Sage Oracle Touch Espressomaschine im Test – Crossover gelungen!

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Vergesst das Duell Third Wave-Kaffee vs. Dunkle Röstungen. Der eigentliche Graben in der Kaffeewelt besteht zwischen den Maschinenwelten Siebträgermaschine und Kaffeevollautomat.

Oracle Touch von Sage im Barista Test

Vergesst das Duell Third Wave-Kaffee vs. Dunkle Röstungen. Der eigentliche Graben in der Kaffeewelt besteht zwischen den Maschinenwelten Siebträgermaschine und Kaffeevollautomat.

Die Vollautomaten gehen in Sachen Verkaufszahlen ab wie Schmidts Katze. Doch merken viele irgendwann, dass sie mehr wollen, als nur Knöpfe zu drücken. Gleichzeitig bestehen jedoch Berührungsängste mit einer Espressomaschine. Was man da alles können, wissen und beachten muss – ohje, ohje!

Genau diese Lücke schließt nun der in Deutschland eher „unbekannte“ Hersteller Sage mit sogenannten halbautomatischen Siebträgermaschinen. Ein ähnliches Modell hatte ich euch mit der Gastroback 42612 S Design Espresso Advanced Pro GS schon vor einiger Zeit genauer vorgestellt.

Barista Arne mit der Gastroback 42612

Dieser Hybrid aus Vollautomat und Espressomaschine war aus einer „Zusammenarbeit“ von Sage und Gastroback entstanden. Doch jetzt will die australische Marke mit der Sage Appliances SES990 Espresso-Maschine The Oracle Touch allein Fuß fassen – und die Messlatte in dieser neuen Gerätekategorie höher legen.

Crossover gelungen!

Sage Oracle Touch

Die beste halbautomatische Siebträgermaschine auf dem Markt

Echter Espresso

Eignet sich für Espresso-Anfänger

Milchschaum automatisch oder manuell

Einfache Reinigung

Sehr hoher Preis

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Best Product

Das Besondere an dieser Kategorie: Die Hybriden arbeiten grundsätzlich wie eine Siebträgermaschine. Der Kaffee wird also nicht vollautomatisch in einer internen Brühgruppe, sondern in einem extern eingesetzten Siebträger mit Wasserdruck gebrüht.

Oracle Touch Sage mit externe Brühgruppe

Der Clou dabei ist, dass die halbautomatischen Espressomaschinen das Zusammenspiel aller Komponenten für einen perfekten Espresso mehr oder weniger allein erledigen können. Ihr habt die Möglichkeit, einzugreifen, könntet aber im E-Fall auch fast alles der Maschine überlassen.

Dieses Crossover könnte zum nächsten großen Ding der Kaffeeautomatenwelt werden. Doch bis jetzt hat das alles noch seinen Preis. Die Sage Oracle Touch kostet zum Testzeitpunkt stramme 2.000 Euro und liegt damit weit über den Einsteiger-Siebträgermaschinen und den hitverdächtigsten Kaffeevollautomaten.

Allerdings finde ich, dass sich diese Investition lohnt. Denn die Oracle Touch schafft es wirklich, das Beste aus beiden Maschinenwelten zusammenzubringen. Sie bringt Vollautomaten-Fans und Siebträger-Verfechter harmonisch unter einen Hut und wird euch wahrscheinlich sehr, sehr lange begleiten.

Die unterschiedlichen Ausführungen der Sage Oracle Touch im Überblick

Die australische Marke Sage ist in Deutschland (noch) relativ unbekannt, hat aber zum Beispiel in Neuseeland einen ähnlichen Ruf wie bei uns Melitta. Um in Europa Fuß zu fassen, haben Sage und Gastroback eine Weile lang eng zusammengearbeitet. Darum ähnelt die Gastroback Advanced Pro GS auch in so vieler Hinsicht der Oracle Touch.

Sage Bambino PlusDoch seit April 2018 will Sage auf eigenen deutschen Beinen stehen und wagt sich mit großen und kleinen Innovationen aus dem Nischen-Schatten. Das gilt nicht nur für die halbautomatischen Siebträgermaschinen, sondern zum Beispiel auch für die Mini-Espressomaschine Bambino Plus, die ich bald auch für euch testen möchte.

Die Australier rühren kräftig in der Werbetrommel herum und stellen zum Beispiel in Berlin ausgewiesene Promoter in die großen Elektromärkte, um die doch recht erklärungsbedürftigen neuen Maschinen unters Volk zu bringen.

Ich hatte mich einem solchen Promoter am Alexanderplatz genähert und war von seinen Barista-Fähigkeiten und seinem sympathischen Auftreten sehr angetan. Er hatte zwar leider Gorilla Kaffee im Bohnenbehälter, aber das will ich ihm mal nicht so sehr ankreiden. 😉

Bohnenbehälter

Bohnenbehälter mit seinem Deckel

In jedem Fall ist klar, dass Sage den Kampf gegen die Vollautomaten eröffnet hat. Und sich dabei an Menschen richtet, die bei der Zubereitung und der Natur des fertigen Kaffees weniger Kompromisse eingehen wollen.

