Die Tchibo Kaffeemühle im Test – Ausgewogen benutzerfreundlich

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Beim Thema Tchibo habe ich sehr oft Bauchschmerzen. Einerseits ist der Kaffeeriese ein Beispiel dafür, was in der gesamten Wertschöpfungskette von Kaffeebohnen nicht stimmt. Denn als Großabnehmer drückt er die Preise ins Bodenlose.

Tchibo elektrische Kaffeemuehle Uebersicht

Beim Thema Tchibo habe ich sehr oft Bauchschmerzen. Einerseits ist der Kaffeeriese ein Beispiel dafür, was in der gesamten Wertschöpfungskette von Kaffeebohnen nicht stimmt. Denn als Großabnehmer drückt er die Preise ins Bodenlose.

Andererseits geht er beim Equipment sehr verbraucherfreundlich vor und liefert vernünftige Produkte zu einem sehr guten Preis. Deswegen finde ich, dass ich Tchibo als Lieferant von Kaffeevollautomaten oder Kaffeemühlen nicht ignorieren darf.

Die aktuell erhältliche elektrische Kaffeemühle von Tchibo ist ein schönes Beispiel. Für einen vergleichsweise lächerlichen Preis liefert sie Funktionen, die ihr sonst nur in den „ernsthaften“ Preisklassen findet. Das gehören eine Waage (!) und die Möglichkeit für Grind on Time.

Dennoch richtet sie sich klar an Anfänger, die frische Kaffeebohnen und die Geheimnisse des Mahlens gerade erst entdecken. Das wiederum bedeutet aber auch: Nicht alles stimmt, was euch Tchibo zur Kaffeemühle verspricht!

Überblick und erster Eindruck

Man muss der Kaffeebutze zugutehalten, dass sie euch nie mit tausend verschiedenen Geräten gleichzeitig bombardiert, sondern aus jeder Kategorie stets nur ein Produkt unter dem eigenen Label vertreibt. Das gilt zum Beispiel auch für den Esperto Caffè als „hauseigener“ Tchibo Kaffeevollautomat.

EintragWert
GerätenameTchibo elektrische Kaffeemühle
MahlwerkKegelmahlwerk aus Edelstahl
Mahlgradstufen26
DosierungWaage, Portionen, Grind on Time
Füllmenge Bohnenbehälter400 g
Füllmenge Auffangbehälter 100 g
Nach Test geeignet fürHandfilter, Cold Brew, French Press, Filterkaffee
Maße14 x 35 x 23 cm
Gewicht2,2 kg

Darum ersetzt die aktuelle elektrische Mühle (ohne speziellen Namen) auch das Vorgängermodell, das ich unter dieser URL vor ewigen Zeiten getestet habe.

Im Vergleich zum Vorgänger ist das Preisschild der neuen Version um rund 20 Euro nach oben gegangen. Allerdings erhaltet ihr dafür jetzt auch ein ordentliches Funktionsangebot:

  1. Die Mahlstufen sind von 10 auf 26 gestiegen.
  2. Ihr könnt nicht nur nach vorgetimter Tassenmenge, sondern auch nach Gewicht und Zeit mahlen.
  3. Die Füllmenge ist von 150 auf 400 Gramm gestiegen, die Auffangbehältergröße ist identisch.
  4. Es gibt ein Display, etwas mehr Gewicht und einen hochwertigeren Look.

Mir reichen bereits die ersten beiden Punkte aus, um dieser Tchibo Kaffeemühle ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bescheinigen. Zwar wirkt sie ein wenig zu leicht, um einen wirklich hochwertigen Eindruck zu hinterlassen. Doch das erwarte ich hier auch nicht.

Tchibo elektrische Kaffeemuehle Uebersicht

Mahlwerk, Dosierung und Einstellungen

Ich habe noch nie kapiert, was uns die Erfinder der Maßeinheit „Tasse“ bei Kaffeemehl sagen wollen. Doch praktisch jeder Anbieter von Kaffeemühlen auf Einsteigerniveau geht damit hausieren. Das Spiel kennen wir etwa auch von der Severin KM 3873 zur Genüge – genauso wie vom alten Tchibo-Modell.

Tchibo elektrische Kaffeemuehle Bedienung

Bei der neuen Version könnt ihr euch diesen Blödsinn gleich klemmen und euch direkt mit der Waage sowie der „Grind on Time“-Funktion vertraut machen, also dem Mahlen nach Zeit.

