Barista Kurse in Berlin und Hamburg

Guten Kaffee zuzubereiten ist eine Kunst, und der Künstler nennt sich in diesem Fall Barista. Das Wort kommt aus dem Italienischen und heißt dort einfach Barkeeper. Außerhalb von Italien ist es die gängige Bezeichnung für Leute, die Kaffee, Espresso und Milchkaffee fachmännisch zubereiten können.

Natürlich arbeiten aber viele Kaffeebegeisterte nicht in der Gastronomie und wollen trotzdem in der Rösterei und an der Espressomaschine wissen, was sie tun. Diesen Wunsch versprechen Barista-Kurse zu erfüllen.

Ich habe immer gesagt, dass es ein toller aber auch harter Job ist, der oft viel zu schlecht bezahlt wird. Jeder gute Barista verdient Anerkennung und ein übertriebenes Trinkgeld!

Guter und liebenswerter Service ist natürlich obligatorisch und kann auch nicht durch die krassesten “Latte Art Skills” ersetzt werden.

Barista und Röstkurse

Für wen welcher Kurs der richtige ist, ist natürlich Geschmacksache und kommt auf die Vorkenntnisse an. Neben Barista-Kursen gibt es auch Röst-Kurse und Sensorik-Kurse.

Zu einem Röstkurs wurde ich von meinen Kollegen von Quijote Kaffee eingeladen. Diese Kurse sind bei der kaffeeschule Hamburg buchbar und empfehlenswert. Vor allem darf auch jeder Anfänger selbst rösten und so wird der Kurs nicht nur lehrreich sondern auch noch zum Erlebnis.

Barista Kurse in Hamburg

Barista Kurs in Berlin

Die Flying Roasters aus Berlin habe ich schon oft besucht aber noch keinen Kurs bei ihnen machen können. Auch sie bieten:

  • Barista-Kurs
  • Röstereibesichtigung: „Vom Strauch in die Tasse“
  • Röstkurs
  • Sensorik-Kurs
  • Home Brewing Workshop

Für alle Berliner sicher auch ein tolles Geschenk!

Im Weiteren stelle ich euch noch Alternativen aus Berlin und Hamburg vor, dieser Artikel wird ständig erweitert. Es kommen noch andere Städte und Anbieter dazu. Wenn ihr weitere Empfehlungen und Tipps habt: immer her damit. Dafür sind die Kommentare da!

Barista-Kurse in Berlin

Ich habe mir mal einen Überblick verschafft, wie das Angebot an Kursen in Berlin aussieht. Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, einen zu besuchen, hilft euch dieser Artikel weiter.

Ich muss dazu sagen, dass ich selbst Barista bin, aber natürlich nicht alle Kurse Berlins besucht habe. Ich kann mich deshalb nur an den Angaben im Internet orientieren und für die Qualität der Kurse nicht die Hand ins Feuer legen. Für einen groben Überblick sind die Webseiten aber aussagekräftig genug.

Was genau wollt ihr lernen?

Die Kunst setzt sich wie jede andere aus mehreren Bestandteilen zusammen, die ein echter Barista beherrschen muss. Die könnt ihr nicht alle an einem Tag lernen.

Um ehrlich zu sein, lässt sich auch in einem Leben nicht alles über Kaffee lernen. Ihr könnt auf jeden Fall jeden vergessen, der behauptet er wisse alles über Kaffeebohnen!

Für Leute, die erst mal nur reinschnuppern und das wichtigste Wissen im Schnelldurchlauf lernen wollen, bieten alle Veranstalter kompakte Basiskurse an. Die gibt es teilweise schon für weniger als 100 Euro. Sie eignen sich auch als Freizeitvergnügen ohne höhere Ambitionen. Sind sind natürlich auch ein cooles Geschenk.

Am anderen Ende der Spanne steht eine vollwertige Ausbildung. Die dauert mehrere Tage und kostet mehrere 100 Euro. Wer sich wirklich Barista nennen will, sollte außerdem mindestens ein paar Monate Berufspraxis in der Gastronomie mitbringen.

Dazwischen gibt es außerdem Kurse mit speziellen Schwerpunkten wie Cupping oder Latte Art. Cupping ist eine Art Verkostung, bei der Händler oder Baristas die Qualität von Kaffeebohnen testen.

