Saeco Xelsis Kaffeevollautomat im Test

Saeco Xelsis Kaffeevollautomat im Test Ergebnis

Vielleicht liegt es daran, dass unser Coffeeness-Besuch auf der IFA 2017 so durchwachsen war, dass mich euer brennendes Interesse an einem Test des Saeco Xelsis Kaffeevollautomaten ganz schön umgehauen hat.

Denn zur Messe hatte ich festgehalten, dass das einzig wirklich Neue an dieser Linie aus dem Hause Saeco der Touchscreen mit seinen zahlreichen Rumfummel- und Einstellmöglichkeiten ist.

Toll Neuheit von der IFA
Saeco Xelsis Kaffeevollautomat

Sehr gut einzustellen und toller Espresso und Milchschaum.

Da wir aber auf der IFA keine Gelegenheit hatten, die Maschine auf Herz, Nieren und Kaffeegeschmack zu testen, habe ich das für euch schleunigst nachgeholt. Und muss sagen, dass mir die neue Xelsis-Reihe ziemlich gut gefällt. Das hat aber weniger mit den Einstellmöglichkeiten als mit den Ergebnissen zu tun.

Alle weiteren Kaffeevollautomaten Tests findet ihr auf diesem Link.

Wer keine Lust hat, meinen Worten lesend zu folgen, kann uns im Testvideo zur Saeco Xelsis dabei zugucken, wie wir touchen und ausprobieren, was das Zeug hält. Aber: Wie ich schon im Video sagte, habe ich in diesem Testbericht noch einmal ein paar neuere Erkenntnisse für euch parat. Lesen lohnt sich als auf jeden Fall.

Wer sich jetzt wundert, dass er den Namen Saeco Xelsis nicht erst seit der IFA kennt, hat Recht: Die Serie an sich gibt es schon eine ganze Weile. Wir hatten sie bisher nur noch nicht am Wickel. Aber die neuesten Geräte aus der 2017-Linie mit der Kennung SM sind dann doch noch einmal eine Kategorie für sich.

Die drei Ausführungen des Saeco Xelsis Kaffeevollautomaten im Überblick

Saeco kann es nicht lassen, ein neues Produkt immer gleich in verschiedenen Varianten auf den Markt zu werfen, die den Konsumenten erst einmal verwirren. Das kennen wir schon vom Saeco PicoBaristo.

Meist sind die Unterschiede aus technischer Sicht relativ minimal, schlagen sich aber preislich mehr als deutlich nieder. Den Saeco Xelsis Kaffeevollautomat mit SM-Kennung gibt es nun in drei Ausführungen, bei denen sich dieses Urteil mal wieder bestätigt.

In der Übersicht sehen die Unterschiede folgendermaßen aus (oder eben nicht aus):

Modell Saeco XelsisSM 7580/00SM 7683/00SM 7685/00
Abmessungen in mm (B/H/T)283 x 393 x 489283 x 393 x 489283 x 393 x 489
GehäuseKunststoffgehäuse mit KlavierlackfrontKunststoffgehäuse mit EdelstahlfrontEdelstahl
GewichtCa. 10,7 kgCa. 10,8 kgCa. 12,2 k
WasserfilterAquaClean FilterAquaClean FilterAquaClean Filter
Brühgruppe Herausnehmbar
DisplayLED Display mit WähltastenTouchscreenTouchscreen
Coffee EqualizerX
Programmierte Getränke 12 1515
Nutzerprofile668
Kaffeestärke einstellen5 Stufen5 Stufen5 Stufen
Wasser- und Milchmenge einstellen
Mahlgrad einstellen12 Stufen12 Stufen12 Stufen
Temperatur einstellen3 Stufen3 Stufen3 Stufen
Auslaufhöhe75-148 mm75-148 mm75-148 mm
MilchsystemCappuccinatoreCappuccinatoreCappuccinatore
Reinigung MilchsystemHygieSteamHygieSteamHygieSteam
Wassertank1,7 Liter1,7 Liter1,7 Liter
Bohnenbehälter450 g450 g450 g
2 Getränke gleichzeitig

Auf der Philips-Saeco-Vergleichsseite zu diesen drei Modellen könnt ihr noch mehr Daten abrufen. Aber auch hier sind die Unterschiede eher gering.

