Denn damit werden automatisch alle Nutzer ausgeschlossen, die sich einfach nicht trauen, den Weg zum Fachhändler zu gehen. Oder die in Klein-Hintertupfingen keinen Fachhändler zur Verfügung haben.

Nivona verpasst damit die Chance, seine wirklichen Vorteile auszuspielen: In meinem Augen sind die Geräte nämlich Vollautomaten im besten Sinne, die ein tolles Ergebnis schon mit wenigen Handgriffen und noch weniger Ahnung ermöglichen.

Dazu braucht es keine Features abseits des Standards. Nur eine intuitive Benutzerführung und Maschinenfunktion. Und mit beidem kann Nivona punkten. Das weiß nur keiner, der es nicht weiß.

Jetzt könnt ihr endlich loslegen: Welche Nivona-Nutzer unter euch lieben ihre Maschinen aus welchem Grund? Welches Modell habt ihr, könnt ihr es empfehlen? Habt ihr noch Fragen oder wollt meiner Meckerei etwas erwidern? Dann ab in die Kommentare!

26 Kommentare

    Hallo Arne
    Erst einmal Danke für deine tolle Arbeit hier. Dadurch bin ich z.B. auf Kaffeebohnen aufmerksam geworden, von denen ich vorher noch nie was gehört habe. Und auf deine Meinung vertrauend habe ich da bisher auch schon positive Erfahrungen machen können.
    Zum Test:
    Trotz deiner leichten Abneigung gegen das Marketing der Firma Nivona, die man im Test doch rauslesen kann, hat der KVA doch noch recht gut abgeschnitten 😉
    Die von dir genannten Gründe bezüglich der Bedienung waren unter anderem ein Grund für den Kauf einer Nivona (859). Da hier zu Hause auch Personen sind, die keine komplizierte Bedienung mögen, aber trotzdem die Vielfalt eines KVA schätzen war dieses Gerät ideal und deshalb ist sie seit knapp 1 Woche hier zu Hause!
    Die 8er Reihe hat (für uns) auch noch den Vorteil, dass man 4 „Rezepte“ abspeichern kann.
    Auch das schlichte und einfache Erscheinungsbild gefällt uns sehr gut und auch die relativ kleinen Abmaße finden wir schön (praktisch)
    Dazu kommt die recht einfache Reinigung durch die, wie die meisten Automaten, herausnehmbare Brühgruppe, aber auch eben wegen der schlichten und glatten, ohne Ecken und Kanten geformten Edelstahlfront.

    Als kleine Kritikpunkte hätte ich bisher folgende:
    Die Zeit, bis die Maschine in den „Energiesparmodus“ schaltet ist sehr kurz und lässt sich nicht einstellen!
    Der Kaffee und Espresso ist für unseren Geschmack heiß genug. Jedoch sobald Milchschaum ins Spiel kommt (Latte, Cappu) ist das Getränk nicht mehr richtig heiß, sondern nur noch gut warm.
    Aber ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem KVA!!!

    Übrigens: Auch „euronics“ hat das ganze Sortiment von Nivona in ihrem Programm!

    Sorry, du wolltest bestimmt jetzt eher einen Kommentar zu deinem Test lesen, aber da ging die Tastatur mal wieder mit mir durch…. 😉
    Mach weiter so!!! Ich habe schon einiges hier gelesen und gelernt und freue mich immer wieder auf neue Tipps und Tests!!!
    Gruß
    Roland

    Antworten

    Vielen Dank für den Test. Schade dass Nivona nicht die 970 bereit gestellt hat. Hier würde mich wirklich mal interessieren ob in Sachen Verarbeitung und Lautstärke eine deutliche Verbesserung zum Vorgänger der 9er Serie gelungen ist?!

    Grüße

    Antworten

    Hallo Arne!

    Vielen Dank für den Test der Nivona 769!
    Bin über nen Freund auf die Maschine gestoßen und war recht begeistert. Sowohl vom Espresso, aber gerade von dem schlichten, durchdachten Bedienkonzept.
    Wie würdest du sie denn im Vergleich zur EQ6 einschätzen?
    Hier hört man nur Gutes, die Bedienung und Optik gefällt mir allerdings gar nicht…

