Miele CM 5500 Kaffeevollautomat im Test

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Ein Kaffeeautomat in Rosé Gold Pearl Finish – Das klingt erst einmal nach einem Gerät, das viel Wind um den Look und damit möglicherweise wenig Wind um die Technik macht. Aber weil es sich um ein Miele-Gerät aus der beliebten CM-Reihe handelt, sollten wir diese Vorurteile grundsätzlich streichen.

Miele CM 5500 im Test

Ein Kaffeeautomat in Rosé Gold Pearl Finish – Das klingt erst einmal nach einem Gerät, das viel Wind um den Look und damit möglicherweise wenig Wind um die Technik macht. Aber weil es sich um ein Miele-Gerät aus der beliebten CM-Reihe handelt, sollten wir diese Vorurteile grundsätzlich streichen.

Schon vor ewigen Zeiten habe ich den Miele CM 7500 getestet, ein riesiger, teurer Klopper, der aber dennoch sehr ordentlichen Kaffee gemacht hat. Auch die etwas kleinere und günstigere Miele CM 6350 Black Edition war ziemlich edel und recht überzeugend.

Mit dem Miele CM 5500 stelle ich euch nun das neueste Kind der CM-Reihe vor, das gerade erst auf den Markt gekommen ist und das wir beim Coffeeness-Besuch auf der IFA 2017 ein bisschen ignoriert hatten, weil unser Testvorhaben eh schon feststand.

Der Miele CM 5500 hat dabei seinen älteren Brüdern von Anfang an viel voraus: Der Look ist Millenial-gerecht und zeitgemäß wie nur irgendwas. Die Maße sind wesentlich kompakter und der Startpreis liegt zur Abwechslung mal unter 1.000 Euro.

Das Gesparte ist gut in hochwertige Kaffeebohnen angelegt, sonst bringt euch auch der beste Vollautomat nichts. Also habe ich unseren hauseigenen Coffeeness-Kaffee genommen und probiert, ob er im CM 5500 funktioniert. Immerhin ist das kräftige Aroma mit schokoladiger Note extra für solche Maschinen konzipiert. Ich verrate euch jetzt die optimalen Einstellungen am Miele, damit ihr den vollen Geschmack aus dem fair gehandelten Brasilianer herauskitzelt.

Auf Facebook macht dieser Vollautomat mächtig Wirbel und ihr habt mich immer wieder gefragt, wann denn nun endlich der Test kommt und was ich von diesem Gerät halte. Ziemlich viel, soviel kann ich euch im Vorfeld schon verraten.

Der Miele CM 5500 Kaffeevollautomat im technischen Überblick

EintragEintrag
HerstellerMiele
NameCM 5500
ArtKaffeevollautomat
Brühgruppe herausnehmbarJa
GehäusematerialPlastik roségold
MilchschaumsystemAutomatisch (Cappuccinatore)
DisplayJa
AppNein
BenutzerprofileJa (2 Profile)
Wassertank1,3 l
Minimale Auslaufhöhe8 cm
Maximale Auslaufhöhe12 cm
MahlwerkKegelmahlwerk Edelstahl
Bohnenfach200 g
Zwei Bohnenfächer/-kammernNein
Mahlgrade5 Stufen
KaffeepulverfachJa
KannenfunktionJa
Kaffeegetränke auf KnopfdruckAlle Kaffee- und Milchspezialitäten
Temperatur Kaffee einstellbarJa
Temperatur Milch(-schaum) einstellbarNein
2-Tassen-FunktionJa
HeißwasserfunktionJa
Heiße-Milch-FunktionJa
Nur Milchschaum beziehenJa
WasserfiltereinsatzJa
Gewicht9,5 kg
Maße (Höhe x Breite x Tiefe)46 x 24,1 x 36 cm

An Zubehör ist im Lieferumfang enthalten:

  • Entkalkungsmittel
  • Reinigungstabletten
  • Miele Kaffee 250 gr. (nicht so toll)
  • Kaffeelöffel für Pulverkaffee
  • Betriebsanleitung

Die Werte allein machen den Miele CM 5500 schon auf dem Papier in jeder Hinsicht zu einem recht kompakten Gerät: wenig Platzbedarf, wenig Wasser, wenig Bohnen, wenig Profile.

