Der Nivona Kaffeevollautomat Vergleich 2021: Geheimtipp, Testsieger oder einfach nur Kaffee?

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Der erste Eindruck kann trügen. Zunächst wirkt die Nürnberger Marke Nivona wie ein versnobter, elitärer Haufen. Denn einen Nivona Kaffeevollautomat gibt’s nur beim Fachhändler. Ach Gottchen!

Der erste Eindruck kann trügen. Zunächst wirkt die Nürnberger Marke Nivona wie ein versnobter, elitärer Haufen. Denn einen Nivona Kaffeevollautomat gibt’s nur beim Fachhändler. Ach Gottchen!

Sobald man aber mit den Vertriebs- und Marketingleuten interagiert – und eine der zahlreichen Maschinen benutzt – stellen sich die Snobs als echte Sympathen heraus.

Ein Nivona Vollautomat lebt von einer ultraleichten Bedienung, tollem Espresso, schönem Milchschaum und einer durchdachten Reinigung. Generell haben die Nürnberger das Thema Kaffee auf jeden Fall verstanden.

Nivona CafeRomatica Vollautomaten gibt es in zig Preisklassen, Varianten und Auflagen. Manchmal sind die Unterschiede winzig, manchmal banal, manchmal höchst interessant.

In meinem Kaffeevollautomaten Test habe ich bisher die NIVONA CafeRomatica 769 untersucht. Doch würde ich nicht so weit gehen und sie als außergewöhnlich betrachten. Die Bewertung für Nivona-Geräte fällt jedoch generell stets positiv aus. Denn sie genießen einen exzellenten Ruf unter Vollautomaten-Fans.

In den Kommentaren zur alten Version dieses Ratgebers seht ihr aber, dass es auch viele enttäuschte Besitzer gibt. Andererseits reden alle von Nivona wie von der goldenen Gans für Kaffee.

Woher kommt dieses Image?

Ich habe diesen Ratgeber generalüberholt und erkläre euch, was Nivona CafeRomatica Automaten ausmacht, was sie unterscheidet und ob es sich lohnt, den Weg zum Fachhändler oder Werksverkauf anzutreten.

Vorteile, Nachteile & der Kaffee: Was macht einen Nivona Kaffeevollautomat aus?

Nivona existiert seit 2005 und wurde von drei Nürnberger Unternehmern gegründet. Allerdings handelt es sich genau genommen nur um eine Handelsmarke. Der eigentliche Hersteller von Nivona Kaffeevollautomaten heißt Eugster/ Frismag und sitzt in der Schweiz.

Da beide Marken mit weitestgehend identischen Bauteilen vom selben Hersteller ausgestattet werden, sind die Vollautomaten gleichwertig zu empfehlen. Jura macht den besten und innovativsten Kaffee (im Vergleich), Nivona ist intuitiver und hygienischer.

In Sachen Preis und Leistung überzeugen mich sowohl die Nivona 6er-Reihe als auch die Nivona 8er-Modelle am meisten. Die NICR 820 ist sehr funktionsstark, die NICR 680 ist sehr konkurrenzfähig.

Die Marke stammt aus Nürnberg, die Komponenten für Nivona Vollautomaten werden von Eugster/ Frismag aus der Schweiz produziert. Diese Firma baut auch Geräte für Melitta, Jura und Co.

Auch wenn ihr diesen Namen vermutlich noch nie gehört habt, habt ihr garantiert schon einmal ihre Bohnenbehälter, Milchbehälter, Brühgruppen oder Mahlwerke angefasst. Denn Eugster/ Frismag produziert die Technik praktisch aller namhaften Kaffeemarken aus der DACH-Region.

Dazu gehören Miele Kaffeevollautomaten genauso wie Melitta oder Jura. Jura Kaffeevollautomaten und Nivona-Geräte sind unter der Haube fast identisch – bis auf die entnehmbare Brühgruppe.

Vorteile & Nachteile

Es gibt momentan sechs verschiedene Nivona-Serien mit aufsteigendem Leistungsangebot. Generell zeichnet sich jede Nürnberger Kaffeemaschine durch folgende Punkte aus:

  • Absolut intuitive Bedienung ohne Blick in die Bedienungsanleitung
  • Live-Einstellung der Zubereitungsparameter (ab Serie 6)
  • Sehr rege und aktive Reinigung sowie einfaches Entkalken
  • Espresso, Milchschaum, Cappuccino und Co überzeugen
  • Schickes Design mit leichten Jura-Anklängen
  • Angenehme Betriebslautstärke
  • Hochwertiger Wasserfilter von Claris

Darüber hinaus hat Nivona seit einigen Jahren eigene Kaffeebohnen im Angebot, die direkt und fair gehandelt werden. Und im Vergleich zu manch anderem Hersteller mit eigenen Bohnen sind die Röstungen von Nivona durchaus lecker und empfehlenswert.

Nivona Kaffeevollautomat Kaffeebohnen

Auf der anderen Seite gibt es ein paar Punkte, die mich immer wieder stören:

  • Der Preis ist nach meiner Ansicht im Vergleich zum Markt etwas zu hoch
  • Einzelne Serien bzw. Maschinen sind oft nur unscharf voneinander abgegrenzt
  • Verschwurbeltes Marketing rund um technische Standardfaktoren

Diese drei Punkte klingen vielleicht nach Korinthenkackerei. Aber wir können einen Nivona Kaffeevollautomat nicht ohne das Image und die Vertriebstaktik betrachten. Die haben klaren Einfluss auf die Preise, die ich in Hinblick auf die Leistung generell zu hoch finde.

