Elektrischer Espressokocher – Cloer im Test

Elektrischer Espressokocher – Cloer im Test Ergebnis

Elektrischer Espressokocher im Test

Hier im Test ist der elektrische Espressokocher von Cloer, eines der meist verkauften Modelle seiner Art. Der Cloer Espressokocher konnte in diesem Test vor allem durch sein Design und seine gute Verarbeitungen glänzen. Mir war besonders wichtig, dass der Espressokocher viele Edelstahlteile aufweist. Der größte Vorteil gegenüber konventionellen Modellen für den Herd ist die Abschaltautomatik.

Für alle, die den Cloer Kocher kaufen wollen, hier geht es direkt zu Amazon. Dort könnt ihr auch den aktuellen Preis Prüfen.

Eine Übersicht über alle getesteten Espressokocher mit einem Vergleich der Testsieger und eine ausführlichen Anleitung findest du hier: Espressokocher Test.

espressokocher_elektrisch_cloer

Vorteile elektrischer Espressokocher

  • Er braucht keine Herdplatte.
  • Er stellt sich von alleine aus.
  • Sehr schönes Design und gute Verarbeitung.
  • Edelstahl und kein Aluminium.

Nachteile elektrischer Espressokocher

  • Ihr braucht Storm (nicht gut fürs Camping).
  • Hohe Anschaffungskosten im Vergleich zu den Herd-Modellen.
  • Nicht Spülmaschinen fest.

Elektrische Espressokocher: Modelle

Es gibt mittlerweile eine breite Auswahl an elektrischen Espressokochern. Ich habe den Cloer 5928 ausgewählt, weil er mir von Design gut gefällt und insgesamt die besten Bewertungen hat. Mir war wichtig, dass mein Testmodell möglichst komplett aus Edelstahl besteht. Es gibt aber auch verschiedene Modelle von Rommelsbacher, Beem, Cilio, Delonghi, Coffeemaxx (das scheint ein TV-Werbe Modell zu sein, sieht leider auch so aus) oder die Bialetti Elektrika – sozusagen der Klassiker als elektrische Variante.

Bei der Bialetti Elektrika handelt es sich um ein 110 Volt / 230 Modell, also zum Anschließen im Auto. Ich habe kein Auto, somit ist Bialtti bei den elektrischen Modellen leider aus dem Test raus.

Ich habe sogar noch einen  elektrischen Espressokocher von Alessi gefunden, den finde ich aber deutlich zu teuer und möchte ihn deswegen ebenfalls nicht testen.  Auch Graef stellt einen elektrischen Espressokocher her, dieser hat allerdings sehr schlechte Bewertungen, deswegen werde ich beim Test von Greaf Kaffeemühlen bleiben, die sind nämlich hervorragend.

Cloer Espressokocher Aufbau

Hier seht ihr alle Teile bis auf dem Stromanschluss. Es gibt keinen großen Unterschied zu Modellen für die Herdplatte. In das Unterteil mit dem Ventil kommt das Wasser.

Dann wird das Sieb mit dem Kaffee aufgesetzt. Und anschließend die Kanne aufgeschraubt.

espressokocher elektrisch_reinigung

Für das Sieb gibt es noch einen Einsatz für eine geringere Kaffeemenge.

Wichtig ist, das ihr das Kaffeepulver nicht zu fest andrückt. Es soll einfach locker aufliegen.

espressokocher elektrisch_sieb#

Dieses Sieb für das Kaffeepulver hat eine Feder auf der Unterseite, die es fixiert.

espressokocher elektrisch_filter

Hier seht ihr das Überdruckventil von der Außen- und Innenseite.

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Hier läuft der Kaffee ein. Auf der Unterseite der Kanne könnt ihr die rote Gummidichtung sehen. Die greift, wenn das Espressokocher Ober- und Unterteil zusammengeschraubt werden.

espressokocher-elektrisch_deckel

espressokocher elektrisch_dichtung

Die Station des Espressokochers von Cloer ist recht unspektakulär.  Sie hat aber eine eingebaute Kabeltrommel, was ich praktisch finde.

Insgesamt ist der Aufbau und die Funktionsweise fast komplett mit den üblichen Espressokochern vergleichbar, nur eben in einer elektrischen Ausführung.

Ich finde bei den klassischen Espressokochern immer problematisch, dass eigentlich alle Herdplatten zu groß sind und somit Energie verschwendet wird.

espressokocher_elektrisch

Ersatzteile Cloer

Wer ein Ersatzteil benötigt – sicher am häufigsten der Dichtungsring – sollte nicht lange im Internet suchen. Dort ist es schwierig einen Händler zu finden.

