Jura Kaffeevollautomaten – Modelle, Information und Testberichte

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Sobald in der To-do-Liste für meinen Kaffeevollautomaten Test 2020 das Wörtchen Jura auftaucht, zucke ich immer ein wenig zusammen. Fast reflexartig möchte ich Fehler und Probleme am jeweiligen Modell aufzählen und die Nachteile in Neonfarben anmalen.

Sobald in der To-do-Liste für meinen Kaffeevollautomaten Test 2020 das Wörtchen Jura auftaucht, zucke ich immer ein wenig zusammen. Fast reflexartig möchte ich Fehler und Probleme am jeweiligen Modell aufzählen und die Nachteile in Neonfarben anmalen.

Was zum Teufel ist eigentlich mein Problem?

Jura sieht sich als hochwertige Marke für Leute, die gern Geld ausgeben. Und das lassen die Schweizer in jeder Pore raushängen. Dieses elitäre Gehabe schlägt sich in einem Qualitätsversprechen nieder, für das ihr sehr viel Geld auf den Tisch packen müsst.

Und dieses Versprechen wird eben nicht immer eingehalten. Es ist kein Wunder, dass Jura sicher niemals als Preis-Leistungs-Sieger aus einem Test hervorgehen wird. Und als Vollautomat mit der besten Reinigung müssen Jura-Geräte gar nicht erst antreten. Denn eine nicht ausbaubare Brühgruppe ist und bleibt ein Hygieneproblem.

Auf der anderen Seite sind die Schweizer bei Kunden und Käufern ausnehmend beliebt und schaffen es, ihr hochnäsiges Image mit sehr guten Kaffeeautomaten zu begründen. Selbst mich haben sie überzeugt:

Exzellente Kaffeegetränke.

Jura Z8

Extraklasse für Anspruchsvolle.

Top Milchschaum

Sehr viele Einstellungsmöglichkeiten

Bester schwarzer Kaffee aus KVA

Extrem hochwertige Verarbeitung

Sinnvolle App

Kein Milchbehälter dabei

Brühgruppe weiterhin fest verbaut

Best Product

Der Jura Z8 macht den besten schwarzen Kaffee aus dem Vollautomaten. Treue Coffeeness-Fans wissen, dass das eine wirklich herausragende Leistung für die Maschinenkategorie ist. Denn normalerweise sind die Kaffeevarianten ein blasser Abklatsch der eigentlichen Aromenfülle.

Der Haken an der Sache: Der Jura Z8 hat einen Gerätepreis von weit über 2.000 Euro (Stand März 2020). Nun ja.

So oder so wurde es mal wieder Zeit, meinen Rumdumschlag-Ratgeber zu Jura Kaffeevollautomaten zu modernisieren und euch Tipps zum Kauf, den Serien und der typischen DNA von Jura zu geben.

Was macht Jura Vollautomaten aus?

Wer derart starke Preise für sein Produkt verlangt, muss diesen Preis nicht nur mit dem Gerät selbst rechtfertigen. Die Exklusivität muss sich im gesamten Vertriebskonzept widerspiegeln. In diesem Selbstverständnis sind sich Jura und Nivona einig.

Anders als Nivona konzentriert sich Jura jedoch nicht auf den stationären Einzelhandel mit ausgesuchten Partnern, sondern wählt als „Fachhändler“ zum Beispiel Media Markt. Amazon meidet Jura wie die Pest.

Jura E8 Uebersicht Arne

Wo die Image-Grenze zwischen den beiden Tech-Händlern verläuft, muss man mir bei Gelegenheit mal genauer erklären. Bei Media Markt habt ihr allerdings den Vorteil, dass ihr das Jura-Modell online auswählen, bezahlen und dann im Markt abholen könnt. Oder eben auch vor Ort anfassen und ausprobieren dürft. So bin ich zum Beispiel zum Jura E8 gekommen.

Von Anbieterseite aus hat die Allianz mit den Fachhändlern noch einen weiteren Vorteil: Bei Media Markt sind die Gerätepreise relativ stabil. Das Modell E8 habe ich vor etwa drei Jahren für rund 1.000 Euro gekauft, der Preis hat sich seitdem nicht verändert. Zwar gibt es auch hier „Streichpreise“, der Unterschied zum UVP ist aber selten extrem. Amazon wäre da sicher krasser.

Wir könnten diese Preisstabilität auch als Wertstabilität interpretieren. Meine Erfahrung zeigt:

So hochnäsig die Marke ist – die Geräte sind echte Arbeitstiere. Je nach Modell sind sie ewig lange im Einsatz, ohne an entscheidenden Stellen kaputt zu gehen.

Ich habe jedoch auch festgestellt, dass diese Hochwertigkeit entscheidend davon abhängt, für welche Serie ihr euch entscheidet. Diese heißen bei Jura „Linien“ und sind wesentlich einfacher aufgebaut als zum Beispiel die kryptischen DeLonghi Kaffeevollautomaten.

Die Einstiegsklasse liegt bei Jura sichtbar über 500 Euro, was wir woanders bereits Mittelklasse nennen. Dafür erhaltet ihr aber auch ein herausragend hochwertiges Design. Wenn ihr den richtigen Automaten erwischt, bekommt ihr außerdem Espresso und Milchschaum, an dem es wirklich nichts zu meckern gibt.

Für mich ist und bleibt das wichtigste Merkmal jedoch die fest verbaute Brühgruppe. Und damit werde ich niemals warm. Zwar setzt der Hersteller alles daran, dass dieses wichtige Bauteil mit zahlreichen Spülungen und Reinigungsprogrammen sauber bleibt.

Doch das wiederum schlägt auf den Wasserverbrauch, erhöht damit die notwendigen Entkalkungsintervalle und treibt die laufenden Kosten nach oben.

Jura E8 Kaffeevollautomat reinigen

Ich habe noch nie verstanden, warum man so darauf beharrt, statt den einfacheren Weg zu gehen und das Ding leicht ausbaufähig zu machen. Praktisch jede andere Marke (außer Krups) bekommt das schließlich auch gebacken.

Vorteile und Nachteile von Jura Kaffeevollautomaten

Ihr seht schon: Bei Jura argumentiere ich immer auf Einerseits-andererseits-Ebene. Anders lässt sich die Marke auch nicht betrachten. Wenn wir die Vor- und Nachteile anschauen, wird allerdings deutlich, dass ihr für euer Geld in weiten Teilen Schweizer Präzisionsqualität erhaltet:

Vorteile 

  • Jura Vollautomaten legen Wert auf eine hochwertige Optik und stilvolle Materialien.
  • Hauseigene Verfahren wie der Puls-Extraktionsprozess (P.E.P.) optimieren die Qualität des KVA-Espresso.
  • Kundenlieblinge wie individuelle Kaffee-Profile sind hier Standard.
  • Die wichtigsten Faktoren (Temperatur, Kaffeemenge, Kaffeestärke etc.) sind stets einstellbar, auch in der Einstiegsklasse.
  • Ideen wie die „Feinschaumtechnologie“ sind bei Jura nicht nur Marketing – sie funktionieren.
  • Die Bedienung ist praktisch immer sehr einfach und intuitiv.
  • Bis auf den milchlosen Jura A1 arbeiten alle Geräte mit einem automatisierten Milchschaumsystem. Dampflanze ist hier verpönt.
  • Die Reinigungsprogramme sind sehr durchdacht – müssen sie auch sein.

Nachteile

  • Der Preis liegt im Vergleich zur Leistung meist über dem Marktdurchschnitt.
  • Die Brühgruppe ist fest verbaut.

In den vergangenen Jahren hat Jura offensichtlich eine Qualitätsoffensive gestartet und die Produktlinien entrümpelt. Denn heute gibt es weit weniger Nullnummern als früher. Ich hatte zum Beispiel die Jura Impressa C60 am Wickel und war damals mehr als enttäuscht. Das habe ich auch in meinem YouTube Video „Jura Impressa c60 Testbericht“ zum Ausdruck gebracht. Solche Totalausfälle gibt es heute nur noch selten.

