Sage SES500 the Bambino Plus – Espresso mit Chihuahua-Faktor

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Jedes Mal, wenn ich in letzter Zeit mit meinem Team für euch auf Messen oder Conventions unterwegs war und am Stand von Sage vorbeikam, spielte sich die gleiche Szene ab: Eine meiner Teamkolleginnen steuerte zielsicher auf die Sage SES500 the Bambino Plus zu, fummelte frenetisch daran herum und quietschte in bester Pixar-Manier „It’s so tiny!“

Sage the Bambino Plus Arne Happy

Jedes Mal, wenn ich in letzter Zeit mit meinem Team für euch auf Messen oder Conventions unterwegs war und am Stand von Sage vorbeikam, spielte sich die gleiche Szene ab: Eine meiner Teamkolleginnen steuerte zielsicher auf die Sage SES500 the Bambino Plus zu, fummelte frenetisch daran herum und quietschte in bester Pixar-Manier „It’s so tiny!“

Schon bei der Ankündigung von Sage, mit der Bambino Plus eine Ultra-Mini-Espressomaschine auf den Markt bringen zu wollen, waren mehrere Coffeeness-Mitglieder sofort begeistert. Denn Sage hat sich bei uns ziemlich schnell ein gutes Image verschafft – und üblicherweise sind Siebträgermaschinen sehr groß, teilweise kompliziert und recht kostenintensiv.

Doch nicht nur bei der IFA 2019 und anderen Messen wurde deutlich, dass sich der Hype um Kaffeevollautomaten abschwächt, während echter Espresso aus dem Siebträger auch für euch als Endanwender zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Mit groß, kompliziert und hochpreisig holt man aber keinen Vollautomaten- oder Filtermaschinenbesitzer in das neue Marktsegment. Und das hat nicht nur Sage erkannt.

Super-günstige Einsteiger-Espressomaschinen schießen quasi wie Pilze aus dem Boden. Darum habe ich neben der Bambino Plus auch noch die recht neue Delonghi ECOV 311.GR und die Delonghi EC685.BK getestet.

Im direkten Vergleich mit den beiden DeLonghis hat die Sage SES500 the Bambino Plus auf jeden Fall sehr viele Vorteile. Sie kostet ja auch einiges mehr.

Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass ich bei dieser Gerätekategorie zwangsläufig an Chihuahuas denken muss: Die nimmt auch keiner so richtig ernst, sie haben wegen ihrer Größe sowie „Bauform“ ein paar wesentliche Macken und Besitzer „echter“ Hunde lachen die Fußhupen auf der Spielwiese aus.

All das können wir im Grunde deckungsgleich auf die Mini-Siebträger übertragen. Im Vergleich zu ausgewachsenen Espressomaschinen wirken sie wie ein Spielzeug, das eher eine Mode-Erscheinung als eine ernstzunehmende Weiterentwicklung zu sein scheint.

Macht das die Sage an sich schlechter? Nein. Wie ein Chihuahua wird sie definitiv ihre Liebhaber finden und ist in mehr als einer Hinsicht ein tolles Haustier. Denn abgesehen von der zwangsläufigen Endlichkeit bei der Leistung macht das Ding einfach Spaß und ist ausnehmend einfach gestrickt.

Der Überblick – Lass dich knuddeln!

Ich finde es ziemlich gut, dass Sage gar nicht erst versucht, einen auf klassisches Siebträger-Design zu machen. Der Look der Bambino Plus wirkt eher wie eine Mini-Variante eines Kaffeevollautomaten, die mit einer – *hust* – Kaffeepad-Maschine ins Bett gegangen ist.

