In diesem Artikel stelle ich dir die Funktionsweise eines Espressokochers aka Espressokanne vor. Du bekommst eine Bedienungsanleitung und Tipps, welches Modell du online kaufen könntest.

Es handelt sich hierbei um eine klassische und elegante Zubereitungsmethode, die nicht zuletzt durch das gurgelnde und saugende Geräusch für die richtige Atmosphäre sorgt.

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Verdient der Espressokocher, die Espressokanne den Namen?

Betrug! Die Antwort ist klar, der Espressokocher macht keinen richtigen Espresso. Er wird auch Espressokanne genannt aber besser sind die Bezeichnungen Caffettiera oder Moka.

Ein Espresso entsteht unter hohem Druck in einem Siebträger bei ca. 9 Bar, bei diesem Kocher kommen wir lediglich auf 1,5 Bar. Deswegen ist das Ergebnis auch kein Espresso, sondern ein durch ein Kaffee-Perkolator entstandenes Getränk.

Das bedeutet auch, dass mit diesem Kaffee keine klassischen Espressogetränke wie Cappuccinos, Latte Macchiato oder Kaffee Latte gemacht werden können.

Aber keine Angst. Ein Kaffee aus dem Espressokocher mit aufgeschäumter Milch schmeckt wunderbar.

Ihr könnt den Kaffee aus dem Kocher mir heißer Milch auffüllen, dann kann von einem Caffe Misto gesprochen werden.

Bedienungsanleitung für den Espressokocher

Zunächst ist frisch gemahlener Kaffee empfehlenswert. Der Mahlgrad sollte nicht zu fein sein. Fälschlicherweise wird häufig ein Espressomahlgrad für Siebträger verwendet, das ist zu fein.

Der Kaffee sollte also gröber als Espresso gemahlen werden.

Bei vielen Kaffeehändlern wird nur das Wort ESPRESSOkocher verstanden und die Mühle wird auf Espresso eingestellt. Das kann die Kanne zerstören und den Kaffee verbrennen.

Es kommt zu einem bitteren Kaffee, der obendrein auch noch besonders unverträglich ist.

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Schritt für Schritt Anleitungen – Espressokanne

  • Fülle den unteren Teil des Kochers mit warmem Wasser. Verwende bitte kein kochendes Wasser, dann kannst du die Kanne später nicht mehr zuschrauben und verbrennst dich. Nur bis zur Markierung befüllen, sollte keine Markierung zu erkennen sein ca. halb voll machen oder bis zum Ventil befüllen.
  • Die Kaffeebohnen frisch und wie beschrieben mahlen.
  • Setze den Trichtereinsatz auf das Unterteil und befülle es bis zum Rand mit dem gemahlenen Kaffee. Das Kaffeemehl sollte gleichmäßig verteilt sein. Drücke es aber bitte nicht an, dadurch würde beim Aufkochen zu hoher Druck entstehen.
  • Sollte der Kaffee zu stark werden, kannst du die Dosierung des Kaffees reduzieren. Beginnen würde ich immer mit einem vollen Filter.
  • Jetzt das Oberteil draufschrauben. Mit ordentlich Kraft. Stelle sicher, dass kein Kaffeepulver das Gewinde verkantet.
  • Jetzt die Herdplatte anstellen. Aber nicht auf volle Kraft, lieber 50% Leistung.
  • Sobald du Geräusche hörst, kannst du immer wieder in die Kanne schauen, der Kaffee steigt nach oben auf. Sobald keine Flüssigkeit mehr aufsteigt, stelle den Kocher runter und übergieße das Unterteil mit kaltem Wasser.
ACHTUNG: Die Dauer der Zubereitung variiert je nach der Größe des Espressokochers, und der eingestellten Temperatur.

Ich würde immer versuchen das Wasser langsam zu erhitzen. Insbesondere Gaskocher werden sehr schnell heiß!

Sollte eure Herdplatte größer sein als der Espressokocher, müsst ihr euch wirklich keine Sorgen machen. Bei meinem Cerankochfeld ist nur ungefähr die Hälfte bedeckt der Rest des Ceranfeldes leuchtet fröhlich vor sich hin.

