Vergleiche alle getesteten Kaffeevollautomaten mit meinem interaktiven Finder

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Letztes Update: 29.04.2018: Coffeeness und Kaffeevollautomaten gehören zusammen wie guter Kaffee und Arne. Deswegen wurde es Zeit, dass dieser Ratgeber ein Update erhält, in dem ihr wirklich alle Informationen findet, die unser kleiner Blog in den letzten Jahren zusammengetragen hat.

Und das ist mein voller Ernst.

Kaffeevollautomat Test

Es wird lang, es wird ausführlich. Hier findet ihr alle Testsieger der Kaffeevollautomaten in den unterschiedlichen Kategorien, erhaltet Infos zum Aufbau und den Funktionen, erfahrt, wie ihr eure Maschine reinigt und so manchen Tipp, der in keiner Betriebsanleitung steht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Kaffeevollautomat Testsieger
  2. Preis-LeistungssiegerMittelklasse-KroneRolls Royce
  3. Bester Kaffeevollautomat
  4. PreisklassenBis 300Bis 400Bis 600GeheimtippBis 1000Ab 1000
  5. Testsieger nach Kategorien
  6. Bester kleinerBester leiserBeste ReinigungBestes DesignBestes manuelles MilchsystemBestes automatisches MilchsystemBeste FunktionsbreiteBester fürs BüroBester Preis-LeistungBester von Melitta
  7. Brauche ich einen Kaffeevollautomaten?
  8. Was ist ein Kaffeevollautomat?
  9. VorteileNachteileUnterschiede zur EspressomaschineUnterschiede zum Kaffeeautomaten
  10. Welche Getränke kann er zubereiten?
  11. Espresso GetränkeEspresso Getränke mit MilchGetränke mit KaffeeGetränke ohne Kaffee
  12. Welche Bauteile sind wichtig?
  13. MahlwerkThermoblock oder Boiler?BrühgruppeCappuccinatore & Milchschaum-SystemPumpeDisplay und TouchscreenWassertankFeaturesDie 2-fach-FeaturesWasserfilter
  14. Wie stelle ich den Vollautomaten ein?
  15. Wasserhärte einstellenMahlgrad einstellenKaffeepulvermenge einstellenWassermenge einstellenTemperatur einstellenReinigungsprogrammKaffeebohnenMilch
  16. Die wichtigsten Hersteller
  17. DeLonghiKrupsMieleWMFMelittaBoschSiemensJuraPhilips / SaecoNivona
  18. Besonderen Funktionen
  19. Zwei BohnenbehälternApp-Steuerung
  20. Stiftung Warentest
  21. Wie testet Coffeeness
  22. EspressobohneAuf die Milch kommt es anDie wichtigsten TestfragenLieferung
  23. Kaffeevollautomaten Reinigung
  24. Warum so pingelig?Reinigung der BrühgruppeReinigung des BohnenbehältersReinigung des BehältersReinigung des WassertanksReinigung des MahlwerksWelche Reiniger?
  25. Kaffeevollautomaten entkalken
  26. Weniger entkalken?
  27. Einfetten
  28. FAQ Kaffeevollautomaten

Kaffeevollautomat Testsieger – Die ewigen Drei

Egal, wie viele Geräte ich teste: Es gibt drei Maschinen in drei Preisklassen, die selbst ihre Nachfolger oder Innovationen immer wieder locker in den Schatten stellen. Diese ewigen Drei sind:

Günstiger Preis-Leistungssieger: DeLonghi ECAM 22110

In der Einstiegsklasse geht praktisch nichts über DeLonghi. Ihr müsst zwar Abstriche bei der Funktionalität und der Leistungsfreude hinnehmen, doch für die lächerlichen Preise unter 300 Euro kann man einfach nicht mehr verlangen. In meinem Test zur DeLonghi ECAM 22110 erfahrt ihr mehr.

Günstiger Testsieger

Mittelklasse-Krone: Melitta Caffeo CI

Für diesen Melitta Kaffeevollautomaten müsst ihr zwar mehr als das Doppelte ausgeben, doch dafür zeigt dieser Maßstab-Vollautomat, was bei Vollautomaten tatsächlich möglich ist. Leise, klein, schnell, toller Milchschaum, zwei Bohnenbehälter – was will man mehr? Vielleicht ein paar vernünftigere Einstellungen, aber das war es auch schon.

Einen ersten Überblick erhaltet ihr im Test zum Melitta Caffeo CI.

Testsieger mittlere Preisklasse

Rolls Royce unter den Vollautomaten: Siemens EQ 9 Connect

Auch hier hat es bisher kein Nachfolger geschafft, den Evergreen-Status des Siemens EQ9 zu toppen. Keiner ist leiser, keiner funktioneller, keiner im Gesamtergebnis so überzeugend. Zumindest für mich.

Und eine App-Steuerung gibt es noch obendrauf. Auch wenn ihr unter 1000 Euro hier gar nicht anfangen braucht: das Ding lohnt sich. Näher lernt ihr diesen Rolls Royce der Vollautomaten im Test zum Siemens EQ9 Connect kennen.

Testsieger für hochpreisige Kaffeevollautomaten

Wo wir gerade bei Preisklassen sind: Wir haben für euch einmal ein Video zum Thema „Kaffeevollautomaten nach Preisklassen | Was muss ich ausgeben?“ erstellt. Hier findet ihr erste Wegweiser für euren Vollautomaten Kauf.

2 Bester Kaffeevollautomat – Empfehlungen von Coffeeness

Wie wir im Laufe dieses Ratgebers noch öfter sehen werden, gibt es den ultimativen Kaffeevollautomaten, bei dem alle Kaffee-Fans feuchte Augen bekommen, nicht. Zu viele unterschiedliche Ansprüche treffen auf zu viele unterschiedliche Funktionen und Geräte.
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
DeLonghi Magnifica

Klein, robust und gut zu reinigen

Darum will ich euch auch einen Überblick über die grundsätzlich überzeugendsten Vollautomaten geben, die mir in den vergangenen Jahren so untergekommen sind. Ich habe versucht, die Geräte in etwa aufsteigend nach Preis (und Funktionalität) zu sortieren:

Mehr als ein Problemchen habe ich mit folgenden Geräten, die ich der Vollständigkeit halber (und für euch als Wegweiser) dennoch nennen will:

Das sind noch längst nicht alle Geräte, die wir für Coffeeness unter die Lupe genommen haben. Alle anderen waren jeweils überzeugend, aber weder besonders gut, noch besonders schlecht. Solide, wie man so schön sagt. Dazu gehören:

Jeder Kaffeevollautomaten Test, den ich hier nur angerissen habe, wird im Laufe des Ratgebers an der einen oder anderen Stelle noch einmal ausführlicher zur Debatte stehen. Denn wie schon erwähnt, sind manche Geräte wegweisend – zum Guten und Schlechten.

Für die wirklich detaillierten Ausführungen müsst ihr natürlich jeweils in den Testberichten vorbeischauen.

Kaffeevollautomaten nach Preisklassen – Welche Hersteller, was macht den Unterschied?

Für diejenigen unter euch, die sich immer zuerst die Preisfrage stellen, klamüsere ich das Ganze noch einmal genauer nach Preisklassen auf und erkläre euch, welche Hersteller von Vollautomaten jeweils den Ton angeben, welche Maschinen die besten Funktionen fürs Geld liefern, und wofür ihr eigentlich in einer bestimmten Kategorie bezahlt.

Kaffeevollautomaten bis 300 Euro

Tatsache ist: Unter 200 Euro werdet ihr keinen Vollautomaten finden, der den Namen auch nur ansatzweise verdient. Unter 300 Euro ist es allerdings machbar. Ab und zu gibt es Angebote bei Amazon und Co, bei denen ein No-Name Produkt für rund 150 Euro angeboten wird.

Lasst die Finger davon! Ein Kaffeevollautomat ist bei näherer Betrachtung eine relativ komplizierte Maschine, die gewisse Materialstandards und Funktionsweisen benötigt. Und das gibt es nun mal nicht für weniger als 200 Euro.

Mit rund 270 Euro seid ihr aber schon gut dabei – und kommt an einem DeLonghi Kaffeevollautomaten praktisch nicht vorbei. Die Italiener haben sich im Niedrigpreissegment einen echten Namen gemacht, eben weil sie vernünftige Leistung für einen noch vernünftigeren Preis bieten. Hier könnt ihr den Testsieger auf  Amazon anschauen.

Kaffeevollautomaten unter 300 Euro

Allerdings müsst ihr hier ganz genau hinschauen und die Tests wirklich näher betrachten. Denn zwischen Top und Flop ist die Grenze bei DeLonghi immer recht schmal. Und leider hilft euch die Serienbezeichnung auch nur bedingt weiter.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
DeLonghi Magnifica

Klein, robust und gut zu reinigen

Es gibt hauptsächlich die ESAM- und die ECAM-Serie mit jeweils sehr vielen Geräten und Nummern, die sich oft nur im Detail unterscheiden. Allerdings haben meine Tests gezeigt, dass die ECAM-Reihe zumindest im unteren Preisniveau immer die bessere Wahl ist.

So ist der DeLonghi ECAM 22.110.B Test ein Beweis dafür, dass ihr für gerade einmal rund 270 Euro hohe Funktionalität mit gutem Espresso-Ergebnis erwarten könnt, während ich vom DeLonghi ESAM 3000.B Test mit dem gleichen Preisschild nicht derart begeistert war.

Kaffeevollautomaten unter 300 Euro im Test

Noch schlimmer erging es dem DeLonghi ESAM 3200 Test, bei dem die Macken in der Maschine selbst die eigentlich gute Funktionalität aufgehoben haben.

Die Vorteile sehr günstiger Vollautomaten von DeLonghi sind schnell erklärt:

  • Hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis
  • Sehr einfache Handhabung
  • Keine großen Einstellungen nötig
  • Ausreichend Einstellungen möglich
  • Leicht zu reinigen

Doch irgendwo muss der Hersteller ja Abstriche machen, um seine Gewinnmarge zu erzielen. Und das zeigen die günstigsten Kaffeevollautomaten leider ebenso deutlich:

  • Sehr, sehr viel Plastik
  • Fragwürdige Optik
  • Das Mahlwerk ist bei feinen Einstellungen schnell überfordert
  • Kein Display o.ä. zur genauen Einstellungskontrolle
  • „nur“ eine Schaumlanze, keine Milchschaumsysteme

Auf diese einzelnen Punkte gehe ich im Ratgeberteil noch einmal sehr genau ein.

Aber wie sieht es mit Konkurrenz in diesem Preissegment aus? Ziemlich mau, wenn wir ehrlich sind.

Der KRUPS EA8108 Test hat gezeigt, dass man es mit Plastik und „ungefährer Leistung“ wirklich übertreiben kann und am Ende nur sehr mittelmäßigen Kaffee erhält, für den sich die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten irgendwie nicht lohnen würde.

Krups Kaffeevollautomat

Dennoch gibt es einen klaren Gegenspieler und der heißt Melitta. Der Melitta Caffeo Solo Test war prinzipiell ein Genuss, sowohl für die Augen als auch für den Gaumen.

Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo Solo

Das dicke Aber: Die ultraschicke Caffeo Solo verzichtet in der Einsteigervariante vollständig auf ein Milchschaumsystem – was Kaffee-Puristen nicht stören dürfte. Doch seien wir ehrlich: Der typische Vollautomaten-Fan will Milchschaum. Davon bin ich überzeugt.

Noch nicht von mir getestet, aber im Bekanntenkreis verbreitet ist der Philips 3000 Serie HD8827/01 Kaffeevollautomat, der zum Beispiel bei Tchibo gepusht wird. Er hat nach Erfahrungsberichten seine Eigenheiten, beschränkt sich auf das Nötigste und ist durchaus etwas schwach auf der Brust, außerdem ist er in Sachen Lautstärke eher ein Antiheld.

Und ja, die Lautstärke wird für euch irgendwann ganz sicher zum Thema! Warum, finden wir später noch heraus.

Grundsätzlich gilt aber: In Sachen Funktionalität stehen die günstigen Modelle der teureren Konkurrenz eigentlich kaum nach. Wenn wir mit Funktionalität „Kaffee auf Knopfdruck“ meinen. Denn dieses Kernprinzip hat tatsächlich kaum etwas mit dem Preis zu tun.

Doch bei der Optik, der Qualität der einzelnen Materialien, der Funktionsbreite und dem Grad an Spielereien müssen sich die günstigen Kleinen immer geschlagen geben. Daran lässt sich kaum etwas ändern. Mehr sage ich im Ratgeber Bester Kaffeevollautomat unter 300 Euro.

Genauer gehe ich darauf ebenso noch einmal in einem Video ein:

Kaffeevollautomaten bis 400 Euro

Sobald ihr auch nur rund 100 Euro mehr in die Hand nehmt, werdet ihr in vielen Fällen schon einmal mit optischen Verbesserungen belohnt. Zwar ist immer noch viel Plastik verbaut, doch geben sich die Hersteller hier durchaus Mühe, diese Tatsache zu verschleiern.

Der Preissprung sorgt allerdings nicht zwingend für große Meilensteine in der Technik. Meist kommt ein Element dazu, das für viele Vollautomatenkäufer wichtig ist – aus welchen Gründen auch immer.

So zeige ich euch im DeLonghi ECAM 23.420 Test die Freuden eines Displays. Oder mache euch im Philips HD8829 Test mit dem Cappuccinatore-Milchsystem vertraut.

Kaffeevollautomat mit Display

Der DeLonghi ESAM 2900 Test ist mal wieder ein Beweis dafür, dass die Italiener auch in dieser Preisklasse fast unschlagbar in Sachen Preis-Leistung sind. Doch tatsächlich haben wir es hier schon mit einem breiteren Angeboten an Herstellern und Marken zu tun.

Kaffeevollautomat bis 400 Euro

So mischt ab hier zum Beispiel Siemens mit. Der Siemens EQ 3 Test macht schon in dieser Preisklasse deutlich, dass die EQ-Reihe selbst dann überzeugt, wenn das Gerät extrem reduziert und nur mit den notwendigsten Funktionen ausgestattet ist.

Siemens EQ 3 Kaffeevollautomat mit offener Klappe

Eine Übersicht erhaltet ihr auch im Ratgeber Bester Kaffeevollautomat unter 500 Euro.

Dennoch bin ich mir grundsätzlich nicht ganz sicher, ob der Sprung von Kaffeevollautomaten für 300 Euro zu Vollautomaten für 400 Euro ausreicht. Ich bin fast der Überzeugung, dass die Unterschiede den Preissprung nicht immer rechtfertigen. Oder anders gesagt: Entweder, ihr bleibt bei Maschinen für 300 Euro, oder ihr geht gleich noch eine (Doppel-)Stufe höher.

Kaffeevollautomaten bis 600 Euro

Ab jetzt wird es wirklich interessant und vielfältig. Sowohl in Sachen Funktionalität als auch in Sachen Verarbeitung, Materialien und Leistung. Kunststoff ist zwar immer noch weit verbreitet, aber ab hier spielt Edelstahl eine immer größere Rolle.

Das sieht nicht nur schick aus, sondern macht die Maschinen auch insgesamt robuster. Zusätzlich kommen nun mehrere Gimmicks ins Spiel, die für Einstell- und Spielfreunde interessant sind. Und natürlich für alle Milchschaum-Fans.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Melitta Caffeo CI

Wir haben ihn schon seit einem Jahr im Büro und sind sehr zufrieden!

Denn bei Kaffeevollautomaten bis 600 Euro sind integrierte, automatische Milchsysteme meist eine Selbstverständlichkeit. Meist! Denn der Testsieger in dieser Kategorie bringt für einen Preis von ganz knapp über 600 Euro „nur“ eine Cappuccinatore (aber inkl. Milchbehälter) mit:

Dennoch hat mich der Melitta Caffeo CI Test wirklich rundum überzeugt und die Maschine setzt absolute Standards in der Mittelklasse. Sie ist ziemlich kompakt, sehr leise, recht schnell und besitzt auch noch zwei Bohnenkammern, in denen ihr unterschiedliche Bohnen (zum Beispiel mit und ohne Koffein) getrennt mahlen könnt.

Melitta Kaffeevollautomat

Aber auch andere Kaffeevollautomaten können hier was. Zum Beispiel bringen sie Wasserfilter, spezielle Energiesparprogramme oder sogar Touchscreens mit. Am Ende des Tages geht es zwar um den Kaffee, aber je leichter es euch das Gerät macht, desto besser.

Wesentliche Neuerungen in diesem Preissegment gab es indes in den vergangenen Jahren kaum. Der DeLonghi ESAM 5500 Test ist zwar relativ gesehen schon hornalt, aber die Maschine ist immer noch eine ziemlich klasse Empfehlung.

Delonghi Kaffeevollautomat 5500

Der Philips HD 8834 Test ist auch schon was her, aber der Vollautomat deswegen keinen Tag schlechter.

Auf der anderen Seite der Richterskala gibt es aber auch absolute Gurken. Und hier wird auch langsam deutlich, dass DeLonghi im Rennen mit den anderen Herstellern in diesem Preissegment schnell die Puste ausgehen kann. Der DeLonghi ESAM 3500 Test hat das ziemlich gut bewiesen.

Manche von euch wundern sich vielleicht, warum ich bis hierhin noch nicht einmal die Marke Saeco genannt habe. Sie gehört, neben Melitta und Co ganz klar zu den Platzhirschen in der Mittel- und Oberklasse.

Das hat einen simplen Grund: Mit der Saeco Incanto will ich euch ein Referenzmodell einmal genauer vorstellen, dass mich seit dem ersten Antesten auf Coffeeness immer wieder zu begeistern weiß.

Geheimtipp: Saeco Incanto

Im Saeco Incanto Test ist mir persönlich klar geworden, worauf ich bei einem Vollautomaten Wert lege. Und das sind vor allem diese Punkte:

  • Viel, viel Edelstahl
  • Sehr kompakt
  • Sehr leise durch Scheibenmahlwerk aus Keramik
  • Hervorragender Preis für tollen Kaffee
  • Null Schnickschnack
  • Sehr brauchbarer Milchschaum

Saeco Incanto Kaffeevollautomat

Dass es nicht ganz zum Testsieg im Vergleich mit dem Melitta Caffeo CI Test reicht, liegt vor allem daran, dass sich der Melitta-Automat im Jahrestest im Büro noch ein wenig besser gemacht hat und für den häufigen Dauereinsatz mit vielen Kaffeetrinkern noch einen Hauch besser geeignet ist.

Für zu Hause ist der Saeco Incanto aber ein echter Geheimtipp, den ich ruhigen Gewissens jedem empfehlen würde, der auf der Suche nach einer tollen Kombination aus Optik, Geschmack und „Flüstermodus“ ist.

Hier findet ihr den Melitta Caffeo CI auf Amazon.

Kaffeevollautomaten bis 1000 Euro

Den nächsten Quantensprung in Sachen Funktionsbreite machen die Kaffeevollautomaten auf dem Weg zur 1.000er-Marke. Um die 900 Euro müsst ihr schon investieren, wenn ihr extrem hochwertige Verarbeitungen und ganz viele Einstellungsmöglichkeiten sucht.

Und hier begeben wir uns auch in eine der liebsten Arenen der Mitglieder in der Kaffeevollautomaten Facebook Gruppe:

Siemens oder Jura?

Diese Debatte wird teilweise mit extrem harten Bandagen geführt. Und ich will mich da auch an dieser Stelle nicht groß einmischen. Es sei nur so viel gesagt:

Die Schweizer von Jura haben mich in der Vergangenheit mit Pauken und Trompeten enttäuscht – siehe Jura Impressa c60 Test. Und eine fest verbaute Brühgruppe ist für mich einfach ein No-No. Außerdem tut Jura gern so, als hätten sie den Vollautomaten erfunden – und liefern dann nicht ab.

Das musste ich allerdings im Jura E8 Test auf jeden Fall relativieren. Denn hier wurde wirklich mitgedacht. Doch ist das nur ein Modell. Und die Brühgruppe ist immer noch fest verbaut.

Jura E8 Kaffeevollautomat

Siemens hingegen liefert mit seiner EQ-Reihe, die ab rund 800 Euro wirklich spannend wird, immer wieder tolle Ergebnisse, vernünftige Innovationen und einfach klasse Geräte ab. In dieser Kategorie ist der Siemens EQ 6 Test praktisch die Blaupause für diese Preisklasse.

Leise und hochwertig
Siemens EQ 6

Tolles leises Gerät mit super Espresso

Hier muss ich zudem erneut den Melitta Caffeo CI Test ins Spiel bringen – und zwar als die hochwertigere Variante für rund 900 Euro. Zwar ist der Qualitätssprung vom günstigeren Modell hierhin eher marginal, doch ändert das nichts an meiner Meinung über das Gerät.

Außerdem habe ich zwei Modelle untersucht, die jeweils für sich genommen ebenfalls absolute Empfehlungen sind – obwohl sie ziemlich gegensätzlich sind:

Der Witz dabei: Die Bosch ist schon allein wegen des Herstellers überraschend, der wirklich selten eine Rolle spielt. Und sie ist baugleich mit der EQ 6, auch wenn sie ein ganz kleines bisschen komplizierter ist und irgendwie ein wenig nach Oldschool aussieht.

Siemens EQ 6 Kaffeevollautomat

Die Miele CM5500 stand 2017 frisch auf der IFA und hat die meisten von euch sofort wegen ihres gelungenen Designs angesprochen. Der reduzierte Look macht sich in jeder Küche toll, auch wenn ihr dafür gleichzeitig einen etwas reduzierten Umfang hinnehmen müsst. Zwar ist alles Notwendige da, aber eben nicht so üppig, wie man in dieser Preiskategorie sonst erwartet – siehe Milchsystem.

Natürlich dürfen hier auch Melitta mit seiner kleinen BaristA-Variante und Saeco mit der ebenso kleinen BaristO-Version nicht fehlen. Der Melitta Caffeo Barista Test verlief ebenso erfolgreich wie der Saeco PicoBaristo Test. Beide Maschinen sind besser, als der relativ günstige Preis erwarten lässt!

Saeco PicoBaristo im Test

Melitta Coffeo Barista im Test

Kaffeevollautomaten ab 1000 Euro

Schon ziemlich früh in meiner Tester-Karriere wurde mir eines klar:

Wer mehr als 1.000 Euro für seinen Vollautomaten ausgibt, tut dies vor allem aus optischen Gründen. Und vielleicht, um anzugeben. Alles andere ist Lüge!

Denn einen echten technischen Quantensprung gibt es hinter der 1.000 Euro-Hürde nicht. Ja, alles ist besser verarbeitet und sieht einfach wesentlich besser aus. Und ja, ein bis zwölf Einstellungsmöglichkeiten mehr gibt es hier auch noch dazu.

Edel in Miele Qualität
Miele CM 6350

Auf Coffeeness sehr gut bewertet

Gut, ich muss zugeben, dass es in dieser Preisklasse tatsächlich ein Wunder wäre, hätten die Geräte im Test nicht überzeugt. Und im Verhältnis zwischen der Anzahl der Testgeräte und den Punktzahlen bin ich nirgendwo so freigiebig mit meinen Sternen wie hier.

Absolut volle Punktzahl gab es von mir allerdings nur für das „günstigste“ Gerät im Test. Knapp über 1.000 Euro haben mich im Miele CM 6350 Test nicht gejuckt, weil das Modell – obwohl es schon etwas älter ist – jeden Cent wert ist. Hier könnt ihr euch den Miele CM 6350 auf Amazon anschauen.

Miele CM 6350 Kaffeevollautomat

Den Testsieger habe ich dennoch im Siemens EQ 9 Connect Test gefunden. Die fast 2.000 Euro tun zwar schon sehr viel mehr weh, aber wer aus dieser Maschine nicht seinen individuell besten Kaffee herausbekommt, ist wirklich selber schuld.

Siemens EQ 9 Vollautomat mit vielen Möglichkeiten zum Einstellen

Das gilt im Grunde auch für zwei weitere Oberklasse-Geräte:

Beide Kaffeevollautomaten sind Coffeeness Evergreens. Sie machen tollen Kaffee, tollen Milchschaum, tolle Optik.

Den Saeco Xelsis Test konnten viele von euch gar nicht erwarten, nachdem sie das Gerät auf der IFA 2017 gesehen hatten. Hier gab es eine Rolle rückwärts in Sachen Digitalisierung – keine App, dafür eine sehr intuitive und feinteilige Bedienung über Touchscreen bei den beiden teureren Modellen. Hier gibt es den Xelsis auf Amazon.

Saeco Xelsis Kaffeevollautomat

Das Modell hat mich durchaus extrem überzeugt, zumal es inzwischen hier auch deutliche Preisnachlässe gibt. Das war auch mein größter Kritikpunkt, denn der Preis war bei Markteinführung schlichtweg übertrieben.

Dennoch muss ich euch den Zahn ziehen: In dieser Kategorie könnt ihr hohe Rabatte im Allgemeinen vergessen. Die Hersteller wissen nämlich, wer aus welchen Gründen diese Maschinen kauft. Hier sollen nicht Kreti und Pleti zuschlagen, sondern Leute, für die ein Vollautomat Statussymbol ist.

Leiser ist kein anderer
Siemens EQ 9

Den möchte ich für meine Küche - aber Siemens hat noch keinen rausgerückt

Und da beißt sich die Katze mal wieder selbst in den Schwanz: Vieles an den Kaffeevollautomaten über 1.000 Euro ist Budenzauber, der mit echter Kaffee-Liebe eher weniger zu tun hat. Denn ein Vollautomat bleibt immer ein Kompromiss.

Schließlich bekommt ihr für den Tausi-Schein in etwa 40 Kilogramm besten Kaffee oder eine sehr gelungene Kombination aus Espressomaschine und Kaffeemühle. Und zwar ohne Kompromisse einzugehen. Nur mal so.

Espressomaschine oder Kaffeevollautomat

Am Schluss dieser kleinen Preis-Einordnung nochmal ein Hinweis: Die momentanen Einordnungen entsprechen dem aktuellen Preisstand bei Amazon. Der kann sich durchaus ändern.

Und so manches Gerät, dass ich Anno Knipps mal getestet habe, ist heute nicht mehr erhältlich oder nur noch aus zweiter Hand zu bekommen. Auch das kann allen Vollautomaten, die ich euch hier vorstelle, passieren. Nagelt mich also nicht drauf fest, wenn es Modell A oder B plötzlich nicht mehr gibt!

Allerdings überprüfe ich in schöner Regelmäßigkeit die aktuellen Verfügbarkeiten und muss feststellen, dass bewährte Geräte erstaunlich krisenfest sind. Selbst an sich olle Kamellen sind immer noch zu haben, eben weil sich Qualität in dieser Gerätekategorie nicht jeden Tag neu erfinden lässt.

Testsieger Kaffeevollautomaten nach Kategorie

Apropos Qualität: Nachdem wir nun auf die Preiskategorien eingegangen sind, will ich euch noch ein paar Kaffeevollautomaten Testsieger in unterschiedlichen Funktionskategorien vorstellen.

Hier kann jeder von euch entscheiden, was ihm am wichtigsten ist. Außerdem lernen wir viel über die verschiedenen Faktoren, die beim Vollautomaten Kauf eine Rolle spielen sollten.

Eines könnt ihr aber wiederum vergessen: das ultimative Gerät, das alles optimal macht.

Auch wenn ihr alle klare Antworten liebt: Es kommt auf den Preis, die Design-Vorlieben, das liebste Milchschaumsystem und, und, und an.

Auch diese Liste wird ständig von mir aktualisiert und kann sich selbstverständlich ändern. Daher lohnt es sich immer mal wieder vorbeizuschauen und diese Seite zu den Favoriten hinzuzufügen.

Noch ein Tipp: Schaut auch mal in den Ratgeber Kaffeevollautomaten für zu Hause rein!

Bester kleiner Kaffeevollautomat

Kleine Küchen und Kaffeevollautomaten müssen sich nicht ausschließen. Ein Coffeeness-Teammitglied hat so ein Ding sogar auf einer zwei Quadratmeter großen Arbeitsfläche in einer nur wenige Quadratmeter größeren Küche unter gekriegt. Dafür hat sie aber keinen richtigen Herd. Wir Kaffee-Leute setzen schon komische Prioritäten.

Grundsätzlich sind die kleinsten Vollautomaten immer in den unteren Preiskategorien zu finden. Eine wesentliche Rolle spielt dabei auch das Milchschaumsystem, das sowohl als integrierte Version als auch als Cappuccinatore immer noch mehr Platz wegnimmt. Hier findet ihr den Saeco Incanto auf Amazon.

Kleiner Kaffeevollautomat

Das umgeht ihr am einfachsten mit einer Milchschaumdüse, auf die viele von euch verständlicherweise keinen Bock haben. Denn das macht Arbeit und mitunter Sauerei.

Darum sollte der Milchbehälter immer nach vorne entnommen werden können und an der Front integriert sein.

Überhaupt sind Geräte, die sich komplett von vorne und oben bedienen lassen, die beste Wahl für kleine Küchen.

Ein echter Gewinner ist hier in jedem Fall der Saeco Incanto Vollautomat. So viel hochwertige Funktionalität auf so wenig Grundfläche hat praktisch kein anderes Modell im Angebot. Ein bisschen günstiger wird es mit dem Philips HD 8834, der aber auch nicht ganz so tolle Ergebnisse liefert.

Kaffeevollautomat für eine Person

Der Melitta Caffeo Solo ist sogar noch etwas kleiner, nur müsst ihr hier eben komplett auf Milchschaum verzichten. Unser Kompaktklassen-Testsieger aus dem DeLonghi ECAM 22.110 Test darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.

Klein und mit toller App
Saeco GranBaristo Avanti

Smart und gut durchdacht. Ein Kaffeevollautomat, von dem die ganze Familie etwas hat.

Ein bisschen widersprüchlich – zumindest für kleine Küchen – ist das Ergebnis im Saeco Granbaristo Avanti Test. Denn wer stellt sich bitte eine fast 1.400 Euro teure Maschine in eine ultrakleine Küche? Das ändert aber nichts daran, wie kompakt (und gut) das Gerät doch ist.

Saeco Granbaristo Kaffeevollautomat

In diesem Zusammenhang ist sicher auch mein Ratgeber Kaffeevollautomaten für Singles spannend. Schließlich sind Einzelhaushalte von Natur aus eher mit kleineren Küchen gesegnet. Oder irre ich?

Bester leiser Kaffeevollautomat

Es gibt doch nichts Schöneres, als morgens vor dem allerersten Kaffee vom penetranten Gerödel des Kaffeevollautomaten in den Tag katapultiert zu werden. Nicht.

Die Lautstärke ist vielleicht nicht das entscheidende Kriterium, aber wird euch mit zunehmender Nutzung irgendwann auf die Nerven gehen.

Zwei leiser Mahlwerke im Vollautomat

Einen großen Anteil an der Lautstärke hat das Mahlwerk. Scheibenmahlwerke aus Keramik arbeiten leiser als Edelstahlversionen. Das ist logisch, schließlich macht Metall auf Metall ordentlich Krach. Dazu kommt jedoch, wie das Mahlwerk an sich verarbeitet ist, wie laut die Pumpe rumpelt und wie die Mechaniken insgesamt ineinander greifen.

Hier gab es für mich bisher zwei Testsieger: Der Siemens EQ 6 700 ist wirklich überraschend leise und wird nur noch vom Siemens EQ 9 übertroffen.

Leiser ist kein anderer Kaffeevollautomat

Als Gegenbeispiele habe ich auch mehrere Maschinen getestet, die durchaus startenden Düsenjets gleichen. Negativ aufgefallen sind mir dabei die Jura Impressa c60 und die DeLonghi ESAM 3000.B.

Hier könnt ihr den Frieden in der WG oder in der Langschläfer-Familie auf jeden Fall vergessen. Ganz abgesehen davon, dass die Maschinen auch sonst nicht sonderlich überzeugen.

Alle anderen Modelle liegen in Sachen Dezibel-Zahl im Mittelfeld – was bedeutet, dass sie sich zwar durchaus bemerkbar machen, aber nicht gleich das ganze Haus wecken.

Bester Kaffeevollautomat Reinigung

Dieses leidige Thema muss ich immer wieder anführen, denn eine umsichtige Reinigung ist bei einem Vollautomaten Pflicht. Und das nicht nur einmal im Jahr.

Kaffeemehl ranzt schneller, als ihr Piep sagen könnt. Milch entwickelt bereits nach einem Tag fragwürdige Bakterienkulturen.

Pulverfächer lassen sich immer schwer reinigen

Darum sind Milchsysteme, die aus wenigen Komponenten bestehen, aus hygienischer Sicht meist die bessere Wahl. Die Dampfdüse hat dabei sogar die Nase vorn, weil ihr sie nach jeder Benutzung einfach „flashen“ könnt und damit Milchreste rausdrückt.

Bei allen komplizierteren Apparaten sollten sich alle Teile möglichst detailliert und einfach auseinanderbauen lassen und dann in die Spülmaschine wandern können. Das ist nicht immer der Fall.

Zweiter Punkt sind Bestandteile wie der Tresterbehälter, der Wassertank und vor allem die Brühgruppe, in der das meiste Kaffeemehl – und zwar nass – kleben bleibt. Hier kommt wieder der Battle zwischen Jura und Siemens ins Spiel.

Die Abtropfschale darf nicht immer in die Spülmaschine

Verteidiger der Schweizer sagen, dass die Maschinen eine hervorragende Selbstreinigung mit entsprechenden Programmen besitzen. Ausbauen sei also gar nicht nötig. Ich sage: Das stimmt nur bis zu einem gewissen Punkt.

Denn Kaffeemehl kommt wirklich überall hin – auch da, wo Reinigungsdüsen nicht ansetzen können. Mal eben die Brühgruppe ausbauen und unter fließendem Wasser abspülen ist also schlichtweg die bessere und komfortablere Lösung.

Grundsätzlich lassen sich aber alle Vollautomaten inzwischen gut reinigen. Ein Sternchen darf sich hier insbesondere Miele anheften. Die einzelnen Teile sind in Sachen Spülmaschinentauglichkeit perfekt gekennzeichnet und gefühlt darf die ganze Maschine  rein. Wie das aussehen kann, seht ihr im Miele CM 5500 Test. Eine Übersicht über alle Miele Kaffeevollautomaten findet ihr hier auf Amazon.

Trester Behälter Reinigen

Tresterbehälter darf in die Spülmaschine

Überhaupt machen sich die Hersteller bei ihren neuesten Kreationen besondere Gedanken um die Sauberkeit. Die Saeco Xelsis-Reihe besitzt zum Beispiel die sogenannte HygieSteam-Technologie. Dabei wird zunächst die Milchschaumdüse nach jedem Bezug automatisch und sofort gereinigt. Alle Geräte aus der Xelsis-Reihe findet ihr hier auf Amazon.

Das ist quasi die Weiterentwicklung des „Flashens“ einer Dampfdüse und damit eine sehr gute Idee. Blöd ist hier nur, dass das Reinigen erfolgt, während das Getränk noch unter dem Auslauf steht. HygieSteam geht aber noch weiter und besitzt eine eigene Halterung und ein Programm für die Schlauchreinigung.

Toll Neuheit von der IFA
Saeco Xelsis Kaffeevollautomat

Sehr gut einzustellen und toller Espresso und Milchschaum.

Ihr müsst nichts weiter tun, als den Schlauch positionieren und den entsprechenden Knopf zu drücken. Das ist ziemlich clever. Denn jeder Arbeitsschritt, den die Maschine praktisch automatisch macht, erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ihr mit eurem Vollautomaten lange glücklich werdet und immer gute Getränke erhaltet.

An dieser Stelle noch ein kleiner Tipp: Bevor ihr in den Urlaub fahrt, solltet ihr IMMER alle zur Verfügung stehenden Reinigungsprogramme durchlaufen lassen. Sonst kommt ihr zurück und habt ein schönes neues Biotop in eurem Vollautomaten gezüchtet. Und das ist keine Übertreibung.