Auch im Testvideo seht ihr, was das in der Realität heißt. Dort hatte auch ein Nutzer gefragt, was die wesentlichen Unterschiede zwischen dem CM 5500 und dem CM 6350 sind. Das will ich hier gern beantworten:

  1. Der CM 5500 Vollautomat ist kleiner, leichter und wirkt optisch moderner
  2. Es gibt keinen mitgelieferten Milchbehälter, nur den Schlauch
  3. Der CM 6350 hat mehr Nutzerprofile sowie eine beheizte Tassenablage
  4. Der CM 6350 hat eine programmierbare Ein- und Ausschaltzeit und schlicht mehr Funktionen

Grundsätzlich ist der CM 5500 also eine abgespeckte Version des CM 6350, was sich definitiv auch im Preis niederschlägt. Ihr könnt euch bei Miele merken: je kleiner die erste Zahl des Modellnamens, desto niedriger das Preisniveau; je größer die restlichen Zahlen, desto aktueller das Gerät.

Der Miele CM 5500 Kaffeevollautomat – erster Eindruck

Ich wage zu behaupten, dass der Miele CM 5500 vor allem deswegen von vielen von euch so intensiv beäugt wird, weil er mit seinem Look ziemlich aus dem Rahmen fällt.

Das gilt in meinen Augen erstens für das Roségold-Finish. Diese Farbe klingt erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber bei diesem Gerät funktioniert sie hervorragend und sieht nicht nach dem Smartphone aus, das alle nur deswegen kaufen, weil es billiger als die schwarzen oder weißen Varianten ist.

Das liegt zweitens auch daran, dass das Design so überaus minimalistisch ist. Minimalismus wird bei der CM-Serie von Miele zwar schon immer großgeschrieben, aber im CM 5500 erstmals wirklich überzeugend umgesetzt.

Miele CM 5500 Kaffeevollautomat Milch

Obwohl der Vollautomat mit viel Kunststoff daherkommt, habt ihr nie das Gefühl, es mit einem Billiggerät zu tun zu haben. Das merkt man besonders, wenn der CM 5500 in Reih und Glied mit Konkurrenzprodukten im Elektrofachmarkt steht. Der Miele sticht sofort heraus und man will ihn einfach ausprobieren.

Insofern ist Miele zumindest schon einmal ein Coup gelungen: Sie haben den Trend-Haben-Wollen-Automaten für die Hipster-Millenial-Generation gebaut. Roségold: Check. Minimalismus: Check. Designbetonung: Check.

Außerdem ist der Automat im Gegensatz zu seinen Vorgängern ziemlich vernünftig bemessen und passt auch in kleinere Nischen. Da der Tank allerdings hinten entnommen wird, müsst ihr etwas Platz nach oben und zum seitlichen Greifen lassen.

Apropos Tank: Der ist mit seinen 1,3 Liter Fassungsvermögen recht knapp ausgefallen, was nur deswegen stört, weil die Maschine beherzt und häufig spült. Der Vorteil liegt aber auf der Hand: Ihr werdet praktisch dazu gezwungen, immer frisches Wasser zu nehmen.

Im Gegensatz zur anderen IFA-Neuheit, der Xelsis-Reihe von Saeco, setzt der Miele CM 5500 gerade nicht auf noch mehr Einstellmöglichkeiten, sondern bleibt in seinen Funktionen, sagen wir mal, vernünftig-praktisch.

Ihr könnt die wichtigsten Elemente von Milch über Schaum bis Temperatur – und natürlich den Mahlgrad – verstellen, tut dies aber in einem übersichtlichen und nachvollziehbaren Rahmen. Auch hier sehe ich viele Vorteile, schließlich müsst ihr nicht lange fummeln, um euer Wunschgetränk zu erhalten.

Nur die zwei mickrigen Benutzerprofile leuchten nicht ganz ein, bei Saeco gab es wenigstens sechs. Und wenn der Chip sowieso Nutzerprofile gebacken kriegt, würde es grundsätzlich keinen Aufwand bedeuten, wenigstens noch zwei mehr draufzupacken.

Ich wette, die gibt es in der nächsten (teureren) Version der CM 5500! Doch wenn ihr eh nur allein oder zu zweit immer jeweils einen bestimmten Kaffee trinkt, reichen auch zwei Profile völlig aus.

Reduziert ist auch das Display und kommt praktisch ohne Bildchen, Symbole und Schnickschnack aus. Das gefällt mir besonders gut, denn intuitiver lässt sich ein Kaffeevollautomat kaum bedienen.