„Barista in a Box“ & „Aroma Balance“: How to Espressomaschine?

Nivona wirbt seit 2018 mit dem „Barista in a Box“-Logo. Wie ihr vielleicht aus vorherigen Ratgebern wisst, rege ich mich nicht nur über die halbgare Schreibweise, sondern auch über das komische Marketing-Geschwurbel an sich auf.

Nivona Kaffeevollautomat Barista in a Box

Ursprünglich gab es nur die Technologie namens „Aromatica System“. 2016 kam „Aroma Balance“ hinzu. Mit dem Barista-Typen und seiner Fliege soll das Ganze nun als „Barista in a Box“ greifbarer sein. Nee, ist es nicht.

Der Witz ist, dass nicht einmal die sensationell gut geschulten Nivona-Promoter die Sache so erklären konnten, dass ich sie auf Anhieb verstanden hätte. Vielmehr musste ich in den Tiefen meiner eigenen Recherchen graben, um überhaupt zu kapieren, dass hier drei Namen für ein- und dieselbe Grundidee durch die Gegend fliegen.

Laut Eigenwerbung sollen diese „Technologien“ nämlich dafür sorgen, dass jede Maschine einen Espresso oder Cappuccino wie aus dem Siebträger zubereitet. Oha, klare Ansage.

  1. Das „Aromatica System“
    Beim Aromatica-Prinzip werden Kaffeepulver und Wasser in der Brühkammer „verwirbelt“. Das soll mehr Aroma aus den Bohnen extrahieren. Wenn wir genau hingucken, handelt es sich um eine Preinfusion, die auch in den Datenblättern zu Nivona Vollautomaten auch so genannt wird. Reicht ja auch als Fachwort.
    Wenn wir noch genauer hinschauen, hat das jedoch nichts mit der Zubereitung von Espresso zu tun. Das Wasser ist meist weniger das Problem. Wir brauchen den Druck.
  2. Die „Aroma Balance“
    Diese aromatische Ausgeglichenheit wiederum ist seit 2016 am Start und soll die Durchlaufgeschwindigkeit von Wasser regulieren. Der Wasserdruck ist beim Extrahieren erst hoch, dann niedrig, dann wieder hoch. Ihr habt außerdem die Möglichkeit, in drei verschiedenen Modi einzugreifen.
    Nivona Kaffeevollautomat Espresso beziehen Das ist gar keine soooo schlechte Idee, weil Kaffee in einem Vollautomaten nun einmal immer gröber gemahlen wird als in einer echten Kaffeemühle für Espresso. Mit der Veränderung der Durchlaufgeschwindigkeit kann man diesen Mangel etwas ausgleichen. Allerdings nur etwas!
  3. Der „Barista in a Box“
    Dazu könnt ihr drei Aromaprofile einstellen: dynamic, constant und intense. Das soll dann der Barista in der Box sein. Ganz ehrlich, die Funktion ist fein, aber kein Grund für solch ein überkompliziertes Marketing.

Das kann jeder Nivona Kaffeevollautomat

Wollte man es fies formulieren, könnte man Nivona Stillstand und Apathie unterstellen. Denn abgesehen von einem gelegentlichen Umbenennungswahn und der ständigen Erneuerung der Seriensortierungen ändert sich an den Automaten (scheinbar) herzlich wenig. Das gilt zumindest für die Basis-Ausstattung aller Geräte:

  • Kein integriertes Milchschaumsystem, Cappuccinatore oder Milchschaumdüse
  • Kegelmahlwerk aus Edelstahl
  • Stufenlose (!) Mahlgradeinstellung

Wenn wir es genau betrachten, braucht ein Vollautomat jedoch auch nicht viel mehr Zubehör, oder? Bei vielen anderen Marken könnt ihr von stufenloser Mahlgrad-Justierung nur träumen.

Nivona Kaffeevollautomat Cappuccinatore

Ein Cappuccinatore ist zwar kein klassisches Zubehör für die Ober- und Luxusklasse. Aber wie ihr wisst, halte ich diese Bauweise für automatischen Milchschaum für die hygienischere Variante.

Nivona CafeRomatica: Die Serien im Überblick

Wie immer in meinen Übersichtsartikeln will ich euch beibringen, wie ihr verschiedene Modelle eines Herstellers auch ohne Test auseinanderhalten könnt. Nivona gehört dabei zu den wenigen Marken, die bei der Bezeichnung ihrer Modelle total logisch vorgehen.

Jeder Vollautomat firmiert unter einer dreistelligen Nummer zwischen 500 und 1.000. Einzige Ausnahme ist die 1000er Klasse, die allerdings als Kaffeevollautomat fürs Büro angepriesen wird und deshalb nicht so richtig gilt. Vor jeder Nummer steht das Kürzel NICR, kurz für Nivona CafeRomatica.

  • Die erste Zahl bezeichnet die Serienklasse. Alle Einsteiger-Automaten tragen die 5, die funktionsstärksten Versionen gehören zur Nivona 9 Reihe.
  • Die zweite Zahl steht für den (aufsteigenden) Funktionsumfang bzw. die Farbgebung.
  • Die dritte Zahl beschreibt das Modelljahr. 8 für 2008, 0 für 2020 usw.