Also noch einmal kurz: Testsieger in der Kategorie Reinigung ist Miele im Allgemeinen – sei es mit dem schon erwähnten CM 5500 oder zum Beispiel dem Miele CM 7500.

Sehr gute Kennzeichnung: Was darf und die Spülmaschine und was nicht

Bester Kaffeevollautomat Design

Über die Optik lässt sich wunderbar streiten, doch hässliche Plastikbuden sehen in der Küche nun einmal schlechter aus als hochwertige Edelstahlgehäuse. Unsere Gier nach schönen Dingen machen sich auch die Hersteller zunutze – und lassen sich ordentliches Design durchaus etwas kosten.

Neuester Design-Streich und aktueller Gewinner in dieser Kategorie ist zweifelsohne der Miele CM 5500. Seine minimalistische Optik in angesagten Farben bei gleichzeitig hoher Leistung ist schlichtweg gekonnt.

Miele CM 5500 Kaffeevollautomat

Wenn wir nach der Schlichtheit gehen, hat sich natürlich auch der Melitta Caffeo Solo ein Sternchen verdient, auch wenn ihr hier ohne Milchsystem leben müsst. Besser ist das beim Siemens EQ 3 gelöst.

Und ja, auch Jura macht richtig schicke Maschinen und zeigt beim Jura E8 Kaffeevollautomaten sogar mal gleichzeitig Leistung.

Jura Kaffeevollautomat

Angesichts dieser Styler könnte man über meine Einstellung zum Saeco Incanto vielleicht streiten. Denn der ist nicht ganz so stromlinienförmig. Da ihr hier aber sehr viel Edelstahl auf kompakter Grundfläche mit tollen Preis-Leistungsverhältnis geboten bekommt, bleibt dieses Modell weiterhin an der Spitze.

Bester Kaffeevollautomat manuelles Milchsystem

Es soll tatsächlich Menschen geben, die sich einen Kaffeevollautomaten nur wegen der Dampflanze holen. Meistens sind das Leute, die eigentlich eine Espressomaschine wollen, aber vor dem Aufwand und dem Preis zurückschrecken.

Auch wenn die Dampflanzen an den Vollautomaten bei Weitem nicht den Wumms einer Siebträgermaschine liefern, kann man mit ein wenig Übung und einem ordentlichen Milchpitcher wirklich exzellente Schaumergebnisse erzielen.

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
DeLonghi Magnifica

Klein, robust und gut zu reinigen

Man muss halt nur viel selber machen – kann aber gleichzeitig auch Trend-Drinks wie Chai Latte oder Matcha Latte ohne Umwege zaubern.

Darum solltet ihr manuelle Milchschaumsysteme nicht von vornherein ausschließen – zum Beispiel, wenn ihr Kinder habt (Kakao!) oder auf Dinge wie Dirty Chai und Co steht. Denn den nötigen Espresso gibt es ja am Vollautomaten bequem auf Knopfdruck.

Dennoch sind Dampfdüsen immer ein Merkmal der Einsteigerklasse bei Vollautomaten. Schließlich widerspricht das Selberschäumen dem Faultier-Postulat der Maschinen-Kategorie. Und da geht bisher nichts über den DeLonghi ECAM 22.110.B.

Milchschaum mit der Lanze von Vollautomaten

So gut wird der Milchschaum mit dem günstigsten Delonghi Vollautomaten

Delonghi Milchschaum

 

Der kann nicht nur ausreichend Dampf machen, er liefert euch zum Mini-Preis auch noch einen sehr ordentlichen KVA-Espresso. Hier gibt es gibt es das Gerät auf Amazon.

Übrigens: Beim Siemens EQ 3 wurde das Dampflanzen-Prinzip ein wenig automatisiert. Ihr müsst sie nur in den Behälter absenken, den Rest macht die Maschine. Sehr nette Idee!

Bester Kaffeevollautomat automatisches Milchschaumsystem

Ab der Mittelklasse haben fast alle Kaffeevollautomaten ein automatisches Milchschaumsystem. Ob es direkt mit Behälter und Co in die Maschine integriert ist oder als Schlauch (Cappuccinatore) für einen extra Behälter oder die Milchtüte konzipiert ist, unterscheidet sich dabei von Gerät zu Gerät.
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Melitta Caffeo CI

Wir haben ihn schon seit einem Jahr im Büro und sind sehr zufrieden!

Beide Versionen haben ihre Vorteile: Voll integrierte Systeme machen euch vieles einfacher und manches besser als die Schlauchversion. Die lässt sich aber wesentlich einfacher reinigen und macht im Allgemeinen weniger Mühe. Gleichzeitig nimmt ein voll integriertes System weniger Platz weg.

Darum ist es auch so schwer, in dieser Kategorie einen eindeutigen Sieger zu bestimmen. Der Melitta Caffeo CI Test führt hier immer noch das Feld an, obwohl der Behälter neben der Maschine steht. Der Milchschaum ist einfach klasse – und zwar für einen vernünftigen Preis. Hier findet ihr den CI auf Amazon.

Bester Milchschaum Caffeo CI

In einer ähnlichen Liga spielt auch der Schaum, den ich im Jura E8 Test erhalten habe – ebenfalls mit externem Milchschaum-Schlauch. Dabei muss er sich aber ganz sicher mit dem Ergebnis im Melitta Caffeo Barista Test messen, welches wirklich bemerkenswert ist.

Caffeo Barista Milchschaum

Wie gut wird der Milchschaum wirklich?

Bei den voll integrierten Versionen ist zum Beispiel der Saeco PicoBaristo Test ein guter Wegweiser, auch wenn das Schäumsystem aus unerfindlichen Gründen unnötig laut ist.

Saeco Milchschaum

Bester Kaffeevollautomat Funktionsbreite

Mit dieser Kategorie meine ich all die Spielereien und Einstellungsmöglichkeiten, die euch ein Vollautomat liefert. Dazu gehören auch Gimmicks wie zwei Bohnenbehälter oder zum Beispiel die Anzahl der programmierbaren Getränke oder Geschmacksprofile.

Hier liegen der Saeco Xelsis Test und der Melitta Caffeo Barista Test ziemlich weit vorne. Dank toller App plus vielen Einstellungsmöglichkeiten gewinnt auch der Siemens EQ 9 Connect Test.

Viele Einstellungsmöglichkeiten

Eine lobende Erwähnung erhält auch der Philips HD 8834 Test, der für seine Preisklasse und die kompakten Maße ziemlich abliefert. Dennoch müsst ihr für jede Spielerei, die ihr zusätzlich wollt, tiefer in die Tasche greifen.

Und ich finde, dass der Saeco Xelsis das momentan am modernsten und sinnvollsten löst – ohne App, dafür mit einem Haufen leicht einstellbarer Touchscreen-Menüs.

Bester Kaffeevollautomat fürs Büro

Ich glaube, wenn es einen natürlichen Lebensraum und eine absolute Daseinsberechtigung für Kaffeevollautomaten gibt, dann ist das im Büro. Hier kann ein gutes Modell voll ausspielen, dass es mehrere Profile speichern kann, vieles (alles) automatisch macht und auch noch schnell von Cappuccino auf Latte Macchiato und umgekehrt wechseln kann.

Das Problem im Büro: kaum jemand fühlt sich verantwortlich dafür, das Gerät auch sauber zu machen. Und der Kaffeevollautomat muss auch noch relativ schnell sein, denn schließlich wollen alle in der Mittagspause an ihren Cappuccino.

Leiser ist kein anderer
Siemens EQ 9

Den möchte ich für meine Küche - aber Siemens hat noch keinen rausgerückt

Ihr ahnt es schont, Kaffeevollautomaten der günstigsten Preisklassen sind für Büros eigentlich nichts – zumindest, wenn mehr als drei Mitarbeiter am Start sind. Mit um die 600 Euro solltet ihr mindestens rechnen, um die Büro-Anforderungen zu erfüllen.

Bei uns hatte der Melitta Caffeo CI ein ganzes Jahr im Büro seinen Dienst versehen, allerdings haben wir auch nicht so viele Mitarbeiter. Auch die Siemens EQ 9 ist eine Büro-Empfehlung, weil sie in Sachen Funktionalität wirklich für viele Anwender gemacht ist und auch noch überaus fix und sauber agiert. Hier findet ihr den EQ 9 auf Amazon.

Latte aus dem Kaffeevollautomaten

Sobald die Mitarbeiterzahl jedoch in höhere zweistellige Bereiche vordringt, würde ich euch zu einem Gastrogerät raten – vielleicht von WMF oder Nivona. Das ergibt bei sehr vielen Bezügen einfach wesentlich mehr Sinn.

Wo wir gerade (irgendwie) beim Thema sind: Natürlich könnt ihr die Kaffeevollautomaten abschreiben und von der Steuer absetzen – wie auch die Kaffeebohnen und alles Zubehör drumherum.

Die Anschaffungskosten sind abzugsfähige Betriebsausgaben. Wenn die Anschaffung des Kaffeevollautomaten unter 410 Euro netto liegt, kann er im Jahr der Anschaffung komplett abgeschrieben werden. Ist der Anschaffungspreis höher, beträgt die Abschreibungsdauer 5 Jahre.

Noch mehr zum Thema findet ihr im Ratgeber Kaffeevollautomat Büro.

Bester Kaffeevollautomat Preis-Leistung

Es klang schon mehrfach an, aber dennoch muss ich die drei Testsieger in der Einstiegs-, Mittel- und Oberklasse noch einmal extra erwähnen. Und bisher sind sie alternativlos:

Kleiner Hinweis: Oft fehlen Konkurrenten nur Kleinigkeiten, die den Testsieg bedeuten würden. Und vielleicht schwingt in meiner Auswahl auch viel Persönliches mit. Doch so ist das nun einmal mit einem Kaffeevollautomaten: Objektive Maßstäbe reichen nur bis zu einem gewissen Punkt. Der Rest ist Gefallen.

Hier findet ihr die drei Testsieger auf Amazon:

Bester Kaffeevollautomat von Melitta

Melitta will ich noch einmal gesondert bewerten, weil dieser urdeutsche Hersteller in Sachen Gerätevielfalt und spannenden Funktionen ein bisschen unter dem Radar fliegt, aber konstant tolle Ergebnisse liefert.
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Melitta Caffeo CI

Wir haben ihn schon seit einem Jahr im Büro und sind sehr zufrieden!

Denn hier haben sich die Produktentwickler jeweils sehr viele Gedanken um die Zielgruppe gemacht und versuchen, besondere Nischen-Wünsche zu erfüllen. Das mag in Verkaufszahlen zwar nicht immer funktionieren, doch verdienen die Modelle eine spezielle Betrachtung.

Diese Varianten habe ich bisher für euch unter die Lupe genommen:

Zweifelsohne der Beste dieser Vier ist der Caffeo CI, den ich zum Preis-Leistungs-Sieger der Mittelklasse gekrönt habe und ihm diese Ehre bisher auch noch nicht wieder abnehmen musste. Er setzt einfach Maßstäbe.

Der Caffeo Solo ist eine Besonderheit, weil er untypisch für Vollautomaten ohne Milchschaumsystem auskommt. Das mag viele typische KVA-Kunden abschrecken, doch ist die Idee überhaupt nicht dumm.

Denn wenn ihr euren Kaffee am liebsten Schwarz trinkt und bei Kaffeebohnen und deren Geschmack sehr penibel seid, dann macht dieses Modell alles richtig und kümmert sich wirklich exzellent darum, dass der Brühvorgang auch das Beste aus dem Rohmaterial herausholt.

Solltet ihr wirklich einmal Milchschaum vermissen, haben wir bei Coffeeness für euch viele Milchaufschäumer getestet, von denen die guten Versionen relativ wenig kosten, klein sind und den Caffeo Solo damit hervorragend ergänzen.

Die Caffeo Varianza geht in Sachen Mahlung einen eigenen Weg. Sie verbraucht in der „My Bean Select“-Version die Bohnen für jeden Kaffeebezug vollständig und mahlt dementsprechend in Einzelportionen.

Bester Kaffeevollautomat von Melitta

Das ist deswegen spannend, weil ihr direkt hintereinander zwei verschiedene Bohnen benutzen könnt – um sie zu testen oder weil ihr mehr oder weniger Robusta in eurer Mischung ausprobieren wollt, oder oder oder. Ein klasse Einfall für die Tüftler und Experimentierfreudigen unter euch – und die Sparfüchse, die Kaffee-Verschwendung überhaupt nicht mögen.

Das Spitzenmodell Caffeo Barista hat diese Möglichkeit der Bohnenwahl auch, bringt aber noch mehr Funktionalitäten und eine hohe Digitalisierung mit vielen Einstellungsmöglichkeiten mit. Gesondert muss ich noch einmal den Milchschaum erwähnen, der mich wirklich umgehauen hat.

Für größere Haushalte
Melitta Caffeo Barista

Viele Möglichkeiten, viel Auswahl für Getränke

Ich bin mir nicht ganz sicher, warum Melitta im Allgemeinen manchmal stiefmütterlich von den Kunden behandelt wird. Vielleicht, weil die Marke doch immer noch für Kaffee aus der Filtermaschine steht. Sie schleicht sich aber in Sachen Funktionalität ziemlich gekonnt an einigen beliebteren Konkurrenten vorbei.

Kaffeemaschine oder Kaffeevollautomat von Melitta?

5 Kleiner Selbstcheck (und die Masterfrage): Brauche ich überhaupt einen Kaffeevollautomaten?

So mancher wird an dieser Stelle vermutlich mit den Augen rollen: NATÜRLICH brauche ich einen Kaffeevollautomaten, sonst wäre ich nicht hier!

Aber im Laufe meiner Arbeit habe ich immer wieder von vielen Käufern, Freunden und Bekannten gehört, dass sie am Anfang Feuer und Flamme waren, doch ihr Gerät schon nach kurzer Zeit ignoriert haben.

Gründe dafür gibt es viele: Entweder hängt der Haussegen schief, weil niemand das Ding sauber macht und es irgendwann nur noch Brühe produziert. Oder ihr dachtet zunächst, ihr würdet jeden Tag einen anderen Kaffee ausprobieren und bleibt am Ende doch beim Americano hängen.

Oder euer Modell hat ein paar Macken – Lautstärke, unvorhergesehene Fehlermeldungen, zu kleiner Auffangbehälter etc. – die euch am Ende so auf die Nerven gehen, dass ihr doch wieder zu French Press und Co übergeht.

Kaffeevollautomat oder doch besser nur eine French Press

Mit Einstiegspreisen von um die 300 Euro sind Kaffeevollautomaten durchaus eine Investition. Und ich finde, ihr solltet wirklich überlegen, ob sich das Geld lohnt.

Denn selbst, wenn ihr Supermarkt-Bohnen kauft (was ihr bitte nicht tut) sind diese meist teurer als die fertig gemahlenen Pulver-Briketts – und der Vollautomat futtert davon ganz schön was weg.

Ein Kaffeevollautomat verursacht also erhebliche Folgekosten – vor allem, wenn ihr es auch bei den Bohnen ernst meint. Darum empfehle ich nur denen einen Vollautomaten, die folgende Fragen (uneingeschränkt) mit Ja beantworten:

  • Gibt es bei mir viele Kaffeetrinker, die unterschiedliche Kaffeevarianten bevorzugen?
  • Bin ich bereit, mich mit den Einstellungsmöglichkeiten vertraut zu machen?
  • Bin ich bereit, in Sachen Hygiene und Reinigung diszipliniert zu sein?
  • Bin ich bereit, etwas über Kaffeebohnen und Röstungen zu lernen?
  • Bin ich bereit, mehr Geld für wirklich gute Kaffeebohnen auszugeben?
  • Will ich wirklich einen Kaffeevollautomaten (oder habe ich nur das Gefühl, dass eine Siebträgermaschine nebst Kaffeemühle einfach zu teuer ist)?

Gerade der letzte Punkt ist gar nicht so uninteressant. Denn viele versprechen sich von einem Kaffeevollautomaten einen Kaffeegenuss wie in der Kaffeebar um die Ecke. Das stimmt aber in dem Sinne gar nicht – und hat schon viele Käufer enttäuscht.

Denn ein Vollautomat ist keine Espressomaschine – egal, was euch die Hersteller weiß machen wollen. Das liegt in der Natur der Funktionsweise, die wir uns jetzt einmal sehr genau anschauen.

Ich habe für euch einmal 10 Tipps zum Kaffeevollautomat kaufen zusammengestellt, die euch bei der Masterfrage ebenfalls weiterhelfen dürften. Hier sind aber auch die Aspekte, um die wir uns nun kümmern, aufgeführt.

Was ist ein Kaffeevollautomat?

Kaffeevollautomaten verdienen ihren Namen nur deswegen, weil sie vieles von dem, was bei einem Siebträger Handarbeit ist, automatisch erledigen. Gute Kaffeevollautomaten setzen folgende Punkte ohne euer Zutun um:

  • Kaffee mahlen (dafür braucht ihr beim Siebträger eine extra Kaffeemühle)
  • Zum Kaffeepuck verdichten (dafür braucht ihr beim Siebträger einen Tamper)
  • Den Kaffeepuck richtig positionieren (dafür braucht ihr beim Siebträger etwas Erfahrung)
  • Milch aufschäumen (dafür braucht ihr beim Siebträger VIEL Erfahrung)
  • Espresso-Getränke anständig zusammenbauen (dafür benötigt ihr sonst Barista-Fertigkeiten)
  • Kaffeepuck „entsorgen“ (das müsst ihr beim Siebträger auch selbst erledigen)
  • Maschine reinigen (das kann beim Siebträger ewig dauern)

Der Witz an dieser Automatisierung ist aber, dass ihr nur bis zu einem gewissen Punkt in die Abläufe eingreifen könnt. Und Automatisierung bedeutet auch immer Kompromiss. Gerade auf diesen Kompromiss-Aspekt gehen wir nachher noch ein.

Espresso aus einem Vollautomaten

Welche Vorteile hat ein Vollautomat?

Jeder von euch, der seinen Kaffeevollautomaten liebt, wird die Vorteile sicher sofort nennen können:

  • Er spart Zeit – und die Nerven, die sonst bei der Kaffeezubereitung manchmal draufgehen.
  • Die Bedienung ist babyeierleicht – Knöpfe drücken kann jeder.
  • Fast jeder findet hier sein Lieblingsgetränk.
  • Er nimmt meist weniger Platz weg als die Siebträger-Mühlen-Kombi.
  • Er mahlt Kaffee immer frisch (eines der Coffeeness-Gebote schlechthin).
  • Er produziert eine gute Imitation von Espresso (wofür es Druck braucht).
  • Der Preis pro Tasse ist zwar höher als bei Filterkaffee oder dem Handaufguss, dafür aber wesentlich günstiger als bei Pad- und Kapselmaschinen.*
  • Er reinigt sich im Wesentlichen automatisch.

* Ich will an dieser Stelle gar nicht lange gegen Pad- und Kapselmaschinen wettern, denn dann bekomme ich immer hohen Blutdruck. Ihr wisst ja: Wer Kapselkaffee trinkt … Tatsache ist nur, dass viele Vollautomaten-Käufer vorher eine solche Maschine besessen haben und sich irgendwann mehr Funktionalität und weniger Müll und Preis wünschen. Gratulation, ihr habt den Absprung geschafft!

Was sind die Nachteile beim Kaffeevollautomaten?

Auch wenn wir bei Coffeeness Kaffeevollautomaten aktiv nutzen – und nicht nur testen – sind wir uns doch bewusst, dass die Geräte dem Kaffee und seinen Feinheiten nicht ganz gerecht werden. Außerdem verursachen sie vor allem auf den zweiten Blick ziemlich viel Arbeit:

  • Sie müssen regelmäßig gereinigt werden (REGEL-mäßig!)
  • Die Einstellungsmöglichkeiten sehen zwar viel aus, doch sind sie begrenzter, als man denken mag. Darunter leidet die Kaffeequalität.
  • Viele Modelle sind beim Mahlen sehr laut.
  • Klassischer Bohnenkaffee gelingt im Handfilter oder der French Press tausendmal besser.
  • Ein echter Espresso ist nur aus dem Siebträgergerät zu haben. Punkt.
  • Viele Modelle bekommen nur ein Getränk auf einmal hin, nur teurere Modelle schaffen zwei.
  • Ist das Ding an irgendeiner Stelle kaputt, wird’s teuer.
  • Ist das Ding dreckiger, als es sein sollte, wird’s gesundheitsschädlich.

Ein guter Kaffeevollautomat schafft es indes, diese Nachteile möglichst auszugleichen – und genau nach diesen Modellen halten wir für euch Ausschau.

Unterschiede zur Espressomaschine

Ich will an dieser Stelle nicht lang und breit erklären, was eine Espressomaschine ist. Dazu erfahrt ihr mehr im Ratgeber Espressomaschinen Test.

Für uns ist im Vergleich Espressomaschine – Vollautomat nur ein Punkt besonders interessant: Die Natur des Brühvorgangs mit all seinen Faktoren.

Bei einer Siebträgermaschine wird Wasser mit ca. 90 Grad Celsius durch einen hervorragend verdichteten Kaffeepuck per Wasserdruck von 9 bar gepresst. Das Kaffeemehl muss besonders fein gemahlen sein, um den notwendigen Widerstand zu erzeugen.

Dieser Widerstand baut sich direkt im Siebträger auf, der naturgemäß direkt über der Tasse befestigt wird.  Durch dieses spezielle Brühverfahren entsteht ein typischer Espresso, dessen augenfälligstes Merkmal die Crema ist. Sie ist im Grunde nichts weiter als eine optische Bestätigung dafür, ob ihr den Espresso richtig zubereitet habt.

Espressomaschine oder Vollautomat?

Die Kaffeevollautomaten imitieren diesen Vorgang – allerdings nicht bis ins Detail. Sie mahlen die Kaffeebohnen immer etwas gröber und der verdichtete Kaffeepuck wird im Inneren der Maschine mit Wasser beschossen – zwar auch mit Druck, aber nicht genug. Und im Grunde an der falschen Stelle.

Denn der fertige Kaffee muss von der Brühgruppe noch durch die Schläuche bis zum Auslass, unter dem eure Kaffeetasse steht. Schon diese kleinen Details sorgen dafür, dass das, was aus dem Kaffeevollautomaten kommt, am Ende kein Espresso ist.

Weil das aber den Kunden schwer zu erklären ist, haben sich die Hersteller einen Trick ausgedacht: Ganz kurz, bevor der Kaffee aus dem Auslass kommt, wird er noch einmal mit einem Quirl oder ähnlichen Tricks „aufgeschlagen“. Das erzeugt auch eine Art von Crema – die aber wiederum keine ist.

Vergleich mit einer Espressomaschine

Denn die echte Espresso-Crema ist eine eigene Extraktionsschicht, die beim Brühen von unten nach oben „wächst“. Die falsche Crema ist nur aufgewirbelter Kaffee.

Das mag für viele von euch nach Erbsenzählerei klingen. Aber dieser Unterschied ist wirklich extrem wichtig: Der „Espresso“ aus dem Vollautomaten ist eine ganz eigene Getränke-Kategorie, die mit dem echten Espresso eher um eine Ecke verwandt ist. Sie sind sozusagen Cousins.

Den Unterschied bemerkt ihr zwar meist erst im Direktvergleich, aber dabei ist es wie mit den Macken eures Lieblingsmenschen: Habt ihr sie einmal bemerkt, könnt ihr sie nicht mehr ignorieren.

Außerdem, und das sage ich mit Nachdruck, ist eine Siebträgermaschine ein Ausdruck für Kaffee als Genuss und Ritual. Ihr müsst euch intensiv mit den einzelnen Schritten auseinandersetzen und nach und nach eure Barista-Fähigkeiten verfeinern. Mit jeder Verfeinerung kommt ihr dem perfekten Kaffee ein Stückchen näher.

Espresso aus einem Siebträger

Der Kaffeevollautomat ist ein Konsumgerät. Punkt. Hier zählt das Ergebnis, nicht der Weg dahin. Ihr könnt auch hier viele Dinge noch nachjustieren, doch müsst ihr euch immer den Funktionen und der Automatisierung unterordnen. Das ist in dem Sinne nicht schlimm, doch eben ein wichtiger Punkt.

Unterschiede zum Kaffeeautomaten

Das Wörtchen „voll“ grenzt auch noch eine andere Geräte-Kategorie eindeutig vom Vollautomaten ab: Ist von Kaffeeautomaten die Rede, sind damit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk gemeint.

Diese sind eine ziemlich clevere Weiterentwicklung der guten alten Kaffeemaschine, denn hier werden die Bohnen immer frisch gemahlen. Ansonsten ändert sich aber nichts am System. Hier gibt es keinen Druck, keinen Milchschaum, nur guten alten Filterkaffee. Der aber wesentlich besser schmeckt als die Mischung aus Wasser und vorgemahlenem Supermarkt-Kaffee.

Apropos, dazu habe ich noch ein sehr eindeutiges Video erstellt: Supermarkt-Kaffee? Nein, danke!

Der Vorteil von Kaffeemaschinen mit Mahlwerk gegenüber Vollautomaten liegt auf der Hand: Hier produziert ihr in einem Rutsch eine große Menge Kaffee, die beim Kaffeeklatsch oder für Vieltrinker ein schlagendes Argument ist. Und einen Milchaufschäumer könnt ihr ja wiederum extra kaufen.

Zu den wichtigen Unterschieden zwischen den Maschinen-Kategorien und als kleine Entscheidungshilfe habe ich für euch auch ein Video erstellt:

Kaffeevollautomat, Siebträger oder Kaffeemaschine – Achtung Fehlkauf! Was brauche ich?

Welche Getränke kann ein Kaffeevollautomat (wirklich) zubereiten?

Kommen wir zurück zur Espresso-Mogelei. Denn Hersteller von Kaffeevollautomaten versprechen euch viel, wenn der Tag lang ist. Was am Ende wirklich aus dem Auslass kommt, steht aber meist auf einem anderen Blatt.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und die verschiedenen Kaffeevarianten auseinander klamüsert, die in den Zubereitungsmenüs angeboten werden. Hier seht ihr, was drinsteckt und was ihr dabei beachten müsst.

Nochmal der Hinweis: Wenn ich hier von Espresso rede, meine ich Vollautomaten-Espresso.

Espresso Getränke

Espresso GetränkeWas ist drin?Kann das ein Vollautomat?
RistrettoEin mit weniger Wasser extrahierter Espresso. Besonders stark.Ja
Espresso Ein einfacher Espresso (mit unterschiedlichen voreingestellten Füllmengen – meist über dem eigentlichen Maximum von 30 ml)Ja
Espresso MacchiatoEin einfacher oder doppelter Espresso mit Milchschaum-Klecks.Ja
DoppioEin doppelter Espresso.Ja
LungoEin mit mehr Wasser beim Bezug (!) extrahierter Espresso. Besonders mild.Ja
AmericanoEspresso (meistens 2–3) der nach dem Bezug (!) mit heißem Wasser verlängert wird. Die VA-Variante eines „normalen“ Kaffees.Ja

Espresso Getränke mit Milch

Espresso Getränke mit MilchWas ist drin?Kann das ein Kaffeevollautomat?
CappuccinoEspresso und frisch geschäumte Milch. Direkte Verbindung von Espresso und Milchschaum.Ja, aber: Die meisten Kaffeevollautomaten machen keinen anständigen Cappuccino. Denn der braucht mehr Feingefühl, als man denkt.
Caffè LatteEspresso mit heißer Milch und aufliegendem Milchschaum.Ja
Latte MacchiatoHeiße Milch, heißer Milchschaum und obendrauf EspressoJa, aber: Ordentliche Schichten und das perfekte Verhältnis aller Komponenten kriegen viele VA auch nicht hin.
Flat WhiteWie Cappuccino nur mit weniger Schaumvolumen.Nur in der Theorie. Denn der Flat White ist ein besonders elegantes Getränk, das ein VA meist zu grob anpackt.

Getränke mit Kaffee

Getränke mit KaffeeWas ist drin?Kann das ein Kaffeevollautomat?
KaffeeFilterkaffee aus dem Handfilter (oder der Filtermaschine), French Press Kaffee oder Kaffee aus dem Espressokocher.Nein, das, was ich unter Kaffee verstehe nicht.
Red EyeEinfacher Espresso mit Filterkaffee.Mit VA-Kaffee
Black EyeDoppelter Espresso mit Filterkaffee.Mit VA-Kaffee
MilchkaffeeKaffee mit Milch, einige meinen damit aber auch eine Caffè Latte (siehe oben).Mit VA-Kaffee
Caffè MistoFilterkaffee mit aufgeschäumter Milch.Mit VA-Kaffee

Getränke ohne Kaffee

Getränke ohne KaffeeWas ist drin?Kann das ein Kaffeevollautomat?
heiße MilchHeiße Milch mit oder ohne Schaum.Ja
heißes WasserHeißes Wasser.Ja
Chai Latte und CoGetränkepulver plus heiße Milch (mit und ohne Schaum)Jein. Nur bei Versionen mit Dampflanze sinnvoll.

Für einige Getränke aus dem Kaffeevollautomaten habe ich eigene Ratgeber verfasst, die sich mit den Besonderheiten (und Macken) der Zubereitungsmethode auseinandersetzen:

Wenn euch diese Ratgeber gefallen, verfasse ich auch gern weitere Hilfestellungen zu anderen Kaffee-Versionen. Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Welche Bestandteile eines Kaffeevollautomaten sind besonders wichtig?

Es dürfte einleuchten, dass bei einem so hoch automatisierten Gerät wie einem Kaffeevollautomaten die technischen Komponenten für den Kauf ebenso interessant sind wie Einstellungsmöglichkeiten, Preis und Kaffeegetränke.

Denn was unter der Haube verbaut wurde und zusammen spielt, kann am Ende über die Langlebigkeit, die Hochwertigkeit und nicht zuletzt das Ergebnis in der Tasse entscheiden. Darum will ich kurz mal etwas technisch werden und euch Herz und Motor der Kaffeevollautomaten näher vorstellen.

Mahlwerk (eingebaute Kaffeemühle)

Ich habe schon an anderer Stelle mehrfach betont, dass die Kaffeemühle der erste und vielleicht wichtigste Schritt auf dem Weg zu perfektem Kaffee ist. Nicht umsonst geben Liebhaber von gutem Kaffee für eine Mühle gerne ähnlich viel Geld aus wie für Siebträgermaschinen.

Im Vollautomaten müsst ihr nehmen was kommt, aber grundsätzlich ändert sich nichts an der Funktion und Wichtigkeit der Kaffeemühle:

  • Sie soll das Kaffeepulver homogen mahlen, um eine gleichmäßige Extraktion zu ermöglichen.
  • Sie hat einen großen Anteil daran, wie laut es bei der Kaffeezubereitung im Vollautomaten wird.
  • Sie geht meist zuerst kaputt – weil sie am stärksten beansprucht wird. Darum sollte sie extrem hochwertig sein.

Grundsätzlich unterscheiden sich die Mühlen in Vollautomaten in zwei Faktoren: dem Material und der Form der Mahlwerkzeuge.

Mahlwerk Einstellung mit 6 Kant

Saeco Moltio Mahlwerk

Ihr könnt zwischen Keramik und Edelstahl wählen und erhaltet entweder Kegel- oder Scheibenmahlwerke.

Keramikmahlwerke stehen im Ruf, leiser zu sein. Das ist zwar nicht pauschal richtig, zeigt sich aber zum Beispiel bei den flüsterleisen Saeco Incanto und Siemens EQ 6 700 sehr eindrucksvoll. Richtig ist allerdings, dass sie nicht rosten.

In Sachen Haltbarkeit wird Keramik auch eine sehr hohe Lebenserwartung nachgesagt. Doch dabei bleibe ich skeptisch. Hier hat Stahl von Haus aus einfach die besseren Chancen. Doch sowieso ist es wichtig, wie das Mahlwerk verarbeitet ist, welche Materialqualität verbaut wurde usw.

Mahlwerk Melitta

Dennoch wird Stahl meist eher in den unteren Preiskategorien eingesetzt – und dementsprechend heftig wird ein günstiger Kaffeevollautomat beworben, wenn er doch einmal ein Keramikmahlwerk besitzt.

Fast noch wichtiger ist für mich der Unterschied zwischen einem Scheibenmahlwerk und einem Kegelmahlwerk – egal aus welchem Material.

Das Scheibenmahlwerk ist sehr weit verbreitet und besteht aus zwei aufeinander liegenden Scheiben, welche auf der Innenseite konkav geformt sind und sich an den Außenrändern annähern.

Je geringer der Abstand zwischen den Scheiben, desto feiner wird der Kaffee gemahlen. Je größer die Scheiben, desto geringer ist die Zeit, die das Mahlen beansprucht – und das hilft dem Kaffeearoma.

Scheiben sind heutzutage in sehr vielen Kaffeevollautomaten verbaut. Hier ein herausragendes Beispiel zu nennen, ist also fast unmöglich. Das gelingt uns erst, wenn wir uns die Verstellbarkeit der Scheiben angucken. Je kleinteiliger das funktioniert, desto besser.

Ein guter Vollautomat mit Scheibenmahlwerk ist dazu in der Lage, die Scheiben so nah aneinander zu schieben, dass das Kaffeemehl fast (fast!) echte Espressoqualität hat. Auch hier darf sich die Saeco Incanto wieder in den Vordergrund stellen. Doch auch Kollegen wie die Jura E8 setzen da durchaus Maßstäbe.

Das Kegelmahlwerk wiederum besteht aus zwei ineinander fassenden Teilen – einem Positiv und einem Negativ. Das benötigt weniger Platz. Kegelmahlwerke sind daher für ein geringes Platzangebot bzw. Kompakte Kaffeevollautomaten wie geschaffen. Darum erledigen sie zum Beispiel in der Melitta Caffeo CI und der Melitta Caffeo Barista einen sehr guten Job.

Ich würde mich also immer davor hüten, dem einen oder anderen Material und der einen oder anderen Form pauschal den Vorzug zu geben. Denn zum Beispiel das Kegelmahlwerk aus Edelstahl in der DeLonghi ECAM 22.110.B kann genauso viel wie das Scheibenmahlwerk aus Keramik im Saeco Xelsis SM 7580/00 – natürlich immer im Verhältnis zur sonstigen Maschine!

Mahlwerk Delonghi

Viel wichtiger finde ich darum einige allgemeine Punkte, die für Mahlwerke im Vollautomaten entscheidend sind:

  • Stellt sie richtig ein.
  • Reinigt sie regelmäßig und gründlich.
  • Baut sie ruhig auch mal richtig aus. Das ist gar nicht so schwierig.
  • Mit regelmäßiger Pflege beugt ihr Defekten vor.
  • Achtet auf die Bohnen und lasst keine Steinchen o.ä. ins Bohnenfach und damit die Mühle purzeln.

Thermoblock oder Boiler?

Irgendwo muss das heiße Wasser für euren Kaffee herkommen. Und dafür ist in einem Vollautomaten immer häufiger ein sogenannter Thermoblock verantwortlich. Er liefert ca. 94 Grad heißes Wasser für die Brühgruppe und den Wasserdampf für den Milchschaum.

Der Thermoblock löst den klassischen Boiler immer öfter ab, weil er schlichtweg sinnvoller ist:

  • Er heizt das Wasser schnell auf und
  • Er ist für den Dauerbetrieb geeignet
  • Er ist resistenter gegen Verkalkung
  • Er kann ziemlich genau sein, wenn es um die Wassertemperatur geht.

Schon deswegen sind Thermoblocks für Vollautomaten allgemein die bessere Wahl, auch wenn dieses Bauteil wesentlich komplizierter und damit teurer bei einer eventuellen Reparatur wird. Falls ihr mehr wissen wollt, empfehle ich euch diesen Kaffeewiki-Artikel zum Thermoblock.

