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AEG KAM 400 Kaffeemaschine

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

In der aktuellen Runde meiner Tests von Kaffeemaschinen mit Mahlwerk habe ich mich insbesondere darauf konzentriert, neuere Modellversionen von bereits getesteten Geräten zu untersuchen.

In der aktuellen Runde meiner Tests von Kaffeemaschinen mit Mahlwerk habe ich mich insbesondere darauf konzentriert, neuere Modellversionen von bereits getesteten Geräten zu untersuchen.

Denn wie ich es auch in anderen Tests und im Ratgeber sage, erfreuen sich die Filterkaffeemaschinen mit eingebauter Kaffeemühle einer immer größeren Beliebtheit. Und deswegen legen die Hersteller nach langer Ruhe nun auch kräftig nach.

AEG gehört dabei rein imagemäßig in meinen Augen in eine ähnliche Kategorie wie Miele oder Siemens: Qualitätshandwerk „Made in Germany“ für die gehobenen Ansprüche.

2016 habe ich mit der AEG KAM 300 den ersten Gehversuch des Unternehmens im Bereich hybride Kaffeebereiter untersucht. Damals waren die Ergebnisse noch nicht einmal semi-überzeugend. Das Modell wurde laut Amazon-Seite 2012 veröffentlicht.

Kaum Verbesserungen zum Vorgänger

AEG KAM 400

So sollte ein Nachfolgemodell nicht aussehen!

Einfache Bedienung

Timer-Funktion

Trinkbarer Kaffee (mit Abstrichen)

Kaffeeeinstellungen problematisch

Funktionsdetails übermütig oder nicht zu gebrauchen

Für die Leistung viel zu teuer

Wassertank nicht abnehmbar

Günstig bei Amazon
Best Product

Dementsprechend kritisch bin ich auch an den aktuellen Test der AEG KAM 400 gegangen, die 2018 erschienen ist und damit eigentlich genug Zeit für Verbesserungen lieferte.

AEG KAM 400 Coffeeness

Leider wurde ich auch dieses Mal enttäuscht. Das lag weniger an der oberflächlichen Funktionalität und dem Ergebnis in der Kanne. Sondern eher daran, dass AEG wohl nicht damit gerechnet hat, dass jemand genauer hinschaut und auch noch die Vorgängermaschine zum Vergleich heranziehen kann.

Die AEG KAM 400 im Überblick: Was habt ihr die letzten Jahre eigentlich getrieben?

Gleich zu Beginn habe ich natürlich erst einmal geguckt, wo die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Modellen liegen. Meine Erkenntnisse liefere ich euch am besten in einer knackigen Tabelle:

 AEG KAM 300AEG KAM 400
MahlwerkKegelmahlwerkKegelmahlwerk
Mahlstufen99
Fassungsvermögen (Kaffeemenge)1,25 Liter1,25 Liter
Größe Bohnenbehälter250 g250 g
ExtrasAromawahl, Timer, drehbarer SockelAromawahl, Timer, drehbarer Sockel
Ungefährer Preis bei Amazon170 Euro140 Euro

Wie Sie sehen, sehen Sie absolut nichts. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, einen signifikanten Unterschied, der auf Produktneuerungen hinweist, zu finden. Selbst die Maße und der Look decken sich zu hundert Prozent. Die alte KAM 300 ist aber immerhin rund 70 Gramm leichter.

Der höhere Preis für das alte Gerät resultiert daraus, dass die KAM 300 bei Amazon nur noch von Langstrecken-Dealern zu haben ist. Sollte ich etwas übersehen haben, dann sagt es mir gerne in den Kommentaren!

Ansonsten frage ich mich ernsthaft, wozu dieses Produktupdate überhaupt nötig war und warum die „Weiterentwicklung“ so lange gedauert hat.

Auf eine der besten Ideen an der AEG KAM 400 ist das Unternehmen schon 2012 gekommen: Der schwenkbare Sockel löst das Problem, wie ihr den nicht entnehmbaren Wassertank bequem erreichen und befüllen könnt. Allerdings wurde auch hier nicht mitgedacht. Denn die Drehfunktion ist viel zu leichtgängig, die Maschine verschiebt sich bei der kleinsten Berührung und steht permanent schief.

Ansonsten ist alles beim Alten geblieben: Das Gerät wirkt recht massig, das beleuchtete Display ist gut lesbar, Blenden im Edelstahllook sollen davon ablenken, dass wir es hier mit einer dicken Plastikbude mit Glaskanne zu tun haben.

AEG KAM 400 Display

Anders als bei anderen Geräten – zum Beispiel der Severin KA 4811 – ist hier kein feinmaschiger Dauerfilter enthalten, ihr müsst selbst einen 1×4-Papierfilter einsetzen. Der Knopf zum Herausschwenken des Filterhalters wirkt übrigens ebenso wacklig und halbherzig verbaut wie der Rest der Bande auf dem Bedienpanel an der Front.

