Siemens EQ3 Test: Kaffeevollautomat mit innovativem Milchschaum-Rüssel

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Bevor ich begründe, warum ich den Testbericht zum vergleichsweise alten Siemens EQ.3 Kaffeevollautomat aufmöbele, will ich einen Gruß an den Siemens EQ.500 integral senden.

Der Siemens EQ 3 im Coffeness Test

Bevor ich begründe, warum ich den Testbericht zum vergleichsweise alten Siemens EQ.3 Kaffeevollautomat aufmöbele, will ich einen Gruß an den Siemens EQ.500 integral senden.

Der hat nämlich offensichtlich die gleiche grundsätzliche Zielgruppe, den gleichen (einfachen) Funktionsanspruch und ist außerdem wesentlich neuer.

Doch anstatt mit der Zeit zu gehen und euch wie anständige Konsumenten mit dem ständigen Hunger nach neuen Spielzeugen zu verhalten, ignoriert ihr aktuellere Siemens Kaffeevollautomaten und kauft den EQ3 von 2016 munter weiter.

Woran liegt’s?

Einerseits sicher an der Optik, die auf dem einzigartigen „Rüssel“ beruht, mit dem ihr Milchschaum auf besondere Weise beziehen könnt. Andererseits bestimmt auch am guten Espresso mit unseren Coffeeness-Bohnen, der einfachen Bedienung und der sinnvollen Reinigung.

Doch eines der derzeit stärksten Argumente für dieses „Auslaufmodell“ im Kaffeevollautomaten Test 2021 ist der Preis. Siemens hat nicht so richtig Lust auf Kaffeevollautomat. Es gibt keine superneuen Maschinen oder Upgrades für klassische Modelle.

Modelle wie der EQ.3 gelten daher offiziell als Auslaufware und werden bei verschiedenen Online-Händlern praktisch verschenkt – im Vergleich zum einstmaligen Siemens-Niveau.

Da wir alle Fans eines guten Preisschildes sind, will ich diesen Testbericht also noch einmal genauso aktualisieren wie meine Ausführungen zum Siemens EQ.6 und Siemens EQ.9.

Welchen Siemens EQ.3 soll (und kann) ich kaufen?

Nachdem ich noch einmal alle Versionen an Siemens-Automaten durchgegangen bin, habe ich keine Probleme mehr, eine bestimmte Serie zu identifizieren. Das hat jedoch eine Weile gedauert.

Ihr müsst nämlich nicht nur die teilweise deckungsgleichen Bezeichnungen in allen Siemens-Klassen verstehen, sondern auch unterscheiden, welcher Kaffeevollautomat noch einen offiziellen Support erhält und welcher nicht.

Die drei Klassen Siemens EQ.3, EQ.6 und EQ.9 richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse: Der EQ.3 passt nur in kleine Haushalte mit geringem Kaffeebedarf, hat aber ein interessantes Milchschaumsystem. Der EQ.9 bietet höchste Funktionalität, die in vielen Fällen übertrieben ist. Der EQ.6 hat ein immer besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, macht aber etwas enttäuschenden Milchschaum.

Siemens produziert hochwertige, langlebige und teilweise innovative Kaffeevollautomaten. Allerdings gibt es kaum Neuentwicklungen. Davon profitiert ihr jedoch: Die Preise sind im Sinkflug, ihr könnt sowohl beim Siemens EQ.3 als auch beim Siemens EQ.9 tolle Schnäppchen machen.

Solange es keine Herausforderungen mit Brüheinheit oder Zubereitung gibt, ist der offizielle Status zwar wurscht. Aber wenn Siemens mit seinem Automaten nichts mehr zu tun haben will, gibt es immer weniger Ersatzteile, Hilfestellungen oder ähnliches.

KategorieEintrag
HerstellerSiemens
NameEQ.3
ArtKaffeevollautomat
Brühgruppe herausnehmbarJa
GehäusematerialEdelstahl
MilchschaumsystemAutomatisch (Integriert)
DisplayJa
AppNein
BenutzerprofileNein
Wassertank1,4 l
Maximale Auslaufhöhe13 cm
MahlwerkScheibenmahlwerk Keramik
Bohnenfach250 g
Zwei Bohnenfächer/-kammernNein
Mahlgrade5 Stufen
KaffeepulverfachNein
KannenfunktionNein
Kaffeegetränke auf KnopfdruckEspresso, Caffe Crema, Cappuccino, Latte Macchiato
Temperatur Kaffee einstellbarNein
Temperatur Milch(-schaum) einstellbarNein
2-Tassen-FunktionJa
HeißwasserfunktionNein
Heiße-Milch-FunktionJa
Nur Milchschaum beziehenJa
WasserfiltereinsatzJa (wird mitgeliefert)
Gewicht7,3 kg
Maße (Höhe x Breite x Tiefe)37,8 x 24,7 x 42,0 cm

Trotzdem finde ich, dass es sich nicht lohnt, immer die neueste Maschine zu kaufen. Die ältesten Möhren müssen es dann aber auch nicht sein. Diese haben meist ein recht altbackenes Verständnis der gesamten Kaffeezubereitung.

Deshalb ist es sich auch langsam nicht mehr zeitgemäß auf EQ.3-Geräte zu setzen, die Bezeichnungen wie s300 oder s500 tragen. Damit wird der Funktionsumfang aufsteigend markiert. In höheren Klassen wie beim Siemens EQ.6 oder EQ.9 erscheint das logisch.

Beim Siemens EQ.3 ist es angesichts der reduzierten Funktionalität offensichtlich etwas sinnlos, einen s300 oder s500 zu führen. Darum gibt es auf offizieller Ebene nur noch drei Ausführungen des Siemens EQ3:

  1. EQ.300 extraKlasse Schwarz TI355F09DE (UVP 749 Euro)
  2. EQ.300 Silber TI353501DE (UVP 679 Euro)
  3. EQ.300 Schwarz TI351509DE (UVP 639 Euro)

In einigen Shops (manche seriös, andere dubios) werden auch folgende Maschinen aufgeführt:

  • EQ.3 s100 Schwarz TI301509DE
  • EQ.3 s100 Schwarz TI30A509DE
  • EQ.300 TI351209RW
  • EQ.3 s300 TI313519DE
  • EQ.3 s300 grau TI303503DE
  • EQ.3 s500 Edelstahl TI305506DE

Im Sinne der Aktualität und Vergleichbarkeit tun wir einfach so, als hätte es die Versionen mit s300, s500 usw. nie gegeben. Zwar entsprechen sie vom Wassertank über das Mahlwerk bis zur Bedienung den gleichen Grundvoraussetzungen, aber den besten Preis erzielt ihr anders:

Das „funktionsstärkste“ Modell der Serie ist der EQ.300 extraKlasse in Schwarz mit der Modellnummer TI355F09DE. „Extraklasse“ steht bei Siemens für Sonderfeatures, die den Komfort im Vergleich zu „normalen“ Modellen der gleichen Serie erhöhen sollen.

Siemens EQ3 Kaffeevollautomat extraKlasse in schwarz

In diesem Fall könnt ihr mit „nur einem Tastendruck zwei Kaffeespezialitäten gleichzeitig zubereiten“ (One-Touch) und außerdem sechs (statt fünf) Kaffeestärken für maximales Aroma einstellen.

Wir werden noch sehen, dass beide Versprechen etwas hohl sind. Außerdem werden diese Features auch bei anderen offiziellen Geräten der EQ.3-Reihe angegeben. Der Vorteil oder Unterschied erschließt sich also nicht direkt.

Allerdings macht der Blick auf den Preis beim extraKlasse besonders Spaß: Während die UVP dieser Version mit 749 Euro erstens in der Mittelklasse angesiedelt und zweitens ganz schön hoch ist, liegt der durchschnittliche Preis im Handel nur noch bei etwa 380 Euro. Die Preise schwanken, es lohnt sich also etwas auf Schnäppchenjagd zu gehen.

Der EQ.300 in Silber mit der Modellnummer TI353501DE wird bei einem UVP von 679 Euro für ungefähr 450 Euro verkauft. Ihr versteht sicher, worauf ich hinaus will:

Mit dem Super-Extraklasse-Special-Modell wird aus einem Kaffeevollautomat, den ich in der ersten Testrunde noch als Mittelklasse-Gerät einordnen musste, plötzlich ein Einstiegsklassen-Schnapper.

Und dass wir es wirklich mit einem Schnapper zu tun haben, seht ihr nicht nur im Preisvergleich.

Wenn ihr das gesparte Geld sinnvoll investieren wollt, solltet ihr direkt mit den richtigen Kaffeebohnen anfangen.

Siemens EQ3 Kaffeevollautomat im Überblick: Solider Eindruck, markante Zubereitung

Auch wenn wir bei einem Kaffeevollautomat immer auf die inneren Werte schielen, muss uns das Gerät auf dem Markt erst einmal ins Auge fallen. Da sticht der EQ3 mit seinem markanten Mittelrüssel sofort heraus.

Siemens EQ3 Kaffeevollautomat auf der IFA wird der Ruessel ausprobiert

Dieser Rüssel ist eine halbautomatische Milchschaumlanze, auf die wir später noch ausführlich eingehen. Schon mal soviel: Es macht Spaß, damit einen Cappuccino zu machen – auch wenn ihr etwas mehr als bei jedem automatischen System tun müsst.

Ansonsten können wir bei Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten von einer soliden Grundausstattung sprechen:

  • coffeeDirect Display – Symbole, beschriftete Tasten und klarer Text für einfache Bedienung
  • Espresso, Kaffee, Cappuccino, Latte Macchiato und heiße Milch vorprogrammiert (Heißwasserbezug nicht möglich!)
  • Keramikmahlwerk mit fünf Stufen
  • 2 Tassen-Funktion für schwarzen Kaffee
  • Bohnenbehälter mit 250 Gramm
  • Wassertank mit 1,4 Liter (Wasserfilter separat erhältlich)
  • Gehäuse aus Kunststoff

Ich weiß von euch, dass einige dieser Details erst mit diesen Werten an Bord sind, seitdem aus dem ganzen s300-Durcheinander die „Reinform“ EQ.300 geworden ist. Das ist für mich noch ein Grund mehr, nur die „neuesten“ Automaten in Betracht zu ziehen.

Denn abgesehen vom Innovationswert des Rüssels (der damals schon einmal bei einer wenig erfolgreichen Maschine von Krups aufgetaucht ist), liefert der EQ3 nichts, was seinen früheren Preis gerechtfertigt hätte. Zumindest nicht übermäßig.

Betrachten wir aber das Preisschild zum Zeitpunkt dieses Berichts und setzen ausschließlich auf modernere Versionen ohne s300 und Co, darf sich der Siemens EQ.3 plötzlich eine sehr viel bessere Preis-Leistungs-Bewertung abholen.

Die begrenzte Leistungsfähigkeit zeigt jedoch auch deutlich, dass dieser Kaffeevollautomat höchstens etwas für Singles, Paare oder Haushalte mit einem sehr überschaubaren Kaffeekonsum ist.

Für jeden Latte Macchiato oder Cappuccino braucht ihr hier nämlich etwas länger.

Display und Bedienung

Ich bin ein Fan davon, einen Kaffeevollautomat ohne Bedienungsanleitung einstellen zu können. Auch sollte jede Fehlermeldung selbsterklärend sein, sodass ich die Probleme direkt am Gerät beheben könnte.

Bei einem simplen Modell wie dem EQ3 gelingt das überdurchschnittlich gut. Das gesamte Bedienkonzept ist so selbsterklärend, dass ihr theoretisch nur den Bohnenbehälter füllen müsst und direkt mit der Zubereitung loslegen könnt. Machen wir natürlich nicht – erst kaufen, dann reinigen, danach einstellen, dann zubereiten!

Die einzige „Hürde“ (für Anfänger) ist das Einstellen des Mahlwerks und vielleicht das erstmalige Entnehmen und Einsetzen der Brüheinheit.

Das coffeeDirect Display und die Tasten für Espresso, Caffe Creme, Cappuccino, Latte Macchiato und „Milk“ (Milchschaum) sind auf der abgeschrägten oberen Geräte-Kante untergebracht.

Siemens EQ3 Kaffeevollautomat Bedienung Menue oben

Wer sein Display groß, bunt und detailliert liebt, wird hier vielleicht etwas Schwierigkeiten haben. Die Schrift im Display mit Text und Kaffeebohnen-Anzeige für die Kaffeestärke ist etwas fipsig. Symbole wie „2 Tassen“ sind dennoch leicht identifizierbar.

Mahlwerk

Wer nur dem Siemens EQ.3 zuhört, wird nicht unbedingt verstehen, warum dieser Hersteller für das leiseste Mahlwerk im gesamten Kaffeevollautomaten Test steht.

Gegen die flüsterleisen Scheiben von EQ6 und insbesondere Siemens EQ.9 kommt die Dreiervariante nicht an. Allerdings liegt auch dieses Mahlwerk unter Klassendurchschnitt und nervt nicht.

Ein Scheibenmahlwerk aus Keramik wäre in der ursprünglichen Preisklasse des EQ3 ein erwartbares Merkmal gewesen – im aktuellen Niveau ist es das nicht. Ihr könnt es aber als Zubehör bzw. Ersatzteil bestellen. Auch wenn ich glaube, dass nur wenige ihren Kaffeevollautomat derart reparieren.