Latte Art sind hübsche Kaffee-Verzierungen im Milchschaum auf einem Café Latte, die der Barista durch gekonntes Eingießen der Milch auf dem Espresso herstellt.

Das volle Programm: Berlin School of Coffee

Die erste Adresse für professionelle Kurse in Berlin ist die Berlin School of Coffee in Charlottenburg.

Kurse: Ihr werdet wohl nirgends sonst ein so großes Spektrum verschiedener Kurse finden.

Die Schule unterscheidet zwischen Block- und Einzelkursen. Der Blockkurs “Barista Professional” dauert eine Woche und umfasst die Module Barista Basic, Barista Advanced, Latte Art, Cupping & Sensorik sowie Seasonal Drinks.

Die Module des Blockkurses gibt es auch als Einzelkurse. Für Anfänger wäre Basic die richtige Wahl.

Neben den Standardkursen gibt es außerdem:

  • Einen speziellen Barista-Kurs für Bäcker
  • Organisierte Kaffee-Expeditionen, im Frühjahr 2017 zum Beispiel nach Indien!
  • Den Coffee Master, der sich mit den Zusammenhängen zwischen Kaffeebauern, Röstern, Gastronomen und Konsumenten beschäftigt. Er ist wohl am ehesten interessant, wenn ihr mit dem Gedanken spielt, ins Kaffeegeschäft einzusteigen.

Preise: Die Einzelkurse kosten 190 Euro, der einwöchige Blockkurs 760 Euro.

Termine und Zeiten: Es gibt mehrere Termine im Monat an verschiedenen Wochentagen. Ein Kurs oder Modul geht immer von 9:30 bis 17 Uhr. Die Termine und Anmeldelinks findet ihr unter den jeweiligen Kursbeschreibungen.

Röststätte: Schulungen im Familienbetrieb

Meistens sind es Gastronomiebetriebe und Röstereien, die Barista-Kurse anbieten. Die können in der Regeln nicht so ein umfassendes Schulungsprogramm wie die Berlin School of Coffee stemmen. Aber deswegen müssen sie ja nicht schlechter sein.

Die Röststätte ist ein Café mit angeschlossener Rösterei in Berlin Mitte. Die Inhaber Ivo und Yvonne Weller bieten außerdem Espressomaschinen und Kaffeemühlen an.

Kurse: Auf dem Kursprogramm stehen Latte Art, Barista Basic, Kompakt sowie Roasting & Cupping. Hier ist “Basic” der Anfängerkurs und “Kompakt” der darauf aufbauende, fortgeschrittene Kurs.

Allzu weit könnt ihr nach dem Basic allerdings noch nicht fortgeschritten sein, denn er dauert nur zwei Stunden. Das gleiche gilt für Latte Art. Die anderen beiden dauern jeweils vier Stunden.

Das ist alles relativ kurz, aber wenn die Inhalte gut sind, warum nicht.

Preise: Die Preise liegen zwischen 55 Euro (Basic) und 119 Euro (Roasting & Cupping).

Termine und Zeiten: Die Kurse finden unregelmäßig je nach aktueller Nachfrage an Samstagen statt. Kleine Gruppen können auch einen individuellen Termin vereinbaren.

Godshot: Urbaner Kaffee-Chic in Prenzlauer Berg

Godshot besteht aus einem Café, einem Catering-Service und Seminarräumen in einer gesonderten Niederlassung in Prenzlauer Berg. Hier findet ihr ein differenziertes Kursprogamm zu angemessenen Preisen.

Kurse: Godshot bietet folgende Kurse an: Barista-Kurs Espresso, Latte Art für Anfänger, Komplett, Filterkaffee, Kompakt und Latte Art für Fortgeschrittene.

Zwei Dinge fallen sofort positiv auf. Für einen kompakten Kurs von wenigen Stunden ist es sehr sinnvoll, sich erst mal auf Espresso zu beschränken und den Milchschaum außen vor zu lassen. Denn der Espresso ist das Wichtigste und dabei kann man viel falsch machen.

Wer als Anfänger nicht auf die Milchschaumzubereitung verzichten will, bucht am besten den Barista-Kurs Komplett.