Brühgruppe

Spätestens an diesem Punkt begeben wir uns in eine nicht enden wollende Diskussion: Herausnehmbare Brühgruppe, ja oder nein? Und damit auch in den Wettstreit zwischen den Fans von Jura und Siemens.

Brühgruppen von Kaffeevollautomaten

Jura ist (genauso wie Krups) ein Verfechter der fest installierten Brühgruppe. Das Argument: Die Maschinen besitzen eine so hohe Selbstreinigungswirkung und arbeiten so ordentlich, dass niemand an diesem Herzstück jedes Kaffeevollautomaten rumfummeln sollte.

Ich habe dazu eine eigene Meinung:

Eine entnehmbare Brühgruppe ist immer von Vorteil!

Selbst ein extrem präziser Vollautomat kann einfach nicht verhindern, dass sich in den Windungen und Mechaniken der Brühgruppe Kaffee absetzt. Und eine automatische Reinigung ist nie so gründlich wie eine manuelle unter fließendem Wasser.

Außerdem sind viele von uns nicht gerade ein Vorbild in Sachen Hygiene bei Kaffeevollautomaten. Da wird die Maschine ausgereizt, selbst wenn die Anzeige schon seit Wochen um Reinigung bettelt. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Tatsache.

Allerdings hat die fest verbaute Brühgruppe auch einen Vorteil: Ihr macht beim Rausnehmen und Einsetzen nichts kaputt. Denn viele Kaffeevollautomaten haben schon das Zeitliche gesegnet, weil der Nutzer die Brüheinheit in der falschen Position entnehmen wollte.

Brühgruppen im Vergleich

Merkt euch immer: Die Brühgruppe nur in der Parkposition und bei ausgeschalteter Maschine entnehmen und einsetzen. Nur dann stellt ihr sicher, dass sich nichts verhakt.

Zurück zur Herzstück-Tätigkeit. Das könnt ihr ruhig wörtlich nehmen, denn ohne Brüheinheit wäre der Kaffeevollautomat nur ein ziemlich teurer Wasserkocher mit angeschlossener Kaffeemühle. Sie übernimmt folgende Aufgaben:

  • Das frisch gemahlene Kaffeepulver fällt in die Brühkammer und wird dort im Press-Verfahren zu einem Kaffeepuck komprimiert.
  • Unter Druck wird heißes Wasser durch diesen Puck gepresst, der Kaffee wird extrahiert und landet über ein Schlauch- und Pumpensystem in der Tasse.
  • Die Brühgruppe gibt den vorher fest verankerten Puck frei und lässt ihn in den Auffangbehälter fallen.

Hier ist also sehr viel Mechanik im Spiel, die natürlich umso länger hält, je hochwertiger die Materialien sind. (Langlebiger) Kunststoff ist zwar meistens die Hauptkomponente, doch je mehr Edelstahl im Einsatz ist, desto besser. Vor allem an den Scharnieren und Schienen solltet ihr danach Ausschau halten!

Brühgruppe Siemens

Cappuccinatore & Milchschaum-System

Alle integrierten Milchschaum-Systeme sind im Grunde nichts weiter als clever eingebaute Cappuccinatoren. Dabei handelt es sich um einen mehr oder weniger hochwertigen Schlauch, der Milch ansaugt und mit Wasserdampf aufschäumt.

Ob die Milch direkt aus der Milchtüte oder einem Behälter gesaugt wird, ist in vielen Fällen eine Kostenfrage. Allerdings stellt sich in unseren Tests immer wieder heraus, dass die simplen Cappuccinatore-Systeme in mehrfacher Hinsicht die Nase vorn haben:

  • Sie lassen sich wesentlich einfacher & hygienischer reinigen
  • Sie erlauben euch einfache Wechsel zwischen verschiedenen Milcharten
  • Sie senken häufig den Platzbedarf der Maschine und sind flexibler

Toll zu sehen ist das zum Beispiel im Jura E8 Test oder beim Miele CM 5500 Test. Allerdings gibt es wirklich nur wenige Maschinen, die das mit dem automatischen Schäumen nicht so perfekt hinbekommen.

Cappuccinatore

Milchschaum System

Hier schauen die Hersteller sehr genau hin, eben weil sie wissen, dass ein Vollautomaten-Käufer in den meisten Fällen zuerst nach dem Milchschaum-System fragt.

Noch ein Wörtchen zum anderen Ende der Schäumer-Skala, dem manuellen Milchschaum-System in Form einer Dampflanze. Dieses Ding kommt fast ausschließlich für günstige Kaffeevollautomaten zum Einsatz. Siehe dazu zum Beispiel den DeLonghi ECAM 22.110.B Test.

Delonghi Milchschaum

Der Grund: Ein VOLLautomat soll gefälligst alles alleine machen, auch die Milch. Wer weniger investiert, muss selbst Hand anlegen. Ich hatte aber weiter oben schon einmal erwähnt, dass ich persönlich ein großer Fan der manuellen Methode bin.

Denn hier habt ihr nicht nur alles im Griff und könnt eure Latte Art-Skills erweitern, die Dampflanzen können auch mit einem Knopfdruck perfekt gereinigt werden. Das muss einem die Cappuccinatore erstmal nachmachen.

Pumpe

Mit der Pumpe und damit ultimativ dem Brühdruck bei Kaffeevollautomaten verhält es sich wie mit der Pixelzahl bei Digitalkameras: Die Hersteller texten euch mit enormen Zahlen zu, die in der Realität eigentlich gar keine Bedeutung haben. Genau deswegen gehe ich darauf noch einmal ein.

Bei Kameras reden die Werber von 20 Megapixeln und mehr, die euch aber nur interessieren sollten, wenn ihr das Bild anschließend auf eine Hauswand projizieren wollt. Bei Vollautomaten wird mit einer Druckleistung von bis zu 15 Bar geworben, die ebenfalls doller klingt, als sie ist.

Jeder halbwegs versierte Kaffeetrinker hat im Hinterkopf, dass ein perfekter Espresso einen Druck von rund 9 Bar benötigt. Und keinen Deut mehr! Das wiederum heißt auch, dass die 12,15 oder 19 Bar, die eine Vollautomaten-Pumpe aufbauen kann, gar nicht nötig werden.

Außerdem heißt eine hohe Pumpenleistung nichts, solange das fest getamperte Kaffeemehl in einem sehr feinen Mahlgrad nicht auch den entsprechenden Widerstand aufbauen kann. Und das ist bei den meisten Vollautomaten baulich leider unmöglich. Bei Espressomaschinen und den Handgriffen, die ihr drumherum erledigt, sieht das schon anders aus.

Darum ist es auch völlig (!) egal, dass zum Beispiel im Siemens EQ 6 Test 15 bar Druck erreicht werden sollen, und bei den teureren 700er-Modellen sogar 19 bar drin sind. Nichts davon spricht für oder gegen die Kaffeequalität.

Ist der Pumpendruck wichtig?

Was lernen wir daraus? Die Pumpe ist zwar wichtig, aber noch wichtiger sind die Mühle und die Brüheinheit bei einem Vollautomaten.

Bedienung, Display und Touchscreen

Kommen wir vom Innenleben zu den Äußerlichkeiten. Ganz gleich, wie viele Funktionen und Zubereitungsmöglichkeiten euer Kaffeevollautomat hat – jede einzelne Einstellung muss sich leicht und intuitiv abrufen lassen.

Je mehr ihr für euren Kaffeevollautomaten ausgebt, desto schicker wird die Bedienung umgesetzt. Und digitaler wird die Angelegenheit auch noch. Sehr schön zu sehen ist der aktuelle Stand der Dinge im Saeco Xelsis Test.

Display Vollautomat

Die Modellreihe bringt einen vergleichsweise riesigen Touchscreen mit, auf dem ihr nach Herzenslust alle Einstellungen vornehmen könnt – dem „Coffee Equalizer“ sei dank. Nun hat aber nicht jeder Lust, sich erst einmal durch die ganzen Menüs zu wühlen, um zu seinem Kaffee zu kommen.

Darum finde ich auch simple Tasten ohne Display oder Schnickschnack nicht weniger schlecht. Hauptsache ist immer, dass ihr nach ein paar Grundeinstellungen sofort und ohne Fragezeichen loslegen könnt – ob mit oder ohne App, ob mit oder ohne Bildchen.

Ich mache immer den „Betriebsanleitungstest“: Bekomme ich einen optimal eingestellten Espresso und Latte Macchiato aus dem Ding, ohne auch nur einmal in die Anleitung geschaut zu haben? Dann bin ich zufrieden.

Darum würde ich auch niemals eher zum Display-Modell als zur günstigen Tastenversion raten – weil es einfach nicht nötig ist, wenn der Rest stimmt. Auch wenn ich zum Beispiel im Siemens EQ 9 Connect Test besonders viel Spaß mit der App und den Einstellungen hatte. Aber ich bin ja auch ein Spielkind.

Andererseits komme ich auch super mit der Leuchttastenfraktion klar, solange das Geblinke Sinn ergibt. Und auch da sind viele günstige Geräte erstaunlich präzise. Hier verweise ich zum Beispiel auf den Philips HD 8829 Test, der den Morsecode sehr gut darstellt.

Wassertank

Ich habe schon oft gehört, dass ein guter Wassertank mit einem großen Wassertank gleichgesetzt wird. Da wären wir wieder bei der Megapixel-Falle. Frisches Leitungswasser ist die Grundlage für einen guten Kaffee, weil wir den Sauerstoff und die Zusammensetzung direkt aus dem Hahn (oder Filter) benötigen.

Extra große Wassertanks lassen aber das Wasser alt und muffig werden, wenn ihr es darin parkt. Zwar muss der große Tank nicht voll befüllt werden, aber die meisten von uns denken sich „wenn, dann richtig!“

Wassertank

So oder so: Jeder Kaffeevollautomaten-Nutzer sollte seinen Wassertank regelmäßig ausspülen, durchtrocknen lassen und ihn erst dann wieder befüllen. Sonst habt ihr irgendwann einen Tank, der stinkt – dann bleibt nur der Neukauf.

Bei immer mehr Modellen darf der Tank auch in die Spülmaschine. Dann würde ich ihn allerdings nach dem Spülvorgang noch einmal manuell abduschen, um eventuelle Reinigungsmittelrückstände zu entfernen. Vorbildlich ist hier zum Beispiel Miele, die das mit der Spülmaschineneignung sehr ernst nehmen.

„Unverzichtbare“ Features

Unter diesem Punkt will ich ein paar Details nennen, die mir in meinen Vollautomatentests immer wieder ins Auge fallen und manchmal richtiggehend nerven. Schaut beim Kaffeevollautomatenkauf hier also noch einmal genauer hin:

  • Große Auffangschale – ist sie voll, streikt die Maschine. Und ständig auskippen müssen nervt.
  • Großer Auffangbehälter – gleiche Hausnummer wie die Auffangschale.
  • Perfekt verstellbarer Auslauf mit entsprechender Höhe – ganz wichtig für Latte Gläser! Endgegner in meinen Tests ist immer das Ikea-Glas, das rund 14 Zentimeter Auslaufhöhe braucht.
  • Optimales Bohnenfach – nicht zu groß, nicht zu klein. Analog zum Wassertank. Möglichst mit blickdichtem Deckel (Stichwort Aromaverlust durch Lichteinwirkung bei Kaffeebohnen).
  • Verstellen des Mahlgrads ohne Werkzeug – darauf gehe ich später noch genauer ein.
  • Tassenwärmer: Warme Tassen sorgen für warmen Kaffee. Is klar!

Die 2-fach-Features

Viele von euch fragen mich immer wieder nach einigen Punkten, bei denen es darum geht, wie flexibel und gleichzeitig haushaltsfreundlich der Vollautomat ist. Zwei Punkte begegnen uns immer wieder:

  • Doppeltes Bohnenfach
  • 2 Getränke gleichzeitig

Der erste Faktor ist für alle interessant, bei denen es zu Hause immer wieder Knatsch darum gibt, welche Bohne von welchem Haushaltsmitglied bevorzugt wird. Ein getrenntes Bohnenfach mit zwei Kammern ist zum Beispiel auch dann toll, wenn ihr zwischen koffeinhaltigen und entkoffeinierten Bohnen wechseln wollt.

Unterschiedliche Kaffeebohnen

Kleine Notiz am Rande: Gerade auf dem entkoffeinierten Gebiet hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Auch kleine Röstereien bieten inzwischen tolle Röstungen ohne Hallo-Wach-Effekt an. Ich werde demnächst noch mehr davon testen, weil ich die Fortschritte wirklich bemerkenswert finde.

Zurück zu den Automaten: Ein getrenntes Bohnenfach oder gar zwei Bohnenkammern habe ich zum Beispiel im Melitta Caffeo Barista Test genauer unter die Lupe genommen. Überhaupt ist Melitta hier spitze, wie zum Beispiel auch der Melitta Caffeo CI Test beweist. Mehr dazu sage ich weiter unten noch einmal.

Das Bohnenfach kann ausgewählt werden

Die „Zwei Getränke gleichzeitig“-Funktion ist für viele Mehrpersonen-Haushalte jedoch die wichtigere. Schließlich soll Vati nicht warten müssen, während Mutti ihren Latte Macchiato zubereitet.

Diese Funktion ist meist ein Merkmal der höherpreisigen Modelle. Gute Wegweiser findet ihr zum Beispiel im Saeco Xelsis Test. Ich persönlich sehe dieses Features als nicht ganz so unverzichtbar an, denn Hauptsache ist, dass der Vollautomat jedes Getränk mit Hingabe zaubert.

Wasserfilter ja oder nein?

Der Wasserfilter wird uns im Laufe des Artikels noch sehr oft beschäftigen. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt: Er ist weniger wichtig, als ihr vielleicht denkt. Außerdem ist ein Wasserfilter nur eine Möglichkeit, um den Entkalkungsaufwand zu senken.

Ich habe mal ein Video dazu verfasst, damit ihr einen Überblick erhaltet: Ist ein Wasserfilter für einen Kaffeevollautomaten nötig?

Wasserfilter

Ein Kaffeevollautomat kann nur richtig funktionieren, wenn ihr ihn richtig kalibriert – ganz egal, in welcher Preisklasse. Es gibt einiges zu beachten und die Einstellung beginnt schon, bevor ihr am Gerät rumfummelt. Denn auch mit den Bohnen, dem Wasser und der Milch habt ihr großen Einfluss auf das Ergebnis.

Darum erkläre ich die wichtigsten Einstellungen und Vorbereitungen im Folgenden einmal genauer. Denn mir ist wichtig, dass ihr die bestmöglichen Ergebnisse aus jedem Kaffeevollautomaten holt.

Die Wasserhärte einstellen

Wenn ihr die Wasserhärte an eurem Kaffeevollautomaten einstellt – was schon bei günstigeren Modellen funktioniert – verändert ihr nicht die Beschaffenheit des Wassers. Vielmehr sorgt ihr dafür, dass die Maschine früher oder später nach Entkalkung schreit.

Je härter euer Wasser ist, desto mehr Kalk löst sich bei jedem Heizvorgang. Die Einstellung des Härtegrades erfolgt meistens über 3 oder 4 Stufen. Wobei das 4-Stufenmodell in Deutschland 2007 vom 3-Stufenmodell abgelöst wurde. Deswegen sind auf neuen Kaffeevollautomaten auch nur 3 Stufen zu finden.

Es wird unterschieden in:

Stufe Härtebereich
Millimol Calciumcarbonat je Liter
Grad deutscher HärteWie oft entkalken?
1Weichweniger als 1,5weniger als 8,4 °dHSelten
2 Mittel
1,5 bis 2,5 8,4 bis 14 °dH
Mittel
3Hartmehr als 2,5mehr als 14 °dHOft

Welche Härte euer Wasser hat, könnt ihr über eine schnelle Online-Abfrage bei den jeweiligen Wasserwerken erfragen. In Berlin sind dies natürlich die Berliner Wasserbetriebe.

Zum Thema Kalk und Wasser – auch im Zusammenhang mit Brita Wasserfiltern – habe ich mich auf Coffeeness schon erschöpfend ausgelassen. Unter anderem findet ihr mehr Informationen hier:

Grundsätzlich kann ich euch nur dazu raten, die Erinnerungsautomatik des Geräts ein bisschen enger zu takten, als ihr auf de nersten Blick für nötig haltet. Denn öfter entkalken schadet ganz bestimmt nicht. Nie oder selten entkalken ist gerade in Großstädten der Tod jedes Vollautomaten. Und der Tod des Kaffeegeschmacks.

Den Mahlgrad einstellen

Über den Mahlgrad reguliert ihr praktisch alle wichtigen Komponenten für die Extraktion der jeweiligen Kaffee-Aromen. Grundsätzlich gilt: je feiner, desto Espresso.

Allerdings variieren die Einstellungsmöglichkeiten – und der Einstellungskomfort bei den unterschiedlichen Kaffeevollautomaten erheblich. Ganz schlimm wird es, wenn ihr gar nichts verstellen könnt.

Mahlgrad einstellen

Im Idealfall habt ihr nicht nur viele Mahlgradstufen zur Verfügung, das Ganze lässt sich sogar stufenlos verändern. Aber auch das ist wieder eine Frage des Preises. Richtig klasse fand ich die Mahlgradeinstellungen zum Beispiel mal wieder im Melitta Caffeo CI Test.

Vollkommen beknackt war hingegen im Saeco Moltio Test, dass ihr einen Sechskantschlüssel braucht, um am Mahlwerk rumzufummeln. Schwachsinn! Einfache Dreheinstellungen über möglichst eindeutige Rädchen sind das A und O!

Noch ein Hinweis für Neulinge: Je feiner der Mahlgrad werden soll, desto geringer muss die Zahl sein! Andersherum gilt das Gegenteil.

Spätestens hier zeigt sich übrigens, ob das Zusammenspiel aus Mahlwerk, Pumpe und Brüheinheit wirklich funktioniert. Denn die feinstmögliche Espresso-Einstellung ist für manche Kaffeevollautomaten ein Endgegner.

Dann streikt die Maschine, weil das Wasser nicht durch den Kaffeepuck kommt oder weil sich der Kaffeesatz schon vor dem Brühen irgendwo festsetzt. Wie das Ganze NICHT aussehen sollte, erfahrt ihr zum Beispiel im DeLonghi ESAM 3200 Test. Zusammengefasst müsst ihr euch merken:

Je feiner das Kaffeepulver ist, desto größer ist der benötigte Druck und desto intensiver wird das Aroma des gezogenen Espressos.

Die Kaffeepulvermenge einstellen

Natürlich hat nicht nur die Mahlung, sondern auch die Menge des gemahlenen Kaffees Einfluss auf den Espresso oder Kaffee aus einem Kaffeevollautomaten. Je mehr Kaffeepulver, desto mehr Druck wird aufgewendet und desto intensiver wird der Geschmack.

Weil euch viele Hersteller nicht mit Feinheiten verwirren wollen, setzen sie meist auf die recht einfache Bohnen-Skala – je mehr Bohnen ihr einstellt, desto mehr Kaffeepulver wird zubereitet. Ganz wichtig ist diese Kaffeemenge im Zusammenspiel mit der Mahlung, denn hier kommt es häufig zu Kombinationsfehlern:

  • Läuft der Kaffee zu schnell durch und wird wässrig, könnte das an einer zu groben Mahlung mit zu geringer Kaffeemenge liegen.
  • Erhaltet ihr Teer, schaut auf die zu feine Mahlung mit zu hoher Kaffeemenge.

Hier müsst ihr euch am Anfang ein wenig ans Optimum heranfummeln – und dabei kommt euch ein übersichtliches Display mit idiotensicherer Menü-Führung wieder zu Hilfe. Schaut zum Beispiel mal in den Saeco Xelsis Test, um zu sehen, was ich meine.

Die Wassermenge einstellen

Erst mit der Wassermenge wird der Dreiklang für gute Kaffee-Voraussetzungen wirklich erfüllt. Denn je mehr oder weniger Wasser ihr verwendet, desto konzentrierter oder milder wird der Kaffee.

Gerade die Wassermenge ist bei vielen Vollautomaten für mich häufig ein Ärgernis. Denn statt einen anständigen Espresso zu produzieren, der ungefähr 28 bis 30 Milliliter Füllmenge in die Tasse bringt, sollt ihr 40 Milliliter-Espresso trinken. Und im Worst-Case-Szenario könnt ihr das auch nicht ändern.

Wassermenge einstellen

Höherpreisige Varianten sind da meist schon netter – und verstecken diese Einstellung hinter dem Begriff „Tassengröße“. Diesen Punkt schaue ich mir tatsächlich meist als erstes für Espresso an und reguliere hier rigoros runter.

Übrigens: Wenn ihr erstmal das perfekte Zusammenspiel aus Wassermenge, Mahlgrad und Kaffeemenge ausgeknobelt habt und den optimalen VA-Espresso erhaltet, würde ich an dieser Einstellung nur in Ausnahmefällen etwas ändern.

Denn wenn der Espresso ohne Zusatz klasse ist, ist er auch die optimale Grundlage für alle anderen Getränke, die der Kaffeevollautomat zubereiten kann! Denn jeder einzelne Drink basiert auf dem VA-Espresso. Ausnahmslos.

Die Temperatur einstellen

Falls es euch der Vollautomat erlaubt, solltet ihr auch die Temperatur des Brühvorgangs im Verhältnis zu den restlichen Einstellungen optimieren. Um die 90 Grad Celsius am Siebträger sind bei einem Espresso optimal, aber hier haben wir ja etwas andere Voraussetzungen.

Schaut einfach mal bei den ersten Bezügen, auf welcher Temperatur der Vollautomat operiert. Regelt diese im Zweifelsfall einen Hauch runter!

Bei der Milch ist die Einstellbarkeit häufiger. Hier könnten wir ewige Diskussionen zur besten Temperatur führen. Fakt ist: Über 65 Grad Celsius wird das Geschmacksprofil der Milch erheblich verändert.

Auch wenn das vielen von euch zu kalt ist – bleibt wenigstens in der Nähe für ordentlichen Milchschaum.

Das Reinigungsprogramm einstellen

Ähnlich wie das Entkalkerprogramm ist auch das Reinigungsprogramm häufig einstellbar: Hier ist die Pedanterie noch wichtiger, denn mit dem Reinigungsvorgang holt ihr den ganzen „Schlamm“, der sich in der Maschine bei jedem Bezug ansammelt, aus all den kleinen Windungen und Schläuchen.

Zusätzlich habt ihr täglich noch mehrere manuelle Reinigungsaufgaben, wenn euch euer Kaffeeautomat lieb und teuer ist:

  • Auffangbehälter, Auffangschale und Wassertank abspülen und reinigen.
  • Milchschaum-System täglich säubern.
  • Brühgruppe raus und unter fließendem Wasser abspülen. Über Nacht trocknen lassen.

Wenn ihr diese Routine einmal verinnerlicht habt, dauert das Ganze nur wenige Minuten. Es bringt euch aber auf der Haltbarkeits-Skala Jahre!

Die Bohnen „einstellen“: Welche Kaffeebohnen sind für Vollautomaten die besten?

Kaffeebohnen und Espressobohnen sind für Coffeeness genauso essentiell wie die Kaffeevollautomaten Tests. Und genauso lange fragt ihr mich immer wieder nach den besten Kaffeebohnen für Vollautomaten.

Auch wenn ich keine direkten Empfehlungen aussprechen will, weil jeder Kaffeetrinker andere Vorlieben hat, will ich an dieser Stelle doch noch einmal die Coffeeness-Gebote predigen:

  • Nehmt gute Kaffeebohnen!
  • Nehmt Kaffeebohnen aus kleinen Röstereien!
  • Finger weg vom Supermarkt-Kaffee. Egal, was er verspricht!
  • Traut euch Experimentierfreude zu!

Ich persönlich kippe zum Beispiel mit Vorliebe den Yirga Santos Espresso von Coffee Circle in meine Vollautomaten. Der hat einfach einen wundervollen Körper und gelingt schon bei wenigen Einstellungen hervorragend. Auch Quijote Kaffee liefert tolle Ergebnisse.

Grundsätzlich würde ich immer sagen, dass etwas dunklere Röstungen mit ordentlich Profil die bessere Wahl im Vollautomaten sind. Für sehr blumige Nuancen ist der Handfilter die bessere Entscheidung.

Auch sehr gut für Kaffeevollautomaten

Gleichzeitig ist ein Espresso, der im Siebträger hervorragende Ergebnisse liefert, nicht zwingend optimal für einen Kaffeevollautomaten geeignet. Die dort verwendeten Espressos neigen im Vollautomaten zur Unterextraktion und können schnell sauer werden.

Einen kleinen Rundumschlag zum Thema liefert der Ratgeberartikel Kaffee für Vollautomaten.

Die Milch „einstellen“: Welche Milch ist für Kaffeevollautomaten geeignet?

Bei Kuh-Varianten ist es grundsätzlich wurscht, welche Fettstufe ihr für den Milchschaum aus dem Vollautomaten wählt. Je mehr Fett enthalten ist, desto cremiger und präsenter wird der Schaum. Komplett sparen könnt ihr euch deswegen auch Milch-Angebote, auf denen was von optimalem Fettgehalt für Latte Art oder ein bescheuerter Barista-Claim steht. Das ist Werbung!

Bei pflanzlichen Alternativen wird die Sache aber etwas tricky, da hier das Verhältnis von Fett- und Eiweißmolekülen mitunter sehr suboptimal ist. Das gilt zum Beispiel für Reismilch, die praktisch überhaupt nicht schäumt.

Welche Milch für perfekten Milchschaum

Soja ist der Schäum-King der Pflanzenwelt, ist aber auch ziemlich grobschlächtig und immer noch nicht vollkommen unbedenklich (Stichwort hormonelle Auswirkungen). Kokos- oder Mandelmilch aus dem Tetrapack machen einzeln keine gute Figur, als Mischung klappt das schon besser.

Selbstgemachte Nussmilch schäumt übrigens ziemlich toll. Ihr müsst nur darauf achten, dass die Milch wirklich frisch ist und sich nicht wieder im Behälter in feste und flüssige Bestandteile trennt.

Ums Ausprobieren kommt ihr hier also nicht herum. Beachtet außerdem, dass manche Automaten mit Cappuccinatore beim Wechsel der Milchsorten manchmal nachjustiert werden müssen.

Die wichtigsten Hersteller von Kaffeevollautomaten

Der Markt für Kaffeevollautomaten ist groß und unübersichtlich. Das wissen wir bei Coffeeness nur allzu genau. Es gibt viele bekannte und einige weniger bekannte Hersteller. Diese zahlreichen Anbieter von Vollautomaten haben dann zumeist viele Untermodelle, die sich in Preis, Leistungsangebot sowie der Verarbeitung unterscheiden. Da soll mal einer durchsteigen.

Was uns immer wieder verwundert: Preis und Qualität haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Es gibt erstaunlich teure Geräte, bei denen die Verarbeitungsqualität unter aller Kanone ist. Und dann gibt es wieder sehr günstige Geräte, bei denen die Professionalität beeindruckt.

Im Folgenden will ich euch der Vollständigkeit halber die wichtigsten Hersteller und ihre Besonderheiten noch einmal vorstellen. Wo möglich, sage ich auch etwas zu den kryptischen Typenbezeichnungen und gebe euch Tipps, worauf ihr bei den Marken schauen müsst.

DeLonghi

DeLonghi ist jedem ein Begriff, der günstige Kaffeevollautomaten sucht. Denn wenn es um die Präsenz und Verbreitung in diesem Preissegment geht, sind die Italiener praktisch unschlagbar. Gerade Vollautomaten im Bereich um 300 Euro werden von DeLonghi extrem erfolgreich verkauft.

Laut Eigendarstellung stieg der Umsatz im Jahr 2017 um mehr al 5,5 Prozent, in die aber auch die Marken Braun und Kenwood hinein gezählt werden müssen. Insgesamt geistert bei den Vollautomaten ein Marktanteil von rund 38 Prozent durchs Netz, wobei die Zahlen schon etwas älter sind. Hier findet ihr alle Delonghi Vollautomaten auf Amazon.

Zumindest auf der IFA 2017 hatte ich aber den Eindruck, dass das Unternehmen gerade über den Erfolg bei Einsteigern gar nicht so glücklich ist. Wir haben die Pressetante zu diesem Image befragt, und sie verwies fast roboterhaft auf die PrimaDonna-Serie, die im Mittel- und Hochpreissegment zuhause ist.

Mein Eindruck dieser Maschinen ist bisher eher achselzuckend, denn die PrimaDonna Class macht nichts besser als die Kollegen aus der Luxusklasse. In den günstigen Gefilden liegt aber die wirkliche Stärke des Unternehmens:

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
DeLonghi Magnifica

Klein, robust und gut zu reinigen

Denn hier erhaltet ihr teilweise top Ergebnisse zum lächerlichen Preis. Allerdings ist der Unterschied zwischen Top oder Flop meist schon zwischen Vorgänger, Nachfolger oder Produktvariante enorm. Es bringt euch absolut nichts, euch darauf zu verlassen, dass ein Gerät X super abgeschlossen hat. Bei der Version X1 kann das schon wieder ganz anders aussehen.

Grundsätzlich sind alle ECAM-Serien für den niedrigsten Preis zu haben, während die ESAM-Geräte einen auf Mittelklasse machen. Aber auch da ist Platz nach oben und unten.

Empfehlenswert sind von meiner Seite aus folgende Geräte:

Eine teilweise nur akzeptable Performance haben bisher bei Coffeeness folgende Geräte abgeliefert:

Ich habe mir noch einmal die Mühe gemacht, die DeLonghi ESAM- und ECAM Geräte zu vergleichen. Dabei lautet ebenfalls wieder die Quintessenz: Wenn ihr eure Ansprüche runterschraubt, werdet ihr mit einer DeLonghi enorm glücklich – solange ihr das richtige Modell wählt.

Was das ganz genau heißt, erfahrt ihr im Vergleichsratgeber DeLonghi Kaffeevollautomat!

Krups

Von Krups habe ich mich innerlich inzwischen etwas verabschiedet. Die Marke des französischen Konzerns Groupe SEB ist zwar ein deutsches Unternehmen aus Solingen, hat es aber anscheinend nicht so mit Wertarbeit. Krups Kaffeevollautomaten gehören eindeutig in die Einstiegsklasse und sind damit direkter Konkurrent von DeLonghi.

Allerdings setzt Krups dabei immer eher Ramsch-Duftmarken, wie zum Beispiel mein KRUPS EA8108 Test zeigt. Für das Geld ist durchaus mehr drin! Außerdem kann man bei den Billigbuden die Brühgruppe nicht entfernen.

Was bei hochpreisigen Maschinen von Jura vielleicht noch zu rechtfertigen ist, ist bei diesen sehr gering-qualitativen Modellen der Tod.  

Miele

Die Ostwestfalen von Miele gehören zum deutschen Markenverständnis genauso dazu wie Melitta. Melitta macht Kaffeemaschinen, Miele alles andere – so in etwa lautet der Tenor.
Edel in Miele Qualität
Miele CM 6350

Auf Coffeeness sehr gut bewertet

Meine Eltern haben hohe Anschaffungskosten für Trockner, Waschmaschine und Co immer damit gerechtfertigt, dass die Geräte dann aber auch bis zum Armageddon halten.

Die Preise sind auch bei Kaffeevollautomaten im Vergleich zum Marktangebot relativ hoch. Insbesondere die in der Küchenzeile einbaubaren Kaffeevollautomaten von Miele sind zu stolzen Preisen von mehreren tausend Euro erhältlich. Hier findet ihr alle Miele Geräte auf Amazon.

Miele CM 6350 Kaffeevollautomat

Miele CM 5500 im Test

Miele CM 7500 Test

Der Schwerpunkt der Kaffeevollautomaten liegt dabei eindeutig beim Design: viel hochwertiger Edelstahl und wenig Kunststoff gehören hier zum Selbstverständnis. Die (aktuelle) Krone des Ganzen ist der Miele CM 5500, der wirklich mega-schick und sehr Millennial-freundlich aussieht.

Aber auch der ältere Miele CM 6350 Test oder der Miele CM 7500 Test zeigen, dass der Look nicht auf Kosten der Leistungsfähigkeit geht.

Im Gegenteil: Miele Kaffeevollautomaten sind extrem solide, sehr zuverlässig und liefern tolle Ergebnisse. Egal, wie alt die Bude im Vergleich zur Konkurrenz sein mag.

Darum würde ich an eurer Stelle scharf nachdenken, wenn einmal ein Miele CM-Automat im Angebot ist. Viel falsch machen könnt ihr hier nicht. Nur euer Portemonnaie ist danach sehr viel leichter.

WMF

Die Kaffeevollautomaten von WMF kennen viele aus der Gastronomie und Hotellerie. Das sind dann oft recht große und teure Geräte, die eine hohe Anzahl an Tassen in kurzer Zeit produzieren können.

Aber auch für zu Hause und somit den Consumer-Markt produziert WMF Kaffeevollautomaten. Diese sind hochpreisig und fangen ab ca. 1.000 Euro an. Die Bewertungen dieser Kaffeemaschinen sind recht durchwachsen, weshalb ich bisher noch keinen näheren Blick auf diese Geräte geworfen habe.

Das Unternehmen der Melonenbällchenmacher hat in meinen Augen sowieso auf ganz anderen Gebieten eine Daseinsberechtigung – sei es als Fabrikant für Wasserkocher, Milchaufschäumer oder eine simple Kaffeemaschine.

WMF wurde 1853 von Daniel Straub und den Schweizer-Brüdern in einem verschlafenen Örtchen namens Geislingen an der Steige in Baden-Württemberg gegründet und erarbeitet heute als Gruppe stramme Milliardenumsätze pro Jahr.

Melitta

Melitta aus Minden macht Kaffee schon seit 1908 zum Genuss, seit Firmengründerin Melitta Benz die geniale Idee mit dem Kaffeefilter für Filterkaffee hatte. Daraus ist in mehr als 110 Jahren eine Gesellschaft mit über 4.000 Mitarbeitern und Milliardenumsatz geworden. Doch das Heile-Welt-Mutti-Image hat das Unternehmen dennoch nie abgelegt – was gerade in Hinblick auf Kaffee natürlich ziemlich schlau ist.
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Melitta Caffeo CI

Wir haben ihn schon seit einem Jahr im Büro und sind sehr zufrieden!

Da ich mich weiter oben schon ausführlich mit dem Thema beste Kaffeevollautomaten von Melitta auseinander gesetzt habe, will ich an dieser Stelle nur noch einmal einige Dinge festhalten.

Die bisherigen Vollautomaten im Test waren jeweils eine gelungene Klasse für sich. Hier nochmal die Auflistung:

Das Preis-Leistungsverhältnis ist immer sehr gut bis herausragend, das Design ist sehr augenfreundlich und die Bedienung ist ebenfalls klasse.

Ich finde, dass Melitta es sehr gut geschafft hat, seine Markendominanz aus dem Bereich Filterkaffeemaschinen clever für den Durchschnittskäufer von Vollautomaten zu übersetzen.

Bosch

Bosch ist ein deutsches Unternehmen, das bereits 1886 gegründet wurde. Die größten Umsätze macht das weltweit operierende Unternehmen heute als Zulieferer für die Automobilindustrie. Oft kommt eine Diskussion über die Rolle des Unternehmens während des Nationalsozialismus auf. Wenn’s euch interessiert, könnt ihr dazu einen Zeit-Artikel lesen.

Davon abgesehen sollte uns auch die Selbstbeweihräucherung des Unternehmens zum Thema Kaffeevollautomaten von Bosch interessieren. Früher hieß es auf der Website:

“Für meisterliche Kaffeekreationen braucht es viele Jahre Erfahrung. Oder die Barista-Technologie von Bosch”.

