Siemens EQ 3 Kaffeevollautomat im Test

Siemens EQ 3 Kaffeevollautomat im Test Ergebnis

Letztes Update 20.03.2017: Jetzt hatte ich den Siemens EQ 3 Kaffeevollautomaten endlich zum Testen zu Hause und kann meinen früheren Bericht von der IFA vervollständigen. Den findet ihr weiterhin unten auf dieser Seite. Außerdem empfehle ich unsere zwei Videos wenn ihr euch einen lebendigen Eindruck vom Siemens EQ 3 verschaffen wollt.

Braucht ihr noch einen besseren Überblick: Alle Kaffeevollautomaten Tests.

Der EQ 3 ist ein solider Kaffeevollautomat der Mittelklasse. Die markante Schaumlanze in der Mitte lässt ihn optisch aus der Reihe tanzen und ist auch technisch (fast) ein Alleinstellungsmerkmal.

Tolles Milchsystem
Siemens EQ 3

Ein toller Kaffeevollautomat für den keinen Haushalt. Sehr leicht zu reinigen.

Die Optik ist wie immer Geschmackssache, aber praktisch ist das halbautomatische Milchschaumsystem auf jeden Fall. Es kommt ohne Milchbehälter aus, ist einfach zu reinigen und liefert sehr guten Milchschaum fast so bequem wie ein vollautomatisches System.

Was Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten betrifft, hat der Siemens EQ 3 eine solide Grundausstattung. Die Bedienung ist einfach und übersichtlich, was natürlich ein Pluspunkt ist.

Der Siemens EQ 3 kann zwei Espressos gleichzeitig zubereiten, aber keine zwei Milchschaumgetränke. Dazu muss ja der Rüssel in die Tasse tauchen.

Wer eine größere Anzahl von Cappuccinos oder Latte Macchiatos beziehen will, wird dafür eine Weile brauchen. Ich würde das Gerät daher nur für Singles, Paare oder Haushalte mit höchstens drei Kaffee trinkenden Personen empfehlen.

https://www.youtube.com/watch?v=67WmVZQmnjY&t

https://www.youtube.com/watch?v=MyO-W0alb-M&t

Unterschiede Siemens EQ 3 s300 und s500

Den Siemens EQ 3 Kaffeevollautomaten gibt es in zwei Varianten mit den Modellnummern s300 und s500. Der s300 ist die einfachere und günstigere Ausführung, die etwa 500 Euro kostet. Der s500 ist mit rund 700 Euro etwas teurer.

Jetzt streiten sich natürlich die Gelehrten, was die Unterschiede zwischen den beiden Modellen sind. Ich habe nur den s300 getestet, konnte also nicht jedes Detail selbst vergleichen. Aber ich wage zu behaupten, dass technische Unterschiede klein bis nicht vorhanden sind.

Siemens EQ 3 S500 Unterschiede

Der teurere Siemens EQ 3 s500 hat ein edleres Gehäuse. Die Front unter dem Kaffeeauslauf sieht nach gebürstetem Aluminium oder Edelstahl aus, darüber glänzt sie mit schwarzer Klavierlack-Optik. Beim s300 ist die Vorderseite einheitlich in silbernem oder schwarzem Kunststoff gehalten.

Der einzige technische Unterschied, der auf der Produktseite von Siemens auftaucht, ist ein sogenanntes “Aroma-Plus-Paket”, zu dem “z.B. die aromaIntense Kaffeestärke” gehört. Die präsentiert sich in der Gebrauchsanweisung in der Form, dass ihr bei der Kaffeestärke sechs statt nur fünf Kaffeebohnen einstellen könnt (Seite 14).

Jetzt weiß ich nicht genau, was sich dahinter verbirgt. Aber bei dem Preisunterschied von nicht einmal 100 Euro laut unverbindlicher Preisempfehlung ist klar, dass es keine aufwändigere Brühtechnik und höchstwahrscheinlich nur ein Unterschied in der Software sein kann.

Zusätzlich läuft der EQ 3 s500 bei Siemens unter “extraKlasse”, was Vorteile beim Service bedeuten soll. Das kann ich nicht beurteilen. Ich persönlich würde es vom aktuellen Preisunterschied und meinem Designgeschmack abhängig machen, ob es mir den Aufpreis für den s500 wert wäre.

Display und Bedienung des Siemens EQ 3

Ich probiere ja immer gerne aus, wie weit ich mich ohne Bedienungsanleitung mit einem mir fremden Kaffeevollautomaten verständigen kann. Beim Siemens EQ 3 ging das überdurchschnittlich gut. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass es sich um ein relativ simples Gerät handelt.

Das Display und die Tasten sind auf der abgeschrägten oberen Kante untergebracht. Am unteren Rand des Bedienbereichs findet sich je eine Taste für Espresso, Caffe Creme, Cappucchino, Latte Macchiato und “Milk” (Milchschaum). Darüber befindet sich mittig das kleine, schmale Display mit Text und Kaffeebohnen-Anzeige für die Kaffeestärke.

Wer also nach dem Auspacken so schnell wie möglich einen schönen Cappuccino beziehen will, kann sofort loslegen. Die Bedienungsanleitung wird aber spätestens dann interessant, wenn ihr eure eigenen Einstellungen vornehmen wollt.

Ihr könnt für jedes Getränk die Wassermenge, die Kaffeestärke und die Dauer des Milchaufschäumens verstellen und speichern. Außerdem lässt sich natürlich der Mahlgrad einstellen, aber der ist logischerweise für jedes Getränk gleich.

Espresso aus dem Siemens EQ 3

Mein Standard-Prozedere bei Kaffeevollautomaten-Tests ist, dass ich den Mahlgrad so fein wie möglich, die Stärke aufs Maximum und die Wassermenge auf 20 bis 25 ml einstelle. Ab Werk ist die Wassermenge meistens viel zu groß eingestellt. Nachdem ich das korrigiert und auch die anderen Einstellungen angepasst habe, komme ich bei den meisten Geräten einem Siebträger-Espresso am nächsten.

Beim Siemens EQ 3 hat es leider nicht nach Wunsch geklappt. Bei der höchsten Kaffeestärke fing der Bezug an zu stottern, der Espresso wurde nicht so schön und hatte fast keine Crema. Das Wasser kam nicht richtig durch.

Um einen guten Espresso zu bekommen, musste ich die Stärke erst wieder auf drei Bohnen herunterschrauben, also auf die goldene Mitte. Schade, dass der Automat nicht mit allen Einstellungen rund läuft.

Das ist allerdings gar nicht so selten. Oft sind zum Beispiel die feinsten Mahlgrade nicht nutzbar. Das war beim Siemens EQ 3 kein Problem. Nur fiel mir auf, dass das Kaffeemehl nicht so fein wird wie beim Siemens EQ 6 oder Siemens EQ 9.

Trotz allem war ich mit dem Espresso sehr zufrieden, als ich die richtigen Einstellungen gefunden hatte. Für einen günstigen Kaffeevollautomaten der Mittelklasse ein wirklich gutes Ergebnis.

Die Einstellung der Wassermenge passiert übrigens einfach durch einen Tastendruck, wenn die gewünschte Menge durchgelaufen ist.

Espresso Bezug

Milchschaum aus dem Siemens EQ 3

Das Milchschaumsystem hebt den Siemens EQ 3 mehr als alles andere von vergleichbaren Kaffeevollautomaten ab. Das gilt für die Optik, aber auch für die Funktion.

Eine Schaumlanze ist normalerweise die simpelste Lösung, die Kaffeevollautomaten für den Milchschaum mitbringen. Dementsprechend ist sie auch überwiegend bei Einsteiger- und Mittelklassemodellen zu finden.

Während eine Schaumlanze sonst aber für Handarbeit steht, ist das Aufschäumen beim Siemens EQ 3 weitgehend automatisiert. Ihr müsst die Lanze nur einmal runter- und nach dem Aufschäumen wieder hochschieben.

Milchschaum

Den Rest macht der Automat von allein. Der Kaffeeauslauf befindet sich ebenfalls in der Mitte, sodass ihr die Tasse nicht umstellen müsst, um einen Cappuccino oder Latte Macchiato zu bekommen.

Standardmäßig versetzt eine der Tasten “Cappuccino”, “Latte Macchiato” oder “Milk” die Milchschaumlanze in Aktion. Dabei ist jeweils eine andere Schäumdauer voreingestellt, die sich nach den geschätzten durchschnittlichen Getränkemengen richtet.