Die wichtigste Rechtfertigung für die 200 Euro-Preissprünge zwischen den Modellen ist zuallererst das Material und damit der Eindruck, den die Maschinen hinterlassen. Bei der IFA haben wir festgestellt, dass so ein kompletter Edelstahllook zumindest optisch wirklich einen enormen Unterschied macht. Der SM 7685/00 wirkt schlichtweg wie aus dem Ei gepellt.

Der zweite wichtige Grund für den Sprung zwischen der SM 7580/00 und der SM 7683/00 ist natürlich der auch bei der IFA heiß beworbene „Coffee-Concierge“ auf dem Touchscreen-Display. Den hat das günstigste Modell nicht zu bieten, auch wenn die meisten Einstellungen genauso gut über die Direktwahltasten erledigt werden können.

Ansonsten bietet das teuerste Modell SM 7685/00 noch ein paar mehr Einstellmöglichkeiten, das Gerät an sich ist aber immer identisch.

Weil uns diese Unterschiede dann doch ein bisschen fipsig vorkamen und wir sowieso am meisten darauf schauen, wie was am Ende aus dem Auslass kommt, haben wir für unseren Test das günstigste Model der aktuellen Saeco Xelsis Reihe gewählt.

Für alle, die jetzt wegen des Coffee-Concierge-Tests enttäuscht sind: Dabei handelt es sich schlicht um eine Art der bequemeren Einstellung, nicht um eine außergewöhnliche Besonderheit, die den Kaffee irgendwie besser machen würde. Und bei der Saeco Xelsis SM 7580/00 erledigen wir das einfach über die anderen Knöpfe.

Saeco Xelsis SM 7580/00 Kaffeevollautomat: Das Wichtigste im Überblick

Ob ihr es nun mit Kunststoff oder Edelstahl habt: Die Saeco Xelsis Kaffeevollautomaten sehen in jedem Fall hochwertig aus und machen mit ihrer schlanken Bauweise auch in kleinen Küchen was her. Da kennen wir andere Klopper, die weit weniger leisten und dennoch einen eigenen Anbau benötigen.

Außerdem macht der Saeco Xelsis Kaffeevollautomat schlicht prima Kaffee. Und das von Espresso bis Latte Macchiato. Das liegt in meinen Augen vor allem daran, dass ihr hier ein hochwertiges Scheibenmahlwerk aus Keramik auf insgesamt 12 Stufen einstellen könnt.

Mahlwerk einstellen

Normal sind fünf oder sechs Positionen und das Mehr an Feinheit schlägt sich in einer besseren Extraktion und damit mehr Geschmack in der Tasse nieder. Gut, die Einstellmöglichkeiten bei Temperatur, Kaffee-, Milch- und/oder Wassermenge haben damit sicher auch etwas zu tun.

Aber da ein Kaffeevollautomat im Normalfall aus Sch… auch kein Gold machen kann, fällt es besonders auf, wenn ein Gerät von Anfang an auf den besten Voraussetzungen aufbaut.

Ob ihr nun auf die 12 voreingestellten Getränke des SM 7580/00 setzt oder unbedingt 15 „Kaffeespezialitäten“ haben müsst, die eine Zusatzausgabe von zwei- bis vierhundert Euro rechtfertigen, sei einmal dahingestellt.

Nicht dahingestellt werden kann aber, dass der SM 7580/00 Vollautomat wirklich einfach zu bedienen ist und selbst ohne große Vorkenntnisse angepasst werden kann. Das Ganze speichert ihr dann in einem der (ausreichenden) Nutzerprofile und die ganze Familie ist glücklich.

Display

Darum bin ich mir auch gar nicht so sicher, was der Coffee Equalizer noch groß besser machen soll. Er verlagert das Drücken der Tasten einfach auf den Touchscreen und macht das Einstellen so definitiv übersichtlicher. Das war es dann aber auch schon.

Obwohl, nicht ganz: Die beiden teureren Modelle erlauben es euch, im Coffee Equalizer auch noch die Reihenfolge von Kaffee und Milchschaum zu verstellen und zusätzlich die Milchschaummenge anzupassen. Und sie haben eine LED-Beleuchtung! Wooooow.

Grundsätzlich ist der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat in jedem Fall sehr gelungen, wie ihr an den Vor- und Nachteilen der Maschine ablesen könnt.

