DeLonghi La Specialista Espressomaschine – Hybrid für Engagierte & Gewohnheitstiere

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Noch im vergangenen Jahr habe ich euch angekündigt, dass die Hybrid-Automaten aus Espressomaschine und Kaffeevollautomaten zum nächsten großen Ding werden könnten. Und ich habe recht behalten.

Noch im vergangenen Jahr habe ich euch angekündigt, dass die Hybrid-Automaten aus Espressomaschine und Kaffeevollautomaten zum nächsten großen Ding werden könnten. Und ich habe recht behalten.

Nachdem ich euch die Gastroback 42612 S Design Espresso Advanced Pro GS als sehr guten Anfang gezeigt habe, krachte die Sage Oracle Touch als neuer Maßstab in der Crossover-Welt in die Läden.

Auch DeLonghi hatte bereits auf der IFA 2018 seine eigene Version unter dem Titel „La Specialista“ vorgestellt. Damals hatte das Vorführgerät noch ein paar Macken und war augenscheinlich noch nicht zu Ende entwickelt. Die arme Promoterin konnte jedenfalls nicht zeigen, wie der Kaffee aus der Maschine kommt.

Seit Mai 2019 ist die La Specialista nun zu haben und bei einem Preisschild von rund 800 Euro weit unter dem Sage-Niveau und leicht über der (zwischenzeitlich nicht mehr erhältlichen) Gastroback zu finden. Zum Testzeitpunkt gab es sie noch nicht bei Amazon, aber das dürfte sich bald ändern.

DeLonghi hat uns angefragt, ob wir die La Specialista testen wollen und uns dementsprechend ein Gerät zur Verfügung gestellt. Natürlich ändert das nichts an unserem Grundsatz: Wir testen ehrlich, knallhart und lassen uns nicht kaufen.

Im Grundsatz muss DeLonghi das Coffeeness-Urteil nicht fürchten: Die La Specialista ist eine gelungene Maschine, die euch echten Espresso und ausnehmend gelungenen Milchschaum bietet.

Allerdings müsst ihr dafür ein bisschen mehr von den einzelnen Faktoren eines guten Espresso verstehen bzw. gewillt sein, euch damit zu beschäftigen. Damit rutscht die La Specialista wesentlich näher an eine Espressomaschine als an einen Vollautomaten.

Das macht Spaß, wenn ihr Bock darauf habt, kann aber auch ein bisschen nerven, wenn ihr ständig neue Espressobohnen ausprobieren möchtet.

Darum bin ich überzeugt, dass die La Specialista eher bei Gewohnheitstieren Anklang finden wird, die sich für eine bestimmte Espresso- oder Kaffeeröstung entscheiden und weniger Lust auf Experimente haben.

Denn wenn wir auf die eher professionell orientierte Consumer-Zielgruppe gucken, wird die ein paar Feinheiten vermissen. Welche das sind, seht ihr im Folgenden.

Die DeLonghi La Specialista im Überblick: Funktionen, Vorteile, Nachteile

In Sachen Optik lässt sich die La Specialista mit ihrem Mix aus Edelstahl und schwarzer Blende, altmodisch-modernen Knöpfen und der klassischen Druckanzeige als Mittelpunkt schonmal nicht lumpen.

Das Gerät wirkt ausnehmend hochwertig, zumal es mit verträglichen 13 Kilogramm und einer relativ breiten Grundfläche sicher auf jeder Oberfläche steht.

Wie bei allen Hybriden ist die Maschine in zwei Zonen unterteilt: Links geht es ums Mahlen der Kaffeebohnen, ums Verdichten und Portionieren. Rechts befinden sich der Brühkopf, die (automatische) Milchschaumlanze und der Heißwasserauslass.

Der 250 Gramm fassende Bohnenbehälter lässt sich mit einem einfachen Klick-System auf das Edelstahlmahlwerk aufsetzen und auch wieder abnehmen. Ihr kommt also ohne Probleme direkt bis ans Mahlwerk heran und könnt es sehr gut reinigen bzw. beim Bohnenwechsel von Resten befreien.

Das Mahlwerk meldet sich auch rechtzeitig per Leuchtsymbol auf der schwarzen Front, wenn der Inhalt nicht mehr für die nächste Portion reicht. Direkt am Behälter befindet sich auch die sechsstufige Mahlgradeinstellung, die ihr mit einem großen Schieberegler im laufenden Betrieb justieren könnt.

Mir fiel aber schon beim ersten Ausprobieren auf, dass dieser Regler ein bisschen viel Spiel hat und irgendwie nicht ganz hochwertig wirkt. Schon einmal ein Spoiler: Der Mahlgradeinstellung tut das nichts, das klappt leicht und die Mahlung ist auf Stufe 1 auch ausnehmend Espresso-tauglich.

Das Kaffeemehl kommt an der „Smart Tamping Station“ in den Siebträger, der dafür sicher in die Halterung geklickt werden muss. Das Verdichten funktioniert hier nicht wie bei Sage automatisch, ihr müsst dafür den Tamping-Hebel an der linken Seite betätigen. Dazu komme ich nachher noch einmal.

Wo die Sage Oracle Touch mit ihrem bunten Display eine klar funktionsstarke Richtung einschlägt, zeigt sich die DeLonghi La Specialista auf der Front sehr reduziert:

  • Einstellräder für Kaffeemenge und Kaffeegetränke
  • Knöpfe für Doppel-Mehlbezug, Spülen, Brühstart, Heißwasser, Individual-„Profil“

Die Profile und Kaffeegetränke sind im Grunde nichts weiter als unterschiedliche Einstellungen für die Wassermengenzufuhr bzw. für das Verhältnis von Brühen, Wasser und Espresso.

Ihr habt die Wahl für einen Espresso, den ihr zwischen vorbildlichen 25 und 90 Milliliter regulieren könnt. Voreingestellt sind 35 Milliliter. Der Kaffee jagt mehr Wasser (zwischen 50 und 120 Milliliter) durch den Kaffeepuck, der Americano brüht erst den Espresso und schenkt dann heißes Wasser nach. Da der Heißwasserauslass direkt neben dem Brühkopf sitzt, müsst ihr dafür nichts weiter verschieben.

Obwohl das im Vergleich zur Sage sehr weniger funktionsstark wirkt, macht die DeLonghi La Specialista keinen Hehl daraus, was bei einer Hybridmaschine zu tun ist: Ihr braucht eine bestimmte Form von Kaffee und müsst anschließend noch Milchschaum zubereiten (lassen). Mit den Grundrezepten könnt ihr faktisch sowieso alle „Kaffeespezialitäten“ bauen.

Allerdings zeigt euch die Sage, wie das geht, während sich die DeLonghi sagt: Ihr müsst wissen, was ihr tut. Das erklärt ein wenig auch die Zeigerskala für den Druck in der Mitte, die ein typisches Element professioneller Siebträgermaschinen ist.

Für die typische Zielgruppe von Hybriden ist sie aber – glaube ich – eher ein hübsches Gimmick. Denn die Maschine brüstet sich im Branding und Marketing gerade damit, dass bei allen wichtigen Dingen – Druck, gleiche Dosierung, Temperatur etc. – die Automatik greift.

Die Skala ist aber gut dazu geeignet, am Anfang das Zusammenspiel von Mahlgrad und Kaffeemenge zu kontrollieren. Dazu später mehr.

Ich persönlich bin ein großer Freund von so viel Eigenverantwortung und auch ein Fan reduzierter Maschinen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren. Mich beschleicht nur der Verdacht, dass ich im Endeffekt eine absolute Einsteiger-Siebträgermaschine vor mir haben könnte, bei der die Mühle nur deswegen dran gebastelt wurde, damit DeLonghi beim Hybrid-Trend mitspielen darf.

Es fehlt so ein wenig das letztendliche Kaufargument, wie es gerade bei der Sage vorhanden ist: Dort haben wir ein Gerät, das euch an die Hand nimmt und langsam dazu animiert, von der Automatik zum selbstständigen Arbeiten und Entdecken überzugehen.

Hier seid ihr von Anfang an stärker auf euch selbst gestellt und solltet zudem grundsätzlich wissen, wie man Kaffeemühlen bzw. Espressomaschinen einstellt und welche Kniffe bzw. Hinweise einen perfekten Espresso markieren.

Dafür liegt der Preis aber weit unter dem Sage-Niveau, was die Kauflaune natürlich schneller anheizt. Der Lieferumfang ist dabei zwangsläufig etwas reduziert:

  • Siebträger plus Einzel-, Doppelsieb
  • Milchpitcher aus Edelstahl (super handlich!)
  • Entkalker
  • Teststreifen für Wasserhärte
  • Reinigungsbürste

Ich hätte mir dringend noch eine (standfähige) Knockbox zum Ausschlagen der gebrauchten Kaffeepucks gewünscht und vermisste auch einen Blindeinsatz für die Siebe, was euch die Tiefenreinigung der Brüheinheit erleichtert.

Die Betriebsanleitung in meinem Testgerät war noch eine Vorführversion, darum kann ich euch nicht genau sagen, ob darin alles so beschrieben ist, wie wir es brauchen. Aber mit ein bisschen Wissen (von dem ich ausgehe, dass es hier vorausgesetzt wird) braucht ihr kaum eine Anleitung.

KategorieEintrag
HerstellerDeLonghi
NameDeLonghi La Specialista
ArtSiebträgermaschine mit eingebautem Kegelmahlwerk („halbautomatische Siebträgermaschine“)
MahlwerkEdelstahl
Voreingestellte GetränkeKaffee, Espresso, Americano
Individuelle GetränkeprofileNur Wassermenge
Größe Wassertank2,5 Liter
Wassertank entnehmbarJa
Größe Bohnenbehälter250 g
Steuerung/DarstellungKnöpfe, Display
Kaffees einstellbarJa
VorbrühfunktionJa
WasserfilterNein
MilchschaumautomatikJa
HeißwasserfunktionJa
GehäusematerialEdelstahl
Pumpendruck maximal
19 bar
Gewicht in kg13
Maße in cm31,5 x 36,9 x 44,5
Preis (Preis zum Kaufzeitpunkt)UVP 799 (Mai 2019)

Inbetriebnahme und Vorbereitung

Sobald ihr die Maschine an den Strom hängt und den Hauptschalter betätigt, erwachen auf der schwarzen Front der La Specialista Symbole zum Leben. Die sind sehr gut nachvollziehbar und sagen euch zum Beispiel, dass ihr das Tampen nicht vergessen sollt oder dass der Bohnenbehälter gleich leer ist.

