French Press: Testbericht 2019 und Bedienungsanleitung

Die erste Version dieses Artikels habe ich schon 2008 geschrieben. Bei der Kaffeezubereitung mit der Kaffeepresse werden leider oft Fehler gemacht. Wie ihr aus der puristischen Kanne die besten Ergebnisse holt, erfahrt ihr in diesem Artikel. Hier könnt ihr eine Bodum French Press kaufen.

  • Arnes Empfehlung

    29,99 EUR

    Das ist meinen lieblings French Press von Bodum. Es gibt diesen Kaffeebereiter in allen Größen.

  • 24,29 EUR

    Die Kaffeepresse von Bialetti ist stabil und gut verarbeitet. Sie ist etwas robuster als die Konkurrenz von Bodum.

French Press

In diesem Artikel dreht sich alles um die French Press. Wie bekomme ich den perfekten Kaffee aus dem Kaffeebereiter? Welche Kaffeepressen gibt es eigentlich und welche sollte ich mir kaufen?

kaffeebereiter_french_press_vergleich

Hier findest du eine Bedienungsanleitung für den Kaffeebereiter. Es sind zwei YouTube Videos von mir mit einer ausführlichen Beschreibung und allem Wissenswerten rund um die Kaffeepresse. Ich stelle dir die Vor- und Nachteile des Kaffeebereiters vor und es gibt noch einige Geheimtipps. Außerdem teste ich, wie sich der Geschmack des Kaffees, durch Abschöpfen des Kaffeepulvers oder Anpassung des Mahlgrads verändert.

Ist Kaffeebereiter wirklich der richtige Name?

Im Angebot haben wir auch viele andere:

  • French Press
  • Kaffeebereiter
  • Pressstempelkanne
  • Kaffeepresse / Coffee Press
  • Press Pot

  • Coffee Plunger
  • Cafetière
  • Kaffeedrücker
  • Chambordkanne

Ich bevorzuge den Namen „French Press“ . Neben dem Kaffeebereiter gibt es auch weitere Methoden der Kaffeezubereitung, wie mit der AeroPress oder der Handfiltration. Jede dieser Methoden hat ihre eigenen Vorteile und Eigenarten. Es gibt viele Wege guten Kaffee zuzubereiten, aber auch viele Fehlerquellen, die vermieden werden müssen.

Bei der Kaffeepresse handelt es sich um einen meiner Lieblinge.

Die Reinigung eines Kaffeebereites?

French Press Teile

Hier Handelt es sich um eine zerlegte 0,5l Kaffeebereiter von Bodum. Die ist mir übrigens schon seit 7 Jahren treu und nie zerbrochen. Nur ihr Rahmen hat ein paar charakterformende Biegungen.

Eigentlich ist dieser Kaffeebreiter von Bodum relativ robust, nur das Glas ist recht dünn und kann zerbrechen. Aber es gibt online auch Ersatzgläser zu kaufen. Alle Teile dürfen in die Spülmaschine.

Besonders wichtig für eine gute Reinigung ist es, die Kaffeebereiter komplett Auseinanderzubauen. Zwischen den Teilen des Stemples bleiben am Sieb sonstKaffeereste zurück und werden ranzig. Nach dem Waschen in der Maschine sollten alle Teile gründlich abgetrocknet werden, am besten vor dem erneuten Zusammenbau.

Auf der rechten Seite habe ich noch mal alle Einzelteile des Kaffeebereites für euch aufgelistet.

  • Oben links die drei Teile des Stempels. Ich habe sie so zusammengelegt wie sie auch verschraubt werden. Also das feine Sieb in der Mitte, unten der Rahmen mit den 4 freien Stellen und oben das Ding mit den Löchern.
  • Der Deckel, ich finde diese Version viel schöner als die aus Kunststoff.
  • Das Glas.
  • und der Rahmen.

Wie bereite ich den Kaffee in der French Press zu?