Für das Kochen des Kaffees macht das keinen Unterschied, allerdings passt bitte auf und verbrennt euch nicht – soll alles schon vorgekommen sein!

Vorteile des Espressokochers

  • Der Espressokocher ist leicht, insbesondere die Modelle aus Aluminium.
  • Günstig in der Anschaffung.
  • Er sieht klasse aus.
  • Er ist leicht zu reinigen und seine Bedienung ist schnell erlernt.
  • Er lässt die Küche oder das Zelt wunderbar nach Kaffee duften.
  • Durch seine Größe und das Gewicht ist er besonders gut fürs Camping und Outdoor-Touren geeignet. Er ist auch und gerade für einen Gasherd geeignet. Aber diesen bitte nicht so stark aufdrehen. Ein Gasherd hat sehr viel Power.

Nachteile des Espressokchers

  • Oft wird zu feines Kaffeepulver verwendet. Normaler vorgemahlener Kaffee aus dem Supermarkt hat zu feines oder grobes Kaffeepulver. Gemahlener Espresso ist zu fein. Gemahlener Filterkaffee ist zu grob.
  • Man kann den Kocher leicht auf dem Herd vergessen oder kurz unbewacht lassen. Das kann nicht nur den Kaffee, sondern auch den Espressokocher ruinieren.
  • Die Versionen aus Aluminium sind umstritten.

Espressokocher aus Edelstahl

Ursprünglich bestand die italienische Caffettiera aus Aluminium. Für dieses Material sprechen seine geringen Kosten und das niedrige Gewicht.

Mittlerweile gibt es aber auch viele Modelle ohne Alu. Die sind meinstens teurer. Die Fabrikate aus Aluminium eignen sich nicht für einen Induktionsherd. Die Espressokocher aus Edelstahl können auf allen Herdarten betrieben werden.

Langlebiger sind die Kocher aus Edelstahl, diese haben aber oft ein weniger klassisches Design. Einen ausführlichen Test zum Bialetti Venus findest du hier: Espressokocher Edelstahl.

Bestandteile der Espressokanne

Der Espressokocher besteht aus einigen Einzelteilen

  • Trichter
  • Kannenunterteil
  • Kannenoberteil
  • Dichtung
  • Siebeinsatz

Bei korrekter Anwendung ist die Gummidichtung das einzige Verschleißteil, das manchmal ausgetauscht werden sollte.

Die Lebensdauer des Dichtungsrings wird verlängert, wenn er nie in die Spülmaschine kommt und ihr ihn nicht direkt in die Sonne legt.

Es gibt die Dichtungen mit unterschiedlichem Durchmesser, je nach Fabrikart des Kochers.

Das Zusammensetzen ist recht einfach. Der Filter komm zuerst rein, dann wird die Gummidichtung eingesetzt.

 

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Achte beim Zusammenbau darauf, dass die flache Seite des Filters in die Kanne kommt. Also auf dem Foto würdest du die Dichtung, so wie sie liegt über den Filter schieben und die Seite, die jetzt den Tisch berührt, in das Kantenoberteil einsetzen.

Bialetti Espressokocher im Test

Es gibt mittlerweile viele Marken und Patente bei Espressokochern. Edelstahl oder Aluminium sind vorwiegend zu finden, manche sind elektrisch betrieben oder direkt für die Herdplatte. Auch für Fans von Induktionsherdplatten gibt es spezielle Fabrikate.

Der bekannteste Hersteller (wohl auch mit dem bekanntesten Design) ist Bialetti, mit ihrem Espressokocher Moka Express. Diesen gibt es in verschiedenen Größen: für 4 Tassen oder in der 6er und 10er Tassen Variante.
Bialetti stellt ebenfalls Kocher aus Edelstahl für Induktionsplatten her.

Aber auch der elektrische Espresso-Kocher “Cloer 5928” erfreut sich hoher Beliebtheit.