KategorieEintrag
HerstellerSage Appliances
NameSage SES500 the Bambino Plus
ArtSiebträgermaschine
Größe Wassertank1,9 l
Wassertank entnehmbarJa
Steuerung/DarstellungKnöpfe, Farbskalen
VorbrühfunktionJa
WasserfilterJa
MilchschaumautomatikJa
HeißwasserfunktionJa
2-TassenbezugJa
GehäusematerialEdelstahl gebürstet
ZubehörTamper, Dosierhilfe, 480 ml Milchkännchen, 1 & 2 Cup Doppelwandfilterkörbe, Reinigungswerkzeug, Reinigungsscheibe
Gewicht6,54 kg
Maße19,5 x 32 x 31 cm

Sie kommt ganz ohne Druckanzeiger oder komplizierte Bedienelemente aus und beschränkt sich stattdessen auf beleuchtete Knöpfe, teilweise mit Skalenergänzung. Diese Knöpfe haben eindeutig erkennbare Aufgaben: Einzelbezug, Doppelbezug, Milchtemperatur-Regler, Wasserdampf – fertig.

Sage the Bambino Plus Bedienung

Ich glaube, das ist ein wesentlicher Grund dafür, warum die Bambino sofort Lust macht, sie zu bedienen: Laien und Einsteiger haben davor nicht so viel falschen Respekt wie vor den riesigen Monstern aus Chrom und kryptischen Reglern, die in Coffeeshops stehen.

Metall gibt es hier dennoch reichlich. Bis auf Details wie die Griffe der Siebträgerhalter oder die Hälfte des Tampers ist der gesamte optische Teil der Maschine aus Edelstahl gefertigt. Das erzeugt einen absolut hochwertigen Eindruck.

Sage the Bambino Plus Tamper

Allerdings hätte Sage ruhig eine etwas schwerere Legierung wählen können. Denn für meinen Geschmack ist die Bambino Plus dann doch etwas zu leicht. Das nervt vor allem dann, wenn ihr den Siebträger aus der Halterung wuchten wollt – Es passiert schnell, dass sich die Maschine mitdreht.

Drehen wir unseren Kopf zum Zubehör, finden wir einen angemessenen Lieferumfang. Ihr erhaltet:

  • Tamper
  • Dosierwerkzeug
  • Milchkännchen mit 480 ml
  • Doppelwand-Siebträger für eine oder zwei Tassen
  • Reinigungswerkzeuge

Wie immer fehlt mir persönlich eine Knockbox zum Ausschlagen des Kaffeepucks aus dem Siebträger. Die sollt ihr euch, wenn es nach Sage geht, für rund 23 Euro von der Marke dazu kaufen. Da ihr so ein Ding bei einem Siebträgermaschinchen sowieso braucht, würde ich aber vielleicht etwas mehr in ein richtig standfestes Produkt investieren.

Die beiden Doppelwand-Siebträger sind ein wenig irreführend. Sie haben an der Unterseite ein kleines Sieb, das so wirkt, als hätte es eine besondere Bewandtnis für den hier gewonnenen Espresso. In Wirklichkeit ist das nur ein anderes Design für das übliche „Loch“ bei Einsteigermodellen.

Sage the Bambino Plus Einsatz Siebtraeger unten

Der Tamper ist ebenso eine typische Schwachstelle im Lieferumfang von vielen Siebträgermaschinen. Die Variante von Sage sticht da recht positiv heraus. Zwar ist das Ding immer noch zu leicht und keine echte Offenbarung für die Handhabung, aber weit besser als bei so manchem 1.000 Euro-Modell.

Passend zur Miniatur-Größe der Maschine fasst der Wassertank gerade einmal 1,9 Liter. Doch wenn wir bedenken, dass ihr hier nur Espresso-Mengen an Wasser und ein bisschen Dampf für den Milchschaum benötigt, reicht das locker für einige Durchgänge.

Sage the Bambino Plus Wassertank

Insgesamt erhaltet ihr für ein Preisschild von sichtbar unter 400 Euro eine Siebträgermaschine, die ihr sofort knuddeln und nutzen möchtet: Sie hat eine geniale Größe, eine tolle Haptik wie Optik und macht beim Lieferumfang und der einfachen Bedienung unheimlich viel her.