Darüber habe ich mich vor einigen Jahren lustig gemacht und die Frage gestellt, was denn bitte eine Barista-Technologie sein soll. Inzwischen scheint dieser Mumpitz auch bei Bosch sauer aufgestoßen zu sein, denn jetzt redet man von Kaffee wie vom Barista.

Zumindest der Bosch Veroaroma 700 Test zeigt, dass die Geräte ab 500 Euro aufwärts in vielen Zügen dieses Versprechen einlösen. Aber auch sie können den Menschen ganz sicher nicht ersetzen.

Bosch ist als Marke bei Coffeeness nur deswegen so gering vertreten, weil die Geräte baugleich mit Siemens sind. Und Siemens interessiert Kunden schlichtweg brennender.

Siemens

Siemens Kaffeevollautomaten sind Dauergast bei Coffeeness. Bisher habe ich mir folgende Geräte sehr genau angeguckt und ziehe sie immer wieder als Referenz heran:

Alle diese Geräte des 1847 in Berlin gegründeten Unternehmens sind für sich genommen extrem überzeugend. Vor allem, wenn es um die Funktionalität und leichte Bedienung geht, macht Siemens niemand so schnell etwas vor.

Leise und hochwertig
Siemens EQ 6

Tolles leises Gerät mit super Espresso

Die Preise fangen im mittleren Preissegment an und arbeiten sich gemütlich bis in die 2.000er-Gefilde hoch. Ob das nötig ist, sei erst einmal dahingestellt. Fest steht aber, dass ihr euch für den Preis sicher nicht verarscht fühlen werdet, denn die Maschinen leisten auch viel. Hier findet ihr alle Siemens Geräte auf Amazon.

Jura

Die Schweizer Firma Jura hat in ihrer Vergangenheit auch mal was anderes gemacht als Kaffeevollautomaten zu bauen. Aber heute ist Jura der Inbegriff für hochpreisige Kaffeevollautomaten.

Eine Serie in der Preisklasse von 300 Euro wird bewusst nicht aufgelegt, um das gute und hochwertige Image des Schweizer Unternehmens nicht anzukratzen. Blablü.

Bei den Jura Maschinen wird außerdem gern hervorgehoben, dass sie im Vergleich zu Konkurrenzprodukten leise im Betrieb sind. Und so sauber, dass man die Brühgruppe gar nicht herausnehmen muss. Jura selbst nennt seine Geräte gerne Edelvollautomat.

Extrem guter Espresso und Milchschaum
Jura E8

Sehr gute Getränke und eine komfortable Bedienung. Den Jura E8 kann ich wärmstens empfehlen!

Jura und Coffeeness verbindet so etwas wie eine Hassliebe. Der Jura Impressa c60 Test war eine echte Katastrophe. Und ich habe aufgrund vieler Quereleien mit der Marketingabteilung eine Weile lang aus Bockigkeit keinen Automaten von Jura getestet.

Ihr seid mir aber so lange aufs Dach gestiegen, bis ich den aktuellen Streich Jura E8 genauer unter die Lupe genommen habe. Und hier muss ich sagen, dass der Preis absolut gerechtfertigt und die Maschine wirklich toll ist.

Jura E8 Kaffeevollautomat

Dennoch werde ich persönlich sicher kein Jura-Fan, gerade wegen der Brühgruppe und den etwas übertriebenen Image-Preisen. Eine Übersicht über diese Marke findet ihr im Ratgeber Jura Kaffeevollautomaten.

Philips / Saeco

Philips hat das Unternehmen Saeco 2009 gekauft und beide Marken gehören deswegen zusammen. Allerdings ist die Trennlinie sehr scharf. Philips ist für die Einsteigervarianten zuständig, zum Beispiel ersichtlich hier:

Gerade was Mahlwerk und Technik betrifft, stecken in den Philips-Geräten dennoch Saeco-Komponenten, auch wenn diese Marke für das Mittel- und hochpreisige Segment zuständig ist:

Saeco spielt auf Coffeeness deshalb so eine große Rolle, weil die Marke nicht nur echte Referenzprodukte im Angebot hat, sondern sich immer wieder Neuerungen einfallen lässt, die den Markt bzw. die Käufer sehr erfreuen. Siehe zum Beispiel der „Coffee Equalizer“ in der Xelsis-Reihe.

Nivona

Die Marke Nivona gibt es seit 2005 und hat sich vor allem in der Gastro-Szene einen Namen gemacht. Sie ist eine Schöpfung von drei Nürnberger Unternehmern, doch der eigentliche Hersteller ist das Unternehmen Eugster/Frismag, das in der Schweiz zu Hause ist und dort an drei Standorten sowie in China und Portugal produziert.

Eugster/Frismag spielt eine größere Rolle auf dem Markt der Espresso- und Kaffeemaschinen, als der kaum bekannte Firmenname vermuten lässt. Es stellt in seinen Fabriken nämlich auch für Jura, Melitta und Miele Kaffeevollautomaten her. Also quasi als Zulieferer.

Nivona ist bei Coffeeness sträflich unterrepräsentiert. Ich weiß. Und ihr werft mir das zurecht vor. Ich gelobe Besserung! Aber: mit Miele-Maschinen teste ich eine wesentlich bekanntere Marke im etwa baugleichen Zustand zu etwas günstigeren Preisen immer wieder!

Bis ich meinem Versprechen nachkomme, verweise ich auch auf meinen Ratgeberartikel zu Nivona Kaffeevollautomaten mit allen weiteren Infos.

Kaffeevollautomaten mit besonderen Funktionen

Ich habe mich dazu entschlossen, einige „besondere“ Funktionen, die ich weiter oben schon einmal angerissen habe, noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Grund ist simpel: Ihr habt dazu immer wieder sehr viele Fragen oder sucht einen besonderen Kaffeevollautomaten, der nicht nur nach Schema F funktioniert.

Kaffeevollautomaten mit zwei Bohnenbehältern

Im Gegensatz zum Fach für vorgemahlenes Kaffeepulver, dass viele Kaffeevollautomaten unsinnigerweise am Start haben, ist der doppelte Bohnenbehälter eine klasse Erfindung. Siehe entkoffeinierte und koffeinhaltige Bohnen.

Um Missverständnisse zu vermeiden, will ich kurz den Unterschied zwischen Bohnenfach, Bohnenbehälter und Bohnenkammer erklären. Ein Bohnenfach ist das gleiche wie ein Bohnenbehälter. Der eigentliche Unterschied liegt bei der Bohnenkammer.

Meist befinden sich zwei Kammern in einem Behälter bzw. Fach. Ein Einsatz trennt die beiden Bohnensorten, die aber immer in ein und dasselbe Mahlwerk fallen. Je nach Auswahl öffnet der Vollautomat jedoch nur die eine oder andere Kammer.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Melitta Caffeo CI

Wir haben ihn schon seit einem Jahr im Büro und sind sehr zufrieden!

Anders sieht die Sache aus, wenn ihr nicht nur zwei Kammern, sondern zwei vollkommen getrennte Behälter habt. Dann sind durchaus auch zwei Mahlwerke möglich. Aber das sind eher teure Ausnahmen.

Auf Coffeeness haben wir schon mehrere Exemplare mit zwei Kammern und einem Mahlwerk unter die Lupe genommen, die wirklich überzeugend waren.

Die Melitta Caffeo CI als Mittelklasse-Testsieger hat einen Bohnenbehälter mit luftdichtem Deckel (bravo!). Dieser ist in der Mitte mit einer Wand in zwei Kammern geteilt. Das Kegelmahlwerk sitzt zentral unter dem Bohnenfach.

Welcher Kaffee im Vollautomat gemahlen soll, stellt ihr mit einem Schalter vorne am Behälter ein. Einfach umstellen und schon ist die nicht gewünschte Kammer verschlossen. Das Problem dabei ist nur, dass sich im Mahlwerk immer noch Reste der anderen Bohnen befinden. Das ist fast unvermeidlich.

Besonders bei Unverträglichkeiten gegen Koffein kann das schnell unangenehm werden. Darum solltet ihr immer einen Espresso beziehen, nachdem ihr die Kammer gewechselt habt. So könnt ihr sicher sein, dass der nächste Bezug zu 100 Prozent aus den ausgewählten Bohnen besteht.

Das hat die Melitta Caffeo Barista schon wesentlich besser gelöst, weil portionsweise gemahlen wird. Das heißt, dass nur so viele Bohnen ins Mahlwerk rutschen, wie für eine Portion benötigt werden. So könnt ihr euch den Zwischenbezug sparen.

Für größere Haushalte
Melitta Caffeo Barista

Viele Möglichkeiten, viel Auswahl für Getränke

Zusätzlich gibt es hier die Automatic Bean Select, also die automatische Bohnenauswahl. Nach welchen Kriterien das Fach ausgewählt wird, ist im Deckel des Bohnenbehälters markiert. Dabei ist eine Kammer für hellere Röstungen, eine Kammer für dunklere Röstungen vorgesehen. Selbstverständlich könnt ihr den Vollautomaten austricksen, indem ihr in beide Fächer Espresso Röstungen füllt. So mache ich es!

Falls ihr euch für eine koffeinfreie Bohnenkammer entscheidet, wählt einfach manuell, aus welcher der beiden der Caffeo Barista die Bohnen für den Espresso beziehen soll. Die manuelle Kammerwahl ist nämlich trotz automatischer Selektion möglich. Danke, Melitta.

Leiser ist kein anderer
Siemens EQ 9

Den möchte ich für meine Küche - aber Siemens hat noch keinen rausgerückt

Sinnvoller ist es dennoch, dass die Bohnenbehälter komplett getrennt sind und auch zwei eigene Mahlwerke erhalten. Auftritt für den EQ9 s700 Test.

Das ist nicht nur für Kaffee-Fans mit Koffeinunverträglichkeiten perfekt. Dadurch vermischen sich weder Bohnen noch Mahlreste. Außerdem könnt ihr hier den Mahlgrad für jedes Mahlwerk individuell einstellen.

Besonders praktisch ist, dass ihr den präferierten Bohnenbehälter eurem Lieblingsgetränk zuweisen und als Zubereitungsprofil speichern könnt. Das Display führt euch hervorragend durch die Einstellungen. Wenn ihr mal Besuch habt und keine eurer gespeicherten Kaffee-Profile passt, könnt ihr Mahlgrad und Bohnenbehälter zudem einmalig manuell auswählen.

Der vielfach nur noch als Secondhand-Version erhältliche Saeco Moltio sei an dieser Stelle auch noch erwähnt, weil er noch eine dritte Möglichkeit anbietet. Hier könnt ihr nämlich das komplette Bohnenfach auswechseln.

Das ist nicht nur für die Reinigung ganz praktisch. Das vereinfacht euch auch die Lagerung der Bohnen. Nehmen wir an, ihr fahrt in den Urlaub und wollt in der Zwischenzeit die Kaffeebohnen sachgemäß lagern.

Dann entfernt ihr einfach den Bohnenbehälter und schüttet die Bohnen um. Auch für den Wechsel eurer Kaffeebohnen ist das eine ganz gute Zwischenlösung. Noch einfacher ist es, wenn ihr euch einfach ein zweites Bohnenfach kauft. Das gibt es als Ersatzteil bei Saeco.

Kaffeevollautomaten mit App-Steuerung

Das Thema Digitalisierung und Smart Kitchen wird auch bei Kaffeevollautomaten immer größer. Allerdings nicht immer so, wie wir uns das vorstellen. Denn der PR-Mensch von Saeco hatte auf der IFA 2017 betont, dass die App-Steuerung nicht unbedingt die letzte Instanz in Sachen Digitalisierung ist.

Display Vollautomat

Darum spart sich die Saeco Xelsis auch die Apperei und stellt lieber einen sehr großen Touchscreen zur Verfügung. Dumm ist das nicht. Schließlich müsst ihr auch bei einer App-Maschine immer noch zum Gerät latschen und die Tasse drunter stellen. Und wenn ihr eh schonmal da seid, könnt ihr den Rest auch gleich noch erledigen. So denkt zumindest Saeco.

Andere Hersteller versuchen sich dennoch an Apps, die alle über das Display möglichen Einstellungen auf ein Tablet oder Handy per App übertragen. Damit könnt ihr dann euren Latte bequem von der Couch zusammen fummeln.

App Steuerung im Vollautomat

Dass das nur ein nettes Gimmick ist, mit dem absolute Technikfreaks abgeholt werden sollen, ist auch den Herstellern klar. Nicht umsonst gibt es meist eine Modellvariante des Vollautomaten mit und eine ohne App. Für die Anbindung zum Smartphone müsst ihr über den Daumen meist noch 200 Euro mehr bezahlen.

Grundsätzlich habe ich gegen die Apps meist nichts einzuwenden, denn sie sind bei praktisch allen Herstellern sehr gut gemacht und intuitiv aufgebaut. Hier gibt es den Xelsis mit App auf Amazon.

Und: So eine App sorgt dafür, dass ihr euch mit der Leistungsfähigkeit eures Vollautomaten wirklich auseinandersetzt. Und zwar gemütlich von der Couch aus. Besonders gut gefallen mir folgende Faktoren der Apps:

  • Einfachere Einstellung der Getränke
  • Einschalten des Geräts (aus dem Bett)
  • Direkter Zugriff auf die Bedienungsanleitung
  • Einfache Einstellung zur Wartung und Wasserhärte
  • Einfacher Kontakt zum Kundenservice

Auf der anderen Seite müsst ihr folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Apps sind Datensammler für die Hersteller. Kaffeetrinker sind nämlich eine sehr lukrative Ziel- und Werbegruppe.
  • Ultrawichtige Aspekte wie den Mahlgrad könnt ihr damit nicht verstellen.
  • Apps tun so, als müsstet ihr alle smarten Küchengeräte von einem Hersteller kaufen. Kann man machen. Aber was habt ihr davon, wenn euer Herd mit dem Vollautomaten redet?
  • Apps bieten euch nur Reiniger etc. von ihrer Marke an. Ein Klick und schon bestellt. Drittanbieter sind aber günstiger!

So oder so: Mit der Leistungsfähigkeit und der Güte von Vollautomaten hat die App absolut nichts zu tun. Aber einen kleinen Überblick über die aktuell brauchbarsten Versionen mit App-Steuerung will ich euch trotzdem geben:

Saeco GranBaristo Avanti mit App-Steuerung

Der Saeco GranBaristo Avanti war der erste breitenverfügbare Kaffeevollautomat, der sich per App steuern ließ. Im Grunde ist er die Luxusversion des „vernünftigeren“ Saeco Incanto.

Obwohl schon einige Zeit seit dem Launch vergangen ist, kostet der GranBaristo immer noch stramme 1.350 Euro. Dafür erhaltet ihr aber nicht nur die App, sondern auch einen rundum hochwertigen Vollautomaten – der sogar noch ausnehmend kompakt ist.

Klein und mit toller App
Saeco GranBaristo Avanti

Smart und gut durchdacht. Ein Kaffeevollautomat, von dem die ganze Familie etwas hat.

Die App mit Namen “Saeco Avanti” ist sehr gut gemacht und hilft euch zum Beispiel dabei, die Espresso- und Milchmengen sehr genau zu verstellen. Auch zur Betriebsanleitung und den Hilfe-Optionen dringt ihr schnell vor.

App Saeco

Saeco mit der App Einstellen

App für Milchschaum von Saeco

Siemens EQ 9 Connect Kaffeevollautomat

Mal ganz abgesehen davon, dass der Siemens EQ 9 Test auch ohne App hervorragende Ergebnisse erzielt hätte, ist die App „Home Connect“ ebenfalls eine sehr überzeugende Erfindung. Zumindest in Sachen Design ist sie bisher unübertroffen.

Ziemlich clever ist die Idee, dass ihr bestimmte Getränke aus der „coffeeWorld“ ausschließlich über die App programmieren könnt, was natürlich dazu verführt, die Steuerung auch zu benutzen.

In der “EQ.9 connect coffeePlaylist” könnt ihr Getränke der Reihe nach programmieren. Das dürfte schnell in die Hose gehen, wenn ihr mal vergesst, die Tasse zu wechseln.

App fürs Handy mit dem Siemens EQ 9

Krups Latte Smart EA 860E

Den Krups Latte Smart EA 860E mit Bluetooth-Funktion habe ich nur auf der IFA 2016 getestet, fand aber die „Latte Smart“-App eine ziemlich kluge Idee. Denn hier könnt ihr über die App und per Drag&Drop das Display des Vollautomaten verändern und an eure Wünsche anpassen. Ansonsten nimmt sich die Funktionalität zu den Apps der teureren Geräte nichts.

Jura Z6 mit App-Steuerung

Bei dem Jura Z6 kann ein Bluetooth-Sender “Smart Connect” angeschlossen werden, um die Kommunikation zwischen Handy, Tablet und Kaffeevollautomaten zu ermöglichen. Die Einstellungsmöglichkeiten weichen im Grunde nicht von den anderen ab.

Mehr kann ich euch zum 2.600 Euro (!) Gerät nicht sagen, denn Jura ist kein Fan von unabhängigen Tests. Und so dringend wollte ich diese Maschine nun auch wieder nicht testen.

Vollautomaten App von Jura

App Jura Getränke Auswahl

DeLonghi Coffee Link App

Auch DeLonghi stellt jetzt Kaffeevollautomaten mit App-Anbindung her. So beispielsweise den DeLonghi Elite ECAM 656.75.MS. Dabei handelt es sich um hochpreisige Geräte. Die App macht einen guten Eindruck und funktioniert einwandfrei. Wir haben das Ganze auf der IFA 2016 getestet. Über die App ist eine unbegrenzte Personalisierung möglich.

Delonghi App

Delonghi App Getränke Auswahl

Einbaukaffeevollautomaten

Diese Sonder-Rubrik stelle ich bei Coffeeness bewusst nicht vor, weil sie viele von euch sicher gar nicht näher interessiert. Denn Einbaukaffeevollautomaten sind eine Klasse für sich, die nur bei Kunden eine Rolle spielt, für die Einheitlichkeit das oberste Gebot ist.

Der Vollständigkeit halber gehören sie hier dennoch dazu. Ich habe schließlich den ultimativen Ratgeber versprochen.

Die Vorteile von Einbaukaffeevollautomaten leuchten schnell ein:

  • Sie sparen Platz.
  • Sie sehen gut aus (hochwertig und mit viel Edelstahl).
  • Sie passen zur restlichen Küche.
  • Sie haben einen festen Wasseranschluss.

Dadurch müsst ihr noch nicht einmal den Wassertank nachfüllen und habt fast unbegrenzten Bezugsspaß. Die Nachteile liegen aber ebenso auf der Hand:

  • Sie sind teuer.
  • Sie kosten euch bei Defekten viel Geld. Denn Ersatzteile sind meist nur schwer zu haben.
  • Sie sind fest verbaut.

Die großen Marken wie WMF, Miele, Siemens, Bosch, Neff und AEG bieten Einbaumodelle an. Es gibt auch sehr besondere Versionen auf Gastro-Niveau. Aber unter 1.000 Euro geht auf jeden Fall gar nichts. Aus Erfahrungsberichten weiß ich zudem, dass viele Käufer mit ihrem Einbaukaffeevollautomaten nicht zufrieden sind.

Und ihn wieder los zu werden, ist besonders schwierig. Er ist ja eingebaut. Deswegen würde ich jedem, der sich noch nicht entschieden hat, die deutlich günstigere “mobile” Alternative empfehlen. Auch hier gibt es schicke und platzsparende Modelle

Was sagt Stiftung Warentest über Kaffeevollautomaten?

Zu Stiftung Warentest habe ich ein durchaus gespaltenes Verhältnis und sobald ich mich mit einem Thema gut auskenne, fallen mir bei den Tests die doch recht oberflächliche Bewertung und das fehlende Expertenwissen auf.

Nichtsdestotrotz kaufe ich mir gelegentlich auch Testberichte online, weil ich hier im Gegensatz zu vielen Internetseiten unabhängige Berichterstattung erwarte. Nun ja, meistens werde ich aus vielen Gründen enttäuscht.

Eine meiner neuesten Enttäuschungen habe ich im Artikel Stiftung Warentest testet Kaffee und Kaffeevollautomaten – Fail?! Luft gemacht. Ein bisschen älter, aber nicht weniger wahr, ist der Artikel Stiftung Warentest – trainierte Kaffeeprüfer sind keine Kaffeegourmets.

An dieser Stelle möchte ichnur noch einmal auf die Kaffeevollautomaten von Stiftung Warentest eingehen, um euch zu zeigen, warum ihr diese Testurteile mit Vorsicht genießen solltet.

Der aktuellste Kaffeevollautomaten Test von Stiftung Warentest erschien im November 2017 und hat das vollständige Test-Sortiment auf ganze 56 Geräte erhöht. Aber Achtung: Hier werden sowohl Vollautomaten als auch Siebträgermaschinen als „Espressomaschinen“ zusammengefasst.

Warum das Quatsch ist, wisst ihr inzwischen ja. Ein Vollautomat macht keinen Espresso, sondern eine VA-Espresso. Vollkommen andere Kiste. Diese schlechte Verallgemeinerung ist mir auch schon im Test 2013 sauer aufgestoßen, als die Schreiber sagten:

“Wer Handarbeit nicht scheut, bekommt seinen Espresso aber auch günstiger. Mit einem Espressokocher von Bialetti zum Beispiel” (Stiftung Warentest 12/2013: S. 60).

Der Mensch, der das geschrieben hat, hat leider keine Ahnung und zusätzlich jegliche Recherche gescheut. Es reicht tatsächlich schon aus, den Wikipedia-Artikel dazu zu lesen, in dem es heißt:

Der (nur in Deutschland verbreitete) Name Espressokanne ist irreführend, weil mit ihr kein Espresso hergestellt werden kann: Die Kanne erzeugt maximal einen Druck von etwa 1,5 bar, zur Zubereitung eines Espresso wird dagegen ein Brühdruck von etwa 9,0 bar benötigt, wie er von Espressomaschinen erzeugt wird.” ( Wikipedia: Espressokanne).

Noch besser informiert ist natürlich jeder, der meinen Artikel über den Espressokocher von Bialetti gelesen hat. Im weiteren Verlauf des Tests stellt Stiftung Warentest zwar noch richtig, dass es sich um keinen echten Espresso handelt. Dieser käme jedoch einem echten Espresso aber “recht nah” (vgl. Stiftung Warentest 12/2013: S. 63). Stimmt immer noch nicht.

Ein Espressokocher macht keinen Espresso, er kocht eine Variante von schwarzem Kaffee!

Zurück zur aktuellen Testerei. Gewonnen haben hier die Jura E8 und die Jura J6 (beide mit 1,9). Zumindest gegen die Erstere kann ich grundsätzlich nichts sagen – außer, dass eine fest verbaute Brühgruppe für mich immer Punktabzug bedeutet.

Das Einsteigermodell im DeLonghi ECAM 22.110.B Test (bei uns Preis-Leistungs-Sieger in der günstigen Klasse) erhält die Gesamtbeurteilung 2,5. Dazwischen finden sich viele Modelle, die wir bei Coffeeness schon sehr gut kennen.

Auf den letzten Plätzen in der Gesamtschau tummeln sich eine Krups, eine DeLonghi PrimaDonna und die Jura Impressa C5.

Grundsätzlich beurteilt Stiftung Warentest nach 7 Kategorien:

  • Sensorische Beurteilung 35%
  • Technische Prüfung 25%
  • Handhabung 20%
  • Zuverlässigkeit (???)
  • Sicherheit 5%

Die vorher immer genutzte Kategorie Stromverbrauch wurde durch Umwelteigenschaften (10%) und Schadstoffe (5%) ersetzt. Der Stromverbrauch spielt in den Umwelteigenschaften eine Rolle.

Gerade der Punkt Zuverlässigkeit wird leider nicht erklärt (zumindest habe ich im von mir gekauften Testbericht nichts gefunden). Der stammt aber definitiv aus den älteren Tests. Dennoch würde ich gern wissen, warum er rausgefallen ist und wie er sich zusammensetzt.

Am grundsätzlichen Testdesign hat sich nichts geändert: Getestet wird mit einem Espresso von Illy, also einem Supermarkt-Espresso des oberen Preissegments. Das vernichtende Testurteil zu dieser Plörre könnt ihr in meinem Illy Espresso Testbericht nachlesen.

Schon deswegen traue ich der sensorischen Beurteilung nicht über den Weg. Aber sie macht den Großteil der Bewertung aus!

Auch zur Handhabung habe ich eine Meinung: Hier wurden „fünf erfahrene Nutzer (Frauen und Männer unterschiedlichen Alters)“ herangezogen. Und was ist mit den Neulingen, für die so ein Test eigentlich da ist?

Einzig bei den technischen Aspekten Schadstoffe, Umwelteigenschaft, Sicherheit und technische Prüfung finde ich die Einschätzungen der Testerinstanz sehr hilfreich. Ansonsten bleibe ich dabei: die Stiftung Warentest hat leider überhaupt keine Ahnung von Kaffee!

Wie testet Coffeeness Kaffeevollautomaten?

Solltet ihr euch fragen, warum unsere Tests bei Coffeeness so anders sind als bei anderen Testinstanzen, findet ihr hier alle Antworten. Für uns lautet die Quintessenz: Transparent und anwenderfreundlich muss es sein. Darum achten wir auf viele Dinge, die bei „offiziellen“ Tests meist zu kurz kommen.

Auf die Espressobohne kommt es an – und auf den Endgegner

Ich teste ausschließlich mit guten, frischen Espressobohnen kleiner Röstereien. Die aktuelle Röstung nenne ich meist dazu, da ich keine feste Vorliebe habe. Grundsätzlich ziehe ich als Referenzgröße immer einen frisch zubereiteten Espresso aus der La Pavoni Handhebelmaschine heran.

Denn die Handhebelmaschine ist für mich praktisch der Gegenentwurf zum Vollautomaten. Hier müsst ihr wirklich alles alleine machen. Und wenn eine sehr komplizierte Handhebelmaschine einen tollen Espresso schafft, muss das ein Vollautomat auf seine Weise schon tausendmal hinkriegen.

Auf die Milch kommt es an

Ich bin eigentlich als Purist bekannt und trinke meinen Kaffee und Espresso meistens ohne Milch. Aber auch ich liebe einen guten Cappuccino, Cafè Latte oder einen Flat White. Und ihr habt immer ausgiebig gemeckert, dass ich bei meinen Tests die Milchgetränke vergesse und nur auf dem nackten Espresso rumreite. Recht habt ihr! In jedem Fall teste ich nur mit frischer Vollmilch, die ordentlich Fett mitbringt.

Die wichtigsten Testfragen

Kern jedes Tests ist natürlich, was am Ende aus dem Automaten raus kommt und wie wir dazu gelangen. Darum stehen immer wieder die selben Fragen im Mittelpunkt:

  1.       Welche Getränke können mit dem Kaffeevollautomaten zubereitet werden?

Die Liste wird immer länger. Cappuccino ist out, Flat White und Ristretto gehören jetzt zum guten Ton. Ob jedes der Getränke auch seinen Namen verdient, teste ich mehr oder minder ausführlich. Die Ansprüche gehen weit auseinander, aber perfekt sind die Ergebnisse in den seltensten Fällen.

  1.       Wie gut wird der Espresso?

Für mich ist die Qualität des gezogenen Espressos bei einem Kaffeevollautomaten das wichtigste Kriterium. Ohne einen guten Espresso gibt es keinen guten Cappuccino, keinen guten Caffè Latte, es gibt überhaupt kein brauchbares Getränk aus einem Kaffeevollautomaten. Höchstens heißes Wasser.

Praktisch deckungsgleich zu jedem anderen Espresso-Test untersuche ich je VA-Espresso:

  • die Beschaffenheit der Crema
  • die Temperatur
  • den Geschmack

Dabei sind natürlich die verschiedenen Einstellmöglichkeiten wichtig. Wie und mit welchen Abstufungen kann der Mahlgrad geändert werden? Habe ich Einfluss auf die Temperatur? Kann ich die Durchlaufgeschwindigkeit direkt oder indirekt verändern?

  1.       Wie gut wird der Milchschaum?

Neben dem Espresso ist die Qualität des Milchschaums entscheidend. Es sollte homogen und fein sein. Die Milch darf nicht zu heiß werden, weil sie sonst denaturiert und nicht mehr schmeckt. Die Beschaffenheit des Milchschaums ist bei den meisten Kaffeevollautomaten die größte Schwäche oder herausragende Stärke. Deswegen bin ich auf die Milch und den Milchschaum immer besonders gespannt.

  1.       Wie beurteile ich Design und Größe des Kaffeevollautomaten?

Achtung, jetzt wird es ein wenig oberflächlich. Ich schaue mir natürlich auch die Verarbeitung des Materials an und bewerte das Aussehen der Maschinen nach meinem Geschmack.

Ich finde Plastik generell weniger schön als massive Edelstahlverkleidungen. Aber ich finde auch, dass ein Kaffeevollautomat nicht zu riesig sein darf. Das optische Gesamtpaket muss einfach stimmen.

  1.       Wie steht es um die Reinigung und Filtration?

In diesem Artikel gebe ich später noch detaillierte Tipps zu Reinigung von Kaffeevollautomaten. Aber wie leicht machen es einem die Hersteller von Vollautomaten?

Ein wichtiger Punkt ist dabei für mich, ob die Brühgruppe zur täglichen Reinigung entnommen werden kann.

Außerdem: Wie funktionieren die Reinigungsprogramme und wie einfach lässt sich die Maschine insgesamt putzen und desinfizieren? Auch wenn andere Faktoren manchmal interessanter scheinen:

Noch einmal der Hinweis: Die Hygiene ist bei Kaffeevollautomaten eines der wichtigsten Testkriterien!

  1.       Wie leicht ist die Bedienung?

Die Usability, also die Einfachheit der Bedienung eines Kaffeeautomaten, ist gerade für dieses Konzept wichtig. Jeder soll schließlich in der Lage sein, sich ein Getränk zuzubereiten, ohne die Bedienungsanleitung gelesen zu haben.

Ob das klappt, ist so eine Sache: Wie intuitiv funktionieren die Bedienungsoberflächen (Knöpfe oder Display)? Wie leicht können Getränke ausgewählt werden? Wie leicht können Wasser oder Bohne nachgefüllt und wie kann der Auffangbehälter für den Kaffeesatz geleert werden?

  1.       Welche Technik steckt unter der Haube?

Neben eher praktischen Befunden geht es in meinen Vollautomaten Tests natürlich auch um knallharte technische Fakten:

  • Welches Mahlwerk wurde verbaut? Wie arbeitet es? Welche Einstellstufen?
  • Wie funktioniert die Filtration des Wassers?
  • Welche Brühgruppe wurde verbaut und lässt sie sich entnehmen?
  • Welche Pumpe wurde verbaut und wieviel Druck baut diese auf?
  • Wie groß ist das Display und hat es einen Touchscreen?
  • Welches Volumen hat der Wassertank?

Außerhalb der Reihe: Lieferung von Kaffeevollautomaten

In praktisch allen Tests setze ich die Verpackung und Lieferung als erfüllt voraus. Solange der Kaffeevollautomat im Stück bei mir ankommt, lege ich wenig Wert auf eine aufwändige oder besonders sichere Verpackung. Was mich immer aufregt, ist überflüssiger Abfall.

Die Lieferung verdient auch keinen großen Anteil bei der Bewertung, denn mittlerweile ist die Logistik so gut geworden, dass alles schnell und fristgerecht ankommt.

Viele Leute haben allerdings Angst, ihre Espressomaschine oder ihren Kaffeevollautomaten im Winter bei Frost zu bestellen. Manchmal sind die Lieferung von DHL und anderen Logistikunternehmen komplett durchgefroren, deswegen ist es auch naheliegend, dass es Schäden in der Maschine geben könnte.

Kann ich einen Vollautomaten bei Frost verschicken?

Bei neuen und unbenutzten Maschinen sehe ich keine große Gefahr. Solange noch kein Wasser in den Kreisläufen des Kaffeevollautomaten war, kann sich dieses auch nicht ausdehnen und das Innenleben beschädigen. Deswegen steht der Bestellung eines neuen Vollautomaten zu Weihnachten nichts im Weg.

Bei gebrauchten Maschinen ist das schon ein wenig anders. Hier sollte harter Frost abgewartet werden. Es ist außerdem empfehlenswert so zu bestellen, dass keine Feiertage und Sonntage zwischen der Bestellung und Lieferung liegen – an diesen kann es vorkommen, dass die Pakete ungeheizt gelagert werden. Aber auch das alles ist für meine Tests nicht entscheidend.

Kaffeevollautomaten Reinigung

Ich weiß, ich weiß. Viele von euch haben keinen Bock darauf. Doch ich wiederhole mich gerne:

Eine gute und umsichtige Pflege ist die Grundvoraussetzung für einen funktionsfähigen Kaffeevollautomaten, der auch noch guten Kaffee macht!

Deswegen solltet ihr von Anfang an darauf achten. Viele Nutzer fangen aber leider erst mit der Reinigung an, wenn etwas nicht mehr funktioniert oder nicht mehr schmeckt. Dann ist es aber zu spät!

Ich will euch an dieser Stelle keine Predigten halten, die ihr auch in der Betriebsanleitung findet. Denn die hat zumindest in diesem Punkt fast immer recht. Vielmehr will ich die wichtigsten Tipps und Fragen zur Reinigung von Kaffeevollautomaten zusammenfassend klären.

Reinigung Vollautomaten – warum so pingelig?

Hersteller empfehlen sehr unterschiedliche Rhythmen für die Reinigung. Wer seinen Kaffeevollautomaten täglich nutzt, sollte ihn mindestens wöchentlich gründlich reinigen. Und mit gründlich meine ich Durchspülen mit Reinigern PLUS das ganze Drumherum, dass ich täglich mache.

Ja, da bin ich pingelig.

Ich reinige meinen Kaffeevollautomaten jeden Tag, an dem ich ihn genutzt habe.

Aus einem ganz einfachen Grund:

Würde ich meinen Cappuccino auch aus einer Tasse trinken, die ich eine Woche nicht gewaschen habe? Nope!

Kaffeereste und Milch in einer mit Wasserdampf arbeitenden Maschine sind ideale Nährböden für Schimmel. Von geschmacksverändernden Substanzen mal ganz abgesehen.

Wer sich mal richtig ekeln will, kann sich dieses Video Die Warheit über spezielle Kaffeevollautomaten! Anschauen.

Es ist zwar ultra-tendenziös und zielt darauf ab, Hersteller von Kaffeevollautomaten an den Pranger zu stellen. Ich sehe das Video aber als tolles Anschauungsmaterial dafür an, was passiert, wenn ihr euer Gerät nicht anständig pflegt.

Allerdings denke ich, dass bei einer sachgerechten und regelmäßigen Reinigung erst gar kein Schimmel entsteht. Sicherlich sind Kaffeevollautomaten für Schimmel besonders anfällig – aber wer sich mit der Wartung und Reinigung beschäftigt, kann ihn vermeiden.

Die Reinigungsprogramme von Kaffeevollautomaten sollten dabei regelmäßig genutzt werden, reichen aber nicht aus!

Reinigung der Brühgruppe

Ich baue meine Brühgruppe täglich aus, spüle sie gründlich unter heißem Wasser ab und kann mir deshalb Reinigungsmittel und Kratzen sparen. Ganz wichtig: Nicht ausbaufähige Brühgruppen sind nur dann (in Teilen) akzeptabel, wenn die Maschine drumherum hochwertig ist.

Reinigung Brühgruppe

Wer also ein Gerät mit integrierter Brühgruppe haben möchte (warum auch immer), muss mehr Geld ausgeben. Hier ist besonders auf die Qualität zu achten. Der KRUPS EA8108 Test ist ein gutes Negativ-Beispiel. Ähnliches liefert der Krups EA8808 Test.

Das heißt aber noch nicht, dass bei einer entnehmbaren Brühgruppe auch immer alles super ist. Vor allem die günstigen Versionen, zum Beispiel in einer DeLonghi ECAM sehen ziemlich nach Einwegteil aus. Viel Plastik, wenig Güte.

