DeLonghi PrimaDonna Kaffeevollautomaten im Test: Mehr Diva geht nicht, oder?

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Unser liebster Hersteller günstiger Vollautomaten ist ja nicht gerade für seine eindeutig abgrenzbaren Produktlinien bekannt. Denn wer kann schon auf Anhieb sagen, was der Unterschied zwischen der DeLonghi ECAM 23.420 und der DeLonghi ESAM 2900 sein soll?

Delonghi Primadonna Test

Unser liebster Hersteller günstiger Vollautomaten ist ja nicht gerade für seine eindeutig abgrenzbaren Produktlinien bekannt. Denn wer kann schon auf Anhieb sagen, was der Unterschied zwischen der DeLonghi ECAM 23.420 und der DeLonghi ESAM 2900 sein soll?

In Sachen kryptische und unübersichtliche Gerätebezeichnung ist keiner so gut im Kaffeevollautomaten Test wie die Italiener.

Latte Macchiato aus der PrimaDonna

Doch in der PrimaDonna-Reihe – oder sagen wir besser Kohorte – haben sie es jetzt vollends übertrieben. Unter dem Suchbegriff „PrimaDonna“ findet ihr bei Amazon aktuell ganze zehn unterschiedliche Geräte mit wiederum kryptischen Zusätzen. Glaubt ihr nicht?

Schaut mal her:

Noch Fragen? Oh ja! Und zwar eine ganze Menge! In diesem Testbericht soll es zunächst darum gehen, wie sich die einzelnen PrimaDonna-Modelle unterscheiden und ob man sie irgendwie im Kopf sortieren könnte.

Außerdem habe ich für euch den DeLonghi PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS Kaffeevollautomat getestet, der als aktuellstes Modell gelten kann (könnte).

Zum DeLonghi PrimaDonna Class Test habe ich euch auch mal wieder ein Video gedreht.

Bei all diesen Verwirrungen bin ich auch auf eure Hilfe angewiesen: Welche der obigen PrimaDonna-Maschinen besitzt ihr? Welche speziellen Eigenschaften schätzt ihr daran? Was nervt euch? Was habe ich in meiner Betrachtung vergessen? Schreibt unbedingt gerne einen Kommentar!

Die DeLonghi PrimaDonna Reihe in der Übersicht

Wenn ihr glaubt, dass euch die typischen DeLonghi-Kürzel ESAM und ECAM weiterhelfen, habt ihr euch leider geschnitten. Es gab mal eine Gerätezeit, da waren die ECAM-Modelle die günstigere Variante. Das hat sich aber seit einigen Jahren erledigt.

Grundsätzlich sind ECAM-Modelle laut findiger Kaffeeforen-User aber immer noch die kleineren und kompakteren Geräte. Das hat aber keine Auswirkungen auf den Preis! Auch in meinen Praxistests könnte ich nicht pauschal sagen, welche grundsätzliche Reihe die bessere Wahl ist. Hier steht das Ergebnis so etwa Fifty-Fifty.

Mmpf. Wenden wir uns also den Zahlenkolonnen zu. Hier lässt sich erst einmal sagen: je höher die ersten beiden Ziffern, desto moderner und/oder funktionsreicher die Maschine (im jeweiligen Direktvergleich). Darum ist zum Beispiel eine DeLonghi PrimaDonna Exclusive ESAM 6900 auch teurer als eine DeLonghi PrimaDonna ESAM 6600.

Aber auch das stimmt wieder nur bedingt, weshalb wir uns letztendlich den ganzen Zusatzbegriffen wie „Exclusive“, „Elite“, „Avant“ und letztendlich „Class“ widmen müssen.

Wenigstens beim Zahlenende und den folgenden Buchstaben herrscht keine Verwirrung: Dies sind nur Codes für das Oberflächenmaterial und die Farbe. „B“ ist „Black“, „M“ steht für Metall usw.

Zurück zu den „Unterkategorien“. Ich habe mal bei DeLonghi selbst einen Produktvergleich zwischen der PrimaDonna Elite Experience ECAM 656.85.MS, der PrimaDonna Exclusive ESAM 6900.M und der PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS angestellt. Dabei kamen folgende Optionen und Eigenschaften heraus.

DeLonghi PrimaDonna Elite (Experience)

Die wichtigsten Eigenschaften der Elite-Modelle von DeLonghi lauten im Schnelldurchlauf:

EintragWert
NameDeLonghi PrimaDonna Elite ECAM 656.55.MS
Display3,5 Zoll TFT-Farbdisplay
Bedienung8 Sensor-Touch-Direktwahltasten
Benutzerprofile6
Kapazität Bohnenbehälter
400 g
Kapazität Wassertank
2,0 l
Pumpendruck19 bar
2-TassenfunktionJa
Milchschaumsystemintegriert
Mahlwerk13-stufiges Kegelmahlwerk aus Edelstahl
BesonderheitenBeheizte Tassenabstellfläche und -Beleuchtung, Doppio+
Gewicht11,9 kg
Maße37,5 x 26 x 48 cm

Die Experience-Variante der Elite hat noch einmal einen größeren Display und ein paar mehr Sonderfunktionen. Der DeLonghi PrimaDonna Elite ECAM 656.55.MS Kaffeevollautomat kostet bei Amazon momentan um die 1.500 Euro. Ist also für DeLonghi ein echter Wucher.

Damit ist aber auch diese PrimaDonna-Variante ein Beweis für das, was uns die Marketing-Tante auf der IFA 2017 erzählt hat: DeLonghi will weg vom Einsteiger-Image und hin zum hochpreisigen Kunden.