Bedienung und Funktionalität – Ran, an, los

Über die Inbetriebnahme und Bedienung der Sage Bambino Plus muss ich euch im Grunde nicht viel erzählen. Da macht es sich die Maschine aber auch recht einfach. Denn der komplizierte Teil bei der Espressozubereitung passiert stets an der Kaffeemühle.

Hier bestimmt ihr den Mahlgrad und die Menge, an der Maschine müsst ihr „nur“ die Wassermenge und Temperatur regulieren.

Um euch das Dosieren zu erleichtern, gibt es von Sage ein Tool dazu, das passenderweise „Razor“ heißt. Dieses Teil ist dazu da, über eine bestimmte „Eintauchtiefe“ und eine sehr glatte Unterseite das Kaffeemehl gleichzeitig zu begradigen und auf die richtige Höhe im Siebträger zu bringen.

Sage the Bambino Plus gelevelt

Auch wenn Sage wie viele Profis auf 19 Gramm Kaffee für den Doppelbezug besteht, sagt euch das keiner in den Beschreibungen – das verwirrt erstmal.

Angesichts des Richtwerts von 7 Gramm Pulver je Einzel-Espresso wirkt die Sage-Empfehlung wie eine komische Zahl. Sie stimmt aber. Jedoch solltet ihr euch nicht davon irre machen lassen, sondern lieber mit einer Kaffeewaage, der möglichen Füllmenge im Siebträger und der entsprechenden Mühleneinstellung ans Werk gehen.

Denn 19 Gramm für den Profi gelten eben auch für Profimaschinen. Wenn die Waage bei der Sage was anderes anzeigt, der Espresso aber tipptopp ist, lasst euch davon nicht unterkriegen.

An der Maschine könnt ihr euch auf die voreingestellten Wassermengen nebst Pre-Infusions-Zeit verlassen oder den Brühvorgang manuell einstellen. Das geht, wenn ihr die Taste für ein bis zwei Sekunden gedrückt haltet und rechtzeitig loslasst. Die Betriebsanleitung erklärt das genau und nachvollziehbar.

Geradezu schön ist es, wie einfach ihr die Milchtemperatur reguliert. Dazu orientiert ihr euch nur an der dreistufigen Farbskala neben dem jeweiligen Button – fertig ist der Lack.

Sage the Bambino Plus Bedienung rechts

Für den Milchschaum müsst ihr grundsätzlich nichts weiter veranstalten, als die Milch in den Pitcher zu geben, diesen unter die Lanze zu stellen und auf den Knopf zu drücken. Einfacher geht es nun wirklich nicht.

Sage the Bambino Plus Milch aufschaeumen

So klein wie die Maschine ist eben auch der Aufwand, den ihr direkt am Gerät betreiben müsst. Dabei darf allerdings nicht unter den Tisch fallen, dass sie ohne Mahlwerk einfach nicht so viel Einstellarbeit verursacht. Dennoch holt sich die Sage SES500 the Bambino Plus dicke Punkte bei der Funktionalität und Bedienung.

Espresso und Milchschaum – Das „Problem“ Fallhöhe

Dass Sage offensichtlich den typischen Endanwender im Blick hatte, zeigt sich bei der Bambino Plus an einem sehr interessanten Detail: Der Siebträger sitzt sehr hoch über dem Abtropfgitter.

Sage The Bambino Plus Latte Macchiato

Für eine kleine Espressotasse wird der Abstand zu groß, doch unser Ikea-Latte-Glas lässt sich perfekt darunter positionieren.

In der Kaffeebar eures Vertrauens würde niemand das Latte-Glas direkt auf die Maschine stellen, sondern immer den Umweg über den Mini-Pitcher gehen. Darum sind professionelle Siebträgermaschinen auch mit „Treppchen“ für die kleinen Gefäße ausgestattet.

