Jura Kaffeevollautomaten – Modelle, Information und Testberichte

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Sobald in der To-do-Liste für meinen Kaffeevollautomaten Test 2021 das Wörtchen Jura auftaucht, zucke ich immer ein wenig zusammen. Fast reflexartig möchte ich Fehler und Probleme am jeweiligen Modell aufzählen und die Nachteile in Neonfarben anmalen.

Sobald in der To-do-Liste für meinen Kaffeevollautomaten Test 2021 das Wörtchen Jura auftaucht, zucke ich immer ein wenig zusammen. Fast reflexartig möchte ich Fehler und Probleme am jeweiligen Modell aufzählen und die Nachteile in Neonfarben anmalen.

Was zum Teufel ist eigentlich mein Problem?

Jura sieht sich als hochwertige Marke für Leute, die gern Geld ausgeben. Und das lassen die Schweizer in jeder Pore raushängen. Dieses elitäre Gehabe schlägt sich in einem Qualitätsversprechen nieder, für das ihr sehr viel Geld auf den Tisch packen müsst.

Und dieses Versprechen wird eben nicht immer eingehalten. Es ist kein Wunder, dass Jura sicher niemals als Preis-Leistungs-Sieger aus einem Test hervorgehen wird. Und als Vollautomat mit der besten Reinigung müssen Jura-Geräte gar nicht erst antreten. Denn eine nicht ausbaubare Brühgruppe ist und bleibt ein Hygieneproblem.

Auf der anderen Seite sind die Schweizer bei Kunden und Käufern ausnehmend beliebt und schaffen es, ihr hochnäsiges Image mit sehr guten Kaffeeautomaten zu begründen. Selbst mich haben sie überzeugt:

Exzellente Kaffeegetränke.

Jura Z8

Extraklasse für Anspruchsvolle.

Top Milchschaum

Sehr viele Einstellungsmöglichkeiten

Bester schwarzer Kaffee aus KVA

Extrem hochwertige Verarbeitung

Sinnvolle App

Kein Milchbehälter dabei

Brühgruppe weiterhin fest verbaut

Der Jura Z8 macht den besten schwarzen Kaffee aus dem Vollautomaten. Treue Coffeeness-Fans wissen, dass das eine wirklich herausragende Leistung für die Maschinenkategorie ist. Denn normalerweise sind die Kaffeevarianten ein blasser Abklatsch der eigentlichen Aromenfülle.

Der Haken an der Sache: Der Jura Z8 hat einen Gerätepreis von weit über 2.000 Euro (Stand März 2020). Nun ja.

So oder so wurde es mal wieder Zeit, meinen Rumdumschlag-Ratgeber zu Jura Kaffeevollautomaten zu modernisieren und euch Tipps zum Kauf, den Serien und der typischen DNA von Jura zu geben.

Was macht Jura Vollautomaten aus?

Wer derart starke Preise für sein Produkt verlangt, muss diesen Preis nicht nur mit dem Gerät selbst rechtfertigen. Die Exklusivität muss sich im gesamten Vertriebskonzept widerspiegeln. In diesem Selbstverständnis sind sich Jura und Nivona einig.

Anders als Nivona konzentriert sich Jura jedoch nicht auf den stationären Einzelhandel mit ausgesuchten Partnern, sondern wählt als „Fachhändler“ zum Beispiel Media Markt. Amazon meidet Jura wie die Pest.

Jura E8 Uebersicht Arne

Wo die Image-Grenze zwischen den beiden Tech-Händlern verläuft, muss man mir bei Gelegenheit mal genauer erklären. Bei Media Markt habt ihr allerdings den Vorteil, dass ihr das Jura-Modell online auswählen, bezahlen und dann im Markt abholen könnt. Oder eben auch vor Ort anfassen und ausprobieren dürft. So bin ich zum Beispiel zum Jura E8 gekommen.

Von Anbieterseite aus hat die Allianz mit den Fachhändlern noch einen weiteren Vorteil: Bei Media Markt sind die Gerätepreise relativ stabil. Das Modell E8 habe ich vor etwa drei Jahren für rund 1.000 Euro gekauft, der Preis hat sich seitdem nicht verändert. Zwar gibt es auch hier „Streichpreise“, der Unterschied zum UVP ist aber selten extrem. Amazon wäre da sicher krasser.

Wir könnten diese Preisstabilität auch als Wertstabilität interpretieren. Meine Erfahrung zeigt:

So hochnäsig die Marke ist – die Geräte sind echte Arbeitstiere. Je nach Modell sind sie ewig lange im Einsatz, ohne an entscheidenden Stellen kaputt zu gehen.

Ich habe jedoch auch festgestellt, dass diese Hochwertigkeit entscheidend davon abhängt, für welche Serie ihr euch entscheidet. Diese heißen bei Jura „Linien“ und sind wesentlich einfacher aufgebaut als zum Beispiel die kryptischen DeLonghi Kaffeevollautomaten.

Die Einstiegsklasse liegt bei Jura sichtbar über 500 Euro, was wir woanders bereits Mittelklasse nennen. Dafür erhaltet ihr aber auch ein herausragend hochwertiges Design. Wenn ihr den richtigen Automaten erwischt, bekommt ihr außerdem Espresso und Milchschaum, an dem es wirklich nichts zu meckern gibt.

Für mich ist und bleibt das wichtigste Merkmal jedoch die fest verbaute Brühgruppe. Und damit werde ich niemals warm. Zwar setzt der Hersteller alles daran, dass dieses wichtige Bauteil mit zahlreichen Spülungen und Reinigungsprogrammen sauber bleibt.

Doch das wiederum schlägt auf den Wasserverbrauch, erhöht damit die notwendigen Entkalkungsintervalle und treibt die laufenden Kosten nach oben.

Jura E8 Kaffeevollautomat reinigen

Ich habe noch nie verstanden, warum man so darauf beharrt, statt den einfacheren Weg zu gehen und das Ding leicht ausbaufähig zu machen. Praktisch jede andere Marke (außer Krups) bekommt das schließlich auch gebacken.

Vorteile und Nachteile von Jura Kaffeevollautomaten

Ihr seht schon: Bei Jura argumentiere ich immer auf Einerseits-andererseits-Ebene. Anders lässt sich die Marke auch nicht betrachten. Wenn wir die Vor- und Nachteile anschauen, wird allerdings deutlich, dass ihr für euer Geld in weiten Teilen Schweizer Präzisionsqualität erhaltet:

Vorteile 

  • Jura Vollautomaten legen Wert auf eine hochwertige Optik und stilvolle Materialien.
  • Hauseigene Verfahren wie der Puls-Extraktionsprozess (P.E.P.) optimieren die Qualität des KVA-Espresso.
  • Kundenlieblinge wie individuelle Kaffee-Profile sind hier Standard.
  • Die wichtigsten Faktoren (Temperatur, Kaffeemenge, Kaffeestärke etc.) sind stets einstellbar, auch in der Einstiegsklasse.
  • Ideen wie die „Feinschaumtechnologie“ sind bei Jura nicht nur Marketing – sie funktionieren.
  • Die Bedienung ist praktisch immer sehr einfach und intuitiv.
  • Bis auf den milchlosen Jura A1 arbeiten alle Geräte mit einem automatisierten Milchschaumsystem. Dampflanze ist hier verpönt.
  • Die Reinigungsprogramme sind sehr durchdacht – müssen sie auch sein.

Nachteile

  • Der Preis liegt im Vergleich zur Leistung meist über dem Marktdurchschnitt.
  • Die Brühgruppe ist fest verbaut.

In den vergangenen Jahren hat Jura offensichtlich eine Qualitätsoffensive gestartet und die Produktlinien entrümpelt. Denn heute gibt es weit weniger Nullnummern als früher. Ich hatte zum Beispiel die Jura Impressa C60 am Wickel und war damals mehr als enttäuscht. Das habe ich auch in meinem YouTube Video „Jura Impressa c60 Testbericht“ zum Ausdruck gebracht. Solche Totalausfälle gibt es heute nur noch selten.

Ihr habt mir viele Kommentare zu Jura Kaffeevollautomaten hinterlassen, die zusammengenommen außerdem folgende Erkenntnisse liefern:

  • Weil die Maschinen häufig spülen, verbrauchen sie sehr viel Wasser und haben wohl hohe Betriebs- und Unterhaltskosten.
  • Milchschaum wird für viele Nutzer häufig zu kalt ausgegeben.
  • Bastler haben festgestellt, dass die fest verbaute Brühgruppe wegen der vielen Spülungen oft reinlicher ist als eine halbgereinigte Maschine mit entnehmbarer Brühgruppe.
  • Jura-Vollautomaten sind „geschlossener“ konstruiert. Es fällt nicht so viel Kaffeepulver in irgendwelche Ritzen.
  • Schimmel in der Maschine ist jedoch ein häufig genanntes Problem im Zusammenhang mit Jura Vollautomaten.

Diese Aussagen lasse ich so stehen, da sie in meinen Augen kein Jura-spezifisches Problem sind (bis auf die Brühgruppen-Thematik). Auch bei Siemens höre ich zum Beispiel öfter, dass der Milchschaum zu kalt ist.

Jura Z8 Milchschaumbezug

Jura Modellserien im Überblick

Wie ich schon sagte, könnt ihr die Modellserien bei Jura ziemlich leicht dekodieren. Wenn ihr etwa bei Media Markt vorbeischaut und die Jura-Auswahl nach Preis sortiert, seht ihr sofort, wie der Hase läuft:

Je weiter hinten der Buchstabe der Serie im Alphabet steht, desto teurer und funktionsreicher ist das Gerät. Darum wundert es nicht, dass das Einstiegsmodell Jura A1 ein Kaffeevollautomat ohne Milchschaumsystem ist.

Dieser puristische Spezialist ist ungefähr mit dem Melitta Purista vergleichbar – kostet jedoch knapp 200 Euro mehr. Allein der überaus gekonnte Look ist jedoch schon ein Pro-Argument für die Jura-Version.

Kaffeevollautomaten ohne Milchschaumsystem wirken zwar auf den ersten Blick unvollständig. Doch der Erfolg der Melitta-Modelle zeigt, dass es für diese Sonderlinge auf jeden Fall Käufer gibt.

Die D-Reihe mit Jura D4 und Jura D6 hat bei mir bisher keinen Eindruck hinterlassen. Wenn wir den A1 außen vor lassen, handelt es sich um die tatsächliche Einstiegsklasse bei Jura. Ihr erhaltet „nur“ ein Textdisplay und ein Cappucinatore-System, die Steuerung erfolgt über Drehknöpfe.

Das kostet euch dann zwischen 550 und 750 Euro. Der Preisunterschied ergibt sich aus den vorprogrammierten Getränken und der Oberflächengestaltung.

Jura E8 Kaffeevollautomat Espresso und Latte Macchiato

Ich habe das Gefühl, dass die E-Reihe mit Varianten wie dem Jura E8 eine der erfolgreichsten der Marke ist. Hier befinden wir uns in der Jura-Mittelklasse, zahlen also zwischen 800 und 1.000 Euro. Wie mein Test gezeigt hat, gibt es hier das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Jura.