Das bedeutet für euch, dass Ihr beim Reinigen, Einsetzen und Herausnehmen besonders vorsichtig sein solltet, damit die Brühgruppe nicht auseinander fällt. Aber weniger reinigen solltet ihr sie dennoch nicht! Eher noch mehr, weil diese Dinger zu statischer Aufladung und einer enormen Anziehungskraft auf Vollautomaten-Murks neigen.

Für die Augenmenschen unter euch ist dieses Video interessant: Brühgruppen von Kaffeevollautomaten im Vergleich | Reinigung.

Reinigung des Bohnenbehälters

Der Bohnenbehälter wird in der Reinigungsroutine sehr gern vergessen. Aber: Kaffee- und Espressobohnen sind je nach Herkunft und Röstung unterschiedlich ölig. Dieses Öl kann sich im Behälter ansammeln und mit der Zeit ranzig werden.

Deswegen empfehle ich immer, den Bohnenbehälter nur mit wenig Kaffeebohnen zu befüllen, die schnell verbraucht werden. Das hat gleich noch mehr Vorteile:

  • eine regelmäßige Reinigung des Behälters wird möglich.
  • die Bohnen werden weniger oft erhitzt
  • Ihr könnt leichter zwischen unterschiedlichen Röstungen wechseln

Die Reinigung des Bohnenbehälters ist, sobald dieser entleert ist, einfach. Ich würde ihn nur mit einem Haushaltstuch trocken auswischen. Kaffee nimmt alle Gerüche und Geschmäcker an, deswegen würde in gerade an dieser Stelle völlig auf chemische Reinigungsmittel verzichten.

Oft habe ich Menschen (auch in der Gastronomie) schon literweise Glasreiniger (oder Schlimmeres) in die Behälter spritzen sehen – das ist für mich und jeden anderen Kaffee-Gourmet eine Katastrophe!

Reinigung des Behälters für den Kaffeesatz & die Auffangschale

Hierbei gibt es weniger Probleme. Die meisten Vollautomaten weisen darauf hin, wenn die Behälter voll sind. Je nach Modell geht das mal mehr, mal weniger fix.

Ich würde diese beiden Bauteile täglich säubern, auch wenn die Maschine noch nicht meckert. Nehmt Reinigungsmittel oder lasst es bleiben, das ist hier egal.

Eine kleine audiovisuelle Troubleshooting-Lektion habe ich in diesem Zusammenhang für euch auch schon erstellt: Viel Wasser in der Abtropfschale = Defekt? Kaffeevollautomat.

Auffangschale Reinigung

Reinigung des Wassertanks

Hier bekommt ihr zwar keine Probleme mit Kaffeeresten, aber mit Algenbildung und anderen ekligen Dingen. Ich würde den Wassertank bei jeder Befüllung vorher einmal heiß durchspülen und abtrocknen. Danach mit frischem, kaltem Leitungswasser befüllen und los geht’s!

Wassertank

Reinigung des Mahlwerks

Das Mahlwerk auseinanderzubauen ist meist leichter, als ihr glaubt. Per Klick- und Drehmechanismus lassen sich viele Mahlwerke zumindest in groben Teilen auseinanderbauen und damit auch gründlicher reinigen.

Die Reinigungstabletten sind eine mechanische Lösung, die aber auch wiederum nicht die Handarbeit ersetzt. Hier müsst ihr allerdings nicht täglich ran. Ein- bis zweimal monatlich bei intensiver Nutzung (in haushaltsüblichen Mengen) ist ausreichend.

Wer tiefer basteln will, riskiert, dass die Garantie futsch ist. Allerdings lohnt sich das oft sehr – solange ihr wisst, was ihr tut!

Mahlwerk

Welche Reiniger für Vollautomaten?

Macht euch das Leben nicht schwer: Nehmt die Produkte, die von den Herstellern empfohlen werden oder die günstigen Alternativen, die in der Zusammenstellung exakt dem Markenprodukt entsprechen. Denn die Hersteller wissen da ganz gut Bescheid.

Von Haushaltsmitteln würde ich grundsätzlich abraten, wenn ihr nicht genau wisst, was ihr da zusammen mischt. Denn etwa Zitronensäure ist im Wasserkocher prima, für manche Vollautomaten aber viel zu aggressiv.

Einen Überblick erhaltet ihr im Ratgeber Reinigungstabletten Kaffeevollautomat.

Außerdem habe ich eine grundsätzliche Frage schon einmal in einem Video behandelt: Reinigungstabletten & Entkalker: Müssen es die Originale vom Hersteller sein? | Kaffeevollautomat.

Reinigungstabletten und Entkalker für Kaffeevollautomaten

15 Kaffeevollautomaten entkalken

Warum ihr die Wasserhärte am Vollautomaten einstellen solltet, habe ich schon bei den Einstellungsmöglichkeiten erklärt:

Immer, wenn sich die Maschine erhitzt, setzt sich Kalk aus dem Wasser ab. Je höher die Härte des Wassers, desto höher ist auch der Kalkgehalt – und umso schneller setzt sich Kalk ab, der die Leitungen und Mechaniken blockiert.

Es gibt tatsächlich (günstige) Kaffeevollautomaten ohne Entkalkungsprogramm. Hier müsst ihr anhand der Wasserhärte selbst bestimmen, wie oft ihr entkalken solltet. Meine Empfehlung ist, mindestens einmal im Monat zu entkalken.

Bei der Entkalker-Wahl gilt das Gleiche wie bei den Reinigern: Folgt den Empfehlungen der Hersteller (vor allem in der Darreichungsform) und nehmt dann gern die günstigere, aber inhaltlich identische Variante.

Reinigungstabletten

Mit Wasserfilter im Vollautomaten weniger entkalken?

In vielen Kaffeevollautomaten ist ein Wasserfilter eingesetzt oder kann optional eingesetzt werden. Dieser funktioniert im Grunde wie ein klassischer Brita Filter, ist aber nicht vollständig im Gerät integriert. Der Filter reduziert die Wasserhärte, also den Kalkgehalt im Wasser auf die Stufe 1.

Was bedeutet das für die Filtration und das Entkalken?

  • Bei bereits weichem Wasser ist ein Wasserfilter überflüssig.
  • Bei mittlerem und hartem Wasser wird der Kalkgehalt reduziert.
  • Ein Wasserfilter macht das Entkalken nicht überflüssig, sondern nur weniger oft nötig.
  • Egal, was der Hersteller sagt, entkalkt trotz Wasserfilter mindestens 4 mal im Jahr.

So ein Wasserfilter verlangt auch ein paar genauere Einstellungen: Sagt dem Vollautomaten, dass ihr einen Filter benutzt und ermittelt den Härtegrad des Wassers möglichst genau.

Aus Kostensicht ist so ein Wasserfilter im Vollautomaten, den ihr auch regelmäßig wechseln müsst, übrigens weitaus teuer als das regelmäßige Entkalken.

Und weil es so viele Kaffeevollautomaten kaputt gemacht hat, noch einmal in aller Deutlichkeit:

Auch mit Wasserfilter müssen Kaffeevollautomaten entkalkt werden!

Wasserfilter für Kaffeevollautomaten

Kaffeevollautomaten einfetten und ölen

Das regelmäßige Einfetten der Brühgruppe ist wichtig, damit die Press- und Brühmechanik wortwörtlich wie geschmiert läuft. Das Fett ist nicht nur für die Schienen, sondern auch für die Scharniere wichtig.

Wer täglich seine Brühgruppe reinigt, sollte sie einmal monatlich nachfetten.

Wie das geht, seht ihr meist in der Betriebsanleitung. Wichtig ist, ein Multi-Silikonfett ohne Geruchs- oder Geschmacksentwicklung zu nutzen. Also spart euch das Zeug für eure Fahrräder besser!

Ich persönlich mag das OKS 1110-100G Multi-Silikonfett NSF H1. Denn es ist auch noch schön ungiftig. Für einen groben Überblick, wie man Brühgruppen einfettet, habe ich euch mal ein exemplarisches Video vom Fetten eines Philips-Saeco Kaffeevollautomaten herausgesucht.

FAQ Kaffeevollautomaten – Ihr fragt, Coffeeness antwortet

Auch wenn ich nicht jeden einzelnen Kommentar von euch sofort oder überhaupt beantworte – ob auf Coffeeness.de, auf unserer Facebook-Seite, in der Facebook-Gruppe oder sonstwo –  habe ich eure regen Diskussionen und Fragen doch immer auf dem Schirm.

Darum habe ich in diesem Ratgeberartikel auch eine FAQ-Rubrik eingeführt, die ich versuche, regelmäßig zu aktualisieren.

Ich habe mich einmal durch die ganzen Kommentare und Posts gewühlt und ein paar der interessantesten Fragen rausgesucht, die entweder ganz oft vorkommen oder so einmalig sind, dass ich sie für alle beantworten will.

Stimmt es, dass Siemens häufig Probleme mit der (Milch-)Temperatur hat?

Das kann man so und so sehen. Ich bevorzuge eher kältere Trinktemperaturen bei Latte und Co und empfinde daher die Temperaturen bei den Siemens-Maschinen meist als optimal. Ich weiß aber auch hundertprozentig, dass Fans sehr heißer Milch mit Siemens oft Probleme haben.

Lohnt es sich Kaffeevollautomaten zu leasen?

Auf diese Idee haben mich Facebook-User gebracht und ein Beispiel angeführt, bei dem ihr eine Jura-Maschine für 25 Euro pro Monat erhaltet. Das klingt auf den ersten Blick sehr günstig. Allerdings lohnt sich die Rechnerei genauso wenig (oder viel) wie bei Autos: Bis wann dauert der Vertrag, wie viele Bezüge holt ihr täglich aus der Maschine, wie viel ist die Maschine wert? Ihr merkt schon: Hier gibt es zu viele Wenns und Abers, als dass sich diese Idee für Privatleute bezahlt macht.

Kann ich einen Kaffeevollautomaten gebraucht kaufen?

Ich habe in diesem Artikel ausführlich über die Reinigung von den pflegebedürftigen Kaffeevollautomaten berichtet. Leider liest nicht jeder Besitzer eines solchen Automaten meine Artikel, oft finden die Reinigung und Desinfektion nur mangelhaft oder gar nicht statt.

Darum: Bitte kauft sie nie gebraucht. Ihr wisst nie, was ihr an Schimmel, Bakterien und anderen Mängeln mitkauft!

Warum bilden sich bei Sojamilch oder anderen Milch-Alternativen im Vollautomaten Klümpchen?

Das sind keine Klümpchen, sondern Flocken, die sich bilden, wenn die Milch-Alternative in Sachen Temperatur nicht mit dem Kaffee übereinstimmt. Das hat mit der besonderen Zusammensetzung der pflanzlichen Varianten zu tun.

Interessanterweise entstehen die Klümpchen meist bei Fertigmischungen mit Zucker und anderen Zusätzen. Zuckerfreie Alternativen klumpen selten bis nie.

Warum zickt das automatische Milchsystem bei meinen Milch-Alternativen rum?

Gerade bei selbstgemachten Milch-Alternativen ist die Gefahr relativ hoch, dass die komplizierten und filigranen Bauteile durch Schwebstoffe und Festbestandteile verstopfen. Und dann blockiert die Maschine gerne mal oder der Schaum wird kompletter Mist.

Hier haben Dampflanzen und selbst simple Cappucinatore-Systeme meist die Nase vorn, weil weniger Windungen zu durchlaufen sind. Solltet ihr dennoch Milchalternativen im Automatikmodus bevorzugen, kommt ihr um rigoroses Reinigen leider nicht herum. Der Saeco Xelsis Test zeigt euch aber ein gutes Beispiel für eine Maschine, die das ziemlich komfortabel macht.

Wenn ihr Probleme mit einer bestehenden Maschine habt, ist ein guter und günstiger externer Milchaufschäumer vermutlich die cleverere Lösung.

Gibt es einen Maximalwert bei der Auslaufhöhe?

Der Ikea-Glas-Test ist für mich ein fester Bestandteil der Testberichte, weil ich weiß, dass viele von euch sich immer fragen, ob die eigenen Latte-Gläser auch unter den Auslauf des Kaffeevollautomaten passen.

Eine pauschale Antwort für die maximale Auslaufhöhe gibt es nicht. Einen ungefähren Richtwert liefert zum Beispiel der Siemens EQ 6 Test, bei dem 14 Zentimeter hohe Gläser kein Problem sind. Bei den günstigeren Versionen wird dieser Wert aber häufig deutlich unterschritten!

Wie lange sollte ein Kaffeevollautomat halten?

Viele von euch berichten immer wieder von Kaffeevollautomaten, die bis zu 17 Jahre ihren Dienst in der heimischen Küche getan haben. Und ich finde, auch neuere Maschinen in unserer Turbo-Konsumgesellschaft sollten so ein stolzes Alter erreichen können.

Voraussetzung ist aber, dass ihr sie immer gut pflegt und nicht gerade ein Montagsmodell erwischt. Wenigstens (!) zehn Jahre sollten aber drin sein – bei guter Führung.

Bis zu welchem Punkt kann man Kaffeevollautomaten (selbst) reparieren?

Je nach Hersteller gibt es erstaunlich viele Ersatzteile für die jeweiligen Vollautomaten bei Amazon und Co. In meinen Augen ist das auch euer Maß für die Reparatur. Lässt sich das Teil einfach ersetzen? Dann macht es, statt einen neuen Vollautomaten zu kaufen! Das gilt selbst für Dinge wie die Brühgruppe.

Sobald der Defekt tiefer geht, bin ich zweigeteilt. Bei besonders hochwertigen Vollautomaten mag sich die Reparatur durch Profis noch lohnen, aber bei den sehr günstigen Versionen mit viel Kunststoff und hohem Verschleißpotential bin ich etwas anderer Meinung.

Mein Tipp: Rechnet nie einfach den Kaufpreis gegen den Reparaturbetrag gegen, sondern bezieht die bisherige Nutzungsdauer, die Nutzungsintensität und euer Reinigungsverhalten mit ein.

Warum testet Coffeeness keine WMF-Kaffeevollautomaten?

An der einen oder anderen Stelle habe ich schon mehrfach erwähnt, dass ich WMF-Geräte für eine echte Gastro-Institution halte. Denn viele Backshops oder Tanken sind mit WMF Vollautomaten ausgestattet. Und da gehören sie meiner Meinung nach auch hin.

Für zu Hause sind sie im aktuellen Marktangebot einfach nicht konkurrenzfähig, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aus meiner Sicht schlecht. Deswegen habe ich auch noch keines der Geräte getestet. Ein älteres Beispiel: Die WMF 1000pro S sieht aus wie eine große Mikrowelle und hat keine guten Bewertungen. Für den Preis bekommt ihr bei Miele oder Siemens einfach viel mehr.

Ich weiß aber auch, dass zum Beispiel Reparatur-Profis unter euch von WMF-Modellen begeistert sind, weil sie zwei hochwertige Boiler und ein Mahlwerk bieten, das in Sachen Bezüge praktisch unschlagbar ist. Aber auch das läuft bisher für mich auf eher sehr gewerbliche Argumente hinaus, auf die wir bei Coffeeness nicht fokussieren.

Warum testet Coffeeness keine Nivona-Automaten?

Nivona ist in Sachen Image ähnlich wie WMF auf Gastro-Niveau, sogar noch ein wenig mehr. Ich nehme mir jedoch seit Jahren vor, Nivona Vollautomaten für euch zu testen. Denn in diesem Fall finde ich, dass die Übersetzung von Profi-Anspruch in den Consumer-Bereich durchaus funktioniert. Aber: Nivona-Geräte sind in vielen Teilen baugleich mit Miele-Geräten. Und die sind einfach wesentlich bekannter – und natürlich auch bei Coffeeness vertreten.

Warum ist das Markenangebot bei Kaffeevollautomaten auf Coffeeness so eng?

Miele, Melitta, Saeco, DeLonghi und Siemens spielen bei Coffeeness die Hauptrolle. Jura läuft gerade erst wieder an, Krups hat mich bisher in keiner Weise überzeugt, Bosch hat sich ein wenig auf dem Markt verloren.

Die Markendominanz entsteht aus einem Grund: Ihr als Kunden vertraut ihnen am meisten. Und deswegen teste ich diese Brands auch hauptsächlich. Sollte ich einmal über einen besonderen „obskuren“ Vollautomaten stolpern, oder sollten sich die Anfragen dazu häufen, dann steht dem Kaffeevollautomaten Test natürlich absolut nichts im Wege!

Ich brauche keinen Milchschaum, welchen Vollautomaten würde Coffeeness empfehlen?

Ganz ehrlich: Wer Milchschaum nicht braucht und auch ansonsten sehr klare Vorstellungen von Kaffee hat, hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder, er schaut sich einmal meinen Melitta Caffeo Solo Test an, oder stellt sich ernsthaft die Frage, ob es wirklich ein Kaffeevollautomat sein soll. Siehe mein Selbstcheck weiter oben. Geht es wirklich um Qualität, ist zum Beispiel eine gute Espressomaschine für euch vermutlich die befriedigendere Wahl.

Kann ein Vollautomat auch normalen Filterkaffee zubereiten?

Nein. Filterkaffee und die „Druckbetankung“ des Kaffeevollautomaten schließen sich komplett aus. Wenn ihr eine brauchbare Zwischenlösung sucht, sind Kaffeemaschinen mit Mahlwerk eine gute Wahl.

Gibt es Kaffeevollautomaten, bei denen man das Mahlwerk digital einstellen kann?

Nein, denn das ist (bisher) unmöglich. Dazu bräuchte es einen separaten, digital steuerbaren Motor, der die Scheiben oder Kegel enger oder weiter verstellt. All die Messeinheiten, Fühler und weiß der Geier, die dafür nötig wären, würden den Rahmen des Kaffeevollautomaten komplett sprengen.

Außerdem würden sie den Energieverbrauch in die Höhe treiben und den Preis explodieren lassen. Vielleicht gibt es hier in Zukunft noch technische Sprünge. Aber bis die marktreif sind, ist die gute alte manuelle Methode einfach die präzisere und sinnvolle Wahl. Und die einzige.

Meine Brühgruppe lässt sich nicht entnehmen – Was habe ich falsch gemacht?

Solange ihr weder eine Krups- noch Jura-Maschine habt, könnt ihr die Brühgruppe normalerweise immer entnehmen. Ist das einmal nicht der Fall, ist sie vermutlich nicht in der Parkposition. Das passiert meist, wenn ihr einfach den Stecker zieht oder den Hauptschalter ausmacht, ohne die Maschine vorher „runter zu fahren“.

Dann hilft nur noch einschalten, am normalen Knopf (für den täglichen Betrieb) ausschalten, kurz warten. Klemmt’s dann immer noch, hilft vielleicht der Kundenservice weiter.

Muss ich den Entkalker des Herstellers verwenden?

Müssen müsst ihr gar nichts. Ich allerdings nutze weitestgehend die Herstellerprodukte. Da muss ich mir wenigstens keine Gedanken um die Zusammensetzung machen und kann im Zweifelsfall den Richtigen zur Verantwortung ziehen.

Ein Facebook-User hat es perfekt ausgedrückt: Ich kaufe doch keine teure Maschine, um am Ende bei billigem Reiniger sinnlos zu sparen. Amen!

Welcher Kaffeevollautomat macht tollen Flat White?

Keiner. Zumindest nicht auf Knopfdruck. Denn der notwendige Mikroschaum ist bei automatischen Milchaufschäumern eher ein Glücksfall. Auch die günstigen Versionen mit Dampflanzen sind ein wenig zu schwach auf der Brust, um diese Skills perfekt umzusetzen.

Darum glaube ich, dass echte Flat White-Fanatiker, die auch noch viele unterschiedliche Schaumqualitäten suchen, bei einer Siebträgermaschine besser aufgehoben sind.

Wem würde Coffeeness Kaffeevollautomaten mit Dampflanze empfehlen?

Denen, die eigentlich eine Siebträgermaschine wollen, sich aber das Geld (noch) nicht ans Bein binden möchten. „Wahre“ Vollautomatenkäufer suchen das Praktische und Komfortable. Und da ist ein automatisches Milchschaumsystem praktisch unersetzbar.

Mein Kaffeevollautomat bringt keinen Wasserfilter mit – muss ich ihn extra kaufen?

Über das Thema Wasserfilter habe ich mich bei Coffeeness schon mehrfach ausgelassen. Grundsätzlich sorgt ein Wasserfilter im Vollautomaten dafür, dass ihr die Entkalkungsintervalle weiter setzen könnt. Denn der Filter reduziert die Wasserhärte auf Stufe 1.

Wenn zu viel Kalk in eurer Gegend kein Problem ist, ist das fehlende Bauteil ganz sicher kein Beinbruch. Auch in kalkigen Gegenden wie Großstädten ist der Wasserfilter nicht zwingend, solange ihr das Entkalken dann regelmäßig und enger getaktet ernst nehmt. Es liegt also ein wenig daran, wie liebevoll ihr euch um die Maschine kümmern wollt.

Meine Frage taucht hier nicht auf, was kann ich tun?

Diese FAQ-Rubrik ist natürlich ein wachsendes Gebilde. Und nicht immer kann ich euch in den Kommentaren sofort antworten. Für alle, die sich zum Beispiel die Frage stellen „Ist Modell X besser als Modell Y?“ und „Welche Maschine ist für mich die richtige“, kann ich wärmstens die Kaffeevollautomaten Facebook Gruppe empfehlen.

Hier diskutieren die User ihre Erfahrungen mit bestimmten Modellen und sind wirklich sehr engagiert. Außerdem gilt auch weiterhin: Hinterlasst mir gerne einen Kommentar! Sobald ich Antworten und neue Erkenntnisse habe, melde ich mich schleunigst und lasse besonders wichtige Fragen auch hier auftauchen. Deal?

Hier findet ihr die drei Testsieger auf Amazon:

159 Kommentare
  • Christian Schulz
    17 Dezember, 2015

    Hallo,

    ich möchte mir einen neuen Kaffevollautomaten anschaffen,leider ist die Beratung in den Elektromärkten unter aller SAU!!
    momentan haben wir noch eine Jura c5 die schon 7 Jahre ihren treuen Dienst erfüllt.
    Ich überlege mir eine Siemens anzuschaffen EQ 6 Serie 700 oder EQ 8 Serie 300.
    Wir trinken viel Kaffe momentan aber lieber auch mal einen Latte, meine Frage?
    welche von beiden macht den besseren und heißeren Latte (Milch)?
    Ich hoffe Du kannst mir helfen, bei meinem kleinen hin und her.
    Danke für die Rückmeldung.

    MfG Christian Schulz.

  • Arne
    17 Dezember, 2015

    Hallo lieber Christian Schulz,

    danke für den Kommentar.

    Bei VA der gleichen Hersteller unterscheidet sich oft nur sehr wenig. Für Getränke mit heißer Milch sind beide Geräte gut geeignete und unterscheiden sich nicht.

    Den einzigen Vorteil den ich beim EQ 8 sehen ist, dass er personalisierte Getränke speichern kann – solltet ihr darauf wert legen.

    Ich persönlich finde der EQ 6 sieht besser aus.

    Ich habe auch einen Test zum EQ 6 geschrieben.

    Viele Spaß bei der Auswahl und mit dem VA,

    Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Petra Peterson
    1 Januar, 2016

    Hallo Arne
    Ich möchte mir nach deinen Beitrag eine EQ6700 kaufen. Kann ich auch Gläser mit 15cm
    höhe in die Maschine stellen ?
    Ansonsten ein gesundes neues Jahr.
    P.Peterson

  • Arne
    4 Januar, 2016

    Hallo Petra,

    Ich habe eine maximal Höhe von 14 cm gemessen. Wobei ich immer lieber etwas weniger als zu viel angebe.

    Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Dirk
    6 Februar, 2016

    Seit Monaten recherchiere ich und bin schon mehrmals auf Deiner Seite gewesen. Die Infos sind der Hammer und als ich letztens beim Technikdiscounter ein paar ausgewählte Maschinen anschauen wollte, kam sofort ein Verkäufer. Als ich ihn mit ein paar Fragen löcherte, deren Antworten ich durch Deine Seite schon kannte stellte sich schnell heraus, dass er am nächsten Tag problemlos auch in der PC Abteilung arbeiten konnte. Ahnung = Null!
    Ich möchte mich nun für ein von drei Maschinen entscheiden. Melitta F 731-101, Krups EA9010 oder Siemens EQ.6 series 700. Bei der Krups begeistert mich die Brühgruppe und die Schaumlanze (kein Schläuche reinigen). Nach den Berichten über das verschmutzte Innenleben finde ich eine herausnehmbare Brühgruppe aber auch nicht so verkehrt. Gibt es schon Erfahrungswerte, wie es in der Krups nach einiger Nutzung aussieht? Für welche der drei Maschinen würdest Du Dich entscheiden?
    Danke schon mal für eine Rückmeldung und weiter so … echt tolle Seite und super Videos!

  • Dennis
    15 Februar, 2016

    Wow. Das ist der erste Blog, den ich finden konnte, der so ausführlich über das Thema Kaffeevollautomaten berichtet. Großes Lob dafür!

    Da ich selbst aus dem Bereich komme, weiß ich wie schwer es ist alle diese Infos, die du uns hier präsentierst zusammenzutragen und dann auch noch verständlich rüberzubringen.

    Dein Blog wurde soeben von mir zum Vorbild für unsere Corporate-Blog gekürt. Weiter so!

  • Marcus
    4 März, 2016

    Hallo Arne,
    bin durch Zufall auf Deine Seite gestoßen, da ich bei Dir einen Test zur Miele CM 7500
    gefunden hatte.
    Ich suche schon recht lange eine Kaffeevollautomaten, da ich eher der „faule/ bequeme“ Latte Macchiato Trinker/ Liebhaber bin.
    An sich aber hatte ich mich für die Jura Z6 entschieden, aber vom Design (spielt leider bei mir auch eine Rolle) und Deinen Test bin ich halt auch von der Miele begeistert.
    Nun mal meine Frage: Hast Du ggf. vor die „nächste“ Zeit eine Jura Z6 zu testen?
    Deine Meinung dazu würd mich schon brennend interessieren.
    Gruß Marcus

  • Arne
    4 März, 2016

    Hallo Marcus, der Miele CM 7500 ist ein tolles Gerät. Den Jura Z6 hatte ich noch nicht im Test. Generell haben mir die KVA von Jura bisher noch nicht so gut gefallen. Fest verbaute Brühgruppen sind einfach ein großer Nachteil, egal was Jura und Krups sagen. Den Z6 hoffe ich innerhalb der nächsten 6 Monate zu testen.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Markus
    7 März, 2016

    Meine Saeco Magic De Luxe (SUP12) ist nach über 17 Jahren defekt, kleinere Reparaturen konnte ich bisher selbst erledigen, aber jetzt stehen größere Reparaturen an, weshalb ich mich nach einer gleichwertigen Maschine umsehe. Welche Maschine sollte man als adäquates Ersatzgerät ansehen – die Angebote sind schier nicht zu überblicken.

    Schöne Grüße
    Markus

  • Arne
    7 März, 2016

    Hallo Markus,

    ich finde 17 Jahre sind echt eine anständige Lebensdauer! Gerade gefällt mir von Preis-Leistungs-Verhältnis der Siemens EQ 6 700 sehr gut.

    Hier noch ein paar Links zu Testberichten die eventuelle interessant für dich sind:

    https://www.coffeeness.de/melitta-caffeo-ci-test/
    https://www.coffeeness.de/siemens-eq6-test
    https://www.coffeeness.de/miele-cm7500-test/

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Markus
    7 März, 2016

    Hallo Arne,
    danke für deine Empfehlung, ich habe Sie gekauft nachdem ich das YouTube-Video gesehen habe – guter Beitrag, der hat mich voll und ganz überzeugt. Melde mich sobald die Maschine in Betrieb genommen ist.
    Schöne Grüße
    Markus

  • Arne
    7 März, 2016

    @Markus: Cool 🙂 Viel Spaß beim Einstellen. Das kann ein wenig dauern, ich brauche auch immer einige Zeit um auf meine Einstellungen zu kommen. YouTube macht auch echt viel Spaß. Bin gespannt zu hören was du zu dem Gerät sagt!

    Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Nico
    8 März, 2016

    Hi Arne,
    Erstmal danke für deine ganze Arbeit hier – großes Kino!

    Ich suche seit einiger Zeit einen KVA, trinke dabei sehr gerne Varianten mit Milch. Am liebsten hätte ich einen, der einen Flat White super hinbekommt. Oder zumindest in der Lage ist, zwsichen ganz festem Schaum (Cappu) und fast flüssigen feinem Schau (Flat white) zu unterscheiden. Ich blicke aber langsam nicht mehr durch. Bislang habe ich im Preissegment bis ca. 900 Euro nur den Barista von Melitta und 1-2 Gerät von DeLonghi gefunden, die einen Flat White im Angebot haben. Weißt du, wie gut dieser dabei zubereitet wird? Kannst du mir vielleicht weitere KVAs nennen, die eine Flat White hinbekommen, oder KVAs, bei denen man den Milchschau so varriieren kann, dass ich mir einen Flat White selbst zusammenprogrammieren kann?

    Fragen über Fragen, aber ich hoffe du merkst, worauf es mir ankommt.

    Danke schon mal und viele Grüße
    Nico

  • Arne
    9 März, 2016

    Hallo Nico,

    danke für deinen Kommentar und für das Kompliment 🙂 Wenn ich ehrlich bin, hört es sich für mich so an, als wäre ein Siebträger für dich die besser Wahl. Milchschaum aus KVA wird zwar mittlerweile echt gut, aber als Barista nenne ich nichts Flat White was produziert wird. Der „Barista von Melitta“ ist gut, den habe ich auch immer noch in der Küche stehen. Gerade finde ich den Siemens EQ 6 700 vom Preis-Leistungs-Verhältnis besser.

    Hier geht es zum Test: https://www.coffeeness.de/siemens-eq6-test

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Nico
    9 März, 2016

    Moin nochmal,
    danke schon mal für die Antwort. Eine Frage hätte ich noch zu DeLonghi. Die bieten ja das CaffeeCrema System an, bei dem anscheinend zwischen drei verschiedenen Milchschaumstufen hin- und hergewechselt werden kann. Hast du damit schon Erfahrungen sammeln können und falls ja, wie fallen die bei dir aus?

    VG Nico

  • Markus
    9 März, 2016

    Hallo Arne,
    heute ist die Siemens EQ6 -700 angekommen. Diese Maschine bietet wesentlich mehr Komfort als die Saeco Magic De Luxe – da haben unsere deutschen Entwickler den filigranen Italienern schon einiges abgeschaut – optisch wie technisch. Wäre ja auch traurig, wenn die Entwicklung 17 Jahren stehen bliebe. Die Funktionen sind soweit ich es beurteilen kann auf dem Stand der Technik und sie hat ein angenehmes Betriebsgeräusch. Getestet habe ich mit einer aller Weltbohne 100% Arabica (Melitta Bella la Crema) und zwar:
    – Espresso „doubleshot stark+“ wird in zwei Mahlvorgängen zubereitet und schmeckte leicht bitter, aber immer noch bekömmlich
    – Caffe Crema, stark, mittelgroß schmeckte dann zu meiner Überraschung mild und hatte ein relativ rundes, aromatisches Geschmacksbild
    – Latte Macchiato, stark, mittelgroß mit 3,5% Fett in der Milch – hier lieferte die Maschine einen für meine Verhältnisse sehr feinen Schaum ab, an einen solchen kann ich mich von der Saeco nicht erinnern. Beim Geschmack kann ich nicht meckern, aber merke wohl an, dass ich die Reihenfolge hätte umkehren sollen. Bei dieser Zubereitung zeigte sich auch, dass die Siemens einfach zu bedienen ist und die Abläufe technisch einwandfrei aufeinander abgestimmt sind.
    Obwohl die Bohnen aus mancher Sicht nicht der letzte Schrei sind, kann ich mit dem Ergebnis der Maschine sehr zufrieden sein – mal sehen, ob sie im alltäglichen Büroalltag bei einem Freiberufler mit mäßigem Publikumsverkehr Stand hält.
    An dieser Stelle möchte ich mich für die Empfehlung ganz herzlich bedanken und verbleibe mit den besten Grüßen

    Markus

  • Arne
    10 März, 2016

    Hallo Markus, vielen Dank – auch für diesen tollen Kommentar. Hoffe der EQ 6 hält jetzt auch 17 Jahre. Für Espressobohnen habe ich natürlich auch eine Testseite auf Coffeeness. Viel Spaß mit dem Gerät und viele Grüße aus Berlin, Arne

  • Nico
    11 März, 2016

    Moin nochmal,
    danke schon mal für die Antwort. Eine Frage hätte ich noch zu DeLonghi. Die bieten ja das CaffeeCrema System an, bei dem anscheinend zwischen drei verschiedenen Milchschaumstufen hin- und hergewechselt werden kann. Hast du damit schon Erfahrungen sammeln können und falls ja, wie fallen die bei dir aus?

    VG Nico

  • Angela
    30 März, 2016

    Hi Arne,
    deine Seite ist Spitze. Endlich mal echte Infos zum Thema KVA, Milchschaum, usw…
    Wir möchten uns zum ersten Mal einen Automaten leisten und sind uns nicht ganz sicher, was zu uns passt.
    Eigentlich war ich bei der Philips 4000er-Reihe, bis ich zu deinem EQ-6-700er Test kam. Der Preisunterschied ist allerdings ganz schön knackig.
    Mein Mann trinkt bislang immer „normalen“ Kaffee, ich zuhause auch, stehe aber total auf Cafe latte oder Macchiato. Wichtig ist also neben der guten Bohne auch der Milchschaum. Was würdest du empfehlen? Evtl. ein Gerät mit Dampflanze?
    LG Angela

  • Arne
    30 März, 2016

    Hallo Angela, die Philips 4000er-Reihe finde ich nicht so spannend. Von Philips sind aber auch die Saeco Automaten. Ich habe gerade den Saeco Incanto Vollautomaten getestet. Oder eventuelle auch interessant der Melitta Caffeo CI. Der EQ 6 700 ist auch ein toller KVA aber etwas teurer. Der Saeco Incanto ist gerade auf Amazon.de recht günstig. Eine Dampflanze würde ich euch nicht empfehlen, lieber ein automatisches System. Viele Grüße aus Berlin, Arne

  • Angela
    1 April, 2016

    Hi Arne,
    erstmal herzlichen Dank für die schnelle und informative Antwort. Beide von dir vorgeschlagenen KVA’s sind sehr interessant und definitiv in der Endauswahl. Die Dampflanze ist gestrichen, ich werde wohl noch etwas überlegen und live testen.
    Grüße nach Berlin, Angela

  • Anita
    10 April, 2016

    Moin Arne,

    wirklich klasse Seite, die mir schon sehr weitergeholfen hat!

    Ich möchte mir auch gerne einen Vollautomaten zulegen. Da ich ursprünglich aus der Gastronomie komme, war ich oft mit WMF-Geräten konfrontiert und bin absolut überzeugt. Du hattest angerissen, dass die Bewertungen bei den Haushaltsgeräten von WMF sehr unterschiedlich sind. Kannst du da zufällig noch ein bisschen mehr zu sagen?

    Beste Grüße
    Anita

  • Peter
    10 April, 2016

    Hallo Arne,
    vielen Dank für diese wirklich äusserst hilfreiche Webseite.

    Ich hatte einmal eine Siemens Impressa; nach defekt (Wasser schafft es nicht mehr durch die Brüheinheit und läuft woanders raus) lebe ich momentan mit Nespresso.
    Toller Kaffeegeschmack, aber es macht mich wahnsinnig wenn ich Müll und Preis sehe…

    Ich suche einen Automaten, mit hochwertigem Mahlwerk und gutem Espresso und Lungo Ergebnis.
    Der ganze Schnickschnack mit Milch ist mir egal, weil ich es selten trinke und wenn doch, dann produziere ich lieber selber mit anderem Gerät als alle Schläuche wieder zu reinigen.