Es ist wichtig zu wissen, dass Nivona einen ziemlich hohen Geräte-Ausstoß hat und Serien sehr gerne updated. Das sorgt dafür, dass viele Modelle fast so schnell vom Markt verschwinden, wie sie dort aufgetaucht sind.

Bei der folgenden Einordnung aller Maschinen habe ich mich auf die Geräteübersicht auf der Herstellerseite gestützt. Viele Versionen, die von Nivona-Seite nicht mehr verkauft werden, sind jedoch noch bei einigen Onlinehändlern verfügbar.

Generell finde ich, dass es keinen Grund gibt, stets den allerneuesten Vollautomaten zu besitzen. Schon gar nicht bei Nivona. Denn die Nürnberger sind definitiv keine Innovatoren, sondern sehr konstante Qualitätslieferanten.

Wenn ihr also irgendwo ein sehr gutes Angebot bei einem vertrauenswürdigen (!) Shop findet, das Modell jedoch offiziell nicht mehr hergestellt wird, müsst ihr euch darüber keine Gedanken machen.

Es ist schon ein wenig bezeichnend, dass Nivona seine Einsteigerautomaten mit der Klassennummer 5 praktisch versteckt. Auf der Website gibt es zu den aktuellen Maschinen NICR 520 und Nivona 530 nur einen etwas lieblosen Einführungsabschnitt, in der technischen Geräteübersicht taucht die Klasse gar nicht erst auf.

Funktionell sind beide Versionen identisch. Die NICR 520 ist allerdings schwarz, die NICR 530 funkelt in Silber. Der UVP liegt bei 499 Euro, der realistische Preis liegt derzeit bei knapp 470 Euro. Dafür bekommt ihr:

  • Einfaches Display
  • Bedienung über Drehschalter
  • Manuelle Schaumlanze
  • Kaffeemenge, Kaffeestärke, Temperatur einstellbar (3-stufig)
  • Kegelmahlwerk aus Edelstahl
  • Aromatica-System

All diese Faktoren sind technisch ausgereift und ansprechend. Aber eben auch Einsteiger-Standard. Darum finde ich den Preis ganz schön hoch.

Ich will uns zwar nicht schon wieder mit dem Offensichtlichen langweilen, aber ein gewisser DeLonghi ECAM 22.110.B kostet noch nicht einmal 300 Euro, kann mindestens genauso viel – und in vielen Punkten noch mehr!

Nivona Kaffeevollautomat Vergleich DeLonghi ECAM 22.110.B

Allerdings bietet Nivona ein Display und wirkt schon optisch wesentlich hochwertiger als unsere liebste italienische Plastikbude.

Solltet ihr irgendwo die Begriffe Nivona 572 oder Nivona 573 lesen, handelt es sich dabei nicht um eine Maschine, sondern um eine Typenbezeichnung für Ersatzteile, die vor allem in der Nivona NICR 758 verbaut sind.

Für die Maschinen der Klasse 6 zeigt Nivona schon mehr Begeisterung. Hier habt ihr aktuell die Wahl zwischen drei Modellen in zwei Leistungsvarianten. Und wenn wir es genau nehmen, erhaltet ihr in dieser Klasse wirklich am meisten für euer Nivona-Geld.

Der generelle Sprung zur 5er-Klasse ist in der grundsätzlichen Ausstattung bereits deutlich sichtbar. Als Einsteigermodell kann die Nivona NICR 660 angesehen werden. Die Nivona 670 und die Nivona 680 unterscheiden sich in der Farbe, bringen aber jeweils die gleichen Grundvoraussetzungen mit:

  • 3 Kaffee-Profile
  • Bluetooth für die Nutzung mit der Nivona-App
  • 6 Kaffeespezialitäten, 5 „Mein Kaffee“-Einstellungen
  • Live-Programmierung der Getränke bei Bezug
  • Kaffeestärke in 5 Stufen einstellbar
  • „Barista in a Box“-System
  • Cappuccinatore mit Behälter (bei 680)

Für die 680 werden generell knapp unter 600 Euro fällig, was ich für die Ausstattung mehr als in Ordnung finde. Zwar gibt es hier immer noch „nur“ ein simples Display sowie Drehknöpfe für viele Einstellungen, doch die überzeugende Funktionalität steckt hier definitiv unter der Haube.

Die Nivona 646 ist bereits ein recht altes Modell und nur noch als Gebrauchtmodell oder über obskure Shops verfügbar. Ähnliches gilt für die Nivona 656.

Nivona 691 ist die Bezeichnung für ein Display, das ihr als Ersatzteil für einen Automaten der Klasse 8 kaufen könnt.

Ob bei Messen oder in der Eigenwerbung – die NICR 769 hat für mich die höchste Sichtbarkeit bei Nivona. Doch ich finde, dafür gibt es keinen so richtigen Grund.

Aktueller Klasseneinsteiger ist die Nivona 759. Hier gibt es auf den ersten Blick kaum einen Sprung zur 680, das Mahlwerk soll noch etwas leiser sein, der Funktionsumfang ähnelt sogar eher den unteren 6er-Modellen.