Kaffeebereiter – Bedienungsanleitung

Wichtig ist es bei allen Größen der Kaffeepresse immer grobes Kaffeepulver zu verwenden. Ein zu feiner Mahlgrad ist ein sehr häufiger Fehler, der schon einigen den Kaffee aus dem Kaffeebereiter versaut hat. Bei zu feinem Pulver überextrahiert der Kaffee und ihr bekommt einen bitteren und sauren Kaffee – das will keiner!

GrößeKaffeepulvermengeZeitMahlgradWasser Temperatur
0.35 L20 g3-4 Minutengrob95°C
0.50 L28 g3-4 Minutengrob95°C
1 L55 g3-4 Minutengrob95°C
1.5 L80 g3-4 Minutengrob95°C

1. Kaffee frisch und grob mahlen ca. 55g Kaffee pro Literkanne.

Der Tabelle oben könnt ihr auch die Mengen für eine 0.35 l, 0.5 l und 1,5 l Kaffeepresse entnehmen.

Immer gilt: Der Kaffee sollte frisch geröstet und frisch gemahlen sein.

Welche Kaffeebohnen die besten sind für der Kaffeebereiter erfahrt ihr später in diesem Artikel.

French Press Kaffee

2. Mit heißem aber nicht kochendem Wasser aufgießen bei ca. 95 Grad.

Kaffee besteht fast nur das Wasser, deswegen ist die Wasserqualität für seine Zubereitung entscheidend.

In Berlin haben wir sehr hartes Wasser, deswegen bereite ich das Leitungswasser mit meinem Britta Wasserfiter auf.

Das hat zwei Vorteile. Es gibt weniger Kalkflecken in den Kannen und wichtiger – der Kaffee schmeckt besser.

French Press mit Wasser

3. Ein Mal umrühren.

Das ist noch ein altes Foto. Mittlerweile würde ich zwei Dinge anders machen.

  1. Ich würde den Kaffeebereiter nur halb voll machen und dann umrühren und später den Rest aufgießen.
  2. Ich würde keine Metalllöffel verwenden.

French Press rühren

4. Vier Minuten ziehen lassen.

Der direkte Kontakt mit Wasser über eine längere Zeit gibt dem Kaffee aus dem Kaffeebereiter sein tolles Aroma. Ihr könnt auch gerne experimentieren. Zwischen 2 und 6 Minuten ist alles erlaubt.

French Press Zeit

5. Kaffee schnellstmöglich in die Tasse und dann in den Mund.

Der Kaffee darf nicht in der Presse bleiben, weil das Kaffeepulver am Boden der Kanne weitere Aromen abgibt.

Nach kurzer Zeit wird der Kaffee bitter.

Deswegen sind alle Kaffeebereiter als Thermoskannen auch nicht zu gebrauchen. Holt euch in dem Fall lieber eine extra Thermoskanne.

French Press zubereitet

Weitere Tipps zum Kaffeebereiter

Kaffee French Press von Bodum

  • Es ist wichtig, das Sieb immer gut festzuschrauben. Sonnst kann es beim Herunterdrücken passieren, dass es sich löst.
  • Man füllt die Kanne fast bis zum oberen Rand mit dem heißen Wasser (sonst stimmt das Mengenverhältnis nicht). Die meisten Kaffeebereiter haben zwei verschiedene Öffnungen im Deckel. Zum Tragen kann man die Öffnung zudrehen. Zum Einschenken würde ich immer die ganze Öffnung empfehlen.

  • Ihr braucht eine anständige Kaffeemühle. Für die Kaffeepresse nutze ich meine Baratza Encore. Eine wirklich gute Kaffeemühle für alles außer Espresso.
  • Es gibt einige Kaffeeliebhaber, die das Vorheizen des Kaffeebereiters empfehlen. Ich sag es mal so: Es kann sicher nicht schaden aber macht meiner Erfahrung nach auch keinen signifikanten Unterschied. Dazu kommt, dass ich immer genau die Menge Wasser, die ich brauche im Wasserkocher erhitze. Wenn überhaupt würde ich die Tassen vorheizen. Eine Ausnahme ist eine Pressstempelkanne aus Steingut von le Creuset.