Keramik ist nicht zwingend besser als der übliche Edelstahl im Kegelmahlwerk der Preisklasse, zumal es hauptsächlich darauf ankommt, mit welchen Mahlgraden die Maschine umgehen kann. Fünf Mahlgrade wie hier sind vollkommen ausreichend, wenn auch keine Garantie für ein extra feines Ergebnis.

Getränke

Diesen Punkt muss ich kurz noch einmal extra ansprechen, weil ich finde, dass die Siemens-Werbung hier verwirrt: Auch wenn es so klingt, als könntet ihr etwa Latte und Cappu auf Knopfdruck im Doppelpack zubereiten, ist das Quatsch.

Denn der Milchschaumrüssel muss stets in das Gefäß gehängt werden, in dem gerade das Getränk entsteht. Also gibt es bei zwei Tassen notwendigerweise manuelle Zwischenschritte. Es stimmt jedoch, dass auf Wunsch zwei Espressi oder Caffe Creme aus dem Doppelauslass kommen.

Image

Den Siemens EQ3 einstellen

Wenn Bedienung und Funktionsumfang überschaubar sind, sollten auch das Ein- und Umstellen keine Herausforderung darstellen. In dieser Hinsicht präsentiert sich der Siemens EQ3 von seiner besten Seite. Verstellt den Mahlgrad im Betrieb und justiert die gewünschte Getränkemenge einfach während des Bezugs. Alles läuft so, wie wir es uns wünschen.

Mit dem feinsten Mahlgrad seid ihr bei diesem Kaffeevollautomat bestens bedient, auch wenn bei einem Blick auf den Kaffeepuck deutlich wird, dass „fein“ hier nicht so fein meint wie in den höheren Klassen.

Ansonsten habt ihr bei jedem Getränk Einfluss auf die Wassermenge, die Kaffeestärke und die Dauer des Milchaufschäumens. Die Einstellung der Wassermenge passiert einfach über einen Tastendruck, wenn die gewünschte Menge durchgelaufen ist.

Siemens wirbt mit dem sogenannten SensoFlow-System, das eine stabile Brühtemperatur und damit „maximales Aroma“ garantieren soll. Ob und wie sich das auf das tatsächliche Ergebnis auswirkt, kann der Laie nicht sagen. Zumal wir nicht wissen, wie es ohne wäre.

Ich erwähne das nur, weil ich gerade bei Siemens finde, dass sie es mit ihren Wortschöpfungen und Bullshitmarketing-Anflügen gern mal übertreiben. Bis ihr ein komisches Konzept auf seine tatsächliche Leistungsfähigkeit abgeklopft habt, habt ihr mitunter eine Geräteversion gekauft, die nur toll klingt.

Findet stattdessen immer heraus, welchen Einfluss ihr auf den Kaffee habt und wie ihr die wichtigsten Parameter der Zubereitung optimieren könnt. Alles andere ist nur preistreibendes Herstellergewäsch. Nehmt das hin und schaut lieber darauf, was der Espresso wirklich sagt.

Espresso & Kaffee: Gut, nicht überragend

Normalerweise schraube ich die Kaffeestärke aufs Maximum, um einen extravollen Körper in die Tassen zu bringen. Das klappt beim Siemens EQ3 leider nicht wie gewünscht.

Auf der höchsten Stufe fängt das Gerät an zu stottern, der Espresso kommt nur zögerlich aus dem Auslass und hat keine Crema. All das sind Zeichen für eine falsche Extraktion und vor allem ein Beweis, dass die Brühgruppe das gemahlene Kaffeemehl nicht mehr aufnehmen und verdichten kann.

Die Kaffeestärke über die bekannte Bohnenskala ist schließlich nichts anderes als die verwendete Menge an Kaffeemehl pro Shot.

Auf Stufe 3 (von fünf oder sechs) funktioniert die Extraktion im Siemens EQ3 am besten. Wie ich weiter oben schon sagte: Wozu wird mir noch eine weitere Stufe angedreht, wenn der Automat damit nicht klarkommt?

Bester Kaffee für den Siemens EQ.3

Coffeeness Kaffee für Vollautomaten Siemens EQ.3

Wir haben einen Kaffee extra für Kaffeevollautomaten entwickelt. Er ist hervorragend geeignet für alle Getränke aus dem Siemens EQ3. Das haben wir selbst getestet. So gelingen Espresso, schwarzer Kaffee und Latte Macchiato. Hier geht es zu unserem Shop für unseren Kaffeevollautomaten Kaffee.

Denn mit altem und schlechtem Kaffee bringen auch die besten Einstellungen nichts. Nur wer oben was Gutes reinkippt, bekommt auch unten was Gutes raus!

Kaffee für Vollautomaten by Coffeeness

Kaffee entwickelt für den Vollautomaten

Bester Kaffee für den Siemens EQ3.

Für Latte Macchiato

Espresso, schwarzer Kaffee

Schokoladig

Frisch geröstet

Zum Coffeeness Shop

Das sind die richtigen Einstellungen für unseren Kaffee mit dem Siemens EQ.3:

  • Das Mahlwerk auf die niedrigste Stufe stellen (fein).
  • Achtung! Bitte nur bei laufendem Mahlwerk verstellen!
  • Den Espresso stelle ich mit 25 ml ein, die Kaffeestärke auf die mittlere Stufe (3).
  • Hinweis: Es dauert 1–2 Getränke, bis die neuen Einstellung richtig zu schmecken sind.

Das ist kein Exklusivproblem von Siemens, fällt aber auch hier unangenehm ins Auge. Auf Stufe 3 jedenfalls erhalten wir ein volles Ergebnis, auch wenn ich nicht von einem herausragenden Kaffee sprechen würde.

Er ist lecker, trinkbar und angenehm aromatisch. Doch gerade im Vergleich mit den höheren Siemens-Klassen gibt es noch geschmackliche Verbesserungsmöglichkeiten. Früher hätte mich das mehr gestört. Wenn wir das jetzige Preisniveau wieder ins Spiel bringen, ist das Ergebnis dann doch rundum überzeugend.

Den Caffe Crema – ob nun einzeln oder doppelt – müsst ihr hier grundsätzlich hinnehmen, wie er ist. Also dünner, als wir guten Kaffee aus dem Handfilter oder der Melittamaschine kennen.

Denn dieser Kaffeevollautomat hat keine Heißwasser-Option. Für einen ausbalancierteren Americano müsstet ihr also einen Espresso beziehen und anschließend den Wasserkocher bemühen.

Je nachdem, wie euer Geschmack gepolt ist, lohnt sich dieser zusätzliche Schritt auf jeden Fall. Wenn es euch bei Schwarzkaffee-Varianten in rauen Mengen vor allem um den Koffeinkick geht, dann werdet ihr die leichte Wässrigkeit der EQ.3-Version absolut nicht bemerken.

Milchschaum aus dem Siemens EQ.3: Toller Rüssel!

Es nervt zwar etwas, auf dem Preis herumzureiten, aber er gibt bei einer aktuellen Einordnung des Siemens EQ3 nun einmal den Ausschlag. Das gilt auch für das Milchsystem und damit den klugen Rüssel.

Siemens EQ3 Kaffeevollautomat Milch aufschaeumen

Denken wir über den EQ3 nämlich nicht als Mittelklasse-Automat, sondern als Einstiegsklassen-Vertreter nach, wirkt das Milchsystem gleich noch einmal so clever. Das geht nämlich so:

Normalerweise müsst ihr bei einem Kaffeevollautomat mit Schaumlanze einen Milchpitcher in einem bestimmten Winkel unter die Lanze halten. Diese in einem ebenso genauen Winkel in die Milch tauchen, den Dampf aufdrehen und bestimmte Bewegungen ausführen, damit anständiger Milchschaum entsteht.

Beim EQ.3 kippt ihr etwas Milch in eine Tasse oder ein Glas, stellt das Gefäß unter den Rüssel und taucht ihn ein. Drückt dann den Knopf für Cappuccino, Latte Macchiato oder Schaum und lasst das Gerät machen.

Da sich der Auslauf für den Kaffee ebenfalls direkt in der Mitte befindet, müsst ihr weder eure Tasse umstellen noch eine Ahnung vom Milchaufschäumen haben.

Anschließend muss die Lanze natürlich gereinigt werden. Doch sie besteht nur aus zwei kleinen Bauteilen. Also ist das viel weniger Aufwand als bei einem System mit Milchbehälter und Schlauch.

Je nach Taste bzw. Getränk ist eine andere Schäumdauer voreingestellt, die sich nach den geschätzten durchschnittlichen Getränkemengen richtet. Damit lässt sich hervorragend spielen. Genauso wie mit der Füllmenge in der Tasse.

Selbst nach zig Kaffeevollautomaten Tests bin ich von dieser Idee immer noch genauso begeistert wie beim ersten Ausprobieren.

Hinzu kommt nämlich, dass der Milchschaum sehr gelungen ist. Er wird „automatisch“ recht fest, was für Latte und Cappuccino super ist. Auch hat er eine sehr gute Temperatur. Milchalternativen für Kaffeevollautomaten kommen hier ebenfalls groß raus.

Wenn ihr wolltet, könntet ihr den Bezug vorzeitig unterbrechen und so mit der Konsistenz und Fließfähigkeit spielen. Das schließt wieder den Kreis zur normalen Milchlanze, auch wenn es hier etwas komplizierter als im totalen Manuell-Modus ist.

Reinigung und Pflege: Was hat er denn?!

Er lässt sich nicht einschalten, die Brüheinheit klemmt, die Firmware spinnt – in manchen Foren scheint es so, als wäre der EQ.3 der fehlerbehaftetste Vollautomat der Welt. Ich habe ihn nun schon ein paar Jahre und hole ihn für verschiedene Vergleiche und Testvideos in meinem YouTube Channel immer mal wieder heraus. Er hat noch nie rumgezickt.

Siemens EQ3 Test: Kaffeevollautomat Wassertank

Vielleicht liegt es daran, dass ich in Sachen Pflege und Reinigung ein wenig übervorsichtig bin und engere Reinigungsintervalle für alle Bestandteile setze. Oder es gibt mehr Montagsgeräte als in anderen Serien.

Denn generell könnt ihr diesen Kaffeevollautomat wirklich einfach säubern. Das beginnt schon beim klugen Rüssel:

Nehmt ihn aus der Halterung, trennt Hülle und Innenstück, wascht sie bequem und gründlich unter dem Wasserhahn oder in der Spülmaschine. Auch Gitter und Blech der Auffangschale sowie der Tresterbehälter sind spülmaschinenfest.

Siemens EQ3 Test: Kaffeevollautomat Schale

Etwas unpraktisch, aber unvermeidbar: Direkt nach der Nutzung ist der Rüssel noch ziemlich heiß. Ich würde mir angewöhnen, ihn zu reinigen, wenn ich das nächste Mal in der Küche bin.

Sehr praktisch und darum Klasse: Der Kaffeevollautomat lässt sich nach vorne öffnen. Ihr könnt die Frontpartie aufklappen wie eine Tür, um den Tresterbehälter oder die Brühgruppe zu entnehmen.

Für das Innere der Brühgruppe ist das Reinigungsprogramm „Calc’nClean“ zuständig, aber Siemens empfiehlt, sie zusätzlich von außen regelmäßig zu reinigen. Grundsätzlich empfehle ich das auch. Wir wissen ja, was ich von einer fest verbauten Brühgruppe halte.

Beim Nachdenken fällt mir auch auf, dass ihr bei einer fest verbauten Brühgruppe von Jura oder Krups auch nicht die Spindel fetten könnt, damit der Pressvorgang zum Kaffeepuck reibungslos funktioniert.

Dieser (seltene) Pflegeschritt ist aber unbedingt notwendig. Sonst könnt ihr das Gerät neu starten soviel ihr wollt: Klemmt da was, gibt’s keinen Kaffee. Beim Siemens könnt ihr das glücklicher einfach machen.

Eine tatsächliche Macke im Langzeittest zeigt der EQ.3 dann doch noch: Er will vergleichsweise oft entkalkt werden. Selbst wenn der Wassertank mit einem ordentlichen Wasserfilter ausgestattet und/oder euer Wasser sehr weich ist.

Damit sich das Entkalkungsprogramm immer in den richtigen Abständen zu Wort meldet, lässt sich in der Software die Wasserhärte einstellen. Hier lohnt es sich also in vielen Fällen, die Härte etwas weicher als vom Teststreifen ermittelt anzugeben. Oder ihr müsst den Kaffeevollautomat öfter entkalken, mehr Entkalker kaufen und so weiter.

Fazit zum Siemens EQ3: Origineller Kaffeevollautomat

Ohne seinen Rüssel wäre der Siemens EQ.3 Kaffeevollautomat vermutlich nur noch ein altes Gerät wie jedes andere. Auch wenn es so hochwertig und zuverlässig ist, wie wir es vonSiemens Kaffeevollautomaten gewohnt sind.

Diese Maschine ist weder schnell noch ultrafunktionsstark oder überragend leise. Muss es aber auch nicht. Insbesondere dann nicht, wenn wir die originelle Herangehensweise an das Aufschäumen mit der einfachen Reinigung und dem ordentlichen Kaffee zusammenbringen. Außerdem müssen wir unbedingt den derzeitigen Preis gegenüberstellen:

Großzügig unter 400 Euro sind für das, was euch angeboten wird, ein absolutes Schnäppchen. Es wäre deshalb verführerisch, zum Beispiel den Einstiegsklassen-Testsieger DeLonghi Magnifica ECAM 22.110.B in einer Vergleichstabelle neben den EQ.3 zu stellen.

Dann hätte der Siemens allerdings keine Chance – trotz Rüssel und Keramikmahlwerk. Oder vielleicht doch?

