Kaffeemühle-Test & Vergleich 2024: Die 10 besten Empfehlungen für Espresso, French Press, Filter & Co

Perfekter Kaffee braucht zwei Dinge: gute Kaffeebohnen und eine gute Kaffeemühle. Ich zeige euch meine Favoriten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis – darunter die Graef CM 800, die aktuelle Baratza Encore und die Comandante

34+

Kaffeemühlen getestet

25+

Kilogramm Kaffeebohnen verbraucht

120+

Stunden getestet

Meine Bewertung:

Display

Verschiedene Mahlmodi

Feinteilige Mahlstufen

Preis

Für Espresso nur bedingt

Meine Bewertung:

Funktionsstarker Allrounder

Integrierte Kaffeewaage und Display

Sehr genau

Einfache Einstellung

Etwas billige Verarbeitung

Statische Aufladung

Recht laut

Meine Bewertung:

Tolle Kaffeemühle für Espresso.

Sehr solide Verarbeitung

Kaum statische Aufladung

Homogenes Mahlgut

Relativ teuer

Meine Bewertung:

Upgrade mit wenig News

Homogene Ergebnisse

Kaum statische Aufladung

Gute Lautstärke

Weniger für Espresso

Dosierung ungenau

Meine Bewertung:

Testsieger bei den Handkaffeemühlen

Kompakt

Schickes Design

Das schweizer Taschenmesser der Handkaffeemühlen

Relativ teuer

Meine Bewertung:

Meine Lieblings-Mühle für Espresso

Einmaliges Design mit Köpfchen

Stufenlose Mahlgradeinstellung

Sehr leichte Bedienung

Meine Bewertung:

Guter Allrounder!

Preiswertes Einsteigermodell

Homogenes Mahlergebnis

Klein und schick

Gründliche Reinigung ist teuer

Meine Bewertung:

Beste Kaffeemühle für Filterkaffee und die Chemex

Wenig statische Aufladung

Einfache Reinigung

Leicht ein- und umzustellen

Nicht für Espresso geeignet

Recht laut

Meine Bewertung:

Gut für Kaffee, nichts für Espresso

Integrierte Waage

Verschiedene Dosiermethoden

Feinteilige Einstellbarkeit

Statische Aufladung

Nicht für Espresso (trotz Ansage)

Meine Bewertung:

Solide günstige Handkaffeemühle

Günstiger Preis

Hochwertiger Look

Einfache Handhabung

Nicht bruchsicher

Zu groß für Reisen

Meine Bewertung:

Hervorragende Kaffeemühle.

Viele Einstellungsmöglichkeiten

Sehr gute Mahlergebnisse

Hochwertige Verarbeitung

Kein ansprechendes Design

Meine Bewertung:

Tolle kleine Handkaffeemühle

Robustes Edelstahlgehäuse

Sehr preiswert

Hochwertiges Keramikmahlwerk

Nicht geeignet für große Kaffeemengen

Moin! Ich bin Arne. Nach einigen Jahren als Barista habe ich mich einer Mission verschrieben: mehr guten Kaffee unter die Leute zu bringen. Dafür stellen mein Team und ich eine breite Wissensbasis zum Thema Kaffee für euch bereit.

Wie wir testen | Unser Team

Sobald ihr euch intensiver mit Kaffeebohnen, ihrer Zubereitung und eurem Getränke-Favoriten auseinandersetzt, kommt die Frage nach der perfekten Kaffeemühle auf. Dann wird es schnell kompliziert:

  • Handkaffeemühle oder elektrische Kaffeemühle?

  • Espressomühle, Filterkaffee-Mühle oder doch Allrounder?

  • Kegelmahlwerk oder Scheiben?

  • Welche Mahldauer?

  • Welche Dosierung: Hand, Tasse, Gewicht oder Zeit?

Wie in jedem anderen Test fragen wir vor allem nach dem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Früher begann eine gute Mühlen-Empfehlung für mich bei mindestens 100 Euro. 

Heute geht das auch günstiger – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Welche das sind und was ihr bei Mühle, Mahlwerk und dem Mahlen beachten müsst, lest ihr hier.

Die besten Kaffeemühlen auf einen Blick: Empfehlung für jeden Anspruch

Kaffee ist etwas anderes als Espresso, Mahlen per Hand etwas anderes als Mahlen per Knopfdruck. Deshalb kann es keinen ultimativen Testsieger im Kaffeemühle-Test 2024 geben. Wohl aber eine Empfehlung für jede Mühlen-Kategorie.

1Product List Image
Preis-Leistungs-Sieger Espressomühle

Graef CM 800

40+ Mahlgrade

Mit Feinjustierung

Homogener Espresso

2Product List Image
Beste günstige Filtermühle

Rommelsbacher EKM 200

Sehr einfache Bedienung

Für Einsteiger komplett ausreichend

Gute Einstellbarkeit

3Product List Image
Beste Premium-Handmühle

Comandante C40 MK3

Erstklassige Ergebnisse

Top Handhabung

Robust und hochwertig

4Product List Image
Ambitionierte Filtermühle

Baratza Encore ESP

Homogene Ergebnisse

Feine Einstellung

Kaum statische Aufladung

5Product List Image
Funktions-Tipp für Espresso

Sage The Smart Grinder Pro

Viele Einstellungen per Display

Sehr homogener Espresso

Viel brauchbares Zubehör

6Product List Image
Günstig mit integrierter Waage

Melitta Calibra

Sehr genaue Kaffeewaage

Einfache Handhabung

Gut für Filterkaffee

7Product List Image
Preis-Leistungs-Tipp Allrounder

KitchenAid Artisan

Hohe Automatisierung

70 Mahlgrade

Sehr leise

8Product List Image
Beste günstige Mini-Handkaffeemühle

Grönenberg Kaffeemühle

Sehr robust & solide

Leichte Reinigung

Perfekt für Einzelportionen

9Product List Image
Preiswerte Outdoor-Mühle

Porlex Tall

Homogenes Mahlgut

Ideal für Reisen & Camping

Tolle Handhabung

10Product List Image
Edler Espresso-Klassiker

Eureka Mignon MCI

Schonendes & homogenes Mahlen

Solide & hochwertige Verarbeitung

Für feinste Justierungen geeignet

Einige Espresso- und Kaffeemühlen haben in meinem Test zwar exzellente Ergebnisse erzielt, sind aber nicht mehr oder nur schwer zu bekommen. 

Dazu gehören unter anderem die revolutionäre Baratza Sette 270W für Espresso oder die Mahlkönig V3 für Filterkaffee. 

Wieder andere sind in Ordnung, begeistern mich im Vergleich jedoch kaum – siehe etwa die Solis Scala Plus oder die Severin KM 3873. Totalausfälle gibt es selten. Aber wenn, dann richtig. Die Braun FreshSet KG 7070 ist in meinem Praxistest komplett durchgefallen.