Häufige Fehler mit dem Kaffeebereiter

Fehler 1: Ich mache eine 1L Pressstempelkanne nur zu Hälfte voll und nehme dabei halbe Menge des Wassers und der Kaffeemenge. Klingt logisch ist aber keine gute Idee!  Das ist einer der häufigsten und ärgerlichsten Fehler. Jede Kaffeepresse ist für ihre volle Füllmenge konzipiert. Zwischen dem Metallfilter und dem Glasboden bleibt auch bei vollem Durchdrücken des Stempels ein für das Kaffeepulver vorgesehener Freiraum.

Bei richtiger Anwendung wird dieser voll oder mehr als voll vom Kaffee ausgefüllt.

le_creuset_kaffeebereiter_rot

Bei 1/2 oder 1/3 Füllung ist noch Wasser und Kaffeepulver in diesem Freiraum. Dieses Wasser schwemmt alle feineren Kaffeepartikel aus und in die Tasse. Das Verändert den Geschmack und macht den Kaffee durch weitere Extraktion in der Tasse bitter.

Fehler 2: Die Füllmengen könnt ihr also durch Kaffeepressen in verschiedenen Größen hinbekommen. Der Kaffee darf nach dem Ziehen nicht in dem Kaffeebereiter bleiben. Du solltest nur die Menge zuzubereiten, die du auch gleich ausschenken kannst. Den Kaffee weiter in der Kanne zu belassen ist keine gute Idee. Auch bei runtergedrücktem Stempel findet weiterhin eine Extraktion des Kaffees ins Wasser statt. Dann immer lieber eine zweite Runde Kaffee zubereiten!

Fehler 3: Es wird oft zu fein gemahlener Kaffee verwendet. Das führt zu einer Überextraktion und bitterem Kaffee. Außerdem verdichtet sich das Kaffeepulver so stark, dass das Herunterdrücken des „Stempels“ sehr schwergängig ist.

Fehler 4: Der Kaffee zieht zu kurz. Sehr wichtig für das Aroma des Kaffees ist die Kontaktzeit des Pulvers mit dem Wasser. Je gröber der Kaffee gemahlen ist, desto länger die Kontaktzeit. Bei Filterkaffee wäre die Zeit entsprechend kürzer.

Fehler 5: Wie immer kommt es auch auf die richtige Wassertemperatur und das Verhältnis von Kaffee zu Wasser an. Hier werden auch häufig Fehler gemacht.

Vorteile der Kaffeezubereitung mit dem Kaffeebereiter

  • Direkter und homogener Kontakt des Kaffees mit dem Wasser.
  • Leichte Anpassungsmöglichkeiten des Geschmackes durch Veränderung von: Mahlgrad, Kaffeemenge, Ziehzeit, Abschöpfen (oder nicht).
  • Es findet keine Filtration statt. Der Metallfilter ist so grob, dass er nur das Kaffeepulver runterdrückt aber alle ätherischen Öle durchlässt. Es bildet sich sogar eine leichte Crema auf der Oberfläche.

  • Die Pressstempelkanne ist leicht zu reinigen.
  • Es gibt Kaffeebereiter in allen erdenklichen Größen. Von 0.35L bis 1,5L habe ich alles ausprobiert. Meine persönliche Erfahrung und die meiner Mutter ist: je größer die French Press, desto besser schmeckt der Kaffee.
  • Eine Kaffeepresse sieht einfach gut aus und passt in jede Küche.

Nachteile der Kaffeezubereitung mit der Pressstempelkanne

  • Das Glas kann kaputt gehen (insbesondere in der Spülmaschine). Ersatzgläser kosten fast genauso viel wie die gesamte Kaffeepresse.

  • Wer keine feinen Kaffeepartikel im Kaffee mag, wird leider einige finden.