Beide Dosiermöglichkeiten sind ein Merkmal guter und besserer Kaffeemühlen. Wollt ihr zum Beispiel 32 Gramm Kaffeemehl für eine übliche Runde im Handfilter mahlen, ergibt es Sinn zu wissen, wann 32 Gramm erreicht sind. Logisch.

Die „Zeitmahlung“ ist sinnvoll, wenn ihr einmal herausgefunden habt, wie viel Kaffeepulver ihr für eure liebste Zubereitungsmethode benötigt. Dann müsst ihr nicht jedes Mal checken, ob die Menge jetzt erreicht ist oder nicht. Üblicherweise wird „Grind on Time“ für Espressoshots benutzt. Dazu kommen wir gleich noch.

Mit 26 Stufen liegt das Kegelmahlwerk aus Edelstahl auf jeden Fall weit oben im Anfängerbereich. Zum Vergleich: Die wirklich ambitionierte Einsteigermühle Graef CM 800 bringt 40 Stufen mit.

Als Orientierung sagt Tchibo zur Kaffeemühle, dass die Stufen 1 bis 6 für Espresso geeignet sind. 6 bis 16 decken den mittelfeinen Bereich für „haushaltsüblichen“ (!) Filterkaffee ab, der Bereich 16 bis 26 richtet sich an French Press und Co.

Tchibo elektrische Kaffeemühle beim Mahlen

Beim Begriff „haushaltsüblich“ musste ich ein bisschen lachen, weil das genau zeigt, was das Unternehmen über seine Kunden denkt. Damit liegt es vermutlich auch gar nicht so falsch.

Ein anderer Hinweis auf der Produktseite wird vermutlich gern überlesen, ist aber in meinen Augen eine wichtige Einschränkung: Die Genauigkeit der Waage wird mit „+/- 3 g“ angegeben. Nicht Milligramm, sondern Gramm!

Drei Gramm sind im Bereich Kaffeedosierung eine riesige Hausnummer, auch wenn dies bei den „gröberen“ Methoden wie Filterkaffeemaschine oder French Press nicht so deutlich auffällt. Statt „gröber“ könnten wir auch „haushaltsüblich“ sagen – denn darauf läuft die Verbindung von Image, Zielgruppe und Produkt bei dieser Mühle hinaus.

Die Tchibo-Kaffeemühle im Einsatz: Für welche Zubereitungsmethoden geeignet?

In der Espresso-Liga bedeuten drei Gramm die Welt. Und deshalb war mir schon fast im Vorfeld klar, dass ich diese Kaffeemühle sicher nicht für die Siebträgermaschine benutzen kann, sondern sie neben eine Filterkaffeemaschine oder die French Press stelle.

Ich sollte recht behalten. Die ersten sechs Mahlgrade könnt ihr komplett vergessen. Sie erreichen weder die benötigte Feinheit für Espresso, noch macht die Mühle dabei einen vertrauenerweckenden Leistungseindruck. Sie blockiert dann sehr gern.

Tchibo elektrische Kaffeemühle Kaffeemehl Behaelter

Sollte sie so gar nicht mahlen wollen, müsst ihr übrigens nur die Waage neu tarieren. Dann springt sie wieder an. Schräg.

In den „haushaltsüblichen“ Stufen erledigt die Mühle allerdings einen sehr ordentlichen Job und kommt auch mit der Waage sowie der „Grind on Time“-Funktion gut zurecht. Wie gesagt: Da wir hier tendenziell viel mehr Kaffeepulver benötigen, schleifen sich maschinelle Ungenauigkeiten halbwegs ab.

Sicher nicht beabsichtigt, aber dennoch eine Erwähnung wert: Die gröbste Mahlstufe ist geradezu ideal für Cold Brew. Sie liefert eine optimale Körnung für die langsame Extraktion und erleichtert euch anschließend auch die Filterung. „Beste Kaffeemühle für Cold Brew“ – diese Auszeichnung habe ich tatsächlich noch nie vergeben.

Tchibo elektrische Kaffeemühle Kaffeemehl

Wenig überrascht hat mich hingegen, dass der Auffangbehälter ein Ausbund an statischer Aufladung ist. Damit müssen wir bei so viel Plastik und dem geringen Preis notgedrungen leben.

Fazit zur Tchibo-Kaffeemühle: Das Lernspielzeug

Bei der elektrischen Kaffeemühle von Tchibo kam mir nach dem Test sofort der Begriff „Lernspielzeug“ in den Sinn. Sie bringt euch zwei wichtige Grundlagen perfekter Kaffeemühlen auf unkomplizierte Weise näher, versagt aber im Profi-Anspruch (dem richtigen Mahlgrad für Espresso).