In der Übersicht ergibt sich folgendes Siegerbild der aktuellen Kaffeemühlen in meinem Test:

MühlentypFilterEspresso
EinsteigerRommelsbacher EKM 200Elektrischx
Melitta CalibraElektrisch✓x
Graef CM800Elektrischx
Porlex TallManuell✓x
FortgeschritteneSage Smart Grinder ProElektrisch✓x
Baratza Encore ESPElektrisch✓✓✓x
AnspruchsvolleComandante C40Manuell✓✓✓✓
Eureka MignonElektrisch✓x✓✓

Test-Kriterien: So findet ihr die besten Kaffeemühlen

Aufgrund der unterschiedlichen Funktionsweisen, Preisklassen und Bauarten solltet ihr Kaffeemühlen am besten jeweils für sich bewerten. So mache ich es im Kaffeemühle-Test 2024 ebenfalls.

Die gute Nachricht: Stimmen Qualität und Verarbeitung, halten Kaffeemühlen ewig. Zweitens gibt es bei einer guten Leistungsfähigkeit keinen Grund für ein Mühlen-Upgrade – selbst wenn ihr etwa eure Espressomaschine von einer DeLonghi Dedica auf eine Solis Gran Gusto oder sogar ein Halb-Profimodell upgradet.

Schon deshalb solltet ihr diesen Ratgeber und meine Testsieger aufmerksam studieren. Eure Auswahl (und meine jeweilige Empfehlung) richtet sich an vier Leitkategorien aus:

Elektrische Kaffeemühlen sind am bequemsten, schnellsten und präzisesten. Sie schaffen reproduzierbare Mahlergebnisse und passen zu Siebträgermaschinen, Kaffeemaschinen oder großen Portionen Kaffee aus Chemex oder French Press

Wollt ihr zuhause oder im Urlaub nur kleine Portionen Kaffeebohnen mahlen und wechselt häufig die Röstung (zum Beispiel für Specialty Coffee aus dem Handfilter), sind gute Handkaffeemühlen günstige und unkomplizierte Allrounder.

Selbst wenn eine Empfehlung in meinem Kaffeemühle-Test 2024 sowohl Espresso- als auch Filter-Mahlgrade beherrscht, eignet sie sich meist vorrangig für eine Zubereitungsart. Das hat weniger mit dem Mahlwerk als mit der Bauweise zu tun. In der täglichen Handhabung zuhause ist es auf jeden Fall die beste Entscheidung, sich auf Espresso- oder Filterspezialisten festzulegen.

Analog zu Kaffeevollautomaten besitzen kompaktere und günstigere Kaffeemühlen häufig ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl, während ihr für einen höheren Preis ein Scheibenmahlwerk aus Keramik kaufen könnt.

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, beide können in meinem Test sehr gute Ergebnisse einfahren. Auch wenn Hersteller mit einem bestimmten Mahlwerk werben, sollte dieser Faktor nicht allein im Mittelpunkt stehen.


Einzige Ausnahme: Von Kaffeemühlen mit Schlagmahlwerk bzw. Schlagwerk solltet ihr die Finger lassen. Ein solches Mahlwerk eignet sich höchstens für Gewürze.

In Sachen Preis-Leistung gibt es bei Kaffeemühlen klare Faustregeln, die sich an der Zubereitungsmethode bzw. dem benötigten Mahlergebnis orientieren:

  1. Eine günstige Handkaffeemühle kommt mit Espresso-Körnungen hervorragend klar, bei elektrischen Kaffeemühlen solltet ihr mindestens 100 Euro investieren. Je präziser das Mahlergebnis für den Siebträger sein soll, desto höher wird der Mühlenpreis.
  2. Benötigt ihr homogenes Mahlgut für eine Kaffeemaschine oder den Handfilter, setzt ihr auf preisintensivere Handkaffeemühlen, könnt aber bereits ab rund 50 Euro brauchbare elektrische Kaffeemühlen wählen. Mehr Präzision und eine exzellente Testnote gibt es jedoch ebenfalls erst ab 100 Euro.
  3. Empfehlenswerte Espressomühlen mit Anspruch sind stets um einiges preisintensiver als Filterversionen. Das liegt an der superfeinen Körnung und der präzisen Dosierung für einen guten Espresso.

Die besten elektrischen Kaffeemühlen: Komfortable Testsieger & präzise Alleskönner

Ein elektrisches Mahlwerk ist nicht nur ein Komfortvorteil. Es besitzt (im besten Fall) eine hohe Mahlgeschwindigkeit und arbeitet gleichmäßiger und präziser als die Hand-Version.

Je genauer wir dabei werden (müssen), desto preisintensiver wird die Kaffeemühle. Denn ein Mahlwerk mit Strom versorgen kann jeder. Ein perfektes Mahlergebnis erzielen nicht.

Beste elektrische Kaffeemühle für Einsteiger: Rommelsbacher EKM 200

Rommelsbacher EKM 200 Kaffeemuehle Uebersicht mit Arne

Ein wahrer Home-Barista würde die Rommelsbacher EKM 200 niemals ernst nehmen. Es sei denn, er trinkt 90 Prozent seiner Zeit Espresso, hat aber ab und zu mal Lust auf einen Filterkaffee.

Die elektrische Einsteiger-Mühle für rund 60 Euro bringt 18 Mahlgrade mit, die sich unterm Strich jedoch nur für Filter, Chemex oder French Press lohnen. 

Bei Espresso wird der Kaffeestaub unregelmäßig. Auch in den gröberen Mahlgraden liefert Rommelsbacher nicht das Gelbe vom Ei, aber völlig akzeptable Ergebnisse.

Außerdem ist der Aufbau klar auf Filterkaffee-Mengen und die ungenauere Filter-Portionierung ausgelegt. Die Kaffeemenge lässt sich nur nach Tassen einstellen, die gesamte Bedienung ist dank großer Knöpfe, Rädchen und Symbole idiotensicher.

Das Scheibenmahlwerk aus Edelstahl ist unglaublich laut, die Mühle besteht faktisch nur aus Kunststoff. Doch all das stört bei diesem Preis überhaupt nicht. 

Ein Coffeeness-Teammitglied hat sie im Dauertest zu Hause und gibt eine klare Empfehlung für alle, die Kaffeebohnen einfach frisch mahlen wollen.

Als direkter Konkurrent wird oft die Melitta Molino genannt. Diese ist bei mir aber durchgefallen. Noch schlimmer ist nur die Braun FreshSet KG 7070. Diese hat in meinem Test sogar nur einen Stern erhalten!

Ansonsten stoßen auch die Severin KM 3873 Kaffeemühle oder die Zassenhaus Kingston in eine ähnliche Richtung. Gegen diese Modelle habe ich grundsätzlich nichts, finde sie aber auch keine echte Empfehlung.

Beste elektrische Espressomühle für Einsteiger: Graef CM 800

Graef CM 800 Überblick mit Arne

Der Sprung von der Rommelsbacher-Kaffeemühle für rund 60 Euro zur Graef CM 800 für rund 130 Euro verdeutlicht gut, was ich über die notwendigen Preisunterschiede für eine Filter- und Espressomühle gesagt habe.

Die Graef CM 800 mit Kegelmahlwerk aus Edelstahl ist ein Klassiker in der Espresso-Einstiegsklasse. Auch sie wird in unserem Team seit Jahren dem Dauertest unterzogen und hat bisher nie versagt.

Offiziell besitzt sie 40 Mahlstufen, die ihr durch etwas Schrauberei am Kegelmahlwerk noch weiter verfeinern könnt. Fein ist hier ernst gemeint – von Kaffeestaub bis Kaffeekies kann sie theoretisch alles. 

