Tchibo elektrische Kaffeemühle Test

Tchibo elektrische Kaffeemühle Test Ergebnis

Heute gibt es den Test einer elektrischen Kaffeemühle von Tchibo. Wer sich über Kaffeemühlen und die unterschiedlichen Mahlwerke informieren möchte, sollte in meinen allgemeinen Artikel über Kaffeemühlen schauen. 

Kosten

Die Kaffeemühle ist bei Tchibo für 49,90€ erhältlich. Es gibt dieses Kaffeemühlen-Modell auch noch baugleich in weiß — die “Severin KM 3873” für einige Euro mehr. Dann auf www.amazon.de erhältlich.

KategorieEintrag
MahlwerkKegelmahlwerk aus Edelstahl
Leistung150 W
Mahlgrade10 Stufen (15 für Kreative)
ExtrasZeitschaltuhr

Verarbeitung

Die Mühle macht einen kompakten und standfesten Eindruck. Der Auffangbehälter und Kaffeespeicher sind aus Kunststoff, dennoch macht die Mühle einen stabilen und gut verarbeiteten Eindruck. Optisch gefällt sie mir gut. Meine Eltern nutzen diese Mühle für French Press und Handfilter schon seit einigen Jahren und sind sehr zufrieden.

Mahlgrad

Der Mahlgrad lässt sich in 10 Stufen verstellen. Stufenlos wäre besser, ist aber für eine Kaffeemühle dieser Preisklasse kein muss. Die gröbste Stufe (10) ist für French-Press Kaffee geeignet. Etwas feiner sollte Filterkaffee gemahlen werden (ca. 8). Espresso schafft die Mühle gerade noch mit der 1. Stufe.

Allerdings wünschte ich mir das Kaffeepulver für einige Espressosorten etwas feiner. Diese Mühe ist also für alle Kaffeezubereitungen außer für den Siebträger zu empfehlen.

Hier könnt ihr einen Blick in das Kegelmahlwerk werfen. Die obere Mahlscheibe ist sehr leicht für die Reinigung abzunehmen. 

Kegelmahlwerk Tchibo

Hier seht ihr die entnommene obere Mahlscheibe und auch die Mahlgradverstellung.

Kegelmahlwerk

Menge

Die Menge des Kaffeepulvers lässt sich durch ein Stellrad einstellen. Von 2 bis 10 Tassen ist die Menge voreinstellbar. Andererseits ist es natürlich auch möglich die gewünschte Menge Kaffee in den Kaffeespeicher zu geben – was auch der Frische zugute kommt. Meine Eltern nutzen den Dosierer nicht.

Leistung

Mit 180 Watt ballert die Mühle den Kaffee durch ihr Kegelmahlwerk. Das passiert nicht gerade leise. Die gefühlte Lautstärke ist aber durchaus vertretbar.

Zusammenfassung:

Eine gut verarbeitete Mühle zu einem günstigen Preis. Sie sieht hochwertig und gut aus in ihrem modernen Design. Ich kann die Tchibo elektrische Kaffeemühle allen empfehlen, die sie für French Press Kaffee oder Filterkaffee nutzen möchten. Sie eignet sich für viele Espresso-Freunde nur als Zweit- oder Drittmühle – wer viel Geld in einen Siebträger investiert hat, sollte auch die Kosten von 300€ für eine Mühle nicht scheuen!

Zuletzt noch ein paar Links zu anderen bereits von mir getesteten Kaffeemühlen:

17 Kommentare
  • Stefan
    31 Oktober, 2011

    Sehr interessante Auswertung! Danke für den Test und die aufschlussreiche Erklärung.

  • Michael
    16 November, 2011

    Wie viel Gramm Mehl erhält man bei dieser Mühle pro Tasse in etwa? Ist statische Aufladung ein großes Problem?

  • Arne
    16 November, 2011

    Hallo Michael, danke für deine Fragen. Statische Aufladung ist kein Problem. Menge pro Tasse werde ich abwiegen und dann Rückmeldung geben.