Nivona 769 Kaffeevollautomat Arne testet Espresso

Die Nivona 769 ist die Silberversion der schwarzen 759 und kostet um die 755 Euro. Wenn wir den Preis für die 680 daneben stellen, bin ich mir einfach nicht sicher, was nun der große Vorteil sein soll.

Wenn wir den Vergleich ignorieren, bin ich jedoch in meinem NIVONA CafeRomatica 769 Test zum zwingenden Fazit gekommen, dass wir es mit einem extrem hochwertigen und ausgesprochen durchdachten Kaffeevollautomaten zu tun haben.

Doch herausragend, im Sinne von wirklich beeindruckend, ist das Ganze nicht.

Die Nivona 779 und die Nivona 789 sind funktionell identisch, haben aber ein jeweils sehr eigenes Oberflächenfinish. Die 789 bringt außerdem einen Behälter für den Milchschlauch mit. Auch hier wird das ultraleise Mahlwerk hervorgehoben, zusätzlich erhaltet ihr:

  • 5 individuelle Kaffeerezepte
  • Live-Programmierung
  • 5-stufige Kaffeestärke
  • Tassenbeleuchtung
  • Individueller Mahlgrad
  • Automatische Füllstandsüberwachung für Bohnen und Wassertank

Das ist für einen Preis von um die 750 Euro schonmal nicht schlecht und nach meiner Ansicht (im Vergleich) empfehlenswerter als die 769-Reihe.

Nivona 757, Nivona 777, Nivona 778 und Nivona 768 sind ältere Semester, die der Hersteller selbst nicht mehr aufführt. Das gilt auch für die Nivona 788.

Mit der 8er-Serie heben sich die Nürnberger nach meiner Ansicht am stärksten von der Konkurrenz ab und bauen hochwertige Kaffeevollautomaten, die mit top Design, top Reinigung und einem großen Funktionsangebot überzeugen.

Nivona 8er Reihe Kaffeevollautomat

Das beginnt mit der Nivona 820, die zahlreiche Komfortpunkte sammeln kann:

  • 2-Tassen-Bezug auch für Milchgetränke
  • Sehr großes, übersichtliches Farbdisplay mit bequemem Drehknopf
  • 10 „Mein Kaffee“-Rezepte
  • Sehr leises Mahlwerk

Alle zuvor genannten Features der günstigeren Serien sind natürlich ebenfalls am Start. Die Nivona 821 ist eine Silberauflage der 820, während die Bezeichnung Nivona 825 eine Vorgängerauflage beschreibt.

Alle anderen 8er-Beschreibungen könnt ihr getrost ignorieren. Nivona 830 und Nivona 831 sind nach Herstelleransicht uralt, gleiches gilt für Nivona 841 und Nivona 842. Die Geräteversionen Nivona 858 und Nivona 859 werden zwar in den Suchergebnissen auch bei vertrauenswürdigen Shops noch aufgeführt, sind jedoch ausverkauft.

Die Nivona 838 und die Nivona 839 sind manchmal noch verfügbar, steht aber auf Herstellerseite wohl nicht mehr zur Debatte.

Endlich mal eine aufgeräumte Klasse! Hier gibt es nur die Nivona 960 und die Nivona NICR 970. Beide haben anlässlich der (ausgefallenen) IFA 2020 ein frisches neues Feature erhalten, das kein Mensch braucht:

Der „Flying Picture Modus“ überträgt eigene Bilder per App auf das (komfortabel große) Display der Maschine. That’s it. Davon abgesehen können die hochwertigen Modelle durchaus einiges:

  • 4-stufige Kaffeetemperatur (statt sonst 3)
  • 8 „Mein Kaffee“-Profile
  • Live-Programmierung
  • 2-Tassen-Funktionen auch für Milchgetränke
  • 4-stufige Temperaturauswahl bei Tee
  • Nivona-App-Anbindung
  • Sehr viele Einstellungen per App
  • Cappuccinatore inklusive Behälter
  • Beleuchteter Wassertank und Auslauf
  • „Alle Features der Aroma-Technologie in einem Gerät“

Bei meinem Live-Kontakt mit Nivona Kaffeevollautomaten auf den vorherigen IFAs war der Kaffee aus der 9er-Serie jedes Mal ein gelungenes Highlight, da die Bedienung wirklich ultra-intuitiv und einfach ist. Allerdings müsst ihr für ein Neunermodell auch um die 1.300 Euro hinlegen.

Nivona 9er Reihe Kaffeevollautomat

Zudem hat Nivona mit der NICR 930 gerade einen älteren Klassiker aufgemöbelt, der auch nicht mehr kann als die anderen, allerdings nun genauso leicht zu bedienen sein soll.

Keine Regel ohne Ausnahme: Mit der Nivona NICR 1030 – bzw. der brandneuen 1040, die ab Oktober 2020 in den Läden steht – reißen die Nürnberger die vierstellige Modellnummern-Grenze. Getreu ihrer Nummerierung handelt es sich bei der Zehnerklasse um ausgesprochene Spitzenmodelle.

Die Nivona 1040 verspricht ein Höchstmaß an Leistung und ist offenbar für den intensiven Gebrauch in (professionelleren) Umgebungen ausgelegt. Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal ist die Bezugsleistung von 60 bis 65 Tassen am Tag. Die Eignung als Kaffeevollautomat fürs Büro wird besonders unterstrichen.