Ich verwende eine klassische Bialetti für 4 Tassen für die Herdplatte. Meistens aber nutze ich die French Press oder den Handfilter.

Bialetti Moka Express

Der Espressokocher Moka Express ist der Klassiker aus Aluminium. Es handelt sich um einen sehr leichten Espressokocher.

Ich habe den bekanntesten Espressokcher auch schon ausgiebig getestet: Bialetti Moka Express.

Dieses Modell hat aber auch einige Nachteile. Die Herdkanne darf nicht in die Spülmaschine und sie darf auch nicht mit Zitronensäure entkalkt werden.

Alle mit einem Induktions- oder Gasherd sollten lieber auf die Variante aus Edelstahl zurückgreifen. Die stelle ich als nächstes vor. Vom Design finde ich keinen Espressokocher besser als die Bialetti Moka Express.

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Bialetti Venus

Venus hört sich irgendwie nicht nach einem Espressokcher an. Ist aber einer und zwar mein Testsieger. Einen ausführlichen Test zum Bialetti Venus findest du hier: Espressokocher Edelstahl.

Diese Espressokanne funktioniert genauso wie die Varianten aus Aluminium.

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Er darf aber in die Spülmaschine und ist robuster. Er ist für alle Kochstellen geeignet. Also auch für einen Gas- oder Induktionsherd. Die Venus kann außerdem einfach mit Zitronensäure entkalkt werden.

Insgesamt auf jeden Fall der praktischere Kocher, allerdings im modernen Design.

Bialetti Brikka

Die Bialetti Brikka habe ich nicht getestet. Ich will diesen Espressokcher auch nicht testen, weil ich nichts von ihm halte. Der Brikka hat ein sogenanntes Cremaventil, das erzeugt zusätzlichen Druck und schäumt Teile des Kaffees auf.  Im Espressokocher kommt der Kaffee ohnehin schon mit sehr heißem Wasser in Kontakt, das kann den Kaffee schnell verbrühen. Er wird rauchig und bitter.

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Im schlimmsten Fall gehen alle Aromen verloren und der Kaffee schmeckt nur noch nach Aschenbecher.

Die Bialetti Brikka erhöht nochmal den Druck und damit auch die Temperatur im Kocher. Keine gute Idee, weder für den Geschmack noch für die Verträglichkeit. Dadurch bekommt ihr zwar etwas, was aussieht wie Crema, aber noch lange keinen richtigen Espresso.

Erzeugt der Espressokocher eine Crema?

Nein, leider nicht. Dafür ist bei dieser Zubereitung nicht genügend Druck vorhanden. Es kommt zu einigen schaumigen Blasen, ähnlich wie bei der French Press, aber deswegen kann nicht von einer schönen geschlossenen Crema die Rede sein.

Wie ich anfangs schon erwähnte, handelt es sich beim Kaffee aus einem Espressokocher eigentlich gar nicht um einen Espresso.

Es gibt einige Modelle mit einem sogenannten “Cremaventil”. Diese schäumen den auslaufenden Kaffee ein wenig auf. Das sieht sogar ein wenig aus wie Crema, ist aber immer noch nicht ansatzweise mit einem Espresso aus dem Siebträger zu vergleichen.

Bitte glaubt nicht, damit einen echten Siebträger und dessen Espressos ersetzen zu können – ihr würdet enttäuscht werden.

Hier ein Youtube Video eines Espressokochers mit “Cremaventil” von Bialetti (nicht von mir).

 

https://www.youtube.com/watch?v=iCUEPFZhxEg

 

Espressokocher elektrisch

Ich habe den  Espressokocher von Cloer 5928  getestet. Es handelt es sich um einen Vertreter der elektrischen Variante der Mokka Kocher.

Diese brauchen Strom und funktionieren wie ein Wasserkocher. Dadurch sind sie aber nicht fürs Camping geeignet. Es handelt sich um einen Kocher für zu Hause.

Das Design ist recht schlicht aber modern. Der Cloer Kocher besteht aus Edelstahl.