Das ist aber relativ egal, da ihr die Dauer für alle drei Funktionen bzw. Tasten frei verstellen könnt. Außerdem steht jederzeit die Milk-Taste zur Verfügung, um ohne Begrenzung eine beliebige Menge Milch aufzuschäumen.

Cappuccino

Der Milchschaum ist im Test sehr gut gelungen. Er wurde auf Anhieb schön fest, sah gut aus und hatte eine gute Trinktemperatur. Dazu musste ich wirklich nichts anderes tun, als ein mit Milch gefülltes Glas hinzustellen und die Lanze runter zu fahren. Wirklich super einfach.

Anschließend muss die Lanze gereinigt werden, aber da sie nur aus zwei kleinen Bauteilen besteht, ist auch das viel weniger Aufwand als bei einem System mit Milchbehälter und Schlauch.

Latte aus dem EQ 3

Kaffee aus dem Siemens EQ 3

Reinigung und Pflege des Siemens EQ 3

Die einfache Benutzung und Pflege der Milchschaumlanze ist einer der größten Vorteile des Siemens EQ 3. Sie lässt sich einfach mit der Hand aus der Halterung nehmen und dann noch mal in Hülle und Innenstück teilen, um sie bequem und gründlich abzuwaschen. Die beiden Teile dürfen auch in die Spülmaschine.

Etwas unpraktisch, aber unvermeidbar ist, dass die Schaumlanze direkt nach der Benutzung noch ziemlich heiß ist. Sie sofort mit der Hand abzunehmen ist keine so gute Idee. Ich würde mir wahrscheinlich angewöhnen, sie zu reinigen, wenn ich das nächste Mal in der Küche bin.

Wassertank EQ 3

Praktisch wiederum: Der Kaffeevollautomat lässt sich nach vorne hin öffnen. Ihr könnt die ganze Frontpartie aufklappen wie eine Tür, um den Tresterbehälter oder die Brühgruppe zu entnehmen.

Für das Innere der Brühgruppe ist das Reinigungsprogramm “Calc’nClean” zuständig, aber Siemens empfiehlt, sie zusätzlich von außen regelmäßig zu reinigen. Ganz grundsätzlich empfehle ich das auch. Deswegen bin ich bei Kaffeevollautomaten mit fest verbauten Brühgruppen immer skeptisch.

Auch das Gitter und Blech der Auffangschale an der Vorderseite und der Tresterbehälter sind spülmaschinenfest.

Tresterbehälter

Wie die meisten Kaffeevollautomaten lässt sich auch der Siemens EQ 3 mit einem Wasserfilter betreiben. Das ist zu empfehlen, weil das Gerät dann nicht so schnell verkalkt und der Kaffee besser schmeckt.

Damit sich das Entkalkungsprogramm immer in den richtigen Abständen zu Wort meldet, lässt sich in der Software die Wasserhärte einstellen. Das ist ebenfalls Standard.

Klappe für die Brühgruppe

Brühgruppe

Fazit: Origineller und solider Kaffeevollautomat der Mittelklasse

Ich hatte ja schon von meiner Begegnung mit dem Siemens EQ 3 auf der IFA gute Eindrücke mitgebracht. Die automatische Milchlanze ist mal was anderes und macht Sinn, der Funktionsumfang ist für die Preisklasse angemessen und die EQ-Baureihe von Siemens hat bisher noch nie enttäuscht.

Beim eingehenderen Testen zu Hause hat sich für mich bestätigt, dass ich den EQ 3 bei passendem Geschmack und Bedarf durchaus empfehlen kann. Mit Bedarf meine ich, dass der Automat nicht der schnellste und nicht auf Akkordarbeit ausgelegt ist. Für mehr als drei regelmäßige Kaffeetrinker würde ich ihn nicht mehr empfehlen.

Tolles Milchsystem
Siemens EQ 3

Ein toller Kaffeevollautomat für den keinen Haushalt. Sehr leicht zu reinigen.

Der Qualitätsunterschied zum Siemens EQ 6 und EQ 9 wurde daran deutlich, dass der EQ 3 den Kaffee weniger fein mahlt und dabei lauter zu Werke geht. Für diese Preisklasse ist beides aber in Ordnung und nicht anders zu erwarten. Der EQ 3 ist nicht besonders leise, aber dank Keramikmahlwerk im Vergleich zu vielen Konkurrenzgeräten auch nicht laut.

Wenn ihr einen Kaffeevollautomaten in dieser Preisklasse sucht und in einem kleine Haushalt lebt, kann ich durchaus empfehlen, den Siemens EQ 3 in die engere Auswahl zu nehmen.

Bericht nach der IFA 2016

Ich war gestern auf der IFA und habe mir alle neuen Kaffeevollautomaten angeschaut. Komplett neu war der Siemens EQ. 3. Den wird es erst in ein paar Wochen für ca. 700€ auf dem Markt geben. Er hat einen “Rüssel” oder besser eine Schaumlanze, die automatisch Milch frisch und direkt in der der Tasse aufschäumt. Ich bin bei der IFA eine ganze Weile bei Siemens geblieben und habe den EQ 3 ordentlich getestet.

Er funktioniert wunderbar –  auch wenn er ein wenig wie der “Brain Bug” in Starship Troopers aussieht.

Testbericht – IFA

Den neuen Siemens EQ 3 habe ich gerade ausprobieren können, nachdem er mir am Messerstand gezeigt wurde. Es handelt sich um einen spannenden Kaffeevollautomat, bei dem wirklich einiges neu ist. Ansonsten gibt es bei den meisten Herstellern viele Scheininnovationen.

Siemens EQ 3 Test auf der IFA

Zum Beispiel neue Seriennummern und einige Software-Updates. Der Siemens EQ. 3 ist ein komplett neuer Kaffeevollautomat. Außerdem hat er ein spannendes Bedienkonzept und ein sehr interessantes Milchschaumsystem.

Es gibt eigentlich 4 große Unterschiede zu dem hier getesteten Siemens EQ 6 700.

  • Die Brühgruppe.
  • Das Milchschaumsystem.
  • Das Handling (Brühgruppe lässt sich von vorne entnehmen).
  • Größe und Format.

Milchschaumsystem

Das ist bei Siemens ganz neu. Es wird die Schaumlanze direkt in die Tasse mit der Milch gesteckt und aufgeschäumt. Das kannte ich bisher nur von dem Krups EA9010. Der würde auch immer mit “Der einzigartige Kaffeevollautomat mit IN-CUP Schaumsystem” beworben. Jetzt gibt es auch bei diesem Patent einen weiteren Mitbewerber.

Siemens EQ 3 Schaumlanze

Siemens EQ 3 Milchschaum

Der Milchschaum steigt langsam im Glas auf. Dazu muss ich sagen, dass diese typischen Kunstoff-Messen-Becher wirklich nicht schön sind aber immerhin einen Einblick gewähren. Der Milchschaum und die heiße Milch hatten eine gute Temperatur und eine schöne Konsistenz. Mit ein paar weiteren Versuchen lässt sich damit sicher nahezu perfekter Milchschaum zubereiten. Das sehr gute Ergebnis hat mich überrascht.

Siemens EQ 3 Latte

Siemens EQ 3 Cappuccino

Der Espresso Bezug gelingt, wie ich es auch von anderen Siemens Geräten gewohnt bin, sehr gut. Ich habe den Siemens EQ 3 aber noch nicht zuhause getestet und deswegen kann ich jetzt noch keine genauen Tipps für die besten Einstellungen geben. Aber ihr könnt den EQ 3 auch noch nicht zuhause haben – der ist noch nicht auf dem Markt.

Tolles Milchsystem
Siemens EQ 3

Ein toller Kaffeevollautomat für den keinen Haushalt. Sehr leicht zu reinigen.

Die Schaumlanze lässt sich nach der Nutzung einfach abziehen und gut reinigen. Alles in allem bin ich von der Funktionalität überzeugt. Allerdings handelt es sich mit dem EQ 3 sicherlich um ein Gerät für 1 bis höchstens 3 Personen. Hier kann der Bezug des Milchschaums auch immer nur direkt in der Tasse stattfinden. Das hat übrigens den großen Vorteil, dass auch nur diese Tasse schmutzig wird. Also habt ihr bei diesem Milchschaumsystem weniger Reinigungsaufwand.