Der Wassertank befindet sich auf der Rückseite der Maschine, lässt sich aber gut nach oben entnehmen. Mit 2,5 Liter ist er sehr geräumig. Obwohl ich das Gerät nicht nur im eigenen Test, sondern auch für den Check diverser neuer Espressobohnen genutzt habe, war der Tank noch nicht einmal zur Hälfte geleert.

Bevor ihr mit dem Einstellen loslegt, solltet ihr erst einmal alle wichtigen Auslässe spülen bzw. alle beweglichen Teile (Bohnenbehälteraufsatz, Siebträger, Siebe etc.) unter heißem Wasser abspülen.

Zum Spülen der Auslässe nutzt ihr den „Wassertropfenknopf“ auf der linken Seite, ihr könntet aber auch einen Kaffeebezug über OK starten. Auch der Heißwasserzufluss darf mit Druck auf den Teeknopf gern einmal durchgespült werden.

Die Milchlanze könnt ihr über den riesigen Drehknopf auf der rechten Seite kurz einmal mit heißem Wasserdampf flashen.

Espresso aus der La Specialista

Ich schiebe es auf die hohen Temperaturen am Testtag, dass ich ewig gebraucht habe, um die Mahlmengeneinstellung zu kapieren. Das Rad auf der linken Seite besitzt quasi zwei wichtige Bereiche – nur Tampen ohne Mahlen (zwischen den beiden Symbolen) und Mahlmenge als größter Teil der Skala.

Zuerst habe ich den Regler möglichst klein gestellt und mich gewundert, warum die Mühle nicht loslegt. Ich Depp. Der Siebträger ist dabei nicht das Problem, denn er lässt sich sehr gut einsetzen und rastet schon beim ersten Versuch sauber ein.

Nach der kleinen Verständnishürde habe ich die Mahlmenge erst einmal niedrig eingestellt. Der Siebträger war noch relativ leer, die Riffel an der Seite des Siebes waren sichtbar. Das ist laut Anleitungs-Mockup zu wenig, ich habe den Espresso in dieser Einstellung trotzdem gebrüht.

Folgerichtig war die Crema eine sehr blasse und sehr dünne Angelegenheit, die sofort zerfaserte. Also habe ich die Menge graduell immer weiter erhöht, bis ich ungefähr im oberen ersten Drittel der Skala fündig wurde.

Das Mahlwerk habe ich direkt am Anfang auf die erste Stufe gestellt und die Einstellung dann auch nicht mehr verändert. Die Mahlung war fein und gleichmäßig. Zum Einstellen habe ich übrigens den XO EFA Kaffee genommen – der sowieso für nichts anderes taugt.

Diese öligen Dunkelstbohnen brauchen einen wesentlich feineren Mahlgrad als hellere Versionen, was sich später bei den anderen Tests noch sehr deutlich zeigen sollte – dazu mehr im Schwarzwild Kaffee Test und im Angelique’s Finest Espressotest.

Ich muss gestehen, dass ich etwas frustriert war, dass die Mahlmenge mit der La Specialista so merkwürdig einzustellen ist. Die Skala gibt euch wenig Anhaltspunkte und der Knopf ist zu grobmotorisch, als dass man genau erfühlen könnte, wie viel denn nun gerade im Sieb landet.

Ich hatte irgendwann die Schnauze voll und habe meine Kaffeewaage herausgeholt, um mich dem Optimum von 7 Gramm Espressopulver anzunähern und die „Argumentation“ der Maschine zu verstehen. Denn so ganz will mir nicht in den Kopf, warum der Knopf noch so viel Spielraum nach oben hat. Doppelmahlung gibt es ja als Extra-Button.

Ich muss aber sagen, dass die für diese Kaffeebohnen optimale Menge tatsächlich 7 Gramm betragen hat. Insofern also alles schick.

Auf den einarmigen Tamper-Banditenhebel hatte ich mich von Anfang an gefreut. Spielkind bleibt Spielkind. Hier sind Federn und Vorrichtungen dafür verantwortlich, dass der in der Maschine verbaute Stempel das Kaffeemehl sauber, gleichmäßig und mit dem richtigen Druck zum Puck verdichtet.

Auch hier war ich erst weniger begeistert. Wenn ihr nur einmal kurz am Hebel zieht, dann wird das Mehl zwar verdichtet, aber die Oberfläche ist für meinen Geschmack nicht plan genug. Wenn ihr den Hebel zweimal zieht, wird das Ganze wieder etwas zu stramm.

Ich glaube, hier muss sich die richtige Mischung aus Hebelbewegung und Dauer erst einspielen. Ich würde DeLonghi vorschlagen, hier unbedingt Tipps ins Handbuch zu schreiben und nicht darauf zu pochen, dass der Hebel ALLES von allein richtig macht. Macht er nicht.

Es stimmt aber, dass die Smart-Tamping-Station wirklich keine Sauerei veranstaltet, wenn ihr sie richtig benutzt. Die abenteuerlichen Kaffeereste auf meinem Beweisfoto kommen daher, dass ich den Siebträger immer wieder ohne Tampen herausgenommen habe, um die Menge zu checken.

Noch ein Wörtchen zur Lautstärke: Hier ist die DeLonghi La Specialista echte Spitzenklasse. Sowohl Mahlwerk als auch Brühvorgang sind unglaublich leise und auf ein angenehmes Hören eingestellt. Ich hatte das Ding den ganzen Tag in Betrieb und war nicht eine Sekunde genervt oder hatte Sorge um die Nachbarn.

Sobald ihr die Mahlhürde genommen habt, müsst ihr nur noch das gewünschte Getränk am rechts positionierten Drehrädchen einstellen, den Siebträger in den Brühkopf einsetzen und auf OK drücken.

Der Espresso kam in der richtigen Temperatur und mit einer brauchbaren Menge im Glas an, auch wenn ich am Ende dann doch wieder auf die 25 Milliliter Mindestmenge runtergeregelt habe. In der Werkseinstellung klappt der Espresso (nach ein paar Einstellungsanläufen) aber auch sehr gut.

Geschmeckt hat er trotzdem nicht – aber das lag ausschließlich an den Bohnen. Apropos: Jetzt muss ich zu dem kommen, was ich in der Überschrift gesagt habe.

Die La Specialista ist in meinen Augen ein Modell für Gewohnheitstiere, die immer die gleiche Röststufe bzw. immer die gleichen Bohnen trinken. Sobald ihr nämlich von dunkel auf heller oder andersherum wechselt, geht die Einstellerei von vorne los.

Gerade beim Wechsel von Dunkel auf Hell zeigt sich, dass der feinste Mahlgrad plus aktuelle Menge nicht mehr funktioniert. Denn es kommt zu viel Mehl im Sieb an. Das merkt ihr daran, dass ihr den Siebträger nicht mehr in die Brüheinheit setzen könnt.

Also wieder rumfummeln – insbesondere an der Menge. Aber gerade weil das Rädchen so kryptisch ist und die Justierung nicht perfekt genug funktioniert, nervt das gewaltig. Spätestens an dieser Stelle bin ich zur Baratza Sette 270W Kaffeemühle übergegangen und habe den Drehknopf auf „nur Tampen“ gestellt.

Nun wechselt nicht jeder an einem einzigen Tag dreimal die Bohnen. Aber mancher hat vielleicht Lust auf Abwechslung. Andersherum bin ich auch sicher, dass sich das Verhältnis zwischen Nutzer und Maschine auf Dauer einstellt und ihr genau wisst, auf welcher Position ihr am Ende landen solltet. Für Ungeduldige ist die La Specialista so aber ganz sicher nicht geeignet.

Zum Schluss habe ich auch den Ikea Glas-Test durchgeführt: Das übliche Glas für Latte Macchiato passt definitiv nicht unter den Auslauf, noch nicht einmal aufs Abtropfgitter. Aber da ihr euren Latte Macchiato sowieso einzeln zusammenbaut, ist das wurscht.

Milchschaum: Volle Punktzahl

Hier muss ich dem Gerät, ohne mit der Wimper zu zucken, volle Punktzahl geben. Die „automatische Dampflanze“ macht alles richtig. Ich habe den Pitcher nur leicht gefüllt und außerdem Sojamilch verwendet, weil ich vergessen hatte, Testmilch zu kaufen.

Das konnte ich mir aber sowieso sparen. Lanze in die Milch hängen, Riesenrad an der rechten Seite nach vorne drehen und entspannen. Die Milch wird sehr leise, sehr gleichmäßig und sehr gut kontrollierbar aufgeschäumt.

Ihr könnt einfach an jeder Stelle den Schäumvorgang abbrechen und damit die Konsistenz beeinflussen. Ich habe den „Extremtest“ gemacht und das Ding laufen lassen, bis die Milch die Oberkante erreicht hatte.

Und trotz Sojamilch und eigentlich viel zu viel Volumenzuwachs war der Schaum am Ende saucremig, perfekt temperiert und auch noch vollkommen porenfrei.

Da die Maschine über zwei unabhängige Thermoblöcke verfügt, könnt ihr die Milch ohne Zwischenwartezeit direkt aufschäumen und theoretisch auch gleichzeitig mit dem Espresso ansetzen. Dann wird’s aber zu eng auf dem Abtropfsieb, wo der kleine Pitcher am besten aufgehoben ist.

Vergesst nicht, die Milchlanze nach dem Schäumen direkt abzuwischen und stellt das Rad noch einmal kurz an, um Milchreste aus der Düse zu flashen.