Er heizt innerhalb von ca. 5 Minuten auf. Wie bei einem Wasserkocher ist die Kanne drehbar, daher von überall gut abzunehmen.

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Dieser Kocher ist genauso einfach zu reinigen wie eine Bialetti. Aber genau wie bei der Alu-Variante darf dieser Kocher auch nicht in die Spülmaschine.

Es gibt verschiedene Filtereinsätze für unterschiedliche Mengen Kaffee. Er sollte allerdings regelmäßig entkalkt werden. Einen ausführlichen Test zum Cloer Espressokcher findet ihr hier: Espressokocher elektrisch.

Wie ist der Geschmack des Kaffees aus dem Espressokocher?

Wenn ihr einen guten Kaffee oder Espresso verwendet habt und meiner Anleitung folgt, bekommt ihr einen kräftigen und aromatischen Kaffee. Dieser hat allerdings einen weniger vollen Körper als aus der French Press.

Gerade bei Kaffees aus Kenia oder anderen afrikanischen Ländern besteht bei den Kaffees aus dem Espressokocher die Gefahr, dass sie sauer werden. In dem Fall würde ich versuchen den Kaffee ein wenig gröber zu mahlen.

 

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Schmeckt der Kaffee verbrannt oder zu bitter, empfehle ich die Kanne schneller vom Herd zu nehmen und den Kaffee ebenfalls gröber zu mahlen.

Da der Kaffee bei dieser Methode mit sehr heißem Wasser in Kontakt kommt, ist die Gefahr größer den Kaffee zu verbrühen. Das Ergebnis ist dann ein aschiger und unverträglicher Kaffee. Deswegen solltet ihr die Temperatur immer besonders genau im Auge habe.

Reinigung – Darf der Espressokocher in die Spülmaschine?

Das ist Einstellungssache. Was ich auf jeden Fall vermeiden würde, ist die Gummidichtung mit in den Geschirrspüler zu packen. Die Modelle aus Edelstahl sind oft als spülmaschinenfest ausgewiesen. Aber auch diese Modelle können eigentlich gut per Hand sauber gemacht werden.

Das wichtigste ist, den Espressokocher immer zeitnah sauber zu machen, sonst kommt es zu Schimmel.

Die Modelle aus Aluminium leiden unter dem Waschen in der Spülmaschine erheblich. Sie erleiden Materialverlust und können dunkel anlaufen. Wer möchte schon einen dunkel angelaufenen Espressokocher?

Ich wasche meinen Kocher mit der Hand ab und trockne ihn mit einem Handtuch nach. So oxidiert nichts.

Entkalken eines Espressokochers

Wie oft ein Espressokocher entkalkt werden muss, hängt davon ab, welches Wasser ihr benutzt und welcher Grad der Kalkablagerung euch stört.

Die meisten Ablagerungen findet ihr am Unterteil des Kochers, diese würde ich mit einer Zitronensäurelösung entfernen: 2-3 Esslöffel auf 1l Wasser reicht in der Regel aus.

Den Filtereinsatz und das Sieb lege ich immer extra in Zitronensäure ein. Dies könnt ihr in der gleichen Lösung machen, aber gründlich abspülen nicht vergessen.

ACHTUNG: Nicht die Gummidichtung in Zitronensäue einlegen und auch nicht Aluminium-Kocher! 

Es kommt vor, dass das Ventil gereinigt werden muss, allerdings passiert das beim Entkalken automatisch.

Weitere Fragen zum Espressokocher

Mein Esressokocher ist undicht was kann ich machen?

Es kann sein, dass die Gummidichtung defekt ist. Die wird nach einiger Zeit porös. Die Dichtung kann aber ersetzt werden, was wohl in den meisten Fällen die leichteste und schnellste Variante ist. Sollte der Kocher sich nicht mehr öffnen lassen, könnte das an Oxidation oder eingebranntem Kaffeemehl liegen. Hier hilft nur leichtes Klopfen auf Gewindehöhe, aber Achtung es entstehen schnell Beulen.

Ist der Kaffee aus dem Kocher ungesund?