Vorteile des Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat

  • Hochwertiger Eindruck und sehr gute Verarbeitung
  • Kompakte Bauform
  • Ansehnliches Design
  • Angenehme Betriebslautstärke
  • Sehr einfache Bedienung
  • Zahlreiche Einstellmöglichkeiten
  • 12-fach verstellbares Mahlwerk
  • Entnehmbare Brühgruppe
  • Nutzerprofile
  • Einfache Reinigung
  • Sehr leckerer Kaffee schon in den Grundeinstellungen

Nachteile des Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat

  • Schnellreinigung der Milchdüse erfolgt, wenn das Getränk noch drunter steht
  • Momentan noch etwas zu teuer

Der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat im Einsatz

Bei der neuen Xelsis-Reihe fällt auf jeden Fall auf, dass sich die Produktdesigner Gedanken gemacht haben, wie man typische Probleme der Vollautomatenkategorie clever und für den Endnutzer unauffällig und unkompliziert lösen kann.

Das fängt schon beim Bohnenfach an. Das ist mit 450 g Füllmenge überaus geräumig, was natürlich dazu verführt, das Ding so richtig schön auf Vorrat vollzuknallen. Damit sich bei diesem eigentlichen No-No das Aroma nicht sofort verflüchtigt, verfügt der Deckel über eine Aroma Seal genannte Gummierung, die den Behälter relativ dicht abschließt. Vollknallen solltet ihr ihn trotzdem nicht.

Abtropfschale Xelsis

Im Video hatte ich die Einstellerei der verschiedenen Getränke etwas schnell abgespult. Das ist aber ein gutes Zeichen, denn es gibt wirklich kaum eine Einstellung, die ihr nicht sofort findet, einfach verschieben oder intuitiv erfassen könnt.

Nur die Sache mit dem „Geschmack“ war mir im Test ein absolutes Rätsel. Denn Kaffeestärke, Füllmenge und Temperatur basteln wir uns ja schon über andere Einstellungen zusammen. Nach langem Hin und Her (und kaum Unterschieden im geschmacklichen Ergebnis), bin ich zu dem Schluss gekommen, …

…dass ich es immer noch nicht weiß. Vielleicht könnt ihr damit eine Pre-Infusion starten, vielleicht könnt ihr damit sozusagen der Maschine klarmachen, welche Art von Röstung im Bohnenfach liegt. Kein Plan! Falls ihr wisst, was sich dahinter verbirgt, sagt es mir unbedingt!

Die Maschine ist insgesamt erfreulich leise, auch wenn sie definitiv mehr Krach verbreitet als zum Beispiel die von mir sehr gelobte Siemens EQ6. Apropos: Auch diese Maschine hat ein Upgrade erfahren, den Testbericht liefere ich ebenfalls sehr bald.

Die 12 Stufen des Xelsis-Mahlwerks aus Keramik stellt ihr super bequem über ein Rädchen im Bohnenbehälter ein. Wenn ihr von Anfang an tolle Ergebnisse in der Tasse haben wollt, empfehle ich die Position 2 von 12. Natürlich könnt ihr hier auch experimentieren.

Kaffeepulverfach

Warmhalte-Platte

Bohnenfach mit Dichtung

Espresso und Café Creme aus dem Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat

Wenn ihr euch viele meiner alten Kaffeevollautomaten im Test anguckt, habe ich fast immer nur die Könnerschaft in Sachen Espresso getestet. Und das haben mir viele von euch zurecht vorgeworfen. Denn nicht jeder will KVA-Espresso, vielleicht soll es auch mal „normaler“ Kaffee sein, um in den Tag zu starten.

Für mich ist „normaler“ Kaffee zwar ein Synonym für den Handfilter, aber ich kann gut verstehen, dass ihr damit einen Café Lungo oder Café Creme aus dem Vollautomaten meint. Schließlich habt ihr genug Geld für eine solche Maschine ausgegeben und wollt sie nun auch in all ihren Facetten nutzen.

Darum teste ich ab jetzt auch immer brav nicht nur den Espresso, sondern auch den Café Creme aus dem jeweiligen Testkandidaten. Und in beiden Versionen macht der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat auf jeden Fall Spaß

Espresso

Temperatur, Crema und Geschmack des Espresso aus dem Xelsis sind super. Besonders positiv fallen die hervorragende Temperatur und das sehr eigene Geschmacksprofil auf. Der Espresso ist überhaupt nicht bitter, unterstreicht vielmehr die Geschmacksnuancen der jeweiligen Bohnenmischung.

Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass ihr hier wahrscheinlich sofort merkt, wenn ihr billige Industriebohnen in die Maschine kippt. Denn hinter Bitterstoffen kann sich ein mangelhaftes Aromenprofil normalerweise gut verstecken. Geht es bei der Extraktion besonders fein zur Sache, fällt dieses Versteckspiel aus.

Xelsis Espresso

Saeco Xelsis Espresso Bezug

Saeco Xelsis Espresso Crema

Café Creme

Ich mag den Handfilter nicht nur deswegen lieber, weil ich ultracooler Kaffeeblogger bin. Üblicherweise ist ein Kaffeevollautomat ein Querschnittsprodukt, dass gerade den Körper eines ordentlich handgebrühten Kaffees ziemlich abschleift.

Oder anders gesagt: Was euch der Vollautomat anbietet, ist meistens ein sehr kompakt schmeckender Schluck Kaffee, dem es an Raffinesse und Schmatzigkeit fehlt. Intensiver habe ich mich mit dem Thema auch im Artikel zu Kaffee für Kaffeevollautomaten befasst.

Dieses Problem hat der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat erfreulicherweise nicht. Auch hier ist die KVA-Crema sehr gelungen und besonders der außergewöhnliche Körper, den der Kaffee auf der Zunge zeigt, hat mich überrascht. Rund, viskos, angenehm ölig, facettenreich. Prima.

Schwarzer Kaffee

Milchschaum aus dem Saeco Xelsis Kaffeevollautomat

Ich wage einmal zu behaupten, dass Milchschaum auf Knopfdruck für viele von euch das größte Argument ist, warum sie einen Kaffeevollautomaten kaufen wollen. Und auch da enttäuscht euch der Saeco Xelsis Kaffeevollautomat definitiv nicht.

Und das ist bei dieser Marke tatsächlich eine Neuerung, habe ich doch bei vielen anderen Testberichten immer wieder erwähnt, dass die Saeco-Kandidaten beim Milchschaum in irgendeiner Form versagen.

Doch auch der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat bleibt seinem Image zumindest im Detail treu:

Grundsätzlich ist der Schaum sehr solide und wird ohne großes Getöse zubereitet. Mit 65 Grad Celsius ist ein fertiger Latte Macchiato zumindest für mich auf perfekter Trinktemperatur.

ABER: Der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat reinigt nach jeder Milchschaumdüsenbenutzung diese mit einem kurzen Dampfstoß nach. Das ist auch löblich. Doof ist nur, dass dieser Dampfstoß sofort erfolgt, wenn das Getränk fertig ist. Und damit wird die ganze Suppe in das Getränk gepustet.

Stellt euch einfach vor, der Barista würde die Dampflanze an der Siebträgermaschine direkt in das mit fertigem Schaum gefüllte Milchkännchen mit der gleichen Methode säubern. Käme euch auch komisch vor, oder? Eben.

Milchbehälter Xelsis

Milchschaum und heiße Milch

Saeco Xelsis Latte

Die Reinigung

Wo wir gerade bei der Reinigung mit Wasserdampf sind. Da hat die neue Xelsis-Serie was Feines parat: die sogenannte HygieSteam Technologie. Hier könnt ihr auf Wunsch das ganze Milchsystem mit Wasserdampf durchpusten und müsst dafür nichts weiter machen, als den Schlauch in seine Halterung an der Seite stecken und auf den entsprechenden Knopf im Menü drücken. Das fetzt richtig.

Auch für den Rest der Reinigung habt ihr beim Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat und seinen Freunden keine Ausrede mehr. Wie ich schon sagte: Die Produktentwickler wollen es euch so einfach wie möglich machen.

Tresterbehälter, Abtropfschale und Wassertank lassen sich nach vorne entnehmen, sodass ihr die Maschine auf der Arbeitsfläche noch nicht einmal verschieben müsst.

Nur an die Brühgruppe kommt ihr wie üblich seitlich. Übrigens handelt es sich hierbei um das gleiche Modell, das in praktisch allen Saeco-Maschinen verbaut ist. Nur so ein Hinweis, falls ihr mal auf der Suche nach einem Ersatzteil seid.