Mehr muss ich dazu eigentlich nicht sagen. Außer vielleicht, dass ihr hier auch die Möglichkeit habt, die Schaumlanze nur auf „Erhitzen“ zu stellen. Aber auch hier musste ich beim „Schieberegler“ wieder feststellen, dass er nicht ganz eindeutig einrastete bzw. zu viel Spiel hatte.

Die Reinigung: Spielend einfach

Wie alle Hybriden macht euch auch die DeLonghi das hygienische Reinigen relativ einfach, weil das Kaffeemehl niemals in der Maschine mit Wasser in Kontakt kommt. Schimmel wird also von Natur aus vorgebeugt.

Lediglich das Duschsieb am Brühkopf ist ein Tummelplatz für nasses Kaffeemehl, das ihr mit einer Zwischenspülung relativ leicht abbekommt. Die startet ihr über den „Wassertropfen-Knopf“.

Die beiliegende Bürste ist lang und biegsam genug, um von unten das Duschsieb zu schrubben oder sie in den Mahlkanal zu führen und Kaffeereste raus zu bürsten. Achtet aber darauf, immer von trocken zu nass zu gehen. Sonst bringt ihr Feuchtigkeit in die Mahlstation, die da besser nichts zu suchen hat.

Für die Endreinigung der Mahleinheit habe ich zum Staubsauger gegriffen, weil ihr damit auch das Mahlwerk von oben gut sauber bekommt, ohne den Kegel rauszufummeln. Der hatte einen Henkel, ließ sich aber ohne entsprechende Anleitung nicht gefahrlos rausmanövrieren. Also habe ich es gelassen.

Doch wo Henkel, da auch Rausnehmbarkeit. Ich schätze einmal, dass die finale Betriebsanleitung da genauer ist.

Alle beweglichen Teile vom Siebträger über den Wassertank bis zu Bohnenbehälter und Abtropfschale lassen sich super leicht entnehmen und von Hand reinigen. In die Spülmaschine darf absolut nichts, wie die Symbole auf jedem Plastikteil unmissverständlich klar machen.

Aber ich finde, die braucht ihr auch nicht. Mit ein bisschen altmodischer Waschleistung bekommt ihr die Maschine wirklich von Kopf bis Fuß sauber.

Fazit: Solide Hybrid-Maschine

Im Direktvergleich zur Sage Oracle Touch schlägt die DeLonghi La Specialista sehr leise Töne an. Die Sage macht einen auf „Grundschullehrer“, der euch alles von der Pike auf beibringt. Die La Specialista ist eher Ausbilder im letzten Lehrjahr: Es gibt noch ein bisschen Hilfe, den Rest solltet ihr schon können.

 

Sie ist wesentlich manueller und verlangt Geduld und Wissen, soll aber als Hybrid (theoretisch) eher auf den unbedarfteren Kaffeetrinker fokussieren. Profis wiederum würden an der Ungenauigkeit einzelner Einstellungsaspekte verzweifeln und Feinteiligkeit vermissen.

Wenn ihr etwas Geduld und Interesse habt, bekommt ihr für ein sehr verträgliches Preisschild eine solide Hybrid-Maschine, die euch praktisch dazu herausfordert, euch mit Kaffee zu beschäftigen.

Sie verzichtet auf jeglichen Schnickschnack und macht das, wofür sie gebaut wurde, sehr gut – an den Getränken an sich gibt’s nichts zu meckern. Zudem ist der Milchschaum wirklich hervorragend, die Reinigung ist super, der Look überzeugt.

Nur müsst ihr euch auf wesentlich mehr Trial & Error einstellen, als dass bei Sage der Fall ist. Das macht sicher Spaß, wenn man nicht wie ich von Anfang an darauf fokussiert ist, mit dem geringstmöglichen Aufwand zu den besten Ergebnissen zu kommen.

Und weil sie so super leise ist und auch im Wesentlichen alles richtig macht, gibt’s von mir eine hohe Punktzahl. Und wie steht es mit euch? Habt ihr Fragen oder Lust auf die La Specialista? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

95 Kommentare

    Hallo,
    Bin im Besitz der La Specialista seit November 2019. Habe jegliche Kaffeesorten ausprobiert bis ich jetzt für mich die passende gefunden habe.
    Die doppelwandigen Siebe von De Longhi habe ich durch einwandige von Graef ersetzt.
    Mit dem 1er Sieb von Graef habe ich einen köstlichen Espresso hinbekommen.
    Bin zurzeit sehr zufrieden mit der De Longhi La Specialista. Kann ich absolut weiter empfehlen.
    Freundliche Grüsse

    Antworten
    Arne

    Hallo Marco,

    danke für deinen Kommentar. Super, dass du den perfekten Kaffee mit Sieb für dich gefunden hast :). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Marco. Könntest du noch den genauen Typ vom Sieb angeben? Vielen Dank und freundliche Grüsse

    Antworten

    Hallo Bernd,
    Habe es bei Galaxus bestellt.

    Graef Einwandige Siebeinsätze für 1 und 2 Tassen. Für ES 80 / ES 81.

    Art.-Nr. 5646375

    Vielleicht kann dir die Nr. 145722 weiterhelfen.

    Leider kann man den 2er Sieb ohne Bastelarbeit nicht gebrauchen.
    Wäre froh um ein Tip wie man den Plastikschutz richtig entfernt.

    Coffeeness hat auch die Siebe von Breville empfohlen, wie man weiter unten lesen kann.

    LG
    Marco

    Antworten

    Mich würde es auch sehr interessieren, ob und wie ich ein 2er Sieb in den Siebträger bekommen kann. Der Plastikschutz ist ja leider, im Vergleich zu anderen DeLonghi-Maschinen, nicht mehr durch eine Schraube gesichert, wodurch er sich nicht so leicht herausnehmen lässt.

    Liebe Grüße

    Paul

    Antworten

    Wir haben gestern unsere Specialista erhalten

    Die Enttäuschung ist gross! Läuft doch das Wasser aus der Maschine aus. Undichtheit scheint im Sockel. Ausser 2 Primeurespressos läuft nach dieser Erfahrung nichts mehr.
    Werde morgen versuchen die Ballista umzutauschen. Gemäss Kundenportal Fust scheinen sind wir nicht die einzigen die mit solchen „Pannen“ negative Erfahrungen erfahren mussten!! Ist das eine Schwachstelle?

    Antworten

    Habe leider auch nach langem Ausprobieren nicht die „optimal Zone“ erreicht sondern bin bis höchstens beim oberen Drittel der „pre Infusion Zone“ angekommen. Dementsprechend war auch das Resultat mit kaum Crema auf der Oberfläche. Ich stehe kurz davor, das Gerät zu reklamieren.

    Antworten

    Hallo Stefan
    jetzt muss ich mir selber antworten, Ich hätte mich so sehr auf die Antwort von COFFEENESS gefreut.
    Mittlerweile habe ich die Maschine reklamiert und warte jetzt auf die eventuelle Nachbesserung.

    Antworten

    Hallo zusammen,

    wir haben den LaSpecialista seit ca einer Woche und waren am Anfang sehr zufrieden. Nach ein paar Testläufen klappte auch der perfekte Espresso.
    Jetzt nach einer Woche merke ich, das der Tamper nicht richtig tut was er soll.
    Unsauber, ungerade und er hinterlässt auch eine kleine Kuhle, was zum Schluss führt, das der Kaffee nicht mehr gut ist.
    Habe extra Espresso Bohnen die auch etwas ölig sind. Kann es daran liegen?

    LG

    Antworten
    Arne

    Hallo Serap,

    danke für deinen Kommentar. Was heißt ölig? Schon ranzig? Welche benutzt denn genau? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo

    Wir haben die Specialista seit w2 Wochen und kriegen die Temperatur nich hoch. Der Kaffee ist schnell kalt. Am Anfang war er heiss nun ist er lauwarm. Könnt ihr uns weiterhelfen?

    Antworten
    Arne

    Hallo Romina,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wie „heiß“ ist er denn genau? Könntest du das nachmessen? Macht ihr anfangs einen Leerlauf mit heißem Wasser und wärmt die Tassen vor? Das könnte helfen. Wenn nicht und die Temperatur ist einfach zu gering, dann zurückgeben und überprüfen lassen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo
    Erstmal vielen Lieben Dank für den tollen Test. Mitunter war dieser und auch andere Test von dir entscheidend für meinen Kauf der La Specialista.
    Ich habe diese jetzt ca 6 Wochen und kann deine Aussagen nur bestätigen. Es braucht etwas Zeit und Feingefühl sich mit der Maschine zu beschäftigen. Auch reagiert sie auf verschiedene Kaffeesorten und vor allem auch Kaffeeröstereien etwas empfindlich. Es bedarf jedesmal eine gewisse Justierphase wenn man die Bohne wechselt. Es gibt sogar Kaffeebohnen die haben gar nicht funktioniert. Dabei rede ich jetzt nicht vom Geschmack, sonder der Maschinenfunktion bezgl Brühdruck und Ergebnis.
    Auf jeden Fall habe ich einige Kaffeebohnen gefunden, die super funktionieren und für mich lecker schmecken.
    Milchschaum geht auch super.
    Nun bin ich gerade etwas am Experimentieren. Irgendwie gefallen mir diese Doppelwandigen Siebe nicht. Da der Brühdruck doch maßgeblich eher von diesem kleinen Loch definiert wird, als vom Mahlgut und Tampern. Daher habe ich mir die 51er Gräf Siebe besorgt. Diese werden von einigen kreativen Menschen schon erfolgreich in den kleinen deLonghi Maschinen empfohlen. Aber Achtung wie dort auch passt das 2er Sieb nicht ohne Modifikation des Siebträgers. (Plastikeinsatz und Klemmfeder). Alternativ werde ich an den Serien Sieben den Boden raustrennen, um so Einwandige Siebe zu haben. Hierzu habe ich mir einfach Ersatzsiebe bestellt.
    Ansonsten, bin ich super mit der Maschine zufrieden.
    LG
    AlexE

    Antworten
    Arne

    Hallo Alex,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Freut uns, dass wir helfen können. Und auch danke für die vielen Kommentare, die du unter dem Beitrag hinterlassen hast. Die helfen sicher vielen weiter :). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo AlexE,
    hast Du das einwandige Sieb bereits testen können? Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?
    Viele Grüße
    Ingo

    Antworten

    Hallo AlexE und Tobi vielen Dank für die versierten Hinweise, von Team Coffeeness ist in den Kommentaren ja nichts mehr zu erfahren. Mich wundert, dass die Spezialisten für perfekten Espresso kein Wort über die Gummidichtung im Sieb verlieren? Nach fünf Bezügen hintereinander, riecht der ganze Raum nach verbranntem Gummi und wenn, nach einer Stunde, der Geschmack des Espresso längst weg ist, ist immer noch ein Hauch von Gummi im Mund. Zum Mahlgrad – die chinesischen Produktionsmaschinen für das Kegelmahlwerk scheinen eine sehr hohe Toleranz zu haben. Bei einigen Geräten ist (auf der feinsten Stufe!!!) der Mahlgrad noch ausreichend, bei anderen nicht.