Kaffee aus der Kaffeepresse mit Abschöpfen?

Ich berichte hier von meinen eigenen Erfahrungen. Jeder Kaffee verhält sich anders aber ich glaube, es lassen sich folgende Tendenzen ableiten:

Für alle, denen der Kaffee aus der French Press zu stark ist, könnte das Abschöpfen des Kaffeepulvers eine gute Variante sein.

Dadurch wird der Körper des Kaffees etwas geringer, dafür kommen florale Aromen besser zur Geltung.

Fun Fact: Dieses Foto habe ich vor Jahren in meiner Badewanne gemacht. Ich brauchte einen weißen Hintergrund.

French Press Abschöpfen

  • Der Geruch verändert sich nur schwach. Er ist weniger intensiv und das kommt besonders Kaffees mit vielen floralen Aromen zugute.
  • Die Säure des Kaffees verändert sich ebenfalls. Bei Kaffees, die sehr viel Säure haben, ist das Abschöpfen eine interessante Variante, weil der Kaffee nicht so leicht übersäuert.
  • Der Körper wird geringer und das Mundgefühl seidiger und des gibt weniger Partikel im Kaffee.
  • Der Abgang wird schneller und weniger rauchig und intensiv.

Ist ein Kaffeebereiter für Tee geeignet?

Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt. Die Antwort ist einfach: technisch ohne Probleme. Der Stempel drückt Tee nach dem Ziehen genauso gut runter, wie den Kaffee.

Allerdings sind Kaffee und auch Tee zwei sehr intensive und aromareiche Naturprodukte die immer Spuren hinterlassen. Deswegen würde ich es nicht empfehlen euren Kaffeebereiter für Tee zu nutzen, außer ihr wollt ihn nicht mehr für Kaffee verwenden.

Ich finde in keinem Haushalt sollten Teekanne und Kaffeebereiter fehlen, aber jede sollte für eine Zubereitungsart reserviert sein.

Kalt gebrühter Kaffee aus der Pressstempelkanne

Cold Brewed Coffee ist sehr angesagt. Das Schöne an ihm ist, er kann in verschiedenen Gefäßen zubereitet werden ohne, dass neue Anschaffungen nötig sind.

Auch die Kaffeepresse ist dafür sehr gut geeignet. Hier kann gleich mit dem Sieb ausgefiltert werden. Ansonsten müsste die Lösung zunächst durch ein Sieb oder einen Handfilter gegossen werden.

Wie geht das?

Ich gebe euch hier die Anleitung für ein Konzentrat, das ihr weiter mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser verdünnen könnt, bis die gewünschte Stärke erreicht ist. Einen ausführlichen Artikel zu Cold Brewed Coffee findet ihr hier: Cold Brew.

  • Ihr mahlt den Kaffee grob wie gewohnt. Aber mit einer höheren Menge. Ich würde es mit 80 bis 100 g testen.
  • Die kommen in die Frech Press. Jetzt gießt ihr mit kaltem gefilterten Kaffee auf.
  • Der Kaffee sollte jetzt 12 Stunden ziehen.
  • Ob das im Kühlschrank oder in der Küche passiert ist Geschmacksache. Ich stelle die French Press immer in den Kühlschrank.
  • Stempel drücken und in ein anderes Gefäß umfüllen.
  • Diesen kalten Kaffee könnt ihr gerne eine Woche im Kühlschrank aufbewahren.

Kaffeepresse als Thermoskanne

Es gibt auch Kaffeebereiter als doppelwandige Versionen. Von diesen Isolierkannen halte ich überhaupt nichts. Ich habe schon an einigen Stellen beschrieben, dass der Kaffee nach der Zubereitung möglichst schnell umgefüllt werden sollte, weil das Kaffeepulver weitere Aromen abgibt und bitter wird.

Diese Überextraktion ist sehr unangenehm und bringt euch Kaffee, der schlecht schmeckt und unverträglich ist. Deswegen ist die Idee eine isolierten Kaffeepresse einfach nur absurd. Viel besser ist es eine zweite Runde aufzugießen oder eine extra Thermoskanne zu nutzen.