Brühgruppe

Hier ist erfrischenderweise eine Innovation von Siemens intern zu beobachten. Während der EQ 6 700 noch eine Standard-Brühgruppe hatte (die beispielsweise auch in allen Melitta, Miele oder Bosch Geräten verbaut ist), ist in dem Siemens EQ. 3, sowie auch in dem neuen Siemens EQ. 9 Connect, eine im Hause Siemens entwickelte Brühgruppe zu finden.

Es handelt sich um eine Brüheinheit, die Siemens “Spindel-Brühgruppe” nennt. Der greifbarste Unterschied zu Modellen, die bereits auf dem Markt sind ist, dass dort mehr Kaffeepulver hinein passt.

Das bedeutet der Kaffeepuck kann mehr gemahlenen Kaffee enthalten. Das ist ein Vorteil, weil so die Palette an Einstellungsmöglichkeiten größer wird. Durch eine höhere Kaffeepulvermenge kann beispielsweise bei dem Bezug eines längeren Espressos eine Unterextraktion vermieden werden und es gibt ein aromatischeres Ergebnis mit einem vollerem Körper und mehr Fülle.

Die neue Brühgruppe ist bei dem EQ 3, anders als bei dem EQ 9, von der vorderen Seite zu entnehmen. Das gleiche gilt für die Abtropfschale und den Tresterbehälter. Diese vordere Service-Klappe kannte ich bisher nur von einigen Delonghi Modellen, wie dem Delonghi ESAM 5500. Der ohnehin schmale Kaffeevollautomat kann so gut gestellt werden. Ihr müsst nicht an die Seiten ran.

Siemens EQ 3 Brühgruppe ausbau

Siemens EQ 3 Brühgruppe

Hier seht ihr auf der Linken Seite die noch im Siemens EQ 6 700 verbaute Brühgruppe. Auf der rechten Seite die neue im Siemens EQ 9 und EQ 3 verbaute Brühgruppe.

Brühgruppe Neu

 

Brüheinheit neu

Von der Reinigung gibt es keinen Unterschied. Beide können und sollten möglichst oft unter fließendem Wasser abgespült werden.

Reinigung

Auf Messen tun mir die Präsentierenden immer ein wenig leid. Jeder drückt unkontrolliert auf alle Knöpfe und die Kaffeevollautomaten müssen mehr Bezüge an einem Tag raushauen als sonst in einem Jahr. Die Auffangschalen und Tresterbehälter sind schnell voll und die Milch ist schnell verbraucht. Es gibt Kaffee umsonst und deswegen ist der Andrang unermesslich. Und die Klientel wird auch nicht gerade “geduldiger”, wenn es was umsonst gibt.

Ich hatte aber Glück und wir hatten viel Zeit mit dem EQ 3 alleine. Die Reinigung funktioniert sehr ähnlich wie auch bei den anderen Siemens Kaffeevollautomaten. Die Brühgruppe kann sehr leicht entnommen werden. Praktischerweise von der vorderen Seite. Das gleiche gilt für den Tresterbehälter und die Abtropfschale.

siemens_eq3_tresterbehaelter

Das ist für das tägliche Handling schon ein großer Vorteil gegenüber vielen anderen Geräte. Ich würde alle Teile unter fließendem Wasser abspülen und auf Reinigungsmittel verzichten. Zusätzlich sollten natürlich die vom EQ 3 vorgeschlagenen Reinigungdurchläufe beachtet und durchgezogen werden. Nur so wird die Brüheinheit auch von innen sauber.

Anders ist nur das Milchschaumsystem. Hier müsst ihr keinen Schlauch und keinen Behälter reinigen, sondern nur die Schaumlanze. Das ist weniger aufwendig. Insbesondere wenn ihr oft nur ein Getränk zubereitet, stelle ich mir so ein Milchschaumsystem sehr praktisch vor. Hingegen ist es sicher weniger gut für eine große Familie geeignet.

Display und Konsole

Siemens EQ 3 KnöpfeDas Display ist mehrfarbig und mehrzeilig und die Bedienelemente sind reduziert. Es können zwei Espressos gleichzeitig bezogen werden. Die Kaffeepulvermenge kann angepasst werden (siehe Bohnenanzahl). Die Konsistenz des Milchschaums wird durch “Latte Macchiato” “Milk” oder “Cappuccino” bestimmt.

Siemens EQ 3 DisplayDas Bohnenfach und der Wassertank sind im Vergleich zu anderen Modellen von Siemens eher klein. Das führt aber auch insgesamt zu einem kleineren Format und ermöglicht das Aufstellen auch in einer kleiner Küche.

Insgesamt gefällt mir die Bedienung sehr gut. Natürlich muss ich dazu sagen, dass ich noch keine Alltagserfahrungen mit dem Siemens EQ 3 sammeln konnte.

Siemens EQ 3 Fazit

Der erste Eindruck vom Siemens EQ 3 ist sehr gut. Vor allem ist er was anderes, bei einem Markt von ansonsten sehr ähnlichen Kaffeevollautomaten, das ist natürlich auch gerade für mich und meine Tests wichtig. Ich kann noch nichts genaues zu den Einstellungen sagen aber war mit dem bezogenen Milchschaum sehr zufrieden.

Die Größten Vorteile des Siemens EQ 3 sind

  • Er lässt sich gut reinigne.
  • Er ist schön klein.
  • Er lässt sich sehr gut stellen.
  • Die neue Brühgruppe ist verbaut und sie lässt sich ausbauen.
  • Sehr guter Milchschaum.

Die Nachteile des Siemens EQ 3 sind

  • Er ist nicht für mehr als 3 Personen geeignet.
  • Er hat einen kleinen Wassertank.
  • Noch könnt ihr ihn nicht kaufen.

Zu dem Siemens EQ 3 werdet ihr auf Coffeeness auch bald noch mehr Informationen und natürlich auch Videos bekommen. Beim ersten “Antesten” hatte ich, mit dem Siemens Team auf der IFA, auf jeden Fall schon recht viel Spaß und werde bald einen ausgiebigen Test nachschieben.

Siemens EQ 3 Test auf der IFA

42 Kommentare
  • Manuel
    14 September, 2016

    Leider kein Datum vom Eintrag vorhanden, wollte mir erst die EQ 6 400 Serie kaufen, doch wenn jetzt die neuen kommt überlege ich zu warten bis meine Melitta Caffeo Bistro abgelöst wird.

    Ist es sinnvoll?

  • Stephan
    10 October, 2016

    Hallo Arne,

    erstmal vielen Dank, Du warst uns (meiner Frau und mir) bis jetzt eine große Hilfe beim Aneignen von Hintergrundwissen bezüglich Kaffeevollautomaten, da wir uns demnächst unseren ersten anschaffen wollen.
    Wir tendieren momentan zur EQ3, da sie schick und schön klein ist, und für zwei Personen völlig ausreichende Funktionen bietet.
    Vor allem das Milchschaum-Konzept gefällt mir echt gut!
    Jetzt muss sie eigentlich nur noch leckeren Kaffee machen und sonst keine K.O.-Kriterien beim Test liefern.
    Deshalb sind wir umso gespannter auf die kommenden Infos!

    Was mir aufgefallen war: Im Messevideo und auch auf der Siemens-homepage gibt es nur die Version “s300” zu sehen (ArtNr TI303503DE).
    In diversen shops wird aber auch eine “s500” angeboten (ArtNr TI305506DE)
    Es wäre schön, wenn Du in Deinem (hoffentlich bald) kommenden Test auf die Unterschiede dieser Varianten eingehst.
    Die s500 ist bis jetzt (bei den noch nicht eingependelten Markteinführungspreisen) extrem teurer (s300 unter 500€, s500 750€), sieht aber auch edler aus (mehr Edelstahl, Klavierlack-Optik). Aber macht allein das den hohen Preisunterschied aus?
    Bei der EQ6 300 zu 700 war es ja wohl ähnlich, bei gleicher verbauter Technik deutlich mehr Geld für etwas mehr Schick zu verlangen.
    Ich hoffe, Du kannst uns da schlau machen.

    Nochmals danke und weiter so, wir freuen uns!