Bei Amazon könnt ihr unterschiedliche Ausführungen der Oracle Touch mit teilweise erheblichen Preisunterschieden kaufen.

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Sage Oracle Touch

Die beste halbautomatische Siebträgermaschine auf dem Markt

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Eignet sich für Espresso-Anfänger

Milchschaum automatisch oder manuell

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Ganz wichtig: Wird das Tampen – also Verdichten des Kaffeepucks – nicht automatisch, sondern manuell erledigt, handelt es sich um das Modell The Barista Touch. Warum das auf der Produktseite der Oracle untergebracht wurde, weiß ich nicht.

Bei der Oracle Touch jedenfalls habt ihr die Wahl zwischen einem Modell mit Touchscreen (SES990) und einem Modell mit LCD und Knöpfen (SES980). Der Preisunterschied beträgt nach Amazon-Tagesform ca. 300 Euro.

Oracle Touch Sage Latte Macchiato

Ob ihr die zahlen wollt, ist natürlich Geschmackssache.

Allerdings habe ich nach dem Test rein subjektiv das Gefühl, dass die Touchsteuerung noch besser auf die einzelnen Zubereitungsfaktoren abgestimmt ist und sich einfach kleinteiliger und genauer bedienen lässt. Das liegt nicht zuletzt an den digitalen Schiebereglern.

Vorteile und Nachteile der Sage Oracle Touch: Ausstattung und Funktionen

Doch was sind denn nun die besonderen Vorteile der halbautomatischen Espressomaschine Oracle Touch? Das ist schnell erklärt:

  • Es wird echter Espresso wie mit einer echten Siebträgermaschine gebrüht
  • Die wichtigsten Faktoren (Mahlgrad, Tampen, Wassertemperatur, Druck, Durchlaufzeit) werden automatisch und in einem Gerät erledigt
  • Die Maschine eignet sich für Espresso-Anfänger und für Fortgeschrittene gleichermaßen: Ihr könnt auf die Automatik vertrauen oder weitestgehend selbst ans Werk gehen
  • Der Milchschaum kann automatisch (!) oder manuell per Dampflanze (!) zubereitet werden
  • Reinigung und Handhabung sind einfacher als mit einem Vollautomaten
  • Die Edelstahlausstattung und alle Komponenten sind sehr hochwertig

Als Schnittstelle zwischen Vollautomaten und Siebträgermaschinen hat die Oracle Touch dabei zwei wesentliche Punkte aus der Automatenwelt integriert:

  • Integriertes Mahlwerkmit Tamping-Automatik – Profis am Siebträger haben immer eine extra Kaffeemühle am Start und verdichten das Kaffeemehl manuell
  • Integriertes TouchDisplaymit voreingestellten Parametern und Menüs – gibt es am Siebträger nicht

Das integrierte Mahlwerk mit der Tamping-Automatik eliminiert zwei wesentliche Fehler- und Unsicherheitsquellen bei der Zubereitung von Espresso. Denn mit dem richtigen Mahlgrad und der optimalen Verdichtung steht und fällt die Durchlaufzeit des Wassers durch den Siebträger – und damit auch die Espresso-Qualität in der Tasse.

Automatisches Tampern

Ein integriertes Mahlwerk verzichtet aber auch auf einige Feinheiten, die sich Profis mit einer extra Kaffeemühle bewusst ins Haus holen. Das ist aber für den anvisierten Nutzer der Oracle Touch verschmerzbar.

Eistellung des Mahlwerks

Die Voreinstellungen und die „Zubereitungsautomatik“ sind natürlich die wichtigsten Vorteile der Hybrid-Maschine. Im Grunde wird hier alles, was ihr vom Kaffeevollautomaten kennt, auf das Espresso-Prinzip übertragen.

Dieses Prinzip sorgt dafür, dass ihr einen echten Espresso mit einer echten Crema erhaltet, der dem Original aus der Profi-Siebträgermaschine nicht nur nahe kommt, sondern praktisch mit ihm identisch ist.

Ich sage praktisch, weil ein Espresso aus der Profi-Siebträgermaschine dann noch ein paar menschliche Feinheiten enthält, die jedoch für den normalen Nutzer eher keine Rolle spielen.

Wenn ihr Lust auf Cappuccino oder Flat White habt, dann macht das die Oracle Touch auch fast automatisch. Hier müsst ihr zwar extra Milch in den Edelstahl Pitcher gießen und unter die Dampflanze stellen.

Milchaufschäumen mit der Oracle Touch von Sage

Aber dann braucht ihr nur noch der einstellbaren Automatik vertrauen, dass die Milch richtig aufgeschäumt wird. Begriffe wie „Rollphase“ oder „Anreißen“ können euch hier auch vollkommen egal sein.