Zweitens gibt es auch einen Kurs über Filterkaffee. Das finde ich gut, weil Filterkaffee heute ein Schattendasein führt. Er wird zwar immer noch viel getrunken, aber niemand schenkt ihm Aufmerksamkeit. Dabei kann auch Filterkaffee sehr gut sein, aber eben auch sehr schlecht. Dazu ein Kurs ist eine schöne Idee, die ich bis jetzt nur bei Godshot gesehen habe.

Der Barista-Kurs Kompakt ist ein abgespeckter Komplett-Kurs, der auf den größten Teil der Theorie verzichtet und sich aufs praktische Ausprobieren und Üben konzentriert.

Preise: Die Preise liegen zwischen 40 Euro (Filterkaffee) und 155 Euro (Komplett). Wer als Einsteiger alles Wichtige lernen und möglichst wenig ausgeben will, bekommt den Kompakt-Kurs für 75 Euro.

Termine und Zeiten: Bei den Barista-Kursen gibt es mehrere Termine im Monat zu verschiedenen Uhrzeiten und an verschiedenen Wochentagen. Speziellere Kurse wie Filterkaffee oder Latte Art für Fortgeschrittene finden etwas seltener statt. Der Umfang der Kurse variiert zwischen zwei und sieben Stunden.

Barista Kurse in Berlin – habe ich was vergessen?

Ich habe beim Recherchieren noch ein paar mehr als diese drei Anbieter gefunden, wollte mich aber auf die vielversprechendsten beschränken. Ich hätte es unsinnig gefunden, Kurse zu beschreiben, denen ich von den Webseiten her selbst nicht über den Weg trauen würde.

Wobei es ja auch sein kann, dass die Kurse gut und nur die Webseiten nicht gepflegt sind. Aber das weiß ich eben nicht.

Die Berlin School of Coffee ist die prominenteste Adresse und hat die häufigsten Termine. Damit macht ihr sicher nichts falsch, vor allem wenn ihr professionelle Ambitionen habt. Die Kurse kosten ein bisschen mehr, aber dafür dauern sie auch den ganzen Tag. Im Preis-Leistungs-Verhältnis sind sie gar nicht mal teurer als andere.

Godshot versus Röststätte dürfte dann Geschmackssache sein. Das eine ist mehr ein modernes Kaffeehaus in urbanem Chic, das andere ein sympathischer Familienbetrieb. Vom Kurskonzept her hat allerdings Godshot das professionellere Angebot, weil es differenzierter ist und die Kurse länger dauern.

Wenn ihr selbst schon Erfahrungen mit Barista-Kursen in Berlin gesammelt habt, könnt ihr sehr gerne in den Kommentaren davon berichten.

Barista-Kurse in Hamburg

Kaffee- und Espressomaschinen gibt es schon für sehr wenig Geld, und selbst mit zwei linken Händen wäre es leicht, damit Kaffeegetränke herzustellen. Aber wer sich nicht auskennt, wird wahrscheinlich manches falsch machen und auf viel Kaffeequalität verzichten müssen.

Das ist nicht unbedingt schlimm, denn erlaubt ist, was schmeckt. Aber wenn ihr wirklich Wert auf guten Espresso legt, auch als Basis für Milchkaffeegetränke, müsst ihr ein paar Grundlagen lernen. Dieses Lernen ist aber nicht nur lästige Pflicht. Es macht sogar richtig Spaß, wenn ihr guten Kaffee von schlechtem unterscheiden und ein professionelles Equipment benutzen könnt, um einen Kaffee genau nach eurem Geschmack herzustellen.

Meine Auswahl beruht auf Recherche und auf meinen eigenen Kenntnissen als Barista. Ich habe die Kurse aber nicht alle besucht und kann daher nicht für ihre Qualität garantieren. Als Überblick und Entscheidungshilfe ist der Artikel hoffentlich trotzdem nützlich.

Kaffeeschule Hamburg: Barista, Rösten, Maschinen und Sensorik

Vorweg: Die kaffeeschule Hamburg schreibt sich wirklich klein. Das ist also kein Tippfehler meinerseits.

Ich finde auf Anhieb sympathisch, dass sich hier eine Direktimport-Rösterei mit einem Equipment-Händler zusammengetan hat, um die kaffeeschule zu gründen. Und zwar stecken dahinter quijote kaffee und espresso prego (wird in Hamburg alles kleingeschrieben?).