Bitte kauft keine French Press Thermoskannen!

Meine Kaffeemühle für die Kaffeepresse

Es ist natürlich wichtig, die Kaffeebohnen für den Kaffeebereiter frisch zu mahlen. Dafür ist ein grober Mahlgrad die richtige Wahl. Ich habe seit Kurzem eine neue Kaffeemühle für French Press Kaffee und zwar die Baratza Encore. Auf dem Link findet ihr einen ausführlichen Testbericht.

Es ist nicht so einfach eine gute Kaffeemühle für die gröberen Mahlgrade zu finden. Die meisten teuren Kaffeemühlen sind auf Espresso spezialisiert und schroten den Kaffee in den groben Mahlgrade eher, als dass sie ihn homogen mahlen.

baratza_encore_french_press

Das ist bei der Encore auf jeden Fall so. Sie ist meine Haus-und-Hof-Kaffeemühle für alle Mahlgrade, die gröber sind als Espresso. Ihr einziger Nachteil ist, dass sie doch recht laut arbeitet.

Welcher Kaffee ist gut für die Press?

Das richtet sich vor allem an alle, die noch Dallmayr Prodomo oder ähnlichen Supermarkt-Schund trinken.

Generell solltet ihr nie Kaffee aus dem Supermarkt kaufen, der ist oft von sehr schlechter Qualität und eigentlich immer zu alt. Kaffee sollte frisch geröstet sein. Es ist schwer, eine Empfehlung für eine Kaffeesorte zu geben. Ab einem gewissen Level hängt das auch sehr vom Geschmack ab.

Meine Erfahrung ist, dass Kaffees von kleinen Röstereien, die als sehr fruchtig beschrieben werden, in der French Press ein wenig sauer werden können. Wenn das passiert, würde ich noch gröber Mahlen und die Ziehzeit ein wenig reduzieren. In der French Press könnt ihr auch gerne Espressoröstungen zubereiten. Das klappt bei einigen sogar sehr gut. Das Ergebnis ist dann aber natürlich Kaffee und kein Espresso.

Ich lade euch herzlich ein, bei meinen Kaffeebohnen Tests und Espresso Test vorbei zu schauen, dort stelle ich viele Kaffeesorten vor und berichte, welche mir gefallen und welche mir nicht schmecken.

French Press Test und Vergleich

Diesen Artikel habe ich 2009 begonnen zu schreiben und immer erweitert. In den Jahren habe ich viele Erfahrungen mit Kaffeepressen sammeln können. Jetzt sind wir im Jahr 2016 und ich kann endlich mit den Tests von Kaffeebereiter verschiedener Hersteller, Größen und Materialien aufwarten. Hier eine kurze Übersicht über meine Erfahrungen und Testberichte. Es werden sicher bald mehr.

Noch nicht testen konnte ich den Alessi Kaffeebereiter und die Kaffeepresse von Kitchenaid – die kann ich mir einfach nicht leisten. Die Pressstempelkanne von Ikea gefällt mir nicht gut, ihre Qualität ist schlecht und hat kleine Schrauben die verloren gehen können.

Bodum

Der Klassiker. In den Größen und Ausführungen 0.35 l, 0.5 l, 1 l und 1.5 l. Ich habe sie echt alle. Die 1.5 l Kanne ist mir aus 3 Metern runter gefallen. Das Glas hat es überlebt, aber ihr seht die Verformung.