    Hast Du mir eine Empfehlung (darf auch teuer sein)
    Siebträger wäre sicher das Beste, aber wir wollen es praktisch….

    Viele Grüße
    Peter

  • Herbert
    11 April, 2016

    Hi Arne,

    ich möchte erstmal ein großes Lob für deine Seite und deine ausführlichen Tests bei den KVA aussprechen, auf die ich bei meiner Suche nach vernünftigen Tests aufmerksam geworden bin.

    Ich suche gerade einen leisen bis sehr leisen KVA für einen 3-Personen-Haushalt, den ich im Sommer anschaffen möchte. Wir trinken überwiegend nur Kaffee und Espresso sowie ab und zu einen Latte Macchiato oder einen Cappuccino. Dabei bin ich auf folgende Geräte gestoßen:

    Miele CM7500 oder kleiner z.B. CM7300 oder CM6110 (wegen der Tassenheizung)
    Siemens EQ 6 700 oder ähnlich
    Melitta Caffeo Barista

    Welchen KVA kannst du mir empfehlen von den oben genannten oder würdest du mir einen ganz anderen empfehlen? Ach ja, noch ein ganz wichtiger Punkt sie sollte leicht zu reinigen bzw. sich nach Möglichkeit selbst reinigen und entkalken.

    So das wäre es jetzt fürs erste. Ich bin schon auf deine Antworten gespannt 🙂

    Viele Grüße

    Herbert

  • Arne
    11 April, 2016

    Hallo Anita, danke für deinen Kommentar. Ich habe auch schon WMF-Geräten für die Gastronomie empfohlen, die sind echt gut. Für zuhause sind die aber nicht sonderlich konkurrenzfähig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist einfach schlecht. Deswegen habe ich auch noch keins der Geräte getestet. Der WMF 1000pro S sieht aus wie eine große Mikrowelle und hat ebenfalls keine guten Bewertungen. Für den Preis bekommst du bei Miele oder Siemens einfache viel mehr.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Arne
    11 April, 2016

    Hallo Peter,

    ich hätte dir jetzt wirklich schnell einen Siebträger empfohlen.

    –> Hochwertiger KVA
    –> Kein Milchschaum nötig

    Das fällt mir spontan nichts ein. Die besseren Geräte habe alle auch ein Milchschaumsystem. Beim Saeco Incanto kannst du einfach eine Blende auf den Milchschaumbezug machen. Bei dem Siemens EQ 6 700 hast du ein einfach zu reinigendes System. Beide KVA haben ein schön leises und hochwertiges Scheibenmahlwerk aus Keramik.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Arne
    11 April, 2016

    Hallo Herbert, danke für deinen Kommentar. Der Siemnes EQ 6 ist der leiseste und sieht echt gut aus. Die Miele Geräte sind noch ein wenig hochwertiger verarbeitet. Der größte Vorteil bei Miele ist, dass viele der Teile einfach in die Spülmaschine dürfen. Der CM 7500 ist das einzige von allen Geräten, dass sich selbst entkalkt. Dafür muss aber eine Kartusche eingebaut werden.

    Die Reinigungsprogramme sind bei allen Geräten Vergleichbar. Auch der Milchschaum ist bei allen Geräten sehr gut.

    Der Caffeo Barista wäre eine gute Wahl, wenn ihr auf jeden Fall zwei verschieden Bohne nutzen wollt. Das geht bei dem gleichzeitig.

    Hier noch die Links zu meinen Tests:

    https://www.coffeeness.de/siemens-eq6-test
    https://www.coffeeness.de/miele-cm7500-test/
    https://www.coffeeness.de/melitta-caffeo-barista-test/

    Die Auswahl ist schon echt gut. Bei dem was dir wichtig ist, sehe ich Miele ein wenig vorne.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Herbert B.
    11 April, 2016

    Hi Arne,

    danke dir für deine Rückmeldung .

    Sorry wegen dem Doppelpost, die Technik mag mich heute irgendwie nicht.

    Die Miele CM6110 könnte ich theoretisch auch nehmen, oder?

    Viele Grüße Herbert

  • Arne
    11 April, 2016

    Kein Problem. Auf jeden Fall. Ich finde den CM 6110 von der Größe sogar noch besser. Der ist weniger klobig. Er muss aber manuell entkalkt werden. Das ist aber günstiger als die Kartusche beim CM 7500 und funktioniert genauso gut. Die Technik ist ansonsten fast identisch. Das reinigen geht gut und ich habe mit dem Miele Servis recht gute Erfahrungen gemacht. Viele Grüße, Arne

  • Herbert
    11 April, 2016

    Ok danke dir. Dann wird es nach dieser Einschätzung mit größter Wahrscheinlichkeit die Miele.

    Viele Grüße Herbert

  • Karin
    13 April, 2016

    Hallo Arne,
    Ich möchte mir nach 6 Jahren De Longhi Magnifica, welche noch funktioniert, gern ein one Touch Gerät kaufen, da ich gern Cappuccino trinke.
    Nun habe ich mir den Kaffeevollautomat von Siemens eq9 s500 ausgesucht.
    Kannst du mir dazu raten oder doch lieber noch die eq6 Maschine?
    Zur Kaufentscheidung würde ich doch gern deine Meinung dazu hören.

    Vielen Dank schon mal im Voraus.

    LG Karin

  • Arne
    14 April, 2016

    Hallo Karin, du machst mit beiden Geräten nichts falsch. Die sind auch echt um Welten besser als deine alte DeLonghi Magnifica. Der EQ 9 ist noch ein wenig kompakter durch den eingebauten Milchbehälter. Beide sind sehr leise. Einen Test zum EQ 6 findest du hier. Den Siemens EQ 9 teste ich erst im Herbst. Wenn das vom Budget ok ist, würde ich den kaufen. Viele Grüße, Arne

  • Udo Anwald
    16 April, 2016

    Hallo Arne,

    es ist kaum in Worte zu fassen, was du hier in den Jahren auf die Beine gestellt hast.
    Deine Tests, deine Tipps aber auch deine Kritik sind Goldwert!
    Ich bin ein bekennender Kaffee- und Espressotrinker und verwende – wegen des guten Geschmacks – nur Bohnen aus der kleinen Rösterei.

    Das wollte ich gerne mal loswerden 🙂

    Aber eigentlich wollte ich dich darauf hinweisen, dass der Link „detaillierte Tipps zu Reinigung von Kaffeevollautomaten“ ins Nirvana führt:
    „Du hast nicht die erforderlichen Rechte, um die Entwurfsvorschau zu sehen.“

    Kannst du das bitte beheben bzw. deine „Entwurfsvorschau“ finalisieren?

    Vieln Dank im Voraus und
    mach weiter so!

    Gruß Udo

  • Bettina
    17 April, 2016

    Hallo Arne,
    ich möchte mir einen Vollautomaten anschaffen und lese mich gerade durchs Internet. Bei einem Händler vor Ort gibt es nivona Kaffeautomaten.
    Über die hab ich aber noch nicht so viel gefunden. Kannst du mir Infos dazu geben? Sind ja auch im höheren Preissegment angesiedelt.
    Danke, Bettina

  • Arne
    19 April, 2016

    Hallo Udo, danke für den Hinweis. Ich plane auch gerade noch eine gründliche Überarbeitung des Artikels. Ich werde mich drum kümmern. Viele Grüße Arne.

  • Arne
    19 April, 2016

    Hallo Bettina,

    die werde ich auch bald testen. Die Nivona Kaffeeautomaten sind auf jeden Fall gut. Sie sind zu recht großen Teilen Baugleich mit den KVA von Miele. Hier habe ich einen Miele CM 7500 getestet.

    Nivona Geräte sind auf jeden Fall hochwertig.

    Viele Grüße, Arne

  • Julia
    19 April, 2016

    Hallo Arne!

    Dein Blog ist in so vielem so unglaublich hilfreich, und ich tummel mich hier und im Internet wirklich schon unzählige Stunden, Tage und Wochen um den für mich geeigneten Kaffeevollautomaten zu finden, und hoffe du kannst mir vielleicht etwas helfen??

    Ich habe gerade aktuell die Phillips Saeco HD 8834/01 3100 in der Küche (auf Probe, ich werde sie wohl nämlich wieder zurückgeben).

    Ich bin Studentin und liebe Kaffe und habe eisern gespart, daher suche ich das perfekte Preis Leistungs Verhältnis, möchte aber auch nicht nur wegen des günstigen Preises ein schwer zu reinigendes und umständliches Gerät haben. Das heißt: eigentlich ist mein Budget bei maximal 400 bis 500 Euro gewesen.

    An der Saeco nun stört mich, dass das Milchsystem so umständlich ist!! Ich brauche unbedingt ein Milchsystem, was sich nach jedem Vorgang einmal selbst spült! Und dazu wäre es nett, wenn die Milchkaraffe nicht so extrem umständlich zu reinigen wäre. Es kann auch gerne ein Cappuccinatore sein, sofern er sich auch relativ leicht reinigen und durchspülen lässt. Dazu muss ich sagen dass die Brühgruppe beim Saeco echt nach drei Kaffee schon extrem dreckig aussah und der Reinigungsaufwand bei den Brühgruppen der Delonghi Maschinen nach eindeutig weniger aussah (und der Verkäufer bei Media Markt meinte das auch so, da der Kaffeesatz bei Delonghi anders in den Trester fällt, und somit wöchentlich nur der Stempel gereinigt werden muss) Stimmt das??

    Außerdem wäre es mir wichtig, dass die ganze Bedienbarkeit zwecks Reinigung vergleichsweise gering bzw leicht ist. (Dass nicht der ganze Automat von innen voll mit Kaffeesatz ist, da der immer daneben fällt oder sonstige Szenarien)

    Das sind echt die wichtigsten Punkte, dazu kommt der Preis.. meinst du das ist machbar?? (Design, Marke usw echt egal) Ich würde mich tierisch über eine Antwort freuen, ich seh den Wald schon vor lauter Bäumen nicht mehr.. Danke und liebe Grüße
    Julia

  • Thomas
    20 April, 2016

    Hallo Arne,
    Respekt für deinen Auftritt hier. Das ist gesammeltes Wissen pur. Zwei Dinge vielleicht: erstens die überwiegende Mehrzahl von Kaffeevollautomaten kommen aus drei Fabriken. Die beiden grossen Italiener Saeco und DeLonghi und dann gibt es noch eine in der Schweiz, deren Namen fast niemand kennt, zuständig für Marken wie Miele, Jura, Siemens/Bosch, Nivona, Melitta, Turmix, Moulinex; König und noch einige mehr. Die Firma heist Eugster/Frismag und liegt bei Romanshorn. Sie produziert pro Jahr ca. 5 Millionen Maschinen in der Schweiz und in einem Werk in Portugal.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Eugster/Frismag
    In nahezu allen Maschinen ist die selbe Pumpe verbaut nämlich eine Schwingankerpumpe. Die kann durchaus auch 19 bar Druck aufbauen, geregelt wird sie durch unterschiedliche Überdruckventile.
    Seit 1995 repariere ich KVA und kenne nehezu jede auch von innen. Deine Euphorie gegenüber der Siemens Maschine kann ich nicht so ganz teilen. Das Ding lässt sich ohne Anleitung und Schulung nicht öffnen, daher lehne ich die Reparatur grundsätzlich ab.
    Noch was zum Schluss, die KVA von WMF, Schaerer und Solis sind zwar etwas teurer, aber eigentlich billigere Profimaschinen. Zwei 300ml Boiler garantieren eine sehr konstante Wassertemperatur, die Brühgruppe und das Scheibenmahlwerk spielen in einer anderen Klasse wie die, ich sag mal normalen, Haushaltsmaschinen und sind auf 100.000 Bezüge ausgelegt. WMF hat Schaerer aufgekauft und leider die Produktion von hauseigenen Maschinen im Haushaltsegment eingestellt.
    Liebe Grüsse Thomas

  • Arne
    20 April, 2016

    Hallo Julia,

    danke für deinen Kommentar. Es gibt tatsächlich viele Milchschaumsysteme die einfacher zu reinigen sind.

    Bei der Brühgruppe empfehle ich, diese am besten täglich abzuspülen. Die meisten Hersteller sagen Wöchentlich oder sogar Monatlich reicht. Die Delonghi Brühgruppen gefallen mir von allen eigentlich am wenigsten. Sie sind recht „einfach“ verarbeitet. Der Reinigungsaufwand ist aber bei allen Herstellern vergleichbar.

    Eine Möglichkeit wäre der Melitta Caffeo CI der kostet aber gerade 599€. Hier kann der Milchschlauch an die Schale angeschlossen und gespült werden. Der Milchbehälter darf in die Spülmaschine oder es kann direkt an die Milchpackung angeschlossen werden.

    Den teste ich jetzt seit einigen Monaten im Büro und alle 4 Tester sind zufrieden.

    Wenn manuelles aufschäumen ok ist, kannst du dir den DeLonghi ECAM 23.420. anschauen.

    Hier noch mal beide Testberichte aus meinem Blog:

    https://www.coffeeness.de/melitta-caffeo-ci-test/
    https://www.coffeeness.de/delonghi-ecam-23-420-sb-test/

    Viele Grüße,
    Arne

  • Arne
    20 April, 2016

    Hallo Thomas, danke für diesen tollen Kommentar. Eugster/Frismag und die gemeinsame Fabrik kenne ich. Darüber ist auch schone ein Entwurf eines Artikels und Infografik geplant. Für die „nicht Schrauber“ ist das teilweise auch schon gut an den Brühgruppen erkennbar.

    Dein Siemens/Bosch Hinweis ist für mich natürlich interessant. Ich baue die KVA nie auseinander. Eventuell haust du Lust ein Interview mit mir zu machen? Das wäre sicher für viele Leser interessant und ich kann noch was lernen.

    WMF und viele andere Marken werd ich erst im Herbst testen können. Ich mache meine Tests auch erst seit 6 Monaten und versuche bald alles abzudecken.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Hanß
    22 April, 2016

    Hallo,

    der Kaffeevollautomat von Philips, 400 Serie, HD 8841/01.

    Ist dieses Gerät zu empfehlen?

    Dies wäre unser erster Vollautomat.

    Danke für eine schnelle Antwort da dieses Gerät derzeit im Angebot ist.

    Gruß

  • Arne
    22 April, 2016

    Hallo Hanß, es handelt sich um einen recht günstigen Kaffeevollautomat, der technisch dem Saeco Incanto ähnlich ist. Allerdings nur ein Manuelles Milchschaumsystem hat. Einen Test zu dem findest du hier:

    https://www.coffeeness.de/saeco-incanto-test/

    In der Preisklasse ein anständiges Gerät. Der Saeco Incanto wäre teuerer. Macht aber auch einiges mehr her.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Nicole
    26 April, 2016

    Hallo Arne,

    ich finde Deine Seite toll. Endlich werden Kaffeevollautomaten meiner Meinung nach auch für „Doofis“(wie ich einer bin) toll erklärt. Auf dem Gebiet der KVA bin ich ein absoluter Laie – zudem muss ich gestehen, dass ich zur Zeit auf dem Kapseltrip bin *schäm*. Seit bestimmt einem halben Jahr hab ich mich dazu entschieden, mich mal nach einem ordentlichen KVA umzuschauen. Und nach langem Suchen, Vergleichen und gucken was kann der, was kann der…bin ich auf meinen Favoriten gestoßen: DeLonghi One Touch ECAM 45.366.W/B LatteCrema Kaffee-Vollautomat Eletta Cappuccino. Wo ich leider immer noch drauf warte, dass das Gerät endlich mal etwas billiger wird… Denn das grosse Budget hab ich leider nicht zur Verfügung. Hast du evtl. noch eine Alternative für mich? Oder vllt testest du das Gerät mal und stellst ein Video zur Verfügung, vllt beiße ich dann in den sauren Apfel und hole mich das Gerät einfach :o)

    Viele Grüsse aus der Wedemark,
    sendet Dir Nicole

  • Nicole
    28 April, 2016

    Hallo Arne,

    ich nochmal. Mich würde interessieren, welchen Entkalker Du für KVA empfiehlst? Ich habe mal gelesen, dass Entkalker auf Milchsäurebasis am Besten sein sollen, da sie die Maschine im Inneren nicht angreift, wie die Entkalker auf Zitronenbasis zum Beispiel.

    Wir haben relativ weiches Wasser. Ich bin der Meinung, dass du meintest, ein Filter sei kein muss? Bei Amazon z. Bsp. gibt es grad eine Aktion wo zu der Saeco HD8917/01 Filter mit angeboten werden. Jetzt steh ich grad etwas auf dem Schlauch :o(.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung.
    LG Nicole

  • Arne
    28 April, 2016

    Hallo Nicole, ich würde die Entkalket der Hersteller verenden. Zitronensäure ist war klasse, gerade für Wasserkocher und schön günstig aber auch relativ Aggressiv. Gerade wenn Gummi und Aluminium verbaut ist.

    Ein Wasserfilter reduziert die Härte das Wassers auf Stufe 1. Wenn euer Wasser diese schon hat bringt er nichts. Sollte euer Wasser härter sein, musst du weniger oft entkalken, wenn du das Wasser filterst. Er schadet auf jeden Fall nicht. Wenn er mit geliefert ist, kannst du ihn auch nutzen und dann wegschmeißen und keinen neuen einsetzen.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Tobias
    29 April, 2016

    Hallo Arne,

    ich wühle mich gerade duch das Netz und bin dabei auf Deine sehr informative Seite gestoßen.

    Ich stehe vor der Anschaffung einer Ersatzmaschine für meine Saeco Talea Giro. Das Gerät nutze ich im Büro um mir mein Lebenselxier zuzubereiten. Der Verbrauch dürfte bei 2-4 Tassen (i.d.R. ohne Milchschaum oder so Zeugs) am Tag liegen. Ich hatte das preiswertere Segment ins Auge gefasst, um den Familienfrieden nicht zu gefährden und mein Taschengeldkonto nicht zu überziehen. Rausgesucht hatte ich folgende Modelle, die alle im Bereich 300-350€ liegen:
    -DeLonghi ECAM 22.100.B
    – Siemens TE501501DE
    – Philips HD 8841/01 oder 8831/01
    Ist die Auswahl in Ordnung und welche Maschine würdest Du wählen?

    Danke schon mal und beste Grüße

  • Arne
    29 April, 2016

    Hallo Tobias, in der Preisklasse würd ich DeLonghi empfehlen. Die sind einfach gut bei den sehr günstigen Geräten. Zum DeLonghi ECAM 22.100.B findest du auch einen Artikel mit Video von mir. Der liegt gerade bei Amazon bei 320€, der war sonst noch ein wenig teurer. Die anderen beiden finde ich nicht so gut.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Tobias
    29 April, 2016

    Oh, Danke für Deine Empfehlung.
    Bei rakuten.de gibt es aktuell die DE’LONGHI ECAM 23.216.B für 314€ (mit Rabattgutschein). Bedeutet höhere Nummer auch bessere Leistung/Qualität oder würdest Du trotzdem die 22.100.B empfehlen?

    Beste Grüße

    Tobi

  • Sebastian
    2 Mai, 2016

    Hallo Arne,
    top Seite und tolle Testberichte, großes Kompliment.
    Eine etwas andere Frage an Dich, zu der ich mich über jeden Tip freuen würde: Ich bin auf der Suche nach einem Automaten für meine Firma – ca. 40 Leute, die täglich 1-3 Tassen trinken. Der Durchsatz ist also recht hoch, dafür könnten wir auf Milch Schnickschnack verzichten und nur reinen Kaffee + Espresso anbieten. Wichtig wäre eine geringe Geräuschentwicklung, hohe Lebensdauer und hoher Durchsatz.
    Hast Du hier Erfahrungen, die Du teilen könntest?
    Danke Dir,
    Sebastian

  • Patrick
    15 Mai, 2016

    Hallo Arne,

    ich bin auch gerade auf der Suche nach einem passenden Kaffeevollautomaten für mich und durchstöbere deine Seite nun schon einige Stunden.
    Ein rießiges Kompliment für deine Mühe und deine Arbeit. Du machst mir die Entscheidung zwar nicht leichter, aber du vermittelst eine für mich entscheidende Professionalität und ich bin mir sicher, wenn ich mich noch ein wenig mit deinen Testberichten beschäftige, finde ich die passende Maschine für mich.

    Nur weiter so!

  • Arne
    15 Mai, 2016

    Hallo Patrick, danke für deinen Kommentar. Das motiviert mich sehr. Dieses Wochenende teste ich gerade wieder viel. Momentan keine Kaffeevollautomaten – das geht aber auch bald weiter. Viel Spaß bei Stöbern und viele Grüße, Arne

  • Nicole
    19 Mai, 2016

    Hallo lieber Arne,
    yippieh, endlich hab ich den DeLonghi ECAM 45.366.B One Touch LatteCrema Kaffee-Vollautomat Eletta Cappuccino (Milchbehälter) schwarz gekauft, haha ich freu mich voll. Hat ja nur ca 6 Monate gedauert, bis ich das passende Angebot gefunden habe. So, jetzt wollte ich mal einen heissen Tipp wegen der Kaffeebohne. Ich war mal bei Saturn (glaub ich) da hatten die mir einen Schümli andrehen wollen. Bei Amazon z. Bsp. gibt es auch gut bewertete Bohnen aus der Schweiz. Ich habe keeeeine Ahnung :o(. Danke für einen heissen Tipp.
    Viele Grüße und mach weiter so, deine Seite ist echt super!!!
    Danke, Nicole

  • Arne
    19 Mai, 2016

    Hallo Nicole, den DeLonghi ECAM 45.366 hatte ich noch nicht im Test. Meine generell Empfehlung ist immer der Espresso Yirga Santos, auf dem Link gibt es einen ausführlichen Test. Der geht sehr gut im Automaten. Ansonsten kannst du auch gerne bei quijote-kaffee bestellen, die sind auch super. Wenn du in meine Espresso Tests schaust, wirst du sehen, dass die Amazon Espressos und Kaffees nicht gut abschneiden. Ich würde immer bei kleinen Röstern und nie im Supermarkt, Amazon oder Elektronik Markt Kaffee kaufen.

    Viele Grüße und viel Spaß mit dem tollen Vollautomat,
    Arne

  • Ines
    23 Mai, 2016

    Hallo Arne, wir möchten uns einen Kaffeevollautomaten kaufen. Seit Wochen lese ich deine Testberichte und Kommentare welche sehr professionell, verständlich und hilfreich sind. Vielen Dank dafür! Mein Mann ist eher der Kaffee Americano- oder Espressotrinker und ich bevorzuge die Variationen mit geschäumter Milch.
    In unserer Küche ist leider wenig Platz. Der Abstand von der Arbeitsfläche zu den Hängeschränken (Abschlussleiste) ist ca. 50 cm. Wir benötigen also für 2- 4 Kaffetrinker einen Kompakten Vollautomaten. Dieser sollte auch noch möglichst leise sein und das Milchschaumsystem sollte leicht zu reinigen sein. Ich schwanke jetzt zwischen der Caffeo CI von Melitta oder der Siemens EQ. 6 series 300. (Die 700 er Serie ist blos technischer?) Hast du vieleicht noch einen Tipp für uns. LG Ines

  • Arne
    23 Mai, 2016

    Hallo Ines, die beiden ausgesuchten Kaffeevollautomaten sind gut. Der Siemens EQ 6 700 hat mehr Edelstahlteile in der Verkleidung. Technisch sind 300 und 700 fast gleich. Caffeo CI und Siemens EQ 6 sind beide normal Groß und haben ein extra Milchschaumbehälter. Der braucht leider auch Platz. An eurer Stelle würde ich mir den Saeco Incanto anschauen:

    https://www.coffeeness.de/saeco-incanto-test/

    Das Milchschaumsystem lässt sich auch gut reinigen, dauert nur ein wenig länger als bei den anderen. Dafür ist der Vollautomat viel schmaler.

    Viele Grüße und danke für den Kommentar,
    Arne

  • Nicole L.
    25 Mai, 2016

    Hallo lieber Arne,
    unsere Kaufentscheidung fürs Büro ist gefallen und wir haben bestellt. Gestern… Die Maschine (Siemens EQ 6 Serie 700)war gestern sogar auf 802,00 € und heute morgen schon wieder auf 882,00 €. Wir haben den richtigen Moment abgepasst… Ich habe parallel dann auch nach den Wasserfiltern geschaut und habe aufgrund Deines Tipps die BOSCH-Filter gekauft, sind günstiger aber passen ebenfalls in die Siemens-Maschine. Meine Frage nun: wir haben hier hartes Wasser, benötigen also auch den Filter! Wir werden auch regelmäßig entkalken, das kenne ich von zuhause und ist das A&O. Wenn im Tank dann ein Wasserfilter installiert ist, auf welchen Härtegrad muss ich die Maschine einstellen, doch nicht nach der Maßgabe des Teststreifens, oder? Denn durch den Filter wird doch was in der Maschine wieder weicher. Die Frage stelle ich mich schon ewig…

    Und meine zweite Frage: Du verwendest in Deinen Videos so ganz tolle Latte-Gläser!!! Kannst Du mir verraten, wo Du diese Gläser gekauft hast?

    viele Grüße und tausend Dank für diese geniale Homepage! Du solltest ausgezeichnet werden… DANKE

  • Arne
    25 Mai, 2016

    Hallo Nicole, danke! Es muss die Wasserhärte es Wassers eingestellt werden. Also des Wassers das in den Tank kommt. Ihr sagt der Vollautomaten ja auch, dass ihr einen Filter nutzt. Durch das eingeben der Wasserhärte kann der EQ 6 jetzt berechne, wann der Filter getauscht werden muss. Ich in Berlin würde also „Sehr Hart“ eingeben, auch wenn ich einen Filter habe. Der Filter reduziert die Härte dann zwar, aber die Information ist nötig. Anders wäre es, wenn ihr extern filtert, mit einem Brita Wasserfilter. Viele Grüße, Arne

  • Nicole L.
    25 Mai, 2016

    Danke Arne, wieder etwas dazu gelernt!!!

    Und wenn Du mir jetzt noch die zweite Frage bezgl. der Gläser beantwortest, bist Du mein Held des Tages!!! 🙂

    Herzliche Grüße aus Düsseldorf
    Nicole

  • Anja Wilkening
    29 Mai, 2016

    Hallo Arne,
    mein Mann und ich trinken wenig Kaffee (am Wochenende + 2-3x Nachmittags) Wir trinken gern normalen Kaffee und Espresso. Uns wurde der Eintassenvollautomat von Jura ( Ena micro 90) empfohlen. Sieht toll aus, Kaffee und Espresso schmecken gut, allerdings finde ich die Maschine, dafür was sie leisten soll, zu teuer und aus hygienischen Gründen kommt sie auch nicht in Frage. Siebträger machen leider keinen normalen Kaffee. Kannst du eine Empfehlung für uns abgeben?!?
    VG
    Anja

  • Anja Wilkening
    1 Juni, 2016

    Hallo Arne,
    wir benötigen wirklich deinen kompetenten Rat! Unser Kaffeevollautomat hat die „Grätschte“ gemacht. Man könnte ihn sicher reparieren lassen, abr bei dem Teil kann man die Brühgruppe nicht raus nehmen und das ist echt ecklig!
    Wir, mein Mann und ich, trinken nicht viel Kaffee. Wenn dann gern eine „normale Tasse“ Kaffee und gern auch Espresso. Bekannte haben uns die Jura ena micro 90 empfohlen. Kaffee und Espresso schmecken 1a! Gibt es sowas ähnliches günstiger und mit herausnehmbarer Brühgruppe? Ich glaube man nennt das „Eintassen Vollautomat“?
    Herzliche Grüß e aus Weinheim
    Anja

  • Arne
    2 Juni, 2016

    Hallo Anja, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei dem Gerät echt nicht so gut. Schau dir doch mal diesen Test von mir an, den Saeco Incanto, ich glaube hier bekommst du mehr für weniger 😉 Viele Grüße, Arne

  • Peter
    20 Juni, 2016

    Hallo Arne,

    danke für Deine wirklich sehr hilfreichen Tests und Tipps! Ich überlege gerade, welcher Kaffeevollautomat für uns infrage kommt und habe eine Frage zu Deinem Melitta-Gerätetest: Stehen bei dem Vergleich alle 3 Automaten auf einem Tisch? Demach wäre die Barista ja doch deutlich höher als die anderen beiden. Laut der Melitta – Website und auch Amazon dürfte der Unterscheid in der Höhe nämlich gar nicht so groß ausfallen bzw müssten die CI und die Varianza sogar höher sein… ich bin etwas verwirrt.

    Danke für deine Hilfe und weiter so!

    Viele Grüße,

    Peter

  • Arne
    20 Juni, 2016

    Hallo Peter,

    danke 🙂 Der Tisch war zu klein. Dann habe ich drei Apfelkisten gestapelt und den Melitta Caffeo Barista höher gestellt. Die Herstellerangeben sind richtig. Das ist natürlich ein wenig irreführend. Ich wurde schon öfter gefragt. Der Melitta Caffeo CI ist nur weniger tief.

    In meiner kleinen Küche muss ich ein wenig improvisieren.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Manuela
    30 Juni, 2016

    Hi Arne,

    auf der Suche nach Testberichten zur neuen Ausgabe der Z6 bin ich zufällig auf Deiner Seite gelandet. Großes Kompliment übrigens für die sehr guten Tests!

    Du schreibst, Mandelmilch ließe sich nicht aufschäumen. Mit unser derzeitigen Maschine ging das tatsächlich nicht, das ist mir auch aufgefallen, aber da an der Maschine Stück für Stück immer mehr Funktionen ausfallen und der Milchaufschäumer sowieso nicht mehr funktioniert, habe ich mir einen externen el. Milchaufschäumer mit Edelstahlbehälter gekauft, der durchaus die Milch aufschäumt. Nicht die gekaufte (aber die schmeckt ja eh widerlich, finde ich), aber selbstgemachte Mandelmilch lässt sich durchaus etwas aufschäumen. Mit ein paar Kokosraspeln in Mixer lässt sie sich noch besser aufschäumen. Am besten schäumt IMHO Cashewmilch. Es wird kein standfester Schaum, wie man ihn von Kuhmilch kennt, aber immerhin.

    Warum funktioniert das nicht, wenn man den Cappuccinatore des Kaffeevollautomaten verwendet? Weißt Du das zufällig?

    Wir überlegen gerade, unsere DeLonghi auszumustern, bevor sie komplett den Geist aufgibt. Mein Mann trinkt seinen Kaffee ohne Milch, aber ich mag den Kaffee nunmal am liebsten mit Milch. Allerdings wäre es wichtig, dass ich auch selbst gemachte Nussmilch nutzen kann.

    VG

    Manuela

  • Arne
    30 Juni, 2016

    Hallo Manuela,

    danke für deinen Kommentar. Ich bin jetzt ein wenig weiter. Ich mache Nuss- und Mandelmilch selbst und die lässt sich mit einem manuellen System aber auch mit einem Cappuccinatore aufschäumen. Bei automatischen Systemen ist immer die Gefahr hoch, das sie verstopfen. Mir gerade auch immer noch viele Partikel in die Milch. In meinen neuen Clod Brew Artikel siehst du mich welche Machen 🙂 Es funktioniert, kann aber leicht verstopfen. Ein manueller Schäumer ist robuster. Ich finde die Jura Z6 hat kein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Manuela
    30 Juni, 2016

    Hallo Arne,

    danke für Deine schnelle und ausführliche Anwort.

    Dann ist es wohl besser, die Nussmilch nicht im Vollautomaten aufschäumen zu lassen und weiterhin dafür meinen externen Aufschäumer zu nutzen. Selbst mit einem sehr feinmaschigen Nussmilchnetz bleiben ja doch immer feste Bestandteile in der Milch hängen. Schade, aber nicht tragisch.

    Wegen der Maschine bin ich noch unschlüssig. Ich habe einen Fachhändler in der Nähe angeschrieben, ob er sie im Sortiment hat und man sie ev. mal testen kann. Falls das nichts wird und ich sie nirgends live anschauen kann, wird das sowieso nichts. Die Miele CM 7500, die Du getestet hast, würde mich auch ansprechen. Mal sehen, wo es diese bei uns gibt. Man will so eine Maschine ja doch mal angefasst haben, bevor man sie kauft.

    Gruß

    Manuela

  • Michael
    7 Juli, 2016

    Hallo Arne,

    Sehr interessante Webseite, die Sie haben…!

    Ich habe seit einiger Zeit für eine solche Gerät gesucht. Aber es ist sehr schwierig. Es gibt so viele Modelle und so viele „Bewertungen, Testen, usw“… Es ist schwierig, eine Wahl zu treffen.

    Ich liebe Kaffee und Cappucino (jeden Tag). Aber ich mag gelegentlich einen Espresso oder Kaffee Latte trinken. Diese Getränke sind also meine Priorität mit dieser Kaffeeautomat.

    Mein Budget liegt bei rund 750€ (600-900 €). Bisher habe ich ausgewählt:
    – Saeco PicoBaristo (HD8927)
    – Bosch VeroAroma 700 (TES 60759)
    – Krups EA 8808 / Sie haben diese Option getötet 🙂
    – Melitta Caffeo Barista T (F 731-101)
    Ich habe nichts im De’Longhi Produktlinie gefunden… zu viele Modelle.

    Nach meine Meinung, ist ein festes Brühsysteme nicht gut… Ich möchte etwas leicht zu reinigen/reparieren. So sind Krups und Jura heraus (ein Fehler?). Ich ziehe es auch ein integriertes/automatisches Michsystem, aber… es ist kein muss. Kaffee im Pulver ist auch eine wertvolle Option für mich. Aber am Ende ist Geschmack natürlich alles… aber auch sehr persönlich.

    Sie haben die Siemens EQ.6/700 als „sehr gut“ getestet. Ich erwarte, dass die Bosch (VeroAroma 700) identisch zu sein…? Haben Sie eine Vorstellung über die Saeco PicoBaristo? Es liegt zwischen Incanto und GranBaristo.

    Haben Sie andere Optionen/Auswahl? Jede Beratung wäre sehr hilfreich.

    Vielen Dank, Michael

  • Arne
    10 Juli, 2016

    Hallo Michael, danke für den Kommentar. Ja, Bosch sind Siemens sind baugleich. Der Siemens EQ 6 700 und der Bosch VeroArona 700 unterscheiden sich nur im Design und auch das nicht stark. Deswegen würde ich immer den günstigste kaufen. Jura und Krups auszuschließen find ich richtig. Ich habe den Saeco PicoBaristo nicht getestet. Aber Kaffeevollautomaten von Saeco sind gut. Ich habe gerade den Saeco Moltio getestet. Von den genannten Geräten würde ich den Bosch VeroArona 700 kaufen.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Michael
    12 Juli, 2016

    Hallo Arne,

    Ich werde beide ein bisschen mehr zu überprüfen. Ich werde Sie das Ergebnis nach einiger Zeit der Nutzung kennen lassen.