Latte Art aus der Oracle Touch

Klingt alles großartig? Finde ich auch!

Das große Gegenargument ist und bleibt aber der Preis. Da es kaum bzw. keine sinnvollen Konkurrenzprodukte gibt, müsst ihr deutlich mehr bezahlen als für Vollautomaten oder Einsteiger-Siebträgermaschinen.

Außerdem sind die Voreinstellungen, wie eigentlich bei fast allen automatischen Geräten, ein bisschen Quatsch und sollten nachjustiert werden. Doch gerade diese Einstellungsmöglichkeiten und Gelegenheiten zum Lernen machen die Sage Oracle Touch so außerordentlich spannend.

Siebträger einhängen bei der Oracle

Und es darf natürlich nicht unter den Tisch fallen, dass das Vollautomaten-Motto „Tasse drunter stellen, Knopf drücken, weggehen, wiederkommen, Kaffee genießen“ hier nicht funktioniert. Ihr seid ein bisschen stärker in den Zubereitungsprozess eingebunden.

Doch keine Angst, bis auf das Umsetzen des Siebträgers und das Bereitstellen des Milchkännchens müsst ihr auch nicht mehr machen.

KategorieEintrag
HerstellerSage
NameSage Appliances SES990 Espresso-Maschine The Oracle Touch
ArtSiebträgermaschine mit eingebautem Kegelmahlwerk („halbautomatische Siebträgermaschine“)
MahlwerkEdelstahl
Voreingestellte Getränke
Kaffee (Americano), Caffè Latte, Flat White, Cappuccino, Heiße Milch
Individuelle Getränkeprofile
6
Größe Wassertank
2,5 Liter
Wassertank entnehmbar
Ja
Größe Bohnenbehälter
280 g
SteuerungTouch-Display
Kaffees einstellbarJa
VorbrühfunktionJa
WasserfilterJa
MilchschaumautomatikJa
HeißwasserfunktionJa
GehäusematerialEdelstahl
Pumpendruck maximal
15 bar
Gewicht in kg21
Maße in cm39,2 x 37,3 x 45,4
Preis (Preis zum Kaufzeitpunkt) (1999,00 Euro)

Inbetriebnahme und Vorbereitung der Sage Oracle Touch

Wenn ihr die Sage Oracle Touch das erste Mal auspackt und in Betrieb nehmen wollt, kommt euch die Erfahrung mit einem Kaffeevollautomaten zugute. Denn auch hier solltet ihr erst einmal:

  • Alle entnehmbaren/ losen Teile ordentlich abspülen und säubern
  • Den Mahlgrad feiner einstellen
  • Euch mit dem Menü und den Voreinstellungen vertraut machen
  • Den abnehmbaren Wassertank befüllen
  • Ggf. den Härtegrad verändern

Wie es sich für eine Maschine auf dem Weg zum Siebträgerstandard gehört, bekommt ihr bei der Sage Oracle Touch Zubehör dazu, dass ihr sonst bei einem Vollautomaten nicht erhaltet:

  • Einen Siebträger mit doppeltem Auslass
  • Ein Profi-Sieb für einen Double Shot (doppelten Espresso)
  • Ein Profi-Sieb für einen Single Shot (einfachen Espresso)
  • Einen Blindeinsatz für die Reinigung
  • Eine Knockbox zum Ausschlagen des Kaffeepucks aus dem Siebträger
  • Einen Milchpitcher aus Edelstahl

Siebträge mit Sieb

Beide Siebe

Lieferumfang mit allen Kleinteilen in der Schublade für die Aufbewahrung

Die Siebe sind keine Anfängermodelle mit doppeltem Boden, sondern solche Teile, wie wir sie aus der Profi-Gastronomie kennen. All diese Produkte fühlen sich genauso hochwertig an wie ihre Profi-Geschwister aus der Kaffeebar.

Obwohl das Edelstahl-Gerät mal locker 21 Kilo auf die Waage bringt, ist es nicht ganz so träge, wie ich im Vorfeld vermutet hatte. Es gibt nämlich blockierbare Räder, die ihr mittels eines Drehschalters an der Maschine entsperren könnt. Dann klappt’s auch mit dem Putzen und richtig hinstellen.

Beim Wassertank habt ihr die Wahl, ob ihr ihn nach hinten rausnehmt oder mit einer Kanne befüllt. Die meisten werden sicher die Kannenmethode wählen. Doch denkt daran:

Ein Wasserbehälter kann schnell zum Feuchtbiotop werden! Macht ihn lieber öfter zwischen den Brühvorgängen sauber!

Wassertank auffüllen

Wassertank ausbauen

Beim ersten Druck auf den Power-Button kommt ihr zwangsläufig in das Setup-Menü, das euch die grundsätzlichen Schritte erklärt. Das Touch-Menü ist sehr übersichtlich gestaltet und arbeitet vorrangig mit idiotensicheren Icons. Ansonsten sind klare Ansagen und einfache Skalen ebenso leicht verständlich.