Laut Cloer, reagieren sie aber auf Anfrage sehr schnell und verschicken Ersatzteile. Das habe ich selbst nicht ausprobiert, ist aber sicher der schnellste Weg, um an eine neue Dichtung zu kommen.

Espressokocher elektrisch Anleitung

Eine Gebrauchsanweisung ist dem Kocher beigelegt. Einen Link zur PDF Anleitung von der Cloer, findest du hier.

Es gibt zwei Größen des Filtereinsatzes. Einen für 3 Tassen und einen für 6 Tassen. Wobei ich diese Angabe sehr optimistisch finde. Ich habe einfach sehr große Tassen. Selbst wenn ich morgens nur für mich alleine Kaffee zubereite, würde ich den großen Einsatz wählen.

  • Als erstes muss Wasser eingefüllt werden. Verwändet im Idealfall gefiltertes Wasser. Ich mache das immer mit einem Britta Wasserfilter. Das hat zwei Vorteile: 1. Der Kaffee schmeckt besser. 2. Es gibt weniger Kalkablagerungen im Gerät. Ihr seht die Markierung für 3 oder 6 Tassen.

espressokocher elektrisch_ventil2

espressokocher elektrisch_wasser

  • Das Kaffeepulver kann bis zum Rand eingefüllt werden. In den 3 Tassen oder 6 Tassen Filter. Bitte drückt es nicht an, es soll locker im Filter liegen. In der Bedienungsanleitung  ist von Espressopulver die Rede. Das ist aber zu fein. Der Mahlgrad für den Espressokocher sollte deutlich gröber sein. Sogar gröber als für die Kaffeemaschine. Sonst verbrennt euch der Kaffee.

espressokocher elektrisch_mahlgrad

  • Jetzt wird der Filter einfach eingesetzt. Die Feder drückt ihr noch ein wenig nach oben. Durch das Einschrauben der Karaffe wird die Feder runtergedrückt. Natürlich ist auch die Auswahl des richtigen Kaffees oder Espressos wichtig. Am besten immer alles frisch und in einer Kaffeemühle Mahlen. Gute Kaffeebohnen bekommt ihr von kleinen Röstern. Ich würde Supermärkte beim Kaffeekauf generell meiden. Dort gibt es zumeist nur schlechte und vor allem alte Kaffees.

espressokocher elektrisch_wie_viel_kaffee

  • Jetzt zudrehen bis dich Dichtung greif und die folgenden Markierungen sich treffen.

espressokocher elektrisch_zusammenbau

espressokocher elektrisch_auf

  • Jetzt muss der Espressokocher nur noch eingeschaltet werden. Wenn er läuft, leuchtet ein rotes LED. Es gibt eine Abschaltautomatik. Der Rest geht sozusagen von alleine.

espressokocher elektrisch_schalter_rot

Reinigen der Cloer Espressokochers

Die schlechte Nachricht zuerst. Er darf leider nicht in die Spülmaschine. Aber mit einem weichen Schwamm unter fließendem Wasser ist er leicht zu reinigen.

Das Ventil sollte gelegentlich ein wenig bewegt werden, damit es nicht verstopft oder verkalkt.

Da es sich um einen Espressokocher aus Edelstahl und nicht Aluminium handelt, könnt ihr ihn einfach mit Zitronensäure entkalken. Diese bekommt ihr als Pulver in jedem Supermarkt. Wenn ihr wie von mir empfohlen entkalktes Wasser nutzt, müsst ihr aber deutlich seltener entkalken.

Kommt Crema aus einem elektrischen Epsresokocher?

Zum Thema, ob aus einer Espressokanne wirklich Espresso kommt, habe ich in meinem Hauptartikel über Espressokocher schon viel geschrieben. Die Antwort ist nein. Es kommt kein echter Espresso raus. Deswegen ist der Name auch nicht wirklich gut gewählt.

Deswegen gibt es auch keine Crema, wie ihr sie aus einer Espressomaschine oder einem Kaffeevollautomat kennt.

Es gibt zwar ein Patent, das sich Cremaventil nennt, mit dem bei Espressokochern Schaum produziert wird, davon halte ich aber nicht viel, weil der Kaffee dadurch sehr heiß wird. Das kann zu bitteren Ergebnissen führen und ist für die Verträglichkeit schlecht.

Espressokocher elektrisch – Timer

Der größte Vorteil dieses Kochers ist seine automatische Abschaltung. Das passiert aber nicht durch einen Timer, sondern durch ein Thermostat, das eine Überhitzung ausschließt. Ihr könnt also den Espressokocher arbeiten lassen, ohne die Herdplatte bewachen zu müssen.