Gerade weil er einen anderen Weg als die üblichen Automaten geht und sich auf seine Besonderheit auch mit vollem Herzen einlässt, kann ich euch den Siemens EQ.3 trotz „Alterserscheinungen“ und sinkender Verfügbarkeit weiterhin ans Herz legen.

Sonst hätte ich ihn längst aus meinem Kaffeevollautomaten Test gekegelt. Sollten euch auch die anderen Varianten von Siemens näher interessieren, schaut euch mein aktuelles Vergleichsvideo dazu an.

Der EQ3 ist zwar nicht dabei, doch ihr erhaltet einen generellen Einblick in die Klasseneinordnung. Auch in den höheren Klassen wird das Argument Preis übrigens immer wichtiger!

Ihr kommentiert bereits fleißig und könnt es auch weiterhin tun: Wie geht es euch mit dem Siemens-Schnäppchen? Habt ihr tolle Angebote entdeckt oder würdet davon generell abraten? Lasst es uns wissen!

119 Kommentare

    Guten Tag, unsere Maschine ist etwa 2 Jahre alt und eigentlich für das Büro gedacht gewesen, bisher dort nur max. 20 Tassen Kaffee bereitet. Nun Automat zu Hause aufgestellt. Es fällt auf, das dieser Automat unglaublich laut ist, allerdings beim brühen, nicht beim mahlen. Was kann die Ursache sein und was kann ich tun?

    Beste Grüße Heike

    Antworten

    Hallo Arne,
    bin sehr mit meiner EQ.3 S500 zufrieden.
    Dennoch landet schon mal sporadisch der gemahlene Kaffe nicht im „Pressbehälter“, sonder in der Auffangschale. Nur heißes Wasser geht in die Tasse.
    Auch ein knack-Geräusch ist schon mal zu hören.
    Meine Frage: muß ich ein besonderes Teil „fetten“?
    Beste Grüße
    Henry

    Antworten
    Arne

    Hey Henry, danke für deinen Kommentar. Grundsätzlich sollte bei einem Kaffeevollautomaten der Kaffee immer nur dort landen wo er auch hingehört und nirgendwo sonst. Wenn das öfter vorkommt würden wir uns an deiner Stelle an den Kundendienst wenden. Was die Wartung und das Fetten angeht haben wir hier ein Video für dich: https://youtu.be/tpGGinGw4p8 Liebe Grüße, Team Coffeeness.

    Antworten

    Hallo Arne,

    vielen Dank für die nützlichen Tests und Infos auf coffeeness.de
    Zum diesem Artikel habe ich ein paar Fragen, ich bin nicht sicher, ob ich den Artikel richtig lese. Ich trinke hauptsächlich schwarzen Kaffee Crema, im Büro z.B. aus einer EQ.9 mit recht günstigen Bohnen. Das schmeckt mir schonmal deutlich besser als z.B. der aus einer Senseo-Maschine (hatte ich früher als Notlösung). Zu Hause habe ich im Moment nur einen Handfilter, mit dem mit gemahlenen gekauften Bohnen einer lokalen Rösterei schon leckere Kaffees zubereitet werden können.

    Du schreibst oben:
    „Den Caffe Crema – ob nun einzeln oder doppelt – müsst ihr hier grundsätzlich hinnehmen, wie er ist. Also dünner, als wir guten Kaffee aus dem Handfilter oder der Melittamaschine kennen.“

    Bei der Bewertung wird gleichzeitig die gute Getränkequalität erwähnt.
    Ist damit vorrangig Espresso gemeint?

    Wie würdest Du den EQ.3 mit den coffeeness-Bohnen (wer mag denn keine Schokolade?) für schwarzen Kaffee Crema einordnen zwischen:
    – Filterkaffee mit Bohnen, gemahlen gekauft von der lokalen Rösterei (Beschreibung ähnlich zu Euren)
    – EQ.9 mit Bohnen wie Kaffee Intencion Ecologica Caffee Crema
    – EQ.9 mit coffeeness-Bohnen
    – EQ.500 mit coffeeness-Bohnen
    – ECAM 22.110.B mit coffeeness-Bohnen

    Der TI351509DE hat nur drei Stufen für die Mahlgradeinstellung. Ist das für Kaffee Crema ein Problem?

    Vorab besten Dank für die Antwort.

    Antworten
    Arne

    Hey Peter, danke für deinen Kommentar. Dass du hier schreibst, dass dir der Kaffee schon mal besser schmeckt als aus der Senseo freut uns natürlich sehr! Auf dieser Grundlage kann man arbeiten 😉 Es muss eines gleich zu Beginn klar sein: Kaffeevollautomaten machen grundsätzlich keinen „normalen“ Filterkaffee bzw. Espresso sondern können Vollautomatenespresso zubereiten. Bei einem Kaffeebezug für „Kaffee Crema“ wird also auch ein Espresso zubereitet und entweder als Lungo länger durchspült oder als Americano mit heißem Wasser aufgefüllt. Die Crema ist dabei keine richtige Crema wie die aus einem Siebträger. Warum wir das so sagen: Magst du ausschließlich schwarzen Kaffee, bist du mit einem Handfilter oder einer French Press besser bedient. Stehst du voll auf guten Espresso mit abgefahren guter Crema, wird kein Weg an einem Siebträger vorbeiführen. Kaffeevollautomaten sind immer ein Kompromiss. Manchmal aber eben ein sehr guter. Daher würden wir den EQ.3 eher um den EQ.500 herum einordnen. Das DeLonghi Modell ist ein Einsteiger Modell. Sehr gut aber halt für Einsteiger. Liebe Grüße, Team Coffeeness.

    Antworten

    Hallo Arne und vielen Danke für die großartige Arbeit dass du hier machst!
    Ich hätte bitte eine Frage: durch meinen Arbeitgeber, kann ich Die Maschine für gleichen Preis wie Delonghi 22.110 oder auch Philips 2220/10 kaufen.
    Macht das Sinn? Wenn du, zum Beispiel, nach Zeit Probleme bei EQ 300 entdeckt hast?
    Vielen Dank im Voraus!

    Antworten
    Arne

    Hey, danke für deinen Kommentar! Wir sind der Meinung dass du da beruhigt zugreifen kannst. Die EQ.3 ist eine gute Maschine mit angenehmer Bedienung. Wenn es für dich preislich gleich ist, erhältst du bedingt durch die verbauten Materialien eine deutlich höhere Wertigkeit. Also, go for it 😉 Liebe Grüße, Team Coffeeness.

    Antworten

    Hallo Arne,

    danke für die super Blogs.

    Hast Du eine Ahnung was der Unterschied ist zwischen eq.9 s100 und s300?
    Ich suche schon eine Weile aber ich finde keinen Unterschied.

    LG, Emina

    Antworten

    Moin,
    habe mir die EQ300 extraKlasse gekauft und heute aufgestellt. Leider bin ich etwas enttäuscht. Im Bericht wurde erwähnt, dass die Maschine relativ Leise ist. Was soll ich sagen: beim ersten Mahlvorgang bin ich fast vom Hocker gefallen – so laut habe ich sie nicht erwartet. Habe mir natürlich auch nicht alle 105 Kommentare im Detail durchgelesen. Habe jetzt aber gelesen, dass ihr sie selbst in einer Antwort als sehr laut bezeichnet? Was ist sie denn nun? Ich werde sie wohl zurückschicken, in einer offenen Küche nicht zu ertragen.

    Antworten
    Arne

    Hey Frederik, danke für deinen Kommentar. Wir messen bei den Tests auch die Lautstärke der KVA. Damit können wir dann vergleichen. Aber laut oder leise sind immer sehr schwierige Themen… Wenn im Test steht, dass das Mahlwerk relativ leise ist, dann ist das wirklich in Relation zu andern KVA gemeint. Nicht unbedingt dass das Ding flüsterleise ist. Das ist bei Kaffeevollautomaten leider auch wirklich kaum möglich. Liebe Grüße, Team Coffeeness.

    Antworten

    Hallo Arne und liebes Forum,
    Ich habe seit einigen Tagen den Siemens Automat EQ3 im Einsatz.
    Leider funktioniert das Aufschäumen der Mail nicht. Die Milch wird meistens nur erwärmt und nicht aufgeschäumt.
    Hat jemand ähnliche Probleme und hat eine Idee was die Ursache sein kann! Vielen Dank für dein Feedback.
    Viele Grüße
    Martin

    Antworten

    Hallo Martin,

    wir haben mit unserer Anfang Dezember gekauften Maschine ähnliche Probleme. Cappuccino und Latte Machiatto gelingen nicht immer (Milchschaum). Latte Machiatto gelingt nie in einem Glas sondern nur in einer bestimmten Tasse.

    Vielleicht haben ja noch mehr das Problem?

    Antworten

    Aktuell für 399 bei Baur zu haben. Steht seit gestern bei mir aufgrund dieses ausführlichen Tests. Vielen Dank dafür.

    Antworten

    Hallo Martin,
    Ich habe gerade gelesen was du für ein Problem hast. War bei mir auch so und ich bin wahrscheinlich auf die Ursache gestoßen. Der Rüssel hat am oberen Gummianschluss ein kleines Loch. Das war bei mir dann verstopft. Dadurch konnte er keinen Milchschaum machen. Ich durchsteche es jetzt bei jeder Reinigung mit meiner kleinen Bürste. Bisher nicht wieder vorgekommen.
    Hoffe es funktioniert auch bei dir.

    Grüße Dani

    Antworten

    Hallo . .
    Erstmal ein riesen Lob für dein ganze Arbeit. Finde genial wie du sämtliche Kaffeevollautomaten testest und dann unglaublich gut die Vor und Nachteile rüber bringst.
    Jetzt habe ich mich ein wenig durch deine Dokumentationen gelesen und hatte mich im großen und ganzen mit der Siemens EQ.3 angefreundet. Jetzt hab ich gesehen das bei Lidl grade ein Bosch „VeroCup 100“ im Angebot ist.
    Meines Wissens sind Bosch und Siemens in viele Dingen baugleich.
    Ist das auch bei den beiden von mir erwähnten Geräten so ?
    Gruß Ralf

    Antworten
    Arne

    Hallo Ralf,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob! Das ist bei diesen Geräten ebenfalls so. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Habe den eq 3 nun schon fast 2 Jahre. Finde das Malwerk etwas laut. Leider ist er anscheinend für „fleißige kaffeetrinker“ nicht gut geeignet. Muss spätestens aller 14 Tage Kalk & clean durchlaufen lassen. Nervt ganz schön.
    Sonst bin ich zufrieden. Der Wassertank lässt sich gut entnehmen und befüllen. Die Bedienung ist auch für technisch nicht so begabte relativ hurtig zu verstehen.
    30.09.2020

    Antworten
    Arne

    Lieber Maik,

    vielen Dank für deinen hilfreichen Erfahrungsbericht.

    Liebe Grüße von deinem Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo ich habe ein Problem mit dem Mahlwerk das läßt sich schwer betätigen bei Mahlgang .Gerät ist neu .habe angst das bricht dachte geht leicht zu drehen. Kann es sein das sich zuviele Bohnen darin befinden?

    Antworten

    Hallo Arne, erst einmal großes Lob für den und allen weiteren ausführlichen Testberichte, die sind große Klasse und helfen sehr bei der Auswahl eines Kaffeevollautomats und weiteres! 🙂
    Beim EQ 3 habe ich jedoch eine Frage! Ich habe mich in letzter Zeit sehr viel mit Kaffeevollautomaten der Mittelklasse beschäftigt und bei Siemens wurden anscheinend die Modelle EQ 3 (s100 / s300 / s500) durch 3 andere Modelle namens EQ300 ersetzt! Die EQ 3 Modelle kann man nun auf der Siemens Website nichtmehr erwerben, dafür jedoch 3 neue Modelle welche von 639€ UVP für das einfache Modell in schwarz bis hin zu 749€ UVP für das extraKlasse Modell reichen!
    Bezeichnungen wie s500 o.ä. fällt weg, lediglich die Farbe (bzw. das Material) und die Produktnummer unterscheiden sich zwischen den Modellen, das Chassis der EQ3 und EQ300 sind ansonsten nicht zu unterscheiden..
    Würde mir gerne diesen Kaffeevollautomaten nach ordentlicher Recherche erwerben, bin jedoch bei den Unterschied zwischen dem „alten“ EQ3 s500 (TI305506DE) und dem „neuen“ EQ300 extraKlasse (TI355F09DE) überfordert.. Ich bitte um deine Hilfe 🙂
    Mit freundlichen Grüßen,
    Phillip

    Antworten
    Arne

    Hallo Phillip,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und dein nettes Lob.
    Leider müssen auch wir sagen, dass uns die Produktbezeichnungen bei Siemens etwas verwirrt haben. Im Grunde genommen ist es so, dass Siemens den EQ.3 auch EQ.300 nennt. Da besteht dann erstmal kein Unterschied. Das „S“ hinter dem EQ3 steht dann für die Serie. Je höher die Zahl dahinter, desto umfangreicher ist die Ausstattung des KVA. Die Serie TI355F09DE hat z.B. noch ein automilk-Clean dabei. Ansonsten ähneln sich die beiden Versionen schon sehr und es sind Kleinigkeiten, die die beiden unterscheiden.
    Liebe Grüße von deinem Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo zusammen,

    ich habe gerade vor 2 Tagen den neuen EQ.300 in silber erworben.
    Tatsächlich sind die Unterschiede minimal.
    Dies konnte ich feststellen, nachdem ich mir den tollen Testbericht hier vorher aufmerksam durchgelesen habe:
    -schwarze Version ohne zweizeiliges Display, ansonsten identisch zur silbernen Version
    – keine Aufheizplatte mehr
    – lediglich 3 statt 5 Stufen beim Mahlwerk
    – ansonsten scheint mir das Nachfolgemodell identisch zu sein

    Antworten

    Moin!