Sehr viele Einstellmöglichkeiten und Individualisierungen werden am Ende zu einem hervorragenden Espresso und einem gekonnten Milchschaum verarbeitet. Auch die Reinigungsprogramme konnten mich überzeugen, der Look sowieso.

Die Variante ENA 8 mit dem unübersehbar designten Wassertank kommt mit App, „Künstlicher Intelligenz“ und einem sehr nerdigen Grundkonzept.

„Künstliche Intelligenz“ heißt hier, dass sich die am häufigsten benutzten Kaffeevoreinstellungen automatisch auf der „Startseite“ des bunten Touch-Menüs arrangieren.

Das ist zwar kein notwendiges Feature, zeigt aber deutlich, welche Stoßrichtung die ENA einschlägt: Es geht um smarten Kaffeegenuss für technikverliebte Spielkinder.

Ich finde es selbst ein bisschen witzig, dass Jura Vollautomaten vor allem in den oberen Preisklassen wirklich überzeugen können. Das liegt vielleicht daran, dass hier die Konkurrenz immer dünner wird. Ihr habt also nur wenig Vergleichsmöglichkeiten.

Jura Z8 Kaffeevollautomat Espresso

Das ändert aber nichts daran, dass die Z-Reihe mit dem Jura Z8 perfekt begründet ist. Zumindest für mich. Auch die X-Reihe bietet hervorragende Vollautomaten für Leute, denen Geld egal sein kann.

An teuerster Stelle steht derzeit der Jura GIGA 6 für weit über 3.000 Euro. Hier gibt es alles im Doppelpack – Mahlwerk, Pumpe, Heizblock. Mit dem eigentlichen Knaller geht Jura jedoch nicht hausieren.

In der Beschreibung ist die Rede von zwei „elektronisch verstellbare[n] Keramikscheibenmahlwerke[n]“.

Wir erinnern uns: Diese Revolution habe ich beim DeLonghi Maestosa in den Himmel gehoben, weil es bisher nicht wirtschaftlich möglich war, Mahlwerkbestandteile per Motor zu verstellen.

Dass Jura hier auch mitspielt, ist bisher völlig an mir (und der Welt?) vorbeigegangen. Auch bei meinem letzten IFA-Besuch hat es die überforderte Promoterin nicht erwähnt. DeLonghi hat sich über dieses Detail in der Präsentation gar nicht mehr eingekriegt. Zu Recht!

IFA 2019 Jura

Vielleicht ist Jura selbst klar, dass es ziemlich schwierig wird, den Preis beim Endkonsumenten zu rechtfertigen. Selbst, wenn Geld egal ist. Denn der Maestosa arbeitet auf dem gleichen Niveau – auch, was die Einstellmöglichkeiten und die Ergebnisse betrifft.

Bringt ein Jura-Gerät einen zweistelligen Zahlencode mit, handelt es sich meist um eine etwas modifizierte Version der Hauptlinie. Ich bin jedoch noch nicht ganz durchgestiegen, ob diese Modifikationen üppiger oder bescheidener ausfallen. Darum bin ich mir auch nicht sicher, was zum Beispiel den Jura WE 8 besonders macht.

Eines muss ich jedoch unbedingt festhalten: Jura ist eine der wenigen Marken, die nicht ständig mit irgendwelchen „neuen“ Geräten auf den Markt kommen, um aktuell zu wirken und die Kauflust zu steigern.

Viele Geräte, die ich euch jetzt etwas näher vorstellen will, gibt es bereits seit Ewigkeiten. Ich finde diese Einstellung gut. Denn damit geht Jura etwas von der grassierenden Wegwerfmentalität weg und setzt auf Beständigkeit.

Jura A1: Purismus für Singles

Der milchschaumlose Jura A1 ist ein edel-schlichter Kaffeevollautomat in Klavierlack-Optik. Es überrascht wenig, dass dieses Finish ein absoluter Jura-Favorit ist. Die Klientel hört schließlich lieber Schubert als Slayer.

Jura A1 Kaffeevollautomat Uebersicht

Bis auf den markanten „Ausgaberüssel“ ist die Front komplett geschlossen, die Bedienung versteckt sich auf der Oberseite. All das sieht großartig aus. Mit knapp 24 Zentimeter ist der A1 auf jeden Fall der schmalste Vertreter der Schweizer.

Bei nur drei schwarzen Kaffeevarianten (Espresso, Ristretto und „Kaffee“) sowie einer fehlenden 2-Tassenfunktion eignet sich der A1 ausschließlich für ausgesprochene Puristen und/oder Singles. Wie ich schon sagte, wird diese Zielgruppe oft vernachlässigt, ist aber ziemlich groß.

Die E-Reihe: So kann man Mittelklasse auch verstehen

Die E-Linie als erfolgreiches Konzept ist eine jener Reihen, die sich seit Jahren praktisch nicht verändert hat. Zwar kommen Updates hinzu, einige Maschinen werden neu aufgelegt usw. Doch die Unterschiede zu den jeweiligen Vorgängern sind übersichtlich.

Extrem guter Espresso und Milchschaum

Jura E8

Ein gelungenes und schlaues Gerät mit durchdachtem Reinigungssystem.

Toller Milchschaum

Leicht zu bedienen

Sehr guter Espresso

Gutes Reinigungssystem

Fest verbaute Brühgruppe

In Jura-Dimensionen ist die E-Reihe Mittelklasse, die zwischen 800 und etwas über 1.000 Euro liegt. Zum Vergleich: Wenn ich normalerweise von Mittelklasse rede, meine ich damit zum Beispiel den derzeitigen Klassenkaiser DeLonghi Dinamica für ungefähr 550 Euro.

Allerdings war der Jura E8 auch der erste Vollautomat der Schweizer, der mich von meinem Widerwillen geheilt hat. Denn erst ist sehr durchdacht, liefert hervorragenden Espresso und Milchschaum und lässt sich sehr leicht bedienen. In meinem Video seht ihr den Jura E8 im Test in meiner Küche:

Zwar stört mich auch bei diesem Test die fest verbaute Brühgruppe, aber das Ding bringt sehr gründliche automatische Reinigungsprogramme mit. Zudem empfinde ich das Mahlwerk als ausgesprochen leise – was bei vielen anderen Marken oft nicht der Fall ist.

Ein kleines Manko ist, dass die 2-Tassenfunktion nicht für Milchgetränke gilt, wovon dieser Vollautomat jedoch reichlich hat. Diese Einschränkung haben alle E-Versionen. Für den besseren Überblick habe ich euch eine Tabelle mit den Features zusammengestellt:

 E6E60E8E80
2 Getränke gleichzeitigJa (keine Milchgetränke)Ja (keine Milchgetränke)Ja (keine Milchgetränke)Ja (keine Milchgetränke)
Voreingestellte
Kaffeegetränke
11151515
Individuelle Kaffeeprofile771212
MahlwerkKegelmahlwerk aus EdelstahlKegelmahlwerk aus EdelstahlKegelmahlwerk aus EdelstahlKegelmahlwerk aus Edelstahl
Mahlstufen„Mehrstufig“StufenlosStufenlos„Mehrstufig“
Kaffeestärke Stufen8888
Kaffeetemperatur Stufen2222
Brühtemperatur Stufen2222
DisplayTFTTFTTFTTFT
KombiauslaufNeinNein JaNein
Wassertank1,9 l 1,9 l 1,9 l 1,9 l
Bohnenbehälter 280 g280 g280 g280 g
Maße28 x 35,1 x 43,9 cm28 x 35,1 x 43,9 cm28 x 35,1 x 43,9 cm28 x 35,1 x 43,9 cm

Allzu viele Unterschiede gibt es nicht. Die Preisstaffelung richtet sich nach Details wie dem Kombiauslauf (für Milchschaum ohne Tassenrücken) oder Leuchteffekten an der Ausgabe. Leider sagt Jura nichts dazu, wie viele Mahlgradstufen ein „mehrstufig“ rechtfertigen.

Mit der stufenlosen Einstellbarkeit schiebt sich Jura bei der E60 und der E8 jedoch ganz weit nach vorne.

Die Z-Reihe: Normal ist das nicht – Soll es auch nicht

Alle Preissensiblen sollten bei der Z-Reihe und dem jüngst von mir abgefeierten Jura Z8 Vollautomaten weggucken. Denn für stramm über 2.000 Euro muss man automatischen Kaffee schon seeeehr lieben.

Allerdings hat es einen Grund, warum ich das passende Testvideo „Jura Z8 im Test | Bester Kaffeevollautomat auf dem Markt?“ genannt habe:

Der feine Milchschaum ist herausragend, der schwarze Kaffee aus einem Vollautomaten hat mir noch nie so gut geschmeckt. Alle Funktionen sind leicht verständlich und ergeben Sinn, das Ganze ist ein ausnehmend luxuriöses Produkterlebnis.

Und genau darum geht es bei der Z-Linie von Jura: purer Luxus, der sich für seine Opulenz nicht entschuldigt und sie bis zu einem gewissen Maß auch nicht rechtfertigen muss.

Der Z6 und der Z8 sind sich mal wieder recht ähnlich. Sie besitzen einen Kombiauslauf, mehr als 20 vorprogrammierte Kaffeegetränke sowie sehr feinteilig einstellbare Zubereitungsparameter. Der wichtigste Unterschied zwischen 6 und 8 ist die App.

Diese habe ich beim Z8 unheimlich gern benutzt, auch wenn sie designtechnisch ein bisschen hässlich ist. Sie macht das Bedienen jedoch fast noch leichter als das Gerät selbst. Zudem bekommt es der Z8 auch hin, Schaum und Kaffee gleichzeitig zuzubereiten – zwei Heizblöcken sei Dank.

Die gelungenen Mitläufer: Jura und die Konkurrenz

Trotz all meiner Meckerei steht es nicht zur Debatte, dass Jura hochwertige Kaffeevollautomaten produziert, die echt was können. Allerdings solltet ihr keine Innovationen erwarten – zumindest nicht zu einem vertretbaren Preis. Siehe Giga 6.

Jura-Geräte setzen keine Maßstäbe, Trends oder Innovationen – sie sind gelungene Mitläufer. Ihre wichtigsten Alleinstellungsmerkmale sind ihr Look, ihre Hochwertigkeit und das Image.

Jura Z8 Arne Espresso

Auf funktioneller Ebene überzeugen sie mit einfacher Bedienbarkeit und einem sinnvollen Einstellungsangebot. Und diese Kombination zieht.

Geht mal mit offenen Augen durch die Stadt und schaut hin, welche Vollautomaten zum Beispiel bei hochwertigen Friseuren, teureren Dienstleistern oder Agenturen herumstehen. Fast immer handelt es sich um ein Jura-Modell.

Das finde ich schon deswegen spannend, weil zum Beispiel der Konkurrent Miele genauso hochnäsig ist, ebenfalls ein super Design bietet und bei den Preisen einen Hauch realistischer ist. Die Funktionalität ist hier ebenfalls hoch. Aber Miele ist nicht dermaßen präsent wie Jura. Meinen Miele Kaffeevollautomat CM 7500 Testbericht habe ich euch gleich mal verlinkt, ein Video vom Test findet ihr dort natürlich auch.