Ich habe schon relativ viele Berichte gelesen, bei denen Menschen erzählen, dass sie den Kaffee aus dem Espressokocher schlecht vertragen. Ich glaube das liegt meistens an falscher Zubereitung, zu feinem Kaffeepulver oder verbranntem Kaffee.

Trotzdem denke ich, dass ein Kaffee aus dem Handfilter verträglicher ist.

Hilfe, mein Espressokocher läuft über!

Mit weniger Wasser befüllen und mit geringerer Temperatur arbeiten sollte das Problem lösen. Dann kann der Kocher auch nicht so leicht überhitzen und verbrennen.

Ersetzt ein Espressokocher einen Siebträger?

Nein, eine Espressomaschine macht Espresso, ein Espressokocher macht Kaffee. Deswegen handelt es sich bei keinem dieser Kocher um eine Alternative zur French Press oder den Handfilter.

Jeder dieser Methoden ist besser als das “Kaffeezubereiten” mit Kapseln (Nespresso) oder anderen Instant Kaffees.

Was muss ich vor dem erstem Gebrauch beachten?

Auf jedenfall gründlich mit heißem Wasser ausspülen.

Was, wenn das Wasser nicht aufsteigt?

Versuche es mit einem gröberen Mahlgrad oder weniger Kaffeepulver. Wahrscheinlich ist es zu stark verdichtet. Beachte auch, dass das Kaffeepulver nicht getampert werden soll, es soll also nicht fest angedrückt werden.

14 Kommentare
  • Suse
    2 July, 2015

    Schön, dass du dich mal diesen Kochern “angenommen” hast. Sie sind für ins schon Jahre und auch immer noch das Optimalste. Platz sparend und – wie du auch festgestellt hast – es duftet soooo schön nach Kaffee. Egal, ob es nun standesgemäßer Espresso wird oder sich anders nennt, wir mögen den Kaffee sehr. Aber es braucht schon den richtigen Kocher mit gutem Kaffee. Selbst auf die Düne kommt immer einer mit Wir haben schon viele Modelle gehabt. Leider ist auch nicht jede Bialetti gut. Und in der Tat macht die Kaffeesorte den Unterschied. Die Erfahrung hat auch gezeigt, das bei manchen Siebteilen der untere Teil, der ins Wasser ragt, zu kurz ist. Dann wird’s nix.

  • Arne
    4 July, 2015

    Hallo liebe Suse,

    danke für deinen schönen Kommentar. Ich glaube ich mache auf dem Campingplatz (Düne/ Helgoland) eine kleine Erhebung. Dann untersuche ich wie dort Kaffee zubereitet wird. Ist sicher sehr interessant.

  • David
    20 July, 2015

    Ganz wichtig: Das Sicherheitsventil dient dem Abbau von Überdruck, wenn das Sieb verstopft ist – z.B. durch zu fein gemahlenen Kaffee! Tritt also Dampf aus dem Ventil aus, den Kocher sofort vom Kochfeld nehmen. Das habe ich auf die harte Tour (ca. 1 Stunde Kücheputzen) gelernt. 😉

  • Mike
    13 August, 2015

    Ein toller Artikel. Ich möchte meinen Espressokocher nicht mehr missen. 1. Bekommt man (wenn man es richtig macht) unglaublich guten Kaffee und 2. gibt es keine empfindliche Elektronik, die Kaputt gehen kann. In Zeiten von Chinaproduktionen ist das ein sehr wichtiger Punkt. Nimmt man ein hochwertiges Modell, kann man es auch ohne Weiteres mal 5 Minuten auf dem Herd “vergessen”, ohne dass was passiert.
    Eine Sache unbedingt beachten: Nicht zu lange brühen lassen, sonst wirds bitter. 😉

  • Tom
    8 March, 2016

    Saeco kaputt und nicht mehr rentabel. Als nächstes solls ein anständiger Mehrkreis- Siebträger sein. Bis dahin muss ich mir mit einem einfachen Kocher behelfen und auf der Suche bin ich hier gelandet und hängen geblieben. Danke für die vielen Tipps, das mit dem Mahlgrad war mir völig neu. Und warum der beim Campen immer bitter wird, weiß ich jetzt auch. Ein FB-Like hab ich gleich dagelassen.