Das stört mich nicht weiter, da sie in der Komfortzone ihrer Zielgruppe (Käffchen!) alles richtig macht und gleichmäßige Ergebnisse liefert. Ich selbst benutze sie, wenn ich eine meiner Filterkaffeemaschinen anwerfen will. Denn praktisch ist sie auf jeden Fall. Und kommt es darauf bei Tchibo nicht immer an? Ich freue mich auf eure Meinung!

27 Kommentare

    Hallo Arne,
    ich nutze diese Mühle jetzt seit ein paar Monaten für Filterkaffee.

    Und seit ein paar Wochen für Siebträger. Natürlich Stufe 1 😀
    Das klappt sehr gut. Für die Siebträger Spezies…18 IN / 36 OUT bei 25 Sekunden…manchmal auch 30 Sekunden kein Problem. Und lecker ist er auch noch.

    NACHTEIL – und das treibt mich und meine Nachbarn in den Wahnsinn !! Um die eigestellte Menge in gr. oder die vorab als Single Shot abgewogene Menge auch raus zu bekommen, muss ich 40.000 mal gegen die Maschine kloppen, bis alles raus ist. Ich werde jetzt die Maschine zerlegen und mir etwas für den Totraum überlegen. Glücklicherweise bin ich versiert mit Grafik Programmen und komme aus dem Stahl Bereich (Lasern, Fräsen, Kanten…ect.) Da baue ich erstmal ne coole Rutsche oder so rein. Dann mache ich das teil zum Single Doser 😀

    Ansonsten mahle ich für einen Bialetti Espressokocher MG 4 und für den Filterkaffee MG 14 -16.

    Tassenangaben kann man knicken…haste ja shon gesagt. Die Waage ist nicht zuverlässig. Sie wiegt zwar mit keiner (für die Preisklasse) großen Differenz, aber mal 1-1,5 gr. drunter…und dann mal wieder auf den „Punkt“, mit 0,2 Gr. Abweichung. Ich stelle jedoch meist 1 gr. mehr ein und dann leigt die Abweichung ca. 0,5-0,8 gr.

    Die Zeitangabe…naja….mehr sage ich nicht.

    Lieben Gruß
    Benny

    Antworten
    Arne

    Hallo Benny,

    danke für deinen Kommentar. Das klingt sehr interessant! Berichte uns gerne, was dabei herauskommt! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,
    Ich habe die Tchibo Mühle auch und würde mir als nächstes gerne die Delonghi Dedica Siebträgermaschine zulegen. Ich bin mir aber unsicher weil die Mehrheit im Internet schreibt, der Mahlgrad der Mühle sei dafür ungeeignet. Gibt es noch mehrere die anderer Meinung sind?

    Lieben Gruß
    Jochen

    Antworten
    Arne

    Hallo Jochen,

    danke für deinen Kommentar. Ja, da hat das Internet Recht. Die Tchibo-Mühle eignet sich eher weniger für den feinen Mahlgrad. Schau dir mal die Graef CM800 an: https://www.coffeeness.de/graef-cm-800-test/. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hast du schon mal geschaut wieviel gramm der totraum ist? Ich brauche die für 2 tassen pro Tag und würde gern immer frisches pulver als 2 Tag altes nutzen…

    Antworten

    Habe mir heute diese Maschine zugelegt, bin enttäuscht.
    Es entsteht schon eine Menge Kaffeemehl – ringsum.
    Die Reinigung ist viel zu aufwendig.
    Werde das Teil zurückschicken.

    Antworten
    Arne

    Hallo Thomas,

    danke für deinen Kommentar und deinen Erfahrungsbericht. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Arne!

    ich habe mich mal als Nicht-Kaffeetrinker durch deine Beiträge zu den verschiedenen Kaffeemühlen gelesen, da ich momentan auf der Suche nach einer elektrischen Kaffemühle für meine Eltern zu Weihnachten bin. Die Mühle sollte eher im günstigeren Preissegment von ca. 50 – 70 € liegen und für den täglichen Filterkaffee mit einer eher oldschoolmäßigeren Kaffeemaschine bzw. evtl. auch mal einen Espresso reichen, Fokus liegt aber auf dem Filterkaffee, Espresso wird bei uns wirklich nur seltenst (ca 1 mal im Jahr) getrunken.

    Nach einigem Gesuche habe ich jetzt mal für mich einige in Frage kommenden Maschinen gefunden. Zum einen die Rommelsbacher 200, die Melitta Molino und eben diese Tchibo Maschine mit Kegelmahlwerk hier. Kannst du mir evtl. eine davon besonders empfehlen?