Gleiches gilt für Nivona. Der Konkurrent schlägt exakt in die gleiche Kerbe wie Jura, setzt beim Handel sogar noch stärker auf Exklusivität. Gleichzeitig bieten Geräte wie der Nivona CafeRomatica 769 ein wesentlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dennoch hat Jura die Nase vorn. Das liegt vermutlich daran, dass Nivona das Prinzip Onlinehandel immer noch nicht kapiert hat. Selbst der exklusivste Käufer will nicht immer zum Fachhändler latschen müssen.

Der Sex-Appeal der Schweizer gegenüber Marken wie DeLonghi oder Siemens lässt sich allerdings sehr einfach erklären:

DeLonghi Maestosa Uebersicht Arne

Selbst bei den hochpreisigsten Modellen wie der Innovation DeLonghi Maestosa oder auch dem Siemens EQ9 schwingt immer eine klare Orientierung am preisbewussten Kunden mit. Wer DeLonghi oder Siemens kauft, will dafür ordentlich Leistung kassieren – gern auch über dem Durchschnitt.

Ein Jura Kaffeevollautomat liefert diese Argumente nicht zwingend im gleichen Umfang – er verlässt sich stärker auf den Luxusaspekt. Damit richtet er sich an eine eher geschlossene Zielgruppe, für die Marken wie DeLonghi oder Siemens nicht prestigeträchtig genug sind. Das klingt abwertend, ist aber auf jeden Fall eine Tatsache.

Unterm Strich bin ich weiterhin unentschieden, was ich von Jura halten soll. Darum seit weiterhin ihr gefragt: Was sind für euch die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente bei Jura? Eure Antworten in der Kommentarspalte wandern nach und nach in diesen Ratgeber!

88 Kommentare

    Habe mir Eure Berichte angeschaut und mich vor drei Monaten für eine Jura E60 entschieden. Am Anfang war ich sehr zufrieden mit dem Kauf. Es funktionierte alles wie Ihr beschrieben habt. Der Kaffee schmeckte sehr gut. Wir beschränkten uns meistens auf Latte/Espresso und Milchkaffee. Die Reinigung der Milchaufbereitung ist ziemlich aufwendig aber was sollst haben wir auch jedes mal wie vorgeschrieben nach jeder Zubereitung gemacht. Nach und nach wurde der Milchschaum aber immer schwächer bis kaum vorhanden. Jetzt nach drei Monaten haben wir den gleichen Stand den wir mit unserer alten Saeco Exprelia nach ca. 12 Jahren erreicht hatten. Kaffee noch da, Milchschaum kaum vorhanden.
    Jetzt haben wir die Maschine wieder eingepackt und zurück zur Reparatur geschickt. Mal sehen was dann passiert. Bis jetzt sind wir doch enttäuscht. Leider. Haben uns mehr davon versprochen.

    Antworten
    Arne

    Hallo Hans,
    schade, dass dein Gerät nach so kurzer Zeit so stark nachgelassen hat. Wir führen gerade einen Langzeittest mit unter anderem einem Jura Kaffeevollautomaten durch und sind gespannt, ob wir ähnliche Erfahrungen machen. Lass uns gerne wissen, ob der Kundenservice bzw. die Reparatur das Problem (nachhaltig) lösen konnte! Liebe Grüße, Team Coffeeness

    Antworten

    Ich habe mich riesig auf meine neue Giga 6 gefreut – ich habe lange überlegt, ob ich tatsächlich so viel Geld für diese Maschine ausgeben soll.
    Nachdem das Gerät angekommen ist, kam gleich die Ernüchterung. Gleich nach den ersten 5 Bezügen habe ich eine Kontrolle des „Pad“ durchgeführt – ich hatte zuvor zwei verschiedene Bohnen in den jeweiligen Behälter gefüllt. Am hinteren Ende der Abtropfschale fand sich gleich eine Menge gemahlenes Kaffeepulver (ca. 5 Eßlöffel, die beim Herausziehen in den Schacht vielen). Ich habe daraufhin gleich meinen Verkäufer kontaktiert – dieser verwies mich auf den Jura „Kundenservice“. Nachdem ich die gebührenpflichtige Nummer angerufen habe, versuchte mir die Frau am anderen Ende zu erklären, dass das „normal“ sei. Sie empfahl mir den Kaffee „grob“ oder „mittel“ zu mahlen – das sollte dann ausreichen – und wenn nicht, einfach die Stärke reduzieren… Hallo – das Teil hat 3049€ gekostet – ich kann doch nicht jedes Mal nach 5-8 Zubereitungen den Staubsauger holen, um den Schacht auszusaugen?!
    Völlig verärgert habe ich dann eine Email an Jura geschrieben und gefragt, ob das wirklich sein kann. Nach einer Woche – nichts. Selbst auf Nachfrage nach einer Woche… nichts. Jura steht an 362 Tagen im Jahr zur Verfügung – aber bei mir nicht.
    Ich habe seit 2008 eine Jura J5 – die läuft tadellos. Von der Jura Giga 6 kann ich nur Gigamäßig abraten.

    Habt ihr schon mal ähnliches erlebt? – gibt es leichter mal eine Überfüllung, so dass das Kaffeepulver am hinteren Ende der Abtropschale ausgeworfen wird?
    Ich kann hier leider keine Bilder hochladen, ansonsten würde ich die euch gerne schicken.

    Antworten
    Arne

    Hallo Michael,
    grundsätzlich treffen Kaffeepulver und Trester nicht immer hundertprozentig aufeinander – dass mal etwas daneben geht, ist also grundsätzlich normal, besonders, wenn du eine hohe Kaffeemenge einstellst. Wenn es sehr viel ist bzw. ganze Pucks danebengehen, kann es sein, dass etwas mit der Brühgruppe nicht stimmt. Wir führen aus diesem Grund gerade einen Langzeittest mit Geräten mit fest verbauter Brühgruppe durch um festzustellen, wie fehler- und schimmelanfällig die sind. So oder so war die Reaktion vom Kundenservice nicht ideal. Wir würden dir empfehlen, mal abzuwarten, ob wirklich dauerhaft so viel danebengeht – und im Fall des Falles absolut hartnäckig zu bleiben. Lass uns gerne wissen, wie die Geschichte ausgegangen ist! Liebe Grüße, Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo, schöner Bericht und vieles auf den Punkt gebracht.
    Ich bin Hobbyschrauber und habe in den letzten 10 Jahren so an die 1000 Maschinen verschiedener Hersteller zur Reparatur für Freunde und Bekannte oder zum Weiterverkauf wieder auf Vordermann gebracht. Darunter so an die 300 Jura Maschinen. Die O-Ringe zu wechseln ist Ehrensache bei jeder Maschine. Wenn nicht ein anderer Defekt vorlag, war bei keiner einzigen Jura Maschine, die ich repariert habe in der Brühgruppe oder drumherum Schimmel zu finden!
    Das Gerücht hält sich hartnäckig und wird immer wieder von ein paar Negativierern befeuert.
    Viele Besitzer versuchen häufig trotz hörbarer Defekte immer weiter Getränke zu ziehen, statt eine Werkstatt aufzusuchen. Wenn man sich dann nach drei Wochen doch zum Fachmann traut, ist dann oftmals Schimmel entstanden.
    Jura ist die Meßlatte. In Gastronomiegeräten finden sich die gleichen Bauteile, wie in Haushaltsvollautomaten, da macht Jura keine Unterschiede in der Qualität.
    Gruss aus Kiel

    Antworten
    Arne

    Hallo Gregor,

    danke für deinen Kommentar und die tolle Info :). Das ist natürlich großartig und spricht sehr für Jura-Geräte. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo, meine S95 wird im März 22 Jahre alt! Außer Wartung hatte sie nichts, seit mir ziemlich am Anfang ein findiger Bastler ein Dach über den Trafo gebaut hat.

    Heute belese ich mich, was ich am Besten kaufe, falls mein bestes Stück den Geist mal aufgibt. Da hilft mir diese Seite, danke sehr.

    Natürlich will ich wieder eine Jura wenn es so weit ist, mal sehen wie lange die dann hält..

    Antworten

    Hallo Gregor, vor ca. 3 Wochen hat meine uralt Jura S9 Avantgarde Kaffee und Spülwasser nur noch in die Tresterschale laufen lassen. Daraufhin habe ich mich eingelesen und mir für 30 Euro Dichtungsringe ect gekauft, anschließend einige Stunden in die Zerlegung und Wiederaufbau gesteckt (das Drainageventil war verschmutzt) und jetzt läuft sie wieder 1a. Interessant für mich, kein Schimmel in der Maschine. Da es für diesen Maschinentyp jede Menge Ersatzteile gibt, gehe ich davon aus, dass die S9 mich u.U überleben wird . Schöne Grüße Thomas

    Antworten

    Hallo! Wir haben seit ca.15 Jahren die Jura Impressa F70. Bis heute total zufrieden. Leider hat sie jetzt den Geist aufgegeben & ist laut Jura nicht mehr reparabel. Jetzt Interessiere ich mich für die E 8. Wurde aber von einem Händler darauf hingewiesen, das es eben ein Nachteil ist das die Brüheinheit nicht zu reinigen geht. Bisher war das für mich kein Problem. Wir haben im Büro ein Automat von Bosch & dieser überzeugt mich nicht. Soll ich jetzt nur wegen der Brüheinheit meine Treue zu Jura verlassen & mich dann im Nachhinein ärgern? Wie sind eure Erfahrungen?

    Antworten
    Arne

    Hallo Sven,

    danke für deinen Kommentar. Die festverbaute Brühgruppe ist für uns ein sehr wichtiges Kriterium. Ein alleiniges Kriterium mittlerweile aber nicht mehr. Die Reinigungsfunktion der E8 scheint extrem gut zu sein. Wir würden dir also zu einem Kauf der E8 raten. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Wir haben nur seit mehr als 10 Jahren Jura Vollautomaten. Manchmal kaufe ich teuren Kaffee, wo das kg zw 10 -15 Euro kostet. Es gibt auch billigere Kaffeebohnen zw 5-6 Euro. Bei den billigeren setzt sich schimmel innert 4-7 Tagen in der Schale an, bei den teureren nicht. Wenn man die Schale jeden Tag entleert, dürfte kein Schimmel auftreten, weil er innert 1 Tages so entsteht, dass man das nicht sieht, nur mycelien wachsen und sind für das Auge unsichtbar. Ist mal Schimmel da, dann mit Danclor die Schale reinigen und trocken einsetzen, mind. jeden 2. Tag leeren.

    Antworten

    Nachtrag, meinte das Modell E 8 und E 80 von Jura ist doch fast gleich !

    Antworten

    Jura E80 Modell 2019 Piano Black, gibt es auch ein Modell 2020, und wenn ja was wäre da der Unterschied ? Aktuell bietet Otto das Modell 2019 für 799 zzgl. Versand an. Jura E 80 ist doch fast gleich, Unterschied ?

    Danke für die Mühe

    Antworten

    Ich werde demnächst eine neue Maschine kaufen, da meine alte Jura Impressa J5 nach 11 Jahren den Geißt aufgegeben hat und ich kein Geld für Reparatur ausgeben will. Oder ganz Ehrlich: „ich finde die Moderne Schnicksnack wie LED Displays und apps interessant und will es haben“.