    Antworten
    Arne

    Hallo Gerd,

    danke für deinen netten Kommentar. Wir haben kein Wort darüber verloren, weil das bei uns nicht der Fall war. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo
    Ich hätte eine frage, ich bekomme einfach ein richtigen Expresso hin, der Zeig kommt nur mit mühe am anfang der Optimale Zone oder wie das heisst.
    Habe jetzt denn feinsten mehlgrad eingestellt und kaffemenge stimmt auch, ich weiss wirklich nicht weiter.
    Danke schon im voraus.
    Lg Fitim

    Antworten

    Ich schaffe es mit dark roast auch gerade so an die Grenze. Mit medium roast war ich mitten im optimal Bereich – werde als nächstes ne leicht helle elating versuchen …

    Antworten

    Liebe Coffeeness Team,

    Habe heute mit der Einstellung meiner especialista begonnen. Auf Anhieb soweit alles gut funktioniert. Richtiger Druckbereich, crema etc. …

    Aber: nun hatte ich von den 25 bis 30 sek Durchlaufzeit gelesen, die man durch Feinheit der Mahnung und Menge erreichen soll, um alle Aromen in balanciertem Verhältnis zu erreichen.

    Das schaffe ich mich einem doppelten Espresso auch fast (22 sek). Mit einem einfachen Espresso aber nie und nimmer, da sind es allemal 13 Sek. Und man schmeckt dann auch deutlich die überwiegende Säure bei zu kurzem Bezug. Für 25 sek müsste es ja gerade nur so heraus tröpfeln bei einem Espresso – geht das mit der especialista überhaupt?

    Ebenso hatte ich ein Medium roast. Habe auch gelesen, dass diese feiner gemahlen sollten als dark roast (da die Aromen sowieso schneller freigegeben werden). Ihr beschreibt es hier oben andersherum. Ich bin verwirrt …

    Beste Grüße und danke für die vielen Tipps hier.
    David

    Antworten

    Hat eigentlich jemand eine Idee, wie man die Brühgruppe richtig reinigen kann? Es scheint keine passenden Blindsiebe zu geben bzw. ich weiß nicht einmal, welche Siebgröße passen würde (eine Messung des Innendurchmessers hat was zwischen 52 und 53 cm ergeben).

    Ich hatte deswegen auch schon den De Longhi Support angefragt, wurde aber nur auf das Handbuch verwiesen – wo zu dem Thema (Blindspülen) nichts drin steht.

    Antworten

    Hallo Olaf
    zum Thema Blindsieb habe ich auch noch nichts gefunden. Die Siebe sind jedoch 51er Siebe. Es passen hier auch mit EInschränkungen (2erSieb) die Gräf Siebe. Ich werde diese als nächstes testen, da es bei DeLonghi keine Einwandige Siebe gibt. Ich traue diesen Crema Sieben nicht, da man hier nur bedingt den Druck über Kaffeemahlgrad, Menge und Tampern regeln kann. Alternatief habe ich mir Ersatzsiebe besorgt , bei denen ich den Boden auftrennen werde. Ich könnte mir jetzt auch vorstellen beim 1er Ersatzsieb das Innensieb herauszunehmen und das kleine Löchlein im Boden mit dünnem Gummiplättchen von innen zu verschließen. Dann hat man auch ein Blindsieb.

    Antworten

    Hi, vielen Dank für den ausführlichen Test! Dieser war unter anderem Ausschlaggebend für unsere Kaufentscheidung.

    Da wir die Maschine inzwischen seit 2 Wochen in Gebraucht haben und einige der Probleme hatten, die hier geschildert werden, möchte ich auch unsere Erfahrungen an dieser Stelle teilen:

    Zum Thema Brühdruck und „Optimal Zone“ haben wir viel mit verschiedenen Bohnen und Mahlgraden herumprobiert und nach Vorgehen laut Handbuch nie ein zufriedenstellendes Ergebnis erhalten. Wir füllen den Siebträger nun über die im Handbuch beschriebene Markierung hinaus sodass er sich etwas schwerer einsetzen lässt. Laut De Longhi Telefonsupport ist das auch der „Trick“. Wir Tampern auch mehr als 1 Mal. Mit Melitta Bella Crema Espresso Bohnen ist die Crema perfekt, der Kaffee super und der Druck geht bis zum „p“ von „Optimal“. Wir haben vorher Espresso Bohnen von Dennre getestet, die waren öliger und haben nicht so gut funktioniert, aber auch super geschmeckt.

    Im Test (und auch noch auf der De Longhi Homepage) wird beschrieben, dass sich Kaffee und Milchschaum durch 2 integrierte Thermoblöcke GLEICHZEITIG zubetreiten lässt. Diese Information ist falsch, auch hier haben wir mit dem De Longhi Support Rücksprache gehalten. Da im Gerät nur eine Pumpe verbaut ist kann nicht gleichzeitig die Schaumlanze verwendet und Kaffee bezogen werden. Durch die zwei Thermoblöcke ist es aber möglich, das ganze direkt hintereinander zu tun (das ist das Feature).

    Die La Specialista ist unsere erste Siebträgermaschine und für den Preis sind wir super zufrieden! Verglichen mit gleichen Bohnen aus hochwertigen Gastro-Vollautomaten die wir z. B. auf der Arbeit haben schmeckt der Kaffee feiner, runder und aromatischer. Es sind mehr nuancen zu erschmecken und der Kaffee wirkt weniger bzw. gar nicht „bitter“.

    Antworten
    Arne

    Hallo Tobi,

    herzlichen Dank für deinen Kommentar und deinen Bericht. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Auf was haben Sie den Mahlgrad eingestellt? Wir haben die Maschine jetzt seit 2 Tagen und haben noch keinen Kaffee gefunden der schmeckt. Wir verwenden die gleichen Bohnen wie Sie…

    Antworten
    Arne

    Hallo Tobi,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir haben die feinstmögliche Stufe eingestellt. Das ist relativ normal, vergesst nicht, dass dies ein Siebträger ist :). Bei uns klappt es da auch nicht auf Anschlag. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Jetzt möchte ich auch einmal über meine Erfahrungen berichten. Hab die Maschine schon fast 2 Monate und noch nie einen trinkbaren Kaffee gemacht. Hab sicher schon 15 Kaffeesorten probiert. Der Kaffee wird bei allen Bohnen so bitter, daß man ihn nicht trinken kann. Wollte sie bei Media Markt zurückgeben, haben sie zum Service geschickt, aber nicht zurück genommen. Service natürlich ok, (klar ist ja eine neue Maschine). Wassertemperatur an der oberen Grenze. Ich denke, das Wasser ist zu heiß. Muss mir erst ein Gerät kaufen. Bin bitter enttäuscht. War mein Traum von einer kaffeemaschine. Jetzt steht sie und ich koche Kaffee mit meiner uralten Nespresso

    Antworten

    Habe die Maschine auch einen Monat und es ging mir am Anfang auch so ähnlich. Kein Druck aufgebaut und der Kaffee rann zu schnell durch. Wollte die Maschine auch schon zurückgeben. Ich habe 2 Monate vorher die Delonghi EC 685 gekauft (ohne Mahlwerk usw.) Da hat der Espresso und der Cappuccino mit Crema&Co super funktioniert. Die Specialista bekam ich in der METRO 25% Aktion entsprechend günstiger – deshalb der Kauf. Jetzt aber zum Brühergebnis. In meiner Verzweiflung habe ich die Siebe der „kleinen“ Maschine ausprobiert und die Crema usw. war auch bei der „Großen“ plötzlich OK.
    Die Siebe (1 Portio/ 2 Portionen) kosten ca. 13.- EUR. Sie haben keine Mengenanzeige, weshalb sie etwas flacher sind und ich drücke händisch mit einem Tamper noch einmal kurz nach (Bei den Originalsieben kommst du mit dem Tamper nicht an den Markierungen vorbei). Klingt aufwändig, hat sich aber schnell eingespielt und es ist die Mühe echt wert. Ich würde es einfach auch versuchen.
    LG und ein frohes Fest

    Antworten
    Arne

    Hallo Elio,

    danke für deinen Kommentar und den klasse Hinweis! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hey Elio G.
    Tolle Idee, hatte mir auch schon, eher aufgrund einer Fehlbestellung diese Siebe gekauft, und da sie etwas kleiner sind bisher noch nicht getraut zu benutzen. Aber jetzt werde ich es auch mal tun. Bin schon gespannt.
    LG

    Antworten

    Hi. Stell den Mahlgrad gröber . Der Kontakt des Wassers kann zu lang sein. Bitterer Geschmack . War bei mir auch . Mildere Bohne probieren.