Auch dieses Problem habe ich schon 2016 bemerkt und frage wiederum, warum das einem Produktentwickler nicht auffällt. Wackelige Knöpfe zeugen immer von einer schlechten Verarbeitungsqualität – egal, wie hochwertig es unter dem Deckel zugehen mag.

Die Funktionsknöpfe erschließen sich aber wenigstens sehr leicht, auch wenn ihr bei der „Prog“-Taste erst einmal herausfinden müsst, was sich dahinter verbirgt. Die ist für das Einstellen der Timer-Funktion da, die viele von euch sicher als ein Hauptargument für die AEG KAM 400 betrachten würden.

Damit könnt ihr der Maschine abends sagen, wann sie morgens von allein loslegen soll. Das ist natürlich ausnehmend praktisch und spart euch ein paar Minuten nach dem Aufstehen.

Ansonsten könnt ihr das „Aroma“ einstellen, also die Pulvermenge etwas hochstellen, während ihr über die Bohnenskala die Durchlaufzeit reguliert. Damit sollt ihr also einen hohen Einfluss auf die Kaffeestärke und den Geschmack nehmen können.

Euer wichtigstes Werkzeug dafür ist wie immer das Mahlwerk mit den jeweiligen Mahlstufen. 9 Stufen bei AEG sind für diese Maschinenkategorie durchaus üppig und daher ein Plus. Ihr könnt also feiner mahlen und so dichteren Kaffee brühen oder mit gröberen Einstellungen auf leichtere Gebräue setzen.

AEG KAM 400 Mahlgrade Ueberblick

Das Problem bei meiner Preisbeurteilung aufgrund des Überblicks für die AEG KAM 400 ist, dass sich seit dem Vorgängermodell nichts geändert hat. Das Problem ist auch, dass die KAM im Vergleich zur rund 60 Euro günstigeren Severin KA 4811 kaum Argumente für den Preissprung liefert – höchstens mit einem größeren Bohnenfach, einer größeren Maximalbrühmenge und der Timer-Funktion. Ist es das wert? Ganz ehrlich, ich bin mir da sehr unsicher.

Bedienung, Benutzerfreundlichkeit und Mahlgrad: Seufz!

Schon bei der dringend zu empfehlenden Vorreinigung mit Spüldurchgang im „Kaffeepulver“-Modus und dem Auswischen wird deutlich, warum ein entnehmbarer Wassertank und ein Auseinanderbauen nicht durch einen Drehsockel aufgewogen werden. Es ist wesentlich frickliger, wichtige Bauteile, die schnell mal einsauen, ordentlich zu säubern.

AEG KAM 400 Wassertank

Zudem ist die Tanköffnung sehr klein, sodass ihr für das Befüllen schon etwas Geschick und eine gute Tülle braucht. Die Tülle der mitgelieferten Glaskanne ist dafür jedenfalls nicht gemacht.

Ansonsten ist die Bedienung der AEG KAM 400 nun aber wirklich nicht schwer, wenn es auch – wie bei der AEG KAM 300 – irgendwie merkwürdig ist, zum Starten des Brühens den Power-Knopf drücken zu müssen. Schalte ich die Maschine nun an oder aus?

Ebenfalls bemerke ich auch hier, dass die Aromafunktion nur bis zur Grenze von vier Tassen greift. Das ergibt bei einer Maschine, die bis zu zehn große Tassen gleichmäßig brühen können soll, irgendwie keinen Sinn. Das hat letztendlich auch was mit den Kapazitäten im Inneren der Maschine zu tun, die schnell mal verstopfen könnte. Aber genau hier wäre die perfekte Gelegenheit zur Produktverbesserung gewesen.

Wie es so meine Art ist, habe ich mal wieder alle Voreinstellung grundsätzlich auf stärkeren Kaffee ausgelegt und den Mahlgrad eher feiner als gröber gestellt. Aber noch immer ist die Körnung beim anschließenden Kontrollblick in den Filter überaus grob und erinnert eher an die Karlsbader Kanne. Und ja, auch das habe ich schon beim Vorgänger bemängelt.

AEG KAM 400 Mahlgrade nah

Falls ihr euch fragt, wie der Mahlgrad für guten Filterkaffee aussehen sollte, dürft ihr (nur zu Vergleichszwecken!) mal in fertig gemahlenen Supermarktkaffee gucken. Der ist nämlich exakt auf den Kaffeemaschinen-Nutzer ausgelegt.

Davon sind die AEG-Brocken meilenweit entfernt. Aber wenigstens sind sie relativ gleichmäßig gemahlen. Und auch hier sind sich Vorgänger und Nachfolger einig, dass man Mahlen auch hören können sollte. Auch wenn ich aus vorherigen Messungen weiß, dass die Lautstärke in Dezibel absolut verträglich ist, so ist ihre Klangqualität doch eher Kettensägenmassaker V.

Der Kaffee: Wenigstens was?