Espressokocher elektrisch – Fazit

Der italienische Klassiker in einer elektrischen Variante. Ich finde Cloer präsentiert hier ein schönes Gerät. Ich habe für den Test einfach dieses Modell gewählt, weil es mir am besten gefällt. Stiftung Warentest hat die elektrischen Espressokocher bisher weder verglichen noch getestet.

Meine Erfahrung mit Cloer ist auf jeden Fall gut und ich kann eine klare Empfehlung abgeben. Ein Punkt Abzug in der Bewertung gab es, weil der Espressokocher nicht in die Spülmaschine darf und weil ich finde, er sollte noch ein wenig mehr Kaffee auf einen Schlag zubereiten können.

Hier könnt ihr den elektrischen Espressokocher von Cloer auf Amazon kaufen.

espressokocher_elektrisch_cloer

3 Kommentare
  • Matthias Uhlmann
    5 Oktober, 2016

    Hallo,
    Ich kenne ein Modell aus Zink-Druckguss was ich heute noch auf der Rest-Glut nach dem Grillen nutze. Meine Eltern hatten dieses so ca 1966 in Ungarn gekauft und seither zum Camping und daheim genutzt . Ich selbst koche ebenfalls fast ausschließlich nach diesem Prinzip. Anfangs ging die Heizung der elektrischen Modelle ständig kaputt. Die Heizelemente wurden aus Großbritanien geliefert und waren falsch dimensioniert. Dieser Fehler wurde inzwischen beseitigt.
    Was die Kaffeequalität betrifft bin ich äußerst zufrieden. Er schmeckt wesentlich besser als die “Plörre” aus den meisten, außer der unten genannten(!) Filtermaschinen (Ist die Anzahl der Tassen zu klein, ist der Kaffee kalt, wird zu viel gebrüht liegt das Pulver zu lang in der “Brühe” und der Kaffee wird zu “giftig”). Ich besitze ca. 10 Kaffeemaschinen, von verschiedenen ,im Artikel beschriebenen, über Filtermodelle (die 6-Tassen Phillips -mit oben liegendem Glasbehälter und Chrombügel-welche leider nicht mehr produziert wird) bis hin zur Handhebel- la Pavoni.
    Das interessante: Jede Maschine bereitet einen Kaffee/Espresso völlig anderer Art!
    Selbst der Kaffee der “Espresso”-kocher variiert deutlich. Ab besten finde ich den im Alumodell auf der Herdplatte zubereiteten. Dieser scheint mir besonders intensiv im Geschmack-warum auch immer? Wahrscheinlich eine Frage der Temperatur.
    Noch ein Hinweis: Die Edelstahlmodelle -Oberteil am besten demontiert-und den Kaffeepulverbehälter kann mann natürlich in die Spülmaschine geben. Das Unterteil (Wasserbehälter) der die Elektrik mit der Heizplatte beinhaltet, natürlich nicht!
    Traurig: Vor ca. 15 Jahren habe ich für die elektrischen Modelle aus Edelstahl 35 € bezahlt.
    Viele Grüße von einem “Kaffee-Sachsen”

  • Silke Oberlander
    14 Januar, 2017

    Ich finde ein elektrischer Espressokocher macht den Morgen
    gleich viel stressfreier. Ich muss mir auch keine Sorgen mehr machen, dass ich
    den Espressokocher am Herd vergesse, denn der elektrische Espressokocher
    schaltet sich einfach ab, wenn er fertig ist. Vor allem der elektrische
    Espressobereiter von Cloer hat mir schon viel Freude bereitet, da der
    Brühvorgang bis jetzt immer problemlos abgelaufen ist und das Gerät hohe
    Qualität zeigt.

  • Robert Glöckner
    22 Januar, 2018

    Hallo, ich verwende jetzt schon seit Jahren elektrische Geräte dieser Art. Angefangen hatte mit dem Alessi, etwas günstiger als sie den Laden in Düsseldorf zugemacht hatten. aber auch da ging nach einigen Jahren (!) die Heizung kaputt und seitdem kaufe ich günstige bei Karstadt für um die zuletzt 40€. Keine Ahnung wie die Marke heißt, ist aber Edelstahl mit einen steilen Gewinde, so dass man nur eine halbe Drehung braucht um das Oberteil festzudrehen. Apropos Aluminium: nicht empfehlenswert, schon die Oma meiner Frau wusste, dass man blöde wird, wenn man in Alutöpfen kocht… Der menschliche Organismus kann mit Aluminium nichts anfangen und außerdem ist die Herstellung extrem energieaufwendig. Alufelgen ok, aber nicht in der Nahrung oder im Deo bitte!

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