Natürlich sind auch die entsprechenden Entkalker-Programme am Start. Wie in den oberen Preisklassen fast immer zu finden, könnt ihr das Entkalk-Intervall manuell verstellen und solltet es gerade in Großstädten auch tun.

Der beiliegende Kalkteststreifen verrät euch die Wasserhärte, die der besten Einstellung zugrunde liegt. Und ich würde diese Einstellung dann im eigenen Interesse immer (!) noch einmal nach unten verkleinern.

Trester Behälter

Brüheinheit

Fazit zum Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat

Was den Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomaten besonders oder herausragend macht, ist in meinen Augen nicht das, worum sich alles bei der Produktpräsentation dreht. Zwar ist ein Touchscreen mit einem Equalizer-Look für Spielfreudige eine feine Sache.

Aber dabei handelt es sich eben auch nur um Einstellmöglichkeiten, die wir so oder so ähnlich auch von Saeco schon tausendmal gesehen. Der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat ist vielmehr eine tolle Produktneuerung, weil er schlichtweg tollen Kaffee macht. Egal, was ihr an den Profilen oder Skalen herumfummelt.

Er sieht auch in seiner „Billigvariante“, die bei einem Preis von über 1.000 Euro natürlich keine ist, klasse aus. Er ist hochwertig und solide verarbeitet. Er bringt Leistung, die beim Kaffeemachen wirklich zählt:

  • Fein einstellbares Mahlwerk, das wirklich fein mahlt
  • Top Temperatur
  • Top Extraktion
  • Top Geschmack

Ob diese Leistung aus einem Kunststoff- oder Edelstahlgehäuse kommt, ist eigentlich nur eine Designentscheidung. Beide sehen schick aus.

Xelsis im Barista Test

Ein bisschen bescheuert in seiner Funktionalität (Thema Dampfstoß) ist der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat zwar manchmal schon. Aber der Vollautomat, der ohne Macken auskommt, muss sowieso erst noch erfunden werden.

Andersherum kann auch der Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat das Rad sicher nicht neu erfinden. Und dafür ist er mir momentan noch etwas zu happig. Aber wir alle wissen genau, dass der Preis auch für Produktneuheiten schnell fällt. Dranbleiben lohnt sich also!

Toll Neuheit von der IFA
Saeco Xelsis Kaffeevollautomat

Sehr gut einzustellen und toller Espresso und Milchschaum.

Mein Tipp lautet aber in jedem Fall: Kauft euch entweder den günstigeren Saeco SM7580/00 Xelsis Kaffeevollautomat oder greift gleich zur Deluxe-Variante Saeco Xelsis SM7685/00.

Der Zwischenschritt namens Saeco SM7683/00 ergibt wirtschaftlich kaum Sinn: Er wirkt funktionell und designtechnisch so ein bisschen wie ein fauler Kompromiss. Zweihundert Euro mehr für ein bisschen mehr Edelstahl, ein bisschen mehr Touch-Gefummel und eine ansonsten gleiche Funktionalität ist einfach nichts Halbes und nichts Ganzes.

Was kann ich sonst noch für euch tun und testen? Habe ich etwas vergessen? Dann hinterlasst mir einen Kommentar. Gerne auch unter dem YouTube-Video! Schaut auch bei allen anderen Kaffeevollautomaten Tests vorbei.

21 Kommentare
  • Tobias
    10 Oktober, 2017

    Moin,

    vielen Dank für den Test. Auf der Suche nach einem neuen Vollautomaten bin ich auf euch gestoßen. Bisher steht bei mir eine 5 Jahre alte Xelsis (damals das Top-Produkt von Saeco) in der Küche. Problem bei diesem Gerät, der Milchschaum ist lauwarm. Vermischt man es dann mit dem Kaffee, kann man das Ganze zwar trnken, jedoch zufriedenstellend ist das nicht. Schon gar nicht im Preisbereich von 1300 Euro damals. Jetzt habe ich das Video zu der aktuellen Serie bei euch gesehen und genau das scheint ja auch euer Eindruck zu sein, dass der Milchschaum nicht warm genug ist und erst mit dem Vermischen die Temperatur gut ist. Das wäre in zukünftigen Test echt mal interessant zu wissen, wie warm ausschließlich der Schaum ist. Laut Philips ist meine Maschine nämlich in Ordnung. Bei Jura auf dem Messestand waren die Getränke für mich erst nach längerem Warten trinkbar (zu heiß). Ich habe das Gefühl, dass Philips das nach wie vor nicht in den Griff bekommen hat / will. Wie ist eurer Eindruck dazu?