Allerdings wird sie immer unpräziser, je gröber ihr den Mahlgrad einstellt. Und zwar deutlich. Schon deshalb ist sie keine Empfehlung für Filterkaffee. Auch ihr Aufbau mit Siebträgerhalterung und Kontaktschalter ist ein klarer Espresso-Hinweis.

Gegen wahre Könner im Kaffeemühle Test 2024 kommt sie mit viel Totraum und statischer Aufladung, keinen Dosierfunktionen und reichlich Lautstärke allerdings nicht an. Zudem hat sie ein paar Macken, die ich im Bericht ausführlich behandle. 

Dennoch gebe ich für sie immer wieder eine Empfehlung ab. Und interessanterweise habe ich bisher keine Alternative gefunden, die sich mit den Vorteilen dieser Kaffeemühle deckt. Kennt ihr eine? Dann hinterlasst einen Kommentar!

Beste elektrische Kaffeemühle für Fortgeschrittene: Baratza Encore ESP

Baratza Encore ESP Uebersicht Coffeeness

Im Preisvergleich stehen Graef und die Baratza Encore ESP fast auf einer ähnlichen Stufe. In Sachen Zubereitungsvariante sind sie das genaue Gegenteil: Die frische Nachfolgerin der ähnlich tollen Baratza Encore ist eine ausgemachte Filterkaffee-Spezialistin.

Das gilt inzwischen allerdings nur noch für ihren Aufbau mit großem Sammelbehälter und freiem Mahlen. Die alte Baratza-Version hatte Probleme in den feinen Mahlgraden, das ESP-Modell kommt auch damit klar.

Nur macht sie es weiterhin kompliziert, dieses feine Kaffeemehl unkompliziert und ordentlich dosiert in einen Siebträger zu bugsieren. Das mag für manche Tester kein Grund sein, für mich bleibt auch die ESP-Version deshalb weiterhin „nur“ eine Filter-Empfehlung.

Ansonsten erhaltet ihr 40 Mahlgrade im Kegelmahlwerk aus Edelstahl, wenig statische Aufladung, eine individuelle Portionierung, eine leichte Bedienung und sehr homogene Mahlergebnisse. 

Wie bei all dem Kunststoff zu erwarten ist, wird’s beim Mahlen ziemlich laut. Auffangbehälter und Gehäuse scheinen trotzdem ein leichtes Material-Upgrade bekommen zu haben.

Ähnlich wie die Graef CM 800 ist auch die Baratza Encore (in jeder Auflage) ein echtes Arbeitstier und bleibt euch lange erhalten.

Alternative Modelle wie die Solis Scala Plus oder die Tchibo Kaffeemühle geben sich zwar Mühe, bringen aber nur mehr Funktionen und weniger präzises Mahlen mit.

Beste vielseitige elektrische Kaffeemühle für Fortgeschrittene: Sage Smart Grinder Pro

Breville Smart Grinder Pro Überblick mit Siebträger

Die Sage Smart Grinder Pro hat es erst vor Kurzem in meinem Kaffeemühle-Test 2024 geschafft, sich aber sofort den Status als Empfehlung erobert. Für etwas mehr als 200 Euro geht sie in Sachen Funktionen in die Vollen:

  • Edelstahl-Kegelmahlwerk mit 60 Stufen

  • Mahldauer (Kaffeemenge) programmierbar

  • Display mit Anzeige Mahlgrad, Mahlzeit, Mahlmenge

  • Gleichwertige Anwendungsmöglichkeiten für Siebträger & Auffangbehälter

Was ähnlich funktionsverliebte Modelle von Tchibo oder Melitta nur versprechen, hält das Sage-Modell auf jeden Fall: Ihr bekommt eine tolle Allround-Mühle für jede Zubereitungsform.

Absolute Präzision gibt es hier nicht, auch nehmt ihr bei der Handhabung im Alltag ein paar Abstriche hin. Doch die Dosierhilfen und Programme funktionieren sehr gut.

Kitchenaid Ueberblick

Die Sage-Mühle ist nicht die einzige Empfehlung in dieser Kategorie. Die KitchenAid Artisan konnte im Test mit ähnlichen Vorteilen zum ähnlichen Preis punkten. Sie ist allerdings ein Auslaufmodell, das stärker in Richtung Filter als in Richtung Siebträger geht.

Beste elektrische Espressomühle für Anspruchsvolle: Eureka Mignon

An dieser Stelle müsste eigentlich die Baratza Sette 270W für um die 500 Euro stehen. Allerdings ist sie so gut wie nie verfügbar – und es gibt mindestens eine Alternative, die ich genauso feiere:

Baratza Sette 270 W Kaffeemuehle Uebersicht

Die Eureka Mignon mit Scheibenmahlwerk aus Edelstahl stand vor dem Einzug der Sette neben meiner Espressomaschine und könnte da auch jederzeit wieder hin.

Die ultrakompakte, ultrahochwertige Mühle macht Espressopulver auf Wettbewerbsniveau. Sie ist leise, extrem langlebig und lässt sich einfach reinigen. Sie kostet sogar „nur“ um die 470 Euro. 

Die Mignon-Familie ist ziemlich groß, ich bevorzuge den Klassiker MCI mit Edelstahl bis zum Abwinken – innen und außen.

Doch fast die gesamte Familie ist eine unbedingte Empfehlung für alle, die es wirklich ernst meinen mit fein gemahlenen Kaffeebohnen. Ihr könnt sie natürlich auch für Filterkaffee verwenden, aber ihr Aufbau und ihr Stil sprechen die Sprache der Siebträger.

Beste elektrische Kaffeemühle für Anspruchsvolle: Muss das sein?

Was ich jetzt sage, wird für einige Home Barista vielleicht wie Blasphemie klingen: Es lohnt sich nicht, für Filterkaffee so viel Geld wie für Baratza, Eureka oder andere Profi-Espressionisten im Kaffeemühle Test 2024 auszugeben.

Auch wenn Marken wie Mahlkönig hervorragende Filtermühlen mit Eureka-Preisschild im Angebot haben, kann eine kleine elektrische Kaffeemühle für vielleicht 150 Euro eure Ansprüche an Aroma und Mahlung genauso gut erfüllen.

Die mittlere Körnung verlangt etwas weniger Präzision als die feinste, warum also bei der Mühle nicht den günstigeren Mittelweg wählen? 

Kaffeemühlen mit Waage: Tchibo & Melitta kaufen?

Melitta Calibra Arne Uebersicht

Direkt nach den Kaffeebohnen und dem Mahlgrad gilt die Kaffeedosierung als wichtigste Stellschraube für guten Kaffee. Normalerweise solltet ihr das Pulver nach dem Mahlen per Kaffeewaage abmessen.

Die Melitta Calibra und die Tchibo Kaffeemühle mit Waage sparen euch diesen Umweg. Beides sind Einsteigerversionen für die Filterkörnung, auch wenn sie natürlich mehr behaupten. 

Die Waage des Calibra-Modells ist überraschend genau und überraschend reaktionsfreudig. Auch bietet diese Version verschiedene Mahlprogramme, ein Display und 39 Mahlgradstufen. 

All das ist für knapp 140 Euro nicht schlecht – auch wenn preislich vergleichbare Modelle mit mehr Mahlklasse und weniger Technik eine deutlichere Empfehlung sind.