    Viele Grüße,
    Arne

  • Michael
    16 November, 2011

    Hallo Arne,

    wow, danke für die schnelle Antwort!

    Grüße,
    Michael

  • Michael
    20 November, 2011

    Also ich habe mir mal die Mühle geholt und bin vom Mahlergebnis zufrieden. Leider hat sich meine Befürchtung mit der Elektrostatik bewahrheitet: Vor allem bei großen Mengen (z.B. 8 Tassen) landet sehr viel von dem Mehl auf dem Deckel des Auffangbehälters, hinter dem Auffangbehälter und entsprechend beim rausnehmen überall um die Kaffemühle herum.
    Dabei entsteht leider eine große Sauerei, die zwar nicht soo schlimm ist (ich meine: Es ist Kaffee und keine Exkremente), aber dennoch ärgerlich.

  • Arne
    20 November, 2011

    Ich habe leider immer nur für kleine Mengen getestet – für zwei Tassen oder so. Ich hoffe du bereust den Kauf trotzdem nicht.

  • Michael
    20 November, 2011

    Nein nein, keinesfalls. Ich benutze es meistens auch nur für kleine Mengen – ich wollte nur für Interessenten eine kleine Ergänzung zum tollen Review von Dir liefern.

    … und falls der Tenor in die Richtung gehen sollte, dass es nur bei mir so ist, würde ich es vielleicht zur Reparatur wieder zurückbringen 😉

  • Florian
    25 November, 2011

    Ich bin auch am Überlegen, ob ich mir eine Kaffeemühle anschaffe. Diese scheint ja ganz gut zu sein. Danke für den Test.

  • Sven Kokner
    29 November, 2011

    Wow was für ein umfangreicher Test auch mit den Bildern. Das Design war ja schon immer eine Stärke von Tschibo, nur war es früher so, dass damit oftmals die darunter leidende Funktionalität überdeckt werden sollte. Schön, dass das hier anders ist 😉
    Lg, Sven

  • Motamindi
    12 Dezember, 2011

    Für 49,90€ kann ja eigentlich nicht viel schief gehen. Und solange die Mühle gute Mahlergebnisse liefert werde ich mir um die statische Aufladung keine Sorgen machen. Vielleicht das ideale Geschenk zu Weihnachten für Leute wobei Ich auch nicht weiss was Ich Ihnen schenken soll.

  • Sarah
    27 Januar, 2012

    Das ist ja witzig. Da finde ich meine Kaffeemühle im Internet. Ich weiß ja nicht, ob du die noch hast (und benutzt), aber ich bin damit noch sehr zufrieden. Für den Preis hab ich selten etwas vergleichbares gekauft. Bin aber auch keine eine Barista-Expertin 😉 Trotzdem lecker!

  • Jule
    13 Februar, 2012

    Ich habe sie damals auch aufgrund dieses Tests gekauft und bin immernoch sehr zufrieden.

  • Susa (Coffeelover)
    9 Oktober, 2012

    Hallo Arne,

    danke für den Test. Lustigerweise habe ich die 2te Generation zu Hause stehen. Also das Vorläufer-Modell. Und sie tut, so wie von Dir beschrieben, ihre Dienste. Für Espresso nicht gut geeignet, aber für Frenchpress dagegen umso mehr (der gröbste Mahlgrad ist zumindest für meine Presse genau richtig!).
    Vom Design her hat sich die Mühle gemausert. Die erste Version sah noch fürchterlich aus. Hatte die auch – gab´s bei einer Tchibo-Eröffnung damals (so um 2005) zum Schleuderpreis. Leider hatte sie eine Sollbruchstelle, der Knopf zum Mahlen (war da noch die Menge der Tassen und “Einschalter” zugleich) ging schnell ab und ließ sich nicht mehr reparieren. Ging zwar noch mit einem Schraubenzieher, den man zum “Aufziehen” zweckentfremden konnte, aber war eher mühsam 🙂
    Die zweite Generation hat einen extra Ein/Aus-Schalter (der ist aber, im Gegensatz zu dem Modell oben – an der Seite und nicht vorne), damit entfällt dieser “build-in-obsolecence”-Knackpunkt.

