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Miele Kaffeevollautomat Vergleich 2020: Die besten Geräte für die stilvolle Küche

Schauen wir uns den internationalen Vergleich auf dem Kaffeemarkt an, ist Qualität „Made in Germany“ aktuell nicht allzu präsent. Die Italiener von DeLonghi haben in meinem Kaffeevollautomaten-Test 2020 die Nase konstant vorn, der beste Kaffee auf Knopfdruck kommt derzeit aus einer Maschine von Jura.

Miele CM 5500

Schauen wir uns den internationalen Vergleich auf dem Kaffeemarkt an, ist Qualität „Made in Germany“ aktuell nicht allzu präsent. Die Italiener von DeLonghi haben in meinem Kaffeevollautomaten-Test 2020 die Nase konstant vorn, der beste Kaffee auf Knopfdruck kommt derzeit aus einer Maschine von Jura.

Gegen die vorlaute und preisfreundliche Funktionalität von DeLonghi und die Hochwertigkeit der Kaffeespezialitäten, die Jura in die Tassen kippt, wirken ein Latte Macchiato oder Espresso aus einem Miele Kaffeevollautomat fast „vorsintflutlich“.

Eines muss man der Traditionsmarke aus Gütersloh jedoch lassen: Ein Miele Kaffeevollautomat sticht sofort aus der Masse heraus. Und zwar immer positiv.

Während die Modelle anderer Marken mit noch spacigeren Touchfeldern oder beuligen automatischen Milchsystemen verunstaltet werden, zeigen sich die Miele-Modelle mit jeder neuen Geräteversion noch hübscher und sleeker als vorher.

Unter der durchdesignten Haube im Millenial-Style versteckt sich jedoch auch stets ausgereifte Technik mit zahlreichen hochwertigen Funktionen. Allerdings fehlt es scheinbar an Innovationskraft. Neuheiten sind selten oder fallen beim Getöse anderer Marken einfach nicht auf.

Das passt jedoch perfekt zum etwas piefigen, aber konstant überzeugenden Markenimage. Genauso wie die absolute Konformität der verschiedenen Modelle. Es scheint keinerlei Unterschiede zwischen einem Miele CM 6150, einem Miele CM 6310 und einem Miele CM 5300 zu geben – außer bei den Zahlen.

Natürlich gibt es Unterschiede. Und natürlich hat Miele spannende Vorteile zu bieten, die über das Design und die reine Verarbeitung der Kaffeebohnen hinaus gehen. Deshalb ist es an der Zeit, ein wenig Licht in das elegante Halbdunkel der Miele-Markenwelt zu bringen.

Miele Kaffeevollautomaten vergleichen: Je kleiner die Zahl, desto weniger Kaffeemaschine?

Theoretisch könnt ihr die verschiedenen Miele-Serien relativ einfach entschlüsseln. Alle Versionen bestehen aus dem Kürzel CM und einer vierstelligen Seriennummer. Dahinter kommen manchmal noch ein paar Wörter, die die Besonderheit der Maschine unterstreichen sollen.

Miele CM5310 Kaffeevollautomat Uebersicht

In der aktuellen Maschinenwelt gilt das zum Beispiel für den brandneuen Miele CM 5310 Silence, der offensichtlich ziemlich leise sein soll. Das momentane Flaggschiff bei den Standautomaten heißt Miele CM 7750 und kostet je nach Ausführung knapp 2.000 Euro. Dazwischen tummeln sich zahlreiche Versionen, die zum Beispiel Miele CM 6300 oder Miele CM 7350 heißen.

Daraus können wir eine generelle Systematik bei der Gerätebezeichnung für Miele ableiten:

  1. Je größer die erste Ziffer der vierstelligen Zahl, desto hochwertiger und teurer ist die Maschine. Die Nummer beschreibt grob gesagt die Preisklasse.
  2. Die zweite Ziffer bezeichnet den Funktionsumfang innerhalb der Klasse. Der 7350 hat nur acht individuell programmierbare Profile, der 7550 hat zehn. Bei der kleineren Version müsst ihr von Hand entkalken, der größere kann AutoDescale (dazu später mehr).
  3. Die dritten und vierten Ziffern beschreiben so etwas wie eine Auflage, Edition oder Generation der Maschinen. Glaube ich zumindest. Bei einem Blick auf die CM 6350 (älter) und die CM 6360 MilkPerfection (neu) sind die Unterschiede nämlich enorm, auch wenn sie preislich (für Miele) sehr nah beieinander liegen.

Insgesamt kommt Miele derzeit auf rund 20 aktuelle Maschinen zum Aufstellen. Ich betone das, weil die Marke als eine der wenigen im Consumerbereich zahlreiche Geräte für den Einbau anbietet.

Miele Einbaukaffeevollautomat auf der IFA

Ich bin zwar der Überzeugung, dass ein eingebauter Automat eher was für Firmen und die professionelle Teeküche in Industrie und Gewerbe ist. Dennoch werden die Geräte für den Einbau auch bei Privatpersonen mit wesentlich mehr Begeisterung beworben als jedes Standgerät. Zumindest vermittelt Miele diesen Eindruck jedes Mal auf der IFA.