    Toller Beiträge von Dir Arne!

    Ich bräuchte Hilfe, schwanke zwischen dieser SIEMENS, dem DL ECAM 350.55B, Bosch VeroCup 100 und der LatteGo EP 3246/70

    Kannst Du mir hier nen Tipp geben?

    Danke
    LG
    Jörg

    Antworten
    Arne

    Moin Jörg, vielen Dank für dein Lob und deine Frage an uns. In dieser Preisklasse ist für uns bisher ungeschlagen die DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B der Spitzenreiter. Natürlich haben alle genannten Maschinen ihre Vorteile aber wir landen da meistens wieder bei DeLongi. Schon mal viel Freude mit deinem neuen KVA. Viele Grüße – dein Team Coffeeness

    Antworten

    Moin,
    ich bin jetzt spontan auf der Suche nach einem kleinen, kompakten KVA für unsere neue Küche.
    Im Haushalt bin ich zwar der Einzige Kaffeetrinker und habe seit letztem Jahr eine French Press, meine bessere Hälfte will in Ihrer Traumküche aber trotzdem einen KVA stehen haben.

    Anforderung sind eigentlich 3-5 Bezüge pro Tag. In der Regel normaler Kaffee.
    Erstes Objekt der Begierde war das Gerät von Tchibo. Schön klein und kompakt, gefällt mir sehr gut. Nach deinem Test dann aber eher doch nicht 😉

    Als nächstes kam dann der Melitta Caffeo Solo. auch ein schönes Design und kompakt.
    Dann kam aber die Frage von meiner Frau…..Kann der auch Latte und so??? Naja…von selbst eher nicht.

    Dann vielleicht das Gerät mit der Perfect Milk Funktion.
    Jetzt bin ich beim eq 3 hier gelandet und völlig unentschlossen.

    Welches Gerät würdest Du eher empfehlen? eq 3 oder Caffeo Solo + Perfect Milk???

    LG

    Antworten
    Arne

    Hallo Michael,

    danke für deinen Kommentar. Der Siemens dürfte das bessere Gesamtpaket bieten. Ist aber auch etwas teurer als der Caffeo Solo. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo liebes Coffeeness-Team,
    eure Seite ist wirklich toll und sehr hilfreich! Vielen Dank!
    Ich schwanke zwischen der Siemens EQ3 und der De’Longhi DINAMICA ECAM 350.35.W.
    Wir trinken auch ganz gerne einen Latte Macchiato oder Cappuccino und fragen uns, bei welcher Maschine man auch zwei Getränke schneller zubereiten könnte. Könnte man also bei der DeLonghi zwei Espresso zubereiten und parallel die Milch aufschäumen? Ansonsten scheint ja die Siemens besser in der Reinigung der Aufschäumdüse zu sein…
    Liebe Grüße,
    Leo

    Antworten
    Arne

    Hallo Leo,

    danke für deinen Kommentar. Schneller Zubereiten im DeLonghi. Für die bessere Reinigung würden wir keinen Gewinner küren. Das bessere Espresso-Ergebnis liefert dir unserer Meinung nach der ECAM 350.35.W. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Vielen lieben Dank! Das hilft uns in der Entscheidung! LG Leo

    Antworten

    Hallo erstmal!
    Ich habe mir deinen Beitrag angesehen und stehe vor folgendem Problem:

    Wir besitzen die EQ3 S100 seit ca. 2,5 Jahren. Seit einiger Zeit war zu beobachten, wie sich ab und zu eine kleine Menge Wasser UNTER der Maschine sammelt. Die Abtropfschale lief dabei jedoch nicht über. Das Wasser scheint aus der Maschine selbst zu kommen. Seit ein paar Tagen ist das sogar so enorm, dass sich nach einem Kaffee eine regelrechte Pfütze bildet. Das hängt mit der Zubereitung eines Getränks zusammen, da die Maschine bei gefülltem Tank ausgeschaltet kein Wasser verliert.
    Das Wasser scheint aber nicht auf dem Weg in die Tasse verloren zu gehen. Zumindest landet nicht signifikant weniger Flüssigkeit in der Tasse.
    Hast du vielleicht einen Rat? Ungern würden wir die Maschine, zumal Garantie abgelaufen, gleich zum teuren Kundenservice schicken. Haben aber selbst wenig Ahnung, woran das liegen könnte.
    Ich würde mich über eine Antwort freuen!

    Antworten
    Arne

    Hallo Eva,

    danke für deinen Kommentar. Prüfe doch mal alle Teile (soweit möglich) auf Risse und dann ist es sehr wahrscheinlich, dass eine Dichtung kaputt ist. Das kannst du auch selbst mit etwas Geschick reparieren. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Haben Sie jetzt mal auseinander gebaut. Es ist ein Loch im Metall des Durchlauferhitzers.. auch eigentlich kein typisches Verschleißteil, oder? Also das Metall hat wirklich ein Loch, durch welches das Wasser austritt. Dürfte nach 2,5 Jahren vermutlich auch nicht passieren..

    Danke schon mal für die Antwort und liebe Grüße:)

    Antworten

    Hallo 🙂

    ich habe mir neulich den Siemens eq3 gekauft. Nun ist die Frage aufgekommen, ob das Gerät auch einfach nur heißes Wasser ausgibt (z.B. zum Tassen vorwärmen, weil die Heizplatte ist doch etwas schwach auf der Brust).
    Also heiß Wasser kann sie bestimmt…nur wie? ^^

    Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

    Liebe Grüße
    Tobi

    Antworten
    Arne

    Hallo Tobi,

    danke für deinen Kommentar. Mit dem EQ.3 kannst du leider kein heißes Wasser beziehen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hey liebe Leute, ich hoffe ihr könnt mir helfen!

    Ich überlege die EQ 300s500 zu kaufen nun sagte man mir das die EQ300 ( TI355F09DE ) das Nachfolgemodell und höherwertig sei.

    Stimmt diese?
    Wäre Dankbar für eine schnelle Antwort

    LG Uwe

    Antworten

    Hallo, habe den EQ3 S300. Wie kann man die Bezüge auslesen?

    Antworten

    Grüss euch,
    Ich hab die EQ 3 am Anfang geliebt, HAMMER Milchschaum, aber nach 5 Monaten Ernüchterung, nur mehr warme Milchbrühe. Habe die Siemens Anleitung zig Mal exakt befolgt… Nase getauscht usw. usw… nichts nutzt etwas !!!
    Ich bereue jetzt nicht wie von euch geraten die De Longhi und einen zusätzlichen Milchschäumer gekauft zu haben…

    Antworten
    Arne

    Hallo Gerald,

    vielen Dank für deinen Kommentar und deinen kleinen Bericht. Haben auch andere damit Probleme. Viele Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich bin von den Bezeichnungen verwirrt. Wo ist der Unterschied zwischen dem EQ 3 und dem EQ 300 ist? Dann gibt es ja noch verschiedene s Bezeichnungen, aber ich bin gerade über EQ3 und EQ300 gestolpert.

    Antworten
    Arne

    Hallo Steffi,

    danke für deinen Kommentar. Das verwirrt uns auch ziemlich… Siemens nennt den EQ.3 auch EQ.300. Warum auch immer! Also richtig (unseres Wissens nach) ist EQ.3 und dann die s (für Serie) Anhängsel. Je höher die Zahl hinter dem s, desto umfangreicher die Ausstattung. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Gerald,
    es gibt eine Lösung des Problems:
    In der Milchschaumlanze ist oben im Gummi ein kleines trichterförmiges Loch. Dieses Loch verstopft sehr schnell. Wir durchstoßen dieses Loch mit einem Zahnstocher und dann funktioniert die Schaumproduktion wieder. Das müssen wir aber jedesmal machen, wenn das Gerät aus war.

    In der Anleitung steht da auch ein Reinigungshinweis.

    Ich stelle mir das so vor, daß diese Öffnung eine Venturi-Düse ist und dadurch Luft angesogen wird.

    Grundsätzlich gesehen ist der Milchschaum bei uns von schlechter Qualität, oft großporig und manchmal läuft der Becher über. Bei uns heißt die Maschine „Diva“, weil immer irgendetwas ist.

    Antworten

    Hallo Arne

    Dank Euren tollen Auftritten und Vollautomaten-Tests habe ich mich für dieses Siemens-Gerät entschieden (EQ 3 s 500) und bin sehr froh darüber. Mit dem feinsten Mahlgrad ergibt sich eine wunderbare Crema, die Kaffeestärke lässt sich auch individuell einstellen, Reinigung voll easy. Und der Kaffeesatz ist überhaupt nicht nass, wir haben trockene „Pucks“ – weiss nicht, ob es da zur S 300-Version Unterschiede gibt, aber unser „Schätzchen“ macht alles goldrichtig. Grösse, Preis, Qualität beim Kaffee stimmen für unsere Familie optimal.
    Eine Frage habe ich jedoch bzgl. Wasserfilter: der Brita Intenza Filter von Siemens ist eingesetzt fast halb so hoch wie der Wassertank. Muss ich nun beim Kaffeebezug immer dafür sorgen, dass der Wasserfilter vollständig unter Wasser ist? Also immer bereits Nachfüllen, wenn der Tank noch halbvoll ist?
    Herzlichen Dank für Deine Antwort. Weiterhin alles Gute mit Coffeeness!

    Antworten
    Arne

    Hallo Daniel,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob :). Das freut uns besonders, dass wir dir bei der Entscheidung helfen konnten, den richtigen KVA zu finden! Der Wasserfilter sollte möglichst immer voll unter Wasser sein, kann aber auch mal für eine Zeit nicht so sein, ohne, dass dieser negativ beeinflusst wird. Solltet ihr mal in Urlaub gehen, dann ist die Zeitspanne natürlich zu lange und der Filter „trocknet aus“. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hoi,
    ich suche Service Mode bei dem Gerät! Ich habe etwa 20 Min an der Warteschleife der Hotline gewartet, und, sie sagten, es gäbe keinen Service mode dieses Models! Hat irgend einer doch einen gefunden, oder soll ich in den Prozessor rein schauen, und aus den Quellcodes versuchen raus zu finden.
    Das Gerät in Teilen hatte ich schon. Das einzige, was mir missfiel war nur die Mahlwerk, bei den Keramik Teilen ist Oberer Mahlstein aus ALU. Ich habe Bider gemacht und auch schon veröffentlicht. Das Gerät sonst finde ich richtig Klasse!
    LG
    Ömer Yaman
    [Nummer von Redaktion entfernt]

    Antworten

    Hallo,
    ich habe diesen Kaffeeautomaten gekauft, bin aber etwas enttäuscht, dass er nicht meldet, wenn der Kaffee in dem Bohnenfach fehlt. Er macht einfach einen Kaffee, der gar keiner ist .:(
    Stimmt das oder muss ich etwas einstellen?
    Gruß Christina

    Antworten

    Hallo,

    Auch ich kann vom Kauf abraten. Das Gerät ist kurz nach Garantie-Ende kaputt gegangen (Defekte an Antrieb und Überdruckventil). Die Reparatur soll über 230€ kosten. Nach knapp über 2 Jahren darf das in dieser Preisklasse nicht vorkommen!

    Antworten

    Hallo zusammen,

    ich habe die EQ 3 seit zwei Jahren. Leider musste schon zweimal die Brüheinheit getauscht werden. Es scheint wohl so, dass die Mechanik nach einer Zeit schwergängig wird. Jetzt habe ich ein Video gefunden, in dem die Einheit mit Silikon „gefettet“ wird. Habt Ihr schon Erfahrung mit dieser Art von Wartung gemacht? Ich reinige die Brüheinheit nur unter fließenden Wasser.
    Nehmt Ihr die rote Verkleidung beim reinigen ab?

    Schöne Grüße

    Helmut

    Antworten

    Hallo Helmut,

    ja, nach dem Schmieren mit Lebensmittelechten Silikonfett hatten wir wieder Ruhe.

    Dass die Brüheinheit zweimal getauscht wurde ist kein gutes Zeichen für den Service. Das Silikonfett kostet ein paar EUR.

    Schöne Grüße

    Antworten

    Hallo Helmut,

    dieses Video habe ich auch gesehen und seit dem ich die rote Verkleidung abehme und Fette läuft sie Einwandfrei. Ich mache dies so einmal im Monat, fetten ca. alle 4-5 Monate. Ansonsten jede Woche Brühgruppe ohne die rote Abdeckung wegzunehmen abspülen. Vorher hat die Maschine 2mal verklemmt…
    Leider steht in der Bedienungsanleitung nichts davon das man die rote Abdeckung relativ einfach wegnehmen kann und gewisse Teile viel besser mit warmen Wasser reinigen kann.

    Liebe Grüsse
    Daniela

    Antworten

    Hallo.
    Ich habe den Vollautomat nun seit 21 Monaten in Betrieb und kann definitiv abraten von einem Kauf.
    Vom Kaffee und Bedienung war ich immer zufrieden, allerdings war mein Automat jetzt bereits 3 Mal zum Service, da die Brüheinheit defekt war und ist nun zum vierten Mal defekt. Die ersten neun Monate lief er gut, danach alle paar Monate Defekt. Beim dritten Mal wurde das komplette Gerät ausgetauscht. Dies hat nun ganze 6 Monate gehalten. Ein Montagsgerät war das nun also nicht.