Dann fehlen eigentlich nur noch die Bohnen und ein erster (automatischer) Spülvorgang, um loszulegen!

Espresso aus der Sage Oracle Touch

Das „Revolutionäre“ bei der Espressozubereitung in der Sage Oracle Touch offenbart sich vor allem dann, wenn man weiß, wie ein „manueller Espresso“ (mit Milchschaum) funktioniert. Für diesen müsstet ihr folgende Schritte erledigen:

  • Kaffeebohnen in der externen Mühle mahlen. Den richtigen Mahlgrad und die richtige Dosierung habt ihr vorher in Abstimmung mit der Siebträgermaschine in kleinen Schritten austariert.
  • Manuelles Tampen des Kaffeemehls im Siebträger zum Verdichten. Hier habt ihr vorher den richtigen Druck und die richtige Bewegung mit einer Küchenwaage geübt.
  • Einsetzen des Siebträgers in die Maschine. Hier habt ihr vorher ebenfalls geübt und mehrfach die Maschine säubern dürfen, weil der Siebträger durch den Druck „abgesprengt wurde“
  • Starten des Brühvorgangs. Hier habt ihr vorher die richtige Temperatur, die richtige Durchlaufzeit und die richtige Wassermenge an der Siebträgermaschine ausklamüsert.
  • Milchschäumen mit der Dampflanze. Stunde und Stunde und Liter um Liter sind für den perfekten Mikroschaum an Übungsmaterial draufgegangen.
  • Die einzelnen Kaffeevariationen und ihr Verhältnis von Kaffee und Milch kennen. Ein Flat White ist schließlich kein Cappuccino.

Espresso aus der Oracle Touch

Was so Larifari klingt, ist tatsächlich harte Lernarbeit. Und diese könnt ihr euch bei der Sage Oracle Touch vollkommen sparen. Denn diese nimmt einfach ein paar automatische Abkürzungen:

  • Mahlen, Brühen und Aufschäumen funktionieren von links nach rechts an „Stationen“ der Maschine. Ihr könnt die Stationen über das Display anwählen und steuern. Die Stationen werden euch im jeweiligen Getränke-Menü angezeigt. Ihr könnt parallel oder einzeln vorgehen.
  • Ihr müsst nur den Siebträger an den Kontakt der Mühle andocken. Das Mehl wird automatisch gemahlen und verdichtet.
  • Anschließend setzt ihr den Siebträger in die Halterung, was sehr einfach funktioniert.
  • Ihr könnt auf Wunsch auch parallel die Milch aufschäumen (lassen), während der Kaffee durchläuft. Zwei Boiler sorgen für eine unabhängige Funktionalität
  • Jeder Schritt wird deutlich im Display angezeigt

Display der Oracle Touch

Ganz ehrlich: Wer hier was falsch macht, ist selber schuld!

Ich habe den Mahlgrad der Bohnen am großen seitlichen Drehrad nach den ersten Durchgängen feiner eingestellt. Von der werkseitigen Dosierung bin ich auch nicht ganz überzeugt. Die Siebe sind etwas zu voll. Also senkt hier die Kaffeemenge in kleinen Schritten, bis das Mehl knapp unter dem Rand des Siebs vollkommen eben im Siebträger liegt.

Hierfür gibt es einen kleinen „Messstopper“, den ihr etwas nach unten setzt. Dann meldet er schneller „Siebträger voll“ an die Mahleinheit und die Maschine stoppt die Ausgabe. Ihr müsst manchmal bei unterschiedlichen Bohnen noch einmal nachjustieren, aber mit etwas Übung geht das fix.

Nach dem Mahlen kommt der Siebträger in seine Halterung an der Brüheinheit. Hier könnt ihr jetzt entweder einen Einzel-, einen Doppel- oder einen manuellen Bezug starten.

Die Standardwerte sind mit 25 Sekunden für den Einzelshot und 30 Sekunden für den Double sehr gut bemessen. Solltet ihr aber einen „hässlichen“ Espresso ohne anständige Crema, zu viel oder zu wenig Kaffee in der Tasse haben, könnt ihr auch hier noch sekundenweise korrigieren.

Der Espresso läuft in die Coffeeness Tassen

An der Temperatur müsst ihr als Laie nichts machen, diese Feinheit verändert ihr für unterschiedliche Röstungen erst dann, wenn ihr wirklich wisst, was ihr da tut.

Am Ende kommt ein sehr ordentlicher Espresso mit dem entsprechenden Crema-Look in die Tasse, der dem hundertprozentigen Original tatsächlich in kaum etwas nachsteht. Ich wüsste nicht, welche Unterschiede der Laie hier bemerken sollte. Und das Schöne ist, dass dies wirklich auch blutige Anfänger hinbekommen.