    Antworten

    Hi wir haben die Maschine jetzt ca. 3 Wochen in Gebrauch und haben schon am ersten Abend nach ca 10 bis 20 Versuchen den Kaffee so hinbekommen wie er als perfekt in der beiliegenden Kurzanleitung gezeigt wird. Gleichmässig, schöne dicke nussbraune Crema.
    Wassergrad eingestellt. Mahlgrad mittig auf 3, Mahlmenge bei der ersten Ausparung der weissen Linie. Fertig.
    Perfekter Kaffee keine Große Wisschenschaft.

    LG aus Wien

    Antworten

    Ich habe die Maschine schon 10 Tage und mindestens schon so viele Kaffeesorten ausprobiert. Habe sämtliche Mahlstärken und Mengen ausprobiert aber bis heute keinen Kaffee der trinkbar wäre, zusammen gebracht. Die nötige Temperatur, wie in den anderen Kommentaren erwähnt, wird nie erreicht. Mit welchen Kaffeebohnen und welchen Mahlgrad könnte ich endlich einen guten Kaffee Crema hinbekommen. Ich verzweifle schon und bitte dringend um Hilfe.
    Lg. Eva

    Antworten

    Hallo zusammen,
    nachdem ich den Artikel gelesen hatte, habe ich mir das Gerät gekauft. Ich habe mich wirklich auf den ersten Espresso aus dieser Maschine gefreut.

    Leider blieb die große Enttäuschung, gleich beim ersten Mal, nicht aus.

    Als ich das Gerät in Betrieb genommen hatte und Kaffeebohnen eingefüllt waren, zeigte die Anzeige im Dauerzustand „Kaffeebohnen einfüllen“ an, obwohl Kaffeebohnen eingefüllt waren.

    Der Anzeige „Kaffeebohnen einfüllen“ ging auch nach kompletter Überprüfung des Gerätes incl. Reset nicht weg. Das Malwerk lief zusätzlich nicht an.
    Für mich ist es ein absolutes „no Go“, wenn ein Gerät, gleich bei der ersten Inbetriebnahme, nicht funktioniert.

    Das Gerät habe ich jedenfalls gleich wieder zurückgebracht; ich werde mich für einen anderen Hersteller entscheiden.
    VG
    Reinhard

    Antworten
    Arne

    Hallo Reinhard,

    danke für deinen Kommentar. Das geht natürlich gar nicht! Ist sehr ärgerlich. Hast du dich schon für eine Alternative entschieden? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Coffeeness Team,
    ich habe mir im Coffeeosi Passion Store (https://www.coffeosi.com/) in Frankfurt a.M. verschiedene Espressomaschinen angeschaut und vorführen lassen. Danach habe ich mich für die Elba 1 Lux (969 Elba) entschieden. Die Maschine ist eine Zweikreis Siebträger-Maschine, sehr kompakt und heizt sehr schnell auf. Dazu habe ich mir eine professionelle Mühle (Eureka Mignon Casa) angeschafft.
    Ich hatte eine kompetente Fachberatung und konnte die Maschine gleich unter Anleitung im Ausstellungsraum mit einem Cappuccino ausprobieren.
    Das Geschäft hat auch ein Café und Reparaturwerkstatt, bei der man sogar bei den Reparaturen zuschauen kann.
    Ich finde es auch wichtig, dass man, wenn mal was sein sollte, die Maschine in einen kompetenten Fachbetrieb vor Ort bringen kann.
    Mit dem Kauf bin ich bisher sehr zufrieden.
    R.R.

    Antworten
    Arne

    Hallo Reinhard,

    danke fürs nochmal melden :). Das klingt ja echt super! Welche Bohnen benutzt du denn? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Bei mir dasselbe Problem!
    Beim ersten Mal:
    Kaffeebohnenbehälter rastete nicht ein. Maschine bei Saturn umgetauscht!
    Bei zweiten Mal:
    Nach Einklinken des Siebträger blieb das Mahlwerk stumm. Auch die empfohlene Reinigung brachte keine Erfolg. Maschine zu Saturn gebracht, von dort zu Reparatur eingeschickt. Beim Abholen hatte der Wassertank einen Schaden – das Plastik war gerissen, unachtsamer Umgang in der Werkstatt?? Der Fehler (Mahlwerk mahlte nicht) konnte in der Werkstatt nicht „dargestellt“ werden. Der defekte Wassertank wurde ersetzt und die Maschine mahlte wieder. Warum der Fehler aufgetreten war? Keine Antwort des Herstellers.
    Bei dritten Mal:
    Wasser lief aus dem erneuerten Tank auf die Küchenarbeitsplatte und dann unbemerkt unter die Wandleiste in die Wand, nun dort Verfärbung 🙁
    Erneut erkannte die Sensorik der Maschine nicht der eingeklinkten Siebträger – der Mahlvorgang wurde wieder nicht gestartet! Nach erneutem Entleeren und Säubern der Maschine fehlte die Anzeige „Bohnenbehälter leer“. Der Vorgang wurde zweimal wiederholt. Wieder keine Reaktion der Maschine auf den leeren Kaffeebohnenbehälter. Fazit: kein Mahlvorgang, kein Erkennen des leeren Behälters, Undichtigkeit am Wassertank. Also wieder zu Saturn, von dort wieder in die Werkstatt…. Ergebnis: „Die Fehlermeldungen des Kunden konnten nicht nachgewiesen werden“. Nach Wiederaufstellen der Maschine mehrfach Wasserverlust am Tank hinten links (Gerät steht nun auf einem saugfähigen Zewapapier), die Bohnen werden wieder gemahlen, ein leerer Bohnenbehälter wird erkannt/angezeigt. Wie lange noch? Immerhin hat der Tank seit einer Woche kein Wasser verloren!
    Es ist doch seltsam, dass die Maschine hier defekt war – diese Störung wird weiter oben auch von anderen Komentatoren beschrieben – jedoch bei zwei Werkstattaufenhalten keine Funktionsstörungen aufwies.
    Auch wenn der Espresso ganz ordentlich ist, kann ich zum den Kauf der Maschine nicht empfehlen! Offensichtlich gibt es noch Mängel in der Sensorik, die der Verbraucher ausbaden darf.

    Antworten

    Vielen Dank für die Antwort. Wir sind ja sehr am experimentieren, haben auch das eine oder andere schon herausgefunden. Doch warum die Tassen nicht gleichmäßig befüllt werden, wenn denn schon die Möglichkeit gegeben ist 2 Tassen zu befüllen.
    Hat jemand evtl. einen Tipp für mich?
    Viele Grüße Edelgard

    Antworten

    Hallo Team Coffeeness,
    wir haben uns diese Maschine gekauft und sind soweit zufrieden. Es werfen sich jedoch einige Fragen auf und zwar finde ich, dass der Siebträger mit Kaffee sehr schwer in die Vorrichtung zu geben ist. Was machen wir falsch? Zudem habe ich den Eindruck, dass der Druck nicht richtig aufgebaut wird. Und noch: bei dem Versuch 2 Tassen zu brühen hatten wir jedes mal das Ergebnis, dass eine Tasse ordentlich gefüllt war, die 2. jedoch wesentlich weniger – also kein gleichmäßiger Auslauf.
    An der Erhöhung der Wassermenge doktern wir noch herum. Es ist halt alles nicht so einfach.
    Viele Grüße
    Edelgard

    Antworten
    Arne

    Hallo Edelgard,

    danke für deinen Kommentar. Ja, da hast du Recht. Die DeLonghi macht es einem nicht gerade einfache. Dafür kann man sehr viel experimentieren :). Die Erfahrung, dass der Siebträger sehr schwer in die Vorrichtung geht, können wir nicht teilen. Vielleicht hat jemand aus der Community das gleiche Problem? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    War bei mir am Anfang auch so. kann an zwei Ursachen liegen. Im Neuzustand hat sie die Gummidichtung in der Brühgruppe noch nicht gesetzt, und die 3 Naßen am Bajonett sind noch nicht eingelaufen, daher geht es etwas schwerer. Zweite Ursache zu viel Kaffeemehl. wenn der Siebträger zu voll ist geht er sehr schwer oder gar nicht in die Brühgruppe rein, nach meiner Erfahrung muss Kaffeemehl höhe nach dem Tampern mindesten 2mm unterhalb Siebträger rand sein. Sonst bleibt kein Platz mehr zum oberen Sieb in der Brühgruppe

    Antworten
    Arne

    Hallo Alex,

    super, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht damit. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Liebe Community,
    auch ich habe die Maschine geliehen und wieder zurückgebracht.
    Druck und „das Einlaufen/ Espressolaufzeit „(bei mir nie mehr als 12s) bekommt man trotz Mahlgrad 1 und vollem tampen nicht sauber hin. Ergebnis ist eine zu dünne Crema.
    Ich schätze es liegt an der Mühle, das Kaffeemehl sah gut aus aber ein Tick zu dick.
    Was ich verpasst habe zu testen ist mittels mehr Kaffeemehl im Doppelsieb ein besseres Ergebnis zu erhalten. Könnte das mal jemand testen, die Maschine ist an sich gut finde ich.
    Auch war bei mir die Kaffeemenge zu gering.
    Anscheinend kann man das Mahlwerk noch verstellen (eigentlich bei Abnutzung).
    Frage: Habt ihr eine vernünftige Laufzeit hinbekommen ohne die Wassermenge zu erhöhen?
    Grüße
    Frank

    Antworten

    Hallo Zusammen,
    auch ich habe die Maschine geliehen und wieder zurückgebracht.
    Druck und „das Einlaufen/ Espressolaufzeit (bei mir 12s) bekommt man trotz Mahlgrad 1 und vollem tampen nicht sauber hin. Ergebnis ist eine zu dünne Crema.
    Ich schätze es liegt an der Mühle, das Kaffeemehl sah gut aus aber ein Tick zu dick.
    Was ich verpasst habe zu testen ist mittels mehr Kaffeemehl im Doppelsieb ein besseres Ergebnis zu erhalten. Könnte das mal jemand testen, die Maschine ist an sich gut finde ich.
    Auch war bei mir die Kaffeemenge zu gering.
    Anscheinend kann man das Mahlwerk noch verstellen (eigentlich bei Abnutzung).
    Frage: Habt ihr eine vernünftige Laufzeit hinbekommen ohne die Wassermenge zu erhöhen?
    Grüße
    Frank

    Antworten

    Habe mir gestern die La Specialista gekauft. Der Kaffeebohnenbehälter rastet nicht ein. Weiß nicht was ich tun soll. Ich bitte um Hilfe. LG.