Eine praktische Extrafunktion, die Kaffeevieltrinker schon bei anderen CM-Modellen begeistert hat, ist die Möglichkeit, bis zu 750 ml Kaffee auf einmal in eine Kanne laufen zu lassen. Die Kanne ist jedoch nicht im Lieferumfang enthalten.

In der Gesamtschau macht der Miele CM 5500 genau das, was die Zielgruppe von einem solchen Kaffeevollautomaten will: einen hochwertigen Eindruck, der durch sinnvolle Funktionalität ohne Gefrickel ergänzt wird. Und der Kaffee kann auch was. Gucken wir noch einmal kurz auf die wichtigsten Punkte im Überblick.

Vorteile des Miele CM 5500 Kaffeevollautomat

  • Einmaliges Design
  • Hochwertiger Eindruck und sehr gute Verarbeitung
  • Kompakte Bauform
  • akzeptable Betriebslautstärke
  • Sehr einfache Bedienung
  • ausreichende Einstellmöglichkeiten
  • verstellbares Mahlwerk
  • entnehmbare Brühgruppe
  • Nutzerprofile
  • Einfache Reinigung
  • Macht ordentlich heißen Milchschaum (bzw. heiße Milchgetränke)
  • Sehr leckerer Kaffee schon in den Grundeinstellungen

Nachteile des Miele CM 5500 Kaffeevollautomat

  • Kein Milchbehälter.
  • Sehr kleine Auffangschale die spät Laut gibt, dass sie voll ist.
  • Kein Espresso unter 30 ml zu haben.

Der Miele CM 5500 Kaffeevollautomat im Einsatz

„To brüll or not to brüll“ ist bei diesem Vollautomaten die Frage. Während das Keramikmahlwerk des CM 5500 in meinen Augen durchaus einen verträglichen Sound macht, sieht das ein Kommentator unter dem Testvideo vollkommen anders.

Ich erkläre einmal mein Empfinden: Der Siemens EQ 9 Vollautomat und der Siemens EQ 6 Plus sind definitiv leiser, kosten dabei aber auch ein büschen mehr. Der CM 5500 liegt meiner Ansicht nach vollkommen im Mittelfeld seiner Preisklasse – weder super leise, noch übermäßig laut.

Ich finde auch, dass das Mahlgeräusch hier eine besondere Qualität hat. Es ist recht hoch und kompakt, das Mahlwerk rüttelt und rödelt nicht so rum, weshalb der Sound insgesamt nicht ganz so nervig ist wie bei manch anderen Geräten.

Falls ihr so gar keine Lust auf Einstellereien habt, ist das beim CM 5500 nicht schlimm. Denn die voreingestellten Parameter für die Getränke funktionieren in der Tasse hervorragend. Nur die Mindestmenge für Espresso von 30 ml ist zu hoch und leider kommt ihr da auch nicht drunter.

Aber: Den Mahlgrad würde ich immer noch einmal ein bis zwei Stufen feiner stellen, dann kommt wirklich ein überzeugender Kaffee aus dem Auslass!

Solltet ihr doch etwas mehr verstellen wollen, müsst ihr dazu jeweils nur die Getränketaste länger drücken und kommt dann ins Einstellmenü. Dabei könnt ihr euer Getränk quasi „live“ verändern, während es in die Tasse läuft. Das macht richtig Spaß und ist auch richtig sinnvoll.

Das gilt besonders für die ewige Frage nach der individuell liebsten Milchtemperatur. Die könnt ihr zum Beispiel beim Latte vor allem über das Mischverhältnis von heißer Milch und weniger heißem Schaum einstellen.

Und ja, der Miele CM 5500 kann ordentlich heiß, wenn er will!

Dass bei dieser Maschine kein Milchbehälter dabei ist, hat gute und schlechte Seiten. Einerseits könnt ihr den Schlauch direkt in die Milchtüte hängen und spart euch zusätzliches Equipment. Andererseits sind Behälter oft hygienischer, vor allem, wenn ihr sie nicht bis ganz oben vollkippt.

Die Abtropfschale aber ist in jedem Fall ein Nachteil. Denn die Maschine lässt sie ordentlich volllaufen, bevor sie euch sagt, dass eine Leerung ansteht. Kommt damit mal ohne Tropfen und Schwappen zum Waschbecken!

