Nivona Cube 4 Test: Innovativer Kaffeevollautomat oder teurer Brühwürfel?

Moin! Ich bin Arne. Nach einigen Jahren als Barista habe ich mich einer Mission verschrieben: mehr guten Kaffee unter die Leute zu bringen. Dafür stellen mein Team und ich eine breite Wissensbasis zum Thema Kaffee für euch bereit.

Wie wir testen | Unser Team

Von Selbstironie halten Nivona Kaffeevollautomaten nach meiner Erfahrung nicht viel. Schade eigentlich. Denn der neue Cube 4‘ Kaffeeautomat in Cremeweiß (4102) oder Schwarz (4106) ließe sich hervorragend (und eindeutig) als „Brühwürfel“ vermarkten:

Von Selbstironie halten Nivona Kaffeevollautomaten nach meiner Erfahrung nicht viel. Schade eigentlich. Denn der neue Cube 4‘ Kaffeeautomat in Cremeweiß (4102) oder Schwarz (4106) ließe sich hervorragend (und eindeutig) als „Brühwürfel“ vermarkten:

Er kann nichts als Kaffee oder Espresso brühen, besitzt fast würfelige, ultrakompakte Maße und darf sogar in seiner eigenen optionalen Transporttasche durch die Gegend getragen werden. 

Viel wichtiger ist allerdings, dass die neue Cube 4-Baureihe nicht nur die Brüheinheit neu denkt, sondern auch die gesamte Extraktion und den Kaffeevollautomaten an sich.

Klingt nach einer Revolution im Kaffeevollautomaten Test 2024? Irgendwie schon. Bin ich davon begeistert? Irgendwie schon. Solltet ihr euch den Nivona Cube 4102 oder 4106 sofort kaufen? Da bin ich skeptisch …

Nivona hat uns beide Modelle der neuen 4er-Serie zur Verfügung gestellt. Danke dafür. Mein Testurteil beeinflusst das trotzdem nicht.

Spannender Hybrid-Einfall

Nivona Cube 4′

Top Reinigung trifft innovatives Brühen

Superkompakt

Kein Kaffee in der Maschine

Genaueres Portionieren

Extrem hygienische Reinigung

Preis zu hoch

Kein Milchschaum

Nivona Cube 4102 & Nivona Cube 4106 im Überblick: Her mit dem „Click Click Coffee“?

Als ich den Nivona Cube 4102 und den 4106 ausgepackt und parallel die Werbebotschaften durchgelesen habe, roch das Ganze zunächst verdächtig nach einem ähnlichen Schnellschuss wie der Jura Ono

Auch dieser wollte uns weismachen, dass er Kapselmaschinen-Fans von der Kapsel weg bringen könne, ohne so kompliziert wie ein Kaffeevollautomat oder eine Espressomaschine zu werden. 

Das ist so gründlich in die Hose gegangen, dass der Jura Ono die schlechteste jemals von mir vergebene Bewertung erhalten hat. Die Nivona Cube-Modelle verfolgen zwar ein ähnliches Ziel, gehen die Sache aber deutlich schlauer und vor allem sinnvoller an. 

Auch sie verlangen mehr Einsatz als nur einen Knopfdruck. Aber im Gegensatz zum Ono bietet die Serie nicht nur ein Mahlwerk, sondern auch viele Einstellungen für die Kaffeestärke und den Geschmack. Darüber hinaus verlagern sie die Brüheinheit mal eben halb nach draußen und sorgen für eine Vollautomaten- oder Kapsel-Alternative mit der einfachsten Reinigung ever.

Nivona Cube 4′
Testmodell

Cube 4′ 4106

Gehäusematerial

Kunststoff matt

Verfügbare Farben/Designs

Schwarz, Cremeweiß

Milchschaumsystem

Keins

Lautstärke (eigene Messung)