    Es muss eine weiße und modern aussehende Maschine sein. Sonst wirft mich meine Gattin zusammen mit der Maschine raus. Und qualitätsware. Das schmällert die Auswahl beträhtlich.

    „Cecotec Cumbia Power Matic-ccino 8000 Touch Series Bianca“ finde ich sehr schon, und von den Preis her seht attraktiv. Leider kenne ich diese Firma nicht und kann es nirgendswo ausprobieren. Einige der Rezensionen auf Amazon sind auch eher ernüchternd. Einige wehnige weiße Modelle von De’longhi (z.B. Magnifica S), Philips (z.B. EP3243/70) und Krups finde ich optisch nicht so wahnsinnig toll.

    Also ut, es bleiben nur noch Jura und Miele… Ich war gestern bei Miele und bei Jura in Wien um die neue Modelle auszuprobieren.

    Fazit:

    – Miele CM7 modelle sind einfach irre – sowohl optisch als auch von der Ausstattung. Gleich drei getrennte Kaffeebehalter zu haben ist wirklich eine sehr nette Idee. 2200 € ist mir leider zu viel. Und die Aparate sind riesig, eher für ein Büro geeignet.

    – Miele CM 6160/6360 ist sehr hübsch, leise, kann so ziemlich alles was man sich vorstellen kann. Sehr gut verarbeitet, sicher nicht schlechter wie die Jura modelle.

    – Miele C5 gibt es nicht in weiß, daher habe ich es nicht geneuer angeschaut. Sonst schaut es gut aus.

    – Neue Jura E8 hat wahrscheinlich die beste Preis/Leistung in Jura Sortiment. Meine Gattin will es aber nicht, weil ihr die Design nicht gefällt. Warum es bei E8 getrennte „touch“ model gibt und warum es keine E8 touch 2020 gibt ist mir nicht klar. Den großen Unterschied im Geschmack zwischen 2020 Modell und älteren E8 oder J6 kann ich nicht ausmachen.

    – Jura J6 schaut fast gleich aus wie meine alte J5, ist von der Technik auch nicht sehr unterschiedlich bis auf ein Paar nette Details. Bedienung (programierung) ist um die Welte besser. Die J6 kann selbständig Milchgetränke vorbereiten, was J5 nicht könnte. Reinugungsfunktion ist auch besser. Im Vergleich zu neue E8 oder CM6 hat sie ein Paar netter Details besser gelöst aber nix was wirklich „must have“ wäre.

    – Jura S8 ist super, gibt es leider nicht in weiss. Z8 ist mir zu teuer und gibt es auch nicht in weiss.

    – Jura ENA8 ist wirklich sehr gut gelungen, hat aber etwas zu viel Chrome für mein Geschmack. Die Karaffe schaut auf Photos viel besser aus wie im Leben, meine Gattin mag es gar nicht. Steht auch etwas wackelig, soll aber kein Problem sein. Auch bei Media Markt sagt man mir das es darüber keine Beschwerden oder Retours gibt. Von der Qualität ist sonst nichst zu meckern, ist irgendwie wie eine verkleinerte J6.

    Nun, damit bleiben bei mir nur noch Miele CM6 und Jura J6 im Rennen. J6 ist teuerer und größer (allerdings gibt es da die neue E8 und Ena 8, die sind billiger und liefern genau so gute Kafffee),

    Die Frage ist also „welche giebt bessere Kaffee?“

    Und da komt jetzt was ganz dämliches: sowohl bei Miele als auch bei Jura hatten die gerade relativ sauere „Crema“ Kaffee drinnen und nicht eine feine Espresso Kaffee. Und meiner Meinung nach nicht besonders gut eingestellt. Also hat mich jetzt keine davon wirklich umgehauen. Echt Schade, die können beide sicher viel bessere Kaffee liefern als das was ich ausprobiert habe.

    Einige Eindrücke trotzdemm:
    – Ich fand den Geruch von Espresso bei Jura wesentlich besser (kann aber auch am Kaffee liegen).
    – Die Milchschaum ist meiner Meinung nach bei Jura deutlich feiner. Ist aber bei Miele auch gut. Kann natürlich wiederum am Milch liegen.
    – Wartefunktion bei Kaffee Latte gibt es anscheinend nur bei Jura. Ist für mich „nice to have“.
    – Reinigen von der Brühgruppe bei Miele ist kein Problem. Es ist nicht so das dort jetzt eine Unmenge Kaffee pickt die mir die ganze Köche schmutzig machen würde.

    Alles im Allem würde ich sagen das Jura doch einen Spür bessere Kaffee liefert. Die Unterschiede zwischen E8, J6 und CM6 sind aber ziemlich gering, wie es bei guten Espresso Kaffee und guten justierung wäre bleibt vorerst ein Rätsel. (ENA8 ist auch ganz toll, nur kleiner.).

    Optisch finde ich CM6 sogar schöner als J6, von Verarbeitungsqualität sind diese Machinen alle ziemlich nahe zu einander. CM6 ist deutlich kleiner, dies taugt mir auch.

    Wie soll man sich da noch entscheiden? („First worlds problem“ so zu sagen…) Leider ist noch niemand auf die Idee gekommen die neue E8, die neue CM6169/6360 und J6 ausführlich gegeneinander zu testen (mit gleichen Kaffee, justiert so gut wie es halt geht) und zu sagen ob die eine oder die andere am Ende eine spürbar bessere Kaffee liefert. (Hint: macht es bitte!)

    Also bleibt es bei Bauchgefüh. Ich finde die CM6 schöner und hätte nix dagegen ein Paar hundert € wehniger zu zahlen. Meine Gattin findet J6 schöner und sagt das sie es nächste 10-20 Jahre nutzen will und das ihr die Aufpreis egal ist. Nach demokratischen Pronzipien „Eine Frau eine Stimme“, wird es am Ende wohl doch die J6 sein. 🙂

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    Ich stehe vor demselben Dilemma. Weiße bezahlbare Maschine und/oder gutes Aroma. Geht nicht Beides? Also Z6 in weiß zum Preis von J6? Wie weit liegt denn der Geschmack von J8 und Z6 auseinander? Und schmeckt Z8 noch besser als Z6?

    Antworten

    Ich habe vor kurzem mit eine Dame von der Jura online-Hilfe geredet. (Sehr empfehlenswert, übrigens – so gute Support sieth man selten. )

    Sie meinte das die neueste E8 und S8 eine verbesserte Mahlwerk und Milchdüse haben gegenüber alten modellen und auch gegenüber J6 die mir von Design her am besten gefählt. Bezüglich Ena 8 meinte sie das diese kleine Maschine ausgezeichnet funktioniert und nur eine kleine Manko hat: etwas wackelige Wasserkaraffe, die nur von Unten befestigt ist.

    Frage: hat einer von Euch schon erfahrung damit?

    1) Schmeckt die Kaffee aus der E8/S8 2020 Modellen tatsächlich besser als aus der Vorgengermodelle, bzw. J6?
    2) Hat eine Ena 8 Maschine die übliche Langlebigkeit von Jura (>10 Jahre, >20k Kaffee) oder wird die früher Kaputt? Ist diese Karaffenbefestigung ein Problem oder nur gewöhnungsbedurftig?

    Schmeckt die Kaffee die eine Jura von der 1000-1500€ Klasse zubereitet (z.B. durch PEP) wirklich besser als z.b. eine aus Miele CM6 Reihe oder geht es bei diese Preisklasse nur noch um Design und Bequemlichkeit?

    Antworten

    Hallo Denis,

    wir haben die ENA 8 seit ca. 6 Monaten, sie ist meines Wissens auch noch nicht 10 Jahre auf dem Markt, aber ich kann nur positives berichten. Super Kaffee, super Milchschaum, einigermaßen leise, pflegeleicht und leicht zu bedienen. Der ideale Vollautomat für eine Familie mit nur wenig Kaffeetrinkern.
    Zum Thema Wasserkaraffe. Ganz ehrlich, vor Deinem Kommentar bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass das Ding wackelig befestigt sein könnte. Die Karaffe steht vielleicht nicht so fest wie bei anderen Kaffeeautomaten, aber im Betrieb ist mir noch nichts negativ aufgefallen. Kein Wackeln oder Virbieren, leicht zu entnehmen und einzusetzen. Ich denke, um wirklich einen Wackel-Effekt zu erzielen, musst die die Maschine schon durchschütteln oder ständig woanders hinstellen. Beides ist wohl eher selten der Fall.
    Fazit, wir sind echt zufrieden. Wir hatten vorher so eine DeLonghi und für mich liegen zwischen der und der ENA 8 einfach Welten.

    Nebenbei und da bei Jura immer an Schnösel gedacht wird, denen es ums Prestige geht. Mag ja sein, dass man bei Jura immer in diese Richtung denkt, aber wen interessierts. Uns war es wichtig, eine kleine Maschine zu bekommen die guten Kaffee, Milchzeug und Espresso macht. Und genau DAS macht das Teil.

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    Hallo, haben seit 16 Jahren eine Jura Impressa F50, funktioniert super, hatten noch nie Probleme mit Schimmel, vor 5 Jahren Maschine komplett zerlegt und neue Dichtungen reingebaut….einfach toll. Die herausnehmbare brühgruppe bei anderen Herstellern ,war für mich noch nie eine Option, da die Jura super reinigt. Wollte ja was pflegeleichtes. Jetzt funktioniert leider der Drehregler für die ml Menge nur noch wenn er mag . Was mich mittlerweile nervt….ich möchte einen Vollautomaten mit One Touch Bedienung. Fertiger Latte oder Cappuccino ohne dass ich die Tasse/Glas umstellen muss. Was ist da eure Empfehlung ?
    Lg Birgit

    Antworten
    Arne

    Hallo Birgit,

    danke für deinen Kommentar. In welcher Preisregion möchtest du den KVA? Welche Kaffeegetränke bezieht ihr hautpsächlich? Ist ein Feature besonders wichtig (Zwei Bohnenkammern, Kannenfunktion etc.)? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich habe auch eine Z8 von 2016.
    Bin aber eher enttäuscht von der Maschine. Viel zu laut und ständig und ständig muss ich sie zu Reparatur bringen weil kein Milch kommt sondern nur Dampf. Jetzt hat mir aber mein Verkäufer gesagt das die Z8 verbessert wurde. Also 2018 Modell. Stimmt das?
    Ich will mir eine neue Maschine zulegen bin mir aber nicht sicher welche ich nehmen soll.
    Zur Auswahl käme wieder die Z8 die angeblich verbessert wurde.
    Das Top Modell von Delonghi oder die Siemens EQ 9
    Am wichtigsten ist mir das sie nicht zu laut ist und da soll die Siemens die beste sein.
    Was mir natürlich auch wichtig ist ist der Milch Schaum und da soll ja die Delonghi die Nase vorn haben.
    Dann kommt natürlich noch der Geschmack und da soll die Jura die beste sein
    Was für ein Mahlwerk hat eigentlich die Z8?
    Und ist die neue Z8 laut oder lauter im Vergleich zu Siemens?