Milchschaum aus der Sage Oracle Touch

Die „automatische Dampflanze“ ist eines der größten Highlights der Sage Oracle Touch. Denn hier könnt ihr auf Knopfdruck unterschiedliche Schaumkonsistenzen mit unterschiedlichen Temperaturen zwischen 40 und 75 Grad Celsius einstellen.

Dampflanze der Oracle Touch

Ihr könnt die Milch auf 45 Grad Celsius erhitzen, was leicht angeschlagener Milch entspricht. Zwischen 55 und etwa 60 Grad Celsius bewegen wir uns im Bereich Milchschaum für Latte Art. Ab 65 Grad kocht ihr die Milch für Schaum zwar tot, aber manchmal braucht man eben eine wirklich heiße Flüssigkeit.

Die Konsistenzstufen 1 bis 9 sagen etwas darüber aus, wie fest das Ganze werden soll. Auf Stufe 9 wären wir beim Badeschaum angelangt, den irgendein Idiot irgendwann mal als Nonplusultra für Cappuccino ausgerufen hat. Bei Stufe 3 liegen wir im Latte Art-Feld.

Milchaufschäumen mit der Oracle Touch von Sage

Ich war zunächst etwas skeptisch, wie das funktionieren soll. Schließlich käme kein Barista auf die Idee, einfach nur die Lanze in das Milchkännchen zu hängen und sich vom Acker zu machen. Aber das klappt wirklich!

Ihr könnt den Einstellungen vertrauen. Wenn der Schaum fertig ist, ist er fertig und der Vorgang wird beendet. Beim Zurückklicken der Lanze in die Halterung wird das wichtige „Durchpusten“ der Düse mit Wasserdampf automatisch erledigt. Ihr selbst müsst nur noch die äußere Lanze mit einem Lappen reinigen.

Cappuccino aus der Oracle Touch von Sage

Wenn es euch richtig in den Fingern juckt, könnt ihr natürlich auch alles manuell machen und eure Barista-Fähigkeiten beim Schäumen ausweiten. Nur wüsste ich nicht, warum ihr das tun solltet, wenn es doch auf Knopfdruck schon so gut funktioniert.

Für jedes der auswählbaren Getränke gibt es natürlich eine „optimale“ Voreinstellung der Milchschaumkomponenten, die ihr so hinnehmen oder nach eurem Geschmack verändern könnt.

Interessanterweise hat die Sage Oracle Touch übrigens keine Latte Macchiato-Voreinstellung an Bord. Ich persönlich kann damit gut leben, frage mich aber trotzdem, warum das so ist.

Oracle Touch Sage Latte Macchiato

Eine Vermutung: Ein Latte Macchiato muss „zusammengebaut“ werden, damit er wirklich funktioniert. Heißt: Erst wird die Milch richtig aufgeschäumt, dann klug ins Glas gegeben, um die richtige Schichtung hinzubekommen. Der Espresso wird extra in einem Espressokännchen gebrüht und dann auf den Milchberg im Glas geschüttet.

Alle anderen Getränke lassen sich aber direkt in der Tasse bauen – natürlich bis auf das Milchaufschäumen. Und darauf ist die Sage Oracle als Hybrid nun einmal ausgelegt.

Meine zweite Vermutung: Als australische Marke ist Sage ein Verfechter des Flat White, der ja aus Australien stammt. Und um Länge geiler ist als der bis zur Unkenntlichkeit vermilchte Latte.

Crossover gelungen!

Sage Oracle Touch

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Milchschaum automatisch oder manuell

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Meine dritte Vermutung: Die Sage Oracle Touch ist zu kompakt, als dass die klassischen Ikea Latte Gläser drunter passen. Also spart man sich den Quatsch gleich. Das ist keine Vermutung, sondern ein messbarer Fakt.

Dank der sechs individuellen Profile könntet ihr den Latte Macchiato natürlich auch selbst definieren. Nötig wäre das aber nicht – siehe Flat White!

Die Reinigung der Sage Oracle Touch

Bei den Kaffeevollautomaten predige ich euch in einer Tour, wie wichtig die regelmäßige Reinigung ist. Insbesondere in der Brühgruppe bleibt ansonsten viel feuchtes Kaffeemehl zurück, das euch unter dem Hintern wegschimmelt und die Maschine unbrauchbar macht.

Bürsten für die Reinigung

Ich habe eine prima Nachricht: Diese Gedanken müsst ihr euch bei Siebträgermaschinen und dem Hybriden Oracle Touch nicht machen. Zumindest nicht in dieser Form.

Zwar ist auch hier selbstverständlich ordentliches Reinigen angesagt, aber der so schimmelanfällige Kaffee befindet sich zu jeder Zeit außerhalb der Brühvorrichtungen – nämlich nur im Siebträger und am Auslass. Yeah!