Bei Sage purzelt der Espresso aber aus einer recht großen Höhe in die Tasse. Und das hat durchaus Einfluss auf das Ergebnis. Erstens wird der Espresso dadurch durchaus schneller kalt. Zweitens wird er ziemlich blubberig.

Sage the Bambino Plus Espresso Bezug

Das ist nicht wirklich tragisch, verändert aber doch das Ergebnis. Mir persönlich war der Schluck etwas zu kalt. Die Crema und der „Aufbau“ sind in Ordnung, aber eben nicht perfekt.

Der Milchschaum dagegen ist sehr fein und bei einer Temperatur von rund 62 Grad Celsius absolut brauchbar. Ich habe schon mehrfach festgestellt, dass viele Einsteiger- oder Hybridmaschinen mit automatischer Dampflanze in diesem Punkt wesentlich überzeugender sind als beim Espresso.

Sage the Bambino Plus Milchschaum

Die Reinigung – Kurz und knapp

Wenn ihr die Maschine möglichst oft flasht und bei der Grundreinigung die Angaben der Betriebsanleitung befolgt, wüssten wir nicht, warum die Sage SES500 the Bambino Plus irgendwann siffig werden sollte.

Schließlich haben Siebträger-Geräte den enormen Vorteil, dass kein Kaffeepulver durch die Maschine muss. Für Kalk und andere Wasser-Probleme seid ihr einfach selbst verantwortlich.

Fazit zur Sage SES500 the Bambino Plus: Der Einstieg vor dem Einstieg

Im Vergleich zu ultra-günstigen Kaffeevollautomaten, von denen ich euch grundsätzlich abrate, ist eine ultra-günstige Siebträgermaschine eine halbwegs gute Idee. Allerdings nur, solange ihr in Preisgefilden wie bei der Sage SES500 the Bambino Plus unterwegs seid.

Denn die Australier machen einmal mehr deutlich, dass sie die Wünsche ihrer Zielgruppe nach einfacher Anwendung und guten Ergebnissen auch in dieser Maschinenkategorie beherrschen. Ich liebe die automatische Milchschaumfunktion, ich feiere den Look und die Größe und stehe auf das Preisschild im Vergleich zur Leistung.

Die Espresso-Ergebnisse akzeptiere ich, auch wenn mir das Ganze zu kalt war. Dafür gibt es von mir die meisten Abzüge bei der Wertung. Die etwas zu leichte Materialqualität muss ich auch negativ anmerken.

Und außerdem bleibe ich bei einer klaren Empfehlung: Wie eine Siebträgermaschine für den Einsteigerbereich wirklich aussehen und funktionieren sollte, zeigt die Rancilio Silvia. Und die kostet nun auch nicht wesentlich mehr.

Dagegen wirkt die Sage-Maschine wie ein nettes Spielzeug, bei dem es vorprogrammiert scheint, dass ihr sie irgendwann gegen ein höherwertiges Modell eintauscht.

Die Sage ist für mich so etwas wie eine Prä-Einstiegsmaschine – und damit auch etwas überflüssig. Das ist jedoch vielleicht nur mein Empfinden.

Darum frage ich euch wie immer nach eurer Meinung und freue mich auf Kommentare!

16 Kommentare

    Hallo Arne und Hallo Kaffeeliebhaber 😉

    ich habe dies zu den Sieben gefunden (Stand: Juli 2019):
    Eintassensieb: https://www.sageappliances.com/eu/de/parts-accessories/parts/sp0020030.html
    Zweitassensieb: https://www.sageappliances.com/eu/de/parts-accessories/parts/sp0020031.html

    … und ´ne Meldung aus 2018 (aus einem anderem Blog):
    Ja, unsere anderen 54mm Siebträger und Siebe sind passend für die Bambino. Der Kunstsfoffeinsatz bei diesen Sieben kann entfernt werden. Das Zubehör gibt es auf der Sage Webeseite oder über die Hotline unter 0800-5053104. Sage Service

    Ich wollte dies ggf. auch irgendwann ausprobieren …
    @ Arne: Vielen Dank! Deine Tips haben schon geholfen … Ergebniss (noch nach oben offen) so gut, dass ich meine Krups Evidence verkaufen will und hier bei der Sage bleiben möchte.