Direkthandel ist der beste Weg, um guten Kaffee zu kaufen, ohne die Produzenten in den Herkunftsländern auszubeuten. Dazu erfahrt ihr mehr in meinem Artikel über Fairtrade-Kaffee.

Außerdem unterschätzen viele Nachwuchs-Baristas, wie wichtig das Equipment beim Kaffee ist. Deshalb ist es super, wenn ein spezialisierter Händler hier sein Know-How (und sein Equipment) in die Kurse einbringt.

Barista Arne röstet seinen ersten Kaffee

Kurse: Die kaffeeschule Hamburg bietet einen Barista-Kurs, einen Röst-Kurs sowie Kurse zu Maschinen-Technik und Sensorik an.

Für Einsteiger ist der Barista-Kurs am besten geeignet, der eine Einführung in alle wichtigen Themen beinhaltet: Theorie, Espressozubereitung, Milchschaum und Pflege der Maschinen. Die anderen Kurse sind spezieller und als Vertiefungen zu empfehlen.

Die Kurse Barista und Maschinen-Technik finden bei espresso prego in Hamburg-Veddel statt, Rösten und Sensorik bei quijote kaffee in Rothenburgsort.

Preise und Umfang: Die Preise und Dauer der Kurse im Überblick:

  • Maschinen-Technik: 190 Euro für 4 Stunden
  • Sensorik: 260 Euro für 5 Stunden
  • Barista-Kurs: 230 Euro für 6,5 Stunden
  • Röst-Kurs: 350 Euro für 8 Stunden

Es gibt deutlich billigere Barista-Kurse, die dann aber auch entsprechend kürzer sind.

Termine: Meist findet ein Termin pro Monat statt. Hier könnt ihr euch für Maschinen-Technik anmelden und hier für Barista, Sensorik oder Rösten.

Barista-Kurs und Latte Art im Kaffeeraum Hamburg

Der Kaffeeraum in Hamburg-Nord ist ein weiterer Zubehörhändler, der auch Barista-Kurse anbietet. Die Kurse sind günstiger als bei der kaffeeschule, auch wenn man die kürzere Dauer in Rechnung stellt.

Sympathisch ist schon mal, dass jeder Kursteilnehmer sein eigenes Equipment zur Verfügung hat, wie ich der Webseite entnehme. Dort sind sogar die Modellbezeichnungen der verfügbaren Maschinen aufgelistet.

Solche Angaben habe ich sonst nirgends gefunden, und natürlich macht es einen Unterschied, ob ihr im Kurs selbst alles ausprobieren könnt oder nur daneben steht und euch abwechseln müsst. Auch die Angaben zu den Inhalten der einzelnen Kurse sind vergleichsweise detailliert, was ein gutes Zeichen ist.

Kurse: Das Programm ist mit seinen drei Kursen übersichtlich. Im Angebot sind Barista Basic, Gastronomie und Latte Art.

Basic und Gastronomie würde ich mit Anfänger und Fortgeschritten übersetzen. Latte Art ist die gängige Bezeichnung für künstlerische Verzierungen im Milchschaum durch geschicktes Eingießen des Espressos. Meistens sind es Blätter oder Herzchen.

Preise und Umfang: Barista Basic und Latte Art kosten 98 Euro, Barista Gastro ist mit 115 Euro ein wenig teurer. Alle Kurse dauern etwa einen halben Tag: Barista Basic 4 Stunden und die anderen beiden 3,5 Stunden.

Termine: Es gibt mehrere Termine pro Monat, für Barista Basic meistens sogar zwei pro Woche. Die Kurse scheinen also gut besucht zu sein.

Black Delight: Bar, Rösterei und Barista-Kurse in Hamburg Altona

Das Black Delight ist eine Rösterei mit Kaffeebar, die auch Barista-Kurse veranstaltet. Damit keine Missverständnisse entstehen: Rösterei, Bar und Kurse haben jeweils ihre eigenen Räume und Adressen.

Kurse: Das Black Delight beschränkt sich auf einen Kurs für Anfänger und einen für Fortgeschrittene, die hier Junior und Senior heißen. Latte Art ist im Senior-Kurs enthalten.

Preise und Umfang: Barista Junior dauert 3,5 Stunden und kostet 159 Euro, Barista Senior ist mit 3 Stunden etwas kürzer und kostet 179 Euro. Dafür dürfen am Senior-Kurs auch nur 4 Personen teilnehmen, während es bei den Junioren bis zu 6 pro Kurs sind.