Zu einem ausführlichen Test meines lieblings Kaffeebereiters von Bodum geht es hier.

bodum-kaffeebereiter-werbung

Bialetti

Es gibt nicht nur Espressokocher von Bialetti, sondern auch verschiedene Kaffeebereiter Varianten. Ebenfalls in den genannten Größen. Also 1 Tasse, 4 Tassen, 8 Tassen und 12 Tassen. Leider habe ich für diese Art der Einteilung einfach zu große Tassen. Es loht sich auf jeden Fall auch diesen Kaffeebereiter anzuschauen. Einen ausführlichen Test findet ihr hier: Bialetti French Press.

bialetti_french_press

Le Creuset

Der Kaffeebereiter von le Creuset ist eine Variante aus Steingut. Ich finde es handelt sich um einen wirklich sehr schönen Kaffeebereiter. Er hat einen Vorteil: das Material speichert sehr gut Hitze, deswegen lohnt sich das Vorheizen bei dieser Kaffeepresse besonders. Einen ausführlichen Test und Erfahrungsbericht findet ihr hier: Le Creuset Kaffeebereiter.

le_creuset_kaffeebereiter

Alternativen für die Kaffeepresse

An dieser Stelle werde ich euch bald mit YouTube Videos versorgen, in denen ich den Kaffeebereiter mit anderen Methoden vergleiche und Kaffee teste. Bis es so weit ist, werde ich hier einfach die Links der Zubereitungsarten, die ich auf Coffeeness beschrieben habe, setzten. Dann könnt ihr euch dort informieren.

69 Kommentare

    Hallo Arne,

    Lieben dank für die ausführliche Beschreibung.

    Wie ist das mit dem Abschöpfen gemeint?
    Top 1. Kaffee mit dem Wasser verführen.
    Top 2. Die Kanne bis oben auffüllen.
    Top 3. ??? Denn Kaffe, mit einem Löffel, sofort abschöpfen???

    Was passiert dann mit den kleineren Partikeln? Es ist dann wahrscheinlich nicht mehr notwendig den Stempel runter zu drücken!?

    Die Frage habe ich, da ich eine kleine Kaffeerösterei besuche und mein Kaffee daher bezieh. Allerdings ist der Kaffee bitter (trotz grober Mahlung und 3 Min. Ziehzeit. Das haben mir auch die Gäste bestätigt. Der Kaffee kommt aus Honduras und wird mit einer leichten Säure bezeichnet.
    Meine Zubereitung: 60g Kaffee, grobe Mahlung, 3 Min. Brühzeit

    Wäre sehr cool, wenn du da eine Idee hättest. Was man anders machen kann.

    Vielen Dank und liebe grüße aus NRW
    Miguel

    Antworten

    Hallo, habe in dem schönen You Tube Video u.a. den schönen Wasserkessel bewundert. Gibt es solch einen auch für 1,5 Liter Fassungsvermögen? Habe gegoogelt und bin nicht fündig geworden ;( In den nächsten Tagen bekomme ich nämlich meinen erste French Press von Bodum 1,5 Liter geliefert, da wir viele Personen sind!
    Wünsche schöne Sommertage mit viel gutem Kaffee!
    LG v.
    Sigi aus Neumünster 🙂

    Antworten

    Hallo Arne,

    löst die Espro Press die auch von Dir so geliebte French Press ab? Wäre doch nur logisch oder? Ich würde mir vermutlich keine „normale“ FP mehr kaufen.

    Was meinst Du? Ist ein Test, ggf. gar ein Vergleich absehbar?

    LG Frank

    Antworten

    Ich liebe Kaffee und bin zufällig auf diesen Blog gestoßen. In diesem Artikel steht viel Wahres aber auch sehr viel Unsinn.
    Ich halte auch nicht viel von Supermarkt-Kaffee, weil er eben oft viel zu alt ist. Allerdings gibt es doch die eine oder andere nicht ganz so günstige Sorte die, wenn man eine nicht so alte und relativ „frisch“ geröstete Charge erwischt, ganz passabel schmeckt. Allerdings müssen es dann Kaffeebohnen sein, da das Pulver viel schneller an Aroma verliert.
    Deshalb Dallmayer gleich als Schund zu bezeichen finde ich doch sehr anmaßend und auch nicht unbedingt zutreffend. Geschmacklich nicht das Optimum trifft es dann schon eher. Nicht, daß ich persönlich diese Sorte trinken würde, denn ich vertrage diesen Kaffee leider gar nicht, so wie ich die meisten Supermarkt-Kaffees nicht vertrage, da sie aufgrund des Röstverfahrens zu viele Bitterstoffe enthalten und auch geschmacklich mir nicht so zusagen. Ich trinke schon lange Kaffee von kleineren Röstereien, die schonend geröstet werden, viel frischer sind als die Supermarkt-Kaffees und bei denen ich mir vor allem sortenreine Kaffees aus genau definierten Anbaugebieten kaufen kann.

