Philips HD 5407/60 Café Gourmet Kaffeemaschine im Test

Philips HD 5407/60 Café Gourmet Kaffeemaschine im Test Ergebnis

Letztes Update: 19.03.2017: Wie oft standet ihr schon vor der schwierigen Entscheidung, ob ihr euch lieber eine schicke Handtasche oder doch eine gute Kaffeemaschine kauft? Die Philips HD 5407/60 Café Gourmet Filter-Kaffeemaschine schafft Abhilfe, denn die kann man auch prima durch die Gegend tragen.

Kaffeemaschine mit gutem Konzept
Philips Café Gourmet

Machen wir es kurz: Ich finde die Philips HD 5407/60 Café Gourmet ziemlich klasse

Spaß beiseite: Das erste, was an der Philips Café Gourmet ins Auge fällt, ist ihr ungewöhnliches, gestapeltes Design, das die typische Aufteilung einer Filtermaschine einfach in die Vertikale verschiebt.

Aber Looks allein machen ja bekanntlich nicht glücklich, doch weiß dieses Designschätzchen auch mit gutem Kaffee und einigen cleveren Funktionsdetails zu überzeugen. Ob es dafür den außergewöhnlichen Look gebraucht hätte, findet ihr in diesem Testbericht heraus.

Die Philips Café Gourmet-Serie

Wenn ihr bei Amazon nach „Philips Café Gourmet“ sucht, findet ihr fünf scheinbar gleiche Geräte, die aber jeweils einen unterschiedlichen Preis haben. Der größte Unterschied besteht in der Materialwahl, die ein bisschen was mit den Ergebnissen, aber ganz viel mit dem Look zu tun hat.

Kaffeemaschine mir original Verpackung

Die Philips HD 5407/60 Café Gourmet, die ich getestet habe, besteht aus schwarzem Kunststoff nebst Glaskanne und Glaswassertank. Die teurere HD5408 bringt ein bisschen mehr Edelstahl (am Bügel) mit, und die noch teurere HD5413 besteht zu großen Teilen aus Metall.

Wassertank

Wassertank auffüllen

Meine „günstige“ schwarze Ausgabe hat mich am 22. Februar 2017 79,99 Euro bei Amazon gekostet. Ich gehe mal davon aus, dass die 5407 ein Auslaufmodell ist, die teurere 5408 wird sich jetzt als Standard etablieren.

Es gibt die 5407 auch noch ganz in Apple-Weiß und für dieses Stilupdate müsstet ihr etwa 20 Euro mehr hinlegen.

Die Philips HD 5407/60 Café Gourmet im Überblick

Die Idee, die Komponenten einer Filterkaffeemaschine übereinander anzuordnen ist nicht neu und Philips betreibt die Stapelei seit 1988. Wichtigstes (und immer wieder beworbenes) Merkmal der Café Gourmet ist das sogenannte „Direkt-Brüh-Prinzip“.

Philips Gourmet Test

Kurz gesagt bedeutet dies, dass das Wasser erst vollständig zum Kochen gebracht wird, dann mit einer Brühtemperatur von über 93 Grad Celsius sanft durch den Filter gluckert und gleich auch noch mit dem sogenannten „Aroma Twister“ perfekt in der Glaskanne landet. Was das genau heißt, erkläre ich noch.

Theoretisch hätten wir bei der Café Gourmet also eine Brühtemperatur, die nur wenige Filtermaschinen erreichen, eine Filterung, die fast so sanft wie von Hand ist und damit einen Kaffee, der fast so gut wie aus dem Handfilter schmeckt – und das (fast) ohne Vorkenntnisse.

Das erklärt auch den verrückten Aufbau, denn wo die Schwerkraft der größte Verbündete ist, wird das Wasser nicht mehr so auf den Filter „gespuckt“, wie das bei vielen anderen Filtermaschinen der Fall ist.

Schalter

Allerdings führt sich Philips dabei selbst ein bisschen ad absurdum, denn die Philips Intense aus dem eigenen Hause ist eine klassische Filterkaffeemaschine und in meinen Augen fast ebenso gut.

Der Aufbau der Philips Café Gourmet – Vor- und Nachteile

Sonst widme ich dem grundsätzlichen Aufbau einer Filterkaffeemaschine kein eigenes Unterkapitel, aber hier ist das auf jeden Fall angebracht. Denn der Vertikallook hat viele Vorteile, aber auch einige Nachteile, die man insgesamt auch auf die Maschine an sich übertragen kann.