DeLonghi PrimaDonna Exclusive

Hier die gleichen Faktoren wie bei der „Elite“ für die „Exklusive“ im Schnelldurchlauf:

EintragWert
NameDeLonghi PrimaDonna Exclusive ESAM 6900.M
Display4,6 Zoll TFT-Farbdisplay
Bedienung /Getränkevorauswahl
6 Direktwahltasten
Benutzerprofile6
Kapazität Bohnenbehälter in g
250
Kapazität Wassertank in l
1,4
Pumpendruck in bar
15
2-Tassenfunktion
Ja
Milchschaumsystemintegriert
Mahlwerk13-stufiges Kegelmahlwerk aus Edelstahl
Besonderheiten“Schneller Dampf“ mit zweitem Thermoblock, extrahoher Tassenauslauf, Thermomilchbehälter, beheizte Tassenabstellfläche
Gewicht in kg14
Maße in cm
28,5 x 42,0 x 40,5

Ihr seht sofort, dass der DeLonghi PrimaDonna Exclusive ESAM 6900.M für rund 1.000 Euro bei Amazon auf eine etwas reduzierte Leistung in den Kernfunktionen von Kaffeevollautomaten setzt. Dafür hat er aber alles an Bord, was der moderne Haushalt so toll findet: riesen Display, hoher Auslauf, kompakte Maße.

DeLonghi PrimaDonna S EVO

Wenn ich die Systematik von DeLonghi richtig durchschaut habe, steht das „S“ bei der PrimaDonna EVO für „Small“. Und auch auf der Unternehmensseite ist die Rede von einem „kompakten Vollautomaten mit hochwertigem Edelstahlgehäuse“. Die kalten Fakten sehen so aus:

EintragWert
NameDeLonghi PrimaDonna S EVO ECAM 510.55.M
DisplayLCD-Display
Bedienung /GetränkevorauswahlTouch
Benutzerprofile2
Kapazität Bohnenbehälter in g250
Kapazität Wassertank in l1,8
Pumpendruck in bar
19
2-TassenfunktionJa
Milchschaumsystemintegriert
Mahlwerk13-stufiges Kegelmahlwerk aus Edelstahl
BesonderheitenFrontal herausnehmbarer Wassertank, Tassenheizung & Beleuchtung, hoher Auslauf
Gewicht in kg11,5
Maße in cm23,8 x 47 x 35

Kompakt, zumindest in der Grundfläche, ist die S EVO auf jeden Fall. Auch mit ihren Features wirkt sie so, als wäre sie ein modernes Update für den Qualitäts- aber nicht Spielerei-verliebten Haushalt.

Mit „gerade einmal“ rund 800 Euro bei Amazon ist die DeLonghi PrimaDonna S EVO sogar ein echter Schnapper unter den italienischen KVA-Diven.

DeLonghi PrimaDonna Class

Bevor ich euch den intensiven Test abliefere, will ich noch einmal die zentralen Werte der PrimaDonna Class zum Vergleich stellen:

EintragWert
NameDeLonghi PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS
Display3,5 Zoll TFT-Farbdisplay
Bedienung /Getränkevorauswahl
6 Direktwahltasten
Benutzerprofile3
Kapazität Bohnenbehälter in g
360
Kapazität Wassertank in l
2
Pumpendruck in bar
19
2-TassenfunktionJa
Milchschaumsystemintegriert
Mahlwerk13-stufiges Kegelmahlwerk aus Edelstahl
Besonderheiten
extra (!) Heißwasserdüse, extrahoher Auslauf, Tassenwärmer, Tassenbeleuchtung, Wassertank nach vorne entnehmbar
Gewicht in kg
11,9
Maße in cm
26 x 46,9 x 36,1

Halten wir erst einmal folgende Erkenntnisse für die Class fest:

  • Sie ist das neueste Modell der PrimaDonna-Reihe von DeLonghi
  • Sie ist mit rund 1.100 Euro bei Amazon eine recht hochwertige (bzw. teure) Maschine unter den Kompakten
  • Sie zeigt sehr deutlich, wie schwierig es für die Hersteller ist, die Kundenansprüche zu erfassen.

Denn in der Class haben wir im kompakten Gehäuse nun wieder ein kleineres Display, verzichten auf Dinge wie die fertig montierte Heißwasserdüse und legen beim Druck und dem Wassertank im Gegensatz zum Vorgänger Exclusive wieder eine Schippe drauf.

Delonghi Primadonna im Test von Barista Arne

Alle anderen Maschinen, die ich hier nicht explizit genannt habe, gehören (zumindest aus der Sicht von DeLonghi) schon zum alten Eisen. Sie sind bei Amazon zwar verfügbar, werden aber auf der Unternehmensseite schon nicht mehr beworben.

Das gilt für den „nackten“ PrimaDonna (ohne Namenszusatz) in allen Modellvarianten sowie für die Avant-Reihe in allen Varianten.

Mit diesen ganzen Fakten im Hinterkopf bin ich auf eine Eselsbrücke gekommen, wie ihr euch die Geräte-Evolution der PrimaDonna merken könnten:

Die Elite verlangt exklusive Klasse

Hammer, oder?! Seid ihr jetzt schon schlauer? Immer noch nicht? Dann lasst uns doch den Test der DeLonghi PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS angucken!

DeLonghi PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS Kaffeevollautomat im Test

Was ich unheimlich spannend und fast schon frech finde, sind die enormen Preisunterschiede, die es allein in der DeLonghi PrimaDonna Class-Serie gibt. Es kann natürlich sein, dass dies ein spezifisches Angebot von Amazon ist.

Aber der Preisunterschied zwischen der weißen Kunststoff- und der silbernen Edelstahlvariante, die wir bestellt haben, beträgt nun einmal stramme 400 Euro!

Die Tassenwärmer Platte wird wirklich heiss

Wie kommt das zustande? Fakt ist, dass die DeLonghi PrimaDonna Class ECAM 556.75.MS (mit Edelstahl) auf dem Papier die gleichen Funktionen wie die weiße De’Longhi PrimaDonna Class ECAM 556.55.W hat. Zu den wichtigsten Funktionen und Eigenschaften gehören dabei:

  • Kompakt dank vorwärts montierten Wassertanks und Milchschaumsystem
  • Großes Farb-Display mit Touchtasten und zusätzlicher Coffee Link App
  • 13-stufiges Kegelmahlwerk aus Edelstahl
  • 3-stufig einstellbares Latte Crema System
  • Individuell programmierbare Milchschaum-Kaffee-Getränke
  • 6 Kaffeeprofile und 3 Benutzerprofile (+1 Gastprofil)
  • Anclipbare Heiswasserdüse (spart ebenfalls Platz)
  • Wirklich heißer Tassenwärmer

Heiss Wasser Anschluss

Der Unterschied zwischen Metall und Kunststoff zeigt sich meist erst im Dauerlauf, nicht im Sprint: Edelstahl hält einfach länger und sorgt dafür, dass der Kaffeevollautomat bei richtiger Benutzung und Reinigung durchaus Dekaden durchhalten kann.