71 dB

Brühgruppe herausnehmbar

Display

Touch

App

Benutzerprofile

Wassertank

1,4 l

Minimale Auslaufhöhe

Maximale Auslaufhöhe

12,4 cm

Mahlwerk

Kegelmahlwerk Edelstahl

Elektronisches Mahlwerk

Bohnenfach

250 g

Zwei Bohnenfächer

Mahlgrade

Stufenlos

Kaffeepulverfach

Kannenfunktion

Kaffeegetränke auf Knopfdruck

2

Kaffeestärke einstellbar

5 Stufen

Temperatur Kaffee einstellbar

3 Stufen

Temperatur Milchschaum einstellbar

2-Tassenfunktion

Heißwasserfunktion

Heiße-Milch-Funktion

Nur Milchschaum beziehen

Wasserfiltereinsatz

Gewicht

5 kg

Maße (Höhe x Breite x Tiefe)

21 x 32 x 21 cm

Sonstiges

Aktueller Preis

471,00 €

Alle Spezifikationen

Macht die Click Cup-Serie einen Unterschied?

Der generelle Clou ist, dass der Kaffee nicht aus dem Mahlwerk in eine Brühgruppe, sondern in den sogenannten Click Cup fällt. Diesen befestigt ihr wie bei einer hybriden Espressomaschine außen am Gerät unter dem Ausgabeschacht des Mahlwerks.

Dann setzt ihr den Click Cup ebenso manuell in seine Halterung auf der anderen Seite des Cube 4, arretiert einen Tamping-Hebel und startet anschließend die Zubereitung. Diese wiederum folgt dem altbekannten Vollautomatenablauf mit 15 Bar Druck.

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Auf den ersten Blick erscheint dieses „Click Click Coffee“-Prinzip unnötig aufwändig. Zudem liefert uns bisher kein Cube-4-Modell die Möglichkeit für Latte Macchiato oder Cappuccino. Allerdings ist der Workflow supereinfach, superschnell und vor allem supersauber:

Da Espresso oder Kaffee wie bei einem Siebträger an der Maschine zubereitet werden, setzt sich im Inneren auch kein Kaffee ab, der schimmeln oder ranzig werden könnte. Ihr müsst nicht mal einen Tresterbehälter reinigen.

Gleichzeitig könnt ihr euren Kaffee präziser portionieren als bei einer Kapsel oder einem Vollautomat. Landet zu viel Kaffee im Click Cup, kippt ihr etwas Pulver ab. Ist zu wenig Pulver im Click Cup, zieht ihr nochmal welches nach.

Hoher Preis für einen simplen Automaten?

Das gesamte Cube-4-Konzept passt hervorragend zum Hygiene-Prinzip sämtlicher Nivona Kaffeevollautomaten und denkt die Sache weiter. Allerdings kostet die Cube 4-Baureihe je nach Partnershop des Herstellers knapp unter 500 Euro. Und das ist zu viel. Vielleicht.

Der Melitta Caffeo Solo kann ebenso nur Kaffee und Espresso mahlen und zubereiten, verlangt aber nur unter 300 Euro. Der noch etwas bessere Melitta Purista will nur rund 350 Euro haben. Ebenfalls ein preislicher King of Black Coffee ist der Tchibo Esperto2 Caffe für rund 320 Euro.

Nivona Cube 4 Bohnenbehaelter

Nivona muss uns also erklären, warum wir für den manuellen Mehraufwand mit dem Click Cup in Deutschland mal eben bis zu 200 Euro mehr hinblättern sollen. Ohne Milch, Steuerung per Bluetooth und App oder persönliche Profile.

Die Einzigartigkeit der Modelle ist zwar ein Argument, aber kein gutes. Das Nivona-typische Aroma Balance System mit drei Durchfluss-Profilen für verschiedene Aroma-Eindrücke lasse ich auch nur bedingt gelten – dazu später mehr.

Auch das zugrunde liegende Ziel – Kapselmenschen von der Kapsel abbringen – lässt sich so nur schwer erreichen. Denn selbst eine komplexere Nespresso mit Milchsystem kostet nur um die 160 Euro. Als Siebträger-Ersatz geht der Cube 4 ebenfalls nicht durch – schon wegen der fehlenden Milch-Verarbeitung.

Andersherum ist ein Cube 4 Modell im Vergleich preislich wesentlich empfehlenswerter als ein Jura Ono mit ähnlichem Ansatz. Der will nämlich um die 300 Euro für praktisch nichts haben. Ihr könnt nicht mahlen, habt kaum Einfluss auf die Kaffeestärke und müsst euch beim Tampern des Kaffeepucks mit einem billigen Kurbelmechanismus rumschlagen. Und anschließend fällt der Puck einmal mehr in die Maschine, die sich nicht einmal ordentlich reinigen lässt.