    Beste Grüße
    Stefan

    Antworten

    Hallo Arne,
    Da freu ich mich jetzt direkt deinen Bericht gefunden zu haben. Unser Fachhändler vor Ort hat uns genau diese Maschiene als Nachfolger unserer Jura empfohlen, konnte mir aber nicht sagen wie der Kaffee schmeckt bzw. der Milchschaum aussieht. Das Sie gut verkauft wird bei ihm sagt ja nun nicht wirklich etwas über die Qualität der Maschine aus, sondern vielmehr dass er sie oft anpreist
    Und online wird man – wie du ja beschrieben hast – nicht wirklich schlau…
    Vielen Dank also für deinen Bericht. Evtl. Werden wir uns nun tatsächlich für dieses Gerät entscheiden.
    Lg Silke

    Antworten

    Sind gerade dran eine Nivona zu kaufen, doch wußte man bisher eigentlich gar nichts. Billig Marke oder so ??? Hatte bisher ne Delonghi, waren hoch zufrieden, aber mittlerweile schon über 15 Jahre alt und auch defekt. Um Reparaturkosten zu sparen wurde entschieden eine neue zu kaufen, wieder Delonghi natürlich. Bei Euronics wurde uns aber die Marke Nivona empfohlen NICR 769, die einfacher zum. bedienen ist und als gutes Gerät angeboten wurde. Danke mal für den Bericht, vielleicht macht sich der evtl. Kauf jetzt ein bißchen einfacher. Aber mehr Infos oder Berichte könnte es schon über Nivona geben.

    Antworten

    Nachdem meine de Longhi Ecam 23.450 schon mehrfach die Sicherung vom milchaufschäumer durch ist überlege ich eine neue Maschine anzuschaffen. In meine engere Wahl ist die Nivona 769 und die Melitta Ci gekommen. Beide haben ein saugsystem aus einem externen Behälter. Ich habe leider keinen Vergleich welche der Maschinen den besseren milchschaum macht. Wer hat damit Erfahrung gemacht .

    Antworten
    Arne

    Hier gibt es keinen klaren „Sieger“ ich finde den Schaum aus beiden Geräten gut.

    Antworten

    Hallo Armin,
    Wir haben heute die Nivona 769 im Fachhandel gekauft.
    Von der Marke haben wir bis heute nichts gehört und wollten eine De Longin kaufen.
    Dann ist uns die Nivona ins Auge gestochen, ein ganz toller Verkäufer der uns nicht‘s aufgedreht hat, hat uns aber sowas von überzeugt, aufgestellt eingestellt und jetzt schon völlig begeistert.
    Auch mit der App und mit dem Smartpohne ist eine nette Spielerei.
    Kurz wir sind völlig begeistert, bin auf den ersten Morgen Kaffe gespannt.

    Antworten

    Hallo Arne,

    schade, dass du auf meine Frage vom 12.11.2018 nicht geantwortet hast.
    Hab mich inzwischen für die Nivona entschieden und bin absolut begeistert.
    Einziges Manko, das du in deinem Test nicht erwähnst:
    Die Farben des Displays sind stark abhängig vom Blickwinkel (vorallem das Blau).
    Nach Rücksprache mit Nivona ist das wohl normal und ein Vergleich mit baugleichen Geräten im „Fachmarkt“ hat das leider bestätigt.
    Das ist zwar mit Sicherheit kein extremes Manko und lieber wird am Display als an „kaffeerelevanten“ Bauteilen gespart, allerdings sollte sowas bei nem Gerät für fast 800€ im Jahre 2018 nicht passieren.

    Antworten

    Hallo Arne,

    danke für deinen interessanten Beitrag!
    Ich greife nochmals die Frage von Stefan auf: Wie siehst du die Nivona 769 im Vergleich zur Siemens eq6 plus s100 bzw. s300?
    Außerdem würde mich interessieren, ob es stimmt, dass bei der 769 der erste Kaffee relativ kühl raus kommt und die Zubereitungszeit insgesamt eher lang ist.

    Viele Grüße
    Jana

    Antworten

    Vielen, vielen Dank für diesen Test.

    Eine Woche vor der Rückgabefrist habe ich die „Melitta C1 Touch“ zurückgegeben
    und die „Nivona 778“ in weiß gekauft.
    Das Gerät hat mir nur 30,- mehr gekostet als die Melitta und ist so viel chicker, wertiger und einfacher zu bedienen. – Wir sind begeistert.
    Außerdem freut mich der 2,2l Wasserbehälter, da bei den Geräten mit integriertem Milchschaum einfach mehr Wasser zum Spülen verwendet wird.

    Nochmals Danke für deine Testberichte.