    Mit demSpritzen habe ich mir auch so gaholfen, dass ich dann etwas unterstelle (mein Zuckerstreuer, der mit Zimt gefüllt ist … 8) …)
    Einen Kaffee mache ich mir jetzt mit Heißem Wasser aufgefüllt und der Geschmack ist auch besser …

    Aber ich merke da geht noch was und ich habe den größten Schritt zu Beginn mit anderem Kaffee und einer Nachbarin, die uns mit einer feinen Waage & etwas praktischen Ratschlägen geholfen hat … ist ganz erstaunlich …
    … ich muß aber auch sagen, wenn ich morgens früher im Halbschlaf einfach auf einen Knopf gedrückt habe … muß ich jetzt wirklich wach sein … das ist noch nicht immer der Fall …

    Viele, Dank noch mal und viele Grüße,

    Dieter

    Antworten
    Arne

    Hallo Dieter,

    danke für deinen Kommentar. Danke für die zusätzliche Recherche zu den Sieben! Zuckerstreuer mit Zimt und Kaffee oben drauf klingt klasse ;). Dann erstmal noch viel Spaß beim Experimentieren und auf guten Genuss :). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Du schreibst ja das man die Wasser Temperatur für den Espresso einstellen kann. Wo geht das? Ich finde nur die Einstellmöglichkeiten für den Milchschaum. Ich finde des Espresso auch als zu kalt.

    Antworten
    Arne

    Hallo Christian,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Das haben wir falsch im Text dargestellt und wird korrigiert. Du kannst nur die Temperatur des Milchschaums einstellen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,
    habe heute diese Maschine erworben und bin sehr skeptisch;
    Der leere Siebträger rastet nicht ein, bzw.lässt sich nur einige Zentimeter verschieben(mit hohem Kraftaufwand)
    Ist das normal?
    MFG
    Karola

    Antworten
    Arne

    Hallo Karola,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Nein, das ist nicht normal. Das liegt schätzungsweise am Siebträger. Hast du den Siebträger schonmal ohne Sieb eingedreht? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,

    ich würde gerne die doppelwandigen Siebe durch einwandige austauschen.
    Passen da alle „gängigen“ 54mm Siebe? Auf der Sage Webseite gibt es ein einwandiges 54mm Sieb für eine Tasse, aber die Bambino ist nicht als passend gelistet. Ich hätte allerdings eh lieber das 2 Tassen Sieb ausgetauscht.

    Schöne Grüße
    Anke

    Antworten
    Arne

    Hallo Anke,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Prinzipiell müsste dieser hier passen: https://www.gastroback.de/kaffee-espresso/zubehoer-shop/334/siebeinsatz-einw.2tassen-42609-s/611/612/612s/620. Aber da Theorie und Praxis immer anders aussehen, können wir wirklich nur „theoretisch“ sagen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Lieben Dank für die schnell Antwort.
    Anscheinend passen die Siebe von Gastroback nicht, allerdings weiß ich nicht ob es diese waren, aber ein Versuch ist es wert, ich werde es mal testen und dann berichten
    Viele Grüße
    Anke

    Antworten

    Hallo,

    ich wollte kurz rückmelden, dass das Sieb von Gastroback passt, vielen Dank 🙂

    Viele Grüße Anke

    Antworten

    Hallo Arne,

    ich möchte von einer *SchandeÜberMich* Kapselmaschine nun auf einen Siebträger umsteigen. Mangels Erfahrung will ich nicht gleich zu hochpreisig rein, drum war mir die Sage Bambino als Kompromiss aus Preis und Leistung bisher recht sympathisch (eine Mühle muss ja schließlich auch noch her, eingeplantes Gesamtbudget ca. 500 Euro für Mühle und Kaffeemaschine).