Fangen wir beim wichtigsten Aspekt, der Höhe, an. Die beträgt nämlich rund 51 cm und die Maschine dürfte damit nicht unbedingt in jeder Küche Platz finden. Das macht die Café Gourmet zwar mit einer äußerst geringen Grundfläche wett, aber ihr braucht schon Platz nach oben, um das Wasser einzufüllen.

Das kommt nämlich in den oberen Wassertank, der von der Form her die Glaskanne auf der Heizplatte unten spiegelt. Das Schöne daran: Das Material ist geschmacksneutral und sowieso eine Top-Idee für Wasserkocher. Und um nichts Anderes handelt es sich hierbei.

Die sehr große Öffnung des Wassertanks wird mit einem Filterdeckel (damit nichts spritzt) und einem richtigen Deckel (wichtig fürs Kochen) verschlossen. Zwar könnt ihr dieses Bauteil nicht abnehmen, aber die Öffnung ist wirklich groß genug zum Putzen und Befüllen.

Kaffeemaschine mit gutem Konzept
Philips Café Gourmet

Machen wir es kurz: Ich finde die Philips HD 5407/60 Café Gourmet ziemlich klasse

Darunter schließt sich die Filterpartie mit Tropfschutz an. Der Filtereinsatz (für Tüten der Größe 1×4) ist netterweise herausnehmbar und der Filter an sich tendiert formtechnisch in Richtung Hario V 60:

Die Rillen verlaufen zwar Melitta-typisch gerade nach unten, doch enden sie nicht in einer abgeflachten Partie, sondern laufen spitz zum Ausguss zusammen. Dieses „Hario-V“ sorgt dafür, dass sich keine Kaffeepfützen auf dem Filterboden bilden, sondern die Extraktion gleichmäßig laufen kann.

Wieder darunter sitzt die Glaskanne, die extrem flach ist. Dennoch sind bis zu 8 große und 12 kleine Tassen möglich (Füllmenge 1 Liter).

Glaskanne

Glaskannen, vor allem mit dem hier üblichen „Klappdeckel“ halten die Temperatur leider nicht so gut, was sich später auch bei der technischen Messung bestätigt hat.

Insgesamt steht die Café Gourmet recht stabil und ich hatte nie Sorge, dass der Turm umkippt. Allerdings bin ich auch sinnig ans Werk gegangen, denn die Kunststoffversion ist doch etwas sehr leicht. Übermütige Kids oder Haustiere könnten hier schon zur Gefahr werden.

Summasumarum ergeben sich also folgende Vor- und Nachteile der Philips Café Gourmet:

PRO

  • schickes, außergewöhnliches Design.
  • viele Kaffee-affine Details.
  • sehr einfacher und deutlicher Aufbau.
  • leichte und komfortable Bedienung.
  • einfache Reinigung.

CONTRA

  • in der Kunststoffversion etwas zu leicht.
  • recht hoch.
  • Wassertank nicht abnehmbar.
  • Kanne aus Glas.

Beim Preis bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich diesen einordnen soll. Ich bin immer dafür, dass ein gutes Gerät für exzellenten Kaffee durchaus mehr als ein paar Mark Fuffzig kosten darf. Und die Moccamaster als wahrscheinlich beste Filtermaschine der Welt kostet fast dreimal so viel.

Für Otto-Normaltrinker sind 80 Euro aber eine Stange Geld für eine Filtermaschine, doch denke ich eigentlich, dass sich die Investition für euch lohnen könnte. War das jetzt schwammig genug?

Die Philips Café Gourmet im Einsatz – Welche Spezifikationen?

Wasser rein, Filter dazu, Kaffeemehl einfüllen, anstellen. Mehr müsst ihr bei der Café Gourmet fast nicht tun. Philips hält sich bei Tipps zu Menge und Mahlgrad komplett zurück, weist aber netterweise auf diesen Umstand hin:

„Allerdings schmeckt der Kaffee direkt nach der Zubereitung am besten.“

Das sehe ich natürlich auch so und in der Betriebsanleitung wird klar gemacht, dass die Glaskanne nicht zum Aufbewahren des Kaffees geeignet ist, sondern es sich lohnt, „den frisch gebrühten Kaffee in eine Thermo-Kanne [zu] füllen, damit er heiß und frisch bleibt.“

Ich bin mal wieder nach der „1 gehäufter EL pro Tasse plus einer für die Maschine“-Regel unserer Müttergeneration vorgegangen und habe die Bohnen vorher bei mittlerem Mahlgrad gemahlen.