    Antworten
    Arne

    Hallo Aleksandar,

    danke für deinen Kommentar. Das Modell, welches wir getestet haben, macht großartige Kaffeegetränke und das Mahlwerk ist nicht laut. Im Vergleich ist der EQ.9 immer noch leiser, aber das Mahlwerk von Siemens ist auch kaum zu toppen, was Lautstärke angeht. Wir haben ausführliche Tests zu allen Kaffeevollautomaten. So kannst du dir ein besseres Bild machen:

    – Jura Z8: https://www.coffeeness.de/jura-z8-test/
    – DeLonghi Maestosa: https://www.coffeeness.de/delonghi-maestosa-test/
    – Siemens EQ.9: https://www.coffeeness.de/siemens-eq9-test/

    Ein Blick wäre sicher auch der neue PrimaDonna Soul von DeLonghi wert: https://www.coffeeness.de/delonghi-primadonna-soul-test/. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Moin und vielen Dank für diesen klasse Bericht.
    Wir besitzen seit jetzt 11 Jahren eine Impressa S9 und sind rundum zu frieden.
    Einer der wesentlichen Gründe der Entscheidung für Jura war der, der von euch kritisiert wird. Wir brauchen uns nicht um den Ein- und Ausbau zur Reinigung der Brühgruppe kümmern.
    Die Maschine soll leckere, vielfältige Kaffeespezialitäten machen, ansonsten möchte ich mich nicht um das Gerät kümmern müssen.
    Das sind für uns die wichtigsten Kaufkriterien.
    Danke des einzigen Kritikpunktes bzgl. der Brühgruppe steht aufgrund des geplanten Ersatz der S9 für uns fest, es wird definitiv wieder eine Jura der S-Klasse.
    Beste Grüße Mathias Raimann

    Antworten
    Arne

    Hallo Mathias, vielen Dank für deinen Kommentar. Wir sind einfach aufgrund der Hygiene Fans einer herausnehmbaren Brühgruppe. Durch die erweiterten Reinigungsprogramme erhöht sich der Wasserverbrauch und somit muss man öfter entkalken. Das sind alles Kosten, die mit einer nicht fest verbauten Brühgruppe nicht anfallen würden. Dennoch ist es natürlich völlig in Ordnung sich trotzdem für eine Jura zu entscheiden, wenn man mit diesen Kosten konform geht und die Maschine ca. einmal im Jahr zur Wartung gibt. Weiterhin viel Freude und liebe Grüße von deinem Team Coffeeness.

    Antworten

    Hallo Team Coffeeness
    Wir haben seit 4 Jahren eine Jura E80 und sind sehr zufrieden.
    Das mit dem erhöhten Wasserverbrauch kann ich nicht bestätigen.Jeder Vollautomat egal welcher Marke spült beim ein und ausschalten die Leitungen durch.Und ein Reinigungsprogramm gibt es auch überall.Für die Reinigung benötigt sie etwa einen guten halben Liter Wasser. Wenn ich eine herausnehmbare Brühgruppe von Hand spüle kommen da schnell ein paar Liter zusammen und die Temperatur von 80 Grad habe ich auch nicht. Und da wir unsere Maschine mit Wasserfilter fahren brauchten wir noch nie entkalken.
    Gruß Holgi

    Antworten

    Nach dem Entkalken schmeckt der Kaffee nicht gut,seifig?
    Habe alles nach Vorschrift gemacht.
    Danke für einen Tipp

    Antworten
    Arne

    Hallo G. Güntert,

    danke für deinen Kommentar. Nach dem Entkalken immer ein paar mal Kaffee rauslassen und gut durchspülen, dann schmeckts wieder gut. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hast du im Wasserbehälter die Patrone drin, dann die bitte vor der Reinigung rausnehmen, danach hatten wir keine Probleme mehr.

    Zur Brühgruppe:
    unsere hat nach 12 Jahren auch Wasser in die Schale gedrückt, nach einem neuen Dichtsatz aus eBay läuft sie wieder wie am ersten Tag.
    Bei YouTube gibt es super Videos zur Demontage.
    Und absolut sauber von innen, kein Schimmel und nur sehr sehr wenig Kaffepulver.

    Antworten

    Hallo Arne!

    Bei der Jura A1 nimmt man offensichtlich den Wassertank nach oben hin weg. Wie viel Platz brauch ich denn oberhalb der Maschine, dass ich das auch machen kann? Wir haben nur Platz unter den Küchenhochschränken, deshalb die Frage.

    LG Manfred

    Antworten
    Arne

    Hallo Manfred,

    danke für deinen Kommentar. Die Frage können wir leider nicht beantworten, da wir den A1 nicht hier haben. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Habe die A1 vor einer Woche gekauft und sie steht unter den Küchenoberschränken …kein Problem..ca 4-5 Zentimeter anhaben reicht LG Detlef Brüsseler

    Antworten

    Meine Jura Impressa Scala hat jetzt nach 22 Jahren den Geist aufgegeben (Nach Kurzschluss verschmort). Meine zweite Jura F90 hält nun auch schon 14 Jahre und hat über 31.000 Tassen ausgespuckt. Erneuert wurde mittlerweile das Mahlwerk und die Brühgruppe. Wenn man einigermaßen handwerklich begabt ist, kann man alle Teile selbst austauschen. Ich bin von Jura-Geräten jedenfalls begeistert!

    Antworten

    Hallo zusammen

    Ich habe bei Coffeness immer wieder mal Testberichte gelesen, vielen Dank für die tolle Arbeit!

    Ich besitze seit über einem halben Jahr eine Jura Z8 und möchte kurz meine Erfahrungen teilen. Aus folgenden Gründen habe ich mich für die Maschine entschieden. Kurz gesagt, ich würde sie wieder kaufen.

    1. Top Kaffee:
    Ich trinke oft einen „Lungo“ und hier lohnen sich die zwei Heizkreise: Die Maschine macht mit dem ersten Heizkreis einen Espresso und schiebt mit dem zweiten Heizkreis einfach heisses Wasser nach (Jura Nennt den Kaffee „Barista“). Dadurch werden weniger ungewollte Stoffe aus dem Kaffepulver herausgeschwemmt und ich empfinde den Geschmack als „runder“ gegenüber einem normalen „langen“ Kaffee,
    Der Espresso finde ich erstklassig, wenn man ein bisschen mit unterschiedlichen Bohnen experimentiert. Ich hatte vorher lange Zeit mehrere Nespresso Maschinen, da ist der Espresso aus diesem Vollautomaten klar besser. Teilweise hält er auch mit Siebträger-Espressos mit.
    Dies ist sicher auch dem Umstand geschuldet, dass die Maschine etwa mit der doppelten Menge Kaffepulver umgehen kann (ca. 14-16g) als überhaupt in einer Kapsel Platz finden.

    2. Einfache Milchsystem-Reinigung:
    Achtung: Das gilt nur für die Z Serie soviel ich weiss. Die anderen Serien sind da etwas umständlicher, da das System in zwei Schritten gespült werden muss. Also einmal mit Reinigungsmittel und einmal mit Frischwasser. Die Z Serie spült einfach mit Frischwasser aus dem Wassertank.

    3. Keine Milchtank-Pflicht
    Man kann natürlich einen Milchbehälter verwenden (es gibt da einen schicken von Jura, der aber nicht ganz dicht ist :-), man muss aber nicht.

    4. Viele Einstellmöglichkeiten
    Zugegeben, das App ist mehr Spielerei und stiftet wohl erst einen mehwert, wenn die Maschine in einem Büro oder einem Haushalt steht. Dann kann nämlich jeder „User“ seine eigenen Produktparameter festlegen. Ich finde, die Auswahl und die Konfigurationsmöglichkeiten auf dem Touchscreen an der Maschine sind schon enorm. Für den Preis hätte ich aber ein etwas reaktionsschnelleres System/Display gewünscht (sorry der IT-ler in mir drückt da durch)

    Was man allerdings verbessern könnte:

    1. Vorsicht beim Unterhalt
    Wenn man genau der Anleitung folgt, dann kommen doch einiges an Zusatzkosten auf den Benutzer zu. Die Filterkartusche ist ein Witz, die hat nur etwa zwei Wochen gehalten. Wir haben sehr weiches Wasser, offenbar wird das nicht berücksichtigt und die Kartusche wird aus „hygienischen gründen“ relativ früh ersetzt. Bei eingesetztem Filter, deaktiviert die Maschine das Entkalkungsintervall. Abhängig vom Härtegrad des Wassers wird aber wohl teurer, ständig diese Kartuschen zu ersetzen, als die Maschine regelmässig zu entkalken. Ausserdem generiert das weniger Abfall.

    Anfangs habe ich das Milchsystem schön brav jeden Tag mit dem passenden Jura-Mittelchen gespült. Es wird auch empfohlen, die Teile des Milchschäumers täglich zu zerlegen und unter fliessend Wasser zu spülen. Ehrlich gesagt: Ich mache das nicht mehr. Ich lasse nach dem Cappucchino- oder Lattebezug einfach das Reinigungsprogramm mit Wasser durchlaufen (spült auch den Silikonschlauch). Ab und zu, vielleicht einmal pro Woche zerlege ich das Milchsystem und lege es in heisses Wasser ein mit etwas Zugabe des Milchrückstand-Entferners. Das System ist noch immer blitzsauber!

    Das Maschinenreinigungs- und Entkalkungsprogramme sollte man aber durchlaufen lassen, wenn die Maschine danach verlangt. Da man bei der Jura eben nicht ins Innere der Maschine schauen kann, sollten irgendwelche Diskussion über die Gewährleistung vermieden werden. Für mich scheinen diese Intervalle sinnvoll gewählt worden zu sein.

    2. Lüfter
    Wie teilweise in Foren beschrieben, nerven sich die Leute über den relativ lauten Lüfter. Gemäss meiner Recherche dient dieser nicht etwa zur Kühlung sondern soll Feuchtigkeit im Geräteinnern vermeiden. Hier hätte Jura wirklich ein etwas dezenteres Lüftermodell einsetzen können, das Ding macht schon etwas Lärm. Der Lüfter dreht aber nur bei Bedarf uns fährt nach einer gewissen Zeit wieder herunter.

    3. Decaf Schacht
    Die Öffnung für bereits gemahlenen Kaffee ist ja standard. Was mich nervt ist: Nach dem Einfüllen des Pulvers sollte möglichst rasch ein Bezug gewählt werden. Wenn zulange gewartet wird (ca 1min) dann schmeisst die Maschine das Pulver einfach unten auf die Ablage über dem Restwasserbehälter und nein, eben nicht in den Kaffeesatzbehälter. Die hälfte des Pulvers landet dann jeweils ganz hinten in der Maschine; viel Spass beim Putzen (Stirnlampe von Vorteil)!

    4. Preis
    Vermutlich ist diese Maschine schon eher zu teuer. Für den Preis hätte ich mir noch mehr Metall statt Plastik beispielsweise an den Seitenteilen gewünscht. Über die Jahre werden wir sehen, ob die Jura hier das Qualitätsversprechen einlösen kann…

    Antworten
    Arne

    Hallo Martin,

    vielen lieben Dank für deinen Bericht über den Jura Z8!! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Moin Arne,

    gibt es auch Infos zu den S-Modellen ? z.B. die S80 ?