Die Tchibo Kaffeemühle für rund 90 Euro ist nochmal klarer auf Kaffee ausgerichtet, auch wenn sie genauso deutlich alle Mahlmöglichkeiten verspricht. Das stört mich aber nicht weiter, da sie sich hervorragend handhaben lässt und gute Mahlergebnisse mit gleichmäßigem Kaffeemehl liefert.

Tchibo elektrische Kaffeemuehle Uebersicht

Die Frage ist nun für beide, ob eine externe Waage plus hochwertigere Mühle eine bessere Investition wäre als diese beiden Kaffeemühlen im Test. 

Ich sehe das diplomatisch: Wenn ihr an Investitionen im Bereich Rommelsbacher EKM 200 denkt, ist eine dieser Waage-Mühlen-Kombination eine bessere Idee und bringt euch mehr Präzision fürs Geld.

Sobald ihr an Kalibern wie einer Baratza Sette oder einer Eureka interessiert seid, holt euch lieber eine ebenso hochwertige Waage. Gerade für Espressomaschinen kommt es auf jedes Gramm Kaffeemehl an. Ob es dann allerdings eine Waage für 200 Euro sein muss, überlasse ich euch. 

Die besten Handkaffeemühlen: Muskelkraft für Siebträger & Filter

Selbst wenn die nächste Steckdose nicht weit ist, lohnt sich eine Handkurbel-Mühle. Zumindest, wenn ihr anspruchsvolle und experimentierfreudige Kaffeetrinker seid. 

Während ihr jede elektrische Mühle vor dem Bohnenwechsel umsichtig und umständlicher reinigen müsst, könnt ihr manuelle Modelle mit links säubern. Zudem verbraucht ihr nur wenige Bohnen und könnt kleine Portionen hochwertiger Specialty Coffees vorbereiten.

Bestes Hand-Modell für Einsteiger: Porlex Tall (& Alternativen)

Porlex Tall Uebersicht

Eigentlich ist die Porlex Tall kein wirklicher Testsieger in der manuellen Einsteigerkategorie. Sie steht eher stellvertretend für viele ähnliche Versionen.

Mittlerweile ist die Stahlmühle für den Handbetrieb ein Auslaufmodell, sie zeigt uns aber, worauf es in Preiskategorien deutlich unter 100 Euro ankommt:

Ein hochwertiges Keramikmahlwerk trifft auf eine sehr gut austarierte Bedienung: Handmühlen solltet ihr stets danach beurteilen, wie gut ihr den Korpus halten könnt und wie einfach und gleichmäßig sich die Kurbel drehen lässt.

Das ist hier genauso gelungen, wie das Mahlwerk selbst. Von staubfein bis supergrob beherrscht die Porlex alle Abstufungen – wie übrigens jede gelungene Handkaffeemühle.

Von Hario über Cloer bis Groenenberg und Zassenhaus gibt es unzählige Angebote mit gutem Preisschild. 

Ihre Handhabung seht ihr den Varianten nur schwer an. Eine sehr lange Kurbel mit einem großen Knauf aus Holz oder Holz-Imitat ist jedoch schonmal ein guter Hinweis.

Aus eigenem Hause habe ich zum Vergleich die Porlex Mini getestet, die für schnelles Mahlen zu kompakt ist. Ansonsten ist sie genauso überzeugend wie der große Bruder.

Manueller Testsieger für Fortgeschrittene & Profis: Comandante C40

Comandante C40 mk3 nitro blade Ueberblick

Qualität darf was kosten. Aber gleich mindestens 260 Euro? Fakt ist, dass die Comandante Kaffeemühle C40 MK3 bzw. MK4 in Sachen manuelle Mahlleistung, Mahldauer und Anwendung unübertroffen ist.

Nirgendwo werdet ihr ein besseres Kurbelgefühl finden, nirgendwo ein schnelleres oder gleichmäßigeres Mahlergebnis von Hand. Und zwar für jede Form der Kaffeezubereitung. 

Ich nehme sie in jeden Urlaub mit und gebe ihr mehr als eine Empfehlung. Denn die Comandante C40 ist nicht für mich der Inbegriff einer Handkaffeemühle, die mehr ist als ein Hipster-Spielzeug. Rechtfertigt das den Preis? Macht einfach mal den Test!

Welche Kaffeemühle für welche Zubereitungsart?

Identische Kaffeebohnen entfalten in einem unterschiedlichen Mahlgrad unterschiedliche Aromen: je feiner das Pulver, desto größer die Extraktionsoberfläche, desto mehr Aroma pro Quadratzentimeter.

Geht ihr auf Mühlensuche, solltet ihr euch zuerst darüber klar werden, für welche Zubereitungsmethoden sie gedacht ist. Wie ich schon mehrfach im Test sagte, bestimmen diese Methoden die notwendige Qualität, die Anforderungen an den Mahlprozess, eventuelle Extra-Features und den Preis.

Siebträgermaschine: Handkaffeemühle vs. elektrische Espressomühlen

Kaffeepulver für Espresso aus der Siebträgermaschine muss besonders fein gemahlen werden. Die Kontaktzeit zwischen Wasser und Kaffeemehl ist hier am kürzesten, wir benötigen daher die größte Oberfläche.

Die feine Körnung muss besonders gleichmäßig sein, um im Siebträger eine homogene und kompakte Fläche aufzubauen, die dem Wasser den nötigen Widerstand für den korrekten Espressobezug liefert. 

Entsprechende Mühlen brauchen nicht nur die notwendig feine Mahlgradeinstellung, sie müssen sich auch in kleinstmöglichen Schritten verstellen lassen.

Selbst eine günstige Handmühle bekommt das oft besser hin als eine mittelmäßige elektrische Kaffeemühle. Wo kein Motor ist, habt ihr mehr Einfluss auf das Mahlwerk. Weil die Füllmenge für den Siebträger überschaubar ist, kurbelt ihr zudem nicht zu lang.

Aus meinem Test kommen vor allem die Eureka Mignon, die Baratza Sette, die Graef CM 800 und die Sage Smart Grinder Pro infrage. In Sachen Handkaffeemühlen lautet meine Empfehlung selbstverständlich Comandante, auch wenn ihr mit günstigeren Modellen ebenso gut unterwegs seid. Achtet bei elektrischen Angeboten generell auf:

  • Siebträgerhalter und Kontakttaster für genaues Mahlen direkt in den Siebträger

  • Wenig bis kein Totraum oder statische Aufladung zur optimalen Dosierung

  • Schnelles Mahlen für geringe Hitzeentwicklung

  • Feinjustierung vor allem in den feinsten Mahlgraden

  • Optionale Dosierprogramme (meist über Mahldauer)

Herdkanne: Eine kleine elektrische Kaffeemühle reicht!

Espressokannen von Bialetti und Co setzen ebenfalls auf einen feinen Mahlgrad, der etwas über Siebträger-Niveau liegt. Es gibt jedoch keinen Grund, hier die gleichen Mühlenanforderungen zu stellen.

Diese Zubereitungsvariante ist recht ungenau und verzeiht auch eher ungleichmäßig gemahlene Kaffeebohnen. Ich weiß sogar, dass ihr schon mit einer Rommelsbacher EKM 200 oder gar einer Melitta Molino über die Runden kommt.