    Was mich nun stutzig macht, ist die große Fallhöhe zwischen Siebträger und (kleiner) Espressotasse. Du sprichst das in deinem Artikel ja auch an. Ich erwarte dabei nicht nur Temperaturverlust, sondern fürchte auch größere Spritzer.

    Hattest du damit Probleme bzw. wie sind deine Erfahrungen damit?

    Andere Hersteller haben ja teils noch ein Treppchen, sodass unterschiedliche Glas/Tassenhöhen ausgeglichen werden können. Aber bei Sage scheint das noch nicht angekommen zu sein, obwohl das ja weder technisch anspruchsvoll noch ein nennenswerter Kostentreiber sein kann… ?:-/

    Vielen Dank!
    Oliver

    Antworten
    Arne

    Hallo Oliver,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Tatsache, hatten wir damit kleine Problemchen. Also ja, es spritzt leicht! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Moin,
    danke erstmal für den tollen Bericht, die kleine Maschine steht seit heute in unserer Küche. Die Maschine gefällt mir gut, die ersten Ergebnisse sind auch gut. Es erfordert alles etwas Übung 🙂
    Das Höhenproblem habe ich auch. Es spritzt etwas. Aktuell benutze ich eine Kaffeetasse als Treppchen … die Lösung ist aber durchaus nicht optimal. Gibt es für diese „Treppchen“ einen sinnvolleren Begriff? Ich bin durchaus bereit etwas Geld zu investieren, finde aber nichts passendes …