Es sollte sich herausstellen, dass dieser Weg bei der Café Gourmet genau der richtige für lecker Kaffee ist.

Die Philips Café Gourmet im technischen Überblick

Wie schon bei anderen Maschinentests habe ich für dieses Gerät mal wieder meinen Stromzähler, die Stoppuhr und das Thermometer gezückt um zu überprüfen, womit ihr euch im Alltag herumschlagen müsst.

Die Vergleichbarkeit der Werte solltet ihr nicht auf die wissenschaftliche Probe stellen, denn bei der Café Gourmet ist die kleinste Füllmenge 3 Tassen (groß), die Maximalmenge beträgt hingegen nur 8 Tassen – sonst gibt es häufig eine Range von 2 bis 10.

Trotzdem sind die technischen Werte recht interessant und aufschlussreich:

Tassenanzahl (groß)
Durchlaufzeit in MinutenTemperatur Kaffee
Temperatur nach 30 min.Verbrauch (in kWh)
36:30
79,069,70,069
88:49
87,676,80,083

Zunächst fällt die sehr lange Zubereitungszeit ins Auge, die etwa bei der Russel Hobbs Buckingham für die kleinste Tasseneinheit bei 3:36 Minuten lag. Bei der megabilligen Melitta Easy waren es sogar nur 2:08 Minuten (jeweils für zwei Tassen).

Das ist aber eine gute Sache, denn die Philips Café Gourmet kocht tatsächlich erst das komplette Wasser, bevor überhaupt der erste Tropfen in den Filter fällt. Dadurch wird das „Gespucke“ anderer Maschinen verhindert und die Filtration ist viel gleichmäßiger.

Der Nachteil der Glaskanne zeigt sich vor allem bei einer geringen Brühmenge, denn 79 Grad Celsius ist zwar eine annehmbare Trinktemperatur, aber doch zu kalt. Dass die Kanne trotz Wärmeplatte ziemlich schnell den Kaffee runter kühlt (hallo, große Deckelöffnung!) war auch zu erwarten.

Noch ein Wort zu einer Besonderheit der Kanne. Diese hat am Deckel einen langen Stiel, der ins Innere der Kanne führt. Dadurch soll der Kaffee langsamer und gleich „geschwenkt“ in der Kanne ankommen, was für das Aroma wichtig ist.

Der „Aroma Twister“ ist aber Quatsch, wenn die Hälfte des Kaffees daran vorbeiläuft und über die Siebverbindung zwischen Tropfschutz und Kannendeckel direkt in die Kanne plätschert. Nette Idee, aber nicht ganz zu Ende ausgeführt, würde ich sagen.

Doch was haben wir nun in der Tasse? Einen ziemlich runden, gelungenen Kaffee. Der Körper war klasse, die aromatischen Öle auf der Zunge haben zum Nachschmecken eingeladen. Dabei könnt ihr noch viel mit eurer Kaffeemühle und anständigen Kaffeebohnen rumexperimentieren.

Ein Blick in den Filter hat in mir übrigens den Verdacht aufkeimen lassen, dass sich die Café Gourmet eine kleine Pre-Infusion gönnt, ohne mit diesem Umstand zu werben. Denn das nasse Kaffeemehl sah ordentlich gebloomed aus.

Filterhalter

Die Reinigung

Hier geht’s erfreulich schnell: Kanne, Deckel, Filter und alle anderen Deckel haut ihr in die Spülmaschine, den Glaswasserkocheraufsatz müsst ihr nur auswischen. Der Bügel war dabei ein bisschen im Weg, doch das wurde durch die große Öffnung wieder wettgemacht.

Entkalk-Erinnerungen o.ä. gibt es hier nicht, weshalb ihr selbst öfter mal daran denken solltet.

Mein Fazit zur Philips HD 5407/60 Café Gourmet Filterkaffeemaschine

Machen wir es kurz: Ich finde die Philips HD 5407/60 Café Gourmet ziemlich klasse, auch wenn sie im Grunde nur wegen ihres außergewöhnlichen Aufbaus komplett aus der Rolle ähnlich guter Maschinen fällt.

Verpackung

Besonders bemerkenswert finde ich die schonende Art und Weise, mit der sie ans Kaffeebrühen geht. Sie nimmt euch also viel Wissen um die Feinheiten der Filtrierung ab und sorgt für lecker Kaffee – nicht mehr, nicht weniger.