Für euch bedeutet das, dass ihr vor allem dafür sorgen müsst, dass der Auslass, der Brühkopf und die Siebe sauber sind. Der sogenannte Blindeinsatz für den Siebträger sorgt dafür, dass das Wasser aus der Maschine im Reinigungsdurchgang nicht herausläuft, sondern am Brühkopf rumwirbelt. Im Grunde „gurgelt“ die Maschine dann.

Für eine Zwischenreinigung ist es vollkommen ausreichend, öfter einmal einen Brühvorgang ohne eingesetzten Siebträger zu starten. Dann wird die Brühgruppe mit heißem Wasser durchgespült und das sogenannte Duschsieb an der Maschine von Rückständen befreit.

Wasser durchlaufen lassen

Für eine etwas kräftigere Reinigung am Auslass sorgt ihr mit den beiliegenden Bürsten. Ansonsten solltet ihr den Siebträger nach dem Ausklopfen des Kaffeepucks auch einmal durchsäubern und nach jedem Schäumvorgang die Lanze abwischen. Das ist auch schon alles!

Selbst das Mahlwerk könnt ihr hier erfreulich kleinteilig auseinandernehmen und säubern, und zwar fast so gut wie bei einer Profi-Mühle.

Mahlwerk reingingen bei der Oracle

Ausreden zum Thema Hygiene habt ihr mit der Sage Oracle Touch jedenfalls keine mehr.

Fazit zur Sage Oracle Touch: Ich bin ein Hybrider!

Im Vergleich zur von mir getesteten Gastroback Advanced Pro GS ist die Sage Oracle Touch noch um einiges professioneller geworden, ohne von euch professionelles Können zu verlangen.

Einstellungen bei der Oracle Touch über das Display

Ich bin vom Verhältnis Aufwand zu Ergebnis hellauf begeistert und finde, dass die Oracle Touch den schmalen Grat zwischen Anfänger-Problemen und Fortgeschrittenen-Ansprüchen hervorragend meistert.

Natürlich ist das nicht ganz billig. Aber seht es einmal so:

  • Ihr müsst euch keine extra Kaffeemühle mit Espresso-Expertise kaufen, die sinnigerweise auch erst bei 300 Euro anfangen würde.
  • Ihr müsst euch um die Hygiene weit weniger Gedanken machen als mit einem Vollautomaten.
  • Ihr habt genauso viel oder wenig Einfluss auf das Endergebnis, wie ihr wollt.
  • Ihr könnt alle Barista-Skills erwerben/ erweitern/ festigen, die ihr schon immer haben wolltet. Und zwar ohne Trial & Error, sondern gleich mit tollen Ergebnissen.
  • Ihr erhaltet ein sehr hochwertiges Gerät, das Einsteiger-Vollautomaten in Sachen Langlebigkeit weit überholen dürfte.
  • Ihr müsst euch nicht mehr mit KVA-Espresso begnügen. Und der Unterschied ist wirklich groß.
  • Eure Espressobohnen, die ihr für teuer Geld in kleinen Röstereien kauft, kommen endlich wirklich zu Ehren.

Die Oracle Touch von Sage im Test bei Arne Preuss

Wird die hybride Maschine demnächst den Kaffeevollautomaten-Hype ablösen? Nein, definitiv nicht! Denn eure Mitwirkung ist an der Sage Oracle Touch nicht nur erwünscht, sondern notwendig. Und darauf hat ganz sicher nicht jeder Lust.

Crossover gelungen!

Sage Oracle Touch

Die beste halbautomatische Siebträgermaschine auf dem Markt

Echter Espresso

Eignet sich für Espresso-Anfänger

Milchschaum automatisch oder manuell

Einfache Reinigung

Sehr hoher Preis

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Best Product

Hier könnt ihr die Sage Oracle Touch bei amazon.de kaufen.

Wer aber schon lange von einer „echten“ Espressomaschine träumt, aber keine Zeit dafür hat, sich langwierig Fertigkeiten und Wissen anzueignen, ist hier goldrichtig. Wenn euch aber irgendwann das Barista-Fieber packt, habt ihr hiermit einen dankbaren Lehrmeister am Start.

Fragen? Kommentieren! Ich freue mich auf eure Beiträge!

93 Kommentare

    Hallo Arne,

    u.a. hat mich dein Artikel ermutigt die Oracle Touch zu kaufen. Eigentlich bin ich damit zufrieden, allerdings hab ich es bisher nicht geschafft vernünftigen Milchschaum zu produzieren, weder mit den Programmen noch manuell. Hab schon unterschiedliche Milchsorten ausprobiert. Bei allen etwa dasselbe Ergebnis. Fast kein Schaum, nur heiße Milch. An Latte Art ist damit nicht zu denken. Auch die Einstellung der Konsistenz bringt keinerlei Unterschied. Hast du einen Tipp (spezielle Milch, Einstellung…)?

    Vielen Dank

    Antworten

    Hallo Arne,

    eine gute Seite hast Du hier und der Bericht ist toll und gut lesbar geschrieben!