  • Theresia
    22 October, 2016

    22. Oktober 2016

    Hallo Anne,

    Ich bekam den Siemens EQ 3 s300 Kaffeevollautomat heute geliefert. Amazon hatte ein günstiges Angebot und das Gerät war erfreulicherweise diese Woche schon lieferbar, obwohl A. die Lieferung erst nach dem 9. November angekündigt hatte. Er ist nicht so wuchtig und macht sich gut in unserer Küche. Der Wasserbehälter ist natürlich etwas klein, da wir aber nur zwei Personen im Haushalt sind, ist er für uns völlig ausreichend. Die Bedienung ist leicht und intuitiv. Nach einigem Experimentieren mit den diversen Einstellungen schmeckt der Espresso und der Café Creme gut und hat eine schöne Crema, einzig die Tassenfüllmenge für Espresso lässt sich offensichtlich nicht unter 25 ml programmieren, was für mich auch akzeptabel ist. Man kann die Mengenausgabe aber immer noch manuell stoppen. Mit dem Aufschäumen der Milch bin ich noch nicht ganz zurechtgekommen, der Milchschaum ist mir noch zu grobporig, habe das aber noch nicht wirklich ausgiebig getestet. Der Kaffeesatz erscheint mir im Gegensatz zur Delonghi 5500 (hat leider nach acht Jahren den Geist endgültig aufgegeben) zu nass, die Maschine spült oft, verbraucht deshalb auch mehr Wasser, andererseits sind damit die Leitungen immer sauber. Die Reinigung der Auffangschale, des Kaffeesatzbehälters , des Milchaufschäumsystems und der Brühgruppe ist einfach zu handhaben. Insgesamt habe ich viel Freude mit dem Gerät und nach weiteren Nachjustierungen in den Einstellungen und der Auswahl der richtigen Kaffeebohnen von unserem regionalen Kaffeeröster werde ich vermutlich auch die kleinen Mankos noch in den Griff bekommen.
    Ich bin jedenfalls schon gespannt auf Deinen ausführlichen Testbericht und die sicherlich darin enthaltenen nützlichen Tipps eines Fachmannes.

    Theresia

  • Arne
    22 October, 2016

    Hallo Theresia,

    danke für den tollen Kommentar. Ich bin jetzt auch gespannt. Ich finde oft spülen eigentlich immer gut. Nasser Kaffeesatz ist nicht schlimm. Mit dem Schaum bin ich auch mal gespannt! Ich hoffe noch im November zum Testen zu kommen.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Sven Humburg
    23 October, 2016

    Hallo,

    wir haben momentan eine DeLonghi ESAM 3600, die aber langsam in die Jahre kommt. Solenoidventil defekt, Thermoblock heizt immer langsamer auf…
    Da ich noch etwas unentschlossen bin welche Maschine der Nachfolger werden soll, hier nun eine Frage:
    Ich würde gerne eine Siemens EQ3 kaufen, was sind jedoch die Unterschiede zwischen S300 und S500? Und ist diese Maschine in Größe und Ausstattung vergleichbar mit der ESAM 3600?

    Gruß Sven

  • Theresia
    25 October, 2016

    Hallo Arne,
    Danke für deine rasche Antwort. Nun habe ich den Siemens EQ 3 noch etwas näher kennengelernt. Leider hat sich nach meiner ursprünglichen Freude eine gewisse Ernüchterung eingestellt. Dass der EQ 3 einfach konstruiert ist, war mir schon klar und die vorhandenen Einstellungsmöglichkeiten reichen ja auch für unsere Bedürfnisse. Er spült relativ viel und doch erscheint es mir fast zu wenig, eine Vorrichtung für extra manuelles Spülen gibt es nicht. Der Kaffee schmeckt zwar, hat mich aber noch nicht ganz überzeugt, das kann auch an den Bohnen liegen. Die Auffangschale war nach vier Tassen schon ziemlich voll, obwohl immer ein Gefäß zum Auffangen der Spülflüssigkeit unter dem Kaffeeauslauf steht. Die Zubereitung des Milchschaumes habe ich trotz Verwendung verschiedener Milchsorten nicht richtig hinbekommen, ich möchte keinen Bauschaum, doch das ist definitiv zu wenig. Dass der teilweise sehr nasse Kaffeesatz mit den Bohnen zusammenhängt, habe ich schon festgestellt. Das alles könnte man vielleicht noch hinkriegen oder akzeptieren. Was mich wirklich stört, ist, dass sich der Mahlgrad nicht richtig verstellen lässt. Von mittel bis grob funktioniert, auf die andere Seite, also auf fein lässt sich nicht machen. Ich habe dabei unzählige Espressi bezogen und versucht, das Mahlwerk (Selbstverständlich während des Mahlbetriebes) auf fein zu verstellen. Vergeblich. Dementsprechend grob ist auch der Kaffeesatz, teilweise sicher ein wenig abhängig von der Kaffeebohne. Wahrscheinlich werde ich das Gerät nun zurückschicken. Es tut mir leid darum, der KV macht sich gut in unserer Küche. Alles in allem ist er gut durchdacht und er ist leicht zu reinigen, sympathisch eben. Ich möchte auch keinesfalls andere Interessenten abschrecken, möglicherweise konnte ich keinen Zugang finden und ich denke, ich werde vor einer neuen Bestellung dein fachmäninsches Testergebnis abwarten.
    Liebe Grüße
    Theresia

  • Peter
    31 October, 2016

    Hallo Arne,
    Am vergangenen Freitag (28.10.) haben wir unseren Siemens EQ 3 erhalten und ich würde gern meine ersten Erfahrungen teilen.

    2 Dinge allerdings vorab:
    1. Dein Blog ist wirklich toll und hat sehr bei der Entscheidungsvorbereitung geholfen. Weiter so!
    2. Wir sind keine Kaffeeexperten und der EQ 3 ist auch unser erster Kaffeevollautomat. Produktverköstigungen in Fachmärkten bzw bei Freunden sind also unsere einzigen Vergleichswerte.

    Den EQ 3 gibt es in 3 unterschiedlichen Varianten:
    – S300 in grau (unser Modell)
    – S 300 in schwarz (laut Siemens-Website ab November im Handel, Auskunft von Siemens direkt erst März 2017)
    – S 500 extraKlasse

    Technisch sind alle Geräte identisch, nur Farbe bzw Materialen differerien.

    Warum haben wir uns für dieses Modell entschieden? Wir sind keine Kaffeejunkies und trinken in der Woche die übliche Filterplörre im Büro, am Wochenende zu einem gemütlichen Frühstück und ab und zu nachmittags gehört ein guter Kaffee aber doch dazu. Daher waren also ein großer Wassertank bzw Bohnenbehälter weniger wichtig als kompakte Abmessungen. Auch sollte die Maschine die Optik der Küche nicht zu sehr dominieren. In unserem Haushalt gibt es nur 2 Kaffeetrinker, also mussten auch Features wie persönlich einstellbare Profile nicht wirklich sein. Dennoch wichtig war uns, keine festen Milchbehälter wie z B bei vielen Philips/Saeco oder Delonghi-Produkten zu haben, da der Reinigungsaufwand zu hoch ist und vor allem der Platz für einen weiteren Getränkebehälter neben Milchtüte und Saftflaschen in der Kühlschranktür nicht vorhanden ist.

    Das Aufbauen und die Inbetriebnahme waren sehr einfach und schnell erledigt. Die reduzierte Anzahl der Sensortasten führte in der ersten Zeit dazu, dass manche Einstellungen nicht so ganz selbsterklärend sind, aber nach ein paar Mal hat man das ganz gut raus. Die Tasten machen einen qualitativ guten Eindruck. Das Display ist recht klein, dafür aber teilweise farbig. Die Anzahl der Kaffeesspezialitäten ist begrenzt, beinhaltet aber die “Klassiker”.

    Durch die kompakten Abmessungen kann man die Maschine fast überall aufstellen. Der hinten links platzierte und gut erreichbare Wassertank und die vorne angebrachte Klappe zum Herausnehmen der Brühgruppe führt dazu, daß man zu den Seiten und nach oben keinen großen Abstand berücksichtigen muss.

    Die Zubereitung nach dem Anschalten erfolgt zügig. Nach dem Start beginnt ein automatischer Spülvorgang und anschließend ist die Maschine sehr schnell betriebsbereit. Das Mahlwerk ist verhältnismäßig leise.