Je nach Kannengröße brauchen wir nur wenig gemahlenen Kaffee pro Portion. Eine mechanische Kaffeemühle zu praktisch jedem Preis reicht daher auch – und passt zum simplen Bialetti-Setup.

Handfilter: Manuelle Präzision oder motorisierte Single-Dose-Qualität

Handgefilterter Kaffee bringt hochwertiges Aroma am besten in die Tasse. Darum ist diese Methode auch das Mittel der Wahl für Profi-Verkostungen und exzellente Kaffeebohnen.

Auch wenn wir unseren Kaffee nur mittelgrob mahlen und nur eine überschaubare Menge benötigen, geht es bei Mühlen für den Handfilter um Präzision. 

Eure Kaffeebohnen sollten deswegen entweder in einer manuellen Mühle mit toller Handhabung oder einer ausgewiesenen Filter-Mühle mit entsprechender Leistung landen. Auch eine Kaffeewaage ist mehr als empfehlenswert. Bei elektrischen Modellen achtet ihr insbesondere auf:

  • Absolute Homogenität in mittleren Mahlgraden

  • Möglichst keine statische Aufladung für wenig Ausschuss

  • Sehr schnelles & hitzearmes Mahlen

Da ich Handfilter mit hochwertigen Kaffees in Kleinstmengen assoziiere, sind die meisten elektrischen Mühlen eigentlich übertrieben. Zumal ihr den Bohnenbehälter und die Mahlscheiben oder -kegel jedes Mal reinigen müsst, wenn ihr die Kaffeebohnen wechselt.

Darum tendiere ich hier zur Comandante C40. Wer zu faul für Hand-Modelle ist, sollte mindestens in eine Baratza Encore (ESP) investieren. Sogar eine Melitta Calibra kann punkten. Alles darunter eher nicht.

Chemex: Mehr Freiheit bei Preis & Leistung

Auch wenn die Chemex theoretisch ein Handfilter mit mehr Füllmenge ist, müssen wir die Sache hier nicht so super genau nehmen. 

Generell disqualifizieren sich alle manuellen Modelle, weil wir für eine typische Chemex-Kanne um die 65 Gramm Kaffee benötigen – zu viel zum händischen Mahlen.

Kaffeezubereitung Uebersicht Chemex Arne

Chemex-Kaffee assoziiere ich mit gutem Alltagskaffee, der aufgrund seiner Menge auch dann sein Aroma entfaltet, wenn die Mahlscheiben oder Kegel nicht hundertprozentig gleichmäßig arbeiten. Die Menge gleicht die Balance wieder aus.

Und eben weil wir eine größere Menge benötigen, sind ein ausreichend großer Bohnenbehälter nebst ausreichend großem Auffangbehälter wichtig. Wenn wir uns meine Bewertungen im Test anshauen, trifft das auf nahezu alle Filtermühlen zu.

Ein Detail finde ich wichtig: Die Bohnen sollten möglichst ohne Hitzeentwicklung verarbeitet werden. Da wir hier länger bzw. mehr mahlen als bei anderen Zubereitungsarten, heizt sich Edelstahl schneller auf. 

Hat die Mühle also ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl, muss sie schneller und präziser arbeiten als Modelle mit Keramik. Den richtigen Ton trifft in dieser Hinsicht einmal mehr die Baratza Encore – ob als alte oder neue Version.

Kaffeemaschine: Mit der Mühle zum neuen Kaffee-Erlebnis

Moccamaster rot Arne mit Filterhalter und Filter

Wenn ich Filterkaffeemaschine und Mühle in einem Satz sage, gucken mich viele schräg an. Schließlich wurden Melitta-Maschinen und Co für fertig gemahlenen Kaffee erfunden. 

Spätestens mit der Moccamaster wurde ungenauer „Filterkaffe“ zu elegantem Filterkaffee, der dem Handfilter in nichts nachstehen muss. Wir verwenden hochwertige Kaffeebohnen und mahlen sie frisch. Schluss, aus, Ende.

Geht es um unsere Ansprüche an die Kaffeemühle, könnt ihr euch an den Chemex-Bewertungen orientieren. Das heißt also:

  • Elektrogeräte statt Handmühlen

  • Schnelles Kegelmahlwerk oder hitzeunempfindliches Scheibenmahlwerk

  • Ausreichend großer Bohnenbehälter/Auffangbehälter

  • Angenehmes Mahlgeräusch (da wir länger & mehr mahlen)

Da eine typische Kaffeemaschine ebenfalls alltagstauglichen Kaffee macht und noch etwas ungenauer als andere Filtermethoden arbeitet, könnt ihr bereits mit günstigen Kaffeemühlen à la Rommelsbacher riesige Unterschiede erzielen.

Marken wie Rosenstein & Söhne, Silvercrest (Aldi), DeLonghi, Gastroback und viele mehr bieten ebenfalls absolut ausreichende Varianten. Erst, wenn sich eine Kaffeemaschine wie ein Handfilter verhält, solltet ihr wieder auf höchste Präzision achten.

Das ist nicht nur beim Moccamaster, sondern auch bei der Beem Basic Selection Pour Over der Fall. Gastroback, Sage, WMF und weitere Hersteller bieten inzwischen ebenfalls Präzisionsmaschinen. Mehr dazu lest ihr im Produkttest-Ratgeber für Kaffeemaschinen.

French Press: Zuverlässiges Edelstahl- oder Keramikmahlwerk ausreichend

Die French Press als Full Immersion-Methode hat die längste Kontaktzeit von Kaffee und Wasser. Dafür benötigen wir einen mittelgroben Mahlgrad. 

Der Stempelkanne wird gern nachgesagt, dass sie im Vergleich eine recht rumpelige Zubereitungsmöglichkeit ist, die nur vordergründige Aromen herausarbeitet. 

Solche Bewertungen vergessen allerdings, dass French-Press-Kaffee dem Cupping ähnelt – also der Methode, die Profis bei der Verkostung von Specialty Coffee verwenden. Purer, direkter und damit eindeutiger geht es fast nicht.

Rommelsbacher EKM 200 Kaffeemuehle Uebersicht mit Arne

French-Press-Mahlen beherrschen alle Mühlen mit generell gutem Ergebnis in meinem Test. Händisch, elektrisch, teuer, günstig – vollkommen egal. Die Rommelsbacher EKM 200 ist damit genauso eine Empfehlung wie die Baratza Encore.

Profi-Mühlen braucht ihr hier definitiv nicht. Schon aus Bequemlichkeit würde ich auf ein elektrisches Scheiben- oder Kegelmahlwerk setzen, da Handmühlen für die üblichen French-Press-Mengen etwas zu lange brauchen. 

AeroPress: Hand- schlägt Motormühle

Aeropress Stempel druecken Arne

Die AeroPress hat viele Fans, da ihr einzigartigen Kaffee mit einem eigenen Geschmack und vielen Spielmöglichkeiten zubereiten könnt. Außerdem ist sie das perfekte Equipment für Kaffee unterwegs.

Der fein-mittlere Mahlgrad lässt sich zwar auch mit elektrischen Modellen abrufen, aber ich halte in diesem Fall eine handbetriebene Mühle für die beste bzw. ausreichende Empfehlung. Vor allem, wenn ihr die AeroPress unterwegs nutzt. Sinnvolle Modelle gibt es viele – schaut mal nach Namen wie Waldwerk oder gar Peugeot. Ich bevorzuge die Comandante. Überraschung.