Daher rechnet sich die Mehrinvestition in Edelstahl meist erst nach einigen Jahren, was man aber Kunden nur sehr schwer verkaufen kann – insbesondere bei so großen Preissprüngen. Doch wenn ihr nicht nach wenigen Jahren intensiver Nutzung gleich wieder 800 bis 1.000 Euro auf den Tisch packen wollt, seid ihr bei Edelstahl schlichtweg an der besseren Adresse.

Delonghi Primadonna gute Verarbeitung

Darum bestellen wir im Kaffeevollautomaten Test bei mehreren verfügbaren Varianten auch immer das Edelstahl-Modell.

Inbetriebnahme und Einstellmöglichkeiten

Bei der ersten Inbetriebnahme kann es passieren, dass euch die PrimaDonna Class ein wenig verwirrt. Schaltet ihr nämlich den an der Rückseite gelegenen Hauptschalter an, erwacht das Display zum Leben, bevor es wieder erlischt. So richtig betriebsbereit ist der Kaffeevollautomat erst beim Druck auf den Betriebsschalter an der Oberfläche.

Delonghi Primadonna Hauptschalter

Primadonna Einschalter

Ist dies erst einmal verstanden, könnt ihr euch für das Einstellen der DeLonghi PrimaDonna Class den Blick in die Betriebsanleitung sparen. Die Class ist mit dem großen Display, den Direktwahltasten und der einfachen Menüführung praktisch selbsterklärend.

Nur beim Mahlgrad müsst ihr wie immer erst einmal das Einstellrädchen im Bohnenfach bemühen, und es am besten auf 1,5 (von 13) stellen. Das hat sich bei dieser Maschine als beste Einstellung für leckeren Espresso herauskristallisiert.

Primadonna Einstellung des Mahlgrads

Die Voreinstellungen für die Getränke sind recht ordentlich, auch wenn ich beim Espresso wie immer noch einmal ein wenig an der Menge (nach unten) korrigiert habe.

Diese ganzen Einstellungen und Vorlieben könnt ihr hier in drei Benutzerprofilen und einem Gastprofil ablegen. Die Benutzerprofile haben sich für Kaffeevollautomaten übrigens zu dem gemausert, was die Megapixel bei Digitalkameras sind:

Die Hersteller überschlagen sich im höher, schneller, weiter – in der Realität braucht ihr diese aberwitzigen Zahlen aber nie. Daher finde ich die Formel „3+1“ bei der DeLonghi PrimaDonna Class nicht nur ausreichend, sondern auch im Sinne des Verbrauchers gedacht.

Primadonna App Steuerung

Alle Einstellungen, die ihr an der Maschine vornehmen könnt, lassen sich (bis auf den Mahlgrad) auch über die DeLonghi Coffee App steuern. Die Benutzeroberfläche ist ebenfalls sehr intuitiv und aufgeräumt, doch habe ich festgestellt, dass die Bluetooth Verbindung zwischen Gerät und Smartphone sehr kurzsichtig ist. Mehr als drei Meter konnte ich mich nicht entfernen.

Primadonna App Getränkeauswahl

Aber Bluetooth ist immer auch eine Frage der Umgebungsfaktoren, die die Qualität der Verbindung beeinflussen können. Bei mir in der Showküche sind die Bedingungen also wenig ideal.

Das anklickbare Milchschaumsystem lässt sich am Einstellrad über drei Stufen verändern – also grob, mittel, fein. Wie praktisch bei allen Vollautomaten ist die Einstellung „fein“ meist eine gut gemeinte Idee, die besten Ergebnisse erzielt ihr aber in der mittleren Variante.

Primadonna Milchschaum einstellen

Das Mahlwerk

In den aktuellen DeLonghi PrimaDonna Kaffeevollautomaten ist überall ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl mit insgesamt 13 (Halb-)Stufen verbaut. Viele von euch fragen sich immer, ob Edelstahl der Keramik die bessere Wahl ist, und warum Scheiben mehr gehypt werden als Kegel.

Primadonna und ihr Mahlwerk

Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Und wenn ich ehrlich sein soll, ist sie auch fast egal. Grundsätzlich habe ich folgende Überzeugungen und Tipps:

  • Kegelmahlwerke sind kompakter und daher oft in den kleineren Kaffeevollautomaten zu finden
  • Scheibenmahlwerke können noch einen Hauch gleichmäßiger und feiner mahlen, was aber voraussetzt, dass der Kaffeevollautomat mit einem so feinen Kaffeemehl auch zurecht kommt
  • Edelstahl mag zwar etwas lauter als Keramik sein, doch bei der Hitzeentwicklung gibt es nur selten die spürbaren Unterschiede, die euch die Hersteller weismachen wollen.
  • Edelstahl ist aber weniger anfällig für Steinchen oder andere Blockade-Möglichkeiten, auch wenn Keramik etwas geschmacksneutraler ist.

Die feinen Nuancen zwischen beiden Materialien und Bauweisen sind in meinen Augen daher eher eine Profiangelegenheit. Ich habe im Video den DeLonghi PrimaDonna Class mit dem Siemens Kaffeevollautomat EQ6 verglichen, der mit seinem Keramikscheibenmahlwerk zu den leisesten Vertretern der KVA-Zunft gehört.

In der Audiospur des Videos sind die Unterschiede bei der Lautstärke zwar deutlich zu hören. Aber wenn ihr direkt neben den Maschinen steht, ist diese Differenz dann doch nicht so riesig. Wichtig ist vielmehr, dass der DeLonghi PrimaDonna Class trotz seines „rumpeligeren“ Mahlwerks sehr angenehm klingt und in keiner Weise die Kreischqualitäten hat, die wir schon bei so manch anderem DeLonghi-Produkt gehört haben.