Ihr habt mir viele Kommentare zu Jura Kaffeevollautomaten hinterlassen, die zusammengenommen außerdem folgende Erkenntnisse liefern:

  • Weil die Maschinen häufig spülen, verbrauchen sie sehr viel Wasser und haben wohl hohe Betriebs- und Unterhaltskosten.
  • Milchschaum wird für viele Nutzer häufig zu kalt ausgegeben.
  • Bastler haben festgestellt, dass die fest verbaute Brühgruppe wegen der vielen Spülungen oft reinlicher ist als eine halbgereinigte Maschine mit entnehmbarer Brühgruppe.
  • Jura-Vollautomaten sind „geschlossener“ konstruiert. Es fällt nicht so viel Kaffeepulver in irgendwelche Ritzen.
  • Schimmel in der Maschine ist jedoch ein häufig genanntes Problem im Zusammenhang mit Jura Vollautomaten.

Diese Aussagen lasse ich so stehen, da sie in meinen Augen kein Jura-spezifisches Problem sind (bis auf die Brühgruppen-Thematik). Auch bei Siemens höre ich zum Beispiel öfter, dass der Milchschaum zu kalt ist.

Jura Z8 Milchschaumbezug

Jura Modellserien im Überblick

Wie ich schon sagte, könnt ihr die Modellserien bei Jura ziemlich leicht dekodieren. Wenn ihr etwa bei Media Markt vorbeischaut und die Jura-Auswahl nach Preis sortiert, seht ihr sofort, wie der Hase läuft:

Je weiter hinten der Buchstabe der Serie im Alphabet steht, desto teurer und funktionsreicher ist das Gerät. Darum wundert es nicht, dass das Einstiegsmodell Jura A1 ein Kaffeevollautomat ohne Milchschaumsystem ist.

Dieser puristische Spezialist ist ungefähr mit dem Melitta Purista vergleichbar – kostet jedoch knapp 200 Euro mehr. Allein der überaus gekonnte Look ist jedoch schon ein Pro-Argument für die Jura-Version.

Kaffeevollautomaten ohne Milchschaumsystem wirken zwar auf den ersten Blick unvollständig. Doch der Erfolg der Melitta-Modelle zeigt, dass es für diese Sonderlinge auf jeden Fall Käufer gibt.

Die D-Reihe mit Jura D4 und Jura D6 hat bei mir bisher keinen Eindruck hinterlassen. Wenn wir den A1 außen vor lassen, handelt es sich um die tatsächliche Einstiegsklasse bei Jura. Ihr erhaltet „nur“ ein Textdisplay und ein Cappucinatore-System, die Steuerung erfolgt über Drehknöpfe.

Das kostet euch dann zwischen 550 und 750 Euro. Der Preisunterschied ergibt sich aus den vorprogrammierten Getränken und der Oberflächengestaltung.

Jura E8 Kaffeevollautomat Espresso und Latte Macchiato

Ich habe das Gefühl, dass die E-Reihe mit Varianten wie dem Jura E8 eine der erfolgreichsten der Marke ist. Hier befinden wir uns in der Jura-Mittelklasse, zahlen also zwischen 800 und 1.000 Euro. Wie mein Test gezeigt hat, gibt es hier das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei Jura.

Sehr viele Einstellmöglichkeiten und Individualisierungen werden am Ende zu einem hervorragenden Espresso und einem gekonnten Milchschaum verarbeitet. Auch die Reinigungsprogramme konnten mich überzeugen, der Look sowieso.

Die Variante ENA 8 mit dem unübersehbar designten Wassertank kommt mit App, „Künstlicher Intelligenz“ und einem sehr nerdigen Grundkonzept.

„Künstliche Intelligenz“ heißt hier, dass sich die am häufigsten benutzten Kaffeevoreinstellungen automatisch auf der „Startseite“ des bunten Touch-Menüs arrangieren.

Das ist zwar kein notwendiges Feature, zeigt aber deutlich, welche Stoßrichtung die ENA einschlägt: Es geht um smarten Kaffeegenuss für technikverliebte Spielkinder.

Ich finde es selbst ein bisschen witzig, dass Jura Vollautomaten vor allem in den oberen Preisklassen wirklich überzeugen können. Das liegt vielleicht daran, dass hier die Konkurrenz immer dünner wird. Ihr habt also nur wenig Vergleichsmöglichkeiten.

Jura Z8 Kaffeevollautomat Espresso

Das ändert aber nichts daran, dass die Z-Reihe mit dem Jura Z8 perfekt begründet ist. Zumindest für mich. Auch die X-Reihe bietet hervorragende Vollautomaten für Leute, denen Geld egal sein kann.

An teuerster Stelle steht derzeit der Jura GIGA 6 für weit über 3.000 Euro. Hier gibt es alles im Doppelpack – Mahlwerk, Pumpe, Heizblock. Mit dem eigentlichen Knaller geht Jura jedoch nicht hausieren.

In der Beschreibung ist die Rede von zwei „elektronisch verstellbare[n] Keramikscheibenmahlwerke[n]“.

Wir erinnern uns: Diese Revolution habe ich beim DeLonghi Maestosa in den Himmel gehoben, weil es bisher nicht wirtschaftlich möglich war, Mahlwerkbestandteile per Motor zu verstellen.

Dass Jura hier auch mitspielt, ist bisher völlig an mir (und der Welt?) vorbeigegangen. Auch bei meinem letzten IFA-Besuch hat es die überforderte Promoterin nicht erwähnt. DeLonghi hat sich über dieses Detail in der Präsentation gar nicht mehr eingekriegt. Zu Recht!

IFA 2019 Jura

Vielleicht ist Jura selbst klar, dass es ziemlich schwierig wird, den Preis beim Endkonsumenten zu rechtfertigen. Selbst, wenn Geld egal ist. Denn der Maestosa arbeitet auf dem gleichen Niveau – auch, was die Einstellmöglichkeiten und die Ergebnisse betrifft.

Bringt ein Jura-Gerät einen zweistelligen Zahlencode mit, handelt es sich meist um eine etwas modifizierte Version der Hauptlinie. Ich bin jedoch noch nicht ganz durchgestiegen, ob diese Modifikationen üppiger oder bescheidener ausfallen. Darum bin ich mir auch nicht sicher, was zum Beispiel den Jura WE 8 besonders macht.

Eines muss ich jedoch unbedingt festhalten: Jura ist eine der wenigen Marken, die nicht ständig mit irgendwelchen „neuen“ Geräten auf den Markt kommen, um aktuell zu wirken und die Kauflust zu steigern.

Viele Geräte, die ich euch jetzt etwas näher vorstellen will, gibt es bereits seit Ewigkeiten. Ich finde diese Einstellung gut. Denn damit geht Jura etwas von der grassierenden Wegwerfmentalität weg und setzt auf Beständigkeit.

Jura A1: Purismus für Singles

Der milchschaumlose Jura A1 ist ein edel-schlichter Kaffeevollautomat in Klavierlack-Optik. Es überrascht wenig, dass dieses Finish ein absoluter Jura-Favorit ist. Die Klientel hört schließlich lieber Schubert als Slayer.

Jura A1 Kaffeevollautomat Uebersicht

Bis auf den markanten „Ausgaberüssel“ ist die Front komplett geschlossen, die Bedienung versteckt sich auf der Oberseite. All das sieht großartig aus. Mit knapp 24 Zentimeter ist der A1 auf jeden Fall der schmalste Vertreter der Schweizer.

Bei nur drei schwarzen Kaffeevarianten (Espresso, Ristretto und „Kaffee“) sowie einer fehlenden 2-Tassenfunktion eignet sich der A1 ausschließlich für ausgesprochene Puristen und/oder Singles. Wie ich schon sagte, wird diese Zielgruppe oft vernachlässigt, ist aber ziemlich groß.

Die E-Reihe: So kann man Mittelklasse auch verstehen

Die E-Linie als erfolgreiches Konzept ist eine jener Reihen, die sich seit Jahren praktisch nicht verändert hat. Zwar kommen Updates hinzu, einige Maschinen werden neu aufgelegt usw. Doch die Unterschiede zu den jeweiligen Vorgängern sind übersichtlich.

Extrem guter Espresso und Milchschaum

Jura E8

Ein gelungenes und schlaues Gerät mit durchdachtem Reinigungssystem.

Toller Milchschaum

Leicht zu bedienen

Sehr guter Espresso

Gutes Reinigungssystem

Fest verabute Brühgruppe

In Jura-Dimensionen ist die E-Reihe Mittelklasse, die zwischen 800 und etwas über 1.000 Euro liegt. Zum Vergleich: Wenn ich normalerweise von Mittelklasse rede, meine ich damit zum Beispiel den derzeitigen Klassenkaiser DeLonghi Dinamica für ungefähr 550 Euro.