    Antworten

    Also jetzt mal ehrlich ich war begeistert von dieser Maschine aber jetzt reicht es. Bei Nutzung von 8 Tassen habe ich super Mehl was um die Maschine herum in der Maschine und im Auffangbecher ist und so statisch aufgeladenes Kaffeepulver das nichts einfach weggeht. Hartnäckig gut gemahlene Sauerei und ein Vielfaches an aufräumen ist danach. Am Anfang war alles gut jetzt nach einem Jahr Also nein da freut man sich auf gut gemalten kaffe der sehr schnell fertig ist und muss danach 20 Minuten räumen. Das macht keinen Spaß mehr

    Antworten

    Warum soll das K-Pulver nicht für Siebträger , also für Pressmaschinen taugen? Ist das Teil nun für 10 resp. 15 Grade einstellbar oder nicht? Zu fein oder zu grob, oder dazwischen??
    Mühlen für Pressbrüher touren mit einigen Tausendern bis Zehntausend und mehr. erhitzen die feinen ätherischen Öle und verbrennen sie. Wenn dann gleich rein in das Sie, geht das Ergebnis. Man ist daran gewöhnt. Bitter und Coffein mehr brauchts doch nicht, Oder? Die wirklich feinen Duft und Geschmacksstoffe sind weg oder brandig verändert.
    Wer bei Tchibo seinen Kaffee aus dem hochtourigem Scheibenmahlwerk, mehr als handwarm kauft kann sich an einer Zombie-Kastraten-Plörre erfreuen.
    Kegelmahlwerk unter 1000 Touren. Selbst eine Handkurbel ist besser.
    es wäre schon nett wenn man auf die Umdrehungszahlen wie bein Auto wert legen würde.

    Antworten

    Auch im Jahre 2017 tut die Tchibo Kaffeemühle noch ihren Dienst. Als ich sie kaufte, im Jahre 2011 für den veranschlagten Preis von 50,- €uro ging sie kurz vor Ende der zweijährigen Garantie kaputt, soll heißen sie war klinisch tot.
    Zum Glück war die Kaufrechnung noch vorhanden, brachte sie in eine Tchibo Filiale und innerhalb von akzeptablem drei Wochen bekam ich die Maschine wieder repariert zurück, mit dem Hinweis, Platine getauscht. Na Glück gehabt. Seitdem funzt sie wie am ersten Tage.
    Nachdem dies meine bisher erste elektrische Kaffeemühle ist, kann ich zum Vergleich anderer Mühlen nichts zu beitragen. Der Unterschied zwischen grob und fein gemahlenem Kaffeemehl ist mit dieser Mühle nicht so gravierend. Aber wie ich im Net gelesen habe, scheint dies eine Wissenschaft für sich zu sein. Solange sie funktioniert, sehe ich kein Hinderungsgrund sie weiter zu nutzen, da ich für mich sage, lieber zu Hause gemahlenen Kaffee, als industriell gemahlener Kaffee.

    Antworten

    Ach , die Maschine hab ich letztens Geschenkt bekommen! Seit dem steht die aber immer im Keller, weil ich es mir der Handmühle irgendwie lieber mag. Aber vielleicht sollte ich die mal wieder reaktivieren…. 😉

    LG
    Thomas

    Antworten

    Ach das Ding erinnert mich an die Mühle meiner Oma damals. Alles hat lecker nach Kaffee geduftet. Gute Zeiten 🙂

    Antworten

    Hallo Arne,

    danke für den Test. Lustigerweise habe ich die 2te Generation zu Hause stehen. Also das Vorläufer-Modell. Und sie tut, so wie von Dir beschrieben, ihre Dienste. Für Espresso nicht gut geeignet, aber für Frenchpress dagegen umso mehr (der gröbste Mahlgrad ist zumindest für meine Presse genau richtig!).
    Vom Design her hat sich die Mühle gemausert. Die erste Version sah noch fürchterlich aus. Hatte die auch – gab´s bei einer Tchibo-Eröffnung damals (so um 2005) zum Schleuderpreis. Leider hatte sie eine Sollbruchstelle, der Knopf zum Mahlen (war da noch die Menge der Tassen und „Einschalter“ zugleich) ging schnell ab und ließ sich nicht mehr reparieren. Ging zwar noch mit einem Schraubenzieher, den man zum „Aufziehen“ zweckentfremden konnte, aber war eher mühsam 🙂
    Die zweite Generation hat einen extra Ein/Aus-Schalter (der ist aber, im Gegensatz zu dem Modell oben – an der Seite und nicht vorne), damit entfällt dieser „build-in-obsolecence“-Knackpunkt.