    Antworten

    Hallo, wollte frage ob jemand weiss, wie ich mit Pads Kaffee rauslasse, brauch ich ein speziellen Siebträger?
    Danke

    Antworten

    Hallo, ersteinmal vielen Dank für diesen ausführlichen Test!!! Bin auch seit gestern Besitzer einer La Specialista und auch ich habe das Problem, mit dem Druck nicht in die „Optimal Zone“ zu gelangen (obwohl die Menge passt + feinster Mahlgrad). Der Geschmack ist gut aber die Crema ist viel zu dünn. Ich habe große Lust in die Welt der Siebträger einzusteigen, aber wenn auf Einstell-Aktionen (meinerseits) keine Änderung der Extraktion ersichtlich ist, wird es sehr schwierig. Scheint ja einigen so zu ergehen. Falls jemand hierzu schon einen Lösungsansatz gefunden hat würde mich das sehr interessieren 🙂

    VG

    Antworten

    Hallo Jens,
    wir haben das gleiche Problem, haben es auch schon mit verschiedenen Bohnen ausprobiert.
    Wenn man die Kaffeemenge erhöht, so dass der Siebträger sich mit etwas mehr Druck noch einspannen lässt funktioniert es. Ist etwas lästig, aber der Espresso wird super, im optimalen Druckbereich und mit toller Crema.

    Grüße
    Anke

    Antworten

    Hallo Jens,
    Ich habe ca 10 verschiedene Kaffeesorten ausprobiert. Und muss sagen, jede Bohne braucht eine andere Einstellung an der Mühle. Je nach Kaffebohne, und auch Rösterei, braucht es Mahlgradeinstellungen von 2-4 und Mengeneinstellungen von 9-10 Uhr. Jedoch gibt es Bohnen von einigen Röstern, die gehen in der Maschine gar nicht. Meist bei Minimaleinstellungen max Druck, dass nichts mehr herauskommt. Was ich sagen will, die Maschine reagiert sehr empfindlich auf verschiedene Kaffeebohnen und auch von verschiedenen Röstern. Ich empfehe hier durchaus etwas experimentieren. Wenn man aber die richtigen Bohnen seitens Maschinenverträglichkeit, Einstellungen und natürlich Geschmack gefunden hat, funktioniert es bei mir wunderbar

    Antworten

    Hallo AlexE, vielen Dank für die Rückmeldung; wir beziehen unsere Bohnen nun von einer Privat-Rösterei, bei dem die Maschine sofort perfekt mitgespielt hat. Das Ergebnis ist ein Traum!! Nur der Wasserfilter nervt (immer wieder Luft im System) sodass ich diesen wieder entfernt habe. Da man ja sowieso nirgends der Maschine sagen kann dass ein Filter eingebaut ist (?) ändert dies ja nichts an den Entkalkungsintervallen. Es macht immer noch sehr große Freude mit der La Specialista ein Heißgetränk zuzubereiten. Weißt du ob es passende einwandige Siebe gibt?

    Antworten

    Hallo Jens,
    ich lese gerade, dass deine Maschine aufgrund des Wasserfilters immer wieder Luft im System hatte. Leuchten bei der Fehlermeldung auch immer die Kontrolllampe B13 „allgemeiner Alarm“ und B15 „Wasser fehlt“? Ich habe heute auch den Wasserfilter entfernt und hoffe auf Besserung. Danke für deine Rückmeldung!

    Antworten

    Hallo Jens,
    ich habe auch ein Wasserfilter eingebaut, hatte aber noch nie Luft im System durch diesen. Vielleicht ist der Wasserfilter fehlerhaft oder du hast ihn nicht richtig eingebaut. Wenn du ihn in den Wassertank gesteckt hast, ist es wichtig mehrmals auf ihn rauf zu drücken, dann siehst du wie viele Luftblasen aus dem Filter noch entweichen.

    Antworten

    Hallo Arne,

    ich habe mich jetzt für die DeLonghi La Specialista entschieden und versuche gerade den für mich perfekten Espresso bzw. Kaffee hinzubekommen.

    Wie lange ist das Wasser bei Dir durchgelaufen? Im Internet liest man ja immer wieder, dass bei einer klassischen Siebträger die Zeit 25-30 Sekunden betragen soll, nun ist die De’Longhi für mich keine klassische Siebträger. Ich komme aktuell auf ca. 13 Sek. Die Menge beträgt glaube ich 35ml.

    Meinst Du, auch bei der DeLonghi sollte die Zeit länger sein oder kann die Maschine einfach nicht länger? Aus der Betriebsanleitung bin ich noch nicht richtig schlau geworden

    Besten Gruß
    Lars

    Antworten
    Arne

    Hallo Lars,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Spiele mal ein bisschen am Mahlgrad herum. Wir haben (vor allem bei der DeLonghi) auch nicht immer alles so hinbekommen wie wir es wollten. Gibt’s da sonst noch Erfahrungen mit der Durchlaufzeit? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,
    ich habe seit kurzem eine DeLonghi Specialista und bekomme keine ordentliche Crema zustande. Den Mahlgrad habe ich auf 1 gestellt und der Mengenregler steht auf Minimum. Wenn ich etwas mehr Menge haben will, ist der Siebträger übervoll. Das Druckmanometer steigt gerade so in den Anfangsbereich der optimalen Zone.
    Mache ich was falsch oder funktioniert meine Maschine nicht richtig?

    Antworten

    Das hängt sehr stark von den verwendeten Bohnen ab.
    Ich habe Espresso-Bohnen gehabt, wo bei Mahlgrad 1 und Doppelsieb der Druck schon in den roten Bereich gekommen ist und die Maschine dann abgeschaltet habe.
    Bei eher typischen „Kaffee“-Röstungen (ohne Robusta-Beimischung) und dem Einfach-Sieb ist der Druck in der Tat geringer, auch die Crema ist dünner.

    Antworten

    Hallo Arne, danke für den schönen Test. Ich hatte die Maschine für 14 Tage in Gebrauch und dann zurückgegeben (Dank an MediaMarkt für die kulante Rückabwicklung). Das sind die Gründe:
    Positives:
    1) Espresso und Cappuchino sind gut, Kaffee „ok“. Americano oder Latte hab ich nicht verwendet.
    2) Milchschaum ist gut herstellbar
    3) Kompakt und stabil gebaut, Haptik super, alles massiv mit stabilen Stand
    4) Eingebauter Tamper funktioniert super und sehr sauber (verdient ein extra Sternchen)
    5) Nur Hauptfunktionen per Drehschalter (Espresso/Americano/Kaffee). Keine 1000 Optionen, die keiner wirklich braucht

    Negativ
    1) Kaffee-Menge kann nicht wirklich eingestellt werden: es funktioniert fast nur die werkseitige Minimalstellung. Geringere Mengen als die Werkseinstellung sind überhaupt nicht möglich, größere Mengen führen sehr schnell dazu, dass man den Siebträger nicht mehr in die Extrahier-Einheit bekommt. Als Folge kann man von der angebotenen Dreh-Skala nur die ersten 1-2mm der Minimaleinstellung verwenden.
    2) Mahlgrad (und Menge) und Tamperkraft haben kaum Einfluss auf den Extrahier-Druck. Der liegt immer im unteren Bereich von „Optimal“. Also kein Optimierungspotential durch den Druck!
    3) Die Flüssigkeitsmenge für die Kaffee-Einstellung macht selbst in der maximalen Ausgabe-Menge eine normale Kaffeetasse nur halb voll. Ist einfach zu wenig, gerade wenn man 2 Tassen in einem Bezug bereiten will.
    4) Die rückseitige Anbringung des Wassertanks ist im Gebrauch sehr ungünstig. Zum einen kann man die Maschine nicht nah an die Wand stellen, da der Tank nach oben und hinten zur Entnahme bewegt werden muss. Zum anderen ist es wirklich blöd gemacht, dass die Seiten des Tanks verchromt sind. So kann man nicht einmal die Wassermenge im Tank im eingebauten Zustand in Augenschein nehmen und wird dann von der „Wasser-leer-Meldung“ überrascht.
    5) Wird die Maschine unter einen normalen Küchenschrank gestellt, ist der Platz für die Wassertank-Entnahme und das Auffüllen der Bohnen sehr limitiert. Es geht zwar, ist aber jedesmal eine rechte Fummelei, oder man hebt die ganze Machine nach vorne um Platz zu haben.

    Mein persönliches Fazit:
    gerade für einen morgenlichen 2 Tassen-Bezug von normalen Kaffee ungeeignet, da weder die Kaffemenge noch die Wassermenge zufriedenstellend einstellbar ist.
    Handling von Wassertank und Bohnentank ist fummelig, wenn die Maschine in einer normalen Küchenzeile mit Überschränken aufgestellt werden soll.
    Als reine Espresso/Cappuccino Machine ein guter Kompromiss zur Siebträger-Geräten ohne Mahlwerk oder zu Vollautomaten. Preis von 800.- scheint mir für das Gebotene ok zu sein

    Antworten
    Arne

    Hallo Uwe,

    herzlichen Dank für deinen kleinen Erfahrungsbericht!! LG Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Uwe,
    vielen Dank für deinen Kommentar.
    Klingt interessant und schlüssig, wir ticken bei der Bewertung einer für uns passende Maschine sehr ähnlich. Kannst du sagen, welche Maschine denn deine Ansprüche erfüllt?
    Besten Dank,
    Uli

    Antworten

    Hallo Uwe
    Antwort zu Negativ Punkt 2.: Kann ich zumindest teilweise bestätigen.
    Der Grund dafür könnte an den doppelwandigen Cremasieben liegen, da dieses kleine Löchlein den Druck maßgeblich beeinflusst.
    Ich verstehe nicht warum DeLonghi bei einer doch recht guten Maschine ausschließlich solche Siebe anbietet. Ich gehe davon aus dass man aus der Maschine richtig was rausholen kann wenn man richtige einwandige Siebe verwenden würde. Dies ist aber ohne Bastellösung nicht möglich, da DeLonghi solche Siebe nicht im Angebot hat. Vermutlich will man es den Anfängern leichter machen.