Kaffeemaschine mit gutem Konzept
Philips Café Gourmet

Machen wir es kurz: Ich finde die Philips HD 5407/60 Café Gourmet ziemlich klasse

Im Büro könnte es damit übrigens zu Lieferengpässen kommen, denn mit einer Füllmenge von 1 Liter ist sie doch etwas kleiner als die Konkurrenz. Auf der anderen Seite kocht sie bei einer sehr geringen Füllmenge wiederum zu kalt, ist also etwas für den moderaten Kaffeetrinker-Haushalt.

Habt ihr noch Fragen oder Anmerkungen? Dann schreibt mir gerne einen Kommentar!

11 Kommentare
  • Torsten Lindner
    14 April, 2017

    Hallo,
    ich habe mit großem Intetesse Ihren Test über die
    Philips HD 5407/60 gelesen, sie ist mir aber zu teuer.
    Frage: Welche würden Sie mir empfehlen? Melitta
    Optima Timer, Bosch TKA6A044, Melitta Look 4 Timer
    Bitte um Antwort.
    Lindner

  • Richard
    28 April, 2017

    Dein Blog ist immer einen Besuch wert, wenn ich hier von Zeit zu zeit vorbeischaue.
    Im Jahr 2010 hatte ich mir den Vorgänger dieser Philips Gourmet zugelegt. Gerade dieser Typus an Filter Kaffeemaschine braucht um diese wirklich unter realen Umständen zu er-testen, einen Langzeittest.
    Anfangs war ich mit dieser (dem Vorgänger) Maschine genauso zufrieden. Der Kaffee war sehr heiß, schmeckte realtiv gut.
    Die damalige hatte eine leicht andere Verarbeitung. Zum einfüllen des Wassers besaß sie einen Klappdeckel mit zwei Nippel. Weil das Wasser sehr heiß gebrüht wurde, brachen die Nippel vom Deckel ab. Erst der eine, dann mehrere Monate der zweite. Dann löste sich in etwa nach mehrere Monate vom Deckel unten die Einfassung wo dieser auf dem Glas lag immer mehr und brach in Teilen einzeln ab.
    Des weiteren hat die Gourmet eine Teflonbeschichtung (auch die neuen sollen dies noch lt. Auskunft einer Verkäuferin haben).
    Diese fing an nach ca. sechs Monaten porös zu werden. Ich fand nach dem Durchlaufen des Wassers kleine Reste von Teflonbeschichtung im Wasserbehälter. Dies sah dann auch unschön aus. Obwohl trotz ablösen dieser Beschichtung , diese angeblich gesundheitlich unbedenklich sein soll.
    Die Philips Gourmet reagiert auch sehr empfindlich auf verkalktes Wasser. Ich hab immer Britta Wasser hinzugefügt. Trotzdem sollte man die Maschine öfter entkalken, als andere.
    Weiterhin hatte meine alte Gourmet eine Warmhalteplatte, wo man den Kaffee nicht allzu lange drauf stehen lassen sollte, der dann sehr verbrannt schmeckte. Eine automatische Abschaltfunktion bzw. eine Einstelldauer besitzt die Gourmet nicht.
    Außerdem bekam ich vom Kaffee in dieser Maschine Sodbrennen. Der Hebel zum tragen dieser Maschine erfüllte damals wirklich seinen Zweck. Denn sie besaß einen Kaltgerätestecker, so dass man das Netzkabel abtrennen konnte. Heute besteht durch das nicht mehr abnehmbare Netzkabel eigentlich mehr eine Unfallgefahr, dass man übers Kabel stolpern könnte, wenn man sie irgendwohin aus irgendeinem Grund wirklich transportieren wollte.
    Würde ich sie noch einmal kaufen? Eindeutig ein Nein. Vom Design und vom Zweck ist sie für mich überholt. Der Hersteller spart dadurch neue Investitionskosten für eine neue Maschine, was sich Philips teuer bezahlen lässt. Wie gesagt, meine Beobachtung beruht auf ein älteres Modell.

  • Andrea
    23 Juni, 2017

    ich habe inzwischen die 3. Gourmet in Aktion.
    Der Kaffee war immer klasse solange man ihn nicht zu lange auf der Warmhalteplatte stehen lässt.

    Die Qualität hat allerdings nachgelassen und ich bin nun nachdem meine 3. langsam nicht mehr richtig funktioniert auf der suche nach Ersatz.