    Meine persönliche Reihenfolge nach wochenlangen Tests ist jetzt:
    Nivona 778 > Melitta C1 Touch > Siemens EQ6 300 plus > Philips 5365

    Antworten

    Hallo Arne,
    habe gerade versucht Händler über die Händlersuche auf der Interseite der Fa. Nivona wg. Kauf einer Maschine hier in der Stadt Essen aufzusuchen. Ein Händler führt seit vier! Jahren keine Produkte von Nivona mehr, der andere ist Pleite. Viel Lust nach noch existierenden Händlern zu recherchieren habe ich nicht mehr. Das spricht nicht für einen guten Kundenservice, das schreckt mich ab.

    Viele Grüße
    Asnidi

    Antworten

    Hi Arne, vielen Dank für den Test.
    Ein Feature, was fast jede Serie (ich glaube ausser 5 und 8) bei Nivona hat, ist die App-Einrichtung und Steuerung über Bluetooth.
    Leider hast du das im Text und im Video nicht wirklich erwähnt.
    Beim Test der Melitta Barista TS Smart sagtest du, das von allen getesteten Apps dir der Melitta am Besten gefällt und bei dem Gerät auch dringend notwendig sei um nicht zu verzweifeln. War bei dieser Aussage die Nivona-App etwa schon bei?
    Wenn nicht, würde mich natürlich die Nutzbarkeit der Nivona App im Vergleich zur Melitta App brennend interessieren.
    Vielen Dank im Vorraus

    Liebe Grüsse

    Antworten

    Hallo zusammen,
    wir haben uns eine Nivona 573 gekauft. Ich hab da mal eine Frage bezüglich der Wassertemeperatur: wenn ich einen Espresso beziehe und dabei ein Fleischkerntemp. Thermometer reinhalte, komme ich auf max. 61° (höchste Temp-Einstellung). Ist das nicht zu niedrig?
    LG, Juergen

    Antworten
    Arne

    Hallo Juergenby, diese Thermometer brauchen mach mal auch ein wenig mit der Anpassung. Hast du in der Tasse gemessen? Dann ist das auf jeden Fall noch ok.

    Antworten

    >Roland Horf
    Hallo Herr Horf, es läßt sich die Zeit einstellen, bis die Maschine ausschaltet. Nach 10 min o. 30 min, nach 1 h und dann aufwärts im 2 h Takt bis 16 h.
    Habe die Maschine heute neu erworben (zum Glück gibt es einen Einzelhändler nur 100 m von mir entfernt) und gleich getestet. Jetzt habe ich aber genug Koffein für heute.
    Aber der Geschmack ist, auch im Vergleich zu meiner alten AEG Cafamosa CF 85 sagenhaft!!!
    Hoffentlich hält die neue Maschine auch so lange, wie die alte – immerhin gut 16 Jahre.

    Antworten

    Wir haben uns 2009 eine Nivona 770 zugelegt, welche bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal defekt war. Ich denke, das ist in der heutigen Zeit doch eher selten. Allerdings machen wir regelmäßig jede Woche die komplette Reinigung und nutzen zusätzlich eine kleine Bürste um die unvermeidlichen Kaffeebrösel im Gerät zu entfernen.
    Jetzt beginnt sie doch schlapp zu machen, da sie bei jedem dritten Kaffeebezug auf Systemfüllung besteht.
    Vermutlich ist da nur eine Dichtung defekt und die Reparatur deswegen auch sehr günstig aber nach so langer Zeit freut man sich auch mal über was neues.
    Es steht für uns außer Frage, dass es wieder eine Nivona wird, ich denke eine aus der hier getesteten 7er Reihe.
    Danke Arne für Deinen – wie immer – fundierten Test.
    Gut gelungen ist auch die Auffrischung Deiner Seite.

    Antworten
    Arne

    Hallo Beda,

    vielen Dank. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    wir haben seit 2 Jahren eine 788 und sind sehr zufrieden mit der Maschine. Der Kaffe schmeckt super und die Optik in Carbon schwarz sieht sehr edel aus. Die Bedienung ist einfach, für uns alles richtig gemacht. Bei Bedienung mit App muss man trotzdem hinlaufen und die Tasse drunterstellen
    Gruß Frank