Der UVP liegt bei knapp unter 2.000 Euro, was ich für einen Büroautomaten für ein ziemlich gutes Angebot halte. Da sind so manche Spitzenmodelle, die auf Privatanwender ausgelegt sind, um einiges teurer. Siehe zum Beispiel die Oberklassemodelle der DeLonghi PrimaDonna-Reihe.

Nivona Kaffeevollautomat DeLonghi PrimaDonna

Nivona CafeRomatica im Test: Ein Blick auf die Konkurrenz

Vielleicht haben die Nürnberger auch nur deswegen Angst vor dem Massenmarkt, weil sie dann in direkte Konkurrenz mit ultrabeliebten Marken wie Melitta oder DeLonghi treten müssen. Und dann könnte es passieren, dass die „besonderen“ Maschinen nur noch durchschnittlich wirken.

Darum lohnt es sich umso mehr, verschiedene Marken aus meinem Kaffeevollautomaten-Test mit Nivona zu vergleichen.

Nivona gegen Jura: Extra saubere Maschine oder herausragender Kaffee?

Trotz der funktionellen Nähe zu Jura Kaffeevollautomaten hat sich Nivona als absolut eigenständige Marke und auch als „Geheimtipp“ profiliert. Insofern zeigt die Markenstrategie offenbar Wirkung.

Während Jura-Geräte gerade in jüngster Zeit mit vielen neuen Innovationen auf sich aufmerksam machen, setzt Nivona jedoch eindeutig auf Konstanz.

Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Anbietern ist natürlich die herausnehmbare Brühgruppe, die zum Nivona-Etikett als sehr hygienischer und reinigungsfreudiger Vollautomatenhersteller beiträgt.

Wie ihr wisst, ist der Faktor Reinigung für mich essenziell, weshalb ich zumindest in dieser Hinsicht meinen Espresso oder Cappuccino viel lieber aus einer Nivona beziehe. Das liegt auch an der häufigen automatischen Spülung mit Wasser und der durchdachten Menüführung beim Entkalken.

Wie bei praktisch allen Herstellern könnt ihr entsprechendes Zubehör für die Reinigung der Maschine direkt bei Nivona beziehen. Die Reinigungstabletten und alle anderen Produkte kosten mehr, machen aber auch nicht besser sauber als ein No-Name-Produkt.

Geht es um Geschmack und Konsistenz von Kaffee, Cappuccino, Milchschaum und Espresso, liegt Jura für mich derzeit meilenweit vor Nivona.

Nivona Kaffeevollautomat Jura Z8

Daran ist vor allem die Jura Z8 Schuld. Eine Nivona kann noch so viele Barista in eine Box sperren – Jura hat die Zauberformel für exzellenten Kaffee auf Knopfdruck endlich gefunden.

Das heißt aber nicht, dass der Kaffee von Nivona nur Durchschnitt ist. Gerade im direkten Vergleich auf der letzten IFA war das Nivona-Angebot am aromatischsten. Das liegt natürlich auch daran, dass hier eigene, handwerklich geröstete Bohnen ins Mahlwerk wandern.

Nivona hat offenbar kapiert, dass eine Maschine allein noch keinen perfekten Espresso macht.

Nivona gegen Miele: Wer ist der elegantere Typ?

Wenn ich an sophisticated Maschinen denke, fallen mir selbstverständlich zuerst Miele Kaffeevollautomaten ein. Obwohl sich die beiden Marken beim Preisvergleich kaum etwas nehmen, wirkt Nivona um einiges zugänglicher und Preis-Leistungs-freudiger.

Einerseits lassen sich Nivona-Geräte viel einfacher und intuitiver bedienen als Miele-Modelle. Andererseits wirken Nivona-Automaten zwar ebenfalls elegant, aber irgendwie „freundlicher“ als Mieles Angebote.

Nivona Kaffeevollautomat Miele CM 7500

Geht es aber um den wichtigen Faktor Reinigung, hat Miele die Nase ein Stück weit vorn. Zumindest in der Oberklasse. Denn eine automatische Entkalkung gibt es bei Nivona nun mal nicht. Bei anderen Herstellern übrigens auch nicht.

Was Kaffee und Co betrifft, geben sich Nivona und Miele in der Zubereitung die gleiche Mühe, wobei ich den Geschmack der Nürnberger besser bewerte als den Geschmack der Gütersloher. Allerdings nur um Nuancen.

Nivona gegen DeLonghi: Keine Chance bei Preis & Leistung

DeLonghi Kaffeevollautomaten sind jedem anderen Hersteller in Sachen Preis-Leistung haushoch überlegen. Das gilt gerade im Vergleich zu Nivona. Aber wir haben ja schon festgestellt, dass es den Nürnbergern darauf nicht anzukommen scheint.

Im Gegenzug ist Nivona definitiv intuitiver und gerade in den „unteren“ Preisklassen (was bei DeLonghi schon Mittelklasse ist) wesentlich hochwertiger. Bei Funktionalität und den Einstellmöglichkeiten muss eine ernsthafte Konkurrenz für DeLonghi aber erst noch geboren werden.

Nivona Kaffeevollautomat kaufen: Eine gute Entscheidung für aromatischen Kaffee?