    Sehr gut gefallen hat uns die Idee mit der Schaumlanze, da sie wirklich einen nur sehr geringen Reinigungsaufwand verursacht. Die Lanze selber ist ein wenig wackelig und ich kann mir vorstellen, dass diese bei längerem Gebrauch doch eine Schwachstelle darstellen kann. Zum Reinigen wird diese einfach in einen Behäter mit Wasser geschoben, dann auf die Milch-Zubereitungstaste drücken, anschließend abnehmen und unter fließendem Wasser abspülen. Der Milchschaum selber ist für unseren Geschmack ziemlich gut und ließe sich vermutlich mit anderen Milchsorten noch geringfügig verbessern. Die Temparatur ist auch völlig in Ordnung, allerdings trinke ich meinen Kaffee nicht zu heiß.

    Auch der Kaffee selber schmeckt uns hervorragend und ist heiß. Die Crema macht einen guten Eindruck.Den in anderen Kommentaren erwähnten sehr nassen Kaffeesatz können wir nicht bestätigen. Wir werden bestimmt noch mit anderen Kaffeesorten experimentieren, aber die ersten Ergebnisse stimmen.

    Fazit nach wenigen Tagen gebrauch:
    Praktischer, kompakter Vollautomat mit guten Ergebnissen bei Kaffee und Milch für einen kleinen Haushalt.

    Ich werde nach den ersten Wochen noch einmal berichten.
    Viele Grüße,
    Peter

  • Stephan
    31 October, 2016

    Hallo zusammen,
    mein EQ.3 s300 ist inzwischen auch angekommen. Eigentlich wollte ich ja abwarten, bis Arne seinen endgültigen Test nachreicht, aber ich hatte das Teil “vorsichtshalber schonmal” bei amazon vorbestellt, und es kam dann deutlich früher als angekündigt (letzte Woche statt Mitte Dez).
    Mir gefällt er gut, ist allerdings auch mein erstes Gerät und ich habe keinen Vergleich.

    Zu den bisherigen Kommentaren:
    1.
    Das Mahlwerk lässt sich bei mir auch nicht feiner als mittel (drittgrößte von insges. 5 Markierungen am Drehregler) stellen (ja, selbstverständlich bei laufendem Mahlwerk gemacht). Das war im Übrigen auch die Werkseinstellung.
    Will man feiner drehen, merkt man nur, daß sich der Regler (Kunststoff-Stange?) in sich verbiegt, das Mahlwerk gibt leicht schabende Geräusche ab, also lieber Finger wieder weg.
    Ich könnt mir vorstellen, daß das ohne Bohnen dazwischen klappen würde, aber lässt sich das dann überhaupt einschalten, oder kommt nur die Fehlermeldung “Bohnen leer” wenn man die Mühle starten möchte?
    Die Anleitung ist da leider nicht eindeutig, und ich habs noch nicht ausprobieren können…der Kaffee ist so lecker daß man das Bohnenfach immer wieder nachfüllt, bevor es knapp wird
    🙂
    Stört mich aber auch nicht, mittel ist mir fein genug…will aus der Geschichte auch nicht so die große Wissenschaft machen. Das Ding soll Kaffee&Co kochen und sich leicht säubern lassen, beides funktioniert bestens!

    2.
    Daß der Kaffeesatz nass ist, kann ich so nicht sagen…zumindest zu Anfang, direkt nachdem er in den Behälter fällt, ist er noch recht trocken, es tropft aber aus der Brühgruppe noch einige Minuten nach, also direkt auf den darin befindlichen Kaffeesatz…also wenn man 5 Minuten später guckt, ja, dann ist das schon recht nass alles.
    Wird bei mir aber sowieso immer gleich ausgeleert, also auch kein minus für mich.

    3.
    Der Milchschaum gelingt vom ersten Versuch an prima, ist nicht zu weich, sondern genau wie man ihn vom gemütlichen Wochenend-Bummel-Cappu-und-Kuchen beim Bäcker kennt. Streuzucker sinkt nicht durch, sondern bleibt oben auf, was will man mehr.
    Wir nutzen 3,5% und 1,5% H-Milch, direkt aus dem Kühlschrank (5Grad C) in die Tasse gegossen. Klappt beides problemlos, ohne Unterschied.

    Was mir ein wenig aufs Gemüt schlägt:
    Der (Druck-?)schlauch an der Brühgruppe ist in dem “Überlänge-Stück” zwischen dem Anschluss-Stöpsel Richtung Innenraum der Maschine und der Führungsöse, wo er durchgefädelt ist, recht deutlich eingeknickt.
    Auf dem Bild, daß Arne auf der Messe gemacht hat, macht das Stück einfach einen Bogen, ohne Knick. (Bild rechts oben von den vieren unter Punkt “Brühgruppe”)
    Daß sich die Mehrlänge irgendwo wegbiegen muss, weils sich ja bewegen/drehen soll, ist klar, aber auf Dauer kann diese Knickstelle für den Schlauch nicht gesund sein.

    Ich werde da wohl mal ein Bild an Siemens schicken, und um Stellungnahme bitten. Wär trotzdem schön, wenn sich hier jemand meldet, ob das bei anderen Maschinen auch geknickt ist, oder schön im Bogen läuft.

    Ansonsten bin ich insgesamt wie gesagt zufrieden, Endergebnis stimmt, ich will das Gerät nicht mehr missen!

  • Stephan
    1 November, 2016

    UPDATE ZU GESTERN:
    HAb das heute morgen mit dem Mahlgrad doch mal ausprobieren können, und siehe da:
    bei leerem Bohnenfach klappt die Verstellung auch bis zum feinsten Grad völlig ohne Probleme.
    Dadurch auch gut zu wissen: es gibt keinen Sensor “Bohnenfach leer ” wie beim Wassertank, sondern der Bezug läuft ohne Bohnen ganz normal durch…nur daß man dann eben echt dünne Plörre bekommt 🙂

    ALso Fazit: Ein Kritikpunkt gekillt.

  • Adalbert
    8 November, 2016

    Also, ich bin eigentlich ein Jura-Automat Liebling- Meine Impressa E 50 hat mich 19 Jahre !!!! begleitet. Mußte mich jetzt für einen neuen Kaffeevollautomaten entscheiden. Es ging dabei abzuwägen, was für mich in Frage kommt. Da nur meine Frau und ich diese Maschine bedienen, war zu überlegen, ob sie bei einem Kaffee-Bezug entsprechend einsatzbereit ist.
    Also, bei der EQ 3 könnt ihr Espresso und Kaffee Creme “zweitassen” bedienen. Alles andere geht nur “eintassenmäßig” aber dafür ausgesprochen gut. Der Milchschaum in der Tasse ist ein Wahnsinn. Selbst nach Leerung des Cappuccino Getränkes hing der Der Schaum bei gekippter Tasse, als wollte er nicht raus. Das Gerät habe ich gestern für 479,00 bei Media erworben. Ob das Gerät nach 10 Jahren bei guter Pflege genauso arbeitet, kann ich nicht sagen. Das Gerät ist auf Wasserhärte vier bei uns eingestellt, wobei wir nur denGrad drei haben. Bei diesen Geräten ist es aber wichtig, dass sie regelmäßig entkalkt werden. Also wie gesagt, meine Frau ist von dieser Maschine begeistert. Ich schließe mich diesem Urteil an.

  • Tom
    11 November, 2016

    Hallo Stephan,

    bei mir ist der Schlauch auch so geknickt wie bei Dir! Ist anscheinend normal so;-)
    Super das du das schon mal getestet hast mit der Mahlgradverstellung.! Bei mir geht das nämlich auch nicht mit Bohnen im Fach. Also mach ich die mal leer und probier es auch so.
    So jetzt brauch ich nur noch einen Tip für den besten Espresso für diese Maschine. Kann mir das jemand helfen?

  • Stephan
    14 November, 2016

    Hallo zusammen,

    ich habe inzwischen auch vom Hersteller selbst die Aussage bekommen, daß Zitat:

    “Nach Rücksprache mit unserer Fachabteilung ist der Knick normal und die Schläuche so ausgelegt, dass hierdurch keine Beschädigung entstehen kann.
    Somit können wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Brühgruppe technisch in Ordnung ist.”

    Da man mich im Zuge des Schriftverkehrs auch gebeten hat, entsprechende Fotos zu schicken (war über das standard-Kontaktaufnahme-Formular erstmal nicht möglich, über die spätere Kontaktadresse aber schon), gehe ich davon aus, daß man sich da auch tatsächlich mit auseinandergesetzt hat, und nicht nur irgendeine beruhigende Standard-Antwort rausgehauen hat.