    Steffen

    Antworten
    Arne

    Hallo Steffen,

    vielen Dank für deinen Kommentar und das Teilen deiner Erfahrung :). LG Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo, wir haben genau ein Jahr den eq3 s100. Die ersten sieben Monate war alles gut. Dann sollten wir alle 10 Tage entkalken( ca 65tassen) , trotz wasserfilter. Nachdem vierten einschicken( alles mögliche würde getauscht) haben wir nun eine neue bekommen. Ehrlich: eigtl mag ich sie gar nicht in Betrieb nehmen, es war keine Freude mehr. Der kaffe schmeckte die letzten Monate nicht mehr. Für welche Marke / kaffeesorte habt ihr euch entschieden?

    Linde

    Antworten

    Moin Arne,
    schon oft wurde die Frage gestellt, aber noch nicht beantwortet:

    Wo siehst du die EQ.3 S300 in Bezug auf die ECAM 22.100 oder Melitta Café Solo?

    Danke
    Michael

    Antworten
    Arne

    Hallo Michael,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Dann wird die Frage nun beantwortet: Eher Caffeo bzw. die ECAM 22.110, da der EQ.3 sehr laut ist und von der Qualität einfach nicht an die größeren Brüder heranreicht. Da habt ihr mehr von den anderen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,

    ich bin mit dem EQ3 sehr zufrieden, sehe aber überhaupt keinen Unterschied zwischen den hergestellten Cappuccino und beim Latte Macchiato … wer hat eine Idee?

    Grüße
    Peter Mustermann

    Antworten
    Arne

    Hallo Peter, ich glaube er ist nicht wirklich da 😉

    Antworten

    Hallo zusammen,

    da unsere Gaggia Brera so langsam nach ca. 15000 Bezügench denn Geist aufgibt sehe ich mich nach Alternativen um. Leider stehe ich meistens schon um 4 Uhr auf und brauche einen Automaten der den Nachbarn nicht aus dem Bett schmeißt. Auf den EQ3-Videos hört man beim Brühvorgang ein Klopfen welches mir schon ziemlich laut vorkommt. Könnte hier jemand seine subjektiven Erfahrungen beschreiben? Als Konkurrent zur EQ3 sehe ich die DeLonghi 23.420.
    Besten Dank schon mal vorab!

    Antworten

    Hallo, ich habe im Febr.2018 den Siemens EQ.3 S300 gekauft. Grund für den Kauf:
    positives Fazit von coffeeness u. lt Siemens 15000 Bezüge in 2 Jahren.
    *
    Folgende Mängel sind bis Aug. 2018 aufgetreten:
    – Kaffeesatz im caffe crema
    – Espresso hat kaum crema und ist nicht heiß genug (hoher Malgrad und beste
    Kaffebohnen der Rösterei ‚Martermühle‘)
    – Fehler „Gerät neu starten“ kam teilweise täglich mehrmals
    *
    Siemens hat vor kurzen die Brüheinheit auf Garantie getauscht. Die ersten beiden Mängel sind immer noch vorhanden. Wir versuchen, das Gerät privat zu verkaufen.
    Freundliche Grüße
    Klaus Fickenscher

    Antworten

    Hallo Klaus,

    die Fehlermeldung Gerät neu starten verschwindet wieder, wenn Du das große Gewinde in der Brüheinheit mit lebensmittelechten Silikonfett schmierst.

    Antworten

    Hi Arne,

    Momentan gibt es die EQ 3 S500 für 400 Euro. Die De’Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B kostet momentan 270 Euro.

    Welche Maschine würdest du bei dem Preisunterschied empfehlen? Bzw. welche Maschine würdest du nehmen, wenn sie preislich identisch wären?

    Vielen Dank!

    Gruß,

    Dennis

    Antworten

    Hallo Arne,

    momentan gibt es die SIEMENS TI305506DE EQ.3 s500 im Angebot für 399,-€. Also fast die Hälfte günstiger als normalerweise.

    Die De’Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B gibt es aktuell für ca. 260,-€.

    Die De’Longhi ist ja bei Amazon sehr gut bewertet und auch bei deinem Test sehr gut bewertet worden. Die SIEMENS war bei deinem Test eigentlich auch gut weggekommen.

    Würdest du mir eher die De’Longhi oder die SIEMENS empfehlen? Eigentlich ist die SIEMENS ja in einer ganz anderen Preisregion und wäre für mich gar nicht in Frage gekommen. Bei dem Preisunterschied finde ich es nicht mehr so tragisch und interessant. Wie würdest du dich entscheiden, wenn der Preis genauso hoch wäre?

    Wäre super, wenn du mir noch morgen eine kurze Antwort geben könntest. Das Angebot gilt nur noch morgen. 🙂

    Vielen herzlichen Dank!

    Gruß,

    Dennis

    Antworten

    Hi Arne. Vielen Dank für die tolle Rezension. Haben den EQ3 gekauft und sind sehr zufrieden. Wir haben nur eine fehlende Funktion gefunden. Vielleicht hat hier jemand eine Idee. Ich trinke gerne Espresso und meine Frau Latte Macchiato. Was mache ich wenn mal einen Kaffee Crema trinken möchte? Mit Espressobohnen schmeckt der nicht so gut. Wie kriege ich einen schnellen Wechsel der Bohnen hin ?

    LG Marcel

    Antworten

    Lt BSH sollte man nur H Milch bis 1,5% nehmen- steht nicht in meiner Anleitung wie behauptet

    Antworten

    jou das mit demMilchschaum kann ich bestätigen

    teilweise andere Ergebnisse bei 2 Tassen hintereinander

    nach Reinigung in der Spülmaschiene ( nur Lanze) am besten

    Antworten

    Hab mir nach etlichen Tests – vor allem hier – die EQ3 als S300 gegönnt und es ist für meine Ansprüche die perfekte Maschine.
    Das praktische Milchsystem mit dem geringen Reinigungsaufwand ist allerdings in der Tat auch die größte Schwachstelle. Die Schaumqualität schwankt sehr stark. Man kann es korrigieren, wenn man während des Schäumens den Milchaufschäumer etwas dreht und festhält. Achtung: HEISS!
    Ich vermute, dass durch das häufig montieren/demontieren die Gummidichtung immer wieder mal falsch sitzt. Nach und nach wird das bestimmt auch ausleiern. Ich werde daher lieber schon mal Ersatz besorgen und einlagern.

    PS: Tolle Seite! Danke!

    Antworten

    Hi Arne

    welche nicht „origonalen“ Entkalkungstabletten emphielst du?

    Lt manual ja weder Zitronen- noch Essigsäurehaltig

    Gruß

    schwimma

    Antworten

    und natürlich die geänderte Software wegen der Aroma Funktion.

    Anscheinend hat die T02 zur T01 auch nen Softwareupdate bekommen und nur
    noch 3 Mahlgrade statt 5

    Antworten

    Lt. Explosionszeichnung hat die s500 noch eine Dichtung unter dem Kaffeebohnendeckel, die s300 nicht..kostet 3,05€ zum nachrüsten 😉

    sonst scheint alles identisch (ausser die anderen Gehäuseteile)

    Antworten
    Arne

    Hi Scwimma, wie bist du an die Explosionszeichnung gekommen? Danke für den Hinweis. Viele Grüße, Arne

    Antworten

    VielenDank für deine Kaufempfehlung. Wir sind ein 2 Personen Haushalt und haben eine Maschine mit wenig Reinigungsaufwamd gesucht und auch gefunden
    Eigentlich sind wir sehr zufrieden, allerdings haben wir Probleme mit dem Milchschaum – mal ist er total super und dann gar nicht vorhanden. Wir haben schon viele Milchsorten durchgetestet aber ohne wirkliches Ergebnis für das Problem. Was für eine Milch kannst du mir empfehlen?

    Antworten

    Hallo Kim, gute Frage – ich stehe vor der selben selben…. 🙁

    Antworten

    Hallo
    Vielleicht kann mir jemand helfen. Ich habe eine Frage zu dem Siemens EQ 3, es gibt ja mittlerweile noch ein s100 Modell. Dort steht 1300 Watt, bei dem s300 sind es 1450 Watt. Was ist der Unterschied?
    Gibt es sonst nennenswerte Unterschiede?
    Danke und liebe Grüße
    Kim

    Antworten

    Hallo zusammen,

    seit Anfang August habe ich die EQ.3 S300. Ich darf sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Gerät bin. Allerdings ist es mir schon vorgekommen, dass der Milchschaum beim Cappuccino nichts wurde. Ich verwende eine Tasse, die relativ spitz nach unten sich verjüngt, evtl. liegt es daran. Habt Ihr auch solche Erfahrungen gemacht?
    Ansonsten ist es eine echt schöne Maschine und sie macht mir viel Freude.
    Vielen Dank für die tollen Videos und Berichte.

    Schöne Grüße aus München

    Helmut

    Antworten

    Hallo Arne,
    ich habe eine Frage zur EQ3 , ist es normal, das es aus der Brühgruppe tropft, wenn ich abends den Kaffeesatz entleeren möchte? Zum spülen haben wir immer ein kleines Glas druntergestellt, aber es ist in der Auffangschale abends immer noch etwas Wasser drin, das vermutlich langsam über den Tag verteilt aus der Brühgruppe tropft. Es ist aber insg. so wenig, dass der Schwimmer nicht oben ist…

    Ich hoffe, dass dies „normal“ ist , denn ansonsten genießen wir die Kaffeespezialiäten der EQ3!

    Danke für eine Antwort.

    Grüße
    Ina

    Antworten

    Hallo Arne,

    erstmal ein großes Lob für Deine web Seite und Deine Testbericht, echt super und gut verständlich. Nachdem vor einigen Tagen meine Kapselmaschine (ja..ich weiß) das Zeitliche gesegnet hat, bin ich auf der Suche nach einer Alternative (und bereit von dem Kapselsystem Abschied zu nehmen). Meine Ansprüche sind: 2 Personen Haushalt, Latte Macchiato, Espresso, leicht zu reinigen (keine Spülmaschine vorhanden). Bei meiner Kapselmaschine war ein externer MIlchaufschäumer dabei. Ich habe jetzt gestern und heute viel auf Deiner Seite gestöbert und schwanke nun zwischen drei Maschinen, die für mich preislich alle i.O. wären: De`longhi 22.110B, Melitta Coffeo Solo&Milk und Siemens EQ 3 S300. . Rechtfertigt sich der Preisunterschied zwischen der ersten und dritten Maschine von fast 150,-€?
    Vielleicht kannst Du mir noch einen Entscheidungstipp geben.
    Liebe Grüße
    Martina

    Antworten

    @ Manuel
    Ich stell immer eine große Tasse (Haferl) drunter beim Spülen, da läufts dann direkt da rein und ich hab auch in der Schale nicht soviel Wasser. Ein bißchen Spritzen tut es schon, aber gar nicht schlimm. Keinesfalls eine Pfütze. Versuchs mal mit einer hohen Tasse. Wenns dann immer noch eine Pfütze gibt, würde ich die Hotline anrufen. Die sind recht hilfsbereit.
    Lg.
    Beate

    Antworten

    Hab mich auch für die EQ3 entschieden. Bin auch bislang zufrieden. Es stört nur, dass beim Spülvorgang beim Ausschalten bei der Milchschaumdüse das Wasser so rausspritzt, dass vorm dem Gerät auf der Arbeitsplatte eine Pfütze entsteht. Man muss immer wegwischen. Ist das bei Euch auch so? Hab das Problem sonst nirgendwo gelesen.
    Danke und viele Grüße
    Manuel

    Antworten

    @Michael
    Wenn ich Cappucino mache, habe ich insgesamt mit den 100 ml Milch nach dem zubereiten 250 ml in der Tasse. In der Bedienungsanleitung hab ich nichts gefunden über die Mengen. Aber ruf doch mal bei Siemens an, die sind recht hilfsbereit und können dir sicher mehr sagen. Meine (sehr großen) Cappu- und Latte-Tassen werden leider nicht mehr ganz voll. Aber das stört mich nicht weiter. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit der Maschine und würde sie wieder kaufen.
    Lg.
    Beate

    Antworten

    @Beate: Super, das Du schon die „amtliche“ Auskunft bezüglich der Einstellbarkeit der Wassermengen bei Cappuccino und Latte eingeholt hast. Jetzt habe ich aber noch eine Frage: Was kommt denn bei den beiden Milchgetränken standardmäßig für eine Menge raus? Das würde mich sehr interessieren. LG Michael

    Antworten

    Hallo Arne! Endlich der Test zum EQ 3. Wir besitzen diese seit Mitte Dezember. Wir haben die s500 wegen der schöneren Optik genommen (und weniger Kunststoff am Gehäuse) und nicht bereut. Ansonsten ist sie wohl baugleich mit der S 300. Würde deinem Test so im großen und ganzen zustimmen. Wir haben diese Maschine wegen der geringen Aufstellmaße, der Öffnung von vorne und der mittigen Schaumlanze gekauft. Wir sind 2 Personen, die Kinder kommen oft und wir beziehen relativ viel Geränke über die Maschine. So etwa 8 Tassen im Durchschnitt/Tag. Und das funktioniert perfekt. Auch bei 4- 5 Personen kein Problem bei uns.Den Tank muss man öfter nachfüllen. Aber mit einem Maßbecher geht das fix, ohne den Behälter ab zu nehmen. Die Schaumgetränke werden besonders schön, wenn die Lanze vor dem Kaffeebezug zurück gezogen wird. Dann sieht man die Schichten sehr schön. Funktioniert auch super gut mit Sojamilch! Das Reinigen der Lanze im Glas habe ich schnell wieder aufgegeben. Oben am Kunststoff nehmen, da ist sie nicht heiß und sofort spülen. Fertig! Nur etwas wackelig finde ich das Teil, aber bis jetzt macht sie ihren Dienst. Die Brühgruppe spüle ich normal abends kurz duch und lasse sie über Nacht trocknen. So bleibt sie schön sauber. Ich benutze keinen Kalkfilter. Das Entkalkungsprogramm geht schnell und im Wasserbehälter ist mehr Platz. Ausserdem spart es Geld. Uns schmeckt übrigends der normale schwarze Kaffee (Americano) auch sehr gut…und er ist echt heiß! Ich habe die Maschine übers Internet für 499.- erstanden. Für den Preis ist sie echt ok. Würde sie sofort wieder kaufen. Das Einzige, was ich manches Mal vermisse, ist die Meldung, wenn die Bohnen aus sind! DA muss man aufpassen. Sie meldet nur den Wasserstand. Klare Kaufempfehlung von uns nach 4 Monaten Dauerbetrieb. Elisabeth

    Antworten

    So hab mich nun für den EQ 3 entschieden, etwas lauter aber macht einen sehr guten Kaffee.Ich kann es kaum glauben aber da kann meine Kapselmaschine nicht mithalten.
    Zum probieren hab ich einen Kaffee von Illy genommen, ist zwar etwas teurer aber jeden Euro wert.