Im Grunde ist es ganz einfach: Ein Nivona Kaffeeautomat ist niemals eine Fehlentscheidung. Er vereint hochwertige Funktionen, eine großartige Bedienung und eine umsichtige Reinigung. Der Kaffee ist nicht außergewöhnlich, aber top.

Über die Preisgestaltung können wir streiten. Allerdings geht hier auch die besondere Strategie auf: Gäbe es Nivona bei Amazon, müssten sie sich einem anderen Preisdruck beugen.

Wenn ihr euch die vielen Rezensionen durchlest, hört ihr daraus immer Begeisterung heraus. Langlebigkeit, Aroma, Zubehör und andere wichtige Details machen die Kunden glücklich.

Ich mag die ultragut geschulten Promoter, die super Einstellung zu Kaffee und Kaffeebohnen und die durchdachte Funktionalität. Ich hasse das Marketinggelaber und das elitäre Getue. Gäbe es allerdings Preise für die sympathischsten Snobs der Kaffeewelt, gingen die Trophäen nach Nürnberg!

Ich bin auf eure Tipps und Erfahrungen gespannt: Hinterlasst mir einen Kommentar zu den besten (oder schlechtesten) Nivona-Geräten!

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
51 Comments
Newest
Oldest
Inline Feedbacks
View all comments
Wolfgang Kobischke
Wolfgang Kobischke
3 Monate zuvor

Hallo, habe eine 2 Jahre alte 970 ziger. Die zeigte Fehler 8 an und ich kam nicht weiter. Meine Elektro-Bude um die Ecke meinte „neuer Antrieb+ Steuerplatine“ 330€. Dann behaupteten sie es gäbe keine Ersatzteile.
Ich wendete mich an Nivona, welche mir eine Verpackung zusandten und die Maschine in 0,nichts auch wieder zurücksandten. Ging auf Kulanz. Super freundlich und perfekter Service!
Die Maschine ist ohnehin spitze.
Hatte davor eine Jura S95, aber die Nivona ist glatt 2 Generationen weiter.

Chr
Chr
2 Monate zuvor

330€, der Händler gehört gemeldet! Selbst wenn die Garantie rum gewesen wäre, kostet der Service bei Nivona selbst nie mehr als 199€ (ab 89€) inkl. dem Versand.

Erwin
Erwin
3 Monate zuvor

Hallo Coffeeness-Team,
ich habe irgendwo gelesen, dass sich die Nivona 675 und 769 im Entkalkungsprogramm unterscheiden. Bei der 769 wohl etwas einfacher…es muss kein Ventil manuell geöffnet werden.
Ist dies jemanden bekannt? Es ist etwas schwierig genaue Detailinformationen zu den einzelnen Modellen zu erhalten.

Michaela Rohn
Michaela Rohn
3 Monate zuvor

Hallo Arne,

bin gerade auf der Suche nach einem neuen bzw. gebrauchten Kaffeevollautomat. Jura, Siemens kommen nicht in Frage. Saeco eigentlich auch nicht, da nur die Grand Barista das PEP System hat.
D.h. bin sehr kaffeeafin und achte auf gute Qualität, da es für mich ein Genussmittel ist.

In die enge Auswahl ist nun Nivona gelangt.
Was mich interessieren würde, seit wann (Baujahr) die Geräte das Aroma Balance ab der 6er Serie haben?

Mir wurde eine generalüberholte NICR 877 mit ca. 7.000 Tassenbezüge und generalüberholt angeboten. Eigentlich brauche den Schnickschnak wie Cafe Latte oder etc., da ich stets Espresso und viel Cafe Crema trinke.

Die Baujahre 2000 – 2014, glaube ich, sind nur mit dem Aromatic System ausgestattet!
Oder irre ich mich da bzw. könnten Sie mir ein Licht im Tunnel geben.

Alternativ stünde eine Delonghi zur Wahl, hier die EVO S, da diese u.a. das Vorbrühsystem sowie 19 bar Druck hat und nicht so viel Schnickschnack. Die neue Dynamica Plus hätte auch das Vorbrühsystem, auch 19 bar Druck, aber irgendwie nicht so mein Fall!

Über Anregungen und Hinweise freue ich mich sehr. Dankeschön

Vielen Dank und Grüße
Michaela

Michaela Rohn
Michaela Rohn
3 Monate zuvor

Hallo Arne,

bin gerade auf der Suche nach einem neuen bzw. gebrauchten Kaffeevollautomat. Jura, Siemens kommen nicht in Frage. Saeco eigentlich auch nicht, da nur die Grand Barista das PEP System hat.
D.h. bin sehr kaffeeafin und achte auf gute Qualität, da es für mich ein Genussmittel ist.

In die enge Auswahl ist nun Nivona gelangt.
Was mich interessieren würde, seit wann (Baujahr) die Geräte das Aroma Balance ab der 6er Serie haben?

Mir wurde eine generalüberholte NICR 877 mit ca. 7.000 Tassenbezüge und generalüberholt angeboten. Eigentlich brauche den Schnickschnak wie Cafe Latte oder etc., da ich stets Espresso und viel Cafe Crema trinke.

Die Baujahre 2000 – 2014, glaube ich, sind nur mit dem Aromatic System ausgestattet!
Oder irre ich mich da bzw. könnten Sie mir ein Licht im Tunnel geben.