    Gruss
    Fadih

    Antworten
    Arne

    Hallo Fadih,

    danke für deinen Kommentar. Leider nicht, diese haben wir nicht getestet. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Moin,

    ich überlege mir ob eine Melitta Purista oder eine Jura D4, da ich/wir kein Milchschaumsystem benötigen. Ich habe mir jetzt deinen Bericht hier oben durchgelesen, was würdest du sagen, lohnen sich die 200 bis 250 Euronen mehr nur wegen der Optik? Oder macht die Jura D4 besseren geschmacklich gesehenen Kaffee/Espresso?

    Grüßen

    Antworten
    Arne

    Hallo Siegel,

    danke für deinen Kommentar. Wir bezweifeln stark, dass sich dieser Aufpreis lohnt. Also würden zum Purista greifen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich kann nur meine Erfahrung teilen: Unser erster KVA war eine Jura, die hat 12 Jahre gehalten. Die Melitta (für damals ~1000.- Euro) die wir zwischenzeitlich hatten, knapp über 2 Jahre. Wahrscheinlich war die Brüheinheit im Eimer. Konnte uns aber keiner genau sagen, dafür hätte sie zu unseren Kosten eingeschickt werden müssen (250 Euro!). Keine Garantie mehr, keine Kulanz von Melitta. Zu den 250.- Euro wären dann die Reparaturkosten gekommen, nach Feststellung des Schadens! Irre… Das war dann jedenfalls unser erstes und letztes Gerät von Melitta…

    Grüße.

    Antworten

    Langlebigkeit von Jura Geräten kann ich auch bestätigen. Meine J5 hat „nur“ 11 Jahre und etwa 20.000 Kaffees geliefert bevor sie den Geist aufgegeben hat.

    Jura Service hätte es wahrscheinlich wiederbeleben können damit es noch weitere 5 oder 10 Jahre läuft, was allerdings auch nicht zu wehnig kosten würde. Und mir gefallen die neuere Modelle mit schönen Displays und mobile App. .-)

    Antworten

    Dem kann ich mich nur anschliessen. Haben auch sehr negative Erfahrung gemacht mit Melitta. Diese jedoch in Bezug auf den Melitta Caffeo Barista TSP. Das erste Gerät musste nach zwei Monaten komplett ersetzt werden. Danach hatten wir nach 2,5 Jahren die erste Reparatur für 250 Euro (Brühgruppe und diverses anderes). Nach weiteren rund 2,5 Jahren der nächste Totalausfall. Diesmal soll es der Antrieb und die Elektronik sein. Kostenvoranschlag wieder 250 Euro (von Melitta direkt). Würde diese Marke wirklich niemandem mehr empfehlen. Haben im Haushalt auch noch eine De’Longhi Magnifica S. Läuft seit 5 Jahren durch ohne da geringste Problem bei gleichem Durchsatz…

    Antworten

    Also ich bin mal auf die Suche gegangen nach einem neuen KVA und hierüber auf die Seite gestossen. Danke für die ehrlichen Beschreibungen und Tests. Erst muss ich mal schauen, was der Markt so hergibt. Und das ich dafür die nötige Zeit habe, liegt daran, dass meine Jura Impressa E40 runde 16-18 Jahre alt ist und nach wie vor täglich zwischen 2 und 6 Tassen Kaffee ausgibt. Ich habe zwar bereits die eine oder andere Reparatur durchführen müssen jedoch reduzierten sich diese auf Verschleißteile wie z.B. Kolbenringe. Ich suche demnach wieder eine Jura, nur eine die auch ein paar Spezialitäten kann. Da ich absolute Top Erfahrung mit dieser Marke über Jahre sammeln konnte, suche ich dort natürlich zuerst. Und zum Schluß möchte ich noch erwähnen, dass ich im Hobbyraum noch eine etwa gleichaltrige Saeco für Geburtstage etc. stehen habe. Warten und säubern mach ich selbst. Kaffeesorte und Wasser ist gleich. Der Kaffee in der Tasse ist jedoch bei genau gleichen Konditionen geschmacklich bei der Jura um Welten besser. Meine persönlichen Erfahrungen… ….und ja das ausbauen der Brühgruppe hat mich auch schon hier und da genervt aber insgesamt kaufe ich sehr wahrscheinlich wieder eine Jura, weil sie mich trotz dieses kleinen Nachteils über Jahre absolut treu und mit gutem Kaffee begleitet hat und immer noch begleitet!

    Antworten

    Hey Arne,

    Nachtrag…. der Fehlerteufel war unterwegs! Die angepeilte neue Maschine wird eine Z8 (nicht E8)….
    LG Birgit

    Antworten

    Hallo Arne,
    Ich habe gerade mit sehr viel Interesse deinen Modell-Vergleichsbericht gelesen!
    Ich bin ein unbedingter Fan der Jura-Kaffeevollautomaten.
    1998 (!) haben wir unsere erste Jura-Maschine, eine Impressa 95 gekauft. Sie läuft heute noch einwandfrei inklusive einem hervorragendem Latte macchiato-Ergebnis (allerdings muss man nach der Zubereitung des Milchschaums die Tasse noch händisch unter den Kaffeeauslauf schieben und den Kaffee extra anwählen). Aber das stört unsere Tochter, der wir die Maschine ,vererbt‘ haben überhaupt nicht. Und wo findet man sonst schon in einer Studentenwohnung einen Jura-Automaten ;-)….
    Wir selbst besitzen seit vielen, vielen Jahren jetzt eine Impressa Z7. Und die läuft ebenfalls ohne Probleme mit unverändert guten Ergebnissen.
    Den Werksservice (Inspektion) haben wir für die alte Maschine vielleicht dreimal und für die neuere erst einmal in Anspruch genommen. Die Techniker hatten bisher in puncto Reinlichkeit im Innenleben der Maschinen auch nie etwas auszusetzen.
    Trotzdem liebäugel ich nun mit einer E8, und die Z7 werden wir dann wohl weiter reichen. Am Ende muss die alte Impressa 95 ein neues Zuhause finden und das finde ich richtig schade….
    Für mich gibt es aus meinen Erfahrungen heraus immer wieder eine eindeutige Kaufempfehlung für die Marke Jura !!! …
    LG Birgit

    Antworten
    Arne

    Hallo Birgit,

    danke für einen Kommentar und deinen Bericht :). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Jeder, der eine ehrliche (keine 3 Tages) Erfahrung dieser Maschine lesen möchte um seine Kaufentscheidung zu erleichtern sollte sich diese Rezension durchlesen. Wer hohe Folgekosten scheut, sollte sich definitiv keine Jura kaufen. Wir besitzen die Maschine seit einen Monat und paar Tage, gekauft bei Media M. für 929€ und 5 Jahre Plus Garantie.

    Warum wir uns eine Jura geholt haben? Weil wir auf einen Milchbehälter aufgrund der Reinigung verzichten wollten.

    Geschmacklich ist der Kaffee sehr gut, doch leider tun das Saeco und Delonghi mindestens genau so gut (Saeco Picobarista Deluxe, Delonghi Primadonna Evo bei gleichen Kaffebohnen) und bieten einfach mehr für Ihr Geld.

    Milchgetränke sind, wenn die Milch direkt aus dem Kühlschrank kommt eher lauwarm trotz heißeste Einstellung. Der Milchschaum großporig und gering sowie nicht einstellbar! Da hier die normale Feinschaumdüse mitgeliefert wird und nicht mehr die Profifeinschaumdüse.

    Der Ristretto ist zu wässrig (da wir auf diesen sehr viel Wert gelegt haben, wurden wir hier auf ganzer Linie enttäuscht).

    Die Lautstärke ist für mich genau so laut, wie die oben genannten Konkurrenzgeräte.

    Wer meint, dass der separate Kaffeeauslauf für Milchgetränke so toll ist, da sich dann bei einem Espresso keine Milchreste befinden – sollte mal bei der Konkurrenz unter den Auslauf schauen. Diese sind, auch wenn die Milch in der Mitte mit raus kommt, trotzdem getrennt vom Kaffeeauslauf. Hier bildet sich (beispielsweise Philips 5000, Saeco Picobarista Deluxe, Delonghi Primadonna Evo S) keine Milchreste bei anderen Kaffeespezialitäten.

    Der mitgelieferte Filter ist bei Härtegrad 3 nach 2 Wochen flöten gegangen. Um zu sparen, stiegen wir auf Entkalkung um und müssen nun alle 2 Wochen Entkalken mit 3 Entkalkungstabletten bei 500ml pro Vorgang. Eine Reinigungstablette ist alle 10-12 Tage notwendig. Dazu kommt noch die tägliche Pflege (Restwasserschale + Kaffeesatzbehälter leeren und durchwischen, Feinschaumdüse zerlegen und reinigen).

    Das Milchsystem täglich zu reinigen mit dem Mittel nach Benutzung ist die größte Verschwendung, wir reinigen die jeden Sonntag, da wir am Tag 1-2 Milchgetränke zubereiten und zerlegen hierfür aber jeden Abend die Feinschaumdüse und reinigen diese unter warmen Wasser. Verbrauch nach einem Monat 100ML Milchsystemreiniger. Die Reinigung ist für meine Bedürfnisse zu aufwendig, mit dem täglichen demontieren des Milchsystems – da wäre der Milchbehälter bei der Konkurrenz wohl doch nicht so aufwendig gewesen.

    Der Wasserverbrauch ist extrem, geschuldet des automatischen Spülvorgang nach jedem Kaffee sobald die Maschine sich abschaltet. Wir haben hier 15 Minuten angesetzt, da wir uns vor hohen Stromkosten bei 9h aktiv sein scheuen.

    Das bei dem neueren Modell die Profi Feinschaumdüse nicht dabei ist sondern die normale (die großporig Schaum erzeugt) sowie das Smart Connect nicht mit dabei gelegt ist (25€ Aufpreis, soll wohl die Wassermenge Einstellen können) finde ich bei dem Preis ein Nogo.

    Hätte ich zuvor geahnt, dass die Maschine bei einem zwei Personen Haushalt, ca. 5 normale Kaffee (und vllt 2-3 Milchgetränke am Tag) ohne Gäste so teuer wird, hätte ich niemals diese Maschine geholt. Wir wurden wahrscheinlich einfach schlecht Beraten, 8 Kaffee am Tag seien wohl nach der Reklamation für „Gastronomiegeräte“, die Jura Beraterin im Markt trinkt ja nur höchstens zwei Kaffee am Tag. Wer zwei Kaffee am Tag trinkt, sollte sich eine Kaffeepadmaschine beim Discounter holen.

    Daher würde ich jeden, der nicht das nötige Kleingeld hat für Tabletten (70€ im Kombipack – hält bei uns wohl nur ein halbes Jahr) und die Zeit der täglichen Pflege hat – die Jura niemals weiterempfehlen.

    Antworten

    Ich vergas noch zu erwähnen: Der Schlauch ist einem Milchbehälter nicht vorzuziehen. Denn nach dem Eintunken in die Milchtüte, sieht der Schlauch wirklich unappetitlich aus und baumelt immer neben der Maschine. Hierfür haben wir uns extra das Jura Glas gekauft. Das macht es etwas hygienischer von außen – aber der schlauch baumelt trotzdem neben der Maschine und kleinere Milchreste tropfen aus dem Schlauch heraus.

    Antworten

    Hi!