    Gruß Tobias

  • Willi
    11 Oktober, 2017

    Hallo Arne, zunächst vielen Dank für das tolle Video und den Test.
    Ich würde gern wissen wie du diesen KVA im Vergleich zum Siemens eq9 bzw eq6 einordnen würdest? Wäre vielleicht noch so eine kleine Rubrik für deine Tests.

    MfG Willi

  • Corinna
    20 Oktober, 2017

    Hallo zusammen,
    unser Büro ist auch auf der Suche nach einem neuen Kaffeeautomaten. Die Wahl fiel auch hier auf die SM7685. Da die Herren hier etwas unreinlich sind und abends die restliche Milch nicht aus dem Tank entfernen, ist meine Frage, kann sie auch direkt aus dem Tertra Pak pumpen oder muß die Milch zwanghaft in den Tank gefüllt werden.
    Herzlichen Dank vorab und viele Grüße
    Corinna

  • Gabi
    20 Oktober, 2017

    Hallo Arne,

    seit zwei Wochen durchforste ich das Internet nach dem für uns richtigen Vollautomaten. Wir wollen endlich von unserer Nespresso Maschine umsteigen ;).
    Desto mehr ich lese, desto verunsicherter bin ich.
    Der Saeco Xelsis gefällt mir gut, allerdings der Siemens EQ6 plus s700 auch.
    Momentan ist der Saeco Xelsis SM 7683/00 in unserem lokalen Saturn für 999,- € zu haben. Ein super Angebot, wie ich finde. Sollte ich zuschlagen oder würdest du mir eher zu dem Siemens Gerät raten?
    Ein klein wenig hat mich ja das ” lustige Geräusch” bei der Saeco irritiert….hat sich das gegeben, oder ist das normal?

    Über eine zügige Antwort würde ich mich wahnsinnig freuen, denn das Angebot gilt nicht mehr lange.

    LG Gabi

  • Gabi
    21 Oktober, 2017

    Hallo Arne,

    meine Frage hat sich erledigt. Ich mußte mich heute entscheiden und habe die Saeco gekauft ;).
    Jetzt geht es ans testen…..

    LG Gabi

  • Helge Thull
    27 Oktober, 2017

    Hallo Arne,

    Mit “Geschmack” ist meines Wissens nach die Intensität der Vorbrühung gemeint… (ohne jene, normal und intensiv)

    Beste Grüße,

    Helge

  • Dean
    3 November, 2017

    Hi,

    wir haben seit heute die 7685/00 – Super Gerät!

    Ich bin allerdings noch etwas unschlüssig über den Mahlgrad.
    Meist trinken wir Milchgetränke aber auch ab und zu einfach ein Cafe Crema.

    Meiner Freundin war bspw. mit den Lavazza Espresso Cremoso Bohnen sowie Mahlgradstufe 7 der Cafe Crema zu “herb”, zu “rauchig” bzw. es fühlte sich nach “zu langer Röstung” an.

    Kannst du uns Tipps geben welchen Mahlgrad wird stattdessen nehmen sollten?

    Danke!

    Viele Grüße

  • Lutz
    5 November, 2017

    Hallo,

    also ich finde den Unterschied zwischen der 7683 und 7685 wesentlich kleiner als der zwischen der 7580 und der 7683.

    Die Unterschiede zwischen 7683 und 7685 sind:
    – LED Beleuchtung Kaffeeauslauf (wer braucht das)
    – 8 Programm statt 6
    – Edelstahl-Seitenteile

    Wür mich der wichtigste Unterschied zwischen der 75er Reihe und der 76 ist aber, dass man die Reihenfolge Kaffee/Milchschaum einstellen kann. Bei der 7580 kommt immer zuerst der Milchschaum. Einen Espresso-Machiato kann man also damit nicht herstellen.

    Also ich werde wohl zur 7683 greifen.