    Ich besitze einen Melitta Barista TSP KVA und hatte mal überlegt, ob ich mich an eine Siebträgermaschine rantrauen soll.
    Das hier vorgestellte Geräte lässt die Überlegung wieder aufkeimen, da sie ja in der Handhabung einfacher und komfortabler ist als herkömmliche Geräte.
    Was mir bei der Melitta gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Bohnenkammer immer leer gemahlen wird und ich auch das Getränk bekomme, das ich beziehen möchte. Wir trinken halt doch mehr Kaffee als Espresso bzw. Espressohaltige Getränke. Das war bei den älteren Melitta-Geräten ja nicht der Fall. Daher meine Frage: wie ist es bei der Sage Oracle One Touch? Der Behälter wäre ja leicht entnehmbar und man könnte die Bohnen wechseln oder sich einen zweiten Behälter zulegen. Aber läuft das Mahlwerk leer oder muss man es erst Leerläufen lassen und Kaffeepulver entsorgen?

    Eine weitere Frage: da ein Siebträger mit nur einem Auslauf nicht mitgeliefert wird, wie gut klappt der Bezug von nur einem Espresso mit dem mitgelieferten Auslauf? Es soll ja nicht die Hälfte daneben laufen. 😉

    VG,
    Sven

    Antworten
    Arne

    Hallo Sven,

    vielen Dank für deinen Kommentar und deine netten Worte! 🙂 Bei eigentlich jedem KVA bzw. jeder Espressomaschine bleiben Reste des Kaffeepulvers im Mahlwerk, weshalb erst nach 1-3 Bezügen alles „rein“ für eine andere Bohnensorte ist. Zu deiner zweiten Frage: Der Bezug mit nur einer Tasse funktioniert wunderbar. Diese wird dann einfach mittig gestellt und der Espresso läuft ganz normal hinein. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Vielen Dank für die Antwort!

    Nachdem ich jetzt am Wochenende versucht habe, mich mit dem Thema Kaffee-Espresso-Siebträgermaschine etwas auseinanderzusetzen, liegt die Lösung des Problems mit dem Wechsel zwischen Espresso- und Kaffeebohnen zwischen den Bezügen darin, eine anständige Espressobohne zu finden und anstatt eines Kaffees einen Long Black bzw. Americano zu beziehen und somit auch keine unterschiedlichen Bohnen zu verwenden?
    Somit wird der einfache Kaffee durch die genannten Getränke ersetzt?!

    Schönen Gruß,
    Sven

    Antworten

    Hallo Arne

    Vielen Dank für den sehr interessanten Bericht.

    Was sind die Unterschiede der „SAGE Oracle Touch“ zu der „SAGE the Barista Touch“, die wesentlich günstiger ist?

    Befindet sich bei der „SAGE the Barista Touch“ der so schimmelanfällige Kaffee auch zu jeder Zeit außerhalb der Brühvorrichtungen – nämlich nur im Siebträger und am Auslass?

    Besten Dank!

    LG Georges

    Antworten
    Arne

    Hallo Georges,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Die Unterschiede sind folgende:

    – Die Oracle Touch hat einen Dual-Boiler, bei dem sich die Temperatur auch getrennt einstellen lässt
    – Die Oracle Touch mahlt etc. vollautomatisch
    – Die Oracle Touch hat eine Auto-Start-Funktion
    – Der Wassertank ist größer und auch generell ist die Maschine

    Die Antwort zu deiner zweiten Frage wissen wir leider nicht. Wir vermuten aber mal ja. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Vielen Dank für diesen außerordentlichen Bericht.
    Ich habe erst vor kurzem die Liebe zum Espresso gefunden. Ich mahle die Bohnen derzeit per Hand und nutze die kleinen Typischen italienischen Espressokocher, die man auf den Herd stellt. Ich bin aber auch ein großer Fan von Espresso in Verbindung mit Milch. Daher bin ich auf die Idee gekommen eine Siebträgermaschine zu suchen, mit der ich als Anfänger sowohl Espressi zaubern kann, als auch einen Versuch starten kann die Barista Künste zu lernen.
    Ich möchte gerne so viele Schritte wie Möglich selber machen können, aber wenn es nicht klappt auch auf die schöne Funktion zurückgreifen, dass viele Schritte automatisiert zum Erfolg führen.

    Nun meine Frage, ist es bei dieser Maschine möglich dennoch viele Schritte selbst auszuführen? Hier meine ich insbesondere die Frage, ob ich zwangsweise das mitgelieferte Mahlwerk nutzen muss? Oder kann ich auch mit einer seperaten Mühle arbeiten, selbst tampern und nur den Brühvorgang starten? Davon hängt tatsächlich ab, ob ich mir diese Maschine holen möchte nicht.

    Wenn ich auch die Techniken des Milchaufschäumens lernen möchte, ist das Gerät gut dazu geeignet dies auch selbst zu machen? Oder lässt diese Funktion zu Wünschen übrig und man ist hier besser mit der Automatik bedient? Ich finde es im Prinzip super, dass man dies automatisiert machen kann wenn es schnell gehen soll, aber auch toll wenn man sich selbst daran üben kann.