    Also Hersteller-Service auch schonmal sehr positiv aufgefallen 🙂

    Welche Bohnen uns am besten schmecken, da sind wir auch grad am rumprobieren.
    Ganz weit vorne liegt die “LapuLapu” Mischung einer kleinen Rösterei aus Kiel, aber mit um 30€/kg fällt das als “morgens-wach-werden-Munition” glatt durch, ist einfach zu schade bei dem Preis.
    Zum Genießen aber vom Feinsten…echt ärgerlich, daß man das per Vollautomat nicht so exakt pro Bezug steuern kann, welche Bohne da jeweils durchgedrückt wird.

    Als “08/15” Variante tasten wir uns momentan durch die Melitta-Produktpalette, aber das dauert noch, da es nur die 1kg “säcke” gibt, und keine Probierpäckchen.

    Aber ob Tips da überhaupt sinnvoll sind, glaube ich sowieso weniger, das ist halt doch eine sehr individuelle Geschmackssache.

    Gruß
    Stephan

  • Winfried
    24 November, 2016

    Hallo zusammen.

    Wir sind seit gut einer Woche Besitzer der EQ3. Die Maschine brüht den Kaffee recht schnell, ist relativ leise und das techn. “Milchschaumkonzept” funktioniert super. Das gilt sowohl für die Qualität des Schaums wie auch die anschliessende Reinigungsprozedur. Für unseren 2-Personenhaushalt reichen die Behälter für Kaffe und Wasser locker aus. Wir trinken allerdings selten mehr als 2x täglich Kaffee.

    Da wir sehr hartes Wasser haben wurde ein Wasserfilter eingesetzt. Allerdings stellt sich für mich dann die Frage nach der Reinigungshäufigkeit. Die Maschine hat ein kombiniertes”calc and clean”-Programm (ess ollen sowohl die Entkaltungs- wie die Reinigungstabletten in einem Durchgang eingesetzt werden!),

    Der Start des Programms richtet sich wohl nach der Menge des verbrauchten Wassers und der eingestellten Wasserhärte bzw. der Einstellung “Wasserfilter”. Damit wird mit eingesetztem Wasserfilter das Reinigungsprogramm m.E. nur recht selten angestossen (bei uns rechnerisch etwa alle 200 Tage!)! Das mag ja für die Kalkentfernung ausreichend sein – jedoch wie schaut es mit der Fett-Reinigung aus? Kann ich da auch solange warten oder sollte ich calc and clean manuell starten (z.B. alle 2 Monate, wenn der Filter gewechselt wird).
    Kann mir da jemand einen Tipp geben. Von Siemens erhielt ich übrigens auf meine Frage nachfolgende Info :

    ……Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die Geräte der Reihe EQ.3 zu den “Einsteigermodellen” zählen. Tatsächlich verfügen die Geräte ausschließlich über nur ein Programm, welches Reinigung und Entkalkung in Kombination durchführt.

    Bezüglich der Anzahl der Entkalkungstabs beachten Sie bitte die Anleitung auf dem jeweiligen Mittel.
    Bei den Modellen der Reihe EQ.3 ist es sehr wichtig bei jedem Calc´nClean Programm Entkalkungs- und Reinigungsmittel genau nach Anleitung zu benutzen, da sich das Gerät sonst selbst sperrt.
    Bei eingesetztem Wasserfilter durchlaufen ca. 200 Liter Wasser das Gerät. Hierbei wird Spülwasser beim Ein- und Ausschalten, das Wasser der Getränke und für den Dampf zusammengezählt. Ohne Filter und auf Wasserhärtestufe 4 durchlaufen ca. 40 Liter Wasser das Gerät. Eine einzelne Durchführung von Entkalkung und Reinigung ist nicht möglich. Das Programm kann aber zwischendurch manuell gestartet werden.

  • Timo Sänger
    28 November, 2016

    Hallo Zusammen,
    wir sind mit der Maschine soweit zufrieden, wundern uns aber, dass hier noch niemand bemängelt hat, dass man beim Cappuccino und beim Latte Macchiato die Kaffeemenge nicht variieren kann (ausgenommen den vorzeitigen manuellen Stoppvorgang natürlich). Laut Bedienungsanleitung kann man hier nur die Dauer des Milchaufschäumvorgangs einstellen.
    Deshalb unsere Frage: Kann man die Menge (so wie beim Cafe Crema und beim Espresso) einstellen? Falls “ja” wie? Falls “nein” wäre das für uns ein Grund die Maschine zurück zu geben, da wir gerne große Portionen trinken und hierbei beim Cappuccino und beim Latte Macchiato nicht einfach nur mehr Milch in der Tasse haben möchten, sondern auch entsprechend mehr Kaffee…
    Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

    LG Timo und Murielle

  • Beate
    6 December, 2016

    Hallo zusammen,
    nachdem unsere alte DeLonghi Esam 3000 B den Geist aufgegeben hat, stehen wir nur vor der Wahl, entweder die Siemens EQ3 oder die ECAM 23.420.SB uns anzuschaffen. Wir sind daher schon sehr gespannt auf den Test der Siemens EQ3, da uns dieser persönlich besser zusagen würde, weil man die Brüheinheit von vorne entnehmen kann und wir nur eine sehr kleine, eingeschränkte Stellfläche für den Vollautomaten zur Verfügung haben.
    Die Tests von Arne finde ich ganz toll und bin ein großer Fan!
    Vielen Dank für die vielen Informationen!
    Liebe Grüße
    Beate

  • Beate
    8 December, 2016

    Hallo zusammen nochmal,
    ich hätte noch 2 Fragen zur Siemens, da ich sehr stark zur EQ 3 tendiere.
    1. Kann man die Temperatur einstellen?
    2. Wie viel Platz brauche ich nach oben, um den Wassertank rauszukriegen (Oberschrank)
    Vielleicht kann mir da jemand helfen.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Beate

  • Stephan
    8 December, 2016

    Hallo Beate,

    1. Die Temperatur des Kaffees (Espresso und Cafe Crema) kann man nicht verändern, die ist extra über eine spezielle Funktion vom Gerät konstant gehalten (“optimale Brühtemperatur” laut Siemens…ich glaube es sind 94°C?)
    Die Temperatur von Cappu und Latte kannst Du natürlich schon indirekt etwas steuern, über die Milchmenge und “Starttemperatur” der Milch.

    2.
    Nach oben brauchst Du eigentlich tatsächlich nur die Höhe der Maschine selbst, da der Tank nur etwa einen cm nach oben abgehoben werden muss, bevor man ihn seitlich wegnehmen kann (so mach ich es).
    Oben im Tank, unter dem Deckel, ist auch ein Handgriff angebracht. Wenn man den unbedingt nutzen möchte, muss man noch die eigene Fausthöhe dazurechnen. Geht aber wie gesagt auch ohne, wenn man gut von der Seite greifen kann.
    Grundsätzlich ist es aber natürlich immer angenehmer, nach oben hin etwas mehr Platz zu haben, ansonsten wird vor allem das Nachfüllen der Kaffeebohnen schwierig, das Fach kann man nämlich nicht abnehmen.

    Gruß
    Stephan

  • Beate
    9 December, 2016

    Hallo Stephan,
    vielen herzlichen Dank für deine rasche Antwort. Das hat mir sehr geholfen.
    Ich habe nach oben noch ca. 12 cm Platz, das sollte reichen ;-))
    Ich war mir bloß nicht im klaren, wie weit ich nach oben ziehen muss, um den Tank rauszukriegen. Auf einem YouTube Video hat das ausgesehen, als ob der halbe Tank erst nach oben müsste und das wäre dann schon knapp geworden. Die Bohnen hab ich bisher bei meiner alten Maschine auch schon immer mit einer kleinen Schaufel eingefüllt, das geht recht gut.
    Morgen werde ich mal zum M.M. fahren, dort haben sie die Maschine vorrätig.
    Vielen lieben Dank nochmal
    Beate

  • Sänger
    9 December, 2016

    Hallo nochmal,

    da hier leider keine Antwort auf meine Frage (s.o.) kam sind wir zu S….n gefahren wo wir die Maschine gekauft haben. Dort wurde uns bestätigt, dass man bei diesem Model (EQ.3 s300) die Kaffeemengen bei den Milchgetränken nicht variieren kann. Dieses Gerät sei nur dafür geeignet gelegentlich diese Getränke zu wählen…!?
    Nach längerer Diskussion (wir wurden beim Kauf dahingehend falsch beraten, da wir dort angaben vor allem Milchmischgetränke mit der Maschine zubereiten zu wollen) konnten wir die Maschine dann gegen die EQ.6 300 umtauschen. Mit dieser Maschine sind wir nun superzufrieden da man hier einfach Alles! auf seine Bedürfnisse einstellen kann. Und viel teurer ist das Gerät auch nicht. Bei uns waren es ca. 100 Euro Aufpreis.