Vielen Dank und Grüße
Michaela

Michael
Michael
3 Monate zuvor

Seit 2008 haben wir einen NICR 710 und dieser läuft und läuft und läuft. Zu Beginn (nach ca. 3 Jahren) hatten wir einmal ein Problem mit der Pumpe und dem Heizelement …. eingeschickt, repariert und zurück und alles für 0! Nicht dass wir zwingend eine neue Maschine benötigen, da wir diese vor geraumer Zeit mit neuer Brühgruppe und auch das Kegelmahlwerk selbst überholt haben. Trotzdem dünkt es hin und wieder nach neuem und wir bleiben der Marke treu, 825 im Visier, frohes Weihnachtsfest 🙂

Thomas
Thomas
4 Monate zuvor

Hallo Arne,

ich gehöre zu der Gruppe der „Leuten“ bei denen Licht und Schatten der NIVONA sehr eng liegen.
Ich habe vor dem Umzug ins Ausland (Schweden) noch in eine nagelneue 970’er investiert, da ich mir dachte damit komme ich Störungsfrei durch die vier Jahre hier. Doch leider gefehlt.
Leider fehlte bei dem Neu-Gerät der Auffangbehälter für den Trester und der Karton sah so aus, als wäre er schon ein paar im Transporter durch den Laderaum gepurzelt, am Gerät selber waren aber keine offensichtlichen Beschädigungen zu sehen.
Zum Gerät selber kann ich mich nur begeistert äußern. Haptik, Bedienung, Reinigung, Zubereitung der verschiedenen Getränke und des Milchschaums sind für mich wirklich Top.
Ob ich jetzt wirklich Bluetooth- und die Anbindung ans Telefon unbedingt brauche um mir einen Kaffee zu beziehen, lass ich mal offen.
Der Wassertank ist ausreichend groß und , im Gegensatz zu anderen Geräten dieser Preisklasse, durchaus hochwertig, stabil und für meine Empfinden an einer sehr gut erreichbaren Stelle (Seite) angebracht.
Was aber wirklich gut ist, das Gerät hat einen wirklichen „Aus-Schalter“ und der ist auch sehr gut erreichbar an der Seite, unterhalb des Wassertanks platziert.
Auch die Reinigung aller Teile ist sehr durchdacht und wird m.E. nur durch die Spülmaschineneignung der Miele-Geräte übertroffen.
Die ersten acht Wochen lief die 970 auch zuverlässig wie ein Uhrwerk, aber dann tauchte die Fehlerziffer „8“ im Display (Fehler in der Brühgruppe/Antrieb) auf und es ging nichts mehr. Die Brühgruppe war, trotz der Aufforderung dies zu tun, nicht mehr richtig zu entnehmen. Und auch nach erfolgreicher Entnahme, Reinigung und einem sehr schwierigen einsetzen, war ein erneuter Betrieb nicht möglich. Der Fehler blieb.
Also den Kundendienst kontaktiert, die sind erst einmal über die Seriennummer gestolpert Zitat“ Da haben Sie ja ein Uralt-Gerät“, (Vom Juli 2020!!!!) Und es müsse eingeschickt werden.
Was mich dann allerdings zur Frage hat verleiten lassen, wie das von Schweden aus am besten passieren sollte, oder ob es eine Möglichkeit gibt dies über einen Elektronik-Markt hier zu erreichen (Auf den Internetseiten zweier Schwedischer Elektronik-Märkte werden NIVONA-Geräte aufgeführt), wurde mit Ablehnung reagiert. Es wurde mir dann ein Händler in Lund (knappe 600 KM von Stockholm) genannt, dort solle ich das Gerät abgeben, oder irgendwie nach Deutschland bekommen um es dann kostenfrei einsenden zu können , eine kostenfreie Rücksendung nach Schweden, wäre aber möglich.
Dann also mit etwas Glück , einem Bekannten den 970 mit auf seiner Rückfahrt nach Deutschland mitgegeben und von dort aus zum Kundendienst gesendet. Dort wurde der KVA auch, anscheinend sehr, schnell repariert, denn knapp eine Woche später ist der KVA dann bei meinem Bekannten in Deutschland zugestellt worden und nicht bei mir in Schweden. Jetzt mal sehen wie der knappe 15 KG-Karton sicher auf die letzte Etappe der Reise gebracht werden kann um zu sehen, ob die Techniker bei NIVONA den Fehler behoben haben. Alles weitere folgt dann……….. Als Überbrückung hab ich mir dann, auf die Empfehlung hier, die „EierlegendeWollmilchSau“ sprich die De’Longhi Magnifica S ECAM 22.110.B in die Küche gestellt. Ist zwar kein direkter Vergleich, erfüllt aber zu 100% ihren Zweck und der Kaffee schmeckt auch gut und es ist auf die Grundfunktion der Zubereitung von Kaffee/Espresso reduziert. Ohne technische Spielereien und Werbe-Wort-Kreationen.
Gruß Thomas

Matthias Gilbert
Matthias Gilbert
4 Monate zuvor

Hatte nun einige Jahre eine NICR855, welche nun den bekannten fehler mit dem dunkeleerdenden Display zeigt. Ersatzteilkosten ohne Einbau bereits bei 180€. Die Maschine hat zwar mittlerweise knapp 7000 bezüge, aber so richtig überzeugt hat sie mich nie.
Tresterbehälter und Auffangschale sind relativ schnell voll, auch der Wassertank schreit dauernd nach Auffüllen. Man ist hier wirklich Knecht der Maschine. Der Ausbau def Beühfeuppe ist fummelig und danach ist jedesmal Saugen der Pulvereste auf dem Boden angesagt.
Am meisten hat mir schliessenendlich die fehlende Mahlgradverstellung gefehlt.