  • Arne
    9 March, 2016

    Hallo Tom, danke für den Kommentar und die Mail 🙂 Es geht nichts über einen guten Kaffee beim Campen!

  • Marianne
    8 April, 2016

    Mein Ventil ist nicht mehr dicht. Ich habe einen 8-er Espressokocher.

  • Arne
    8 April, 2016

    Hallo Marianne, das ist blöd. Es gibt Ersatzventile aber damit kenne ich mich auch nicht aus und die sind nicht günstig. Ich befürchte ein neuer Espressokocher oder ein Tipp von einem besseren Bastler als mir, sind nötig. Schön Grüße, Arne

  • Niklas
    6 July, 2016

    Hallo Arne,

    toller Artikel, zu dem ich zwei Fragen habe:
    1) In der Anleitung schreibst du, dass man den Kocher mit warmem Wasser befüllen soll. Hat das außer einer Zeitersparnis Vorteile gegenüber kaltem Wasser?
    2) Der letzte Schritt der Anleitung ist das “Abschrecken” des Unterteils mit kaltem Wasser. Was ist der Hintergrund? Meines Erachtens können solche Temperaturunterschiede zu Spannungen im Material führen, die die Lebenserwartung eines Espressokochers nicht unbedingt erhöhen.

    Viele Grüße
    Niklas

  • Arne
    7 July, 2016

    Hallo Niklas,

    danke für deinen schönen Kommentar.

    1. Ich habe mir gedacht, dass der Energieverbrauch geringer ist. Die Espressokocher sind sicher nicht gut in ihrer Bilanz. Weil auch meistens eine zu große Herdplatte genutzt werden muss. Ich dacht mir wer schon warmes Wasser in der Leitung hat kann es nutzen. Das ist aber wahrscheinlich nur ein marginaler Unterschied.

    2. Die zweite Frage finde ich interessant. Ich kenne das von meinem Spülbecken. Wenn ich heißes Wasser rein kippe knallt es immer durch die Ausdehnung. Was du beschreibst passiert auch garantiert. Ich habe Espressokocher als sehr stabil erlebt. Espressokocher aus Edelstahl kühlen nur sehr langsam ab, sind aber sehr robust. Espressokocher aus Aluminum kühlen schneller ab, setzen aber auch leichter an.

    Ich werde eine befreundete Materialwissenschaftlerin was sie dazu sagt. Ich versuche nur immer bei den Espressokocher Temperatur raus zu nehmen. Der Kaffee wird leicht verbrannt. Bei anderen Zubereitungsarten warne ich schon immer vor über 96°C heißem Wasser – hier wird der kochende Wasserdampf direkt durch das Pulver gejagt.

    Ich würde sagen die Hauptgefahr für die Langlebigkeit des Kochers aber auch die Güte des Kaffees ist sind zu hohe Temperaturen!

    Viele Grüße,
    Arne

  • Daniel
    10 August, 2016

    Hallo, netter Artikel. Kann ich mit einem einem solchen Kocher auch “normalen Kaffee” im Sinne einer großen Tasse machen? Ich meine damit nicht die reine Menge des Kaffees, denn vier Espresso-Tassen ergeben natürlich auch eine große Tasse, nur dass man sein Bett in der darauffolgenden Nacht wohl nicht benötigt ;). Kann ich bspw. weniger Kaffee bei voller Füllung mit Wasser benutzen? Danke.