Primadonna Lautstärke

Der Espresso und Milchschaumbezug

Wie ich schon erwähnte, lassen sich der Espressobezug und die Milchschaumqualität am DeLonghi PrimaDonna Class hervorragend und intuitiv einstellen. Ihr könnt die Milch- und Kaffeemenge im „Edit“-Modus individuell festlegen.

Wichtig ist nur, dass die Maschine je nach Produkt eine Mindestmenge an Milchschaum und/oder Espresso produzieren muss, bevor ihr die Einstellung speichern dürft. Das ist eine technische Angelegenheit, die die Maschine sauber und laufsicher halten soll.

Primadonna Auslaufhöhe

Der Auslauf lässt sich übrigens sehr gut verstellen und liegt mit einer maximalen Höhe von 14,2 cm locker über dem Ikea-Glas-Standard. Die Mindesthöhe von 8,4 cm ist auch noch sehr verträglich, damit der Espresso nicht einfach aus großer Höhe in die Tasse sprotzelt.

Apropos Sprotzeln: Die DeLonghi PrimaDonna Class zeichnet sich auch in der Zubereitung durch eine extreme Laufruhe und sorgfältige Ausgabe der Produkte in die Tasse oder das Glas aus. Hier spritzt und rumpelt nichts.

Für den Test habe ich einen recht dunkel gerösteten Espresso gewählt, dessen stärkeres Aromaprofil mit einer guten Ausprägung in der Tasse gelandet ist.

Tatsächlich hat der KVA-Espresso aus dem DeLonghi PrimaDonna Class fast wie ein echter Espresso aus dem Siebträger geschmeckt!

Espresso aus der Primadonna

Espresso aus der Primadonna und Barista Arne probiert

Auch die Temperatur der Milch und des Kaffees waren in Ordnung. Die Schichtung im Latte Macchiato ist für einen Vollautomaten ebenfalls sehr brauchbar.

Latte aus der Delonghi

Die Kernaufgaben eines Kaffeevollautomaten beherrscht die Class also mit Bravour. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich das nicht erwartet.

Der Kaffee aus der PrimaDonna bei der IFA 2017 war schrecklich und verschleierte demnach durch eine miese Bohnenwahl das eigentliche Potential der Maschine. Die falsche Bohnenwahl hat auch die IFA 2018 bestimmt – und zwar nicht nur bei DeLonghi.

Die Reinigung

Ich mag es immer, wenn euch ein Automat daran erinnert, dass ihr ihn regelmäßig reinigen müsst, um lange Freude daran zu haben. Der DeLonghi PrimaDonna Class Kaffeevollautomat weigert sich obendrein, einen weiteren Milchschaumbezug auszulösen, wenn ihr nicht zwischendurch eine (automatische) Spülung durchführt. Klasse!

Reinigung Milchbehälter

Das verführt zwar dazu, die Milch einfach in den Behälter nachzukippen, aber davon kann ich wie immer nur abraten! Kippt das Ding nicht voll, sondern füllt nur so viel ein, wie ihr braucht. Ist der Behälter leer, macht ihr ihn vor dem Nachfüllen erst einmal fix sauber. Das kostet euch nur wenige Minuten, bringt aber eine volle Hygienepunktzahl.

Milchbehälter mit Schlauch

Ansonsten lassen sich alle wichtigen zu reinigenden Bestandteile der PrimaDonna hervorragend und einfach entnehmen – am besten täglich! Insbesondere der nach vorne entnehmbare Wassertank lässt euch nun keine Ausrede mehr, warum ihr ihn nach dem Tageseinsatz nicht reinigen solltet.

Die Brühgruppe, die Abtropfschale und der Tresterbehälter gehören ebenso zum täglichen Programm und sind hier selbsterklärend ein- und ausbaubar.

Delonghi Primadonna Schale

Übrigens fällt euch spätestens beim Blick in den Tresterbehälter auf, wie schön trocken und kompakt die Kaffeepucks sind. Das ist immer ein Zeichen für eine wohl durchdachte, gut funktionierende Maschine, die Wert auf exzellenten Kaffee legt.

Kaffee Puck aud dem Trester-Behälter

Außerdem könnt ihr davon ausgehen, dass sich so weniger Schmodder in den Schläuchen und Windungen der Maschine absetzt. Das heißt aber nicht, dass ihr hier weniger putzen müsst! Das heißt es nie!

Noch ein Wort zur App

Interessanterweise hat auf der IFA 2018 keiner mehr groß was von seinen Apps gefaselt, die die Vollautomaten-Hersteller noch 2017 wie Sauerbier angepriesen haben. Auch bei DeLonghi fiel das Wörtchen „Coffee Link App“ nur in einem Nebensatz.

Ich glaube, das liegt an einer Erkenntnis, die Saeco schon im vergangenen Jahr gefunden hat und die mir beim Test der DeLonghi PrimaDonna Class ebenfalls deutlich auffiel:

Wenn das Display – wie hier – groß, durchdacht, übersichtlich und selbsterklärend durchs Menü führt, gibt es für die App eigentlich keinen Daseinsgrund mehr. Die Tasse muss ja immer noch per Hand unter den Auslauf geschoben werden.

Sehr großes TFT Display

Darum frage ich mich, warum Apps ausgerechnet bei solchen Maschinen zum Einsatz kommen, wenn sie bei Geräten völlig ohne Display doch besser aufgehoben wären. Warten wir mal ab, was die IFA 2019 dazu sagen wird.

Eine „Technikspielerei“ ist bei der DeLonghi PrimaDonna Class allerdings dumm gelöst:

Wenn Ihr den Hauptstecker zieht bzw. den Hauptschalter ausstellt, dann werden eure mühsam zusammengeklöppelten Benutzerprofile gelöscht.

Das beweist zumindest, dass die Vollautomaten dann doch nicht in den nächsten Jahren eine Maschinenrevolution starten. Sie sind einfach zu blöd.