    Viele Grüße

    Richard

    Antworten
    Arne

    Hallo Richard,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob :)! Puh, ein geeigneterer Begriff fällt uns auch nicht ein. Jedoch kannst du prinzipiell alles benutzen, was die Tasse „nach oben“ bringt, denn die Spritzer sind auf Dauer echt bescheuert. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Arne,
    ich verfolge Deine Seite schon eine Weile mit Interesse und habe jetzt aktuell Fragen … zu der Bambino … Ich habe ein Bundle mit der SAGE SES500BTR Bambino (Plus?) Espresso black truffle Siebträger und der Sage the Dose Control Pro black truffle Mühle (299,00€ beide zusammen) gekauft. Als Vergleich habe ich zu Hause eine Krups EVIDENCE EA892C (KVA), mit dem ich aber nicht so sehr zufrieden bin, die aber funktioniert … Zuvor hatte ich lange Jahre eine Krups Orchestro, mit der wir eigentlich sehr zufrieden waren. Diese wird aber nicht mehr gewartet / repariert und daher mussten wir wechseln. Ich hatte DeLonghi probiert (ganz o-K. aber nicht mehr), Siemens (Geschmack hatte mir nicht so gefallen), Phillips (eher ein Witz), Mellitta (war mit der 2. Nutzung kaputt und hatte unsere Küche geflutet) und einer Jura (die war die Teuerste aber geschmacklich das Beste) …
    Also wollte ich jetzt nun versuchen dies hiermit zu ändern. Ad Hoc ist das Ergebnis besser, aber bei weitem nicht so gut, wie erhofft. Zudem hatte ich gelesen, dass man umschalten könne zwischen Espresso Zubereitung und einer Art „Long Coffee“ (bei Amazon: … Mit der Siebträger Maschine von Sage kann man normalen Kaffee machen. Mit normalem Kaffee ist die Kaffeemenge gemeint und kein Espresso. Ja das geht. Dazu die Programmiert Äste (?) drücken bis es piepst dann die Starttaste. Wenn man es wieder zurück stellen möchte auf Espressomenge dann die Programmierte länger gedrückt halten bis es 2x piepst. Ist aber in der Beschreibung erklärt …). Als Kaffee hatte ich jetzt nur einen: Melitta Bella Crema Espresso zur Verfügung (ich könnte mir aber auch einen anderen kaufen, wenn´s hilft), den wir schon im KVA im Einsatz hatten. Die Milch machen wir mit einem extra Aufschäumer (Art: Severin Induktion).
    1. Beim Mahlen unterbreche ich kurz, wenn es bereits ein „Häufchen“ gibt und schlage den Kaffee zum ersten Verdichten etwas auf / drücke schon etwas an und mahle dann zu Ende.
    Danach verdichte ich drückend / drehend mit dem Tamper, in dem ich den Siebträger auf den Tisch lege und von oben versuche mit gleichem Druck anzupressen. Mahlgröße: 10 (von 60) ca. 14 sek. Dauer direkt in den Siebträger (beigelegtes Doppelwandiges Sieb für 2 Tassen).
    2. Danach passe ich den Träger in die Maschine ein (vorher etwas Wasser durchlaufen lassen, um den Kopf zu erwärmen) und dann nehme ich die Voreinstellungen für 2 Tassen und es kommt ein recht gut ausshender und aber schon leicht flüssiger Espresso, der etwas scharf / säuerlich richt und zwar besser (vollmundiger) schmeckt, als der aus der Krups, aber doch gar nicht wie einer aus dem Caffee um die Ecke … Der Kaffee-Kuchen hat oben noch etwas Flüssigkeit drauf und der Esspresso schmeckt zwar voll im Geschmack aber etwas etwas dünn arg bitter und viel zu säuerlich … mit Deinen Worten also eher doch noch eine „Plörre“ soll heißen, der schlechtere Espreso aus dem KVA ist hier nur ein wenig schlechter, aber deutlich komfortabler … und den Automat habe ich schon zu Hause …
    Jetzt zu meinen Fragen: Kannst Du mir evtl. etwas helfen / raten, wie man einen besseren Esspresso hinbekommt und ob / wie man umschalten könnte (in der Woche würde ich morgens gerne Kaffee mit zur Arbeit nehmen – d.h. mit dem KVA habe ich einen prgrammierten „Long Coffee“ – Bezug … mit 2 mal Doppelbezug ist mein Trinkbecher voll …) zwischen Espresso und einem längerem aber dennoch schmackhaften Kaffee? Das wäre sehr freundlich, da ich im Augenblick so gar nicht weiß wo ich anfangen soll (sollte ich versuchen hier 1 wandige Siebe zu bekommen und wenn ja wo & welche?) und mir überlegen will, ob ich diese Kombi behalte, oder eher nicht! Meine Partnerin ist über den „Maschinen-Park“ nicht so glücklich … Vielen Dank und viele Grüße aus Berlin-Charlottenburg, Dieter

    Antworten
    Arne

    Hallo Dieter,

    vielen Dank für deinen langen Kommentar ;). Anfangen würden wir erstmal bei den Bohnen. Die machen richtig viel aus! Experimentiere dann ein bisschen mit Mahlgrad etc. herum und schau, ob du einen passenden Espresso für deinen Geschmack hinbekommst. Röstereien, die wir empfehlen:

    – Tegernsee
    – Huber Kaffee
    – Elephant Beans
    – Quijote
    – Flying Roasters

    Du kannst dich auch gerne direkt bei einer Rösterei inspirieren lassen bzw. Probierpakete kaufen und die für deinen Geschmack richtigen Bohnen (das dauert erfahrungsgemäß sehr lange) finden. Das wichtigste ist aber erstmal gute Bohnen (schonend geröstete und frische) in deinen „Maschinen-Park“ einzugeben ;). Berichte dann gerne und dann können wir schauen, wie es passt. Liebe Grüße Team Coffeeness

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