    Gruß
    Lutz

  • Doro
    29 November, 2017

    Hallo Arne,
    ich verstehe nicht, warum du in deinem Video zum Siemens EQ 6 plus s700 nicht auch negativ anmerkst, dass der automatische Dampfstoß zur Reinigung des Milchsystems bei der Siemens ebenfalls schon erfolgt, wenn das Getränk noch unter dem Milchauslauf steht und bevor der Kaffee zufließt. Warum ist das bei der Siemens für dich i.O., bei der Saeco aber ein Kritikpunkt?
    Ich habe noch keinen schriftlichen Testbericht von dir zu der Siemens gefunden, würde dort dann aber ebenfalls einen entsprechenden Negativpunkt erwarten bzw. eine Relativierung/ Änderung deiner Kritik in diesem Bericht zur Saeco Xelsis.
    Ich nutze die Saeco Xelsis SM7683 seit mittlerweile über 4 Wochen und es läuft keine „Suppe“ in das Getränk, es tritt lediglich Dampf aus. Das ist auch in deinem Video gut zu sehen.
    Deiner ansonsten positiven Beurteilung zur Saeco kann ich mich nur anschließen:
    Getränketemperatur (auch Milchgetränke) super, Geschmack klasse, viele, individuelle Einstellungen möglich, Pflege/Reinigung easy.
    Tolles Gerät!
    Viele Grüße

  • Carsten
    9 Dezember, 2017

    Moin,
    habe mir die Saeco Xelsis SM7683 gekauft, leider musste ich feststellen das der so beworbene Coffe Equalizer nicht wirklich gut funktioniert. Einstellen lässt sich alles , super, aber bei den Einstellungen für die Milchmenge scheint es Software -Probleme zu geben. Ich habe 2 Maschinen getestet, trotz Änderungen der Milchmenge im Display von z.B. 100 ml auf 200 ml, wurde immer die gleiche Menge ausgegeben, die Gläser blieben halb voll, dies verhalten hat mich bewogen die Geräte zurück zu geben.
    Gruß Carsten

  • Chris
    23 Dezember, 2017

    Habe mich für eine seaco Kaffeevollautomaten entschieden der der von euren test . Frage ist Jura Kaffeevollautomaten besser

  • jens
    2 Januar, 2018

    Wie immer ein sehr schönes Testvideo von Euch.

    MIch würde ebenfalls einmal interessieren, ob du den Mahlgrad eher immer auf 2 lässt oder bei der Verwendung eines Caffee Crema gegenüber des Espressos hier eine Veränderung vor nimmst.

    Wie siehst du den Unterschied zwischen der Möglichkeit bei den Modellen der 76 Baureihe, den Milchauslauf zu verändern. Ich meine so könnte man einen klassischen Cappuccino zubereiten, was bis dato ja nicht möglich ist.

    Danke dir für den tollen Beitrag.

  • Moritz
    2 Januar, 2018

    Moin,
    ich bin auch recht zufriedener Besitzer der Saeco Xelsis 7580. Es ist der erste Vollautomat in meinem Besitz und ich bin eigentlich ganz zufrieden. Eigentlich deshalb, weil mich die viele Reinigung ein wenig nervt, aber das scheint wohl bei jedem Vollautomaten so zu sein. Ich bin mir jedoch etwas unsicher, was diese kleine graue Schublade unter der Brüheinheit angeht. Darauf sammelt sich nach wenigen Getränken unverhältnismäßig viel Kaffeesatz wie ich finde. Auch unter und neben der Brüheinheit ist Kaffeesatz vorhanden, der jedes Mal (aufwendig) entfernt wurden muss – ist das normal?

  • Mark
    14 Januar, 2018

    Hey klasse Videos!

    Ich bräuchte einen direkten Vergleich zischen der Xelcis 7580 und der EQ9 s500.
    Ist die Milchtemp so viel anders?
    Ist die Saeco vom Geschmack soviel besser bei der mehr Lautstärke im Vergleich zur Siemens?
    Ich bin seit 2 Wochen am schauen und fast am verzweifeln.

    Vielen Dank vorab und weiter so!

  • Dlabal Siegfried
    6 Februar, 2018

    Das heiße Wasser kommt mit 63 Grad aus der Maschine. Unter heiß verstehe ich zwar nicht kochend, aber den Mund sollte man sich schon verbrennen. Wenn man dann auch noch den Kaffee mit Milch trinkt, hat man bereits nach wenigen Sekunden eine lauwarme Brühe in der Tasse stehen. Das kann irgendwie nicht wahr sein.