Allerdings war der Jura E8 auch der erste Vollautomat der Schweizer, der mich von meinem Widerwillen geheilt hat. Denn erst ist sehr durchdacht, liefert hervorragenden Espresso und Milchschaum und lässt sich sehr leicht bedienen. In meinem Video seht ihr den Jura E8 im Test in meiner Küche:

Zwar stört mich auch bei diesem Test die fest verbaute Brühgruppe, aber das Ding bringt sehr gründliche automatische Reinigungsprogramme mit. Zudem empfinde ich das Mahlwerk als ausgesprochen leise – was bei vielen anderen Marken oft nicht der Fall ist.

Ein kleines Manko ist, dass die 2-Tassenfunktion nicht für Milchgetränke gilt, wovon dieser Vollautomat jedoch reichlich hat. Diese Einschränkung haben alle E-Versionen. Für den besseren Überblick habe ich euch eine Tabelle mit den Features zusammengestellt:

 E6E60E8E80
2 Getränke gleichzeitigJa (keine Milchgetränke)Ja (keine Milchgetränke)Ja (keine Milchgetränke)Ja (keine Milchgetränke)
Voreingestellte
Kaffeegetränke
11151515
Individuelle Kaffeeprofile771212
MahlwerkKegelmahlwerk aus EdelstahlKegelmahlwerk aus EdelstahlKegelmahlwerk aus EdelstahlKegelmahlwerk aus Edelstahl
Mahlstufen„Mehrstufig“StufenlosStufenlos„Mehrstufig“
Kaffeestärke Stufen8888
Kaffeetemperatur Stufen2222
Brühtemperatur Stufen2222
DisplayTFTTFTTFTTFT
KombiauslaufNeinNein JaNein
Wassertank1,9 l 1,9 l 1,9 l 1,9 l
Bohnenbehälter 280 g280 g280 g280 g
Maße28 x 35,1 x 43,9 cm28 x 35,1 x 43,9 cm28 x 35,1 x 43,9 cm28 x 35,1 x 43,9 cm

Allzu viele Unterschiede gibt es nicht. Die Preisstaffelung richtet sich nach Details wie dem Kombiauslauf (für Milchschaum ohne Tassenrücken) oder Leuchteffekten an der Ausgabe. Leider sagt Jura nichts dazu, wie viele Mahlgradstufen ein „mehrstufig“ rechtfertigen.

Mit der stufenlosen Einstellbarkeit schiebt sich Jura bei der E60 und der E8 jedoch ganz weit nach vorne.

Die Z-Reihe: Normal ist das nicht – Soll es auch nicht

Alle Preissensiblen sollten bei der Z-Reihe und dem jüngst von mir abgefeierten Jura Z8 Vollautomaten weggucken. Denn für stramm über 2.000 Euro muss man automatischen Kaffee schon seeeehr lieben.

Allerdings hat es einen Grund, warum ich das passende Testvideo „Jura Z8 im Test | Bester Kaffeevollautomat auf dem Markt?“ genannt habe:

Der feine Milchschaum ist herausragend, der schwarze Kaffee aus einem Vollautomaten hat mir noch nie so gut geschmeckt. Alle Funktionen sind leicht verständlich und ergeben Sinn, das Ganze ist ein ausnehmend luxuriöses Produkterlebnis.

Und genau darum geht es bei der Z-Linie von Jura: purer Luxus, der sich für seine Opulenz nicht entschuldigt und sie bis zu einem gewissen Maß auch nicht rechtfertigen muss.

Der Z6 und der Z8 sind sich mal wieder recht ähnlich. Sie besitzen einen Kombiauslauf, mehr als 20 vorprogrammierte Kaffeegetränke sowie sehr feinteilig einstellbare Zubereitungsparameter. Der wichtigste Unterschied zwischen 6 und 8 ist die App.

Diese habe ich beim Z8 unheimlich gern benutzt, auch wenn sie designtechnisch ein bisschen hässlich ist. Sie macht das Bedienen jedoch fast noch leichter als das Gerät selbst. Zudem bekommt es der Z8 auch hin, Schaum und Kaffee gleichzeitig zuzubereiten – zwei Heizblöcken sei Dank.

Die gelungenen Mitläufer: Jura und die Konkurrenz

Trotz all meiner Meckerei steht es nicht zur Debatte, dass Jura hochwertige Kaffeevollautomaten produziert, die echt was können. Allerdings solltet ihr keine Innovationen erwarten – zumindest nicht zu einem vertretbaren Preis. Siehe Giga 6.

Jura-Geräte setzen keine Maßstäbe, Trends oder Innovationen – sie sind gelungene Mitläufer. Ihre wichtigsten Alleinstellungsmerkmale sind ihr Look, ihre Hochwertigkeit und das Image.

Jura Z8 Arne Espresso

Auf funktioneller Ebene überzeugen sie mit einfacher Bedienbarkeit und einem sinnvollen Einstellungsangebot. Und diese Kombination zieht.

Geht mal mit offenen Augen durch die Stadt und schaut hin, welche Vollautomaten zum Beispiel bei hochwertigen Friseuren, teureren Dienstleistern oder Agenturen herumstehen. Fast immer handelt es sich um ein Jura-Modell.

Das finde ich schon deswegen spannend, weil zum Beispiel der Konkurrent Miele genauso hochnäsig ist, ebenfalls ein super Design bietet und bei den Preisen einen Hauch realistischer ist. Die Funktionalität ist hier ebenfalls hoch. Aber Miele ist nicht dermaßen präsent wie Jura. Meinen Miele Kaffeevollautomat CM 7500 Testbericht habe ich euch gleich mal verlinkt, ein Video vom Test findet ihr dort natürlich auch.

Gleiches gilt für Nivona. Der Konkurrent schlägt exakt in die gleiche Kerbe wie Jura, setzt beim Handel sogar noch stärker auf Exklusivität. Gleichzeitig bieten Geräte wie der Nivona CafeRomatica 769 ein wesentlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dennoch hat Jura die Nase vorn. Das liegt vermutlich daran, dass Nivona das Prinzip Onlinehandel immer noch nicht kapiert hat. Selbst der exklusivste Käufer will nicht immer zum Fachhändler latschen müssen.

Der Sex-Appeal der Schweizer gegenüber Marken wie DeLonghi oder Siemens lässt sich allerdings sehr einfach erklären:

DeLonghi Maestosa Uebersicht Arne

Selbst bei den hochpreisigsten Modellen wie der Innovation DeLonghi Maestosa oder auch dem Siemens EQ9 schwingt immer eine klare Orientierung am preisbewussten Kunden mit. Wer DeLonghi oder Siemens kauft, will dafür ordentlich Leistung kassieren – gern auch über dem Durchschnitt.

Ein Jura Kaffeevollautomat liefert diese Argumente nicht zwingend im gleichen Umfang – er verlässt sich stärker auf den Luxusaspekt. Damit richtet er sich an eine eher geschlossene Zielgruppe, für die Marken wie DeLonghi oder Siemens nicht prestigeträchtig genug sind. Das klingt abwertend, ist aber auf jeden Fall eine Tatsache.

Unterm Strich bin ich weiterhin unentschieden, was ich von Jura halten soll. Darum seit weiterhin ihr gefragt: Was sind für euch die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente bei Jura? Eure Antworten in der Kommentarspalte wandern nach und nach in diesen Ratgeber!

62 Kommentare

    Moin und vielen Dank für diesen klasse Bericht.
    Wir besitzen seit jetzt 11 Jahren eine Impressa S9 und sind rundum zu frieden.
    Einer der wesentlichen Gründe der Entscheidung für Jura war der, der von euch kritisiert wird. Wir brauchen uns nicht um den Ein- und Ausbau zur Reinigung der Brühgruppe kümmern.
    Die Maschine soll leckere, vielfältige Kaffeespezialitäten machen, ansonsten möchte ich mich nicht um das Gerät kümmern müssen.
    Das sind für uns die wichtigsten Kaufkriterien.
    Danke des einzigen Kritikpunktes bzgl. der Brühgruppe steht aufgrund des geplanten Ersatz der S9 für uns fest, es wird definitiv wieder eine Jura der S-Klasse.
    Beste Grüße Mathias Raimann

    Antworten
    Arne

    Hallo Mathias, vielen Dank für deinen Kommentar. Wir sind einfach aufgrund der Hygiene Fans einer herausnehmbaren Brühgruppe. Durch die erweiterten Reinigungsprogramme erhöht sich der Wasserverbrauch und somit muss man öfter entkalken. Das sind alles Kosten, die mit einer nicht fest verbauten Brühgruppe nicht anfallen würden. Dennoch ist es natürlich völlig in Ordnung sich trotzdem für eine Jura zu entscheiden, wenn man mit diesen Kosten konform geht und die Maschine ca. einmal im Jahr zur Wartung gibt. Weiterhin viel Freude und liebe Grüße von deinem Team Coffeeness.