    Grüsse aus Nürnberg,

    Michael

  • Jens
    5 August, 2016

    Hallo Arne,
    schöne Website mit vielen nützlichen und erhellenden Informationen zu den KVA.
    Da unsere De Lonhgi EAM 3500 sich jetzt (nach 9 Jahren) in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat, sind wir wieder dabei uns ins Thema KVA einzuarbeiten und dabei hilft uns deine Seite sehr.
    Wir haben nach preislichem Gusto und deinen Beschreibungen folgenden Modellen ins Auge gefasst:

    1. Saeco Moltio oder Incanto
    2. Melitta Cafeo CI
    3. Siemens EQ 6 (ob 300 oder 700- muss noch mit dem Geldbeutel ausgefochten werden)

    Jetzt waren zum näheren Anschauen und zum Test der Haptik mal in einen Elektronikmarkt mit markantem roten Schriftzug.
    Dabei ist uns folgendes aufgefallen.
    Bei der Melitta-Maschine ist die Seitenwand, an der man die Brühgruppe entnehmen kann an recht dünnem Kunststoff gefertigt. Da hatten wir sofort Bedenken zur Haltbarkeit, wenn man diese täglich zum Reinigen öffnet. Das finden wir bei der Siemens besser (dickerer Kunststoff) und bei den Saeco- Maschinen schon fast optimal (fester Kunststoff und Scharniere) gelöst. Damit fiel die Melitta für uns heraus.
    Eine De Longhi konnten wir leider nicht testen. Meine liebe Frau ist von der Langlebigkeit und einigen technischen Details (direkte Heiß-Wasser- taste)doch sehr von dieser Marke angetan.
    Jetzt ist uns noch etwas weiteres aufgefallen. Die EAM 3500 hatte wohl noch 2 Heizkreisläufe zur schnelleren Herstellung von Milchschaum/Kaffee. Die von dir getesteten Modelle scheinen dies nicht zu haben und somit muss nach der Milchschaumproduktion (120 °C ?) immer erst mit Wasser gekühlt werden um den Kaffee/ Espresso mit der richtigen Temperatur (90-95°C) zu brühen. Dadurch gibt es dann mehr Wasser in der Auffangschale. Gibt es denn noch Systeme mit 2 Heizkreisläufen oder ähnlichem?
    Wir fanden die Feuchtigkeit in den Maschinen auf den Videos schon auffällig.
    Die finale Entscheidung ist also noch nicht gefallen und wir freuen uns schon auf deine Meinung zu diesen Themen.

    Gruß
    Jens

  • Michael
    8 August, 2016

    Hallo Arne,

    Ich habe für die Saeco Moltio HD8869 entschieden.
    Es ist die praktischste für meine Küchentheke (Wassertank , Bohnenbehälter, uzw.). Alles ist abnehmbar, so ist es leicht zu reinigen. Das Menu ist nicht sehr benutzerfreundlich, aber… Sobald Sie wissen, ist es einfach.

    Die Standardeinstellung arbeitete nicht gut für mich. Ich hatte die Mahlgradeinstellung auf eine feinere Mahlung zu setzen. Und ich hatte die Kaffeestärke-einstellung auf 4 zu setzen. Danach war alles sehr gut.

    Die Kaffeeautomat fühlt sich sehr solide an… mehr als die PicoBaristo (mehr Bling-Bling). Das Entfernen der kleinen Filter war sehr peinlich…

    Wir werden in ein paar Monaten sehen …

    VG, Michael

  • Daniela Heinrich
    30 August, 2016

    Hallo Arne,

    erst einmal vielen Dank für deine tolle Seite! Das sind echt mega viele gute Infos und Tipps, die man so gebündelt nirgends findet.
    Ich bin momentan auch auf der Suche nach einem guten Kaffeeautomaten für unser Büro und bei dem großen Angebot etwas ratlos.
    Wir möchten gerne etwas haben, was leicht zu bedienen und zu reinigen (vorzugsweise per Spülmaschine) ist. Gerne mit herausnehmbarer Brühgruppe. Ein Frischwasseranschluss wäre auch denkbar, ist aber eine Kostenfrage. Auf ein integriertes Michschaumsystem würden wir gerne verzichten, da ich hiermit in meinem vorherigen Büro schlechte Erfahrungen gemacht habe (dreckige Milchdüsen, -schläuche und vergammelte Milch… nicht so lecker). Toll wäre natürlich auch ein relativ leises Gerät. Die Küche befindet sich bei uns auf dem Flur und da könnten die Kollegen ziemlich schnell genervt sein, wenn die Maschine andauernt lärmt. Preislich sollte das Ganze einen Rahmen von maximal 1000,- € nicht übersteigen. Lieber etwas weniger.
    Neben der guten Bedienbarkeit und leichten Pflege sollte die Maschine einfach Kaffee kochen können bzw. „Grundlagen“ für Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato liefern.

    Hättest Du hier zwei, drei Maschinen die du empfehlen könntest?

    Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe und viele Grüße
    Daniela

  • Huber
    4 September, 2016

    Lieber Arne,

    ich danke Dir für diese aussergewöhnlich gute Website! Ich bin auf der Suche nach einem Kaffee-Vollautomaten und habe mir alles ausführlich durchgelesen.

    Auf eine mir sehr wichtige Frage konnte ich allerdings noch keine Antwort finden:
    Mein Arzt stellte vor kurzem fest, dass mein Körper ein Problem mit Aluminium hat. Seit ich nun jeglichen Kontakt damit vermeide, geht es mir tatsächlich besser. Ich habe versucht herauszufinden, welche Kaffee-Vollautomaten KEIN Aluminium verbaut haben, bin da aber nicht besonders weit gekommen. Hast Du Dich damit schon einmal beschäftigt? Gibt es Vollautomaten, in denen das heisse Wasser und der Kaffee ausschliesslich mit Edelstahl in Berührung kommen? (Plastik will ich natürlich auch gerne vermeiden!)

    Ich würde mich freuen, wenn Du da weiterhelfen kannst. Ich bin mir sicher, dass sich viele Menschen darüber Gedanken machen.

    Ach ja: Über eine Kaufempfehlung freue ich mich auch sehr 🙂
    Ich nutze den Kaffee-Vollautomaten OHNE Milch.

    Herzlichen Dank und viele Grüsse aus Wien!
    Hans Huber

  • Birgit Luger
    9 September, 2016

    Hallo Arne!
    Wir haben lange deine Seite studiert und sie ist wirklich super und sehr hilfreich! Unsere Saeco Incanto de luxe gibt nun nach zehn Jahren langsam ihren Geist auf (Heizung wieder mal und Mahlwerk defekt). Wir schwanken nun, ob wir uns für das derzeitige Incanto Modell oder die Saeco Pico Baristo entscheiden sollen. Eine Saeco sollte es nach unseren bisherigen guten Erfahrungen schon wieder sein. Meine Frage an dich wäre, ob du mit der Pico Baristo bereits Erfahrungen gemacht hast und ob der Mehrpreis wirklich gerechtfertigt ist.
    Vielen Dank für deine Antwort und mach weiter so!
    Viele Grüße
    Birgit

  • Stephan
    12 September, 2016

    Danke für deine Super Seite!!! Man merkt dass du dich auskennst. Ich hätte eine Frage die mir Spannung bereitet: Die meisten (Voll)Automaten machen Espresso. Wenn man nun einen Lungo, Café Latte oder dgl. macht, ist es Espresso mit Wasser vermengt.

    Gibt es Vollautomaten, die Filterkaffee machen können (die mahlen, und aufgießen usw) ? Alsp die langsam aufgießen, ohne Druck, wie eine Filtermaschine (ich gieße noch mit Melitta filtern und Kanne auf :D), aber optimalserweise ohne Filter den man jedes mal wechseln muss aus Pappier?

    Ich finde den Geschmack von frischem Filterkaffee mit frisch gemahlenen Bohnen einfach am Besten. Und bin jedes Mal von Vollautomaten in Firmen etc. enttäuscht, weil es einfach ganz anders schmeckt wenn es auf Espresso-Art gemacht wird.

    Danke,
    Lg, Stephan

  • Christoph Rauch
    17 September, 2016

    Hallo Arne,

    ich bin dabei einen Kaffeevollautomaten für mich zu finden. Ich habe momentan leihweise eine Nivona Cafe Romatica NICR 765. Da die Maschine einige Probleme hatte, habe ich sie teilweise auseinander gebaut und festgestellt, dass das Mahlwerk die Kaffeebohnen mahlt und das dabei entstehende Kaffeemehl am boden des Mahlwerks in einen Kanal oder Tunnel geleitet wird. Am Ende des Kanals befindet sich die Brühgruppe, in die das Kaffeemehl hineinfällt. Nun ist es aber ja so, dass das Kaffeemehl nur nach vorne geschoben wird, wenn frisch gemahlenes Mehl nachgefördert wird. Also beduetet das ja, dass die erste(n) Tasse(n) nicht frisches Kaffeemehl enthalten. Ist das bei den Kaffeevollautomaten generell so oder gibt es auch Hersteller oder Maschinen, bei den das Kaffeemehl dirket aus dem Mahlwerk in die Brühgruppe gelangt (ein Bekannter sagte mir, dass das bei Jura so wäre, die Brühgruppe hätte einmal die Stellung für vorgemahlenes Kaffeemehl und sobald der Mahlvorgang startet würde sie unter das Mahlwerk geschwenkt werden, jedoch sahen die Bilder der Jura Brühgruppen im Internet genau so aus, wie die von Nivona)?

    Viele Grüße
    Christoph

  • Rüdiger
    18 September, 2016

    Hallo Arne,
    Toll daß es deine Seite gibt, so viel Info kompakt gibt es nirgends – klasse !!!
    Wir wollen uns gerne einen KVA Miele CM 6310 kaufen da wir den super schön finden und Miele ja normalerweise für Top Qualität steht.
    Du hast ja den großen Bruder 7500 getestet und für sehr gut empfunden, kann man das auch auf den 6310 übertragen ??
    Besten Dank für Deinen Rat
    Rüdiger

  • Arne
    19 September, 2016

    Hallo Rüdiger, der Miele CM 6310 steht gerade in meiner Küche. Den Test versuche ich noch in dieser Woche zu schreiben. Ja, generell ist der Test übertragbar. Der Miele CM 6310 ist kompakter aber ebenfalls sehr gut verbreitet. Auch die Beschriftung (Spülmaschine oder nicht) ist sehr gut. Es gibt aber keine automatische „Tassen-Höhen-Anpassung“. Viele Grüße, Arne

  • Arne
    19 September, 2016

    Hallo Christoph, die Nivona KVA ist denen von Miele sehr ähnlich. Die Brühgruppen von Nivona kommen übrigens aus der gleichen Fabrik wie die Grüheinheiten von Jura 😉 Die unterschiede sind marginal. Jura ist nur teurer und ohne Zugriff auf die Brühgruppe. Viele Grüße, Arne

  • Walter
    20 September, 2016

    Hallo Arne,
    ich suche z.Z. einen neuen KVA. Mein AEG verabschiedet sich so langsam. Ich bin bei DeLonghi gelande t.Bin aber durch die vielen verschiedenen Bezeichnungen total verwirrt. Die Geräte sehen alle ziemlich gleich aus. Welche Unterschiede gibt es zwischen den verschiedenen Bezeichnungen? z.B. ECAM 23.466, 23.450v2, 24.467, 25.467, 25.462. Gibt es einen Code zur Entschlüsselung. Wie sind diese Geräte einzuschätzen? Gibt es in diesem Preissegment etwas besseres Vergleichbares. Vielen Dank für Deine Antwort.
    Walter

  • bianka hugen
    3 Oktober, 2016

    Hallo,
    nach sehr vielen Versuchen (über Jahre) und vielem Lesen, bin ich auf deiner Seite gelandet.
    Super, danke für soooo viele tolle Berichte, Tests und Meinungen.
    Leider bin ich mit meiner Entscheidung aber irgendwie immer noch nicht sehr viel weiter gekommen.
    Ich trinke gerne Kaffee und bevorzuge Bohnen.
    Kein Espresso oder Milchschnickschnack……noEinfach nur normaler Kaffee, frisch aus Bohnen.
    Was würdest du da empfehlen ?
    Eine gute Mühle mit einer normalen Kaffeemaschine ?
    Oder doch einen Kaffeevollautomaten ?
    Und was für einen ?
    Ich würde mich sehr über deine Meinung (unverbindlich) sehr sehr freuen.
    Vielen lieben Dank
    Liebe Grüße
    Bianka

  • Kaycee
    20 Oktober, 2016

    Hallo Arne,
    ich hätte da eine Frage bezüglich der Reinigung. Bei uns ist kürzlich eine Verkeimung des Trinkwassers festgestellt worden und bis auf Weiteres soll man nur abgekochtes Wasser verwenden. Leider hatte ich erst kurz vor Bekanntwerden des Problems meinen VA (Saeco Minuto) mit Wasser befüllt und auch benutzt, sodass nun möglicherweise verunreinigtes Wasser in die internen Leitungen gelangt ist.
    Wie bekomme ich die nun am besten gereinigt bzw. desinfiziert? Auseinanderbauen ist leider keine Option. Und wenn ich nach Reinigungsmitteln für VAs suche, finde ich nur was zum Entkalken oder Kaffeefettlöser, nirgends ist explizit von Desinfektion die Rede.
    Ich hatte daher überlegt, den Wassertank mittels Gebissreiniger zu reinigen und die Lauge nach dem Abkühlen dann zum Spülen der Maschine zu nutzen. Die Tabletten sind ja so zusammengesetzt, dass sie Kunststoffe und Metall nicht angreifen, sonst würden ja Prothesen oder Zahnspangen auch angegriffen.
    Hast Du oder sonst jemand, der hier mitliest, das schon mal ausprobiert oder sonst einen Tipp für mich, wie ich meine Saeco wieder Coli-Bakterien-frei bekomme…?
    Viele Grüße, Kaycee

  • Arne
    20 Oktober, 2016

    Hallo Kaycee, ich persönlich würde die normalen Fettlöser nutzen und ein paar mal schön durchspülen. Dabei wird auch schön Hitze in dem Wasserkreislauf produziert. Ansonsten gibt es aber auch (für alle die auf Nummer sicher gehen wollen), „Phosphathaltige Kaffeemaschinenreiniger“ so wieder diesen auf http://www.amazon.de. Der sollte auf jeden Fall alles Desinfizieren. Viele Grüße, Arne

  • Kaycee
    20 Oktober, 2016

    Danke für den blitzschnellen Tipp, das werde ich dann mal ausprobieren.

    Und sorry für den Doppelpost, da saß der Fehler vor der Tastatur… 😉

  • Norbert
    5 November, 2016

    Hallo Arne,
    da unsere Cafamosa Cf100 (angeblich Juratechnik) nach 16 Jähriger Arbeit ihren Dienst quittiet hat, sind wir auf der Suche nach einem neuen Kaffeevollautomaten. Bei meiner Suche bin ich auch auf die Siemens EQ.9 s500 gestoßen. Was mich allerdings stört ist das sehr technische Design. Letztendlich viel mein Augenmerk auf die Jura Z6 Aluminium. Da mich deine Beiträge immer überzeugt haben und du ein echter Profi bist würde ich mich über eine Einschätzung von dir freuen.
    Viele Grüße , Norbert

  • Jutta Schreiner-Quint
    11 November, 2016

    Hallo Arne,
    schon seit Wochen beschäftige ich mich mit Deiner Seite und den verschiedenen Test’s.
    Ich hatte mich schon für die Saecco Incanto entschieden…wurde dann im Geschäft mit Bosch EQ 6 700und Siemens EQ 9 300 und 700 konfrontiert und bin jetzt zugegebenermaßen in meiner ursprünglichen Entscheidung unsicher.
    Bei uns trinkt eine Person gerne Kaffe und 2 sind Michschaum bzw. Kakaofreaks und Teetrinker.
    Ich suche eine Maschine, die im Esszimmer platziert für jeden Getränkemöglichkeiten bietet, ohne dass der Kaffetrinker auf Qualität verzichten muss oder die anderen ständig in die Küche rennen müssen um sich ein Getränk zuzubereiten.
    Die Reinigungsmöglichkeiten sind ebenfalls ein Thema.
    Kannst Du mir eine Entscheidungshilfe geben?
    Grüße Jutta

  • Rudoof Port
    22 November, 2016

    Hallo,
    ich bin gerade auf Suche. Unsere Delongi ist hinüber.
    Wir haben schon viele Modelle angeschaut.
    Ich schwanke nun zwischen Siemens EQ9s500 und der Miele CM6350.
    Ich wäre dir für eine Entscheidungshilfe dankbar.

    freundliche Grüsse aus dem Süden Deutschlands
    Rudolf Port

  • Holger
    28 November, 2016

    Hallo Arne,
    heute ist die Melitta CI bei Amazon für 499 zu haben (noch 16 Stunden ;-)).
    Ich bin hin und hergerissen zwischen dieser und der Siemens C6 700, welche aktuell ebenfalls deutlich unter 600 EUR zu haben ist.

    Bräuchte unbedingt den entscheidenden Stubser von einem Experten.
    Wichtig ist für mich…
    – dass ich den Schlauch direkt in die Milchtüte hängen kann.
    – wie gut und leise das Malwerk ist (da wird wohl Siemens die Nase vorn haben)
    – die einfache Handhabung/Bedienung.
    – wie es sich mit der Langlebigkeit verhält.
    – Reinigung, Ersatzteilkosten, Wartungsaufwand.

    Wäre prima, wenn Du eine Empfehlung aussprechen kannst. Gerne auch zu einem alternativen Gerät.

    Ich bedanke mich schonmal im Voraus.

    Danke und Gruß
    Holger

  • Arne
    28 November, 2016

    Hallo Holger,

    der Melitta Caffeo CI ist auf Amazon heute im Angebot. Den Siemens EQ 6 700 habe ich nicht so günstig gefunden. Günstige wäre der baugleiche Bosch VeroAroma 700 auf Amazon. Insgesamt sind das beides sehr gute Geräte. Reinigung ist vergleichbar. Der EQ 6 ist wirklich leiser. Espresso und Milchschaum sind auch vergleichbar. Wir haben den Melitta Caffeo CI seit über einem Jahr im Büro und benutzen ihn auch viel. Bisher funktioniert er bei uns sehr gut. Ich denke nicht, dass es bei der Langlebigkeit unterschiede gibt. Ersatzteilversorgung ist auch ähnlich. Insgesamt würde ich bei dem was du möchtest und den aktuellen Preisen zum Melitta greifen. Hier nich mal die Links zu meinen Test.

    Wenn du den EQ 6 300 meinstes – in dem Fall würde ich auch Melitta empfehlen!

    https://www.coffeeness.de/melitta-caffeo-ci-test/
    https://www.coffeeness.de/bosch-veroaroma-700-test/
    https://www.coffeeness.de/siemens-eq6-test

    Viele Grüße aus Berlin,
    Arne

  • Annette
    1 Dezember, 2016

    Hallo Arne!
    Vielen Dank für Deine tolle Webside !
    Nach zwei Kaffeeautomaten von De Longhi und Saeco aus dem Preissegment um 400,00 € , die leider beide sehr reparaturanfällig waren , möchte ich mir nun einen neuen Automaten zulegen.
    Leider ( oder zum Glück ) ist das Angebot ja riesengroß, sodass man sich kaum entscheiden kann. Auch die Testberichte sind nicht immer der gleichen Meinung. Stiftung Warentest empfiehlt z.B. die Melitta Varianza, die gleiche Maschine liegt aber lt. Kundenbewertung bei Amazon nicht an der Spitze.
    Ich suche eine Maschine aus der Preisklasse um 500,00 €. Ein Cappucinosystem ist nicht unbedingt erforderlich, ein Cappucinatore wäre ausreichend.
    Kannst Du mir ein solides Gerät empfehlen?
    Im Fachhandel werden NIvona-Geräte empfohlen. Hast Du die schon getestet?
    Ganz herzlichen Dank für Deine Hilfe!!
    Viele Grüße
    Annette

  • Nico
    2 Dezember, 2016

    Welchen KVA würdest Du empfehlen, wenn man gerne mal einen Cappucino trinkt oder LM und Preis bis 2000€?

    Der KVA soll aber aber auch unsere Filtermaschine ersetzen, daher wäre es gut, wenn er auch ordentlichen „normalen“ Kaffee aus den Bohnen zaubert.

    Ich finde es großartig, wie viel Mühe ihr euch macht und wie ausführlich die Tests sind. Wahnsinn.

  • Liliane
    2 Dezember, 2016

    Hallo Arne, ich bin ebenfalls zufällig auf deiner Seite gelandet das ich gerade meine Saeco Cappuccino Royal nach über 20 Jahren und unzähligen Reparaturen mit einem lauten Knall verabschiedet hat. eigentlich wollte ich nun eine Jura kaufen. da es früher immer hieß Jura wäre der Mercedes unter den Maschinen. natürlich gefällt mir auch das Design. nun muss ich aber zugeben es hat schon einen Sinn die Brühgruppe rauszunehmen. für mich steht denn die Anschaffungskosten nicht an erster Stelle es sollte schon eine Maschine sein die einen super Kaffee und einen super Milchschaum macht. Gut zu pflegen ist und wenige Folgekosten hat (wenn vermeidbar) ich würde mich freuen von dir zu hören wenn du mir einige Maschinen vorschlagen könntest die ich dann in den Geschäften mir näher ansehen werde. Liebe Grüße Liliane

  • Arne
    3 Dezember, 2016

    Hallo Liliane,

    für eine leichtere Auswahl des richtigen Kaffeevollautomaten habe ich einen Finder gebaut. In dem kannst du alle wünsche eingegeben und du bekommst den passenden Vollautomat mit Test von mir. Viele Spaß beim Ausprobieren:

    https://www.coffeeness.de/kaffeevollautomat-finder/

  • Annette
    3 Dezember, 2016

    Hallo Arne ,
    Wirst Du die Siemens EQ 3 in Kürze noch genauer testen?
    Hast Du Nivona Maschinen schon einmal getestet?
    Vielen Dank im voraus!!
    LG
    Annette

  • Wolf Selke
    12 Dezember, 2016

    Hallo Arne, Deinem Test zum Melitta Vollautomaten Solo vertrauend konnte ich bei einem „Schnäppchen“ Angebot für 222€ nicht wiederstehen und habe ihn gekauft.
    Dank Deines Test wurde er ausgewählt und ich kann nur bestätigen: ein prima Gerät, dass für mich keine Wünsche offen läßt.
    Mit dem Testbericht, der dann zum Kauf führte, hast Du meinen Alltag bereichert: Um mehrfach tägliche Espressi und wie sonst läßt sich der Tag so leicht um solchen Genuß beflügeln?! Also: Herzlich Bedankt!
    Ciao Wolf.
    P.S.: Eure Testvideos sind Klasse!, weil sie ruhig sind, angenehme Redundanz haben, keine Hektik ausstrahlen und nachträglich nicht „geschnitten“ wurden, d.h., wenn Dir eine Typenbezeichnung nicht einfällt, fällt sie eben nicht ein: Das wirkt ausgesprochen „glaubwürdig“ BRAVO!

  • Martin
    21 Dezember, 2016

    Hallo!
    Danke für deine umfangreichen Tests!
    Hast du schon mal nivona getestet? Bin unschlüssig zwischen zwei Geräten. nivona cameromatica 839 und Siemens Q6 700.
    Bitte hilf mir bei der Entscheidung. Das Display gefällt mir bei der Siemens ganz gut und das diese so leise ist. Leider kann ich keinen personalisierten caffe speichern. Das Display von nivona konnte ich leider nicht begutachten, somit weis ich auch nicht wie die Bedienung ist.
    Liebe Grüße

  • Jan Krüger
    23 Dezember, 2016

    Hallo
    Ich bin seit kurzem auf dein Kanal gestoßen.
    Ich finde ihn sehr gut gemacht. Und Vorhallen sehr ausführlich.
    Ich möchte mir auch noch ein Kaffevollautomat kaufen bin mir aber nicht sicher welchen. Bin allein Trinker im Haushalt .
    Ich hatte Miele CM 7500 oder Siemens EQ 9 Connect im Auge. Preislich liegen sie gleich.
    Hätte gern ein Automat der per App steuerbar ist.
    Aber auch gerne Qualität bei der Verarbeitung.
    Und was mir auch sehr wichtig ist sie muss leise sein da ich morgens um 01:00 austehe.

    Hast du ein tip

    Vielen Dank und schönes Weihnachtsfest Jan

  • Arne
    24 Dezember, 2016

    Hallo lieber Jan, danke für den Kommentar. Der Siemens EQ 9 Connect ist leiser. Die Gerät sind beide sehr gut verarbeitet und der Connect läuft mit App. Ich denke das bekommt Miele erst zur nächsten IFA hin. Also ist meine Empfehlung der EQ 9 von Siemens. Viele Grüße und frohe Weihnachten. Arne

  • Jens
    31 Dezember, 2016

    Hallo Arne,
    vielen Dank für deine detaillierten Beiträge. Hast du bereits die Delonghi Elite ECAM 656.75.MS getestet? Wo siehst du Unterschiede zur Siemens EQ9 Connect? Welche Maschine würdest du empfehlen?

    jens

  • Jürgen
    3 Januar, 2017

    Hallo Arne;

    Du schreibst bei der App-Steuerung, daß das Mahlwerk physisch eingestellt werden muß, also nicht über App steuerbar. Gibt es denn nicht auch Kaffeeautomaten, bei denen das Mahlwerk digital eingestellt wird? Bei denen müsste es dann ja über die App gehen?
    Sehr informative Seite!
    Gruß
    Jürgen

  • H.Kamieth
    7 Januar, 2017

    Bei mir ist die Brühgruppe vom Kaffeeautomaten Molto HD 8769 fest sie lässt sich nicht rausnehmen was kann ich machen

  • Arne
    8 Januar, 2017

    Einschalten und am vorderen Schalter ausschalten. Kurz warten. Jetzt ist die Brühgruppe in der Ruheposition und kann heraus genommen werden. Das passier, wenn der Stecker gezogen und hinten am Hauptschalter ausgestellt wurde. Viele Grüße, Arne

  • Tim
    22 Januar, 2017

    Hallo Arne, ersteinmal gefällt mir deine Seite echt super.

    Mir ist aufgefallen das du recht wenige Jura Test´s hast. Ist es eine generelle Abneigung oder hat dies andere Gründe ?

    Zb würde mich ein Test von der E8 , die häufig als Testsieger vom Platz geht interessieren.

    Wir schwanken momentan zwischen der EQ6 , der EQ9 und der E8 von Jura.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung

    Gruß Tim

  • Arne
    22 Januar, 2017

    Hallo Tim, ich habe keine generelle Abneigung gegen Jura. Die Tests sind auch geplant. Siemens stellt mir die Kaffeevollautomaten zum Testen zur Verfügung. Genau wie Miele und Melitta. Alle anderen muss ich (noch) kaufen. Teuer sind Jura Geräte auf jeden Fall. Deswegen kann ich die Juras nur nach und nach testen. Das werde ich aber machen. Ich finde den Siemens EQ 9 schon wirklich gut. Zu dem wird es nächste Woche auch neue Videos geben.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Tim
    28 Januar, 2017

    Hi Arne, ich habe noch einmal ne frage. Ich habe gelesen das die Siemens sich im Innenraum sehr stark zusaut. Kannst du das bestätigen ? Und einige beschweren sich über zu viele Reinigungen ?

    Bei der Jura gefällt uns die automatische Reinigung der brühgruppe. Allerdings finde ich die Mischnutzung etwas komplizierter.

    Ich schwanke echt zwischen den beiden Geräten.

    Danke dir

  • Jürgen
    13 Februar, 2017

    Hallo Arne,

    das wichtigste bei einem Kaffeevollautomaten dürfte wahrscheinlich, das Mahlwerk sein, wie fein werden die Kaffeebohnen gemahlen. Dann wahrscheinlich die Abmessungen, wieviel Platz habe ich in der Küche. Dann wahrscheinlich die Lautstärke des Mahlwerks und des Milchaufschäumers, um Mitbewohner nicht zu stören….
    Gibt es denn dazu Tabellen, z.B. KVAs vom feinsten Mahlgrad bis gröbsten Mahlgrad, oder KVAs nach Größe (Abmessungen) sortiert, oder KVAs nach Lautstärke sortiert.
    vielen Dank für Deine Mühe und auch für die vielen tollen Videos.
    Jürgen

  • Fr. Dorin Frank
    15 Februar, 2017

    Hallo Arne,
    ich nutze einfach mal diese Möglichkeit um mir etwas Hilfe zu holen. Ich würde gerne meinem Mann einen Kaffeevollautomaten kaufen, damit er endlich von seinem „löslichen“ Kaffee wegkommt. Ich selbst bin Teetrinker, so dass es sich bei uns nicht rentierte die Kaffeemaschine anzuwerfen, wenn nur mein Mann eine Tasse trinken wollte.
    Ich habe mir deine Seite angeschaut und mich eigentlich für die DeLonghi 23.420 SB entschieden. Doch jetzt haben zwei Geschäfte in meiner Nähe DeLonghi Maschinen im Angebot: Die DeLonghi Kaffee-Vollautomat ECAM 25.128.B, schwarz (Karstadt 399 €) und DeLonghi ECAM 25.120.SB (expert Schäfer 370 €). Sind die auch gut? Denn die 23.420 SB ist kaum zu bekommen.
    Könntest du mir weiterhelfen und mir raten, welche ich kaufen könnte?

    Danke und liebe Grüße

  • Biermann, Wolf_Rüdiger
    16 Februar, 2017

    Hallo Arne,
    wir wollen uns einen neuen Kaffeevollautomaten anschaffen.
    Ins Auge gefasst haben wir:
    Saeco HD 8917/01 Incanto oder Typ HD 8914/01.
    Die Verarbeitung,Material und Ausführung haben uns überzeugt.
    Da wir hauptsächlich Café Crema trinken, meine Frage,
    können wir über die Espresso Lungo Taste, Laufzeit und Aroma Einstellung
    ein Becher Kaffee Crema brühen.

    Vielen Dank für eine schnelle Antwort
    Rüdiger

  • Gaby
    17 Februar, 2017

    Hallo Arne,

    tolle Seite. Danke.
    Meine 11 Jahre alte Gaggia Titanium hat jetzt leider das Zeitliche gesegnet. Ich brauche dringend eine neue Maschine.
    Leider kann ich gerade nicht wieder so viel Geld ausgeben.
    Kannst Du mir eine Maschine empfehlen, die
    – hauptsächlich guten Espresso und Kaffee macht (Milchgetränke unnötig)
    – ein Keramiklaufwerk hat
    – eine herausnehmbare Brühgruppe hat
    – gut aussieht
    und nicht mehr als ca. 500 € kostet ?
    Vielen Dank für Deine Empfehlung….

  • Hakan
    25 Februar, 2017

    Hallo Arne,
    vorweg hast ne tolle Seite und echt super Testberichte, sehr hilfreich. Ich möchte mir auch einen Kaffeevollautomaten zulegen, hatte bisher auch keinen gehabt. Daher tue ich mir umso schwerer bei der Auswahl. Nun bin ich soweit das ich zwischen zwei Geräten hin und her schwanke. Den Caffeo CI oder den Barista T. Abgesehen vom Preis welchen würdest du mir empfehlen. Oder würdest du mir etwas ganz anderes empfehlen im Preisbereich von ca. 600€. Wichtig ist ja das der Kaffee schmeckt und nicht ein tolles optisches Gerät. Ich blick da echt nicht mehr durch 🙂

  • windi
    26 März, 2017

    deine Tests sind interessant und informativ geschrieben. Aber bei den Testreien habe ich nirgendwo die Marke ‚NIVONA‘ entdeckt. Meine Nivona hat ca. 80.000 Tassen gebrüht. Durch mein eigenes Verschulden hat sie keine Lust mehr. Gibt es baugleiche andere Typen zwecks Preisvergleich auf dem Markt ?

  • Pascal
    3 April, 2017

    Hallo Arne,
    Erst einmal ein grosses Kompliment für die tolle, umfangreiche Seite und die fachmännischen Videos. Deine Passion ist deutlich zu spüren.
    Nun zu meiner Frage:
    Ich habe mir vor vielen Jahren eine günstige Delonghi Espressomaschine (Siebträger) gekauft und damit bisher sehr guten Espresso gemacht.
    Nun möchte ich mir aus verschiedenen Gründen einen Vollautomaten kaufen. Was den Preis angeht bin ich offen und ausser Espresso machen, muss das Gerät auch nicht viel können. Nur die Qualität muss stimmen.
    Welcher Vollautomat macht den besten Espresso, der einer Siebträgermaschine am nächsten kommt?
    Ich danke Dir für Dein Feedback und wünsche Dir einen schönen Tag.
    Beste Grüsse
    Pascal

  • Bernd Stroick
    7 April, 2017

    Hallo Arne,
    Wir wollen uns unseren ersten kaffeevollautomaten kaufen.
    Wir trinken hauptsächlich normalen Kaffee.
    Ab und zu mal einen latte macchiato und Espresso.
    Kannst du uns da einen Automaten empfehlen?
    Preislich möchten wir ca. 500 bis 600 Euro investieren
    Gruß Bernd

  • Wenke Pietsch
    8 April, 2017

    Hallo,

    ich suche einen Kaffeevollautomaten mit Kannenfunktion für den Fall, dass Gäste kommen. (Schade, dass die Kannenfunktion nicht in eurem Suchfilter als Kriterium enthalten ist.) Wenn das Gerät dann auch noch leise wäre, wäre ich schon sehr glücklich 🙂

    Was würdest du empfehlen?

    Liebe Grüße

    Wenke

  • Peter Kissel
    17 April, 2017

    Hallo von den von Ihnen vorgestellten Kaffeevollautomaten hat mir der Delonghi Magnifica 22.110 gut gefallen. Ich habe aber zu diesem Gerät aber eine Frage. Bei der Typenbezeichnung stehen entweder die Buchstaben B oder S oder SB dabei. Welche Bedeutung hat das?
    Mit freundlichen Grüßen
    P. Kissel

  • Arne
    18 April, 2017

    Hallo Peter, einfach nur für die Farben. Das B steht für „Black“ also schwarz und so weiter. Technisch sind alle Delonghi Magnifica 22.110 Modellen identisch. Viele Grüße, Arne

  • Mario
    3 Mai, 2017

    Hi,
    ich bin durch Zufall auf euren You-Tube Kanal gestoßen und finde die Tests sehr gut, hier geht es zum Glück um die Geräte an sich, die Lautstärke und natürlich letztendlich um den Geschmack und das Aussehen des Kaffees, was ja am wichtigsten ist aber auch subjektiv.
    Na jedenfalls bin ich auch auf der Suche nach einer neuen „Kaffeemaschine“.
    Ich hatte mal eine DeLonghi, will in Zukunft aber gerne eine andere Marke ausprobieren.
    Nivona war mal in der engeren Auswahl (die 768), allerdings auch Marken wie Philips oder Melitta.
    Der Preis bei Nivona schreckt mich noch ein wenig ab, und ich frage mich ob ich bei anderen Herstellern fürs gleiche Geld nicht mehr bekomme…?!
    Im Moment hänge ich bei der Melitta Caffeo Solo, die kommt in euren Tests ja auch ganz gut weg, ist halt von der Ausstattung ein überschaubares Gerät.
    macht es da Sinn sich Gedanken darüber zu machen ob man in die Preisklasse um 500 Euro einsteigen sollte oder genüght das „Innenleben“ der Solo von Melitta ?
    Wir trinkem im Prinzip nur Kaffee und Espresso, Milchschaum können wir mit einem separaten Aufschäümer heerstellen bei Bedarf.
    Mir stellt sich die Frage macht es in diesem fall Sinn mehr Geld auszugeben ?
    Wächst hier auch die Qualität des Kaffees oder bezahlt man „nur“ die Spielereien ?
    Viele Grüße
    Mario

  • Dennis
    5 Mai, 2017

    Hallo Arne,

    eigentlich ist es bei mit ganz einfach. Suche einen Vollautomaten im Privaten Haushalt (2 Erw. 2 Kids) mit dem wir unsere Freude haben bei allen Varianten.
    Preislich soll er bei um die 1.000,-€ liegen.

    Kann mich einfach nicht entscheiden.