  • Lena
    18 Februar, 2018

    Es stimmt unter der Brüheinheit ist das Kaffeemehl sehr nervig weil es schwer ist die Schale unten drunter sauber zu bekommen so wie die Ecken .Und die ml. Anzeige für den Milchschaum erhöht sich nicht so wie man es möchte sie bleibt bei ca 125ml. stehen.

  • Paul Deissinger
    7 März, 2018

    Hallo Arne,
    super Berichte. Danke dafür.
    Ich bin gerade am Überlegen welchen VA ich mir zulegen soll. Es stehen für mich die Saeco SM 7685/00 oder die Siemens EQ.6 s700 Plus zur Auswahl. Was wäre aus deiner Sicht die beste Wahl? Ich trinke grosse Tassen Kaffee und auch Cappuccino. Ab und zu Espresso. Wie gross sind die maximal einstellbaren Werte für Kaffee in ml wenn das verfügbar ist? Verdoppeln hilft ja auch, was ich bei meiner in die Tage gekommenen DeLonghi ECAM 23.450 auch mache. Da konnte ich den Mein Kaffee ja auf die maximale Menge laufen lassen anhand der Programmierung über Knopf halten.
    Viele Dank

    Paul

  • Rene Honke
    30 Mai, 2018

    Hallo Arne,

    einige behaupten, die Temperatur des Kaffees wäre bei der Xelsis zu niedrig. Ich denke eigentlich, das wäre Dir doch sicher aufgefallen. Würd hier etwas übertrieben?
    Gruß Rene

  • Arne
    5 Juni, 2018

    Hallo Rene, darüber gibt es bei allen Geräten immer viele Diskussionen. Ich trinke die Milch selbst nicht so heiß. Für uns was die Temperatur gut.

  • A CHRISTIAN
    27 Juni, 2018

    Wie ist das mit dem Lungo und Amricano

  • Anke
    29 Juni, 2018

    Hallo und danke für diesen sagenhaften Blog, Arne!
    Ich lese mich hier seit Wochen durch, weil wir von der dunklen Seite der Alumüllproduzierenden, schnellen-
    koffeinhaltigen-Heißgetränke-mit-Milch-Zubereitung wechseln wollen zu besserem Kaffeegenuß;-)
    Siebträger plus Zubehör ist uns Milchtrinkern eine Nummer zu groß, darum soll es ein Vollautomat sein. Ich hatte mich schon etwas auf deinen Geheimtip, den Saeco Incanto eingeschossen. Bei näherer Betrachtung im
    Laden fand ich die Bedienknöpfe allerdings irgendwie “fimschisch”, also nicht sehr wertig, als würden sie bald hakeln. Und das Milchbehältersystem mit dieser Plastikdüse kann mich irgendwie auch nicht überzeugen.
    Leider war eine Verkäuferin zugegen, die mir dann die Xelsis Reihe anpries und mich wirklich in Verückung versetzt hat, weil die Touchscreen Bedienung den Technik-Liebhaber begeistert. Allerdings hat mich der Preis – immernoch zwischen 1200 und 1400€ – in die Realität zurück geholt. Was können die Xelsis, was eine Siemens EQ6 plus 700, die rund 400€ weniger das Portemonnaie belastet, nicht kann?
    Wenn ich mich von meinem ursprünglichen 600€ Limit verabschiede, weil mir die Einstellmöglichkeiten und weniger Plastikhaptik wichtig sind, wäre wahrscheinlich die Siemens deine Empfehlung, oder? Freunde haben sich die Miele CM 5300 zugelegt, aber ich habe den Überblick verloren, welche Maschine zwei Milchkaffeegetränke gleichzeitig zubereiten kann und bei Bedarf auch noch akzeptablen Kaffee (durch Heißwasserzugabe für einen Americano z.B.) hinbekommt. Und Espresso sowieso!
    Im Preissegment 600€ fällt mir immer wieder die Melitta Caffeo CI auf. Ich bin verwirrt und brauche dringend Hilfe. Übrigens haben wir mit Reklamationen bei Saturn noch nie schlechte Erfahrungen gemacht.
    Danke für’s Lesen, dieses langen Beitrags;-)
    Grüße, Anke

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