    Dafür gibt es die Erfindung „Tropf-Becher“. Also beliebigen hochwandigen Becher oder Latteglas.
    Steelt man vorm Spülgang untrr die Düse und das Schlauchende mit rein.

    Finde den Schlauch für daheim super. Rein direkt in den Tetrapak ist das Hygienischste, was man privat machen kann. Wenn der Tetrapak nach ner Kaffeerunde wieder in den Kühlschrank kommt, bevor es zu warm wird für Frischmilch.
    ( Steht bei uns nebeneinander, KVA und Kühli 🙂

    Nach Bezug Reinigung. Melitta nennt es EasyClean, liefert gleich auch die Dusche für den Milchschlauch am Ende, wenn man ihn in den Spülbecher mit rein hängt. Ein Wisch mit sauberem Spülituch tut es auch.

    Habe Melitta Caffeo CI, liefert eine feine Bürste mit Edelstahlkern mit, die für das Innere des Milchschlauchs funktioniert. Genial. Von zwei Seiten vorsichtig mit Spüli getränkt 2-3x reingeschoben – damit auf der ganzen Länge mechanisch gereinigt. Was anderes nutzt bei Milch auf Dauer nicht. Spülmaschinentauglich sind die Teile des Milchsystems auch. Bei Jura auch?

    Ich nutze seit 5 Jahren keinen Milchweg-Reiniger. Flacher Löffel Spülmaschinenpulver in warmes Wasser. 1/4min. Umrühren. Das löst sich nicht ganz auf. Einfach den Schlauch nicht bis zum Boden des Gefäßes mit der Spüllösung hängen lassen. Dann saugt er auch die Pulverkörnchen nicht an, die sich nicht auflösen wollten.
    Lieber 1/4L mehr Spülmittelbrühe machen deshalb. Das Klarspülen macht Melitta gründlich, das spült alle Spülmittelreste trotz des darin enthaltenen Konsistenzbildners (Zähigkeit erhöhen) weg. Von außen Spülilappen. Fertig für dast 0€.

    Sonstige Erfahrung mit inneren Werten:
    miese fetthungrige tropfende Brühgruppe, recht hoher innerer Verschleiß an Entlastungsventil, dessen Dampf das Gehäuse daneben spröde und rissig gemacht hat, 8a, Gehäuse nicht durchdacht, Kaffeenebel bildet flüssigkeitsführende Schichten, Pfützen unter der Maschine. Hm.

    Nasser Trester, die entnehmbaren Brühgruppen haben keine Kraft zum Presssen wie der Jura-Schraubstock.
    Wenn man in etwa die Wartung von innen wie vorgeschlagen machen lässt oder selber macht, ist Jura da sicher ungeschlagen. Und soweit man hört wartungsfreundlich.

    Damit hat Melitta kein Espresso wie bei Barista-Sieb-Handbetrieb, trotzdem: superleckerer Kaffee, Wirbel-Umspülung im Kolben. Schmeckt mir besser als unter Hochdruck durchgedrückt. Gewohnheit vielleicht.

    Gruß!

    AndiSho

    Antworten

    Ein Teelöffel Pulver auf 1/4 Liter Wasser hört sich viel an (vgl. mit der Wassermenge in der Spülmaschine). Vielleicht löst sich das Pulver nicht ganz auf weil die Lösung gesättigt ist? Ich würde mal so wenig nehmen, dass es sich komplett auflöst und schauen, ob die Wirkung ausreicht.

    Antworten

    Wenn man keine Ahnung hat….

    Antworten

    Vielen Dank für die gute Beratung, die Euer Blog bietet. Ich habe ebenfalls lange Zeit eine Abneigung gegen Jura Maschinen gehabt, habe diese aber durch Eure Arbeit überwunden und final eine Jura D4 gekauft, mit der ich sehr zufrieden bin. Vielen Dank auch für den Tipp zu Happy Coffee Chiapas, der ist wirklich top.

    Antworten
    Arne

    Hallo Dwight,

    danke für deinen Kommentar und dein Lob! 🙂 Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hans-Josef 8.12.2019

    Hallo Arne,
    zunächst Danke für Deine ausführlichen Tests. Habe einen Jura E8 gekauft.
    Nun wollte ich wissen, ob es einen Jura-Kaffeevollautomaten gibt bei dem man den Namen von Familienmitgliedern mit der gewünschten Einstellung programmieren kann?

    Schöne Grüße Hans-Josef

    Antworten
    Arne

    Hallo Hans-Josef,

    danke für deinen Kommentar. Das wissen wir leider nicht. Haben das bisher bei noch keinem Jura-Automaten gesehen. Evlt. weiß jemand aus der Community Bescheid? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ja bei der Z6 kann man Namen vergeben!

    Antworten

    Hi,

    ich bin neu in der Kaffeszene, aber ich stehe total auf einen guten Latte Macchiato und der Espresso soll exzellent sein. Ich möchte aber nicht ständig den Milchbehälter reinigen. Der E8 war deshalb genau mein Liebling. Nur das mit der Brüheinheit und aus Google gelesene Schimmel hat mich wirklich abgeschreckt. Diese jährliche Inspektion ist ziemlich teuer, sodass ich nach 5 Jahren ein neues Gerät kaufen könnte durch das Geld. Ob da der Philips 5000 5335 für die Hälfte des Kaufpreises die bessere Wahl ist? Denn die Reinigung des LatteGo ist keine Rede Wert?

    Antworten

    Hallo Arne,
    ich habe seit etwa 2 Wochen die Giga 5 und finde das Gerät wirklich klasse. Es hat, entgegen der Darstellung im Überblick, durchaus das P.E.P. Verfahren.
    Über einen Giga 5 Test von Euch würde ich mich sehr freuen.
    Weiterhin viel Spaß bei Eurem Kaffeeblock.
    Viele Grüße,
    Dirk

    Antworten
    Arne

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir nehmen die mal auf unsere Testliste auf, können aber noch nicht genau sagen, wann der Test kommt. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Ihr liebe,
    ich habe schon seid CA. 10 Jahre eine Jura IMPRESSA F8.
    Ich habe sie mir bei Medimax als Ausstellung stück gekaut. Kurz vor ablauf der Garanti ist das Display kaputt gegangen, kein problem einfach in den Kartong von Jura gesteckt und zu Jura geschickt. Nach CA. 10 Tagen war sie voll gereinigt wieder bei mir.
    Jetzt werden einige sagen was mache ich wenn ich keinen Kartong mehr habe, das war genau mein problem, ich habe bei Jura angerufen und die haben mir umgehend einen neuen Karton zu geschickt.

    Und jetzt zur F8, wie gesagt habe ich die Maschiene schon seid CA. 10 Jahren. Sie läuft einbandfrei ob wohl ich sie Täglisch mit 4-10 Tassen im einsatz habe.
    Die reinigung ist auch leicht, ich Stelle alle abmachbare Teile in die Spühlmaschiene bis auf den Milch schlauch. Und dann reinigung ’s Tabletten für das Mahlwerk, im Wassertank habe ich einen Filter der entweder nach 3 Monaten oder 30 Liter getauscht werden muß. Das einzige was mich nerft ist dieser sch……. Milch schlauch, ich finde da muß sich Jura was anders einfallen lassen, der sieht trotz reinigung immer milchig aus.
    Ich würde mir immer wieder eine Jura kaufen.

    Antworten

    Hab seit 1Tag jura s8 super Ding voher c60 kein Vergleich 3 Jahre alt defekt trotz guter Pflege bitte test mit s8 hatte auch eine s9 hielt 12 jahre weiter so tolle videos

    Antworten
    Arne

    Dankeschön! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ja, bitte, bitte die S8 testen!

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    Hallo Arne,

    deine Testberichte sind Klasse, jedoch fehlt mir immer eine Aussage zun den Getränketemparaturen. Bei der ENA 8 von Jura sind die Spezialitäten mit Milchschaum nur lauwarm. Wieso gibt es dazu nie eine Aussage.

    Beste Grüße
    Frank

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    Hallo Frank,

    wir benötigen auch so langsam eine neue Maschine und stehen kurz davor die Ena 8 zu nehmen. Jedoch schreckt mich noch ein wenig der kleine Tank ab. Wir nutzen unsere derzeitige Maschine fast ausschließlich für Kaffee und Espresso. Milchschaum wird bei bedarf extern erzeugt. Können Sie die Ena 8 empfehlen?

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    Hallo Arne
    Ein Kollege bietet mit eine Jura c5 für 150€ an.
    Sie steht bei ihm schon über 1 Jahr im Keller.
    Ist der Preis ok oder nicht?
    Ich kann im Netz nicht vergleichbares finden.
    Sind immer andere Typen.
    Danke vorab.

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    Hallo!
    Allem voran muss ich sagen, ich seh mir eure Beiträge auf Yt gern an. Ihr habt echt eine angenehme Art, diese Materie zu präsentieren. Weiter so! Vor allem gefällt mir auche eure Unabhängigkeit. Bei vielen anderen „Mitstreitern“ ist eine eindeutige Färbung zu gewissen Systemen/Marken erkennbar.

    Mich selber verbindet speziell mit Jura eine kleine „Geschichte“. Ich als Techniker (nicht im Bereich der Kaffeemaschinen:) bin vor Jahren mal zu einer alten, total zerrissenen Jura gekommen, und hab mich von da an begonnen, mit Vollautomaten auseinander zu setzen. So hab ich mich verschiedener Geräter aus meiner Bekanntschaft angenommen, viele davon gewartet und repariert. Bedingt durch die Verarbeitung, Funktionen und vorallem durch deren einfacher Konstruktion von mechanischer als auch elektrischer Seite bin ich aber immer bei Jura hängen geblieben.
    Umso mehr freut es mich, dass ihr nun auch Geräte dieses Herstellers testen wollt.
    Aus eigener Erfahrung muss ich zugeben, dass die Verarbeitung zwischen den einzelnen Linien extrem variiert. Eine C-Linie mit der J oder gar mit der Z-Linie zu vergleichen ist fast unmöglich. Wenn Ihr die Zeit habt, nehmt euch je eine Maschine der jeweiligen Linien heraus, und seht sie euch an. Und bedenkt, eine Jura E70 aus den späten 90ern ist von den Kaffeeführendne Teilen identisch mit einer aktuelleren J9.4. Veränderungen gab es hauptsächlich bei den Mahlwerken, im Komfort (Stichwort „OneTouch“) und in systematischen Punkten wie Pumpintervalle a la „PEP“ und Software-abhängigen Ansteuerungen beim Mahlwerk für die variableren Kaffeestärke-Stufen.
    Und was mir immer wieder unterkommt, ist die Hygiene-Frage zwecks der fest-verbauten Brühgruppe. Ich hab, wie schon erwähnt, einige verschiedene Maschinentypen (Saeco, Delonghi, Bosch…) auf dem OP-Tisch liegen gehabt. Aufgefallen ist mir dabei, dass eine Jura, die ja dafür konstruiert ist, die BG nicht zu entnehmen, häufig sauberer ausgesehen hat, als eine Saeco deren BG selten bis nie entfernt wurde. Soll heissen, man muss sich halt an die Herstellersngaben halten.
    Bei einer Saeco fällt konstruktiv mehr Pulver oder Trester daneben, als bei einer Jura, die ansich „geschlossener“ konstruiert ist. Darum muss man bei den Herstellern mit entnehmbarer BG diese auch entnehmeb. Ansonsten siehts innen oftmals echt schaurig aus. Jura möchte, dass man die Geräte regelmässig zum Service gibt, um innen die nötige Hygiene zu erhalten. Schimmel setzt sich leider bei fast allen Geräten an, besonders, wenn man sich nicht daran hält, Restwasser und Trester täglich zu leeren, und das Gerät über nacht offen stehen zu lassen.