Die DeLonghi PrimaDonna Class im Fazit

Insgesamt ist der DeLonghi PrimaDonna Class Kaffeevollautomat eine rundum gelungene Angelegenheit.

Besonders gut gefallen mir folgende Punkte:

  • Guter Milchschaum, guter Espresso, gute Reinigung
  • Gute Getränketemperatur über 60 Grad Celsius
  • Milchbehälter und Wassertank an der Vorderseite der Maschine
  • Sehr einfach und intuitiv einstell- und bedienbar
  • Sehr laufruhig – ob beim Mahlen, Zubereiten oder Schäumen
  • Mega guter Tassenwärmer (!) – das gab es noch nie!
  • Robuste und durchdachte Fertigung mit Fokus auf relativer Kompaktheit

Barista Arne mit Latte aus dem Primadonna

Der Milchbehälter ist zwar sehr platzsparend, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass er jenes Teil ist, welches bei Putzmuffeln am schnellsten vergammelt. Aber das ist nur ein Detail, dass die Hygienefans unter euch getrost ignorieren können.

Was stört mich? Das hier:

  • Krasse Preisunterschiede zwischen den einzelnen Oberflächenmaterialien
  • Durch den Turbo-Tassenwärmer werden die Bohnen leicht angewärmt
  • Der Wassertank und die Bohnenkammer sind ein wenig zu groß und verführen zum Bevorraten (was wir nicht tun sollten)

Diese drei Faktoren sind aber lässlich genug, sodass ich dem DeLonghi PrimaDonna Class Kaffeevollautomaten eine sehr hohe Punktzahl ausspreche.

Barista Arne und der Delonghi Primadonna

Jetzt seid ihr gefragt: Wie sieht es bei den anderen (aktuellen) DeLonghi PrimaDonna-Modellen aus? Was gibt es da zu wissen, was nervt, was freut? Sind sie besser oder schlechter als mein Eindruck von der Class? Diskutiert mit!

48 Kommentare

    Hallo ich wollte fragen ob sich der Sprung im Preis von einer DeLonghi PrimaDonna s evo auf die class Variante lohnt.

    Mfg Moritz

    Antworten

    Hallo, wir haben eine De’Longhi PrimaDonna Class ECAM 556.75.ms bestellt und nun aber fälschlicher Weise eine De’Longhi PrimaDonna Elite ECAM 656.75.MS bekommen.
    Wir wissen nun nicht, ob wir sie zurück schicken oder behalten sollen, immerhin ist das falsch gelieferte Modell ja älter, wenn auch teurer.
    Kannst du uns da einen Rat geben?
    Liebe Grüße, Anna-Lena

    Antworten
    Arne

    Hallo Anna-Lena, ich glaube technisch macht es keinen Unterschied. Gefällt sie dir denn?

    Antworten

    Hallo,
    Ich bin mit mir am hadern, für welchen Vollautomaten ich mich nun entscheiden soll.
    Zur Debatte stehen die VA:
    Siemens EQ 6 S700 Oder: DeLonghi PrimaDonna Class
    Beide liegen derzeit bei etwa 900€.

    Welche Empfehlung würdest du hier geben?

    Mit freundlichen Grüßen
    Pascal

    Antworten
    Arne

    Hallo Pascal, danke für deine Frage. Ich finde beide Geräte gut. Ich glaube ich würde mich für die DeLonghi PrimaDonna Class entscheiden. Beste Grüße

    Antworten

    Hallo , wir können uns nicht zwischen der Prima Donna Class Ecam 556.75 ms und der Prima Donna Exclusive Esam 6900 M entscheiden . Kannst du uns einen Tipp geben welches Modell die bessere Wahl wäre ? Liebe Grüße Daniela

    Antworten

    Hallo, mich würde die Antwort auf die Frage von Moritz vom 23.11.2018 interessieren.
    23 November, 2018
    „Hallo ich wollte fragen ob sich der Sprung im Preis von einer DeLonghi PrimaDonna s evo auf die class Variante lohnt.“
    Ich bin sehr am überlegen für welchen Automaten ich mich entscheiden soll.
    Unterscheidet sich der Automat in irgendeiner Weise so, dass es Auswirkungen auf den Espresso oder einen Café Crema hat. Ich trinke gerne pur und stark. Mein Mann trinkt nur mit Milchvarianten, dem ist das egal…
    Gibt es große Abzüge oder Unterschiede außer der Größe?
    Ich werde aus den Rezensionen nicht schlau und überlege jetzt schon seit 2 Wochen welche von beiden es werden soll.
    Lieben Gruß

    Antworten
    Arne

    Hallo EVA und Moritz, das ist pauschal schwer zu sagen weil die Preise schwanken. Wenn der Preisunterschied unter 150€ ist, würde ich persönlich immer die Class Variante kaufen. Schon wegen des Displays. Beste Grüße

    Antworten

    Guten Tag Arne,

    zunächst ‚Daumen hoch‘ für die sehr guten Testberichte.
    Meine Frage:
    Nach 13 Jahren mit Delonghi Primadonna Esam 600 (mit Erfahrungen eigener Reparaturen) beginnt diese zu schwächeln und ich bin bei der Suche nach einem Nachfolgeautomaten. Unabhängig vom Preisunterschied stehe ich vor der Wahl zwischen
    – Delönghi Primadonna elite ecam 656.75.ms
    – Siemens EQ.9 s500 TI915531DE bzw. Nachfolger und
    – Siemens EQ.9 S300 TI923509DE
    Wegen Rezensionen zu Siemens KVAs, in denen von Problemen mit der Brühgruppe berichtet wird, bin ich bzgl, Siemens verunsichert. Gibt es einen Tip, der mir die Entscheidung leichter macht?
    Abschließende Frage: Was ist mit der Siemens EQ.9 s300 TI923309RW, die als ’neu‘ angepriesen wird.