Termine: Es gibt etwa einen Termin pro Monat für Barista Junior. Termine für Senior-Kurse finde ich momentan gar nicht. Aber dass die Anfängerkurse besser besucht sind, ist normal.

Speziell für Gastronomen: Kaffeeakademie

In Hamburg befindet sich auch der sogenannte Tchibo Coffee Service, der unter dem Namen Kaffeeakademie Barista-Schulungen anbietet. Diese richten sich klar an Gastronomen. Die Informationen zu den Kursen sind spärlich, vermutlich weil Tchibo davon ausgeht, dass die Details bei der Buchung zur Sprache kommen.

Die Preise beginnen bei 220 Euro für einen Tageskurs. Wenn ihr an Schulungen im größeren Stil interessiert seid, würde ich empfehlen, direkt Kontakt aufzunehmen, weil ihr mit den Infos auf der Webseite nicht weit kommt. Davon abgesehen klingen die Kursinhalte aber durchaus interessant.

Was ist mit elbgold?

Zum Schluss muss ich noch elbgold erwähnen, weil ich oft danach gefragt werde (in Hamburg schreibt man wirklich alles klein).

elbgold ist eine bekannte Direkthandel-Rösterei in Hamburg, die ihren Kaffee auch per Online-Shop verkauft und ein Café betreibt. Gerüchten zufolge bietet elbgold auch Barista-Kurse an, aber die Seite, die ich dazu über Google gefunden habe, sieht ziemlich verwaist aus. Sie ist im Menü auch nicht (mehr) verlinkt.

Sollte sich da noch etwas tun, bin ich dankbar für eine Mitteilung!

Fazit

Es gibt gar nicht so viele Veranstalter von Barista-Kursen, wie ich gedacht hätte. Aber wenige gute sind besser als viele halbgare, insofern finde ich das Angebot zufriedenstellend. Nur in kleineren Städten dürfte es eng werden.

Wenn der Preis eine Rolle spielt, ist eindeutig der Kaffeeraum die interessanteste Adresse für Kurse in Hamburg. Hier seid ihr mit rund 100 Euro für einen Halbtagskurs dabei und habt euer eigenes Equipment zum Mitmachen und Ausprobieren. Zum Reinschnuppern klingt das ideal.

Gemessen an der Dauer hat die kaffeeschule Hamburg den gründlichsten Barista-Kurs für Anfänger. Sie bietet außerdem Vertiefungskurse an, die nicht an jeder Ecke zu finden sind. Rösten, Technik und Sensorik gehören für einen richtigen Barista auf jeden Fall dazu. Den Röst-Kurs habe ich besucht und war begeistert!

Von den Eckdaten her spricht im direkten Vergleich wenig für Black Delight, weil die Kurse bei gleicher Dauer deutlich teurer sind als die vom Kaffeeraum. Von außen ist aber natürlich schwer zu sehen, was wirklich drin ist. Am besten sprecht ihr mit den Anbietern selbst, um euch ein eigenes Bild zu machen.

Was und wen habe ich vergessen? Ich freue mich sehr über Kommentare, gerade von Menschen, die Kurse besucht haben. Ich will alle Inforamtionen auch gerne außerhalb von Hamburg und Berlin!

  • Quelle Artikelbild: depositphotos:©bogomyako
4 Kommentare
  • Alexander M.
    6 June, 2017

    Nur 90 min gehen die Kurse bei der kopiba (klein geschrieben) in Hamburg. https://shop.kopiba.de/Gucken-Spucken-Das-Roestseminar-rund-um-die-Kaffeebohne
    Ich habe es dort noch nicht ein mal ins dazugehörige Café im Schanzenviertel geschafft, aber man hört nur Gutes. Der Deathpresso wird demnächst probiert, wenn mein Yirga Santos von Coffee Circle aufgebraucht ist.
    Ich röste gelegentlich selber (in der Popcornmaschine) und habe einiges zum Thema “Kaffee” gelesen (auch hier in deinem Blog), weshalb ich so einen Kurs auch gerne mal mitmachen würde. Danke für die Anregung!
    Andere Kurse in Hamburg werden auch hier auf hamburg.de aufgelistet: http://www.hamburg.de/essen-als-erlebnis/4309574/kaffeeverkostung/

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