Wie schon erwähnt, spült die Maschine oft und gerne, und ihr könnt den Schlauch auch in eine Halterung in der Schale stecken und gründlich durchspülen. Eine häufige Abtropfschalenleerung ist also fast zwangsläufig nötig.

Darum bin ich auch überzeugt, dass die Maschine nur für kleinere Haushalte bzw. geringeres Kaffeeaufkommen gedacht ist. Im Büro o.ä. würden euch kleiner Tank und kleine Abtropfschale schnell auf den Keks gehen.

Espresso und Café Creme aus dem Miele CM 5500 Kaffeevollautomat

Für diesen Test habe ich einen tiptop Espresso von Elephant Beans genommen. Die Rösterei aus Freiburg spielt aktuell auch bei Coffeeness eine große Rolle, weil sie richtig guten Kaffee macht.

Der Café Bob-o-Link aus Brasilien hat den richtigen Mix aus Frucht, Süße und Körper gefunden und ich war vom Ergebnis im Miele CM 5500 sofort sehr begeistert. Natürlich verwende ich aktuell unsere eigenen Kaffeebohnen:

Bester Kaffee für den Miele CM5500

Coffeeness Kaffee für Vollautomaten Miele CM5500

Wir haben einen Kaffee extra für Kaffeevollautomaten entwickelt. Er ist hervorragend geeignet für alle Getränke aus dem Miele CM5500. So gelingt der Espresso, schwarzer Kaffee und Latte Macchiato. Hier geht es zu unserem Shop für unseren Kaffeevollautomaten Kaffee.

Denn mit altem und schlechtem Kaffee bringen auch die besten Einstellungen nichts. Nur wer oben was Gutes reinkippt, bekommt auch unten was Gutes raus!

Kaffee für Vollautomaten by Coffeeness

Kaffee entwickelt für den Vollautomaten

Bester Kaffee für den Miele CM5500.

Für Latte Macchiato

Espresso, schwarzer Kaffee

Schokoladig

Frisch geröstet

Zum Coffeeness Shop

Das sind die richtigen Einstellungen für unseren Kaffee mit dem Miele CM5500:

  • Obwohl die Werkeinstellungen schon recht überzeugend sind, empfehle ich mit dem Mahlgrad etwas feiner zu gehen. Hinweis: Bitte immer nur bei laufendem Mahlwerk verstellen!
  • Die Bezugsmenge ist bei 30ml eingestellt. Mir wären zwar 25ml wesentlich lieber, aber das will Miele wohl nicht.

Zur top Crema kommt ein top Aromabild, ohne dass ich groß etwas hätte ändern müssen. Wie gut die Maschine extrahiert, seht ihr schon am sehr gleichmäßigen, sauberen Einlaufen der Flüssigkeit in die Tasse.

Café Creme ist normalerweise so gar nicht meine Kragenweite, weil der Handfilter für „normalen Kaffee“ schlichtweg die bessere Wahl ist. Aber auch da enttäuscht euch der Miele nicht.

Allerdings manscht die Café Creme Einstellung sehr differenzierte Aromaprofile immer zusammen. Das ist jedoch kein Miele-Problem, sondern liegt in der KVA-Natur.

Die Kannenfunktion mit 750 ml nonstop Durchlauf könnt ihr zweimal hintereinander starten, dann sollte das Gerät zwingend erst einmal abkühlen. Ich bräuchte diese Funktion zwar nicht, finde aber auch, dass Miele damit quasi nebenbei auch noch die Kaffeekränzchen-Fraktion, die sonst die Melitta anschmeißt, abgreift. Und das ist wieder mal sehr clever.

Miele CM 5500 Kaffeevollautomat Barista Espresso

Milchschaum aus dem Miele CM 5500 Kaffeevollautomat

Selbst, wenn wir NICHT an der Einstellung für den Latte Macchiato fummeln, hätte der Milchschaum allein um die 60 Grad Celsius. Und das ist quasi perfekt.

Vergesst nicht, heißerer Kaffee kommt noch oben drauf, heißere Milch unten drunter, und fertig ist ein ordentlich heißer Latte, wenn man es denn so mag. Ich bin ja immer ein Freund etwas kühlerer Gefilde.

Der Schaum an sich hat eine sehr gute Konsistenz (für einen Automaten) und schmeckt dementsprechend prima. Wer also bei anderen Vollautomaten immer ein Problem mit der Milch hatte – und das sind tatsächlich nicht wenige – kommt also bei Miele sehr gut weg.