In den Modellen und Serien ist ordentlich Bewegung. So wenig Neuigkeiten es gibt, so oft wechseln hier scheinbar die Modellversionen. Darum sind viele vormalige „Hits“ wie der Miele CM 7300 oder Miele CM 6110 nur noch als Gebrauchtgerät oder gar nicht mehr verfügbar.

Was macht einen Miele Kaffeevollautomat aus? Serien, der Preis & die Frage nach den besten Funktionen

Eins vorweg: Die Höhe des Preises ist bei Miele ein nicht zu vernachlässigender Faktor für den Vergleich. Denn die Gütersloher bitten euch für jedes weitere Programm bzw. jede weitere Kaffeespezialität ordentlich zur Kasse:

 Miele CM 5510 SilenceMiele CM 6360 MilkPerfectionMiele CM 7550
MahlwerkKegelmahlwerkKegelmahlwerkKegelmahlwerk
Mahlstufen„verstellbar“„verstellbar“„verstellbar“
Nutzerprofile2810
Getränkevarianten81920
MilchsystemCappucinatoreCappucinatoreCappucinatore
KannenfunktionJaJaJa
2-TassenfunktionJaJaJa
BedienungTouchdisplayTouchdisplay; WiFiConnect;
Miele Smart Home
Touchdisplay; WiFiConnect;
Miele Smart Home
Besonderheiten-Expertenmodus;
Tassenbeleuchtung;
DoubleShot
Expertenmodus, AutoDescale,
Cup Sensor,
Timer
Preis zum Vergleichszeitpunkt (gerundet)925 Euro1.315 Euro1.998 Euro
Ich habe getestetMiele CM 5500Miele CM 6350Miele CM 7500

Sehen wir uns das Spitzenmodell an, besteht es zum derzeitigen Zeitpunkt kaum den Preisvergleich mit hochwertigen Vergleichsmodellen wie dem Siemens EQ9 oder dem brandneuen DeLonghi PrimaDonna Soul.

DeLonghi PrimaDonna Soul Kaffeevollautomat Uebersicht

In Sachen Funktion, Hochwertigkeit und Leistungsangebot hält Miele natürlich mühelos mit, beim Design hängt es die anderen Marken im Schlaf ab. Doch als Innovator oder gar Maßstäbe-Setzer würde ich die Gütersloher nie bezeichnen. Aber ich glaube, damit können sie gut leben.

Vorteile und Nachteile für den Kaffeegenuss mit Miele

Geht es um die wichtigsten Features, bringt ein Miele Kaffeevollautomat folgende entscheidende Komponenten mit:

  • Top Design
  • Sehr gute Ergebnisse bei Kaffee, Milchschaum und Reinigung
  • Kakao, Kanne Kaffee, Tee etc. werden meist mitbedacht
  • Je nach Modell funktioniert das Entkalken automatisch (!)
  • Einfache One-Touch Bedienung

Man merkt jedem Gerät an, dass es sehr „professionell“ sein will und am liebsten in der Gastronomie oder als Vollautomat fürs Büro eingesetzt werden würde.

Miele Kaffeevollautomaten in der Kueche

In der Teeküche überzeugen die Maschinen mit ihrer ausgesprochenen Reinigungsfreude und der gekonnten Optik. In die Gastro gehört sie natürlich eher weniger. Da muss es eine anständige Espressomaschine sein.

Generell gibt es jedoch auch ein paar klare Miele-Nachteile, die ihr einkalkulieren müsst:

  • Den jeweiligen Preis zahlt ihr zu einem großen Teil auch fürs Aussehen und das Image
  • Je mehr Funktion, desto größer, schwerer und klobiger wird die Kaffeemaschine
  • Das Milchschaumsystem ist nie integriert, sondern stets nur als Cappuccinatore vorhanden

Beim (für uns) wichtigen Thema Preis-Leistungs-Verhältnis sind praktisch alle DeLonghi Kaffeevollautomaten und sogar Jura Kaffeevollautomaten Miele haushoch überlegen. Allerdings bieten die Gütersloher die beste Technik, wenn es um die Reinigung geht.

Miele Kaffeeautomat reinigen: Endlich ein automatischer Profi!

Als ich damals den Miele CM 7500 getestet habe, musste ich zweimal in die Bedienungsanleitung schauen, um es zu glauben: Ja, die hochwertigsten Miele-Serien sind tatsächlich selbstreinigend – und zwar als einzige in der gesamten bekannten Automatenwelt.

Miele CM 7500 Uebersicht mit Barista Arne

Sie besitzen nämlich eine automatische Entkalkungsfunktion, für die ihr nur eine besondere Kartusche in den Wassertank einsetzen und das gewünschte Intervall programmieren müsst.