    Antworten

    Hallo
    Ein wirklich sehr guter Test, ich spiele mit dem Gedanken mir einen Automaten zuzulegen, habe die letzten 15 Jahre nur Nespresso Kapsel Kaffee gedrunken. Meine Befürchtung ist dass der Kaffee nicht schmeckt:(
    In die engere Wahl ist die Siemens EQ 3 oder die EQ 6 gekommen.Preislich unterscheiden sie sich nur um 100€.Zu welchen Kaffeevollautomaten würden Sie mir raten? Bitte um Entscheidungshilfe !!
    Danke
    Lexxx

    Antworten

    Hier folgt noch einmal ein Resumee nach ca. 5 Monaten im Einsatz:

    Wir nutzen die Maschine fast täglich, allerdings beziehen wir „nur“ zwischen 1 (wochentags) – 6 (Wochenende) Tassen, sind also weiterhin nicht die Vieltrinker. Von der Qualität und dem Geschmack des Kaffees sind wir weiterhin sehr begeistert, auch die Handhabung ist perfekt. Wir haben sehr viele Kaffeesorten ausprobiert und mittlerweile mehrere Favoriten.

    Die Metallverkleidung für die Milchlanze liegt mittlerweile in der Küchenschublade. Sieht zwar ohne nicht so schön aus, reduziert aber den sowieso bereits recht geringen Reinigungsaufwand noch einnmal. Einmal in der Woche entnehme ich die Brühgruppe und spüle diese aus.

    Leider zeigte die Maschine in der letzten Zeit beim Ausschalten sehr häufig Fehlermeldungen an. In der vergangenen Woche dann der GAU: Die Brüheinheit war vermutlich verstopft, das aus dem Tank gezogene Wasser „explodierte“ im Inneren des Gerätes und lautem Zischen und Dampfen und verteilte das Pulver. Der BSH-Service hat aber wirklich sehr schnell und vorbildlich reagiert. Vergangene Woche Mittwoch wurde das Gerät abgeholt und heute (genau 1 Woche später) wieder zurück gebracht. Die der Maschine beigefügte Diagnose gab meiner Therorie recht: Die Brühgruppe war verstopft und wurde kostenfrei ausgetauscht.

    Mein Vermutung für die Verstopfung ist calc`n´clean… Das Reinigungsprogramm musste ich das erste Mal vor ca. 3 Wochen anwenden und anschliessend häuften sich die Fehlermeldungen. Bestandteil des automatischein Reinigungsprogrammes ist die Reinigungstablette, welche in die Brühgruppe getan wird, diese wird dann durch die Spülvorgänge aufgelöst. Bekannten, die eine EQ6 besitzen ist auch aufgefallen, dass sich diese Tablette überhaupt nicht richtig auflöst und daher zu einer Verstopfung führen kann.

    Haben andere Besitzer evtl ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Bis auf diesen „Aussetzer“ sind wir wirklich sehr zufrieden mit der EQ3 haben diese in der Reparaturphase wirklich sehr vermisst.

    Viele Grüße,

    Peter

    Antworten

    Die Siemens EQ.3 s500 TI305506DE bietet im Vergleich zur s300 die Möglichkeit die Kaffestärke in insgesamt 5 Stufen zu wählen. Zusätzlich bietet die Wahl von AromaIntense die Möglichkeit die Durchlaufgeschwindigkeit beim Brühen zu verlangsamen was noch mehr Aroma aus den gemahlenen Bohnen löst. Die Edelstahl/Klavierlack Oberfläche macht die s500 Variante noch wertiger.

    Antworten

    Hallo, ich hätt da mal eine dringende Frage:
    Hat jemand bereits Erfahrung, wie viele Tassen man noch beziehen kann, wenn das Calc ’n Clean blinkt? Es wäre ja schon blöd, wenn grade Besuch da ist und man dann 40 Minuten das Programm laufen lassen muss, weils nicht mehr weitergeht.
    Vielen Dank im Voraus
    Beate

    Antworten

    Hello,
    since I haven’t found any reviews in english, I came here for some opinions about this machine. Do you think it is worth buying? Is the coffee grind fine enough for a good espresso?
    Thanks in advance,
    Best regards

    Antworten

    Hallo Arne,
    ich liebäugele mit der Siemens EQ 3. Dein erster Bericht war schon sehr anregend! Wann kommt dein ausführlicher Testbericht (bzw. -Video)?
    Rainer

    Antworten

    hallo Sigi,
    meines Wissens nach ist die „aromaintense“ Funktion einfach die Möglichkeit, 6 anstatt 5 verschiedene Stärkegrade für den Kaffee einzustellen.
    Meine s300 kann 1-5 „Bohnen“ in der Anzeige beim Stärkegrad anzeigen,
    bei der Variante mit „aromaintense“ geht halt auch noch eine sechste Bohne.
    Ob das dann noch einen Grad stärker ist, oder ob die sechste Stufe des einen Modells gleich der fünften beim anderen ist, und somit nur eine etwas feinere Zwischenabstufung möglich ist, kann ich nicht beantworten.

    Antworten

    Hallo, für die EQ.3 S500 wird „aromaintense“ beschrieben, für die S300 nicht.
    Ist das der Unterschied. Hat die S300 auch „aromaintense“. Hat das schon jemand rausgefunden?
    VG

    Antworten

    @Alexander vielleicht stimmt auch mit dem Gerät was nicht? Bei einem Techniker untersuchen lassen, ob auch tatsächlich die Brühtemperatur 92-95°C ist?

    Antworten

    Hallo zusammen,

    ich habe kein Thermometer zur Verfügung und kann deshalb leider keine eindeutigen Vergleichswerte in °C angeben, was hier wohl am sinnvollsten wäre.
    Ich kann lediglich meinen Vorredner insofern bestätigen, daß mir persönlich der Kaffee frisch von unterm Auslauf weggenommen auch noch viel zu heiß zum trinken ist.
    Ich trinke allerdings schwarz.
    Die Milchmenge und -temperatur macht natürlich viel aus bezüglich Temperatur des „Gesamtgetränkes“.
    Wie heiß ein Espresso sein müsste, könnte man wohl googeln…und bekäme mind. 10 verschiedene Idealtemperaturen als Ergebnis…
    Rein von Gefühl her würd ich sagen, daß die „beanstandeten“ 60°C und drüber nicht zu kalt sind.
    Aber da hat natürlich jeder sein eigenes Empfinden, da kann man hier noch so viel philosophieren und °C Werte austauschen.

    Idee: Vor dem Kaffee immer einen ordentlichen Schluck Eiswasser einnehmen? 😉

    Antworten

    @Alexander,

    kann ich nicht bestätigen. Habe gestern einen Expresso und einen Latte Machiatto hergestellt. Beides musste ich ca. 5 Minuten ruhen lassen, das es viel zu heiß war.

    Antworten

    Ich bin nach den beiden Testberichten hin in her gerissen zwischen der Siemens EQ.3 s300 für 395 Euro und der Philips 3200 Serie EP3243/50 für 424 Euro.
    Kann mich einfach nicht entscheiden. Bin absoluter Neuling auf dem Gebiet der KVA und möchte einfach nichts falsch machen.

    Antworten

    Hallo,
    ich habe mir die Siemens zugelegt ( mein erster KVA ). Nun habe ich folgendes Problem, für mich ist der Kaffee und der Espresso nicht heiß genug.
    Kaffee in vorgewärmter Tasse mit vorgewärmter Milch Siemens ca 64 °C, selbst frisch gebrüht mit Filter 72°C
    Espresso in vorgewärmten Tassen, Doppelbezug ca 60°C, Einzelbezug erste Tasse ca 60°C, zweite Tasse 66°C im Vergleich Nespresso 67°C.
    Die Tassen wurden nicht auf der Vorwärmplatte des Gerätes vorgewärmt, sondern mit warmen Wasser, sodaß ( inkl. Milch ) eine Tassentemperatur von mindestens 35°C vorhanden ist.
    Wie sind Eure Erfahrungen ? Bringt das Gerät einfach nicht mehr, mache ich was falsch oder liegt ein Defekt vor ?
    Wenn mit einer Espressobrühtemperatur von 92-95°C geworben wird, sollte überspitzt keine „lauwarme Brühe“ in einer vorgewärmten Tasse rauskommen.
    Danke im Voraus für Eure Hilfe.
    Alexander

    Antworten

    Hallo Jürgen,
    also die in dem Artikel doch deutlich herauslesbare Meinung „es kann nicht fein genug gemahlen sein“ ist schonmal sehr gewagt bis völlig falsch.
    Zu fein ist genauso schlecht wie zu grob. (Zu) fein = viele Bitterstoffe, das macht den Espresso sicherlich nicht leckerer!
    Nichtsdestotrotz ist das mit dem Einstellen vom Mahlgrad bei der EQ.3 schon eher unkomfortabel. Für eine Einsteigermaschine ist das aber nachvollziehbar, da man da als „Normalverbraucher“ nicht wirklich oft (eher nie) dran rumstellt.

    Für einen echten Kaffegourmet, der aus Mahlgrad, Brühtemperatur, Milchschaumkonsistenz, Cremafarbe/Dicke usw…eine echte Wissenschaft machen will, ist das Gerät eher nichts.
    Da sollte man sich dann eine Maschine im Preissegment deutlich jenseits der 1000€ Marke anschaffen,
    dort findet man dann bezüglich der „Detaileinstellungen“ eher seinen Favorit.

    Antworten

    ist dies generell ein Problem von Siemens Geräten, daß sich der Mahlgrad nicht fein genug einstellen läßt? Ein Artikel in der FAZ http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/kaffeevollautomat-im-test-die-ist-manchmal-etwas-grob-14590011-p2.html berichtet darüber. Selbst wenn man bei EQ 3 das Bohnenfach leert und dadurch den Mahlgrad auf fein einstellen kann, ist er immer noch nicht fein genung für einen guten Espresso. Bei Delonghi soll dies angeblich feiner gehen.

    Antworten

    Hallo Zusammen,
    jetzt hab ich das Maschinchen da und man kann tatsächlich nur beim Espresse und Caffee Crema die Wassermenge einstellen. Dann hab ich nochmal bei Siemens angerufen und dort hat mir das eine sehr nette Dame bestätigt und sich für die offensichtliche Falschauskunft entschuldigt. Sie gab mir außerdem den Tipp, ich könnte doch im Anschluss an den Cappuccino nochmal auf Espresso drücken, um zusätzlich mehr Menge zu bekommen. Das funktioniert auch ganz gut und da mir der Kaffee und auch der Espresso supergut schmeckt, werde ich die EQ3 behalten. Der Milchschaum ist auch viel besser als erhofft. Der nasse Kaffeesatz stört mich allerdings schon etwas, denn er ist auf der rechten Seite direkt matschig und kaum rauszukriegen aus dem Behälter. Das mit dem Mahlgrad verstellen funktioniert bei mir auch nicht, wenn Bohnen drin sind.
    Ich bin schon sehr gespannt auf den Bericht von Arne bezüglich der Einstellungen.
    Viele Grüße
    Beate

    Antworten

    Hello , what is the difference between the S300 and the S500 ?

    Antworten

    Hallo Timo,
    ich habe bei der Siemens Hotline angerufen und die haben mir folgendes mitgeteilt:
    Man kann die Wassermenge folgendermaßen verändern:
    Espresso 25 – 60 ml
    Caffee Crema 80 – 200 ml
    Capuccino 185 -330 ml
    Ausprobieren hab ich es noch nicht können, da ich die Maschine noch nicht habe.
    Lg.
    Beate

    Antworten

    Hallo nochmal,

    da hier leider keine Antwort auf meine Frage (s.o.) kam sind wir zu S….n gefahren wo wir die Maschine gekauft haben. Dort wurde uns bestätigt, dass man bei diesem Model (EQ.3 s300) die Kaffeemengen bei den Milchgetränken nicht variieren kann. Dieses Gerät sei nur dafür geeignet gelegentlich diese Getränke zu wählen…!?
    Nach längerer Diskussion (wir wurden beim Kauf dahingehend falsch beraten, da wir dort angaben vor allem Milchmischgetränke mit der Maschine zubereiten zu wollen) konnten wir die Maschine dann gegen die EQ.6 300 umtauschen. Mit dieser Maschine sind wir nun superzufrieden da man hier einfach Alles! auf seine Bedürfnisse einstellen kann. Und viel teurer ist das Gerät auch nicht. Bei uns waren es ca. 100 Euro Aufpreis.