Was bringt der Nivona Cube 4 noch mit?

  • Aroma Balance System 3 Profile

  • Kaffeestärke in 5 Stufen

  • Kaffeetemperatur in 3 Stufen

  • Live-Programmierung aller Getränke

  • 15 Bar Pumpendruck

  • Kegelmahlwerk aus gehärtetem Stahl

  • Stufenloses Mahlen

  • Eco-Modus

  • Wassertank mit 1,4 Liter

  • Bohnenbehälter mit 250 Gramm

  • Keine zwei Tassen gleichzeitig möglich

Nivona Cube 4 einstellen: Ein bisschen Knopfdruck, ein wenig Handarbeit

Abseits aller Click-Cup-Macherei verhält sich der Nivona Cube 4 wie jeder andere Kaffeevollautomat der Marke. Zwar fehlt ein Display, aber ihr könnt auf ein schickes Leuchtsymbol-Panel auf der Oberseite setzen, das weitestgehend selbsterklärend ist.

Nivona Cube 4 Bedienung

Etwas umdenken müsst ihr trotzdem: Um das Mahlen oder Brühen zu starten, gibt es keinen eindeutigen „An-Knopf“. Vielmehr müsst ihr das jeweilige Symbol („Punkte-Pyramide“ fürs Mahlen oder Tassen fürs Brühen) drücken.

Je nachdem, wo euer Click Cup gerade sitzt, leuchtet nur ein bestimmtes Symbol-Paket auf. So kommt es nicht zu Verwechslungen.

Sollte irgendetwas unklar sein, schaut am besten in die Bedienungsanleitung. Selbst Leute mit viel Erfahrung an Kaffeevollautomaten müssen hier nochmal ein paar Dinge neu lernen. Das dauert allerdings nicht allzu lange.

Mahlgrad einstellen

Nivona Cube 4 Mahlgrad

Beim Mahlwerk müsst ihr nichts lernen: Der Mahlgrad lässt sich in „stufenlosen“ fünf Stufen per Rädchen einstellen. Anders als sonst solltet ihr beim Cube 4 etwas gröber bleiben, ich habe für unsere Kaffeebohnen aus dem Shop praktisch genau die Mitte gewählt.

Mit gemessenen 71 Dezibel ist das Gerät nicht gerade leise, doch die Geräuschqualität stört nicht. Auch wenn wir es hier mit Kunststoff zu tun haben, ist die Maschine hochwertig verarbeitet und besitzt eine dem Gewicht entsprechende Isolation und gute Materialien.

Ob ihr übrigens auf Cremeweiß setzt oder euch mit dem matten Schwarz arrangiert, ist eigentlich egal. Jedes Modell wirkt edel und futuristisch – und findet in der kleinsten Küche Platz. 

Kaffeepulvermenge einstellen

Zusammen mit dem Mahlgrad stellt ihr beim Cube 4 auch die Mahlmenge ein. Das ist gleichzeitig einfach und tricky. Zur Dosierung stehen euch nur Striche zur Verfügung, die nichts über die tatsächliche Kaffeepulvermenge aussagen. Darum habe ich nachgewogen:

  • 1 Strich = 8,9 Gramm

  • 2 Striche = 10,1 Gramm

  • 3 Striche = 11,3 Gramm

  • 4 Striche = 12,2 Gramm

  • 5 Striche = 13,3 Gramm

Wenn wir runden, holt ihr euch mit jedem Strich ein Gramm Kaffeepulver mehr in den Click Cup. Allerdings hilft uns das nicht recht weiter, da die Grammzahlen nur ungenau sind.

Auch reichen sie nicht an das Godshot-Standardverhältnis von 19 Gramm Kaffee auf 45 Milliliter Espresso (17 Gramm Kaffee auf 40 Milliliter Espresso) heran. Ich habe jedoch mehrfach gemessen und gewogen – es funktioniert trotzdem.