    Viele Grüße und Danke für die Berabeitung meiner Anfrage

    Antworten
    Arne

    Hallo Bodo, die Modell-Bezeichnungen machen meistens in der Realität keinen nennenswerten unterschied und sollen die Vollautomaten nur brandneu aussehen lassen. Die Primadonna wäre sicher ein gutes Gerät für dich! 🙂

    Antworten

    hallo an alle erstmal… ich habe einen kleinen friseursalon (2 friseure) und möchte nun einen kaffeevollautomaten für meine gäste haben… ich bin mit der breiten auswahl völlig überfordert! hat jmd einen tip für mich?

    Antworten

    Hallo, ich überlege schon seit Wochen mir diesen Kaffeevollautomaten zu kaufen. Als ich allerdings im Handel einen Cappuccino probiert habe war dieser nur lauwarm, obwohl die höchste Temperatur eingestellt wurde. Ist das immer so oder liegt es an den Einstellungen? Mfg

    Antworten

    Wir wollen eine neue Kaffeemaschine kaufen, da wir von unserer Siemens nicht mehr überzeugt sind (super nasse teaser). Im Laden wurde uns die ECAM 656.85.MS schmackhaft gemacht, aber die ist relativ teuer und ob man alle Funktionen braucht fraglich. Jetzt habe ich mich über die ECAM 556.75MS informiert. Bei beiden Maschinen frage ich mich, ob ein Bezug von 2 normalen Café Creme gleichzeitig möglich ist? Weißt du das zufällig? Es steht meist nicht explizit da, ist aber ein Basic was wir nicht missen möchten.

    Antworten
    Arne

    Hallo Jasmin,

    danke für deinen Kommentar. Auf der Herstellerwebsite steht, dass zwei Espresso gleichzeitig bezogen werden können: „Kaffee- und Milchspezialitäten per einfachem Knopfdruck, einschließlich der Zubereitung von heißer Schokolade oder zwei Tassen Espresso gleichzeitig“. Ob das nun auch auf die Café Creme bezogen ist, haben wir nicht herausfinden können. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Die Antwort bzgl. der Temperatur des Cappuccinos würde mich auch interessieren. Vom letzten KVA war ich erheblich enttäucht (zumindest wenn man vorher die Milch mit einem Nespresso-Milchaufschäumer erhitzt hatte). Man ließt sehr oft, dass Milchgetränke aus KVA’s immmer nur lauwarm sind. Ist das ein grundsätzliches Problem bei KVA’s oder gibt es hier positive Ausnahmen? Welche?

    Viele Grüße,
    Michael

    Antworten
    Arne

    Hallo Michael,

    danke für deinen Kommentar! Grundsätzlich sind 60 – 65°C gut für Milchgetränke. Diese schaffen auch die meisten KVAs. Das Problem bei höheren Temperaturen ist, dass bei über 65°C die Milch denaturiert. Viele Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Arne,

    vielen herzlichen Dank für diesen Bericht. Ich bin bei meiner aktuellen Suche nach einem KVA u.a. auf die DeLonghi PrimaDonna gestoßen, da es bei den anderen Maschinen häufig negativere Nutzerberichte gab, bei der DeLonghi jedoch nicht.

    Aber wie Sie schon eingangs erwähnen ist die Modellpolitik nicht unbedingt Verbraucherfreundlich und sorgt eher mehr für Fragezeichen. Zumindest bei mir.

    So kostet aktuell die von Ihnen getestete Maschine in der Ausführung „Class“ 969 Euro (MediaMarkt), während die Ausführung „Elite“ 1.399 Euro kosten soll. Nun bin ich mir aber trotz Lesens Ihres Artikels und dem Vergleich auf der Internetseite von DeLonghi unsicher, ob die Elite diesen Preisunterschied von 450 Euro wert ist. Kann ja sein, dass ich als Laie etwas übersehen oder falsch eingeschätzt habe. Daher wäre ich für einen Hinweis sehr dankbar.

    Viele Grüße
    Thorsten

    Antworten
    Arne

    Hallo Thorsten, nach meiner Erfahrung würde ich eigentlich immer zu dem günstigeren Modell greifen. Die Unterschiede sind fast immer marginal.

    Antworten

    Hallo,
    vielen Dank für diese tolle Übersicht und Aufklärung über die ganzen Modellbezeichnungen. Da steigt ja kein Mensch durch.
    Ich bin ja schon Fan dieses Modells aber mein Mann ist da doch eher der Rationale und würde sich auch mit der günstigeren Eletta Cappuccino begnügen.
    Kannst du was zu dem Unterschied zwischen den beiden sagen?

    Antworten
    Arne

    Hallo Ada,

    vielen Dank für dein Lob :). Da hast du Recht, die Hersteller machen es uns nicht gerade einfach mit den Modellbezeichnungen… Was sind denn eure Prioritäten beim KVA? Dann können wir eher eine Empfehlung aussprechen. Unterschiede sind der etwas größere Wassertank (der unnötig ist, da das Wasser eher schnell aufgebraucht werden sollte, damit frisches nachkommt) und die App-Steuerung. Ob es euch das aber Wert ist, müsst ihr entscheiden. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hi!
    Kannst Du mir vielleicht sagen, was der Unterschied zwischen der
    PrimaDonna Class ECAM 556.55.MS sowie der 556.75ms ist?
    Ist die Endziffer 55. der Vorgänger?
    LG, jenny

    Antworten
    Arne

    Hi Jenny,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Der Unterschied ist sehr gering. Geht hauptsächlich um ein bisschen bessere Materialqualität beim 556.75. Zum Beispiel ist beim 556.75 mehr Edelstahl verbaut, es gibt ne Tassenbeleuchtung und einen Thermo-Milchbehälter. Also lohnt sich unserer Meinung nicht wirklich. Außer das Design ist extrem wichtig. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Team Coffeeness und Arne,

    meine Frau und ich sind nun schon etwas länger auf der Suche nach einem KVA im Bereich 500-800€. Ich habe so ziemlich die komplette coffeeness Seite und den Youtube Kanal durchgeschaut und dadurch hat sich auch diese relativ weite Preisspanne ergeben, da man bekanntlich ja das beste für sein Geld haben will, allerdings nicht für „unnötigen Schnickschnack“ ausgeben will.