    Wegen der statischen Aufladung – bei meiner Mühle geht nix daneben, wenn man sie richtig „aufsetzt“. Allerdings „klebt“ der Kaffee im Auffangbehälter aus Kunststoff (der in der o.g. Maschine ist auch aus Kunststoff, oder?). Wenn ich den Behälter aber 2-3 Mal kräftig auf die Tischplatte „schlage“, dann fällt der Kaffee zurück auf den Kaffeemehl-Berg 🙂

    PS: Weil ich kürzlich drüber gestolpert bin – „Kaffee und Furan“ (siehe mein letzter Blogbeitrag). Bin da etwas verunsichert und finde im Netz viele verschiedene Meinungen was Grenzwerte und Mengen durch Zubereitungsarten angeht. Die Frenchpress schneidet ja auch nicht so gut ab. Magst Du nicht auch das mal als Thema aufgreifen?

    lg Susa

    Antworten

    Ich habe sie damals auch aufgrund dieses Tests gekauft und bin immernoch sehr zufrieden.

    Antworten

    Das ist ja witzig. Da finde ich meine Kaffeemühle im Internet. Ich weiß ja nicht, ob du die noch hast (und benutzt), aber ich bin damit noch sehr zufrieden. Für den Preis hab ich selten etwas vergleichbares gekauft. Bin aber auch keine eine Barista-Expertin 😉 Trotzdem lecker!

    Antworten

    Für 49,90€ kann ja eigentlich nicht viel schief gehen. Und solange die Mühle gute Mahlergebnisse liefert werde ich mir um die statische Aufladung keine Sorgen machen. Vielleicht das ideale Geschenk zu Weihnachten für Leute wobei Ich auch nicht weiss was Ich Ihnen schenken soll.

    Antworten

    Wow was für ein umfangreicher Test auch mit den Bildern. Das Design war ja schon immer eine Stärke von Tschibo, nur war es früher so, dass damit oftmals die darunter leidende Funktionalität überdeckt werden sollte. Schön, dass das hier anders ist 😉
    Lg, Sven

    Antworten

    Ich bin auch am Überlegen, ob ich mir eine Kaffeemühle anschaffe. Diese scheint ja ganz gut zu sein. Danke für den Test.

    Antworten

    Nein nein, keinesfalls. Ich benutze es meistens auch nur für kleine Mengen – ich wollte nur für Interessenten eine kleine Ergänzung zum tollen Review von Dir liefern.

    … und falls der Tenor in die Richtung gehen sollte, dass es nur bei mir so ist, würde ich es vielleicht zur Reparatur wieder zurückbringen 😉

    Antworten
    Arne

    Ich habe leider immer nur für kleine Mengen getestet – für zwei Tassen oder so. Ich hoffe du bereust den Kauf trotzdem nicht.

    Antworten

    Ich will dir ja deine sensorischen Fähigkeiten nicht absprechen, aber was hat denn die Drehzahl mit der Erwärmung des Werkstück zu tun? Vor allem wenn ich mit einem sehr großen Fräser viele kleine Bohnen bearbeite die zusätzlich noch Fette und Öle enthalten? Ich glaube du vergleichst da Schlagmesser mit Mühlen.

    Antworten

    Also ich habe mir mal die Mühle geholt und bin vom Mahlergebnis zufrieden. Leider hat sich meine Befürchtung mit der Elektrostatik bewahrheitet: Vor allem bei großen Mengen (z.B. 8 Tassen) landet sehr viel von dem Mehl auf dem Deckel des Auffangbehälters, hinter dem Auffangbehälter und entsprechend beim rausnehmen überall um die Kaffemühle herum.
    Dabei entsteht leider eine große Sauerei, die zwar nicht soo schlimm ist (ich meine: Es ist Kaffee und keine Exkremente), aber dennoch ärgerlich.

    Antworten

    Hallo Arne,

    wow, danke für die schnelle Antwort!

    Grüße,
    Michael

    Antworten
    Arne

    Hallo Michael, danke für deine Fragen. Statische Aufladung ist kein Problem. Menge pro Tasse werde ich abwiegen und dann Rückmeldung geben.

    Viele Grüße,
    Arne

    Antworten

    Wie viel Gramm Mehl erhält man bei dieser Mühle pro Tasse in etwa? Ist statische Aufladung ein großes Problem?

    Antworten

    Sehr interessante Auswertung! Danke für den Test und die aufschlussreiche Erklärung.

    Antworten

Ich freue mich über deinen Kommentar

Inhaltsverzeichnis