    Antworten

    Hallo Alex, ich habe ein einwandiges Sieb gefunden welches auch für die doppelte Espresso-Portion ohne Bastellösung passt. Und zwar ist es das Doppelsieb von Breville für ihre eigenen Maschinen. Passt aber perfekt auch in den Siebträger der la Specialista und auch der Tamper passt problemlos. Hier der Link zum Sieb:

    https://www.amazon.de/gp/product/B07MQ62696/

    Antworten

    Vorab herzlichen Dank für eure detaillierten und professionellen Berichte!

    Die Tiefe der La Specialista EC9335.M gebt ihr mit 44,5 cm (wäre zu tief) an. Ein Anbieter nennt 36,8 cm (würde passen). An diesem Mass und dem verfügbaren Platz in meiner Küche hängt nun tatsächlich ein Kauf einer Maschine. Danke für eure Antwort und herzliche Grüsse.

    Antworten
    Arne

    Hallo,

    danke für deinen Kommentar und das Lob :). Die Tiefe beträgt 36,9 cm. Der letzte Wert ist die Höhe des Geräts. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Vielen Dank für die Mühe und dem Versuch einer objektiven Beurteilung der DeLonghi La Specialista!
    BTW: Leider ist dieser Test nicht richtig oder gar nicht auf eurer Seite verlinkt. Bin nur über die Suchmaschine drüber gestolpert.

    Mein KVA Krups EA9010 hat wohl die beste Zeit hinter sich und nach erfolgter Rep. ist der Kaffee nicht mehr der gleiche, also bin ich auf der Suche nach etwas neuem, nach 3 Jahren. Den ganzen Sommer über war ich auf der Suche…leider ohne Erfolg. Von Siemens EQ6 plus 700 bis hin zu diversen Jura Modellen. Dabei spielte nicht nur ein guter Kaffee und Milchschaum eine wesentliche Rolle, sondern auch die Langlebigkeit und der Service sowie die Alltagstauglichkeit überhaupt und da fallen alle KVA´s durch, egal welches Modell oder Hersteller. Ja, das Ergebnis ist niederschmetternd. Stiftung Warentest spricht von durchschnittlich 5 Jahren Lebensdauer, mit 3 Reparaturen im Schnitt. Eigentlich ist ein KVA eine Geldvernichtungsmaschine….
    (möchte nicht weiter ins Detail gehen)
    Das sollte man unbedingt in seine Überlegungen mit einbeziehen, gerade bei hochpreisigen Geräten. Allzu oft und allzu leicht lassen wir uns da von prahlenden, markschreierischen Marketingsprüchen blenden. Darauf hat Arne ja auch schon etliche Male hingewiesen.

    Die Espresso Siebträger Hybriden machen da keine Ausnahme!
    Aber ich will ja auch zuhause einen vernünftigen Espresso zu einem annehmbaren Preis, also bleibt nur der Kompromiss, wohlwissend um die Schwächen.
    Und da scheint mir der DeLonghi La Specialista ein guter zu sein.
    Schon im Marketing kommt er etwas leiser daher, als der agressiv beworbene Sage/Breville Mitbewerber. Und die User der Sage/Breville Barista XXX stoßen ins gleiche Horn und machen die DeLonghi nieder.
    Sicher hat die Sage Barista Touch einiges an Innovationen zu bieten.
    So soll sie in 3 Sekunden betriebsbereit sein. Die automatische Milchschaumlanze mit Sensor für die Temp. und der automatischen Reinigung und ja der Touchscreen mit seinen Presets und Customsets Möglickeiten und dem PID für gradgenaue Brühtemp. und natürlich die einwandigen Siebe, die mit geliefert werden und die doppelwandigen mit der „Schwindel-Crema“ sind ja nur für „fremdgemahlenen“ Kaffee.
    Alles gut und schön, aber… User die diese sagenumwogende Maschine wirklich in Nutzung haben, sind zu oft frustriert. Fehlerhafte Boiler sind die häufigste Fehlerquelle, die reihenweise ausfallen und das seit Jahren schon. Bei der Touchversion kommen Fehlfunktionen bis Totalausfall der Software und des Touchscreen sehr häufig vor. Kann schon mal vorkommen, dass sich die Schaumlanze zwischendurch mal ungewollt reinigt oder einschaltet, wenn man eigentlich nur den Espresso brühen will. Alles nachzulesen, wenn man ein wenig die Suchmaschine bemüht. Naja und aus einem angeblichenen Americano, wird dann doch ein Long Black, da die Zubereitungsreihenfolge nicht eingehalten wird und der amerikanische Vorführer findet das auch nicht seltsam (ob er wohl weiss, wie das richtig wäre?)…

    Eine gute Alternative scheint mir daher doch die Delonghi zu sein. Nochzumal die Tamper-Funktion ein nicht zu unterschätzendes Feature dieser Maschine ist, auch wenn sie nicht so perfekt ist. In Vorführungen amerikanischer/kanadischer Präsentationen geht man da ganz pragmatisch vor. Dort wird der einarmige gern 3 bis 4mal gezogen und siehe da, auch der Brühdruck ist im grünen (grauen) Ideal Bereich. Es existiert sogar ein Extra-Video darüber. Über größere Mängel ist noch nichts zu lesen, mag wohl vielleicht daran liegen, das die DeLonghi erst 2019 auf den Markt kam. Delonghi mag nun vielleicht nicht der Garant für Qualität zu sein, aber als Platzhirch im unteren Preissegment, sind sie auf keinen Fall Billigheimer. Sie stehen eher für ein gesundes Preis-/Leistungsverhältnis.

    Die Sage Barista habe ich abgehakt, aber die Delonghi La Specialista behalte ich wohlwollend im Auge. Ich hab keine Eile und vielleicht tut sich sogar noch was am ohnehin moderaten Preis. Bis dahin nutze ich meine neueste Übergangs(!)Maschine von Tchibo (Esperto cafè). Die macht sogar einen wohlschmeckenden Americano in der richtigen Reihenfolge und das als OneTouch(!) Direkt-Taste!!! Das können sehr, sehr viele KVA‘ s nicht, die auch noch sehr, sehr viel teurer sind. Jura kann das nur über Umwege mit ihrem Premium Z6 Automaten und bewirbt das auch noch als – „neuartiges Fluidsystem“, mit dem jetzt sogar Barista Rezepte möglich sind.- Einfach nur lächerlich und peinlich für Jura, aber das ist wieder ein anderes Thema.
    Sorry, für diese Buchstabenflut, aber ich bin auf der Suche nach einer anständigen Home-Espresso Maschine unfreiwillig zum Dauer-Tester geworden und voller Eindrücke.

    Antworten
    Arne

    Hallo RSBAss,

    das ist überhaupt kein Problem. Wir freuen uns immer über Erfahrungsberichte von unseren Lesern :). Danke dafür! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Nur mal ganz kurz: die Specialista setzt ja leider auf doppelwandige Siebe, und somit kommt da ja streng genommen kein echter Espresso raus.

    Und wegen den „fehlerhaften Boilern“ die bei der Oracle „reihenweise ausfallen“ sollen: wenn man nur oberflächlich recherchiert, dann entsteht tatsächlich dieser Eindruck. Wenn man etwas aufwändiger recherchiert, dann stellt man fest, dass das so gar nicht stimmt. Denn bei so gut wie allen diesen Ausfällen handelte es sich um ein profanes Problem: Luft im System (kann durch den Transport passieren). Man muss nur kurz entlüften, und das war’s. Leider scheint das auch der Support nicht immer gewusst zu haben, und tauschte oft die Geräte aus, die dann oft auch noch das gleiche Problem zeigten (eben wegen des Transportes). Da hiess es dann quasi immer „schon kaputt geliefert“.
    Die Luft kann übrigens auch entstehen, wenn der User während eines Entkalkungsprozess etwas falsch macht. Das sind dann die Kommentare ala „schon nach kurzer Zeit Boiler kaputt“….

    Aber es zeigt sich: das mit der oft kolportierten Serien-Problematik mit den Boilern (wird nicht heisser als 70 Grad) stimmt so nicht.

    Antworten

    Hallo,

    habe auch die Specialista seit zwei Tagen, aber beim Espresso komme ich mit dem Manometer nicht in den Optimal Bereich, nur in den Bereich zwischen Verbrühen und Optimal.
    Was muss ich da evt. vertellen (Mahlgrad feiner oder grober, bzw. weniger Mahlgut oder mehr???)

    Antworten

    Ich habe mir die Maschine auf der Funkausstellung angesehen. Hat mir super gut gefallen. Könnte mir gut vorstellen das das die nächste wird.

    Antworten

    Hallo,

    nachdem ca. 1,5 Kg Bohnen durch das Mahlwerk liefen, mahlt die Maschine nicht mehr. Habe nach Gebrauchsanweisung das Mahlwerk gereinigt. Da steht auch, man soll die Bohnen entfernen und leer mahlen. Das funktioniert nicht, das Mahlwerk springt nicht mehr an. Ich habe gemäß Anleitung weiter das Mahlwerk gereinigt und wieder zusammen gesetzt. Leider mahlt die Maschine weiterhin nicht.

    Antworten

    Hallo,

    Wie hast du das Problem gelöst? Ich habe seit gestern das gleiche Problem. Habe die Maschine gestartet, es wird aber nicht mehr gemahlen. Danke Ralf

    Antworten

    Hallo, ist der Wasserfilter bereits integriert in der La Specialista oder nur ein Entkalkungsmittel?