    Nun haben wir so eine kleine Vorauswahl getroffen (mit „aktuellen“ Preisen), können uns aber einfach nicht entscheiden:

    1. DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B ~ 550€
    2. DeLonghi ECAM 556.55.SB Primadonna Class (KEIN Edelstahl) ~ 800€ (Hier sind wir uns unsicher, ob es sich lohnt den Aufpreis zur Dinamica zu zahlen)
    3. DeLonghi ECAM 510.55.M Primadonna S Evo ~ 750€ (Scheint eine „kleinere“ Version der Class zu sein aber komplett aus Edelstahl)
    4. Siemens EQ.6 plus s700 ~ 750€ (Lohnt sich der Aufpreis zur s300?)
    5. Siemens EQ.6 plus s300 ~ 630€
    6. Melitta Caffeo CI Touch ~ 700€

    Unsere „Anforderung“ ist in erster Linie ein toller Milchschaum für Latte Macchiato, da das unser Getränk Nummer 1 ist. Nun scheinen alle diese Geräte das ordentlich zu beherrschen, wobei die Primadonna Class wohl „Milchschaum Testsieger“ ist (Gilt das eigentlich auch für die Dinamica, hat die das selbe Milchsystem?). App Unterstützung ist für uns überflüssig, dafür sollte das Milchsystem eine automatische Reinigung haben.

    Also wir sind leider nach wie vor etwas überfordert mit der Auswahl und hoffen du bzw. ihr könnt uns ein bisschen Unterstützung geben.

    LG, Micha

    Antworten
    Arne

    Hallo Micha,

    danke für deinen Kommentar. Wow, was für eine Ehre ;). Da helfen wir natürlich gerne:

    – Der Aufpreis zur Class lohnt sich unserer Meinung nicht
    – Die Primadonna S Evo ja, wenn unbedingt Edelstahl sein muss
    – Der Aufpreis zur EQ6 S700 lohnt sich

    Somit hätten wir weiterhin in der Auswahl:

    1. DeLonghi Ecam 350.55.B -> Preis-Leistung ist unschlagbar, toller Espresso und Milchschaum (was man bei der Preisklasse nicht erwarten würde), Nachteil wäre das viele Plastik
    2. DeLonghi Primadonna Evo S
    3. EQ6 S700 -> Wenn die, dann unbedingt das „Plus-Modell“, tolle und sehr hochwertige Verarbeitung, sehr solides Gerät in eig. allen Bereichen, Nachteil wäre evlt. dass kein Filter im Lieferumfang ist und die Menüführung ist gewöhnungsbedürftig
    4. Melitta Caffeo CI Touch -> Langlebig und wir sind ein großer Fan davon, da der Vorgänger (Melitta Caffeo CI) bei uns längere Zeit im Büro stand. Die Ci Touch macht nochmal einen Tick besseren Espresso und Milchschaum. Jedoch ist der Milchschaum bei der Ecam 350.55.B tatsächlich einen ticken besser

    Unsere Meinung: Der Melitta Caffeo CI Touch ist die beste Kombination aus Preis, Qualität und Können. Lass uns gerne wissen, welche es geworden ist bzw. wenn du noch Fragen hast, gerne melden :).

    Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,
    tolle Berichterstattung!
    Wir überlegen derzeit einen neuen Kaffeevollautomaten zu kaufen. Leider ist man bei der Auswahl stark überfordert.

    Folgende drei Geräte sind in der engeren Auswahl, wir können uns aber nicht festlegen:

    die „günstige“:
    De’Longhi ESAM 6900.M PrimaDonna Exclusive
    die „teuren“:
    De’Longhi ECAM 656.85.MS PrimaDonna Elite Experience
    alternative:
    Siemens EQ.9 connect s900 TI909701HC

    kannst Du klar eine der 3 empfehlen?

    Danke,
    Sascha

    Antworten
    Arne

    Hallo Sascha,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Auf welcher Basis habt ihr euch denn für die 3 Automaten in der Auswahl entschieden? Auf was legt ihr Wert? Ein starker Vorteil der EQ.9 ist auf jeden Fall das leise Mahlwerk. Sobald wir die Infos bekommen, was euch bei eurem KVA wichtig ist, können wir „gscheid“ antworten ;). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,

    ich besitze den DELONGHI PrimaDonna ESAM 6900.M (ca 4 Jahre alt) und würde gerne einen neuen Automaten probieren upgraden welche Unterschiede sind den zum Delonghi ECAM 656.85.MS oder Maestosa EPAM 960.75.GLM ???

    Ein leises Mahlwerke ist mir wichtig und guter Kaffee Geschmack.

    Antworten
    Arne

    Hallo Nittel,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Der Unterschied dürfte ich allzu groß sein. Wenn dir ein leises Mahlwerk wichtig ist, dann definitiv ne Siemens EQ.6 oder EQ.9. Die sind superleise und der Kaffee schmeckt auch wunderbar. Die Maestosa testen wir noch dieses Jahr. Wenn du also noch ein bisschen wartest, dann bekommst du dazu einen tollen Testbericht ;). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,
    generell auf guten, heißen Kaffee, viele Funktionen, Design, schönes Display und Haptik sind ebenfalls wichtig.
    Die EQ9 hat das schönste Display aber keine Funktion für Trinkschokolade oder Eiskaffee, zumindest habe ich das nicht gefunden. Ist das ein Nachteil bzw. was macht diese Besser wie die beiden Delonghi?

    Antworten

    Hallo Arne,

    vielen Dank für Deine Tests und Berichte. 🙂
    Hattest Du schon das Vergnügen die „PrimaDonna Elite Experience ECAM 656.85.MS“ zwischen die Finger zu bekommen? Uns interessiert die Ice-Kaffee und Schokoladen Funktion, und ob diese komfortabel genutzt werden kann…

    Viele Grüße
    Sebastian

    Antworten
    Arne

    Hallo Sebastian,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Leider noch nicht… Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,
    ich schwanke zwischen der ECAM 556.75 MS und der ESAM 6850.
    Habe aber gelesen, dass sich einige Käufer über zu kalte Milchkaffee Produkte bei der ESAM 6900 beschweren. Dies verunsichert mich etwas, da ich lauwarmen Kaffe natürlich nicht haben möchte.