  • Johannes
    26 August, 2016

    Hi,
    schade, dass du die Brikka so schlecht machst – ohne dass du jemals von ihr einen Kaffee probiert hast, d.h. dir je eine objektive Meinung bilden konntest!
    Ich benutze die Brikka sehr gerne und finde den Mokka super. Die vermeintlichen Probleme, die Du beschreibst, hatte ich noch nie mit dem Kocher. Dabei mahle ich den Kaffee jedes mal per Hand frisch und benutze ein etwas gröberes Mahlgrad.
    Es ist sogar so, dass mir der zubereitete “Espresso” besser schmeckt, als so mancher Espresso aus der Gastronomie.
    Also ich kann die Brikka nur empfehlen und würde dir mal eine Blindverkostung empfehlen!
    Herzliche Grüße!
    Johannes

  • Alex
    5 November, 2016

    Hallo Arne,

    danke für deinen ausführlichen und interessanten Beitrag.

    Ich habe mir zu meinem Geburtstag eine/-n induktionsgeeignete/-n Caffetiera / Espressokocher gewünscht und auch bekommen 😉

    Früher habe ich hin und wieder meine Lavazza Carmencita auf herkömmlicher Herdplatte benutzt, der Espresso daraus hat gut geschmeckt und unabhängig davon, ob ich das Espressopulver bzw. Kaffeemehl dichter oder lockerer eingefüllt habe, hat es immer gut funktioniert.
    Nun nutze ich seit einigen Jahren einen Induktionsherd und dafür wollte ich endlich mal wieder eine Caffetiera. Zunächst hatte ich mir die Gefu Emilio für 6 Tassen ausgesucht, diese hat jedoch einen gewölbten Boden bzw. setzt nur mit einem schmalen Metallring auf der Herdplatte auf, so dass das Induktionsfeld sie nicht erkennt. Also zurück zum Händler und stattdessen die Kela Bari für 4 Tassen mitgenommen, gereinigt, einige Male nur mit Wasser laufen lassen und dann sollte es den ersten Espresso geben…
    … aus dem leider nichts geworden ist. Es war noch nicht mal die Hälfte des Wassers nach oben durchgelaufen, als bereits sehr viel Dampf aus dem Sicherheitsventil trat (ich hatte das Wasser natürlich nur bis unterhalb des Ventils eingefüllt ;-)). Weil mir das dann doch seltsam vorkam, habe ich zunächst die Herdplatte runtergeschalten, aber es kam trotzdem kaum mehr Espresso, aber weiterhin Dampf aus dem Ventil.
    Nachdem ich die Kanne etwas abgekühlt und geöffnet hatte, bestätigte sich, dass noch ordentlich Wasser im Unterteil war, zudem wohl auch irgendwie Espresso nach unten zurückgelaufen war, weil das Wasser unten ebenfalls mit Espresso(und -pulver) vermischt war.
    Habe dann noch einen Durchgang gemacht, bei dem ich das Wasser langsamer (auf niedrigerer Stufe) erhitzt habe, das Ergebnis war aber das Gleiche: Dampf aus Sicherheitsventil, Wasser lief nicht mal zur Hälfte über das Steigrohr durch (Espressopulver war wirklich nur ganz locker eingefüllt und abgestrichen).

    Ich hatte leider nur (vorgemahlenen) Lavazza “Caffé Espresso” (schwarze Dose) im Haus. Vielleicht hätte mich stutzig machen sollen, dass er angeblich “für alle Espressomaschinen” (also z.B. sowohl Siebträger als auch Caffetiere) geeignet ist… Aber selbst wenn dieser Espresso vielleicht zu fein gemahlen ist und die Güte des fertigen Espresso darunter leiden würde, wird das doch wohl nicht die Ursache sein, dass die ganze Zubereitung nicht funktioniert?

    Hast du vielleicht noch einen Tipp bzw. was mache ich falsch? Hatte eigentlich nicht vor mir noch eine Kaffeemühle zu kaufen….

    Danke und viele Grüße!

  • Achim
    4 December, 2016

    Hallo Arne,
    zur Frage ob der Kaffe aus dem Espressokocher ungesund ist, wollte ich anmerken, dass bei älteren Kochern aus Aluminium im Unterteil so kleine weiße Ausblühungen zu finden sind. Dann würde ich den Kocher sofort zum Recyclinghof bringen. Denn die sind sicher nicht gesund.
    Grüßle
    Achim

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