    Widersprechen muß ich leider auch bei der Ikea-Stempelkanne. Die Abwertung mit einem lapidaren nichts aussagenden Satz finde ich schon frech. Ich gewinne hier auf diesem Blog den Eindruck, wie bei vielen Kaffee-Verrückten (positiv gemeint), daß nur das was unglaublich teuer ist auch gut sein kann. Das ist zwar oft der Fall aber nicht immer. Marken lassen sich Schrott oft sehr teuer bezahlen.
    Nur weil die Ikea-Stempelkanne günstig ist, ist sie noch lange nicht schlecht. Das Glas
    ist nicht so empfindlich dünn wie bei der Bodum-Kanne und Schrauben die verloren gehen können gibt es keine bei der Ikea-Stempelkanne. Auch nach langem Suchen finde ich einfach keine Schrauben, die irgendwo halb losgelöst rumhängen. Sie lässt sich, genau wie die Bodum, herrvorragend zum Reinigen auseinandernehmen. Es ist eben keine besondere Marke, doch mein Sumatra Orang Utan Kaffee scheckt aus dieser Kanne saulecker. Und das obwohl ich immer nur eine Tasse darin zubereite. Nichts ist bitter, zu säurelastig oder geschmacklich unrund. Und das sage ich als jemand der extreme Magenprobleme hat (Reflux) und eigentlich gar keinen Kaffee mehr trinken kann. Ich vertrage nur noch Kaffee aus der Stempelkanne oder Cappuccino und Espresso mit viel Druck zubereitet in einer professionellen Maschine. Bei beiden Verfahren werden die Bitterstoffe bei der Zubereitung minimiert und Öle und Fette verbleiben im Kaffee was hilft die Magenwand zu schonen. Wichtig ist hier natürlich auch ein qualitativ hochwertiger schonend gerösteter Kaffeee. Falsch ist aber, zumindest nach meiner Erfahrung, den Kaffee in der Stempelkanne 4 min ziehen zu lassen, denn dann bekommt er auch wieder zu viel Säure.
    Aber jeder wie er mag, wie es ihm schmeckt und vor allen Dingen wie am besten verträglich.
    Nicht alles was man sich als selbst ernannter Experte so zurechtlegt muß auch für andere stimmen bzw. so manches ist tatsächlich auch faktisch falsch.

    Antworten

    Kleiner Tip:
    Den Kaffee nicht -wie empfohlen- umrühren-
    sondern ach dem Aufgiessen den Stempel
    herunter drücken bis ca. 5mm über dem Kaffee!
    Dann Kanne vorsichtig schütteln – der Kaffee
    sinkt auf den Boden!!
    Kurz warten und Stempel langsam (mit viel
    Gefühl !!) herunter drücken.
    Viel Freude
    wünscht Udo

    Antworten

    Vielen Dank für den tollen Beitrag!

    Eine kurze Frage: Wieso würdest Du mittlerweile nicht mehr mit einem Metalllöffel umrühren?

    Antworten

    Nirgend geht du näher auf den mahlgrad ein bzw. zeigst wenigstens mal ein paar fotos.
    Schade.

    Antworten
    Arne

    Danke für deine Anmerkung und deinen Hinweis mit den Bildern! Unter der Überschrift “Kaffeebereiter – Bedienungsanleitung” findest du, dass der Mahlgrad für eine French Press “grob” sein sollte. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

Ich freue mich über deinen Kommentar