    Grüße Timo

  • Beate
    11 December, 2016

    Hallo Timo,
    ich habe bei der Siemens Hotline angerufen und die haben mir folgendes mitgeteilt:
    Man kann die Wassermenge folgendermaßen verändern:
    Espresso 25 – 60 ml
    Caffee Crema 80 – 200 ml
    Capuccino 185 -330 ml
    Ausprobieren hab ich es noch nicht können, da ich die Maschine noch nicht habe.
    Lg.
    Beate

  • Edwin
    12 December, 2016

    Hello , what is the difference between the S300 and the S500 ?

  • Beate
    14 December, 2016

    Hallo Zusammen,
    jetzt hab ich das Maschinchen da und man kann tatsächlich nur beim Espresse und Caffee Crema die Wassermenge einstellen. Dann hab ich nochmal bei Siemens angerufen und dort hat mir das eine sehr nette Dame bestätigt und sich für die offensichtliche Falschauskunft entschuldigt. Sie gab mir außerdem den Tipp, ich könnte doch im Anschluss an den Cappuccino nochmal auf Espresso drücken, um zusätzlich mehr Menge zu bekommen. Das funktioniert auch ganz gut und da mir der Kaffee und auch der Espresso supergut schmeckt, werde ich die EQ3 behalten. Der Milchschaum ist auch viel besser als erhofft. Der nasse Kaffeesatz stört mich allerdings schon etwas, denn er ist auf der rechten Seite direkt matschig und kaum rauszukriegen aus dem Behälter. Das mit dem Mahlgrad verstellen funktioniert bei mir auch nicht, wenn Bohnen drin sind.
    Ich bin schon sehr gespannt auf den Bericht von Arne bezüglich der Einstellungen.
    Viele Grüße
    Beate

  • Jürgen
    2 January, 2017

    ist dies generell ein Problem von Siemens Geräten, daß sich der Mahlgrad nicht fein genug einstellen läßt? Ein Artikel in der FAZ http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/umwelt-technik/kaffeevollautomat-im-test-die-ist-manchmal-etwas-grob-14590011-p2.html berichtet darüber. Selbst wenn man bei EQ 3 das Bohnenfach leert und dadurch den Mahlgrad auf fein einstellen kann, ist er immer noch nicht fein genung für einen guten Espresso. Bei Delonghi soll dies angeblich feiner gehen.

  • Stephan
    4 January, 2017

    Hallo Jürgen,
    also die in dem Artikel doch deutlich herauslesbare Meinung “es kann nicht fein genug gemahlen sein” ist schonmal sehr gewagt bis völlig falsch.
    Zu fein ist genauso schlecht wie zu grob. (Zu) fein = viele Bitterstoffe, das macht den Espresso sicherlich nicht leckerer!
    Nichtsdestotrotz ist das mit dem Einstellen vom Mahlgrad bei der EQ.3 schon eher unkomfortabel. Für eine Einsteigermaschine ist das aber nachvollziehbar, da man da als “Normalverbraucher” nicht wirklich oft (eher nie) dran rumstellt.

    Für einen echten Kaffegourmet, der aus Mahlgrad, Brühtemperatur, Milchschaumkonsistenz, Cremafarbe/Dicke usw…eine echte Wissenschaft machen will, ist das Gerät eher nichts.
    Da sollte man sich dann eine Maschine im Preissegment deutlich jenseits der 1000€ Marke anschaffen,
    dort findet man dann bezüglich der “Detaileinstellungen” eher seinen Favorit.

  • Alexander
    10 January, 2017

    Hallo,
    ich habe mir die Siemens zugelegt ( mein erster KVA ). Nun habe ich folgendes Problem, für mich ist der Kaffee und der Espresso nicht heiß genug.
    Kaffee in vorgewärmter Tasse mit vorgewärmter Milch Siemens ca 64 °C, selbst frisch gebrüht mit Filter 72°C
    Espresso in vorgewärmten Tassen, Doppelbezug ca 60°C, Einzelbezug erste Tasse ca 60°C, zweite Tasse 66°C im Vergleich Nespresso 67°C.
    Die Tassen wurden nicht auf der Vorwärmplatte des Gerätes vorgewärmt, sondern mit warmen Wasser, sodaß ( inkl. Milch ) eine Tassentemperatur von mindestens 35°C vorhanden ist.
    Wie sind Eure Erfahrungen ? Bringt das Gerät einfach nicht mehr, mache ich was falsch oder liegt ein Defekt vor ?
    Wenn mit einer Espressobrühtemperatur von 92-95°C geworben wird, sollte überspitzt keine “lauwarme Brühe” in einer vorgewärmten Tasse rauskommen.
    Danke im Voraus für Eure Hilfe.
    Alexander

  • Pascal
    16 January, 2017

    @Alexander,

    kann ich nicht bestätigen. Habe gestern einen Expresso und einen Latte Machiatto hergestellt. Beides musste ich ca. 5 Minuten ruhen lassen, das es viel zu heiß war.

  • Stephan
    16 January, 2017

    Hallo zusammen,

    ich habe kein Thermometer zur Verfügung und kann deshalb leider keine eindeutigen Vergleichswerte in °C angeben, was hier wohl am sinnvollsten wäre.
    Ich kann lediglich meinen Vorredner insofern bestätigen, daß mir persönlich der Kaffee frisch von unterm Auslauf weggenommen auch noch viel zu heiß zum trinken ist.
    Ich trinke allerdings schwarz.
    Die Milchmenge und -temperatur macht natürlich viel aus bezüglich Temperatur des “Gesamtgetränkes”.
    Wie heiß ein Espresso sein müsste, könnte man wohl googeln…und bekäme mind. 10 verschiedene Idealtemperaturen als Ergebnis…
    Rein von Gefühl her würd ich sagen, daß die “beanstandeten” 60°C und drüber nicht zu kalt sind.
    Aber da hat natürlich jeder sein eigenes Empfinden, da kann man hier noch so viel philosophieren und °C Werte austauschen.

    Idee: Vor dem Kaffee immer einen ordentlichen Schluck Eiswasser einnehmen? 😉

  • Jürgen
    17 January, 2017

    @Alexander vielleicht stimmt auch mit dem Gerät was nicht? Bei einem Techniker untersuchen lassen, ob auch tatsächlich die Brühtemperatur 92-95°C ist?

  • Sigi
    30 January, 2017

    Hallo, für die EQ.3 S500 wird “aromaintense” beschrieben, für die S300 nicht.
    Ist das der Unterschied. Hat die S300 auch “aromaintense”. Hat das schon jemand rausgefunden?
    VG

  • Stephan
    1 February, 2017

    hallo Sigi,
    meines Wissens nach ist die “aromaintense” Funktion einfach die Möglichkeit, 6 anstatt 5 verschiedene Stärkegrade für den Kaffee einzustellen.
    Meine s300 kann 1-5 “Bohnen” in der Anzeige beim Stärkegrad anzeigen,
    bei der Variante mit “aromaintense” geht halt auch noch eine sechste Bohne.
    Ob das dann noch einen Grad stärker ist, oder ob die sechste Stufe des einen Modells gleich der fünften beim anderen ist, und somit nur eine etwas feinere Zwischenabstufung möglich ist, kann ich nicht beantworten.

  • Rainer Hertrampf
    5 February, 2017

    Hallo Arne,
    ich liebäugele mit der Siemens EQ 3. Dein erster Bericht war schon sehr anregend! Wann kommt dein ausführlicher Testbericht (bzw. -Video)?
    Rainer

  • Greg
    8 February, 2017

    Hello,
    since I haven’t found any reviews in english, I came here for some opinions about this machine. Do you think it is worth buying? Is the coffee grind fine enough for a good espresso?
    Thanks in advance,
    Best regards

  • Beate
    11 February, 2017

    Hallo, ich hätt da mal eine dringende Frage:
    Hat jemand bereits Erfahrung, wie viele Tassen man noch beziehen kann, wenn das Calc ‘n Clean blinkt? Es wäre ja schon blöd, wenn grade Besuch da ist und man dann 40 Minuten das Programm laufen lassen muss, weils nicht mehr weitergeht.
    Vielen Dank im Voraus
    Beate

  • Christoph
    27 February, 2017

    Die Siemens EQ.3 s500 TI305506DE bietet im Vergleich zur s300 die Möglichkeit die Kaffestärke in insgesamt 5 Stufen zu wählen. Zusätzlich bietet die Wahl von AromaIntense die Möglichkeit die Durchlaufgeschwindigkeit beim Brühen zu verlangsamen was noch mehr Aroma aus den gemahlenen Bohnen löst. Die Edelstahl/Klavierlack Oberfläche macht die s500 Variante noch wertiger.