    Antworten

    Hallo Team Coffeeness
    Wir haben seit 4 Jahren eine Jura E80 und sind sehr zufrieden.
    Das mit dem erhöhten Wasserverbrauch kann ich nicht bestätigen.Jeder Vollautomat egal welcher Marke spült beim ein und ausschalten die Leitungen durch.Und ein Reinigungsprogramm gibt es auch überall.Für die Reinigung benötigt sie etwa einen guten halben Liter Wasser. Wenn ich eine herausnehmbare Brühgruppe von Hand spüle kommen da schnell ein paar Liter zusammen und die Temperatur von 80 Grad habe ich auch nicht. Und da wir unsere Maschine mit Wasserfilter fahren brauchten wir noch nie entkalken.
    Gruß Holgi

    Antworten

    Nach dem Entkalken schmeckt der Kaffee nicht gut,seifig?
    Habe alles nach Vorschrift gemacht.
    Danke für einen Tipp

    Antworten
    Arne

    Hallo G. Güntert,

    danke für deinen Kommentar. Nach dem Entkalken immer ein paar mal Kaffee rauslassen und gut durchspülen, dann schmeckts wieder gut. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Arne!

    Bei der Jura A1 nimmt man offensichtlich den Wassertank nach oben hin weg. Wie viel Platz brauch ich denn oberhalb der Maschine, dass ich das auch machen kann? Wir haben nur Platz unter den Küchenhochschränken, deshalb die Frage.

    LG Manfred

    Antworten
    Arne

    Hallo Manfred,

    danke für deinen Kommentar. Die Frage können wir leider nicht beantworten, da wir den A1 nicht hier haben. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Habe die A1 vor einer Woche gekauft und sie steht unter den Küchenoberschränken …kein Problem..ca 4-5 Zentimeter anhaben reicht LG Detlef Brüsseler

    Antworten

    Meine Jura Impressa Scala hat jetzt nach 22 Jahren den Geist aufgegeben (Nach Kurzschluss verschmort). Meine zweite Jura F90 hält nun auch schon 14 Jahre und hat über 31.000 Tassen ausgespuckt. Erneuert wurde mittlerweile das Mahlwerk und die Brühgruppe. Wenn man einigermaßen handwerklich begabt ist, kann man alle Teile selbst austauschen. Ich bin von Jura-Geräten jedenfalls begeistert!

    Antworten

    Hallo zusammen

    Ich habe bei Coffeness immer wieder mal Testberichte gelesen, vielen Dank für die tolle Arbeit!

    Ich besitze seit über einem halben Jahr eine Jura Z8 und möchte kurz meine Erfahrungen teilen. Aus folgenden Gründen habe ich mich für die Maschine entschieden. Kurz gesagt, ich würde sie wieder kaufen.

    1. Top Kaffee:
    Ich trinke oft einen „Lungo“ und hier lohnen sich die zwei Heizkreise: Die Maschine macht mit dem ersten Heizkreis einen Espresso und schiebt mit dem zweiten Heizkreis einfach heisses Wasser nach (Jura Nennt den Kaffee „Barista“). Dadurch werden weniger ungewollte Stoffe aus dem Kaffepulver herausgeschwemmt und ich empfinde den Geschmack als „runder“ gegenüber einem normalen „langen“ Kaffee,
    Der Espresso finde ich erstklassig, wenn man ein bisschen mit unterschiedlichen Bohnen experimentiert. Ich hatte vorher lange Zeit mehrere Nespresso Maschinen, da ist der Espresso aus diesem Vollautomaten klar besser. Teilweise hält er auch mit Siebträger-Espressos mit.
    Dies ist sicher auch dem Umstand geschuldet, dass die Maschine etwa mit der doppelten Menge Kaffepulver umgehen kann (ca. 14-16g) als überhaupt in einer Kapsel Platz finden.

    2. Einfache Milchsystem-Reinigung:
    Achtung: Das gilt nur für die Z Serie soviel ich weiss. Die anderen Serien sind da etwas umständlicher, da das System in zwei Schritten gespült werden muss. Also einmal mit Reinigungsmittel und einmal mit Frischwasser. Die Z Serie spült einfach mit Frischwasser aus dem Wassertank.

    3. Keine Milchtank-Pflicht
    Man kann natürlich einen Milchbehälter verwenden (es gibt da einen schicken von Jura, der aber nicht ganz dicht ist :-), man muss aber nicht.

    4. Viele Einstellmöglichkeiten
    Zugegeben, das App ist mehr Spielerei und stiftet wohl erst einen mehwert, wenn die Maschine in einem Büro oder einem Haushalt steht. Dann kann nämlich jeder „User“ seine eigenen Produktparameter festlegen. Ich finde, die Auswahl und die Konfigurationsmöglichkeiten auf dem Touchscreen an der Maschine sind schon enorm. Für den Preis hätte ich aber ein etwas reaktionsschnelleres System/Display gewünscht (sorry der IT-ler in mir drückt da durch)

    Was man allerdings verbessern könnte:

    1. Vorsicht beim Unterhalt
    Wenn man genau der Anleitung folgt, dann kommen doch einiges an Zusatzkosten auf den Benutzer zu. Die Filterkartusche ist ein Witz, die hat nur etwa zwei Wochen gehalten. Wir haben sehr weiches Wasser, offenbar wird das nicht berücksichtigt und die Kartusche wird aus „hygienischen gründen“ relativ früh ersetzt. Bei eingesetztem Filter, deaktiviert die Maschine das Entkalkungsintervall. Abhängig vom Härtegrad des Wassers wird aber wohl teurer, ständig diese Kartuschen zu ersetzen, als die Maschine regelmässig zu entkalken. Ausserdem generiert das weniger Abfall.

    Anfangs habe ich das Milchsystem schön brav jeden Tag mit dem passenden Jura-Mittelchen gespült. Es wird auch empfohlen, die Teile des Milchschäumers täglich zu zerlegen und unter fliessend Wasser zu spülen. Ehrlich gesagt: Ich mache das nicht mehr. Ich lasse nach dem Cappucchino- oder Lattebezug einfach das Reinigungsprogramm mit Wasser durchlaufen (spült auch den Silikonschlauch). Ab und zu, vielleicht einmal pro Woche zerlege ich das Milchsystem und lege es in heisses Wasser ein mit etwas Zugabe des Milchrückstand-Entferners. Das System ist noch immer blitzsauber!

    Das Maschinenreinigungs- und Entkalkungsprogramme sollte man aber durchlaufen lassen, wenn die Maschine danach verlangt. Da man bei der Jura eben nicht ins Innere der Maschine schauen kann, sollten irgendwelche Diskussion über die Gewährleistung vermieden werden. Für mich scheinen diese Intervalle sinnvoll gewählt worden zu sein.

    2. Lüfter
    Wie teilweise in Foren beschrieben, nerven sich die Leute über den relativ lauten Lüfter. Gemäss meiner Recherche dient dieser nicht etwa zur Kühlung sondern soll Feuchtigkeit im Geräteinnern vermeiden. Hier hätte Jura wirklich ein etwas dezenteres Lüftermodell einsetzen können, das Ding macht schon etwas Lärm. Der Lüfter dreht aber nur bei Bedarf uns fährt nach einer gewissen Zeit wieder herunter.

    3. Decaf Schacht
    Die Öffnung für bereits gemahlenen Kaffee ist ja standard. Was mich nervt ist: Nach dem Einfüllen des Pulvers sollte möglichst rasch ein Bezug gewählt werden. Wenn zulange gewartet wird (ca 1min) dann schmeisst die Maschine das Pulver einfach unten auf die Ablage über dem Restwasserbehälter und nein, eben nicht in den Kaffeesatzbehälter. Die hälfte des Pulvers landet dann jeweils ganz hinten in der Maschine; viel Spass beim Putzen (Stirnlampe von Vorteil)!