Kaffeemenge & Kaffeetemperatur einstellen

Mit der Kaffeemenge (also der Flüssigkeit) und der optimalen Temperatur sind wir auf gewohntem Vollautomaten-Terrain. Und Nivona hat mitgedacht. Sowohl der Espresso als auch der Kaffee sind mit 40 bzw. 120 Milliliter werksseitig bereits optimal eingestellt.

Für die Temperatur stehen euch drei Stufen zur Verfügung, die jedoch mit fünf Strichen abgebildet werden. Stufe „Maximum“ (mit fünf Strichen) ist für Espresso sinnvoll, für Kaffee regelt ihr den Cube 4 auf Stufe „Normal“ (ein Strich) oder „Hoch“ (drei Striche).

Nivona Cube 4 Kaffeebezug Crema

Aroma Balance System einstellen

Über die „Aroma Technologie“ von Nivona Kaffeevollautomaten habe ich mich schon mehrfach ausgelassen. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, die Durchflussgeschwindigkeit des Wassers zu regulieren und die Kontaktzeit mit dem Kaffee zu beeinflussen.

Beim Nivona Cube 4 ergibt diese Möglichkeit das erste Mal halbwegs Sinn. Da wir bei der Portionierung in den Click Cup viele Einflussmöglichkeiten haben, können wir mit dem Aroma Balance System und den drei Stufen „constant“, „dynamic“ und „intense“ noch mehr mit dem Aroma spielen.

Allerdings beweist sich im Test, dass die „intense“-Stufe dann doch zu dick ist. Für den Espresso aus meinen Kaffeebohnen eröffnet die dynamic-Version spannende Aroma-Akzente. Für den Kaffee solltet ihr euch eher auf die „normale“ Variante (also „constant“) einigen.

Cube 4-Workflow lernen

Auch wenn der Nivona Cube 4 in den meisten Aspekten auf Knopfdruck und wie andere Kaffeevollautomaten funktioniert, solltet ihr euch nach dem Auspacken nicht nur mit den Einstellungen, sondern wenigstens einmal mit den Abläufen beschäftigen.

Diese lehnen sich an die Abläufe an einer hybriden Espressomaschine mit eingebautem Mahlwerk an. Das Ganze funktioniert so:

  1. Setzt den Click Cup auf der linken Seite in die Halterung und startet das Mahlen und Portionieren.

  2. Entnehmt den Click Cup und klopft mit dem Boden einmal zum Leveln auf die Arbeitsfläche.

  3. Setzt den Click Cup auf der rechten Seite in die Halterung und drückt den Hebel zum Tampern.

  4. Nach dem Brühvorgang entnehmt ihr den Click Cup, dreht an seinem Mechanismus und werft den Kaffeepuck in einen externen Behälter eurer Wahl aus.

  5. Spült den Click Cup vor dem nächsten Einsatz aus und trocknet ihn ab.

Kaffee & Espresso: Gelungen wie in jedem guten Vollautomaten

Die Cube-Baureihe schafft erwartbar gute Getränke mit einem vielschichtigen Geschmack. Ich hätte mir allerdings einen etwas heißeren Espresso gewünscht. Die Kaffeetemperatur ist mit höchstens 58 Grad Celsius beim kleinen Schluck nicht ganz ideal. Bei normalem Kaffee sind wir mit 68 Grad Celsius bestens bedient.

Farbe, Geschmack, Crema und alle anderen Aspekte guten Kaffees aus besten Bohnen bekommt die Cube-Serie mühelos hin. Fakt ist, dass ihr wesentlich mehr Einflussmöglichkeiten habt, um diese Aspekte nach euren Wünschen zu verändern.

Allerdings müssen wir nochmals die Frage stellen, ob es sich beim Cube 4 tatsächlich um einen Kaffeevollautomaten im eigentlichen Sinne handelt. Nicht nur, weil Milchschaum für Latte und Cappuccino fehlt. Nivona selbst hat das „Voll“ jedenfalls aus der Beschreibung gestrichen.

Bester Kaffee für den Nivona Cube 4

Wir haben einen Kaffee extra für Kaffeevollautomaten entwickelt – auch für alle Getränke aus dem Nivona Cube 4. Wir haben getestet: Espresso und schwarzer Kaffee erhalten eine vielschichtige Note mit vielen Facetten. Hier geht es zu unserem Shop.

Auf den Kaffee kommt es an: Kippt ihr oben was Gutes rein, kommt unten was Gutes raus!