Miele CM 5500 Kaffeevollautomat Latte Macchiato

Die Reinigung

Seinen Reinigungsauftrag nimmt der Miele CM 5500 schon von Hause aus ernst und spült alle relevanten Schläuche und Öffnungen regelmäßig durch. Auch die werksseitig eingestellten Intervalle für Entkalken und Reinigen sind in meinen Augen recht gut bemessen.

Die Brühgruppe, bei der es sich um ein Standardteil nach Schema F handelt, könnt ihr entnehmen und unter fließendem Wasser reinigen. Ansonsten dürfen recht viele Bestandteile in die Spülmaschine. Bohnenfachdeckel, Blende und Edelstahlabdeckung des Auslaufs sind davon jedoch ausgenommen.

Hier ist es – denke ich – übrigens megawichtig, auch die Front regelmäßig zu putzen. Denn das Roségold wird irgendwann, wenn ihr mit euren Patschehändchen an der Maschine fummelt, nicht mehr ganz so schön glänzen. Und der Look ist nun einmal ein wichtiger Punkt bei diesem Automaten.

Miele CM 5500 Kaffeevollautomat Schale

Fazit zum Miele CM 5500 Kaffeevollautomat

Ihr seid bis hierher gekommen? Super, dann wird eure Treue belohnt. Denn was ich vorher nicht gesagt habe: Di Miele CM 5500 ist so beliebt, dass sie bei Amazon aktuell eine lange Lieferzeit von Wochen bis Monaten hat.

Weil ich aber finde, dass das ziemlich fies ist, könnt ihr ein Exemplar des Miele CM 5500 Kaffeevollautomaten bei Coffeeness gewinnen. So kurz vor Weihnachten schon einmal keine schlechte Idee, oder? Was ihr dafür tun müsst, verraten wir bei Facebook.

Hier könnt ihr auf www.amazon.de schauen, ob er gerade lieferbar ist.

Miele CM 5500 Kaffeevollautomat Welche Bohnen

Apropos Weihnachten: Wer sowieso einen Vollautomaten unter die Tanne packen wollte, kommt mit diesem Gerät garantiert gut an.

Wir könnten jetzt darüber diskutieren, ob die wirkliche Neuerung bei dieser CM-Version nicht bloß der Look ist. Funktionalität und Maße sind in jedem Fall etwas reduzierter als bei den Vorgängern oder beim schon erwähnten Vergleichsgerät CM 6350.

Allerdings finde ich diese Reduktion aufs Wesentliche sehr gelungen, zumal ihr weniger zahlen müsst. Frickel-Freaks werden mit dieser Maschine sicher nicht ganz so glücklich wie Menschen, die nur auf den Knopf drücken wollen. Aber für Frickelfreaks gibt es ja auch Xelsis oder die Siemens EQ-Reihe.

Der Kaffee schmeckt von Hause aus sehr gut, die Extraktion ist selbst mit minimalen Anpassungen extrem gelungen. Und darauf kommt es bei einem KVA nun einmal vorrangig an.

Auch die ewige Milchtemperaturproblematik ist sehr gut gelöst, weil ihr mit verschiedenen Einstellungen auch auf wirklich heiße Ergebnisse kommen könnt.

Der Preis für dieses ganze Paket ist durchaus angemessen, obwohl ihr bei Miele sowieso immer etwas mehr investieren müsst, als der Funktionsumfang vielleicht rechtfertigt. Dafür holt ihr euch durchdachte Qualität ins Haus – und kriegt auch noch Kaffee geschenkt 😉.

Letztendlich erfindet der Miele CM 5500 sein Genre absolut nicht neu, auch wenn er sich traut, farblich einmal in einer ganz anderen Liga zu spielen. Ich bin mir fast sicher, dass ihr euch an dem Roségold, auch wenn es noch so hip ist, auch auf lange Sicht nicht sattsehen werdet.

Und falls doch, gibt es ja immer noch die Graphit-Version, die ich aber schon wieder nur halb so spannend finde.

Welche Fragen oder Anmerkungen möchtet ihr loswerden? Oder wollt ihr etwas ergänzen? Dann hinterlasst wie immer gerne einen Kommentar oder schaut bei Facebook vorbei!

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
17 Kommentare
Neueste
Älteste
Inline Feedbacks
View all comments
Inhaltsverzeichnis