Perkolator: Überraschender Kaffee aus jeder Kaffeemühle

Den C3 Perkolator habe ich jüngst kennengelernt und bin ein bisschen verknallt. Der Kaffee entsteht im Bialetti-Prinzip, allerdings in größerer Füllmenge. 

C3 Perkolator Test Uebersicht

Das Aroma liegt irgendwo zwischen French Press und Filterkaffee. Dazwischen liegt auch der optimale Mahlgrad für das Pulver.

Perkolatoren-Fans in meinem Team haben berichtet, dass sogar ein uraltes, zur Mühle umgebautes Mahlwerk aus einem DeLonghi Kaffeevollautomaten bestens funktioniert. Mittelgrobe Mahlgrade bekommt eben jeder hin. Auch ein Testdurchlauf in der Rommelsbacher und gar der Graef CM800 haben die gewünschten Ergebnisse geliefert.

Es reicht daher völlig, auf eine preiswerte elektrische Kaffeemühle zu setzen. Da ihr für den Perkolator relativ viel Pulver braucht, ist eine handbetriebene Mühle in diesem Fall zu mühsam. 

Kaffeemühlen bei Stiftung Warentest: Testbericht der Ahnungslosigkeit

Es lohnt sich immer, in bestimmten Kaffee-Kategorien bei der Stiftung Warentest vorbeizuschauen. Vor allem, wenn wir sehen wollen, wie es nicht geht. Zur Auffrischung empfehle ich euch meinen Rant zum Thema „Kaffeebohnen-Test“.

In Sachen Kaffeemühlen hat sich die Stiftung zuletzt im Heft 12/2019 mit 15 Geräten beschäftigt. Und mal wieder Sachkenntnis bewiesen. Nicht. Lediglich die Überschrift ist ganz nach meinem Geschmack:

Unter dem Titel „Mahl so, mahl so“ durften sechs Kandidaten mit Schlagmesser antreten. Das sind 40 Prozent des Testfelds. 

Auch wenn diese Schlagwerk-Mühlen nur ein „Befriedigend“ bis „Ausreichend“ erzielen, müsste mir jemand mal erklären, warum sie überhaupt so stark vertreten sind.

Schlagmesser aus Stahl sind wie Propeller angeordnet. Ihr kennt das von Küchenmaschinen. Werden sie angestellt, häckseln sie sich per Rotation durch das Mahlgut. Solche Modelle werden meist als Gewürz- und Kaffeemühle für sehr wenig Geld angeboten.

Was für Pfeffer oder Piment völlig in Ordnung ist, erzielt bei Kaffee das Gegenteil von dem, was wir mit guten Mühlen erreichen wollen. Statt gleichmäßig und schnell gemahlenem Pulver erhalten wir irgendwie gehäckselten Kaffee.

Graef CM 800 Vorne

Mit Platz Eins im Stiftungstest – der Graef CM 800 – kann ich mich arrangieren. Sie hat ein „Gut“ (2,1) erhalten, die Lautstärke ist das stärkste Gegenargument. Das kann ich aus der Praxis bestätigen.

Außerdem hat die Stiftung beim Mahlen festgestellt, dass die Graef bei einem groben Mahlgrad nicht so sauber arbeitet wie bei einem feinen. Auch das kann ich bestätigen – weshalb sie ja als Einsteigermodell für Espresso gilt.

Auf dem zweiten Platz („Gut“; 2,3) kommt mit der Melitta Molino für unter 50 Euro ein Modell, das ich im Vergleich zwar nicht verdamme, aber auch nicht als Empfehlung ansehe. Auf Platz 3 folgt ein Cloer-Modell, zu dem ich bisher nichts sagen kann.

Melitta Kaffeemuehle

Dass ihr dem Test nicht zu viel Vertrauen schenken sollt, zeigt sich einmal mehr an einem Fakt. Ein User unter dem Text zum Testdesign hatte die StiWa gebeten, den jeweils genutzten Mahlgrad anzugeben.

Die Stiftung so:

Die Optimierung des Mahlgrades hängt von vielen Faktoren ab […] Da Kaffee ein organischer Stoff ist, reagiert dieser beim Öffnen auf Luftfeuchtigkeit und mit Sauerstoff. Daher können wir keine optimalen Mahlgrade mitteilen.

Hä? Wir wollen nicht den optimalen Mahlgrad. Wir wollen den Mahlgrad, den ihr verwendet habt. Ich wiederhole mein StiWa-Mantra: Go home, Stiftung. You are drunk.

Kaffeemühle kaufen: Tipps, Erfahrungen & Empfehlungen

Solange ihr auf ein Schlagmesser verzichtet, ist jede Mühle eine bessere Idee als keine Mühle. Ich beobachte immer wieder, welcher Aha-Effekt sich bei frisch gemahlenem Kaffee einstellt. Selbst, wenn ihr das Pulver in die billigste Kaffeemaschine kippt.

Generell sollten alle Modelle ein stimmiges Gesamtkonzept besitzen und eure Kaffeebohnen schnell, mit wenig Hitzeentwicklung und einfacher Handhabung verarbeiten. Die besten Kaffeemühlen setzen folgende Punkte im Rahmen ihrer (Preis-) Möglichkeiten um:

  1. Der Mahlgrad lässt sich möglichst stufenlos verstellen

  2. Ihr könnt den Mahlgrad einfach verstellen (Rädchen, Ring, Schraube etc.)

  3. Der Mahlvorgang ist schnell & relativ leise

  4. Die Mühle steht stabil & sicher bzw. liegt gut in der Hand

  5. Motor & Mahlwerk heizen das Kaffeepulver nicht auf

  6. Es gibt kaum/keine statische Aufladung

  7. Die Einstellungen sind logisch & nachvollziehbar

Kegelmahlwerk oder Keramikmahlwerk: Welches Mahlwerk ist das beste?

Zwischen einem Kegelmahlwerk aus Edelstahl und einem Scheibenmahlwerk aus Keramik wird gern ein Qualitätsunterschied ausgemacht, der aber in unserer Mühlenwelt nicht existiert. 

Profis lieben die Keramikscheibe, die allerdings einen gewissen Durchmesser haben muss, um Kaffeebohnen schnell und gleichmäßig zu zerkleinern. Mehr Durchmesser heißt jedoch größeres Preisschild.

Zudem gibt es zahlreiche Mischformen: Eureka-Kaffeemühlen setzen auf Scheiben aus Edelstahl. Das gilt auch für ähnlich hochwertige Modelle von ECM, während ihr etwa bei Bezzera oder KitchenAid ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl erhaltet.

Eine Groenenberg-Handmühle besitzt stattdessen ein Kegelmahlwerk aus Keramik, während Rommelsbacher wieder ein Scheibenmahlwerk aus Edelstahl liefert. Die Comandante besitzt als Handmühle ebenfalls ein Scheibenmahlwerk, ist aber im Vergleich zu anderen Kollegen offensichtlich größer.