    4. Preis
    Vermutlich ist diese Maschine schon eher zu teuer. Für den Preis hätte ich mir noch mehr Metall statt Plastik beispielsweise an den Seitenteilen gewünscht. Über die Jahre werden wir sehen, ob die Jura hier das Qualitätsversprechen einlösen kann…

    Antworten
    Arne

    Hallo Martin,

    vielen lieben Dank für deinen Bericht über den Jura Z8!! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Moin Arne,

    gibt es auch Infos zu den S-Modellen ? z.B. die S80 ?

    Gruss
    Fadih

    Antworten
    Arne

    Hallo Fadih,

    danke für deinen Kommentar. Leider nicht, diese haben wir nicht getestet. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Moin,

    ich überlege mir ob eine Melitta Purista oder eine Jura D4, da ich/wir kein Milchschaumsystem benötigen. Ich habe mir jetzt deinen Bericht hier oben durchgelesen, was würdest du sagen, lohnen sich die 200 bis 250 Euronen mehr nur wegen der Optik? Oder macht die Jura D4 besseren geschmacklich gesehenen Kaffee/Espresso?

    Grüßen

    Antworten
    Arne

    Hallo Siegel,

    danke für deinen Kommentar. Wir bezweifeln stark, dass sich dieser Aufpreis lohnt. Also würden zum Purista greifen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich kann nur meine Erfahrung teilen: Unser erster KVA war eine Jura, die hat 12 Jahre gehalten. Die Melitta (für damals ~1000.- Euro) die wir zwischenzeitlich hatten, knapp über 2 Jahre. Wahrscheinlich war die Brüheinheit im Eimer. Konnte uns aber keiner genau sagen, dafür hätte sie zu unseren Kosten eingeschickt werden müssen (250 Euro!). Keine Garantie mehr, keine Kulanz von Melitta. Zu den 250.- Euro wären dann die Reparaturkosten gekommen, nach Feststellung des Schadens! Irre… Das war dann jedenfalls unser erstes und letztes Gerät von Melitta…

    Grüße.

    Antworten

    Also ich bin mal auf die Suche gegangen nach einem neuen KVA und hierüber auf die Seite gestossen. Danke für die ehrlichen Beschreibungen und Tests. Erst muss ich mal schauen, was der Markt so hergibt. Und das ich dafür die nötige Zeit habe, liegt daran, dass meine Jura Impressa E40 runde 16-18 Jahre alt ist und nach wie vor täglich zwischen 2 und 6 Tassen Kaffee ausgibt. Ich habe zwar bereits die eine oder andere Reparatur durchführen müssen jedoch reduzierten sich diese auf Verschleißteile wie z.B. Kolbenringe. Ich suche demnach wieder eine Jura, nur eine die auch ein paar Spezialitäten kann. Da ich absolute Top Erfahrung mit dieser Marke über Jahre sammeln konnte, suche ich dort natürlich zuerst. Und zum Schluß möchte ich noch erwähnen, dass ich im Hobbyraum noch eine etwa gleichaltrige Saeco für Geburtstage etc. stehen habe. Warten und säubern mach ich selbst. Kaffeesorte und Wasser ist gleich. Der Kaffee in der Tasse ist jedoch bei genau gleichen Konditionen geschmacklich bei der Jura um Welten besser. Meine persönlichen Erfahrungen… ….und ja das ausbauen der Brühgruppe hat mich auch schon hier und da genervt aber insgesamt kaufe ich sehr wahrscheinlich wieder eine Jura, weil sie mich trotz dieses kleinen Nachteils über Jahre absolut treu und mit gutem Kaffee begleitet hat und immer noch begleitet!

    Antworten

    Hey Arne,

    Nachtrag…. der Fehlerteufel war unterwegs! Die angepeilte neue Maschine wird eine Z8 (nicht E8)….
    LG Birgit

    Antworten

    Hallo Arne,
    Ich habe gerade mit sehr viel Interesse deinen Modell-Vergleichsbericht gelesen!
    Ich bin ein unbedingter Fan der Jura-Kaffeevollautomaten.
    1998 (!) haben wir unsere erste Jura-Maschine, eine Impressa 95 gekauft. Sie läuft heute noch einwandfrei inklusive einem hervorragendem Latte macchiato-Ergebnis (allerdings muss man nach der Zubereitung des Milchschaums die Tasse noch händisch unter den Kaffeeauslauf schieben und den Kaffee extra anwählen). Aber das stört unsere Tochter, der wir die Maschine ,vererbt‘ haben überhaupt nicht. Und wo findet man sonst schon in einer Studentenwohnung einen Jura-Automaten ;-)….
    Wir selbst besitzen seit vielen, vielen Jahren jetzt eine Impressa Z7. Und die läuft ebenfalls ohne Probleme mit unverändert guten Ergebnissen.
    Den Werksservice (Inspektion) haben wir für die alte Maschine vielleicht dreimal und für die neuere erst einmal in Anspruch genommen. Die Techniker hatten bisher in puncto Reinlichkeit im Innenleben der Maschinen auch nie etwas auszusetzen.
    Trotzdem liebäugel ich nun mit einer E8, und die Z7 werden wir dann wohl weiter reichen. Am Ende muss die alte Impressa 95 ein neues Zuhause finden und das finde ich richtig schade….
    Für mich gibt es aus meinen Erfahrungen heraus immer wieder eine eindeutige Kaufempfehlung für die Marke Jura !!! …
    LG Birgit

    Antworten
    Arne

    Hallo Birgit,

    danke für einen Kommentar und deinen Bericht :). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Jeder, der eine ehrliche (keine 3 Tages) Erfahrung dieser Maschine lesen möchte um seine Kaufentscheidung zu erleichtern sollte sich diese Rezension durchlesen. Wer hohe Folgekosten scheut, sollte sich definitiv keine Jura kaufen. Wir besitzen die Maschine seit einen Monat und paar Tage, gekauft bei Media M. für 929€ und 5 Jahre Plus Garantie.

    Warum wir uns eine Jura geholt haben? Weil wir auf einen Milchbehälter aufgrund der Reinigung verzichten wollten.

    Geschmacklich ist der Kaffee sehr gut, doch leider tun das Saeco und Delonghi mindestens genau so gut (Saeco Picobarista Deluxe, Delonghi Primadonna Evo bei gleichen Kaffebohnen) und bieten einfach mehr für Ihr Geld.

    Milchgetränke sind, wenn die Milch direkt aus dem Kühlschrank kommt eher lauwarm trotz heißeste Einstellung. Der Milchschaum großporig und gering sowie nicht einstellbar! Da hier die normale Feinschaumdüse mitgeliefert wird und nicht mehr die Profifeinschaumdüse.

    Der Ristretto ist zu wässrig (da wir auf diesen sehr viel Wert gelegt haben, wurden wir hier auf ganzer Linie enttäuscht).

    Die Lautstärke ist für mich genau so laut, wie die oben genannten Konkurrenzgeräte.

    Wer meint, dass der separate Kaffeeauslauf für Milchgetränke so toll ist, da sich dann bei einem Espresso keine Milchreste befinden – sollte mal bei der Konkurrenz unter den Auslauf schauen. Diese sind, auch wenn die Milch in der Mitte mit raus kommt, trotzdem getrennt vom Kaffeeauslauf. Hier bildet sich (beispielsweise Philips 5000, Saeco Picobarista Deluxe, Delonghi Primadonna Evo S) keine Milchreste bei anderen Kaffeespezialitäten.

    Der mitgelieferte Filter ist bei Härtegrad 3 nach 2 Wochen flöten gegangen. Um zu sparen, stiegen wir auf Entkalkung um und müssen nun alle 2 Wochen Entkalken mit 3 Entkalkungstabletten bei 500ml pro Vorgang. Eine Reinigungstablette ist alle 10-12 Tage notwendig. Dazu kommt noch die tägliche Pflege (Restwasserschale + Kaffeesatzbehälter leeren und durchwischen, Feinschaumdüse zerlegen und reinigen).