    Der Glastank ist nicht mal einfach so auszuwischen über kurz oder lang sammelt sich kalk ab der sich nicht entfernen lässt . Sie wird sehr unansehnlich und da sie hoch ist und immer ein Blickfang schaut man ständig drauf.
    Ich kann mich errinnern das meine 1. und 2. auch noch einen Metalbügel hatte. Gibts das nicht mehr?
    An der Warmhalteplatte ist das Gehäuse gerissen. Ich bin mir nicht sicher ob das am Materieal liegt oder am häufigen gebrauch denn unsere Kaffeemaschine ist morgens und nachmittags im dauereinsatz ohne die ein/ zwei Tassen zwischendurch.

    Tja schade jetzt muss ich suchen und tschüss Phillips Gourmet

  • Kerstin Wörpel
    25 Oktober, 2017

    Hallo liebe Kaffeefreunde, trotz der Mängel, wie hier beschrieben, würde ich diese Kaffeemaschine empfehlen. Kerstin Wörpel

  • Kerstin Wörpel
    25 Oktober, 2017

    Nach Entkalken der Maschine ist sie blitzblank und einsatzfähig wie neu.

  • Kerstin Wörpel
    25 Oktober, 2017

    Ich such aber einen Ersatzdeckel für den Glaskrug.

  • Kerstin Wörpel
    25 Oktober, 2017

    Noch etwas mein Grät ist seit 2003 in Funktion bis heute.

  • Dostha07
    29 November, 2017

    Hallo,
    auch meine Maschine ist seit 2003 im Dauereinsatz. Der Kaffee schmeckt unerreicht (nur der handgebrühte Kaffee meiner Oma war besser) und ich bin wirklich traurig, dass ich jetzt wahrscheinlich dann doch Ersatz brauchen werde. Ich kann euch sagen, es wird wieder eine Philips! Auch wenn Sie etwas teurer ist, als andere, aber auf die Jahre gesehen, relativiert sich der Preis!

  • Harald Bramstedt
    9 Dezember, 2017

    Wir nutzen seit ca. 16 Jahren Philips Gourmet Kaffeemaschinenn und waren damit immer zufrieden. Nachdem die zweite nach 9 Jahren den Geist aufgab, haben wir das aktuelle Modell HD 5408 gekauft. Bei Saturn für stolze 99.- Euro.
    Die Maschine ist noch etwas höher als die früheren Modelle und passt nur sehr knapp unter den Hängeschrank über der Arbeitsfläche. Das könnte man schonmal besser machen.
    So richtig ärgerlich ist aber, dass das Ding innerhalb kürzester Zeit verkalkt und das, obwohl wir relativ weiches Wasser haben.
    Während es bei den ältrren Modellen reichte,
    sie etwa vierteljährlich zu entkalken, streikt die 5408 bereits nach 3 bis 4 Wochen und muss entkalkt werden. Das ist nicht akzeptabel. Wir werden die Maschine daher jetzt reklamieren.

  • Joachim, der Kaffeeonkel
    14 Dezember, 2017

    Hallo Gourmet-Gemeinde,
    sehr interessanter Artikel und realistisch beschrieben. Wir besitzen seit vielen Jahren das Modell 5405 mit rundem Chrombügel und sind eigentlich sehr zufrieden, wenn nicht das ständige Entkalken wäre. Zugegeben öfters als bei anderen Kaffeemaschinen. Aber der Geschmack macht das Manko wett. Der Kaffee ist sehr geschmackvoll und kommt auch heiß genug aus der Kanne. Allerdings brühen wir nur ab vier Tassen. Für kleine Mengen benutzen wir den Porzelanfilter nach Großmuttersart.
    Ein Tipp: wenn der Kaffee besonders aromatisch werden soll, die Kann wenige Sekunden nach Beginn des Brühvorgangs unterstellen. Das Heiße Wassen bleibt länger im Filter und das Kaffeemehl wird gleichmäßiger benetzt und gebrüht, der Tropfschutz verhindert ein Auslaufen aus dem Filter. Aber nicht zu lange warten mit dem Unterstellen – Überlaufgefahr! Eignet sich auch nur, wenn nicht die volle Tassenzahl gebrüht wird.

  • Petra Pütz
    29 Dezember, 2017

    Ich nutze die Philips Gourmet bisher neben dem Kaffeevollautomaten nur für Besuch. Das soll sich ändern weil der Kaffee aus der Goumet doch eigentlich besser schmeckt.
    Ich bräuchte nur jetzt mal einen Tipp zum Mahlgrad. Mahle ich den Kaffee für eine Kaffeemaschine oder für den Handfilter?

Ich freue mich über deinen Kommentar

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