Ihr seht, das Mahlwerk ist fast zweitrangig. Fakt ist nur, dass ein Scheibenmahlwerk – insbesondere aus Keramik – in supergünstigen elektrischen Kaffeemühlen eher ein Werbetrick ist. Es ist zu klein, um wirklich alle Vorteile für euren Kaffee auszuspielen.

Ein elektrisch betriebenes Kegelmahlwerk lässt sich unterdessen meist nicht stufenlos verstellen, bei manuellen Versionen ist das absolut kein Problem.

Außerdem schaffen Kegelmahlwerke viel öfter den Espresso-Grad, weil die Bohnen die gesamte Kegellänge durchlaufen und so feiner gemahlen werden als in einer minderwertigen Scheibe. Fassen wir das kurz zusammen:

ScheibenmahlwerkKegelmahlwerk
Größter VorteilSehr gleichmäßig gemahlene BohnenSchafft fast jeden Mahlgrad auch in günstigerer Ausführung
Größter NachteilErst bei exzellenter Verarbeitung tauglichEndliche Mahlstufen in elektrischen Geräten
Wichtigster FaktorScheibendurchmesserMaterialgüte
Optimales MaterialKeramik oder EdelstahlKeramik oder Edelstahl
Empfohlen inHochpreisigen Kaffeemühlen für jede ZubereitungHandkaffeemühlen & günstigen Einsteigern

Wie viel Mahlgrad brauche ich eigentlich?

Bringt das Mahlwerk nur ein paar Stufen mit, kann es eure Bohnen nur in groben Schritten zerkleinern. Und damit fehlt euch eventuell die optimale Stufe für den optimalen Geschmack einer bestimmten Zubereitung.

Masse ist zwar nicht zwingend Klasse, aber insbesondere für perfektes Espressopulver macht ein Mahlgrad mehr oft den entscheidenden Unterschied für die korrekte Extraktion.

Melitta Calibra Mahlgrad Einstellungen

Bei Brühmethoden ist diese Feinheit nicht so entscheidend, aber jede neue Röstung braucht auch im mittleren Mahlgrad einen eigens optimierten Mahlvorgang. 

Darum gilt in jedem Fall: Mehr ist mehr, kostet aber auch mehr. Allerdings glaube ich auch, dass ein Mahlwerk mit 40 Stufen (zum Beispiel Graef) sich für unsere Zwecke nicht allzu viel von einem Mahlwerk mit 70 Stufen (zum Beispiel KitchenAid) unterscheidet.

Stufenlose Einstellungsmöglichkeiten sind natürlich die beste Option. Im Regelfall gibt es diese Möglichkeit bei vielen Handmühlen, während dieser Luxus im elektrischen Segment erst ab einer Eureka Mignon und aufwärts zu haben ist.

Welches Material ist die beste Wahl?

Auch wenn das Mahlwerk aus Edelstahl oder Keramik besteht, setzen vor allem günstige Mühlen auf viel Kunststoff für das Gehäuse, den Bohnenbehälter, den Deckel, die Schächte usw. 

Daraus ergibt sich ein Problem für euch und eure Kaffeebohnen: Kunststoff lädt sich statisch auf und hält Kaffeepulver fest. Das erschwert die Dosierung und verunreinigt die Mühlen schneller.

Hinzu kommt der sogenannte Totraum: Je nach Mühlenaufbau bleibt direkt in Mahlwerk-Nähe oft viel Kaffee- oder Espressomehl liegen. 

Diesen Bereich erreicht ihr in den meisten Fällen auch beim Reinigen nicht. Auch so werden Kaffeebohnen verschwendet, ihr müsst eure Mühle öfter reinigen.

Das Problem lösen hochwertige Kaffeemühlen besser als alle günstigen Varianten – weil sie auf mehr Edelstahl als Kunststoff setzen und außerdem klüger konstruiert sind. 

Die komische Form der Baratza Sette ergibt sich unter anderem, weil sie komplett ohne tote Winkel auskommt und die Kaffeebohnen eins zu eins verarbeitet. 

Andersherum bleibt in einer EKM 200 oder einer CM800 jeweils abenteuerlich viel Bohnenkaffee kleben. Kann man das ändern? Leider nicht.

Welche Zusatzfunktionen sind sinnvoll?

Die wichtigsten Dosierfunktionen an einer Kaffeemühle heißen Grind on Time, Grind on Demand sowie Grind on Weight.

Im Kern handelt es sich dabei immer um eine Timer-Funktion: Die Mühle schaltet automatisch ab und liefert euch portionsgenauen Kaffee. Diese Abschaltung erfolgt je nach Mühlentyp und Preis über verschiedene Modi:

  • Vorprogrammierte Tassen-Portionen (meist in 2er-Schritten)

  • Individuell programmierbare Mahldauer

  • Unterbrechung eines Kontaktschalters (für Siebträger)

  • Erreichen eines bestimmten Gewichts

Die Tassen-Portionierung ist das Merkmal des Einstiegssegments. Die Sage Smart Grinder Pro hat sie zwar als Zusatzoption im Angebot, aber ihr werdet garantiert auf die individuelle Programmierung setzen.

Denn die Tassenportionierung funktioniert erstens nur für Filtermengen und zweitens nur in Abstufungen, die nicht immer nachvollziehbar sind. 

Zwar könnt ihr den Mahlvorgang auch bei günstigen Einsteigern jederzeit unterbrechen. Doch eine genaue und komfortable Dosierung sieht anders aus.

Ob und wie ihr den Timer programmieren könnt, bestimmt auch der Preis. Die Eureka Mignon bietet euch zwei Speicherplätze, während ihr bei der Graef CM800 nur einen Kontaktschalter habt. Eine Kaffeewaage braucht ihr für beide. 

Das ist bei der Melitta Calibra nicht der Fall. Diese bringt jedoch nicht ganz so viel Leistung für einen exzellenten Geschmack. Im Zweifelsfall kommen Mahlwerk, Mahlstufen für den Geschmack, die Reinigung usw. jedoch immer vor Extrafunktionen.

Faustregel für optimale Mengen: Rund 6,5 Gramm Kaffeepulver pro 100 Milliliter Filterkaffee, rund 17 Gramm Pulver für 40 Milliliter Espresso.

Kaffeemühle einstellen: Anleitung & Tricks

Espressopulver für Cappuccino oder Filterpulver für die Bodum: Theoretisch müsst ihr eure Kaffeemühle für jede Bohne und Röstung neu einstellen. Selbst, wenn ihr in derselben Getränkewelt bleibt.

Ganz so eng müssen wir es zwar nicht sehen. Doch wenn ihr öfter mal das Getränk wechselt, lohnen sich entweder zwei (günstige) Mühlen – eine für Espresso, eine für Filter – oder ihr stellt euer vorhandenes Modell passend zum Geschmack neu ein. Auch nach der Reinigung kommt ihr nicht darum herum.

Das Einstellen kann zwar nerven, ist aber unverzichtbar und mit ein paar Tipps und Tricks bekommt ihr eine sehr gute Routine rein. Die wichtigsten Hinweise lauten:

  1. Haltet zum Einstellen eine Tüte „schlechte“ Kaffeebohnen bereit. 

  2. Verstellt das Mahlwerk ausschließlich nach Empfehlung aus der Bedienungsanleitung (Gerät an oder aus?)

  3. Verstellt den Mahlgrad in kleinstmöglichen Schritten und kontrolliert zwischendurch die Ergebnisse in der Tasse – vor allem bei Espresso.