    Das Milchsystem täglich zu reinigen mit dem Mittel nach Benutzung ist die größte Verschwendung, wir reinigen die jeden Sonntag, da wir am Tag 1-2 Milchgetränke zubereiten und zerlegen hierfür aber jeden Abend die Feinschaumdüse und reinigen diese unter warmen Wasser. Verbrauch nach einem Monat 100ML Milchsystemreiniger. Die Reinigung ist für meine Bedürfnisse zu aufwendig, mit dem täglichen demontieren des Milchsystems – da wäre der Milchbehälter bei der Konkurrenz wohl doch nicht so aufwendig gewesen.

    Der Wasserverbrauch ist extrem, geschuldet des automatischen Spülvorgang nach jedem Kaffee sobald die Maschine sich abschaltet. Wir haben hier 15 Minuten angesetzt, da wir uns vor hohen Stromkosten bei 9h aktiv sein scheuen.

    Das bei dem neueren Modell die Profi Feinschaumdüse nicht dabei ist sondern die normale (die großporig Schaum erzeugt) sowie das Smart Connect nicht mit dabei gelegt ist (25€ Aufpreis, soll wohl die Wassermenge Einstellen können) finde ich bei dem Preis ein Nogo.

    Hätte ich zuvor geahnt, dass die Maschine bei einem zwei Personen Haushalt, ca. 5 normale Kaffee (und vllt 2-3 Milchgetränke am Tag) ohne Gäste so teuer wird, hätte ich niemals diese Maschine geholt. Wir wurden wahrscheinlich einfach schlecht Beraten, 8 Kaffee am Tag seien wohl nach der Reklamation für „Gastronomiegeräte“, die Jura Beraterin im Markt trinkt ja nur höchstens zwei Kaffee am Tag. Wer zwei Kaffee am Tag trinkt, sollte sich eine Kaffeepadmaschine beim Discounter holen.

    Daher würde ich jeden, der nicht das nötige Kleingeld hat für Tabletten (70€ im Kombipack – hält bei uns wohl nur ein halbes Jahr) und die Zeit der täglichen Pflege hat – die Jura niemals weiterempfehlen.

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    Ich vergas noch zu erwähnen: Der Schlauch ist einem Milchbehälter nicht vorzuziehen. Denn nach dem Eintunken in die Milchtüte, sieht der Schlauch wirklich unappetitlich aus und baumelt immer neben der Maschine. Hierfür haben wir uns extra das Jura Glas gekauft. Das macht es etwas hygienischer von außen – aber der schlauch baumelt trotzdem neben der Maschine und kleinere Milchreste tropfen aus dem Schlauch heraus.

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    Hi!

    Dafür gibt es die Erfindung „Tropf-Becher“. Also beliebigen hochwandigen Becher oder Latteglas.
    Steelt man vorm Spülgang untrr die Düse und das Schlauchende mit rein.

    Finde den Schlauch für daheim super. Rein direkt in den Tetrapak ist das Hygienischste, was man privat machen kann. Wenn der Tetrapak nach ner Kaffeerunde wieder in den Kühlschrank kommt, bevor es zu warm wird für Frischmilch.
    ( Steht bei uns nebeneinander, KVA und Kühli 🙂

    Nach Bezug Reinigung. Melitta nennt es EasyClean, liefert gleich auch die Dusche für den Milchschlauch am Ende, wenn man ihn in den Spülbecher mit rein hängt. Ein Wisch mit sauberem Spülituch tut es auch.

    Habe Melitta Caffeo CI, liefert eine feine Bürste mit Edelstahlkern mit, die für das Innere des Milchschlauchs funktioniert. Genial. Von zwei Seiten vorsichtig mit Spüli getränkt 2-3x reingeschoben – damit auf der ganzen Länge mechanisch gereinigt. Was anderes nutzt bei Milch auf Dauer nicht. Spülmaschinentauglich sind die Teile des Milchsystems auch. Bei Jura auch?

    Ich nutze seit 5 Jahren keinen Milchweg-Reiniger. Flacher Löffel Spülmaschinenpulver in warmes Wasser. 1/4min. Umrühren. Das löst sich nicht ganz auf. Einfach den Schlauch nicht bis zum Boden des Gefäßes mit der Spüllösung hängen lassen. Dann saugt er auch die Pulverkörnchen nicht an, die sich nicht auflösen wollten.
    Lieber 1/4L mehr Spülmittelbrühe machen deshalb. Das Klarspülen macht Melitta gründlich, das spült alle Spülmittelreste trotz des darin enthaltenen Konsistenzbildners (Zähigkeit erhöhen) weg. Von außen Spülilappen. Fertig für dast 0€.

    Sonstige Erfahrung mit inneren Werten:
    miese fetthungrige tropfende Brühgruppe, recht hoher innerer Verschleiß an Entlastungsventil, dessen Dampf das Gehäuse daneben spröde und rissig gemacht hat, 8a, Gehäuse nicht durchdacht, Kaffeenebel bildet flüssigkeitsführende Schichten, Pfützen unter der Maschine. Hm.

    Nasser Trester, die entnehmbaren Brühgruppen haben keine Kraft zum Presssen wie der Jura-Schraubstock.
    Wenn man in etwa die Wartung von innen wie vorgeschlagen machen lässt oder selber macht, ist Jura da sicher ungeschlagen. Und soweit man hört wartungsfreundlich.

    Damit hat Melitta kein Espresso wie bei Barista-Sieb-Handbetrieb, trotzdem: superleckerer Kaffee, Wirbel-Umspülung im Kolben. Schmeckt mir besser als unter Hochdruck durchgedrückt. Gewohnheit vielleicht.

    Gruß!

    AndiSho

    Antworten

    Vielen Dank für die gute Beratung, die Euer Blog bietet. Ich habe ebenfalls lange Zeit eine Abneigung gegen Jura Maschinen gehabt, habe diese aber durch Eure Arbeit überwunden und final eine Jura D4 gekauft, mit der ich sehr zufrieden bin. Vielen Dank auch für den Tipp zu Happy Coffee Chiapas, der ist wirklich top.

    Antworten
    Arne

    Hallo Dwight,

    danke für deinen Kommentar und dein Lob! 🙂 Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Hans-Josef 8.12.2019

    Hallo Arne,
    zunächst Danke für Deine ausführlichen Tests. Habe einen Jura E8 gekauft.
    Nun wollte ich wissen, ob es einen Jura-Kaffeevollautomaten gibt bei dem man den Namen von Familienmitgliedern mit der gewünschten Einstellung programmieren kann?

    Schöne Grüße Hans-Josef

    Antworten
    Arne

    Hallo Hans-Josef,

    danke für deinen Kommentar. Das wissen wir leider nicht. Haben das bisher bei noch keinem Jura-Automaten gesehen. Evlt. weiß jemand aus der Community Bescheid? Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Ja bei der Z6 kann man Namen vergeben!

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    Hi,

    ich bin neu in der Kaffeszene, aber ich stehe total auf einen guten Latte Macchiato und der Espresso soll exzellent sein. Ich möchte aber nicht ständig den Milchbehälter reinigen. Der E8 war deshalb genau mein Liebling. Nur das mit der Brüheinheit und aus Google gelesene Schimmel hat mich wirklich abgeschreckt. Diese jährliche Inspektion ist ziemlich teuer, sodass ich nach 5 Jahren ein neues Gerät kaufen könnte durch das Geld. Ob da der Philips 5000 5335 für die Hälfte des Kaufpreises die bessere Wahl ist? Denn die Reinigung des LatteGo ist keine Rede Wert?

    Antworten

    Hallo Arne,
    ich habe seit etwa 2 Wochen die Giga 5 und finde das Gerät wirklich klasse. Es hat, entgegen der Darstellung im Überblick, durchaus das P.E.P. Verfahren.
    Über einen Giga 5 Test von Euch würde ich mich sehr freuen.
    Weiterhin viel Spaß bei Eurem Kaffeeblock.
    Viele Grüße,
    Dirk

    Antworten
    Arne

    Hallo Dirk,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir nehmen die mal auf unsere Testliste auf, können aber noch nicht genau sagen, wann der Test kommt. Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Hallo Ihr liebe,
    ich habe schon seid CA. 10 Jahre eine Jura IMPRESSA F8.
    Ich habe sie mir bei Medimax als Ausstellung stück gekaut. Kurz vor ablauf der Garanti ist das Display kaputt gegangen, kein problem einfach in den Kartong von Jura gesteckt und zu Jura geschickt. Nach CA. 10 Tagen war sie voll gereinigt wieder bei mir.
    Jetzt werden einige sagen was mache ich wenn ich keinen Kartong mehr habe, das war genau mein problem, ich habe bei Jura angerufen und die haben mir umgehend einen neuen Karton zu geschickt.