Kaffee für Vollautomaten by Coffeeness

Kaffee entwickelt für den Vollautomaten

Mein Kaffee eignet sich bestens für alle Getränke aus dem Vollautomat.

Täglich frisch geröstet

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Für Espresso, Kaffee & Milchgetränke

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Das sind die richtigen Einstellungen für unseren Kaffee mit dem Nivona Cube 4: 

  • Mahlgrad eher auf mittlere Stufe

  • Achtung: Bitte immer nur bei laufendem Mahlwerk verstellen!

  • Espresso auf 40 ml, Kaffee auf 120 ml (jeweils bereits in den Werkseinstellungen)

  • Kaffeestärke nach Geschmack auf Maximum (5 von 5)

  • Aroma Balance System auf constant für Kaffee und dynamic für Espresso

  • Die Temperatur für Espresso auf Maximum, Kaffee sollte kühler gebrüht werden

Reinigung: Keine Erfahrungen, keine Anstrengungen, kein Dreck

Analog zur neuen blitzsauberen Brühgruppe in der Nivona 8000er Serie ist das eigentlich Innovative im Cube 4 die unfassbar leichte Reinigung. Meiner Meinung nach fällt dieser Aspekt am stärksten ins Gewicht

Dass der Kaffee trotz Vollautomaten-Prinzip in keinem Punkt mehr durch die Maschine muss, darf als Hygiene-Revolution gefeiert werden. Ihr müsst nur den Wassertank und die Abtropfschale entnehmen und reinigen sowie ab und zu die „halbe Brüheinheit“ putzen.

Nivona Cube 4 Wassertank

Nasse Kaffeereste entsorgt ihr direkt aus dem Click Cup, der wiederum die andere Hälfte des Brühstempels enthält und sich unter fließendem Wasser in Sekunden säubern lässt.

Pflegeprogramme und ähnliche Funktionen braucht ihr nur zum Entkalken oder Durchspülen, ansonsten könnt ihr das Brühsystem einfach machen lassen. Ist das genial oder ist das genial?!

Nivona Cube 4: Der Einerseits-andererseits-Testbericht

Was machen wir denn nun mit dem Cube 4102 und dem schwarzen Cube 4106? Ganz sicher bin ich mir nicht. Auf der einen Seite ist er neben der Nivona 8000er Serie ein weiteres tolles Beispiel für die Innovationsoffensive der Nivona Kaffeevollautomaten.

Spannender Hybrid-Einfall

Nivona Cube 4′

Top Reinigung trifft innovatives Brühen

Superkompakt

Kein Kaffee in der Maschine

Genaueres Portionieren

Extrem hygienische Reinigung

Preis zu hoch

Kein Milchschaum

Gegen die Quantensprünge in der Reinigung sehen sämtliche andere Kandidaten im Kaffeevollautomaten Test 2024 alt aus. Wer es schafft, mit einem einfacheren Brühsystem dasselbe Niveau in Sachen Geschmack zu erreichen, verdient auf jeden Fall eine Empfehlung.

Preislich ergibt das Gerät trotz Live-Programmierung und der Sinnhaftigkeit der Aroma-Profile trotzdem keinen Sinn. Schon gar nicht, wenn wir auf Milchschaum für Cappuccino und Latte Macchiato sowie auf einige beliebte Vollautomaten-Features verzichten müssen.

Solltet ihr tatsächlich nur einen Kaffeeautomaten ohne Cappuccino-Milchschlauch o.ä. suchen, sind Alternativen wie der Melitta Caffeo Solo trotz klassischem Brühsystem die bessere Wahl. 

Aber: Preise verändern sich. Und die Nivona-Technologie ist einfach clever. Darum bin ich trotz allem ab jetzt ein Cubist. 

Und ihr? Was haltet ihr von der neuen Nivona-Idee? Hinterlasst mir gern einen Kommentar!

Dein Kaffee-Experte
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Arne Preuss

Moin! Ich bin Arne. Nach einigen Jahren als Barista habe ich mich einer Mission verschrieben: mehr guten Kaffee unter die Leute zu bringen. Dafür stellen mein Team und ich eine breite Wissensbasis zum Thema Kaffee für euch bereit.

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