    Grüße Timo

    Antworten

    Hallo Stephan,
    vielen herzlichen Dank für deine rasche Antwort. Das hat mir sehr geholfen.
    Ich habe nach oben noch ca. 12 cm Platz, das sollte reichen ;-))
    Ich war mir bloß nicht im klaren, wie weit ich nach oben ziehen muss, um den Tank rauszukriegen. Auf einem YouTube Video hat das ausgesehen, als ob der halbe Tank erst nach oben müsste und das wäre dann schon knapp geworden. Die Bohnen hab ich bisher bei meiner alten Maschine auch schon immer mit einer kleinen Schaufel eingefüllt, das geht recht gut.
    Morgen werde ich mal zum M.M. fahren, dort haben sie die Maschine vorrätig.
    Vielen lieben Dank nochmal
    Beate

    Antworten

    Hallo Beate,

    1. Die Temperatur des Kaffees (Espresso und Cafe Crema) kann man nicht verändern, die ist extra über eine spezielle Funktion vom Gerät konstant gehalten („optimale Brühtemperatur“ laut Siemens…ich glaube es sind 94°C?)
    Die Temperatur von Cappu und Latte kannst Du natürlich schon indirekt etwas steuern, über die Milchmenge und „Starttemperatur“ der Milch.

    2.
    Nach oben brauchst Du eigentlich tatsächlich nur die Höhe der Maschine selbst, da der Tank nur etwa einen cm nach oben abgehoben werden muss, bevor man ihn seitlich wegnehmen kann (so mach ich es).
    Oben im Tank, unter dem Deckel, ist auch ein Handgriff angebracht. Wenn man den unbedingt nutzen möchte, muss man noch die eigene Fausthöhe dazurechnen. Geht aber wie gesagt auch ohne, wenn man gut von der Seite greifen kann.
    Grundsätzlich ist es aber natürlich immer angenehmer, nach oben hin etwas mehr Platz zu haben, ansonsten wird vor allem das Nachfüllen der Kaffeebohnen schwierig, das Fach kann man nämlich nicht abnehmen.

    Gruß
    Stephan

    Antworten

    Hallo zusammen nochmal,
    ich hätte noch 2 Fragen zur Siemens, da ich sehr stark zur EQ 3 tendiere.
    1. Kann man die Temperatur einstellen?
    2. Wie viel Platz brauche ich nach oben, um den Wassertank rauszukriegen (Oberschrank)
    Vielleicht kann mir da jemand helfen.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Beate

    Antworten

    Hallo zusammen,
    nachdem unsere alte DeLonghi Esam 3000 B den Geist aufgegeben hat, stehen wir nur vor der Wahl, entweder die Siemens EQ3 oder die ECAM 23.420.SB uns anzuschaffen. Wir sind daher schon sehr gespannt auf den Test der Siemens EQ3, da uns dieser persönlich besser zusagen würde, weil man die Brüheinheit von vorne entnehmen kann und wir nur eine sehr kleine, eingeschränkte Stellfläche für den Vollautomaten zur Verfügung haben.
    Die Tests von Arne finde ich ganz toll und bin ein großer Fan!
    Vielen Dank für die vielen Informationen!
    Liebe Grüße
    Beate

    Antworten

    Hallo Zusammen,
    wir sind mit der Maschine soweit zufrieden, wundern uns aber, dass hier noch niemand bemängelt hat, dass man beim Cappuccino und beim Latte Macchiato die Kaffeemenge nicht variieren kann (ausgenommen den vorzeitigen manuellen Stoppvorgang natürlich). Laut Bedienungsanleitung kann man hier nur die Dauer des Milchaufschäumvorgangs einstellen.
    Deshalb unsere Frage: Kann man die Menge (so wie beim Cafe Crema und beim Espresso) einstellen? Falls „ja“ wie? Falls „nein“ wäre das für uns ein Grund die Maschine zurück zu geben, da wir gerne große Portionen trinken und hierbei beim Cappuccino und beim Latte Macchiato nicht einfach nur mehr Milch in der Tasse haben möchten, sondern auch entsprechend mehr Kaffee…
    Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

    LG Timo und Murielle

    Antworten

    Hallo zusammen.

    Wir sind seit gut einer Woche Besitzer der EQ3. Die Maschine brüht den Kaffee recht schnell, ist relativ leise und das techn. „Milchschaumkonzept“ funktioniert super. Das gilt sowohl für die Qualität des Schaums wie auch die anschliessende Reinigungsprozedur. Für unseren 2-Personenhaushalt reichen die Behälter für Kaffe und Wasser locker aus. Wir trinken allerdings selten mehr als 2x täglich Kaffee.

    Da wir sehr hartes Wasser haben wurde ein Wasserfilter eingesetzt. Allerdings stellt sich für mich dann die Frage nach der Reinigungshäufigkeit. Die Maschine hat ein kombiniertes“calc and clean“-Programm (ess ollen sowohl die Entkaltungs- wie die Reinigungstabletten in einem Durchgang eingesetzt werden!),

    Der Start des Programms richtet sich wohl nach der Menge des verbrauchten Wassers und der eingestellten Wasserhärte bzw. der Einstellung „Wasserfilter“. Damit wird mit eingesetztem Wasserfilter das Reinigungsprogramm m.E. nur recht selten angestossen (bei uns rechnerisch etwa alle 200 Tage!)! Das mag ja für die Kalkentfernung ausreichend sein – jedoch wie schaut es mit der Fett-Reinigung aus? Kann ich da auch solange warten oder sollte ich calc and clean manuell starten (z.B. alle 2 Monate, wenn der Filter gewechselt wird).
    Kann mir da jemand einen Tipp geben. Von Siemens erhielt ich übrigens auf meine Frage nachfolgende Info :

    ……Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die Geräte der Reihe EQ.3 zu den „Einsteigermodellen“ zählen. Tatsächlich verfügen die Geräte ausschließlich über nur ein Programm, welches Reinigung und Entkalkung in Kombination durchführt.

    Bezüglich der Anzahl der Entkalkungstabs beachten Sie bitte die Anleitung auf dem jeweiligen Mittel.
    Bei den Modellen der Reihe EQ.3 ist es sehr wichtig bei jedem Calc´nClean Programm Entkalkungs- und Reinigungsmittel genau nach Anleitung zu benutzen, da sich das Gerät sonst selbst sperrt.
    Bei eingesetztem Wasserfilter durchlaufen ca. 200 Liter Wasser das Gerät. Hierbei wird Spülwasser beim Ein- und Ausschalten, das Wasser der Getränke und für den Dampf zusammengezählt. Ohne Filter und auf Wasserhärtestufe 4 durchlaufen ca. 40 Liter Wasser das Gerät. Eine einzelne Durchführung von Entkalkung und Reinigung ist nicht möglich. Das Programm kann aber zwischendurch manuell gestartet werden.

    Antworten

    Hallo zusammen,

    ich habe inzwischen auch vom Hersteller selbst die Aussage bekommen, daß Zitat:

    „Nach Rücksprache mit unserer Fachabteilung ist der Knick normal und die Schläuche so ausgelegt, dass hierdurch keine Beschädigung entstehen kann.
    Somit können wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Brühgruppe technisch in Ordnung ist.“

    Da man mich im Zuge des Schriftverkehrs auch gebeten hat, entsprechende Fotos zu schicken (war über das standard-Kontaktaufnahme-Formular erstmal nicht möglich, über die spätere Kontaktadresse aber schon), gehe ich davon aus, daß man sich da auch tatsächlich mit auseinandergesetzt hat, und nicht nur irgendeine beruhigende Standard-Antwort rausgehauen hat.

    Also Hersteller-Service auch schonmal sehr positiv aufgefallen 🙂

    Welche Bohnen uns am besten schmecken, da sind wir auch grad am rumprobieren.
    Ganz weit vorne liegt die „LapuLapu“ Mischung einer kleinen Rösterei aus Kiel, aber mit um 30€/kg fällt das als „morgens-wach-werden-Munition“ glatt durch, ist einfach zu schade bei dem Preis.
    Zum Genießen aber vom Feinsten…echt ärgerlich, daß man das per Vollautomat nicht so exakt pro Bezug steuern kann, welche Bohne da jeweils durchgedrückt wird.

    Als „08/15“ Variante tasten wir uns momentan durch die Melitta-Produktpalette, aber das dauert noch, da es nur die 1kg „säcke“ gibt, und keine Probierpäckchen.

    Aber ob Tips da überhaupt sinnvoll sind, glaube ich sowieso weniger, das ist halt doch eine sehr individuelle Geschmackssache.

    Gruß
    Stephan

    Antworten

    Hallo Stephan,

    bei mir ist der Schlauch auch so geknickt wie bei Dir! Ist anscheinend normal so;-)
    Super das du das schon mal getestet hast mit der Mahlgradverstellung.! Bei mir geht das nämlich auch nicht mit Bohnen im Fach. Also mach ich die mal leer und probier es auch so.
    So jetzt brauch ich nur noch einen Tip für den besten Espresso für diese Maschine. Kann mir das jemand helfen?

    Antworten

    Also, ich bin eigentlich ein Jura-Automat Liebling- Meine Impressa E 50 hat mich 19 Jahre !!!! begleitet. Mußte mich jetzt für einen neuen Kaffeevollautomaten entscheiden. Es ging dabei abzuwägen, was für mich in Frage kommt. Da nur meine Frau und ich diese Maschine bedienen, war zu überlegen, ob sie bei einem Kaffee-Bezug entsprechend einsatzbereit ist.
    Also, bei der EQ 3 könnt ihr Espresso und Kaffee Creme „zweitassen“ bedienen. Alles andere geht nur „eintassenmäßig“ aber dafür ausgesprochen gut. Der Milchschaum in der Tasse ist ein Wahnsinn. Selbst nach Leerung des Cappuccino Getränkes hing der Der Schaum bei gekippter Tasse, als wollte er nicht raus. Das Gerät habe ich gestern für 479,00 bei Media erworben. Ob das Gerät nach 10 Jahren bei guter Pflege genauso arbeitet, kann ich nicht sagen. Das Gerät ist auf Wasserhärte vier bei uns eingestellt, wobei wir nur denGrad drei haben. Bei diesen Geräten ist es aber wichtig, dass sie regelmäßig entkalkt werden. Also wie gesagt, meine Frau ist von dieser Maschine begeistert. Ich schließe mich diesem Urteil an.

    Antworten

    UPDATE ZU GESTERN:
    HAb das heute morgen mit dem Mahlgrad doch mal ausprobieren können, und siehe da:
    bei leerem Bohnenfach klappt die Verstellung auch bis zum feinsten Grad völlig ohne Probleme.
    Dadurch auch gut zu wissen: es gibt keinen Sensor „Bohnenfach leer “ wie beim Wassertank, sondern der Bezug läuft ohne Bohnen ganz normal durch…nur daß man dann eben echt dünne Plörre bekommt 🙂

    ALso Fazit: Ein Kritikpunkt gekillt.

    Antworten

    Hallo zusammen,
    mein EQ.3 s300 ist inzwischen auch angekommen. Eigentlich wollte ich ja abwarten, bis Arne seinen endgültigen Test nachreicht, aber ich hatte das Teil „vorsichtshalber schonmal“ bei amazon vorbestellt, und es kam dann deutlich früher als angekündigt (letzte Woche statt Mitte Dez).
    Mir gefällt er gut, ist allerdings auch mein erstes Gerät und ich habe keinen Vergleich.

    Zu den bisherigen Kommentaren:
    1.
    Das Mahlwerk lässt sich bei mir auch nicht feiner als mittel (drittgrößte von insges. 5 Markierungen am Drehregler) stellen (ja, selbstverständlich bei laufendem Mahlwerk gemacht). Das war im Übrigen auch die Werkseinstellung.
    Will man feiner drehen, merkt man nur, daß sich der Regler (Kunststoff-Stange?) in sich verbiegt, das Mahlwerk gibt leicht schabende Geräusche ab, also lieber Finger wieder weg.
    Ich könnt mir vorstellen, daß das ohne Bohnen dazwischen klappen würde, aber lässt sich das dann überhaupt einschalten, oder kommt nur die Fehlermeldung „Bohnen leer“ wenn man die Mühle starten möchte?
    Die Anleitung ist da leider nicht eindeutig, und ich habs noch nicht ausprobieren können…der Kaffee ist so lecker daß man das Bohnenfach immer wieder nachfüllt, bevor es knapp wird
    🙂
    Stört mich aber auch nicht, mittel ist mir fein genug…will aus der Geschichte auch nicht so die große Wissenschaft machen. Das Ding soll Kaffee&Co kochen und sich leicht säubern lassen, beides funktioniert bestens!

    2.
    Daß der Kaffeesatz nass ist, kann ich so nicht sagen…zumindest zu Anfang, direkt nachdem er in den Behälter fällt, ist er noch recht trocken, es tropft aber aus der Brühgruppe noch einige Minuten nach, also direkt auf den darin befindlichen Kaffeesatz…also wenn man 5 Minuten später guckt, ja, dann ist das schon recht nass alles.
    Wird bei mir aber sowieso immer gleich ausgeleert, also auch kein minus für mich.

