Elektrischer Espressokocher – Cloer im Test

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Hier im Test ist der elektrische Espressokocher von Cloer, eines der meist verkauften Modelle seiner Art. Der Cloer Espressokocher konnte in diesem Test vor allem durch sein Design und seine gute Verarbeitungen glänzen. Mir war besonders wichtig, dass der Espressokocher viele Edelstahlteile aufweist. Der größte Vorteil gegenüber konventionellen Modellen für den Herd ist die Abschaltautomatik.

Hier im Test ist der elektrische Espressokocher von Cloer, eines der meist verkauften Modelle seiner Art. Der Cloer Espressokocher konnte in diesem Test vor allem durch sein Design und seine gute Verarbeitungen glänzen. Mir war besonders wichtig, dass der Espressokocher viele Edelstahlteile aufweist. Der größte Vorteil gegenüber konventionellen Modellen für den Herd ist die Abschaltautomatik.

Für alle, die den Cloer Kocher kaufen wollen, hier geht es direkt zu Amazon. Dort könnt ihr auch den aktuellen Preis Prüfen.

Eine Übersicht über alle getesteten Espressokocher mit einem Vergleich der Testsieger und eine ausführlichen Anleitung findest du hier: Espressokocher Test.

Elektrische Espressokocher: Modelle

Es gibt mittlerweile eine breite Auswahl an elektrischen Espressokochern. Ich habe den Cloer 5928 ausgewählt, weil er mir von Design gut gefällt und insgesamt die besten Bewertungen hat. Mir war wichtig, dass mein Testmodell möglichst komplett aus Edelstahl besteht. Es gibt aber auch verschiedene Modelle von Rommelsbacher, Beem, Cilio, Delonghi, Coffeemaxx (das scheint ein TV-Werbe Modell zu sein, sieht leider auch so aus) oder die Bialetti Elektrika – sozusagen der Klassiker als elektrische Variante.

Bei der Bialetti Elektrika handelt es sich um ein 110 Volt / 230 Modell, also zum Anschließen im Auto. Ich habe kein Auto, somit ist Bialtti bei den elektrischen Modellen leider aus dem Test raus.

Ich habe sogar noch einen  elektrischen Espressokocher von Alessi gefunden, den finde ich aber deutlich zu teuer und möchte ihn deswegen ebenfalls nicht testen.  Auch Graef stellt einen elektrischen Espressokocher her, dieser hat allerdings sehr schlechte Bewertungen, deswegen werde ich beim Test von Greaf Kaffeemühlen bleiben, die sind nämlich hervorragend.

Cloer Espressokocher Aufbau

Hier seht ihr alle Teile bis auf dem Stromanschluss. Es gibt keinen großen Unterschied zu Modellen für die Herdplatte. In das Unterteil mit dem Ventil kommt das Wasser.

Dann wird das Sieb mit dem Kaffee aufgesetzt. Und anschließend die Kanne aufgeschraubt.

Für das Sieb gibt es noch einen Einsatz für eine geringere Kaffeemenge.

Wichtig ist, das ihr das Kaffeepulver nicht zu fest andrückt. Es soll einfach locker aufliegen.

Dieses Sieb für das Kaffeepulver hat eine Feder auf der Unterseite, die es fixiert.

Hier seht ihr das Überdruckventil von der Außen- und Innenseite.

Hier läuft der Kaffee ein. Auf der Unterseite der Kanne könnt ihr die rote Gummidichtung sehen. Die greift, wenn das Espressokocher Ober- und Unterteil zusammengeschraubt werden.

Die Station des Espressokochers von Cloer ist recht unspektakulär.  Sie hat aber eine eingebaute Kabeltrommel, was ich praktisch finde.

Insgesamt ist der Aufbau und die Funktionsweise fast komplett mit den üblichen Espressokochern vergleichbar, nur eben in einer elektrischen Ausführung.

Ich finde bei den klassischen Espressokochern immer problematisch, dass eigentlich alle Herdplatten zu groß sind und somit Energie verschwendet wird.

Ersatzteile Cloer

Wer ein Ersatzteil benötigt – sicher am häufigsten der Dichtungsring – sollte nicht lange im Internet suchen. Dort ist es schwierig einen Händler zu finden.

Laut Cloer, reagieren sie aber auf Anfrage sehr schnell und verschicken Ersatzteile. Das habe ich selbst nicht ausprobiert, ist aber sicher der schnellste Weg, um an eine neue Dichtung zu kommen.

Espressokocher elektrisch Anleitung

Eine Gebrauchsanweisung ist dem Kocher beigelegt. Einen Link zur PDF Anleitung von der Cloer, findest du hier.