    Und jetzt zur F8, wie gesagt habe ich die Maschiene schon seid CA. 10 Jahren. Sie läuft einbandfrei ob wohl ich sie Täglisch mit 4-10 Tassen im einsatz habe.
    Die reinigung ist auch leicht, ich Stelle alle abmachbare Teile in die Spühlmaschiene bis auf den Milch schlauch. Und dann reinigung ’s Tabletten für das Mahlwerk, im Wassertank habe ich einen Filter der entweder nach 3 Monaten oder 30 Liter getauscht werden muß. Das einzige was mich nerft ist dieser sch……. Milch schlauch, ich finde da muß sich Jura was anders einfallen lassen, der sieht trotz reinigung immer milchig aus.
    Ich würde mir immer wieder eine Jura kaufen.

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    Hab seit 1Tag jura s8 super Ding voher c60 kein Vergleich 3 Jahre alt defekt trotz guter Pflege bitte test mit s8 hatte auch eine s9 hielt 12 jahre weiter so tolle videos

    Antworten
    Arne

    Dankeschön! Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Ja, bitte, bitte die S8 testen!

    Antworten

    Hallo Arne,

    deine Testberichte sind Klasse, jedoch fehlt mir immer eine Aussage zun den Getränketemparaturen. Bei der ENA 8 von Jura sind die Spezialitäten mit Milchschaum nur lauwarm. Wieso gibt es dazu nie eine Aussage.

    Beste Grüße
    Frank

    Antworten

    Hallo Frank,

    wir benötigen auch so langsam eine neue Maschine und stehen kurz davor die Ena 8 zu nehmen. Jedoch schreckt mich noch ein wenig der kleine Tank ab. Wir nutzen unsere derzeitige Maschine fast ausschließlich für Kaffee und Espresso. Milchschaum wird bei bedarf extern erzeugt. Können Sie die Ena 8 empfehlen?

    Antworten

    Hallo Arne
    Ein Kollege bietet mit eine Jura c5 für 150€ an.
    Sie steht bei ihm schon über 1 Jahr im Keller.
    Ist der Preis ok oder nicht?
    Ich kann im Netz nicht vergleichbares finden.
    Sind immer andere Typen.
    Danke vorab.

    Antworten

    Hallo!
    Allem voran muss ich sagen, ich seh mir eure Beiträge auf Yt gern an. Ihr habt echt eine angenehme Art, diese Materie zu präsentieren. Weiter so! Vor allem gefällt mir auche eure Unabhängigkeit. Bei vielen anderen „Mitstreitern“ ist eine eindeutige Färbung zu gewissen Systemen/Marken erkennbar.

    Mich selber verbindet speziell mit Jura eine kleine „Geschichte“. Ich als Techniker (nicht im Bereich der Kaffeemaschinen:) bin vor Jahren mal zu einer alten, total zerrissenen Jura gekommen, und hab mich von da an begonnen, mit Vollautomaten auseinander zu setzen. So hab ich mich verschiedener Geräter aus meiner Bekanntschaft angenommen, viele davon gewartet und repariert. Bedingt durch die Verarbeitung, Funktionen und vorallem durch deren einfacher Konstruktion von mechanischer als auch elektrischer Seite bin ich aber immer bei Jura hängen geblieben.
    Umso mehr freut es mich, dass ihr nun auch Geräte dieses Herstellers testen wollt.
    Aus eigener Erfahrung muss ich zugeben, dass die Verarbeitung zwischen den einzelnen Linien extrem variiert. Eine C-Linie mit der J oder gar mit der Z-Linie zu vergleichen ist fast unmöglich. Wenn Ihr die Zeit habt, nehmt euch je eine Maschine der jeweiligen Linien heraus, und seht sie euch an. Und bedenkt, eine Jura E70 aus den späten 90ern ist von den Kaffeeführendne Teilen identisch mit einer aktuelleren J9.4. Veränderungen gab es hauptsächlich bei den Mahlwerken, im Komfort (Stichwort „OneTouch“) und in systematischen Punkten wie Pumpintervalle a la „PEP“ und Software-abhängigen Ansteuerungen beim Mahlwerk für die variableren Kaffeestärke-Stufen.
    Und was mir immer wieder unterkommt, ist die Hygiene-Frage zwecks der fest-verbauten Brühgruppe. Ich hab, wie schon erwähnt, einige verschiedene Maschinentypen (Saeco, Delonghi, Bosch…) auf dem OP-Tisch liegen gehabt. Aufgefallen ist mir dabei, dass eine Jura, die ja dafür konstruiert ist, die BG nicht zu entnehmen, häufig sauberer ausgesehen hat, als eine Saeco deren BG selten bis nie entfernt wurde. Soll heissen, man muss sich halt an die Herstellersngaben halten.
    Bei einer Saeco fällt konstruktiv mehr Pulver oder Trester daneben, als bei einer Jura, die ansich „geschlossener“ konstruiert ist. Darum muss man bei den Herstellern mit entnehmbarer BG diese auch entnehmeb. Ansonsten siehts innen oftmals echt schaurig aus. Jura möchte, dass man die Geräte regelmässig zum Service gibt, um innen die nötige Hygiene zu erhalten. Schimmel setzt sich leider bei fast allen Geräten an, besonders, wenn man sich nicht daran hält, Restwasser und Trester täglich zu leeren, und das Gerät über nacht offen stehen zu lassen.

    So, jetzt genug der schreiberei.
    Ich warte mal auf eure Jura-Tests, da ich auf eure Meinung im Vgl zu den anderen Geräten gespannt bin. Ich würde in puncto Aroma und Schaumkonsistenz bei Latte und Co meine Jura Z7 und die kleine A9 in der Firma nie gegen die neue Siemens EQ6 plus meiner Schwiegermutter tauschen. Ich hab alle Geräte eingerichtet, komme aber bei der Siemens lediglich auf ein zufriedenstellendes Ergebnis
    Ich bin wie gesagt kein Jura-Techniker oder so, ich werke an KVA‘s nur aus Spass an der Sache:)
    Solltet Ihr mal konstruktive oder technische Infos benötigen, die ihr sonst net findet, meine Mail-Adresse habt ihr ja jetzt:)

    Danke für eure tolle Arbeit! macht weiter so.
    lg aus Österreich
    Patrick

    Antworten

    Sehr guter Kommentar. Danke. Nach 10 Jahren ENA 5 wird wohl in Kürze eine S8 kommen. Die entspricht im Wesentlichen der E8 mit etwas mehr Programmen und Einstellmöglichkeiten. Profischaumdüse und Bluetooth-Connector inclusive. Das Bezugs-Ergebnis wird wohl mit der E8 identisch sein.

    Antworten

    Hey Arne,

    danke für die ausführlichen Berichte.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn es bald mal einen Test zum Jura A1 gegen könnte. Oder kannst du schonmal den Daumen heben oder senken? Schwanke noch zu dem Melitta Caffeo Solo…

    Beste Grüße

    Tom

    Antworten

    Hey Arne,

    welchen Automaten würdest du bevorzugen:

    1. Jura S8
    2. De Linghi Primadonna
    3. Siemens EQ9 S900?

    Liebe Grüße

    Daniel

    Antworten

    Siemens EQ9 Plus S900 kaufen!

    Antworten

    Guten tag ich möchte mir einen vollautomaten kaufe. Welchen?
    Ich lebe alleine und trinke etwa 2.max 3 kaffee am tag…
    Rentiert sichs da überhaupt

    Antworten

    Hallo.
    Also ich habe schon seit 25 Jahren einen Kaffeevollautomaten.
    Jetzt gerade ist mir die Impressa E60 die jetzt ca 15 Jahre mit ca 10 Tassen pro Tag in Betrieb war kaputt gegangen. Ich werde mir auf jeden Fall wieder eine Jura holen, weil der Kaffee meiner Meinung nach besser schmeckt. Schweizer haben eine sehr lange Kaffee Tradition im Gegensatz zu den Deutschen vielleicht liegts ja daran. Ich trinke auch nur eine Sorte Kaffee und zwar Caffe creme. Ich liebe auch Espresso aber meiner Meinung nach kein einziger Kaffevollautomat einen guten machen, da geh ich lieber zum Italiener nebenan. Ausserdem schmecken Bohnen für Espresso wirklich schlecht für Kaffee. also ich liebe Jura.-)

    Antworten

    hi…..was bedeutet das WIRELESS READY bei manchen Beschreibungen ??