    Wegen der statischen Aufladung – bei meiner Mühle geht nix daneben, wenn man sie richtig “aufsetzt”. Allerdings “klebt” der Kaffee im Auffangbehälter aus Kunststoff (der in der o.g. Maschine ist auch aus Kunststoff, oder?). Wenn ich den Behälter aber 2-3 Mal kräftig auf die Tischplatte “schlage”, dann fällt der Kaffee zurück auf den Kaffeemehl-Berg 🙂

    PS: Weil ich kürzlich drüber gestolpert bin – “Kaffee und Furan” (siehe mein letzter Blogbeitrag). Bin da etwas verunsichert und finde im Netz viele verschiedene Meinungen was Grenzwerte und Mengen durch Zubereitungsarten angeht. Die Frenchpress schneidet ja auch nicht so gut ab. Magst Du nicht auch das mal als Thema aufgreifen?

    lg Susa

  • Rene
    4 November, 2013

    Ach das Ding erinnert mich an die Mühle meiner Oma damals. Alles hat lecker nach Kaffee geduftet. Gute Zeiten 🙂

  • Thomas
    29 Oktober, 2014

    Ach , die Maschine hab ich letztens Geschenkt bekommen! Seit dem steht die aber immer im Keller, weil ich es mir der Handmühle irgendwie lieber mag. Aber vielleicht sollte ich die mal wieder reaktivieren…. 😉

    LG
    Thomas

  • Bernd
    9 März, 2017

    Auch im Jahre 2017 tut die Tchibo Kaffeemühle noch ihren Dienst. Als ich sie kaufte, im Jahre 2011 für den veranschlagten Preis von 50,- €uro ging sie kurz vor Ende der zweijährigen Garantie kaputt, soll heißen sie war klinisch tot.
    Zum Glück war die Kaufrechnung noch vorhanden, brachte sie in eine Tchibo Filiale und innerhalb von akzeptablem drei Wochen bekam ich die Maschine wieder repariert zurück, mit dem Hinweis, Platine getauscht. Na Glück gehabt. Seitdem funzt sie wie am ersten Tage.
    Nachdem dies meine bisher erste elektrische Kaffeemühle ist, kann ich zum Vergleich anderer Mühlen nichts zu beitragen. Der Unterschied zwischen grob und fein gemahlenem Kaffeemehl ist mit dieser Mühle nicht so gravierend. Aber wie ich im Net gelesen habe, scheint dies eine Wissenschaft für sich zu sein. Solange sie funktioniert, sehe ich kein Hinderungsgrund sie weiter zu nutzen, da ich für mich sage, lieber zu Hause gemahlenen Kaffee, als industriell gemahlener Kaffee.

  • craamann, Huie-Geert
    24 Mai, 2017

    Warum soll das K-Pulver nicht für Siebträger , also für Pressmaschinen taugen? Ist das Teil nun für 10 resp. 15 Grade einstellbar oder nicht? Zu fein oder zu grob, oder dazwischen??
    Mühlen für Pressbrüher touren mit einigen Tausendern bis Zehntausend und mehr. erhitzen die feinen ätherischen Öle und verbrennen sie. Wenn dann gleich rein in das Sie, geht das Ergebnis. Man ist daran gewöhnt. Bitter und Coffein mehr brauchts doch nicht, Oder? Die wirklich feinen Duft und Geschmacksstoffe sind weg oder brandig verändert.
    Wer bei Tchibo seinen Kaffee aus dem hochtourigem Scheibenmahlwerk, mehr als handwarm kauft kann sich an einer Zombie-Kastraten-Plörre erfreuen.
    Kegelmahlwerk unter 1000 Touren. Selbst eine Handkurbel ist besser.
    es wäre schon nett wenn man auf die Umdrehungszahlen wie bein Auto wert legen würde.

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