Dann lehnt ihr euch entspannt zurück und widmet euch ganz dem Kaffeegenuss mit eurem Cappuccino, Espresso oder Latte Macchiato. Dieses Spitzenfeature gibt es zwar leider nur in den Spitzenmodellen der 7er-Klasse, und da aktuell auch erst ab der 75-Marke.

Doch auch ohne Auto-Entkalken setzt Miele auf exzellente Reinigungsmechanismen. Wird euer Kaffee brackig, seid ihr also absolut selbst schuld.

Die Brüheinheit lässt sich supereinfach entnehmen, abspülen und wieder einsetzen. Ihr erhaltet sie außerdem als kostengünstiges Ersatzteil bei Amazon. Der Wassertank und andere „bewegliche“ Teile dürfen in die Spülmaschine und jede Maschinenversion spült weitaus häufiger durch als ich es von anderen Marken kenne.

Diese Reinigungsfreude ist für mich neben dem Aussehen einer der wichtigsten Gründe, warum Miele ganz oben mitspielt. Und allein für diese Freude bin ich tatsächlich bereit, etwas mehr Geld zu investieren, als für einen Vollautomat vielleicht nötig wäre.

Miele & die Konkurrenz: Welche Kaffeemaschine soll ich am besten kaufen?

Vom Cafe Americano über den Espresso bis zum Cappuccino liefern Miele-Geräte konstant gute Qualität in der Tasse ab. Der Milchschaum gibt ebenfalls keinen Anlass zum Meckern. Aber eben auch nicht zum Jubeln.

Miele CM 7500 auf der IFA

Miele scheint sich bei der Programmierung seiner Funktionen und Getränkeangebote an den eher konservativen Vorstellungen und Erfahrungen einer gut betuchten Klientel zu orientieren.

Damit tritt Miele stärker auf der Stelle als etwa Jura, die praktisch dieselbe Zielgruppe haben, aber bei ihrem Mahlwerk sowie der Zubereitung in der jüngsten Zeit riesige Sprünge gemacht haben.

DeLonghi und Miele lassen sich nicht ganz vergleichen, auch wenn ich dabei bleibe, dass ihr bei den Italienern schlichtweg mehr für weniger Geld erhaltet. Auf der anderen Seite sind hochwertige Materialien wie Edelstahl für Miele selbstverständlicher.

Recht interessant ist auch ein Vergleich zwischen Miele und Siemens. In Sachen Funktion liegen sie für mich fast gleichauf, bei der Hochwertigkeit hat Miele die Nase vorn. Siemens zeigt sich beim Preis ein klein wenig freundlicher – insbesondere in Hinblick auf die Leistung. Und ich weiß, dass Siemens-Vollautomaten einfacher zu bedienen und leiser sind.

Dennoch werdet ihr mit einem Espresso aus einem Miele Kaffeevollautomat immer glücklich werden. Vor allem, weil die Kaffeespezialitäten aus einer konstant sauberen Maschine kommen!

Es geht heutzutage auf jeden Fall günstiger als mit Miele. Anderswo geht es auch funktionsstärker und schlichtweg mit mehr Sex-Appeal in der Küche zur Sache.

Doch von Sex-Appeal hat Miele tatsächlich noch nie viel gehalten. Müssen sie auch nicht. Es kommt am Ende schließlich nur auf den Kaffee an, oder?

Ich freue mich auf eure Ergänzungen in den Kommentaren!

6 Kommentare

    Hallo Arne,
    du schreibst oben dass die Unterschiede zwischen der 6350 und 6360 enorm sind. Kannst das näher ausführen?
    Danke und VG

    Antworten

    Uups,

    Dugol ist auch teuer ..ich meinte einen günstigen Entkalken fuer die De’Longhi magnifica…..
    Gibt es eine Empfehlung?

    Gruss Rut

    Antworten

    Hallo,

    zunächst vielen Dank fuer deine Seiten. Durch dich habe ich meine Kaffeemaschine gefunden!! Nun Frage: Kannman die DeLonghi magnifica auch mit dugol oder anderen Entkalkern entkalken?
    Das hauseigene Mittel ist soo teuer?

    Viele Gruesse
    Rut

    Antworten
    Arne

    Hallo Rut,

    vielen, lieben Dank für die netten Worte.
    Man muss natürlich nicht die hauseigenen Mittel der Hersteller verwenden.
    Achte ein bisschen auf die Inhaltsstoffe und du findest gute Alternativen. Die auf Milchsäurebasis sind uns am liebsten.

    Viele Grüße von deinem Team Coffeeness

    Antworten

    der Test eines der neuen Silence Modelle von Miele wäre ganz toll – vielleicht könnt ihr da ja mal was machen.

    Danke für eure Mühe

    Antworten
    Arne

    Hallo Michael,

    Danke für deinen Kommentar.
    Wir versuchen soviele Tests wie möglich aber die Vielfalt ist groß 😉 Ein bisschen Geduld noch.

    Viele Grüße von deinem Team Coffeeness

    Antworten

Ich freue mich über deinen Kommentar

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