    Antworten

    Internet / WLAN fähig mit einem Dongle von Jura ( ca 28 Euro ) welcher extra gekauft und an der Maschine angestöpselt werden muss.Danach kann man die Jura App zur Zubereitung des Kaffee nutzen.

    Antworten

    Und Danke für deine/eure Arbeit mit den ganzen Maschinen und Kaffee ect. Da steckt viel Arbeit dahinter.. Daumen Hoch…. weiter so.

    Antworten

    Hallo Arne, bitte bitte bitte bitte bitteeeee mach mal nen Test mit der Jura S8…… bitteeeeee

    Antworten
    Arne

    Hallo Andi, danke für den Hinweis. Der kommt auf die Liste!

    Antworten

    Hallo Arne, erst mal Danke für die ausführlichen Berichte von verschiedenen Modellen der jura-kaffeeautomaten, duecsinf echt aufschlussreich.

    Bisher hatte ich nur ne einfache Kaffeemaschine. Seit drei Tagen bin ich Besitzer einer Jura S 8. Nach so einer kurzen Zeit kann man natürlich nicht viel sagen, aber ich bin begeistert.

    Könnte vielleicht auch ein Bericht über die S-Linie kommen ???? Hab weder hier noch anderswo so richtig ne Bewertung darüber gelesen.

    Danke und viele Grüße aus Sachsen

    Antworten
    Arne

    Hallo Micha, die Vollautomaten der Jura S Serie stehen auf der List aber das dauert noch bis ende des Jahres befürchte ich.

    Antworten

    Hallo an alle,
    Ich habe eine Jura ena micro 90.
    Wie auch ein Paar hier bei den Kommentaren habe ich das Problem das ich egal mit welchen Einstellungen und Bohnen (egal ob vom Lokaken Röster, Espressobohnen Usw.) Bei Feinem Mahlgrad Wird Der Espresso Sauer ( Temp Hoch, Wasser Gefiltert).
    Zwangsweise muss Man Auf Gröber Stellen, Nicht Zuletzt Um Nicht Das Sieb Der Brühgruppe Zu Verstopfen (laut Jura Gibt Es In Deutschland Keine So Hellen Röstungen für Den Feinsten Mahlgrad).
    Vielleicht habt Ihr Einen Tipp für Mich für die Besten Einstellungen Für einen „automatenkaffee“ Mit 100ml Mit Stärke Sowie Mahlgrad Und Bei Der 100ml Version Temperatur Normal Oder Hoch? Und nein ich will nicht einfach einen Filterkaffee machen, sondern mit der Jura nur einmal einen anständigen Kaffee machen

    Vielen Dank Im Voraus und Grüße aus dem Schwarzwald!

    Ps: In Meiner Verzweiflung habe Ich Sogar Jamaika Blue Mountain Perlbohnen durchgelassen, das Ergebnis konnte man fast nicht schwarz trinken…

    Antworten

    Moin Arne!

    Habe eine Jura S8 und die ist Spitze. Bin seit 15 Jahren bei der Marke und gerade in letzter Zeit ist viel passiert. Unsere ena9 vorher, war mit 1 Liter tank und 125 Gramm bohnenbehälter einfach zu klein. Die S8 ist so leicht zu bedienen, dank Touch TFT.
    Reinigung auch absoluter selbstläufer. 15 Sorten und alle einzeln vielfach einstellbar.
    Stärke, Temperatur, Menge und Zeit bei Milch inkl. Pausen beim Late. Selbst Grün Tee ist dabei mit eigener Düse. Die schau dir mal genauer an. Sind sehr zufrieden.

    Gruß, Timo

    Antworten

    Hallo Arne, hi Maurizio,
    bezüglich den Test mit der Jura C60 kann ich bestätigen. Egal welche Kaffee Marke, Sorte und Röstung schmeckt der Ristretto ( 25 ml und auch mehr) richtig schrecklich.
    Obwohl die C60 regelmäßig gereinigt mit original Jura Reinigungstabletten, gespült und sogar von der lizenzierte Fachwerkstatt gereinigt und gewartet, schmeckt der Espresso und Ristretto säuerlich und extrem bitter. Einzige annehmbare Lösung war – der Mahlgrad auf grob gestellt und der Geschmack war akzeptabel aber wässrig mit sehr wenig Crema.
    Habe Kontakt mit der Firma Jura aufgenommen um die Situation zu schildern und prompt haben sie mich kontaktiert. Jura wird sich bei mir telefonisch melden und wahrscheinlich eine Lösung finden. Die C60 macht mir keinen Spaß mehr und bin drauf und dran mir eine neue zu holen und verfolge gerne eure Videos um mich beraten zu lassen. Tendiere auf eine Miele der 7er Reihe oder Siemens EQ6 oder 9. Erstmal schauen was Jura dazu sagt und welche Hilfe sie mir anbieten.
    Danke für Eure Tipps und grüße an Maurizio,
    Gruß Lino

    Antworten

    Hi. Ich brauche dringend eine neue Kaffeemaschine, weil ich zur zeit eine alte Jura Impressum F50 besitze. MiR ist wichtig, dass sie auch Milch erwärmen kann (Kakao für Kinder ). Bis jetzt habe ich Jura J6 piano White favorisiert, weil sie einfach alles macht….Aber vielleicht sind die andere Modelle genauso gut und bisschen billiger ? Ich kenne mkch überhaupt nicht aus. Es muss nicht unbedingt Jura sein.
    Gruß
    Magdalena g.

    Antworten

    Hallo Arne,
    ich habe mir nun einige Videos angeschaut und habe mir zwei Favoriten ausgesucht, Jura E8 und Miele CM6350. Was würdest du favorisieren? Ich lese oft, dass die Milch bei der Jura E8 nicht wirklich heiß wird, ist es bei Miele anders?

    Gruß
    Eduard

    Antworten

    Hallo Arne, bezüglicher dem Großteil deiner angaben kann ich wenig Kritik äußern, allerdings besitze ich eine Jura E8, welche in jedem Fall einen Kombinationsauslauf hat.
    Der Milchausfluss hat einen zweiten, deutlich schmaleren Ausfluss direkt dahinterliegende der auch bei Cappuccino oder Latte Macchiato etc. so automatisch von der Maschine genutzt wird. Dieses ist auch in deiner Video Rezension so zu erkennen, obwohl ich dir empfohlen hätte den Mehrpreis für die Profi-Feinschaumdüse aufzuwenden, da wie ich empfinde der Schaum deutlich variabler und für mich besser erzeugt wird.
    Das wäre eigentlich alles, was ich anzumerken hatte.
    LG

    Antworten
    Arne

    Hallo Laurenz, danke für den Hinweis. Das ist mir schon aufgefallen und ich muss das schnell änder. Genau den Jura E8 habe ich auch Zuhause und gerade getestet. Viele Grüße, Arne

    Antworten

    Habe seit geraumer Zeit die ENA Micro 90, bin eigentlich sehr zufrieden damit, benutze allerdings nicht alle Funktionen und Möglichkeiten regelmässig.
    Espresso und Verlängerte schmecken gut, Getränke mit Milch ebenfalls. Letztere sind aber lauwarm und erst der zweite Latte kriegt eine ordentliche Wärme.
    Ausserdem: Milchgetränke trinke ich nur am Wochenende, da die Reinigung des Milchaufschäumers mit einem speziellen Mittel Aufwendig sein kann. Wenn besagtes Mittel fertig ist, nervt es einem ziemlich nochmals in den Handel zu gehen um diesen zu kaufen.
    Wer die ENA Micro 90 kaufen möchte, sollte ausserdem bedenken, dass der Auffangbehälter für den Kaffeesatz ziemlich klein ist. Starke Coffeeholics (wie ich) werden sich nach 11 Bezügen ärgern, Auffangbecken und Behälter ständig abspülen zu müssen.
    Meine nächste Maschine wird bestimmt eine grössere Jura sein – wegen dem grösseren Satzbehälter und Tank. Grüsse! 🙂

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