    3.
    Der Milchschaum gelingt vom ersten Versuch an prima, ist nicht zu weich, sondern genau wie man ihn vom gemütlichen Wochenend-Bummel-Cappu-und-Kuchen beim Bäcker kennt. Streuzucker sinkt nicht durch, sondern bleibt oben auf, was will man mehr.
    Wir nutzen 3,5% und 1,5% H-Milch, direkt aus dem Kühlschrank (5Grad C) in die Tasse gegossen. Klappt beides problemlos, ohne Unterschied.

    Was mir ein wenig aufs Gemüt schlägt:
    Der (Druck-?)schlauch an der Brühgruppe ist in dem „Überlänge-Stück“ zwischen dem Anschluss-Stöpsel Richtung Innenraum der Maschine und der Führungsöse, wo er durchgefädelt ist, recht deutlich eingeknickt.
    Auf dem Bild, daß Arne auf der Messe gemacht hat, macht das Stück einfach einen Bogen, ohne Knick. (Bild rechts oben von den vieren unter Punkt „Brühgruppe“)
    Daß sich die Mehrlänge irgendwo wegbiegen muss, weils sich ja bewegen/drehen soll, ist klar, aber auf Dauer kann diese Knickstelle für den Schlauch nicht gesund sein.

    Ich werde da wohl mal ein Bild an Siemens schicken, und um Stellungnahme bitten. Wär trotzdem schön, wenn sich hier jemand meldet, ob das bei anderen Maschinen auch geknickt ist, oder schön im Bogen läuft.

    Ansonsten bin ich insgesamt wie gesagt zufrieden, Endergebnis stimmt, ich will das Gerät nicht mehr missen!

    Antworten

    Hallo Arne,
    Am vergangenen Freitag (28.10.) haben wir unseren Siemens EQ 3 erhalten und ich würde gern meine ersten Erfahrungen teilen.

    2 Dinge allerdings vorab:
    1. Dein Blog ist wirklich toll und hat sehr bei der Entscheidungsvorbereitung geholfen. Weiter so!
    2. Wir sind keine Kaffeeexperten und der EQ 3 ist auch unser erster Kaffeevollautomat. Produktverköstigungen in Fachmärkten bzw bei Freunden sind also unsere einzigen Vergleichswerte.

    Den EQ 3 gibt es in 3 unterschiedlichen Varianten:
    – S300 in grau (unser Modell)
    – S 300 in schwarz (laut Siemens-Website ab November im Handel, Auskunft von Siemens direkt erst März 2017)
    – S 500 extraKlasse

    Technisch sind alle Geräte identisch, nur Farbe bzw Materialen differerien.

    Warum haben wir uns für dieses Modell entschieden? Wir sind keine Kaffeejunkies und trinken in der Woche die übliche Filterplörre im Büro, am Wochenende zu einem gemütlichen Frühstück und ab und zu nachmittags gehört ein guter Kaffee aber doch dazu. Daher waren also ein großer Wassertank bzw Bohnenbehälter weniger wichtig als kompakte Abmessungen. Auch sollte die Maschine die Optik der Küche nicht zu sehr dominieren. In unserem Haushalt gibt es nur 2 Kaffeetrinker, also mussten auch Features wie persönlich einstellbare Profile nicht wirklich sein. Dennoch wichtig war uns, keine festen Milchbehälter wie z B bei vielen Philips/Saeco oder Delonghi-Produkten zu haben, da der Reinigungsaufwand zu hoch ist und vor allem der Platz für einen weiteren Getränkebehälter neben Milchtüte und Saftflaschen in der Kühlschranktür nicht vorhanden ist.

    Das Aufbauen und die Inbetriebnahme waren sehr einfach und schnell erledigt. Die reduzierte Anzahl der Sensortasten führte in der ersten Zeit dazu, dass manche Einstellungen nicht so ganz selbsterklärend sind, aber nach ein paar Mal hat man das ganz gut raus. Die Tasten machen einen qualitativ guten Eindruck. Das Display ist recht klein, dafür aber teilweise farbig. Die Anzahl der Kaffeesspezialitäten ist begrenzt, beinhaltet aber die “Klassiker”.

    Durch die kompakten Abmessungen kann man die Maschine fast überall aufstellen. Der hinten links platzierte und gut erreichbare Wassertank und die vorne angebrachte Klappe zum Herausnehmen der Brühgruppe führt dazu, daß man zu den Seiten und nach oben keinen großen Abstand berücksichtigen muss.

    Die Zubereitung nach dem Anschalten erfolgt zügig. Nach dem Start beginnt ein automatischer Spülvorgang und anschließend ist die Maschine sehr schnell betriebsbereit. Das Mahlwerk ist verhältnismäßig leise.

    Sehr gut gefallen hat uns die Idee mit der Schaumlanze, da sie wirklich einen nur sehr geringen Reinigungsaufwand verursacht. Die Lanze selber ist ein wenig wackelig und ich kann mir vorstellen, dass diese bei längerem Gebrauch doch eine Schwachstelle darstellen kann. Zum Reinigen wird diese einfach in einen Behäter mit Wasser geschoben, dann auf die Milch-Zubereitungstaste drücken, anschließend abnehmen und unter fließendem Wasser abspülen. Der Milchschaum selber ist für unseren Geschmack ziemlich gut und ließe sich vermutlich mit anderen Milchsorten noch geringfügig verbessern. Die Temparatur ist auch völlig in Ordnung, allerdings trinke ich meinen Kaffee nicht zu heiß.

    Auch der Kaffee selber schmeckt uns hervorragend und ist heiß. Die Crema macht einen guten Eindruck.Den in anderen Kommentaren erwähnten sehr nassen Kaffeesatz können wir nicht bestätigen. Wir werden bestimmt noch mit anderen Kaffeesorten experimentieren, aber die ersten Ergebnisse stimmen.

    Fazit nach wenigen Tagen gebrauch:
    Praktischer, kompakter Vollautomat mit guten Ergebnissen bei Kaffee und Milch für einen kleinen Haushalt.

    Ich werde nach den ersten Wochen noch einmal berichten.
    Viele Grüße,
    Peter

    Antworten

    Hallo Arne,
    Danke für deine rasche Antwort. Nun habe ich den Siemens EQ 3 noch etwas näher kennengelernt. Leider hat sich nach meiner ursprünglichen Freude eine gewisse Ernüchterung eingestellt. Dass der EQ 3 einfach konstruiert ist, war mir schon klar und die vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten reichen ja auch für unsere Bedürfnisse. Er spült relativ viel und doch erscheint es mir fast zu wenig, eine Vorrichtung für extra manuelles Spülen gibt es nicht. Der Kaffee schmeckt zwar, hat mich aber noch nicht ganz überzeugt, das kann auch an den Bohnen liegen. Die Auffangschale war nach vier Tassen schon ziemlich voll, obwohl immer ein Gefäß zum Auffangen der Spülflüssigkeit unter dem Kaffeeauslauf steht. Die Zubereitung des Milchschaumes habe ich trotz Verwendung verschiedener Milchsorten nicht richtig hinbekommen, ich möchte keinen Bauschaum, doch das ist definitiv zu wenig. Dass der teilweise sehr nasse Kaffeesatz mit den Bohnen zusammenhängt, habe ich schon festgestellt. Das alles könnte man vielleicht noch hinkriegen oder akzeptieren. Was mich wirklich stört, ist, dass sich der Mahlgrad nicht richtig verstellen lässt. Von mittel bis grob funktioniert, auf die andere Seite, also auf fein lässt sich nicht machen. Ich habe dabei unzählige Espressi bezogen und versucht, das Mahlwerk (Selbstverständlich während des Mahlbetriebes) auf fein zu verstellen. Vergeblich. Dementsprechend grob ist auch der Kaffeesatz, teilweise sicher ein wenig abhängig von der Kaffeebohne. Wahrscheinlich werde ich das Gerät nun zurückschicken. Es tut mir leid darum, der KV macht sich gut in unserer Küche. Alles in allem ist er gut durchdacht und er ist leicht zu reinigen, sympathisch eben. Ich möchte auch keinesfalls andere Interessenten abschrecken, möglicherweise konnte ich keinen Zugang finden und ich denke, ich werde vor einer neuen Bestellung dein fachmäninsches Testergebnis abwarten.
    Liebe Grüße
    Theresia

    Antworten

    Hallo,

    wir haben momentan eine DeLonghi ESAM 3600, die aber langsam in die Jahre kommt. Solenoidventil defekt, Thermoblock heizt immer langsamer auf…
    Da ich noch etwas unentschlossen bin welche Maschine der Nachfolger werden soll, hier nun eine Frage:
    Ich würde gerne eine Siemens EQ3 kaufen, was sind jedoch die Unterschiede zwischen S300 und S500? Und ist diese Maschine in Größe und Ausstattung vergleichbar mit der ESAM 3600?

    Gruß Sven

    Antworten

    22. Oktober 2016

    Hallo Anne,

    Ich bekam den Siemens EQ 3 s300 Kaffeevollautomat heute geliefert. Amazon hatte ein günstiges Angebot und das Gerät war erfreulicherweise diese Woche schon lieferbar, obwohl A. die Lieferung erst nach dem 9. November angekündigt hatte. Er ist nicht so wuchtig und macht sich gut in unserer Küche. Der Wasserbehälter ist natürlich etwas klein, da wir aber nur zwei Personen im Haushalt sind, ist er für uns völlig ausreichend. Die Bedienung ist leicht und intuitiv. Nach einigem Experimentieren mit den diversen Einstellungen schmeckt der Espresso und der Café Creme gut und hat eine schöne Crema, einzig die Tassenfüllmenge für Espresso lässt sich offensichtlich nicht unter 25 ml programmieren, was für mich auch akzeptabel ist. Man kann die Mengenausgabe aber immer noch manuell stoppen. Mit dem Aufschäumen der Milch bin ich noch nicht ganz zurechtgekommen, der Milchschaum ist mir noch zu grobporig, habe das aber noch nicht wirklich ausgiebig getestet. Der Kaffeesatz erscheint mir im Gegensatz zur Delonghi 5500 (hat leider nach acht Jahren den Geist endgültig aufgegeben) zu nass, die Maschine spült oft, verbraucht deshalb auch mehr Wasser, andererseits sind damit die Leitungen immer sauber. Die Reinigung der Auffangschale, des Kaffeesatzbehälters , des Milchaufschäumsystems und der Brühgruppe ist einfach zu handhaben. Insgesamt habe ich viel Freude mit dem Gerät und nach weiteren Nachjustierungen in den Einstellungen und der Auswahl der richtigen Kaffeebohnen von unserem regionalen Kaffeeröster werde ich vermutlich auch die kleinen Mankos noch in den Griff bekommen.
    Ich bin jedenfalls schon gespannt auf Deinen ausführlichen Testbericht und die sicherlich darin enthaltenen nützlichen Tipps eines Fachmannes.

    Theresia

    Antworten
    Arne

    Hallo Theresia,

    danke für den tollen Kommentar. Ich bin jetzt auch gespannt. Ich finde oft spülen eigentlich immer gut. Nasser Kaffeesatz ist nicht schlimm. Mit dem Schaum bin ich auch mal gespannt! Ich hoffe noch im November zum Testen zu kommen.

    Viele Grüße,
    Arne

    Antworten

    Hallo Arne,

    erstmal vielen Dank, Du warst uns (meiner Frau und mir) bis jetzt eine große Hilfe beim Aneignen von Hintergrundwissen bezüglich Kaffeevollautomaten, da wir uns demnächst unseren ersten anschaffen wollen.
    Wir tendieren momentan zur EQ3, da sie schick und schön klein ist, und für zwei Personen völlig ausreichende Funktionen bietet.
    Vor allem das Milchschaum-Konzept gefällt mir echt gut!
    Jetzt muss sie eigentlich nur noch leckeren Kaffee machen und sonst keine K.O.-Kriterien beim Test liefern.
    Deshalb sind wir umso gespannter auf die kommenden Infos!

    Was mir aufgefallen war: Im Messevideo und auch auf der Siemens-homepage gibt es nur die Version „s300“ zu sehen (ArtNr TI303503DE).
    In diversen shops wird aber auch eine „s500“ angeboten (ArtNr TI305506DE)
    Es wäre schön, wenn Du in Deinem (hoffentlich bald) kommenden Test auf die Unterschiede dieser Varianten eingehst.
    Die s500 ist bis jetzt (bei den noch nicht eingependelten Markteinführungspreisen) extrem teurer (s300 unter 500€, s500 750€), sieht aber auch edler aus (mehr Edelstahl, Klavierlack-Optik). Aber macht allein das den hohen Preisunterschied aus?
    Bei der EQ6 300 zu 700 war es ja wohl ähnlich, bei gleicher verbauter Technik deutlich mehr Geld für etwas mehr Schick zu verlangen.
    Ich hoffe, Du kannst uns da schlau machen.

    Nochmals danke und weiter so, wir freuen uns!

    Antworten

    Leider kein Datum vom Eintrag vorhanden, wollte mir erst die EQ 6 400 Serie kaufen, doch wenn jetzt die neuen kommt überlege ich zu warten bis meine Melitta Caffeo Bistro abgelöst wird.

    Ist es sinnvoll?

    Antworten

Ich freue mich über deinen Kommentar

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