  4. Bei Kaffeemühlen mit Timer oder Portionierung sucht ihr die optimale Zusammenstellung mit Kaffeewaage und Stoppuhr.

  5. Lasst die Mühle niemals leer laufen! Reiben die Mahlformen nicht auf Bohnen, reiben sie aufeinander und nutzen sich ab oder gehen kaputt.

Darüber hinaus gibt es ein paar Alltagstricks, die sich zwar nicht auf alle Kaffeemühlen anwenden lassen, aber trotzdem für mich schon oft funktioniert haben:

  • Markiert die korrekte Einstellung/den korrekten Mahlgrad mit einem Edding am Einstellring oder der Skala. Setzt Punkte oder Striche für verschiedene Röstgrade.

  • Beim Einstellen von Mahlgraden für Filtermethoden beginnt ihr in der Mitte. Bei Espresso beginnt ihr drei Stufen über dem feinsten Mahlgrad.

  • Die Portionierung per Tassenanzahl (z.B. EKM 200) orientiert sich am Kaffeelot mit 7 Gramm Kaffeepulver für 120 Milliliter Wasser. Ist das für euren Geschmack zu stark oder schwach, könnt ihr auch Portionen zwischen den Markierungen wählen oder den Mahlvorgang zwischenzeitlich abbrechen.

Um die Mühlen-Einstellungen zu kontrollieren, verlasst ihr euch auf euer Auge:

  1. „Korrekter“ Filterkaffee fühlt sich als Pulver leicht krisselig an. Der Kaffeefluss bei der Filterung ist zwar stetig, kommt aber nicht mit Schwung ins Gefäß. Rauscht das Wasser durch, ist der Mahlgrad zu grob. Tröpfelt es nur, ist er zu fein. Je bitterer der Kaffee, desto feiner ist der Mahlgrad.

  2. „Korrektes“ Espressopulver kommt mit gleichmäßigem Schwung aus der Mühle. Fällt es klumpig heraus, ist es zu fein. Plumpst es in den Siebträger, ist es zu grob. Die Feinheiten seht ihr allerdings erst nach der Zubereitung in der Tasse.

Kaffeemühlen reinigen: Die wichtigsten Hinweise

Slider Image
Slider Image

Wenn in einem Gerät kein Wasser im Spiel ist, nehmen wir es bei der Reinigung oft nicht so genau. Doch auch wenn eine Kaffeemühle weniger schnell verschmutzt als eine Kaffeemaschine mit Mahlwerk oder ein Kaffeevollautomat:

Bohnen geben beim Mahlvorgang immer Öl ab. Darum kommt ihr auch hier nicht um die Reinigung herum. Diese ist einfach und auf zwei Arten möglich:

  • Mahldurchläufe mit Reinigungsgranulaten, Reinigungsbohnen o.ä.

  • Auseinanderbauen und per Staubsauger aussagen

Die zweite Variante ist eine gute Idee für Zwischenreinigungen und lässt sich bei vielen Modellen sehr einfach umsetzen:

  1. Leert den Bohnenbehälter

  2. Nehmt ihn evtl. ab (je nach Modell)

  3. Entriegelt und entfernt den oberen Teil der Mahlscheiben oder Mahlkegel

  4. Reinigt ihn mit Pinsel oder unter fließendem Wasser (unbedingt gut trocknen lassen!)

  5. Saugt den unteren Teil mit einem Staubsauger aus

Mahlkegel und Co sind sehr scharf! Geht beim Entnehmen, Reinigen und Einsetzen daher vorsichtig vor!

Beim Zusammensetzen solltet ihr auf die korrekten Positionen der Teile achten, da es sonst sein kann, dass die Ringe oder Kegel nicht mehr richtig greifen.

Die Granulat-Variante ist beliebt, weil sie das Auseinanderbauen spart. Spezielle Reinigungsbohnen nehmen die Kaffeeöle mit, auch wenn ihr euch dann darauf verlassen müsst, dass sie ihren Job machen.

Bevor ihr neuen Kaffee einfüllt, macht unbedingt noch einen Zwischendurchlauf mit euren Einstellbohnen – die ihr eventuell sowieso braucht, um die korrekte Position wiederzufinden.

Der Bohnenbehälter wird bei der Reinigung häufig ignoriert, obwohl sich hier auch viel Öl sammelt.  Baut ihn ab, putzt ihn von Hand mit lebensmittelechter Seife und lasst ihn vor dem Wiedereinsetzen gut trocknen.

Das Kaffeemühlen Test-Fazit: Ohne geht’s nicht

Da Kaffeebohnen direkt nach dem Mahlen einen Großteil ihres Aromas verlieren, kommt ihr auf Dauer um eine gute Kaffeemühle für eure Zwecke nicht herum. Zumindest, wenn euch exzellenter Geschmack wichtig ist.

Ob ihr mit einer kleinen Rommelsbacher EKM 200 oder meinem Einsteiger-Tipp der Graef CM 800 startet oder euch direkt ein paar Klassen höher an der funktionsstarken Sage Smart Grinder Pro orientiert, ist eine Frage der Zubereitungsvariante und eures Geldbeutels. 

Hauptsache, ihr beschäftigt euch mit den Feinheiten, achtet auf die Reinigung und tastet euch an den perfekten Kaffee in jeder Form heran.

Ich weiß, dass ich unendlich viele tolle Kaffeemühlen noch nicht getestet habe. Ihr gebt mir in den Kommentaren bereits viele Hinweise und Hausaufgaben für neue Gerätetests. Macht weiter so, ich arbeite sie nach und nach ab!

FAQ

Manuelle Kaffeemühlen sind preiswerter, haben ein geringes Gewicht und meistern Espresso-Mahlgrade. Elektrische Kaffeemühlen sind präziser, bequemer und vielseitiger, jedoch vergleichsweise hochpreisig und erst ab einer gewissen Qualität empfehlenswert.

Eine elektrische Kaffeemühle für Filter-Mahlgrade erzielt bereits ab rund 50 Euro gute Ergebnisse im Test. Für gleichmäßigen Espresso sind deutlich über 100 Euro zu investieren – angefangen bei Produkten wie der Graef CM 800.

Eigentlich egal – Mahlgrade, Lautstärke, Verarbeitung oder Reinigung sind wichtiger. Generell gilt ein Scheibenmahlwerk als hochwertiger. Das stimmt jedoch erst ab einem gewissen Scheibendurchmesser, für den ihr mehr bezahlt.

Dein Kaffee-Experte
Team Image
Arne Preuss

Moin! Ich bin Arne. Nach einigen Jahren als Barista habe ich mich einer Mission verschrieben: mehr guten Kaffee unter die Leute zu bringen. Dafür stellen mein Team und ich eine breite Wissensbasis zum Thema Kaffee für euch bereit.

Mehr über Arne Preuss

Moin! Ich bin Arne. Nach einigen Jahren als Barista habe ich mich einer Mission verschrieben: mehr guten Kaffee unter die Leute zu bringen. Dafür stellen mein Team und ich eine breite Wissensbasis zum Thema Kaffee für euch bereit.

Mehr über Arne Preuss

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

93
Neueste
Älteste
Inline Feedbacks
View all comments
Inhaltsverzeichnis