    Im Moment bin ich bei :
    Siemens TE617503DE EQ. 6 700 Preis 878,-€
    Melitta E 970-306 Ci one touch Preis 649,-€ hier schreckt mich aber die immer angemerkte kalter Milchschaum ab.

    evtl.
    Siemens TI905501DE Preis: 1.139,-€
    Saeco HD8977/01 GranBaristo Avanti Preis: 1.233,-€

    Vielleicht kannst du mich in meiner Entscheidung unterstützen…

    Vielen Dank
    Dennis

  • Christian
    18 Mai, 2017

    Hallo Arne,

    wir wollen uns einen Vollautomaten zulegen, allerdings ist der einzige regelmäßige Kaffeetrinker meine Frau (ca. 3-4 Tassen am Tag).
    Am liebsten trinkt Sie, Kaffee Crema, Latte Macchiato und Cappuccino.
    Gelegentlich bekommen wir natürlich auch Besuch (Familie, Freunde).
    Das Angebot und die Funktionen sind erschlagend, deswegen die Frage an Dich, zu welchem Automaten würdest Du uns raten?

    Unsere Vorstellungen:
    – 2 Tassen Funktion
    – entweder Schaumlanze oder Möglichkeit die Milch aus einem Tetra Pack zu saugen
    – möglichst kompaktes Gerät
    – Brühgruppe entnehmbar

    Unser Budget: bis 650€ max.

    Vielen Dank im Voraus!

    Christian

  • FLutz
    5 Juli, 2017

    Hallo Ihr Kaffee-Freaks und Tester?
    Was ist eigendlich mit den Vollautomaten von Nivona? Speziell die Nivona CafeRomatica 768 wurde mir als überdurchschnittlich gut bewertetes System angeboten? Wer hat schon Erfahrungen mit Novena Vollautomaten gemacht?
    Gestern hat mir meine Jura nach 14 Jahren mit Dichtungsproblemen (Totalausfall wegen zu hoher Reparaturkosten) den Dienst gekündigt.
    Danke für Eure Rückmeldungen

  • Ute
    22 Juli, 2017

    Hallo Arne,

    ich habe grade ein Problem, vielleicht kannst Du mir bitte weiterhelfen?
    Habe bei Amazon einen Delonghi Magnifica S ECAM 22.110.B Kaffeevollautomaten gekauft, der in den nächsten Tagen geliefert wird (Kaufkriterien für den Kauf waren guter Kaffee –> auf Deiner Webseite gelesen ;o), geringe Größe, eingebauter Wasserfilter, viele positive Bewertungen, preiswertes Gerät).
    Gestern hat ein Bekannter gefragt, ob ich seine gebrauchte (aber wenig benutzte) Gaggia Titanium für 95€ abkaufen möchte, weil er sie nicht mehr braucht.
    Wir haben leider eine eher kleine Küche, also dementsprechend wenig Platz. Dort, wo sie stehen könnte, wäre dann wahrscheinlich leider kein Platz für Anderes, wie z.B. unseren Wasserkocher.
    Ich kann leider nicht persönlich bei dem Bekannten vorbeifahren, um die Maschine anzuschauen mangels Auto.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Würdest Du auf das Angebot von der Gaggia eingehen? Klarer Vorteil ist natürlich, dass sie aus Metall ist. Nachteil ist, dass sich der Tank am Gerät hinten befindet und es vielleicht eher schwierig ist in der beengten Küche den Tank aufzufüllen. Zweiter Nachteil wäre, dass wir sehr hartes Wasser haben und wir zusätzlich einen Wasserfilter aufstellen müssten…

    Bin grade ratlos und hoffe, dass Du mir evtl. weiterhelfen kannst? Mein Bekannter möchte morgen schon Bescheid wissen.
    Achso, noch eine zweite kleinere Frage – sind die Abmessungen der Gaggia mit (Höhe x Breite x Tiefe) 375x290x425mm richtig? Habe mehrere Quellen und jede Webseite sagt was Anderes..

    Liebe Grüße und vielen Dank vorab,
    Ute

  • Umberto MARZANO
    22 Juli, 2017

    Hallo Arne
    Du bist einfach Spitze !!! Deine Tests über die Kaffeemaschinen sind sehr wertvoll
    und hilfreich . Kannst du mir bitte helfen ? Ich brauche unbedingt deine Empfehlung.
    Ich habe eine Kaffeemaschine Miele CM 7500 online bestellt und werde sie nächste
    Woche erhalten. Ich wohne in der Schweiz nicht weit weg von der Firma Jura und habe bisher Jura Kaffevollautomaten gekauft. Meine aktuelle Kaffeemaschine ist eine Jura Impressa Z5. Leider ist sie nun defekt und hätte deshalb repariert werden sollen.
    Ich habe mich für die Anschaffung einer neuen Maschine entschieden, da meine Jura
    schon 7 Jahre alt ist und einige Reparaturen erlitten hat. Vor dem Kauf war ich sehr
    unentschlüssig zwischen einer Jura Z8 Alluminium oder einer Siemens EQ9
    TI909701HC oder einer Miele CM 7500. Ich habe mich für die letzte entschieden.
    Für mich entscheidend ist die Geschmacksqualität am Schluss in der Tasse von Ristretto, Espresso oder von einem normalen Kaffee oder Cappuccino. Ich verwende hauptsächlich aethiopischen Kaffee, da dieser reizarm aber gleich sehr aromatisch und vollmündig ist. An einer Kaffeemaschine stelle ich als einzige Forderungen die Geschmacksqualität des extrahierten Kaffees (vorausgesetzt selbstverständlich dass die Kaffeequalität ausgezeichnet ist) und eine rasche, wirkungsvolle und einfache Entkalkung und Reinigung.
    Preis der Maschine, Spielereien mit Smartphone sind für mich nicht relevant.
    Habe ich mit der Miele CM 7500 die richtige Wahl getroffen ? Oder hätte ich die Jura Z8
    oder die Siemens EQ9 kaufen sollen ? Aufrichtigen Dank für deine wertvolle Antwort
    und die besten Grüsse aus der Schweiz.

  • Marcello Bono
    16 September, 2017

    Hallo Arne,
    Erst mal lob für diese Tolle Seite! Ich bin seit Wochen in der Überlegung mir einen neuen Vollautomaten zu kaufen,zur Zeit nutze ich eine Krups Siziliana die aber ihre beste Tage schon hinter sich hatte. Es gibt so viele Modelle zu den Unterschiedlichsten Preisen! Ich hatte mir 3 Modelle ausgeguckt und zwar die
    Krups Latte Smart
    Siemens EQ6 300
    Saeco Molito
    welche von den Maschinen kannst du mir empfehlen!

  • Caterina
    20 Oktober, 2017

    Hi Arne, Deine Seite ist einfach wahnsinn. Klasse was für tolle Videos und wieviele nützliche Tipps Du bereitstellst. Dank Dir habe ich den perfekten Vollautomaten endlich gefunden und bin begeistert. Wie machst Du das mit all den Kaffeevollautomaten. Hast Du die alle gekauft? 🙂 Liebe Grüße, Caterina

  • Harry K.
    31 Oktober, 2017

    Hallo Arne,

    das ist mal ne Seite, die umfassend informiert. Denn bei den Preisspannen sollte man schon genau wissen, wozu man einen Vollautomaten will.
    Aber eine Unklarheit habe ich noch:

    Neben Latte und Cappu trinken wir gern auch einfachen Kaffee. Hab da eine Kombi aus Mahlwerk/Pulver im Blick. Aber nicht schwarz, sondern mit etwas Milch. Geht das auch? Steht immer nur Milchschaum. Ob integriert oder über Schlauch aus der Packung, da muss ich noch abwägen.

  • Niko
    2 November, 2017

    Hallo Arne,
    bei der Internetrecherche bin ich auf deine Seite und deinen YouTube Kanal gestoßen und muss dir an der Stelle mal ein Kompliment machen. Auch für einen Neuling in der Welt der Kaffeevollautomaten sind deine Erklärungen super verständlich und hilfreich.
    Danke dafür!
    Nach vielen Jahren der Nutzung von normalen Kaffeemaschinen und einer Padmaschine möchten wir uns nun unseren ersten Vollautomat gönnen.
    Wir trinken gerne Cappuccino und Latte Macchiato, daher ist alles, was mit Milchschaum zusammen hängt, für uns ein wichtiges Kriterium.
    Nach ein wenig googeln und vergleichen bin ich bei Saeco hängen geblieben.
    Da sich das Gerät im mittleren Preissegment bewegen soll, schwanke ich aktuell zwischen den von dir ja gut bewerteten Geräten Saeco Incanto de Luxe und Saeco Picobaristo.
    Von der Ausstattung sind sie ja nahezu gleich, mal abgesehen von der komfortablen Einstellung des Mahlgrades bei der Picobaristo. Der Preisunterschied beträgt aber im Mittel, je nach Bezugsquelle, doch 200-300 Euro.
    Hältst du das für gerechtfertigt oder würdest du grundsätzlich eine andere Maschine bis maximal 1000 Euro empfehlen?
    Ganz lieben Dank schonmal für deine Mühe!
    Liebe Grüße
    Niko

  • Charles
    6 November, 2017

    Hallo Arne,
    Ich habe einen Saeco Granbaristo gekauft. Der milchschaum is nicht gut. Um 50ml Milchschaum zu machen braucht er 40ml wasser. Ein 50ml Kaffee 50ml Milch 50ml Schaum cappucino ist daher nicht möglich. Bei 50ml schaum habe ich 150ml Kaffee und Milch. Habt ihr da nichts bemerkt?

  • Benko
    15 November, 2017

    Hallo Arne,

    wie kann man die Getränke Parameter (Getränkemenge) wieder auf Werkseinstellungen zurücksetzen? Über Einstellungen –> Werkseinstellungen –> zurücksetzen ist dies leider nicht geschehen.

    Welche Milch empfiehlt du für die Verwendung. Ist kalte Milch empfohlen oder eher H-Milch mit Raumtemperatur?

    Danke vorab.

    LG Benko

  • Florian
    23 November, 2017

    Hallo Arne,

    wie viele hier, stehe ich auch gerade vor der Entscheidung welchen KVA ich mir zulegen soll. Besser gesagt, „uns“ zulegen soll, da er ein Geschenk zu Weihnachten für meine Freundin sein soll.
    Momentan stehen 4 Modelle zur Auswahl….
    – Melitta Caffeo CI
    – Siemens EQ6 300 oder 700 (ohne Plus)
    – Miele CM6350

    Preislich liegen diese Maschinen ja schon relativ weit auseinander und was den Geschmack angeht, denke ich mal, dass sie nicht weit auseinander liegen.

    Von der Handhabung gefallen mir die Geräte von Siemens und Miele sehr. Schön ist auch, dass ich direkt 2 Getränke beziehen kann. Jedenfalls bei Miele und der Siemens 700 Serie. Da wir aber nur zu zweit sind, ist es eigentlich kein muss.

    Unterscheiden sich die Maschinen großartig im Puncto „Geschmack“ oder geht es da eher um die Bereiche „Optik“ und „Bedienbarkeit“?

    Viele Grüße

    Florian

  • Jens
    1 Dezember, 2017

    Moin Arne,
    zunächst mal ein großes Kompliment.
    Tolle Seite tolle Tests, sehr ausführlich und nah an dem womit ein Endkunde was anfangen kann.
    Was Du auf der Seite noch einfügen solltest ist eine Suchfunktion (oder habe ich die nicht gefunden?)
    Da ich mir einen KVA zulegen möchte, habe ich mich natürlich bislang eher in dem Bereich aufgehalten.
    Ich habe jetzt 2-3 Kandidaten näher ins Auge gefasst, nun würde mich natürlich Deine fachliche Einschätzung Interessieren.
    1. Miele CM 6350
    2. Miele CM 7500
    3. Siemens EQ 9 S500/S700
    Für mich wichtig ist neben den, ich denke mal selbstverständlichen guten Kaffeerlebnissen, eine Hochwertige Verarbeitung und ein toller Service der Hersteller.
    Kannst Du dazu mal Deine Meinung sagen?

    Ansonsten, mach weiter so, echt klasse

    Grüße
    Jens

  • Sebastian
    12 Dezember, 2017

    Hallo,

    ich bin auch auf der Suche nach einem KVA, und im Moment noch Besitzer einer Nespresso Maschine.
    Ich trinke zu 95% Lungo´s mit etwas Milich aus der Nespresso. Im Moment trinke ich so um die 5-10 Tassen pro Tag. Da der Konsum eben in den letzten Monaten dahin gestiegen ist, wollte ich auf einen KVA wechseln, da mir die Nespresso so zu teuer und der Müll zu viel wird.
    Hab ihr auch eine Empfehlung für Leute die hauptsächlich Lungo trinken, da man meist nur von Espresso oder Latte liest?

    Milchaufschäumer etc. sind natürlich nicht schlecht, aber hat keine Hauptargument für mich.
    Wichtig wäre mir noch das alles leicht zu reinigen ist, hätte keine Lust täglich irgendwelche Milchbehälter mit Schläuchen etc. aufwendig zu reinigen. So einfach wie möglich halt.

    MfG
    Sebastian

  • Rainer
    16 Dezember, 2017

    Hallo,
    seit langer Zeit trage ich mich mit dem Gedanken einen „Kaffeevollautomaten“ zu kaufen.
    hierbei hab ich eigentlich folgende Favoriten :
    – EQ9 connect
    – Jura Z8
    wir sprechen hier von high end Geräten die doch eigentlich sofort voll und ganz überzeugen sollten.
    Nur leider hört man immer wieder das die EQ9 ein Probleme mit der Brühbaugruppe hat. Hierbei handelt es sich wohl um rein mechanisches Probleme. Kannst du hierzu irgend etwas betragen wie es zu diesem Phänomen kommt oder ist die Bezeichnung Montaggerät eher zutreffend.
    Zur Jura Z8 hab ich bis jetzt nix gehört oder gelesen im Netz, ist das wirklich so oder hab ich da was übersehen?
    Des weiteren habe ich vor das erworbene Produkt einmal jährlich professionell vom Hersteller warten, reinigen bzw. nachbereiten zu lassen. Oder ist ein Zyklus von zwei Jahren eher angebracht.
    Danke schon mal im voraus für deine Info
    Ps: vielleicht hab ich dann das Teil der Begierde ja schon dieses Jahr unterm Weihnachtsbaum.
    Schöne Weihnachten Rainer

  • Klaus Trötzschel
    18 Dezember, 2017

    Klaus 18.12.2017

    Hallo Arne,
    einen recht schönen guten Abend.Wir haben seit 4 Jahren einen kaffevollautomaten
    Cafe Bonitas von der Fa. TEX FORCE GmbH .Damaliger Preis 299.-€.Eigentlich sind wir sehr zufrieden mit dieser Maschine schlieslich haben wir inzwischen 11000 Brühungen
    durchgeführt. Doch jetzt habe ich das Problem das sich der Mahlgrad Bohne nicht mehr richtig einstellen läßt .Ich muß dazu sagen wir sind ausschlielich richtige Kaffeetrinker und kein Latte macciato oder Cappucino trinker.
    Nun haben wir uns gedanken gemacht und wollen uns einen neuen Automaten zulegen .Der muß aber nicht zwingend Latte u.Cappuccino machen ,vielleicht kannst du uns beider Suche helfen und einen entsprenden Automat empfehlen .
    Mit vielen Grüßen
    Klaus

  • Mandy
    4 Januar, 2018

    Hallo Arne

    Ich suche einen kaffeevollautomaten der heißen Kaffee und heißen super milchschaum
    macht
    Ich bin ein milchschaum trinker
    Leider kann man in den Geschäften den milchschaum nicht testen
    Es wäre auch wichtig das man den milchschlauch in die milchtüte hängen kann
    Vielen Dank für deinen Rat

  • Bernd L.
    9 Januar, 2018

    Schade das hier keine Nivona getestet werden.
    Hat das einen besonderen Grund?

  • Elena Hammel
    11 Januar, 2018

    Hallo Arne,
    Ich benutze SIEMENS Kaffeevollautomat TE653501DE Kaffeevollautomat EQ.6 plus s300, 1,7l Tank und benutze kein Wasserfiter, weil ich habe Wasserhärte 1. Aber ich muss 2 x in d. Woche entkalken. Ist das überhaupt normal?

    LG Elena

  • Werner W.
    5 März, 2018

    Ich hab dieser Tage eine NIVONA 788 gekauft, nachdem ich einiges an Infos und Testergebnisse eingeholt aber auch mit anderen Herstellern verglichen hatte. Unsere alte Saeko mussten wir leider tauschen, mit deren Kaffeeergebnis wir jedoch zufrieden waren.
    Die NIVONA macht einen doch merklich besseren Kaffee, aber wirklich erst nachdem jeder seinen Geschmack getroffen hat.
    Mein Favorit ist der echte Verlängerte ( Americano) denn dieser wird nur zur Hälfte aufgebrüht und mit Heißwasser aufgefüllt. Er hat dadurch wenig Säure, das kann meines Wissens nur Nivona.
    Wichtig wäre generell einen Wasserfilter zu benützen und dunkler, gut geröstete Bohnen verwenden, da diese weniger Öle enthalten und die Teile weniger verkleben.
    Bereut hab ich den Kauf nicht
    lg Werner

  • Martina
    18 März, 2018

    Guten Abend Arne,

    die von Dir vorgenommenen Bewertungen der Kaffeevollautomaten ist ausgezeichnet, bringt aber einem Leihen wie mich, mächtig durcheinander.
    Ich habe schon nächtelang im Internet recherchiert, welchen Kaffeevollautomaten ich mir kaufen sollte und habe mich schon auf einem Typ festgelegt. Aber nach Deinen Ausführungen und Bewertungen der vielen Modelle von Kaffeevollautomaten habe ich alles gecancelt.
    Ich suche einen Kaffeevollautomaten, der sowohl ordentliche Einzeltassen brüht mit den dazu gehörigen Funktionen wie Milchschaum, aber auch die Möglichkeit lässt einmal eine Kanne zu füllen.
    Welchen aktuellen Kaffeevollautomaten würdest Du mir empfehlen?

    Mit freundlichen Grüßen

    Martina

  • Arne
    19 März, 2018

    Für „schwarzen Kaffee“ gerade in größeren Menge würde ich persönlich immer eine Kaffeemaschine vorziehen. Wie den Moccamaster und eine Kaffeemühle extra. Kommt das für dich auch in Frage? Möglicherweise mit einem extra Milchaufschäumer.

  • Prokein Dirk
    19 März, 2018

    Hallo Arne,

    auch ich Reihe mich ein bei den „Suchenden“ 🙂
    Uns wurde am Wochenende die „Delonghi ECAM 656.55“ vorgeführt und wir waren sehr angetan vom Gesamtkonzept.
    Vor allem von den wirklich heissen Milchgetränken und der Reinigung waren wir begeistert.
    Hattest Du die evtl. schonmal im Test bzw. ist da etwas geplant ?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Dirk

  • Martina
    19 März, 2018

    Hallo Arne,
    die größere Menge Kaffee wird nur selten (zu Feierlichkeiten) benötigt.
    Mit der Anschaffung eines Kaffeevollautomaten wollte ich Geräte in der Küche (Kaffeemühle, Kaffeemaschine und Milchaufschäumer) einsparen. Bis jetzt filtern wir 4 Tassen Kaffee täglich. Mit so einem Automat könnte dann jeder seine Lieblingssorte täglich bekommen (1 Cappuchino, 2 Kaffee-Latte, 1 Espresso). Und wenn der Besuch mal einen Mocca möchte, ist das auch möglich.
    Was ist da zu empfehlen?
    Danke schon mal vorab
    Martina

  • Arne
    20 März, 2018

    Ich hatte die DeLonghi Primadonna Elite ECAM 656.55.MS noch nicht im Test. Es ist aber ein guter Kaffeevollautomat.

  • Arne
    20 März, 2018

    Probiere am besten mal den Kaffeevollautomaten Finder aus. Dort kannst du auch eingeben in welcher Preisklasse du suchst.

  • Markus
    30 März, 2018

    Hallo Arne!

    Chapeau! Deine Seite ist wirklich toll. Du steckst sehr viel Herzblut in diese Seite. Echt super. Man kann sich hier wirklich stundenlang aufhalten….langweilig wird es dabei nicht 🙂
    Ich würde großen Wert auf einen Tipp deinerseits legen. Es geht um die Anschaffung eines KVA (auch für Mischgetränke, Latte etc.) für unser Büro. Die tägliche Bezugmenge liegt mit dem jetzigen Automat (Saeco Magic Comfort, 20.000 Bezüge !) so um die 25 Kaffee . Mit der Möglichkeit von Mischgetränken wahrscheinlich höher!
    Im privaten Bereich habe ich auch einen KVA (Barista T von Melitta). Mit diesem Gerät bin ich eigentlich sehr zufrieden, hatte allerdings bereits nach knapp einem Jahr schon Probleme mit der Maschine (nach ca. 2000 Bezügen)…Der Kaffee lief nicht mehr in die Tasse, sondern in die Tropfschale. Da ich noch Garantie hatte, habe ich die Maschine eingeschickt. Gepflegt habe ich das Gerät wirklich wöchentlich! Funktioniert wieder tadellos…Allerdings habe ich bedenken, wenn ich die Maschine im Büro einsetzen möchte. Da kommen wir in einem Jahr locker auf 5000 Bezüge. Ob das die Maschine mitmacht? Zudem habe ich gelesen, dass ein Bezug von z.B. Latte doppelt zählt!? Kann das sein?
    Wäre als Alternative die TE 657F03DE EQ 6 Plus Extra etwas? Was halte die Geräte aus ? Bei einer Investition von knapp 1000 € sollte das Gerät schon einige Zeit guten Kaffee brühen…
    LG Markus

  • Arne
    30 März, 2018

    Hi Markus,

    alle genannten (und von mir getestet) Haushaltsgeräte sind damit überfordert. Außerdem müsstet ihr das Teil ständig nachfüllen. Für Büros macht WMF gute Geräte. Das wird aber auch deutlich teurer. Solltet ihr so einen anschaffen dann bitte nieeee zusammen mit dem Kaffee. Den würde ich extra und ohne Vertrag ordern.

  • Sibylle Arndt
    3 April, 2018

    Hallo Arne,

    leider ist meine Jura Impressa E25 (Baujahr 2007) wohl nicht mehr zu reparieren. Anscheinend ist sie auch nur noch 80 Euro wert lt. Reparaturfirma (Reparatursoll 255,- kosten)

    Ich hätte gern ein neues Gerät, kann aber leider nicht mehr als 400 Euro höchstens anlegen. Ich war schon öfter auf Deiner Seite bin mir aber immer noch nicht schlüssig.

    Nun habe ich ein Angebot für eine SEVERIN KV 8090; im Werksverkauf vor Ort für derzeit 300 Euro.
    Kennst Du diese Maschine ??

  • Arne
    5 April, 2018

    Hallo Sibylle, die kenne ich noch nicht – werde sie aber auf jeden Fall noch testen. Das ist der erste Vollautomat des Herstellers. Ob das gut oder schlecht ist wird sich zeigen. Ich persönlich würde aber in dieser Preisklasse auf eine Delonghi zurückgreifen.

  • Gabriel
    11 April, 2018

    Hallo Arne,
    Ich bin Lehrer und nachdem unser bisheriger Vollautomat an der Schule den Geist aufgegeben hat, sind wir nun auf der Suche nach einem neuen. Hast du Tipps für uns bzgl. dieser Anschaffung? Aufgrund der Menge des täglichen konsumierten Kaffees (wir sind circa 60 Kollegen) sollte es ja möglichst eine Maschine mit gutem Mahlwerk und langer „Laufzeit“ sein.
    Liebe Grüße, Gabriel

  • Arne
    12 April, 2018

    Hallo Gabriel, die von mir getesteten Kaffeevollautomaten sind eher was für private Haushalte. Bei 60 Nutzern sollte ihr etwas größeres in Betracht ziehen. Schaut mal bei WMF. Viele Grüße, Arne

  • Paul
    26 April, 2018

    Zitat: Es handelt sich um die Luxusversion des Saeco Incanto.

    Da muss ich dir widersprechen. Incanto und Gran Barista sind zwei völlig andere Maschinen.
    Die Incanto ist eine Minuto mit Edelstahlfront, ansonsten technisch identisch. Gran Barista hat, wie du sicher bemerkt hast, eine andere (keine Saeco) Brühgruppe und ist technisch anders aufgebaut.

    Grüße Paul

  • M. Ludwig
    3 Mai, 2018

    Hey Arne,
    pflichtschuldigst erst mal vielen Dank für deine Tests.
    Ich möchte einige Erfahrungen beisteuern, da eines mir zu kurz zu kommen scheint:
    Das Verhalten der KVA nach einiger Zeit. Und zwar unabhängig davon, welche Zubereitungen so präferiert werden. Ca. 12 Jahre hatte ich eine Jura E45. Wenn man die jährlich gewartet hat, also die gesamte Brühgruppe ausgebaut und Verschleißteile ersetzt hat, dann läuft sie auch so lange, dann war aber Schluss. Zu viele Teile aus dem Heiz-und Wasserkreislauf hätten ersetzt werden müssen.
    Danach kam ein, immerhin € 500.- teurer Krups-KVA namens 8050B. zu dem will ich keine Worte verlieren, er ist/war einfach Sch…..
    Und das trotz Wartung. Ebenfalls mit fest verbauter Brühgruppe.
    Vor einiger Zeit nun schoss ich mir in den Kleinanzeigen der Bucht eine seltsame Maschine namens „Villa Spidem“, das ist ein einfacher Nachbau der alten Saeco Vienna. Der hat kein Display, der warnt nicht vor gähnender Leere im Wasserbehälter und auch nicht bei Kaffeemangel. Die Auffangbehälter sind klein. Alles ist aus Plastik. Der würde hier nie Erwähnung finden, ok, neu gibt es das Teil wohl auch nicht mehr zu kaufen. Aber:
    Er ist kinderleicht zu warten, es gibt keine Ecke, da sich Schimmel ansetzen kann,
    die BG ist mit zwei Handgriffen draussen (und wieder drinnen) – großartig – und die Hauptsache: es kommt 1a Kaffee heraus, nachdem man mit dem Mahlgrad und der Kaffeemenge etwas herumgespielt hat. Milch kann er auch aufschäumen, was ich allerdings noch nie tat, denn ich will einfach Kaffee trinken! Ein paar Jahre hat er auf dem Buckel, aber er funktioniert ( und hat mich € 50,- gekostet).
    Was ich mit dem ganzen Sermon sagen will: Je mehr Gimmicks und Spielereien, um so anfälliger und teurer das Ganze. In meiner Fa. stehen etliche Juras und Mieles herum, da jeder nur seinen Kaffee zieht und sich keiner um die Maschinen kümmert, sind sie alle ständig beim Service.
    Generell würde ich zu den Maschinen auf deiner Seite gern wissen, wie sich sich so schlagen, auch über die Garantiezeit hinaus. Denn das sind Infos, die bei den aufgerufenen Preisen fast wichtiger sind als das Aussehen.
    Nix für ungut 😉 und bis denne …

    Matthias

  • hersp58
    24 Mai, 2018

    Hallo,
    Deine Kritik an den Jura-Maschinen kann ich so nicht nachvollziehen. Ich habe bisher 2 Gebraucht-Mittelklasse – Geräte mit vielen Büroeinsätzen genutzt und war voll zufrieden. Die beschriebenen Nachteile, wie zu wenig Platz für die Tassen, Mahlgeräusche, Kunststoffhaptik sind zwar vorhanden, nehme ich aber gerne in Kauf. Wer etwas Stabiles in Metall mit viel Platz braucht, muss eben zu den teuren Geräten greifen, die es von Jura auch gibt. Beim Milchschaum musst Du was falsch gemacht haben. Alternativ käme für mich nur Saecco in Frage. Mit den übrigen Marken kann ich nichts anfangen.

  • Gerd Porzky
    26 Juni, 2018

    Hallo,
    wir suchen einen Automaten für unser Geschäft. Er soll nur Kaffee kochen können und Espresso zubereiten. Kein Milchschaum usw.
    Wir brauchen ca. 15 Tassen pro Tag.
    Gibt es eine Empfehlung?
    Vielen Dank

  • Arne
    27 Juni, 2018

    Hallo Gerd, schaut euch doch mal den Caffeo CI an. Beste Grüße, Arne

  • nedstark
    6 Juli, 2018

    hello can you recommend me a machine from amazon.de under 400 euro.seller must be amazon.de bacause i will buy from another country and tax+shipment is better in this way.i like latte what you think about delonghi’s lattecrema system is it really better then others?
    i can also buy machine+milk frother iin 400 euro.if its good.i dont like steam wand.hope you can help.

  • Yvonne und Peder
    4 August, 2018

    Hallo Arne

    Vielen herzlichen Dank für Deine tolle Seite – Du bist der absolute Kaffee(Automaten)-Spezialist. Soeben sind wir über das Thema „Schimmel“ gestolpert!!! Wir haben einen Bosch-Kaffeevollautomaten Benvenuto B70 und gerade dessen 10-jährigen Geburtstag gefeiert. Wir reinigen den Wassertank und sonst alles für uns zugängliche täglich und lassen auch die Reinigungs- und Entkalkungsprogramme regelmässig laufen. Das genügt jedoch sicher nicht und ab und zu ist der Kaffee in der Tasse beinahe ungeniessbar d.h. er riecht schlecht und auch nach Verbranntem. So wollen wir uns einen neuen Vollautomaten kaufen d.h. vielleicht. Da wir keine Milch aufschäumen wollen, benötigen wir nur einen Automaten für den Morgenkaffee, ca. 5-6 Tassen täglich und haben Delonghi 22.110/22.113/23.210 näher ins Auge gefasst. Das Thema Schimmel bleibt aber weiterhin bestehen und wir haben nun eine heisse Frage an Sie: Kaffeevollautomaten gut und bequem – ABER wie sieht es beim Thema Schimmel bei unserer Nespresso-Maschine Citiz Krups aus? Auch hier reinigen und trocknen wir täglich alles abnehmbare, aber ist dann auch noch Schimmel zu befürchten? Müsste hier eventuell von unten her der Innenraum täglich peinlichst genau gereinigt und getrocknet werden oder sehen Sie dies nicht als nötig. Auch dem Kapsel-Raum haben wir bis heute keine so grosse Beachtung beigemessen. Wir sind gespannt auf Ihre Antwort – natürlich muss hier die Frage betreffend Preis (Bohnen / Kapseln) total ausser acht gelassen werden, was aber nicht weiter schlimm ist, wenn die Nespresso-Variante ohne Schimmel genossen werden kann.

    Vielen Dank im Voraus und beste Grüsse aus der Schweiz

  • Mareen
    23 August, 2018

    Hallo Arne,

    ich suche gerade eine neue Kaffeemaschine für unser Büro. Deine ausführlichen Tests helfen mir hier sehr weiter – gerade die Feineinstellungen interessieren mich, da von vielen Seiten ja doch immer kommt „Ist ein Vollautomat – teuer und Kaffee ist halt kacke.“
    Wir haben im Büro eine Melitta bar-cube (die macht Zicken und fliegt raus) und eine Schaerer Coffee prime. Zu beiden finde ich aber hier keine Testberichte bzw. von Schaerer gar keine.
    Nun schwören einige Menschen im Netz ja auf die Teuren (Bei Kaffeevollautomaten kann man ja nur Jura, WMF oder Schaerer nehmen!“), nur würde ich gerne wissen: Sind sie es wert? Hast du da Erfahrungen zu? Wenn ich mir den Test vom Q9 durchlese wüsste ich nicht, warum ich 5000€+ für eine Kaffeemaschine ausgeben sollte… Ein direkter Wasseranschluss ist ein MUSS, ansonsten sehe ich nicht, was ein 20-Personen-Büro von einer Kaffeemaschine mehr erwartet als eins mit 10 Personen. (personalisierte Einstellungen brauchen wir nicht. Da gibt es dann einfach ein paar Profile – die meisten Trinken aber „halt Kaffee“. Einigen von uns reicht das nicht)

    Lange Rede, kurzer Sinn: Kannst du etwas zu den teuren Schaerer-Jura-WMF-Maschinen im Vergleich zu den (auch nicht billigen) Q9 oder CM7500 Maschinen sagen? Ich verstehe nicht, wo der Preisunterschied von über 3000€ herkommt..

    Gruß und Danke
    Mareen

  • Tanja
    13 November, 2018

    Hallo Arne,

    dein Blog, die Testberichte, Videos… ist wirklich richtig richtig gut. Da steckt bestimmt wahnsinnig viel Arbeit dahinter. Danke dafür.

    Ich bin auch einer dieser Kapselmaschinennutzer und habe aktuell noch die „Tassimo My Way“ von Bosch. Ich finde sie geschmacklich zwar gut, aber würde doch gerne umsteigen auf einen Kaffeevollautomaten (weg vom vielen Kapselmüll und hin zu mehr Möglichkeiten und Frische). Lange Zeit wollte ich keinen KVA. Ganz abgesehen von den hohen Preisen hatte ich noch die verschimmelten KVA aus der Kanzlei, in der ich gearbeitet habe, im Kopf. Das waren Jura-Geräte und eben nicht mit herausnehmbarer Brüheinheit. Und in einem großen Büro fühlt sich häufig keiner für eine ordentliche, oft zeitintensive Reinigung verantwortlich. Nun bin ich mittlerweile doch ein Genusskaffeetrinker geworden. Allerdings trinke ich eher die Varianten mit Milch und bin sicher etwas flexibler geschmacklich als ein professioneller Barista (mit viel Milch schmeckt auch ein bitterer Kaffee wieder milder). Ich bin also kein Experte. Daher bin ich froh, durch dich nun viel mehr Ahnung bekommen zu haben, sowohl von den Geräten als auch von allem drumherum. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin zufällig mal auf die Siemens eq.6 S800 im ShoppingTV gestoßen. Die ist wohl auch gut. Aber ich wollte mich erstmal ausführlich informieren, bevor ich mich von so einem Tagesangebot spntan unter Druck setzen lasse. Mittlerweile weiß ich, dass es noch gleichwertige Siemensmodelle gibt mit kleinen Unterschieden, die aber eher sogar noch besser sind und das bei gleichen Preisen. Preise vergleichen lohnt sich bei KVA wirklich, habe ich festgestellt. Momentan tendiere ich zur „Siemens eq.6 plus extraklasse“. Die scheint von den Funktionen ja gleich zu sein wie die plus S700, nur eben mit Kannenfunktion, was ich sehr praktisch finde, denn eine normale Kaffeemaschine besitze ich nicht und würde so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

    Was mich jetzt noch interessieren würde (sorry, falls das schon erwähnt wurde, die Internetseite ist so informativ, dass ich noch nicht alles durchgelesen habe): Du hast mal in einem Video von Bohnentests gesagt, dass die Preise für gute Kaffeebohnen so zwischen 20 und 40 Euro liegen. Das bezog sich glaube ich auf ein Kilogramm? Wie viele Tassen bekommt man denn wohl aus so einem Beutel? Kann man das überhaupt sagen? Kommt vermutlich aufs Getränk an… Ich frage mich einfach, was an Kosten auf mich zukommt. Unsere Tassenanzahl am Tag liegt vermutlich unter 10.

    Ansonsten nochmal ganz herzlichen Dank für die ganze Mühe und die wirklich gut verständlichen Erklärungen. Das ist eine große Hilfe. Es macht auch Spaß, deine bzw. eure Videos anzuschauen. Weiter so. 🙂

    Liebe Grüße
    Tanja

  • Frank H.
    23 November, 2018

    Hallo Arne,

    ich finde Deine Seiten total interessant!!! Auch wenn immer subjektive Eindrücke eine Rolle spielen, fühle ich mich durch Deine Seiten gut beraten.
    Ich stehe mehr auf normalen Filterkaffee, den ich natürlich gerne aus frisch gemahlenen Bohne nehme. Wichtig ist mir dabei aber, dass ich oft nur einen Becher haben möchte und nicht eine ganze Kanne. Was gibt es außer der Gastroback 42712 für eine Maschine mit Mahlwerk, die sich nur soviel Wasser nimmt, wie man Kaffee haben möchte?

    Gruß Frank

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