    Antworten

    Hallo Arne,
    mich würde interessieren, was zu zur Espressoqualität im Vergleich zur Sage Barista Touch sagen würdest. Ich liebe richtig italienischen Espresso mit dunkler Crema.
    Die DeLonghi hat ja Siebe mit doppeltem Boden und die Sage Bariste Touch hat auch einwandige Siebe. Gibt es hier einen Unterschied bezüglich des Espressos? Kann man bei der DeLonghi auch einwandige Siebe einsetzen?

    Zweite Frage wäre zur Aufheizzeit: Die Sage Oracle Touch unterscheidet sich zur Barista Touch ja deutlich mit 10min zu 3sek. Wie lange braucht die DeLonghi La Specialista?

    Besten Dank für deine Einschätzung!

    Antworten
    Arne

    Hallo Max,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Der Espresso wird unserer Meinung nach im Sage besser. Ja, du kannst bei der DeLonghi auch einwandige Siebe einsetzten. Das Resultat haben wir aber noch nicht getestet, weshalb wir darüber nichts sagen können. Die DeLonghi braucht knapp 40 Sekunden zum aufheizen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo
    Hat die Maschine einen 58mm Siebträger, wenn ja kann man andere 58mm Siebträger verwenden? Wenn Sie keinen 58mm hat , wie groß ist der Siebträger?
    Welche Leitungen werden im Inneren Verwendet ( Plastik , Kupfer oder Edelstahl. )?

    Antworten

    Hallo hat die ec9335.m einen 58mm Siebträger oder wie groß ist er?
    Gruß
    Torsten

    Antworten

    Hallo,
    Kann mir jemand sagen wie lange die Maschine zum Aufheizen braucht? Normal Siebträger brauchen ja sehr lang dafür, KVA sind ganz fix!
    Danke

    Antworten
    Arne

    Hallo Aviva,

    die DeLonghi braucht ca. 40 Sekunden zum Aufheizen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo

    Wir haben die Maschine jetzt seit fast 2 Wochen.

    Ich benutze auf der Arbeit Tag täglich siebträgermaschinen und habe eigentlich genügend Erfahrung damit aber bei der La Specialista komme ich nicht weiter.

    Der Espresso kommt mir zu wässrig vor, der Tamper ist bis zur Markierung voll der Mahlgrad ist auf eins und der Druck ist auch optimal.
    Beim Kaffee haben wir das Problem mit der Menge, bei der Voreinstellung kommt er geschmacklich einen Espresso nahe und selbst bei der 2x einstellung ist die Tasse nicht voll.

    Wer weiß einen rat?
    Ach ja an der Bohne liegt es nicht

    Antworten

    Hallo Arne,

    danke für den Bericht. Hatte heute zufällig den Delonghi im Geschäft gesehen. Eigentlich haben wir uns schon auf den Barista Touch „eingeschossen“, aber noch nicht gekauft (Oracle wäre nett, aber für uns zuviel des Guten, im Preis sowieso).

    Der Delonghi würde uns entgegenkommen, weil wir tatsächlich die Gewohnheitsmenschen sind. Sprich, wenn uns mal eine Bohne zusagt, bleiben wir auch relativ lange dabei. Die Delonghi wirkt auch deutlich besser verarbeitet und „hochwertiger“ als die Sage (subjektiv) und sagt mir mehr zu. Im gleichen Laden war die Barista Touch 100 Euro billiger.

    Wir trinken eigentlich zu 60% Kaffee (Americano), 30% Cappuccino und 10% Espresso. Andere Kombinationen eher selten.

    Wie ist Deine Aussage zu bewerten mit den „Tampen“ in Bezug das richtig hin zu bekommen?

    Welche Maschine würdest Du uns empfehlen (leider ist Dein Vergleich zur Oracle für mich jetzt nicht hilfreich).

    Besten Dank im voraus.

    Horst

    Antworten
    Arne

    Hallo Horst,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir würden sagen, dass die DeLonghi näher an einem Siebträger als einem KVA ist. Die Oracle ist da etwas mehr Richtung KVA einzusiedeln. Bei euren sonstigen Anforderungen, könnt ihr ohne Probleme zur DeLonghi greifen. Wegen deiner Frage stehen wir gerade auf dem Schlauch. Hast du den genauen Absatz dazu? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich habe auch das Problem, dass die Maschine den optimalen Druckbereich nicht erreicht. Hat jemand eine Lösung?

    Antworten

    Ich habe die Specialista seit zwei Monaten.
    Um einen höheren Druck zu erreichen, musst du die Kaffeemenge erhöhen und den Mahlgrad reduzieren.
    Am besten machst du das nachdem du deinen Lieblingskaffee gefunden hast.
    Dann musst du die Einstellung danach nicht mehr verändern.

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    Hallo Kaffeeprofis , habe mir dir Specialista gekauft und seit einer Wochen im Gebrauch . Bin zufrieden , habe aber durch keine Einstellung das Manometer in den optimalen Bereich bekommen . Nur einmal mit so viel Kaffeepulver das ich Mühe hatte die Brühgruppe zu verriegeln . Wie war da eure Erfahrung ?Und wäre das so viel besser im Geschmack . Mich hätte noch interesiert wie lange bei euch der Espresso zeitlich durchlief . Lg Sven

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    Hallo Team Coffeeness
    Ich habe mir gerade die La Specialista gekauft, u.a. auch wegen Eures Berichtes.
    Zur Technik gibt es nicht viel hinzuzufügen. Optik und Kaffee sind top. Aufgrund der diversen Berichte die ich im Vorfeld gelesen habe, habe ich auch gleich „richtigen“ Espresso gekauft, und es lohnt sich wirklich den ein oder anderen Euro mehr auszugeben.

    Meine Frage hier an dieser Stelle ist aber eine andere:
    Das Manometer sollte, so habe ich es verstanden, bei der Zubereitung von Espresso in etwa im Mittelfeld der Anzeige stehen, das passiert bei mir nie.
    Auch wenn ich die Bohnen feiner mahle (Stufe 1) bekomme ich nicht genug Druck zustande als das die Anzeige auf gerade mal genug Druck aufbaut um am Anfang der Optimalzone zu stehen.
    Nutze ich immer noch „falsche Bohnen“ oder ist das Manometer weniger gut zu gebrauchen als das ich es bei einer De Longhi Maschine erwarten dürfte?

    Eine kleine Hilfestellung wäre sehr willkommen
    Gruß Rainer

    P.S. ich habe mich beim Kauf über die De Longhi Homepage auf einen Mediamarkt weiterleiten lassen um die Maschine abholen zu , kleiner Vorteil hier, es handelt sich dabei um eine Online Bestellung was es mir ermöglichen würde das Gerät bei Nichtgefallen ohne angäbe von Gründen innerhalb von 14 Tage zurück geben zu können. Für die unter Euch die siychnicht wirklich sicher sind.

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    Arne

    Hallo Rainer,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Probier mal folgendes: Feinste Mahleinstellung und dann mal mehrere Bezüge hintereinander beziehen, da die Anzeige nicht gleich umspringt, den Siebträger ganz füllen. Und dann müsste das eig. hinhauen . Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Hallo, wir haben die La Specialista seit gestern und folgende Frage zur Menge des Kaffeepulvers. Diese lässt sich bei unserem Gerät nämlich nicht mehr herunterregeln. Anfänglich haben wir auf der Minimalposition zu wenig gehabt und den Regler nach oben geschoben bis schließlich zu viel Kaffeemenge ausgegeben wurde. Nun ändert sich nicht mehr die Menge und gibt auf der kleinsten Position zu viel aus. Haben Sie dafür eine Lösung? Danke und viele Grüße, Kathrin

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    Arne

    Hallo Kathrin,

    das klingt nach einem Defekt?! Würden wir mal von einem Experten testen lassen, wenn sonst alles probiert wurde. Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Hallo Team, Bin jetzt durch Zufall auf euch gestoßen-super Bericht.
    Wir haben das gleiche Problem mit dem Druck. Wir haben es mit drei verschiedenen Bohnen probiert und alle Formen von mahlgrad und Menge. Druck bleibt immer im oberen Bereich der „pre-infudion“ zone stehen. Manchmal kommt trotzdem eine brauchbare crema, aber halt nur manchmal. Wir haben die Maschine schon bei delonghi gehabt, die sagen, es sei alles OK.
    Wir haben seit fast dreizehn Jahren nur Siebträger im Einsatz und wissen um die Abhängigkeiten. Habt ihr noch ne Idee?
    LG und vielen Dank vorab!

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    Arne

    Hallo Marko,

    danke für deinen Kommentar und herzlich willkommen bei uns ;). Leider sind wir auch ein bisschen ratlos. Die Maschine haben wir leider nicht mehr da, sodass wir nochmals etwas experimentieren könnten. Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Hallo ich bin ebenfalls an der Maschine interessiert, leider haben wir sehr kalkhaltiges Wasser bei uns. In der Beschreibung steht kein Wasserfilter vorhanden. Ich habe mir auf der Herstellerseite die Bedienungsanleitung heruntergeladen – Dort ist ein Wasserfilter mit * aufgeführt und es wird darauf hingewiesen das manche Geräte einen Filter hätten? Gibt es nun Wasserfilter zum nachträglich einsetzen? Ich finde im Zubehör keinen Hinweis – Grüße aus dem Süden

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    Hallo,
    ja du kannst den typischen Wasserfilter von De’Longhi einsetzen,
    LG

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    Hallo Rias

    vielen Dank für den Hinweis – Lg aus Lörrach

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    Hallo und danke für den ausführlichen Bericht.
    Ist seiner Ansicht nach der Preisunterschied zu der Sage gerechtfertigt?
    Schönen Gruß,
    Gottfried

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    Arne

    Hallo Gottfried,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir sehen die DeLonghi eher als direkter Konkurrenz zur Sage Barista Touch. Sind ja auch vom Preis her gleich. Für viele lohnt sich der Aufpreis zur Sage Oracle Touch nicht wirklich. Wegen dem Dual-Boiler kann sich das schon lohnen. Aber nur in bestimmten (wenigen) Fällen. Liebe Grüße Team Coffeeness

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