    Antworten

    Hallo Arne,
    erstmal ein großes Kompliment und Danke für Deine Videos. Nachdem unsere Jura ENA Micro 90 innerhalb von 2 Jahren 3x eingeschickt werden musste, gab es jetzt eine Rückzahlung von Jura. Wir haben wohl echt Pech gehabt, da Jura wohl sonst läuft wie ein „Schweizer Uhrwerk“. Dennoch muss es nicht wieder unbedingt Jura sein. Die Nivona Masch. hat echt mein Interesse geweckt. Eine Frage habe ich dennoch: wie es mit der Reinigung? Manche Masch. wollen sich ständig reinigen, sodass ein doch recht hoher Betrag für diverse Reinigungsmittel entsteht.
    B. Gawor

    Antworten

    Hallo,
    ich habe nach 2 Jura-Maschinen seit gut zehn Jahren eine Nivona 661, eines der ersten Modelle. Und um es gleich zu sagen: Mir kommt keine andere Marke ins Haus!
    Warum? Zunächst: die hier zu lesende Kritik bezüglich Marketing und Produktinformationen ist durchaus subjektiv und ich kann sie nicht teilen. In der Tat muss man nicht alles per Internet kaufen und man sollte den Handel unterstützen! Neben den hier beschriebenen Vorteilen der Nivona kann ich zum Thema Reparaturen nur das Beste zu der Firma sagen. Man bekommt auch als Endverbraucher jede Unterstützung am Telefon oder per email. Kleinteile wie Schläuche oder Dichtungen gibts umgehend per Post, oft sogar kostenlos. Und obendrauf bekommt der technisch interessierte Kunde sogar die kompletten Konstruktionspläne (sog. Explosionszeichnungen) mit genauen Bezeichnungen und Teilenummern. Besser gehts nicht. Erst kürzlich habe ich das Mahlwerk ausgetauscht, eine Sache von 30 min und Kosten von gut 80 Euro. Wohlgemerkt, es hat rund 10 Jahre gehalten!
    Ich hoffe stark, dass das Unternehmen auch heute den Qualitätsstandard hält, den es vor 10 Jahren hatte. Ob mit oder ohne Farbdisplay – unser Kaffee schmeckt immer und Nivona bekommt bei mir die Bestnote!

    Antworten
    Arne

    Hallo Wolfgang, danke für Deinen tollen Bericht!

    Antworten

    Thema Reinigung:
    Wer die überteuerten Reinigungstabletten der Maschinenhersteller oder anderer „Markenanbieter“ kauft, ist selbst schuld. Die gibt es im Internet mit ein wenig Suchaufwand für einen Bruchteil der Preise. Und bei den Entkalkungsintervallen sollte man sich beim Versorger genauestens nach den Härtegraden erkundigen – sofern man ohne Wasserfilter arbeitet.

    Antworten

    Was tun bei unserer Nivona Café Romantica Maschine kommt zu wenig Wasser raus trotz Einstellung 240 ml es kommt nur 100 bis 130l raus was tun???? Vielen Dank

    Antworten

    Hallo Arne
    ich besitze seit 2013 eine Nivona aus der 600er Serie. Ich hatte vorher Saeco und Jura Kaffeeautomaten. Als die Jura defekt war kaufte ich 2013 eine Nivona. 2016 war dann die Elektronic defekt und die Maschine wurde von meinen Fachgeschäft an Nivona eingeschickt. Dort wurde dann nicht nur die Elektronic ausgetausch, sondern vieles neu eingebaut z.B. ein neues Mahlwerk und das alles kostenlos auf Gewährleistung ( hatte fünf Jahre Garantie auch kostenlos ) nicht einmal Portokosten musste ich bezahlen, so ein toller Service !!!! Wir sind viel Kaffeetrinker und jetzt 2019 läuft sie immer noch. Der Milchschaum ist für mich perfekt und die Bedienung sehr einfach. Für mich ist die Nivona die beste Maschine die ich je hatte. Sie ist jetzt 7 Jahre alt und war nur einmal zur Reparatur und das noch kostenlos von Nivona. Falls meine alte, liebgewonne Nivona irgendwann nicht mehr will, dann kaufe ich wieder nur eine Nivona.
    Lieber Arne ein toller Bericht von dir, dafür vielen Dank ! Schade das du die Nivona erst jetzt entdeckt und getestet hast. Man kann sie nur weiter empfehlen, was ich auch immer mache.

    Antworten
    Arne

    Hallo Hannelore,

    vielen Dank für deinen Kommentar und deinen Erfahrungsbericht mit dem Nivona :). In Zukunft werden wir hoffentlich noch weitere KVAs von Nivona testen ;). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

Ich freue mich über deinen Kommentar

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