Obwohl alle Voraussetzungen an der Maschine dafür sprechen, dass die AEG KAM 400 eher Blümchenkaffee zaubern wird, kam der Kaffee dann doch mit Anlauf. Allerdings aus der falschen Richtung. Denn der falsche Mahlgrad und die damit verbundene falsche Extraktion haben wirklich alle Bitterstoffe aus dem Kaffee gezogen, die zu finden waren.

In der Weinkunde redet man dann freundlich von adstringierend. Eigentlich meint man aber damit, dass sich alle Muskeln, Nerven und Schleimhäute im Mund zusammenziehen und verweigern. Das passiert auch hier. Hat sich der Körper daran gewöhnt, ist der Kaffee wiederum wässrig und ohne Eigenschaften.

Kaum Verbesserungen zum Vorgänger

AEG KAM 400

So sollte ein Nachfolgemodell nicht aussehen!

Einfache Bedienung

Timer-Funktion

Trinkbarer Kaffee (mit Abstrichen)

Kaffeeeinstellungen problematisch

Funktionsdetails übermütig oder nicht zu gebrauchen

Für die Leistung viel zu teuer

Wassertank nicht abnehmbar

Günstig bei Amazon
Best Product
Ich kann euch nur raten, die Aroma-Funktion nicht auszureizen und unbedingt auf einen möglichst feinen Mahlgrad zu setzen. Dann wird der Kaffee wesentlich brauchbarer und balancierter.

Wie sieht es mit der Zubereitungszeit und der Kaffeetemperatur aus? Auch das habe ich für euch überprüft:

Durchlaufzeit maximale Tassenanzahl in MinutenTemperatur direkt nach dem Brühen in der Kanne bei vier Tassen in Grad CelsiusTemperatur in der Kanne nach zehn Minuten bei vier Tassen in Grad Celsius
9:1375,666,8

Die Durchlaufzeit ist durchaus in Ordnung. Aber die „Eingangstemperatur“ und der Messwert nach zehn Minuten auf der Heizplatte sind schon wieder eine Frechheit. 75 Grad Celsius sind zwar Trinktemperatur, aber mit ein wenig mehr Starthilfe in Celsius wäre vielleicht auch der Kaffee nicht so mittel.

Wenn wir bedenken, dass die optimale Wassertemperatur für einen guten Filterkaffee rund 96 Grad Celsius beträgt, ist es schon enorm, dass auf dem Weg vom Heizelement bis in die Kanne bei gerade einmal vier Tassen rund 20 Grad einfach so verpuffen.

Über den Wert der Warmhaltefunktion müssen wir sicher auch nicht mehr reden. Aber da ich diese Funktion sowieso nicht gut finde – und eigentlich aus allen Kaffeemaschinen verbannen würde – ist mir dies nun auch schon egal.

Die Reinigung: Joar, ist in Ordnung

Bis auf den von mir schon mehrfach verfluchten Wassertank ist die AEG KAM 400 genauso gut zu reinigen wie der Rest der Testgruppe. Ihr dürft nur nicht vergessen, dass auch das Mahlwerk gut und regelmäßig gesäubert werden muss. Dafür gibt es eine Spezialbürste im Lieferumfang.

Bürsten reichen aber nicht aus, darum nehme ich immer noch den Staubsauger zur Hand, um auch den letzten Rest Kaffeemehl aus den Windungen und Eckchen zu holen. Ein paar Spülgänge mit Naturreiniger für Kaffeemaschinen können ansonsten auch nicht schaden.

Fazit: Ja genau!

Ich bin ehrlich gesagt ein wenig sprachlos. Denn in meinen Augen ist es immer eine Frechheit, wenn euch ein Unternehmen ein hornaltes Produkt als neuen, heißen Shice verkaufen will. Und dann kostet der neue heiße Shice natürlich auch gleich noch eine Stange mehr.

Zwischen der AEG KAM 300 und der AEG KAM 400 hat kein Innovationssprung stattgefunden, höchstens wurde ein wenig an der Brauchbarkeit des Mahlwerks gedreht. Und mit ein bisschen Einstellerei bekommt ihr daraus auch guten Kaffee. Das klappt aber zum Beispiel bei der Severin KA 4811 genauso gut (bzw. schlecht) und ihr müsst dafür eben nicht so abenteuerlich viel Geld raushauen.

AEG KAM 400 Ueberblick

Würde die Maschine für sich stehen, hätte ich vermutlich nicht so viel dran rumgemeckert. Das gilt nicht nur im Vergleich zum Vorgänger, sondern auch im Vergleich zu den anderen Testgeräten der aktuellen Runde. Dass das nicht nur etwas mit dem Preis zu tun hat, zeigt zum Beispiel der teurere Testsieger Beem Fresh-Aroma-Perfect Superior. Der ist übrigens auch ein Update. Aber ein gelungenes.

Kommentare, Widersprüche und Fragen nehme ich wie immer gerne in der Kommentarspalte von euch entgegen!

Ich freue mich über deinen Kommentar

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