Ich würde keine Nivona mehr kaufen und bin doch sehr enträuscht von diesem hochpreisigen Gerät.

Sie musste nun einer Delonghi Dinamica Plus weichen. Ein Unterschied in Sachen Reinigung und Wartung wie Tag und Nacht und der Kaffee schmeckt endlich wieder.

Team Coffeeness
Editor
Team Coffeeness
1 Monat zuvor

Hallo Matthias,

vielen Dank für deinen Kommentar und deinen kleinen Erfahrungsbericht! Liebe Grüße Team Coffeeness

Matt
Matt
5 Monate zuvor

Hallo Arne,

Was ist denn der Unterschied in der kaffeestärke bei nivona bei 3 bzw 5 stufen bzw generelle Frage.
Ist 3 immer gleich 5, also das Maximum oder ist das maximum in Gramm dann unterschiedlich.
Wäre interessant wenn du das mal in deinen Tests der Geräte ermittelst damit man es untereinander besser vergleichen kann.
Grüße Matt

Team Coffeeness
Editor
Team Coffeeness
2 Monate zuvor
Reply to  Matt

Hallo Matt,

danke für deinen Kommentar. Das unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller und Maschine zu Maschine. Wie viel das genau ist, kann man nur ermitteln, indem man den Kaffeepuck trocknet und dann wiegt. Liebe Grüße Team Coffeeness

Jens
Jens
5 Monate zuvor

Hallo,
wir haben die 770 schon 10 Jahre.
War noch nichts dran. Immer die Reinigung und Entkalken nach Aufforderung gemacht.
Sind immer noch zufrieden.

BB
BB
1 Jahr zuvor

Ich war immer sehr zufrieden mit der Maschine, hatte aber nach zweieinhalb Jahren das Problem, dass die Brühgruppe klemmte. Nach der Kontaktaufnahme mit der Serviceabteilung von Nivona erhielt ich umgehend ein Retourenlabel, um die Maschine kostenfrei einzuschicken. Schon nach wenigen Tagen kam diese rundumerneuert (mit neuem Tresterbehälter und…) zurück – ohne Rechnung, auf Kulanz!!!
Diese Serciceabteilung verdient die Bezeichnung als solche!

Team Coffeeness
Editor
Team Coffeeness
1 Jahr zuvor
Reply to  BB

Hallo BB,

vielen Dank für deine Nachricht. Solche tollen Kulanz-Geschichten über Nivona haben wir schon öfters gehört. Wirklich klasse! Liebe Grüße Team Coffeeness

HK
HK
8 Monate zuvor

Unsere Nivona 877 (gekauft Juli 2015, Neupreis 1299 Euro, Privatnutzung) war jährlich wegen verschiedenen Defekten bei der Reparatur und bei der Wartung. Zuletzt war sie im Juni 2020 so defekt, dass sie erneut für 380 Euro repariert werden sollte. Da sich die Reparaturen im Laufe der Jahre auf 770 Euro aufsummiert haben, haben wir einen Kulanzantrag bei Nivona gestellt, der aber rundweg abgelehnt wurde. Die Maschine kostete uns in nicht einmal 5 Jahren damit über 2000 Euro. Von einer „tollen Kulanz-Geschichte“ kann meiner Meinung nach nicht die Rede sein.
Von einer solch hochgelobten und teuren Maschine habe ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Wir sind tiefst enttäuscht und werden nie wieder eine Nivona kaufen und auch jedem vom Kauf abraten.

Team Coffeeness
Editor
Team Coffeeness
8 Monate zuvor
Reply to  HK

Hallo und vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht zur Nivona 877. Das ist mehr als ärgerlich und wir können uns den Frust vorstellen, den ihr bei Reparaturen für 770 Euro habt. Bei uns im Test hatte die Maschine absolut keine Macken, daher konnten wir hier auch nichts negatives berichten. Dennoch können wir durchaus nachvollziehen, dass ihr bei dem Gerät mehr als enttäuscht seid. Wir drücken euch die Daumen, dass bei dem nächsten Gerät alles gut geht und ihr bald fantastischen Kaffee auf Knopfdruck genießen könnt. Erzählt uns gerne, worauf eure Wahl gefallen ist. Liebe Grüße von eurem Team Coffeeness

Christian
Christian
2 Monate zuvor
Reply to  HK

Wie kann den eine Reparatur 380 Euro kosten wenn die teuerste Instandsetzungspauschale bei Nivona 200,- beträgt? Meine 11 Jahre alte 850 mit über 20.000,- Bezügen hat noch die erste Brühgruppe und war erst 3 mal zum Service (welchen man den Geräten ohnehin zwischendurch gönnen sollte) und hat noch nie die maximale Servicepauschale gekostet. Die erste nach fast 3 Jahren war sogar von den netten Leuten auf Kulanz gelaufen. Pflege und Freundlichkeit haben bis dato immer super geholfen.

Inhaltsverzeichnis