    So, jetzt genug der schreiberei.
    Ich warte mal auf eure Jura-Tests, da ich auf eure Meinung im Vgl zu den anderen Geräten gespannt bin. Ich würde in puncto Aroma und Schaumkonsistenz bei Latte und Co meine Jura Z7 und die kleine A9 in der Firma nie gegen die neue Siemens EQ6 plus meiner Schwiegermutter tauschen. Ich hab alle Geräte eingerichtet, komme aber bei der Siemens lediglich auf ein zufriedenstellendes Ergebnis
    Ich bin wie gesagt kein Jura-Techniker oder so, ich werke an KVA‘s nur aus Spass an der Sache:)
    Solltet Ihr mal konstruktive oder technische Infos benötigen, die ihr sonst net findet, meine Mail-Adresse habt ihr ja jetzt:)

    Danke für eure tolle Arbeit! macht weiter so.
    lg aus Österreich
    Patrick

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    Sehr guter Kommentar. Danke. Nach 10 Jahren ENA 5 wird wohl in Kürze eine S8 kommen. Die entspricht im Wesentlichen der E8 mit etwas mehr Programmen und Einstellmöglichkeiten. Profischaumdüse und Bluetooth-Connector inclusive. Das Bezugs-Ergebnis wird wohl mit der E8 identisch sein.

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    Hey Arne,

    danke für die ausführlichen Berichte.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn es bald mal einen Test zum Jura A1 gegen könnte. Oder kannst du schonmal den Daumen heben oder senken? Schwanke noch zu dem Melitta Caffeo Solo…

    Beste Grüße

    Tom

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    Hey Arne,

    welchen Automaten würdest du bevorzugen:

    1. Jura S8
    2. De Linghi Primadonna
    3. Siemens EQ9 S900?

    Liebe Grüße

    Daniel

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    Siemens EQ9 Plus S900 kaufen!

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    Guten tag ich möchte mir einen vollautomaten kaufe. Welchen?
    Ich lebe alleine und trinke etwa 2.max 3 kaffee am tag…
    Rentiert sichs da überhaupt

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    Hallo.
    Also ich habe schon seit 25 Jahren einen Kaffeevollautomaten.
    Jetzt gerade ist mir die Impressa E60 die jetzt ca 15 Jahre mit ca 10 Tassen pro Tag in Betrieb war kaputt gegangen. Ich werde mir auf jeden Fall wieder eine Jura holen, weil der Kaffee meiner Meinung nach besser schmeckt. Schweizer haben eine sehr lange Kaffee Tradition im Gegensatz zu den Deutschen vielleicht liegts ja daran. Ich trinke auch nur eine Sorte Kaffee und zwar Caffe creme. Ich liebe auch Espresso aber meiner Meinung nach kein einziger Kaffevollautomat einen guten machen, da geh ich lieber zum Italiener nebenan. Ausserdem schmecken Bohnen für Espresso wirklich schlecht für Kaffee. also ich liebe Jura.-)

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    hi…..was bedeutet das WIRELESS READY bei manchen Beschreibungen ??

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    Internet / WLAN fähig mit einem Dongle von Jura ( ca 28 Euro ) welcher extra gekauft und an der Maschine angestöpselt werden muss.Danach kann man die Jura App zur Zubereitung des Kaffee nutzen.

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    Und Danke für deine/eure Arbeit mit den ganzen Maschinen und Kaffee ect. Da steckt viel Arbeit dahinter.. Daumen Hoch…. weiter so.

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    Hallo Arne, bitte bitte bitte bitte bitteeeee mach mal nen Test mit der Jura S8…… bitteeeeee

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    Arne

    Hallo Andi, danke für den Hinweis. Der kommt auf die Liste!

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    Hallo Arne, erst mal Danke für die ausführlichen Berichte von verschiedenen Modellen der jura-kaffeeautomaten, duecsinf echt aufschlussreich.

    Bisher hatte ich nur ne einfache Kaffeemaschine. Seit drei Tagen bin ich Besitzer einer Jura S 8. Nach so einer kurzen Zeit kann man natürlich nicht viel sagen, aber ich bin begeistert.

    Könnte vielleicht auch ein Bericht über die S-Linie kommen ???? Hab weder hier noch anderswo so richtig ne Bewertung darüber gelesen.

    Danke und viele Grüße aus Sachsen

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    Arne

    Hallo Micha, die Vollautomaten der Jura S Serie stehen auf der List aber das dauert noch bis ende des Jahres befürchte ich.

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    Hallo an alle,
    Ich habe eine Jura ena micro 90.
    Wie auch ein Paar hier bei den Kommentaren habe ich das Problem das ich egal mit welchen Einstellungen und Bohnen (egal ob vom Lokaken Röster, Espressobohnen Usw.) Bei Feinem Mahlgrad Wird Der Espresso Sauer ( Temp Hoch, Wasser Gefiltert).
    Zwangsweise muss Man Auf Gröber Stellen, Nicht Zuletzt Um Nicht Das Sieb Der Brühgruppe Zu Verstopfen (laut Jura Gibt Es In Deutschland Keine So Hellen Röstungen für Den Feinsten Mahlgrad).
    Vielleicht habt Ihr Einen Tipp für Mich für die Besten Einstellungen Für einen „automatenkaffee“ Mit 100ml Mit Stärke Sowie Mahlgrad Und Bei Der 100ml Version Temperatur Normal Oder Hoch? Und nein ich will nicht einfach einen Filterkaffee machen, sondern mit der Jura nur einmal einen anständigen Kaffee machen

    Vielen Dank Im Voraus und Grüße aus dem Schwarzwald!

    Ps: In Meiner Verzweiflung habe Ich Sogar Jamaika Blue Mountain Perlbohnen durchgelassen, das Ergebnis konnte man fast nicht schwarz trinken…

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    Moin Arne!

    Habe eine Jura S8 und die ist Spitze. Bin seit 15 Jahren bei der Marke und gerade in letzter Zeit ist viel passiert. Unsere ena9 vorher, war mit 1 Liter tank und 125 Gramm bohnenbehälter einfach zu klein. Die S8 ist so leicht zu bedienen, dank Touch TFT.
    Reinigung auch absoluter selbstläufer. 15 Sorten und alle einzeln vielfach einstellbar.
    Stärke, Temperatur, Menge und Zeit bei Milch inkl. Pausen beim Late. Selbst Grün Tee ist dabei mit eigener Düse. Die schau dir mal genauer an. Sind sehr zufrieden.

    Gruß, Timo

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    Hallo Arne, hi Maurizio,
    bezüglich den Test mit der Jura C60 kann ich bestätigen. Egal welche Kaffee Marke, Sorte und Röstung schmeckt der Ristretto ( 25 ml und auch mehr) richtig schrecklich.
    Obwohl die C60 regelmäßig gereinigt mit original Jura Reinigungstabletten, gespült und sogar von der lizenzierte Fachwerkstatt gereinigt und gewartet, schmeckt der Espresso und Ristretto säuerlich und extrem bitter. Einzige annehmbare Lösung war – der Mahlgrad auf grob gestellt und der Geschmack war akzeptabel aber wässrig mit sehr wenig Crema.
    Habe Kontakt mit der Firma Jura aufgenommen um die Situation zu schildern und prompt haben sie mich kontaktiert. Jura wird sich bei mir telefonisch melden und wahrscheinlich eine Lösung finden. Die C60 macht mir keinen Spaß mehr und bin drauf und dran mir eine neue zu holen und verfolge gerne eure Videos um mich beraten zu lassen. Tendiere auf eine Miele der 7er Reihe oder Siemens EQ6 oder 9. Erstmal schauen was Jura dazu sagt und welche Hilfe sie mir anbieten.
    Danke für Eure Tipps und grüße an Maurizio,
    Gruß Lino

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    Hi. Ich brauche dringend eine neue Kaffeemaschine, weil ich zur zeit eine alte Jura Impressum F50 besitze. MiR ist wichtig, dass sie auch Milch erwärmen kann (Kakao für Kinder ). Bis jetzt habe ich Jura J6 piano White favorisiert, weil sie einfach alles macht….Aber vielleicht sind die andere Modelle genauso gut und bisschen billiger ? Ich kenne mkch überhaupt nicht aus. Es muss nicht unbedingt Jura sein.
    Gruß
    Magdalena g.

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    Hallo Arne,
    ich habe mir nun einige Videos angeschaut und habe mir zwei Favoriten ausgesucht, Jura E8 und Miele CM6350. Was würdest du favorisieren? Ich lese oft, dass die Milch bei der Jura E8 nicht wirklich heiß wird, ist es bei Miele anders?

    Gruß
    Eduard

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    Hallo Arne, bezüglicher dem Großteil deiner angaben kann ich wenig Kritik äußern, allerdings besitze ich eine Jura E8, welche in jedem Fall einen Kombinationsauslauf hat.
    Der Milchausfluss hat einen zweiten, deutlich schmaleren Ausfluss direkt dahinterliegende der auch bei Cappuccino oder Latte Macchiato etc. so automatisch von der Maschine genutzt wird. Dieses ist auch in deiner Video Rezension so zu erkennen, obwohl ich dir empfohlen hätte den Mehrpreis für die Profi-Feinschaumdüse aufzuwenden, da wie ich empfinde der Schaum deutlich variabler und für mich besser erzeugt wird.
    Das wäre eigentlich alles, was ich anzumerken hatte.
    LG

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    Arne

    Hallo Laurenz, danke für den Hinweis. Das ist mir schon aufgefallen und ich muss das schnell änder. Genau den Jura E8 habe ich auch Zuhause und gerade getestet. Viele Grüße, Arne

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    Habe seit geraumer Zeit die ENA Micro 90, bin eigentlich sehr zufrieden damit, benutze allerdings nicht alle Funktionen und Möglichkeiten regelmässig.
    Espresso und Verlängerte schmecken gut, Getränke mit Milch ebenfalls. Letztere sind aber lauwarm und erst der zweite Latte kriegt eine ordentliche Wärme.
    Ausserdem: Milchgetränke trinke ich nur am Wochenende, da die Reinigung des Milchaufschäumers mit einem speziellen Mittel Aufwendig sein kann. Wenn besagtes Mittel fertig ist, nervt es einem ziemlich nochmals in den Handel zu gehen um diesen zu kaufen.
    Wer die ENA Micro 90 kaufen möchte, sollte ausserdem bedenken, dass der Auffangbehälter für den Kaffeesatz ziemlich klein ist. Starke Coffeeholics (wie ich) werden sich nach 11 Bezügen ärgern, Auffangbecken und Behälter ständig abspülen zu müssen.
    Meine nächste Maschine wird bestimmt eine grössere Jura sein – wegen dem grösseren Satzbehälter und Tank. Grüsse! 🙂

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