    Stimmt es, dass es Temperaturunterschiede zwischen den beiden KVAs gibt?

    Viele Grüße

    Christian

    Antworten
    Arne

    Hallo Christian,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, die Unterschiede der Kaffeetemperatur gibt es. Kann man aber auch einstellen. Außerdem ist das meist subjektiv und die Milch denaturiert über einer bestimmten Temperatur, weshalb ein Cappuccino keine 90°C haben darf! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Team Coffeeness,

    vielen Dank für Eure Antwort.

    Viele Grüße

    Christian

    Antworten

    Hallo.
    Hochinterresanter Blog. ich hab seit gut 5 Jahren eine Primadonna S ECAM 26455m
    damals um die 1200 Euronen
    und bin höchst zufrieden.
    Ich präferiere Latte mit Shot und Espresso, mein Sohn Cappu und
    Kakao 🙂 , meine Frau Latte…
    Temperaturen immer High End.
    Ich bevorzuge Espreso-Bohnen, ja , auch zT. Melitta Barista und Tchibo
    Ausser bei Totalausfall werde ich das Mädel nicht wechseln.
    geschäumte und geschichtete Grüße

    Antworten

    Hey 🙂

    Wir können uns nicht zwischen der Primadonna Class und der Dinamica Plus entscheiden.

    Bestehen da wirkliche Unterschiede?

    LG

    Antworten
    Arne

    Hallo Susann,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Unserer Meinung nach lohnt sich die Primadonna Class mehr als die Dinamica Plus, jedoch haben wir noch keinen wirklichen Vergleich mit den beiden gemacht. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Team Coffeeness,
    Wir wollen unsere magnifica s ecam ersetzen und suchen eine besser passende Maschine. Ich habe meistens ein Kind auf dem Arm und suche daher eine Maschine, die mit möglichst wenig Aufwand gereinigt wird (insb bei Milchgetränken). Im Elektromarkt wurde Siemens eq3 empfohlen, weil der Milchrüssel einfach in die Spülmaschine kann, aber die hat bei Amazon so schlechte Bewertungen. Nun bin ich bei der primadonna class gelandet – eure Bewertung hat mich aber etwas abgeschreckt bzgl Milchbehälter. Fällt euch noch ein KVA ein, der mir mehr entgegen kommt? Grüße, Irina

    Antworten
    Arne

    Hallo Irina,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Was sind denn generell deine Ansprüche außer eine einfache Reinigung an einen KVA? Bei vielen KVAs kannst du ein kleines Umbauset bestellen, mit dem du die Milch direkt vom Milchkarton beziehen kannst (So entfällt das Reinigen des Milchbehälters). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Arne,

    vielen Dank für deinen Bericht. Ich möchte mir auch die PrimaDonna Class ECAM 556.55 zulegen.
    Bei meinen Recherchen habe ich aber gerade festgestellt (und von DeLonghi bestätigt bekommen) dass die DeLonghi PrimaDonna Class ECAM 550.55 technisch identisch ist mit der 556.55. Die 550.55 ist allerdings für den internationalen Markt vorgesehen, während die 556.55 für den deutschen Markt gedacht ist. Die 550.55 ist allerdings 200€ günstiger als die 556.55. Beide können über deutsche Internethändler gekauft werden.
    Dachte mir, dass das vielleicht potentielle Käufer auch interessieren könnte.

    Antworten
    Arne

    Hallo Kai,

    danke für deinen Kommentar und die Information! Welches Netzteil ist da dann beigelegt? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Kai,
    wir haben seid circa 3 Wochen unsere Prima Donna ECAM 510.45. bis heute bin ich nicht dahintergestiegen um von der Werkseinstellung wegzukommen. Die Gebrauchsanweisung ist dermaßen kompliziert gemacht…….! Wir behelfen uns mit unseren Mitteln, wie jeden Bezug einzeln mit der nötigen Bohnenstärke zu versehen. Ich steige einfach nicht dahinter die einzelnen
    Kaffeesorten abzuspeichern. Auch die Füllhöhe muss ich über die Stopptaste regeln. Schön peinlich. Zumal wir vorher 14 Jahre eine Saeco Maschine hatten. Schön einfach einzustellen. Von der App will ich garnicht anfangen. Kannst Du hier helfen. Vielleicht eine kurze Anleitung in Schriftform. Danke im vorraus. MfG Reinhard Lange augsburg

    Antworten

    Die Primadonna S Evo ist mit ihrem Edelstahlgehäuse für ca. 780€ zu bekommen.
    Die gefällt uns schon sehr gut (optisch)
    Welche Maschine ohne Edelstahl wäre technisch, qualitativ gleichwertig?

    Danke.

    Antworten

    Hallo zusammen,
    zuerst ein großes Lob und Dankeschön zu der umfassenden Beschreibung der ECAM 556.75 auf dieser Webseite. Dazu habe ich eine konkrete Frage:
    Hat diese Maschine eine programmierbare Einschaltung, wie z.B. bei der ECAM 650.75 und ESAM 6900? Das ist für mich ein wichtiges Kriterium, damit früh der fertige Kaffee dampft, wenn ich aufstehe…

    Antworten
    Arne

    Hallo Frank,

    danke für deinen Kommentar und dein Lob :). Puhh, das wissen wir leider nicht und können es auch nicht testen, da wir den DeLonghi leider nicht mehr hier haben. Im World Wide Web sind wir auch nicht fündig geworden. Evlt. besitzt jemand aus der Community den DeLonghi und kann helfen? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Guten Tag,
    könnt Ihr mir die Unterschiede zwischen
    ECAM 516.45 PrimaDonna S Evo,
    und der
    DELONGHI ECAM 516.55 PrimaDonna S Evo,
    erläutern. Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen
    Kuddel

    Antworten

    This weekend Saturn and Mediamarkt have the S Evo ECAM 516.45 for 499€ (Black Weekend).
    This obviously must be one of the cheaper S Evo variants. Do you know how exactly does it compare to the 510.55 mentioned in the article above? Is the milk carafe more simple? What else?

    Antworten

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