Es gibt zwei Größen des Filtereinsatzes. Einen für 3 Tassen und einen für 6 Tassen. Wobei ich diese Angabe sehr optimistisch finde. Ich habe einfach sehr große Tassen. Selbst wenn ich morgens nur für mich alleine Kaffee zubereite, würde ich den großen Einsatz wählen.

  • Als erstes muss Wasser eingefüllt werden. Verwändet im Idealfall gefiltertes Wasser. Ich mache das immer mit einem Britta Wasserfilter. Das hat zwei Vorteile: 1. Der Kaffee schmeckt besser. 2. Es gibt weniger Kalkablagerungen im Gerät. Ihr seht die Markierung für 3 oder 6 Tassen. Espressokocher Elektrisch Wasser
  • Das Kaffeepulver kann bis zum Rand eingefüllt werden. In den 3 Tassen oder 6 Tassen Filter. Bitte drückt es nicht an, es soll locker im Filter liegen. In der Bedienungsanleitung  ist von Espressopulver die Rede. Das ist aber zu fein. Der Mahlgrad für den Espressokocher sollte deutlich gröber sein. Sogar gröber als für die Kaffeemaschine. Sonst verbrennt euch der Kaffee. Espressokocher Elektrisch Mahlgrad
  • Jetzt wird der Filter einfach eingesetzt. Die Feder drückt ihr noch ein wenig nach oben. Durch das Einschrauben der Karaffe wird die Feder runtergedrückt. Natürlich ist auch die Auswahl des richtigen Kaffees oder Espressos wichtig. Am besten immer alles frisch und in einer Kaffeemühle Mahlen. Gute Kaffeebohnen bekommt ihr von kleinen Röstern. Ich würde Supermärkte beim Kaffeekauf generell meiden. Dort gibt es zumeist nur schlechte und vor allem alte Kaffees. Espressokocher Elektrisch Mahlgrad
  • Jetzt zudrehen bis dich Dichtung greif und die folgenden Markierungen sich treffen.
  • Jetzt muss der Espressokocher nur noch eingeschaltet werden. Wenn er läuft, leuchtet ein rotes LED. Es gibt eine Abschaltautomatik. Der Rest geht sozusagen von alleine.

Reinigen der Cloer Espressokochers

Die schlechte Nachricht zuerst. Er darf leider nicht in die Spülmaschine. Aber mit einem weichen Schwamm unter fließendem Wasser ist er leicht zu reinigen.

Das Ventil sollte gelegentlich ein wenig bewegt werden, damit es nicht verstopft oder verkalkt.

Da es sich um einen Espressokocher aus Edelstahl und nicht Aluminium handelt, könnt ihr ihn einfach mit Zitronensäure entkalken. Diese bekommt ihr als Pulver in jedem Supermarkt. Wenn ihr wie von mir empfohlen entkalktes Wasser nutzt, müsst ihr aber deutlich seltener entkalken.

Kommt Crema aus einem elektrischen Espressokocher?

Zum Thema, ob aus einer Espressokanne wirklich Espresso kommt, habe ich in meinem Hauptartikel über Espressokocher schon viel geschrieben. Die Antwort ist nein. Es kommt kein echter Espresso raus. Deswegen ist der Name auch nicht wirklich gut gewählt.

Deswegen gibt es auch keine Crema, wie ihr sie aus einer Espressomaschine oder einem Kaffeevollautomat kennt.

Es gibt zwar ein Patent, das sich Cremaventil nennt, mit dem bei Espressokochern Schaum produziert wird, davon halte ich aber nicht viel, weil der Kaffee dadurch sehr heiß wird. Das kann zu bitteren Ergebnissen führen und ist für die Verträglichkeit schlecht.

Espressokocher elektrisch - Timer

Der größte Vorteil dieses Kochers ist seine automatische Abschaltung. Das passiert aber nicht durch einen Timer, sondern durch ein Thermostat, das eine Überhitzung ausschließt. Ihr könnt also den Espressokocher arbeiten lassen, ohne die Herdplatte bewachen zu müssen.

Espressokocher elektrisch – Fazit

Der italienische Klassiker in einer elektrischen Variante. Ich finde Cloer präsentiert hier ein schönes Gerät. Ich habe für den Test einfach dieses Modell gewählt, weil es mir am besten gefällt. Stiftung Warentest hat die elektrischen Espressokocher bisher weder verglichen noch getestet.

Meine Erfahrung mit Cloer ist auf jeden Fall gut und ich kann eine klare Empfehlung abgeben. Ein Punkt Abzug in der Bewertung gab es, weil der Espressokocher nicht in die Spülmaschine darf und weil ich finde, er sollte noch ein wenig mehr Kaffee auf einen Schlag zubereiten können.

Hier könnt ihr den elektrischen Espressokocher von Cloer auf Amazon kaufen
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