  • Peter
    22 March, 2017

    Hier folgt noch einmal ein Resumee nach ca. 5 Monaten im Einsatz:

    Wir nutzen die Maschine fast täglich, allerdings beziehen wir “nur” zwischen 1 (wochentags) – 6 (Wochenende) Tassen, sind also weiterhin nicht die Vieltrinker. Von der Qualität und dem Geschmack des Kaffees sind wir weiterhin sehr begeistert, auch die Handhabung ist perfekt. Wir haben sehr viele Kaffeesorten ausprobiert und mittlerweile mehrere Favoriten.

    Die Metallverkleidung für die Milchlanze liegt mittlerweile in der Küchenschublade. Sieht zwar ohne nicht so schön aus, reduziert aber den sowieso bereits recht geringen Reinigungsaufwand noch einnmal. Einmal in der Woche entnehme ich die Brühgruppe und spüle diese aus.

    Leider zeigte die Maschine in der letzten Zeit beim Ausschalten sehr häufig Fehlermeldungen an. In der vergangenen Woche dann der GAU: Die Brüheinheit war vermutlich verstopft, das aus dem Tank gezogene Wasser “explodierte” im Inneren des Gerätes und lautem Zischen und Dampfen und verteilte das Pulver. Der BSH-Service hat aber wirklich sehr schnell und vorbildlich reagiert. Vergangene Woche Mittwoch wurde das Gerät abgeholt und heute (genau 1 Woche später) wieder zurück gebracht. Die der Maschine beigefügte Diagnose gab meiner Therorie recht: Die Brühgruppe war verstopft und wurde kostenfrei ausgetauscht.

    Mein Vermutung für die Verstopfung ist calc`n´clean… Das Reinigungsprogramm musste ich das erste Mal vor ca. 3 Wochen anwenden und anschliessend häuften sich die Fehlermeldungen. Bestandteil des automatischein Reinigungsprogrammes ist die Reinigungstablette, welche in die Brühgruppe getan wird, diese wird dann durch die Spülvorgänge aufgelöst. Bekannten, die eine EQ6 besitzen ist auch aufgefallen, dass sich diese Tablette überhaupt nicht richtig auflöst und daher zu einer Verstopfung führen kann.

    Haben andere Besitzer evtl ähnliche Erfahrungen gemacht?

    Bis auf diesen “Aussetzer” sind wir wirklich sehr zufrieden mit der EQ3 haben diese in der Reparaturphase wirklich sehr vermisst.

    Viele Grüße,

    Peter

  • Lexxx
    3 April, 2017

    Hallo
    Ein wirklich sehr guter Test, ich spiele mit dem Gedanken mir einen Automaten zuzulegen, habe die letzten 15 Jahre nur Nespresso Kapsel Kaffee gedrunken. Meine Befürchtung ist dass der Kaffee nicht schmeckt:(
    In die engere Wahl ist die Siemens EQ 3 oder die EQ 6 gekommen.Preislich unterscheiden sie sich nur um 100€.Zu welchen Kaffeevollautomaten würden Sie mir raten? Bitte um Entscheidungshilfe !!
    Danke
    Lexxx

  • lexxx
    10 April, 2017

    So hab mich nun für den EQ 3 entschieden, etwas lauter aber macht einen sehr guten Kaffee.Ich kann es kaum glauben aber da kann meine Kapselmaschine nicht mithalten.
    Zum probieren hab ich einen Kaffee von Illy genommen, ist zwar etwas teurer aber jeden Euro wert.

  • ELISABETH
    26 April, 2017

    Hallo Arne! Endlich der Test zum EQ 3. Wir besitzen diese seit Mitte Dezember. Wir haben die s500 wegen der schöneren Optik genommen (und weniger Kunststoff am Gehäuse) und nicht bereut. Ansonsten ist sie wohl baugleich mit der S 300. Würde deinem Test so im großen und ganzen zustimmen. Wir haben diese Maschine wegen der geringen Aufstellmaße, der Öffnung von vorne und der mittigen Schaumlanze gekauft. Wir sind 2 Personen, die Kinder kommen oft und wir beziehen relativ viel Geränke über die Maschine. So etwa 8 Tassen im Durchschnitt/Tag. Und das funktioniert perfekt. Auch bei 4- 5 Personen kein Problem bei uns.Den Tank muss man öfter nachfüllen. Aber mit einem Maßbecher geht das fix, ohne den Behälter ab zu nehmen. Die Schaumgetränke werden besonders schön, wenn die Lanze vor dem Kaffeebezug zurück gezogen wird. Dann sieht man die Schichten sehr schön. Funktioniert auch super gut mit Sojamilch! Das Reinigen der Lanze im Glas habe ich schnell wieder aufgegeben. Oben am Kunststoff nehmen, da ist sie nicht heiß und sofort spülen. Fertig! Nur etwas wackelig finde ich das Teil, aber bis jetzt macht sie ihren Dienst. Die Brühgruppe spüle ich normal abends kurz duch und lasse sie über Nacht trocknen. So bleibt sie schön sauber. Ich benutze keinen Kalkfilter. Das Entkalkungsprogramm geht schnell und im Wasserbehälter ist mehr Platz. Ausserdem spart es Geld. Uns schmeckt übrigends der normale schwarze Kaffee (Americano) auch sehr gut…und er ist echt heiß! Ich habe die Maschine übers Internet für 499.- erstanden. Für den Preis ist sie echt ok. Würde sie sofort wieder kaufen. Das Einzige, was ich manches Mal vermisse, ist die Meldung, wenn die Bohnen aus sind! DA muss man aufpassen. Sie meldet nur den Wasserstand. Klare Kaufempfehlung von uns nach 4 Monaten Dauerbetrieb. Elisabeth

  • Michael S.
    5 May, 2017

    @Beate: Super, das Du schon die “amtliche” Auskunft bezüglich der Einstellbarkeit der Wassermengen bei Cappuccino und Latte eingeholt hast. Jetzt habe ich aber noch eine Frage: Was kommt denn bei den beiden Milchgetränken standardmäßig für eine Menge raus? Das würde mich sehr interessieren. LG Michael

  • Beate
    10 May, 2017

    @Michael
    Wenn ich Cappucino mache, habe ich insgesamt mit den 100 ml Milch nach dem zubereiten 250 ml in der Tasse. In der Bedienungsanleitung hab ich nichts gefunden über die Mengen. Aber ruf doch mal bei Siemens an, die sind recht hilfsbereit und können dir sicher mehr sagen. Meine (sehr großen) Cappu- und Latte-Tassen werden leider nicht mehr ganz voll. Aber das stört mich nicht weiter. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit der Maschine und würde sie wieder kaufen.
    Lg.
    Beate

  • Manuel
    19 May, 2017

    Hab mich auch für die EQ3 entschieden. Bin auch bislang zufrieden. Es stört nur, dass beim Spülvorgang beim Ausschalten bei der Milchschaumdüse das Wasser so rausspritzt, dass vorm dem Gerät auf der Arbeitsplatte eine Pfütze entsteht. Man muss immer wegwischen. Ist das bei Euch auch so? Hab das Problem sonst nirgendwo gelesen.
    Danke und viele Grüße
    Manuel

  • Beate
    21 May, 2017

    @ Manuel
    Ich stell immer eine große Tasse (Haferl) drunter beim Spülen, da läufts dann direkt da rein und ich hab auch in der Schale nicht soviel Wasser. Ein bißchen Spritzen tut es schon, aber gar nicht schlimm. Keinesfalls eine Pfütze. Versuchs mal mit einer hohen Tasse. Wenns dann immer noch eine Pfütze gibt, würde ich die Hotline anrufen. Die sind recht hilfsbereit.
    Lg.
    Beate

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