    Oder würdest du mir auf Grund meiner Beschreibung auch eine andere Maschine ans Herz legen wollen, die ich in meine Auswahl einbeziehen kann?

    Vielen Dank für die Bemühungen. Das würde meine Entscheidung bezügl. des Kaufs einer neuen Maschine deutlich vereinfachen. Ich wäre auch bereit etwas mehr Geld auszugeben für einen Dualboiler, aber ich habe das Gefühl, dass die Touch durchaus das Richtige für mich ist.

    Antworten
    Arne

    Hallo Richard,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Tatsächlich fällt uns eine auf deine Beschreibung passendere Espressomaschine ein. Die Rancilio Silvia: https://www.coffeeness.de/rancilio-silvia-test/. Folgende Vorteile würde sie dir bieten:

    – Einsteigergerät mit einem fairen Preis (um die 600€)
    – Du kannst sehr viel einstellen und austesten
    – Du kannst deine Kaffeebohnen mit einer extra Mühle selbst mahlen und tampen

    Als zusätzliche Mühle empfehlen wir die Eureka Mignon MCI (https://www.coffeeness.de/eureka-mignon-test/) und einen extra Tamper empfehlen wir auch noch ;). Somit würdest du bei ungefähr 1000-1100€ herauskommen und hast ein besseres Mahlwerk und mehr Einfluss bei der Zubereitung. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo
    ich habe die Maschine neu und einen Espresso dazu gekauft der leider doch recht bitteren Nachgeschmack hat wenn man ihn trinkt

    Habt ihr eine Empfehlung für einen Espresso (gern über amazon) . der hier etwas angenehmer ist?
    Vielen Dank
    und grüsse
    Peter

    Antworten
    Arne

    Hallo Peter,

    danke für deinen Kommentar. Welche Bohnen benutzt du denn gerade? Spezielle Bohnen können/möchten wir nicht empfehlen, dafür können wir gerne ein paar gute Röstereien aufzählen, bei denen du online mal vorbeischauen kannst:

    – Huber Kaffee
    – Tegernsee Rösterei
    – Quijote Kaffee
    – Langen Kaffee
    – Elephant Beans
    – Flying Roasters

    Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich würde gerne wissen, aus welchem Material der Kessel ist. FInde leider dazu keine Infos im Netz. Weiß das jemand zufällig?

    Antworten

    Hallo Coffeeness Team,

    ich hatte Euch eigentlich auch eine Frage zu dem Mahlwerk gestellt und meine Erfahrungen zu diesem Gerät gestellt. Schade, dass diese Frage wohl hier keinen Anklang gefunden hat.
    War ich dem Gerät gegenüber zu kritisch?

    Antworten
    Arne

    Hallo Stephan,

    ganz und gar nicht. Hier darf jeder seine Kritik äußern :). Da wir alle Kommentare einzeln überprüfen und das manchmal etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, wurde deiner nicht zeitig von uns bearbeitet. Sorry dafür. Ist aber nun freigegeben und beantwortet ;). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Arne,
    Ich habe mir die Oracle Touch gekauft und würde gerne wissen, wenn ich einen Espresso mit dem Doppelsieg zubereite und auf einzeln drücke ist er echt stark. Im siggi Report (Video) wurde vom Einzelsieb abgeraten? Kannst du mir einen Tipp geben?

    Lg Ralf

    Antworten
    Arne

    Hallo Ralf,

    danke für deinen Kommentar. Wir haben bisher meist nur den Doppelsieb verwendet und favorisieren den auch. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,

    wir haben uns vor einiger Zeit auch für die Sage Appliances SES880 entschieden. Sind Grundsätzlich auch sehr zufrieden. Allerdings ist uns ein Problem aufgefallen, wofür wir bisher keine Lösung gefunden haben. Ich hoffe ihr könnt uns weiter helfen:
    Wir haben die für uns „perfekten“ Einstellungen gefunden. Wir bekommen einen wunderbaren Espresso mit einem sehr schönen Crema. Das gelingt uns aber nur, solange wir darauf achten, dass der Bohnenbehälter nicht komplett leer wird. Füllen wir rechtzeitig Bohnen nach, funktioniert alles wie gewohnt. Wird der Bohnenbehälter tatsächlich mal komplett leer, bzw. wir entleeren zum reinigen benötigt die Maschine bestimmt 10-15 Brühvorgänge bis wieder alles wie gewohnt läuft. Bei diesen 10-15 Brühvorgängen klappt wirklich gar nichts. I.d.R. kommt gar kein bis fast kein Kaffee aus dem Siebträger. Wir vieles versucht. Mahlgrad anpassen, weniger stark tampen, … nichts hilft. Irgendwann pendelt es sich gefühlt wieder ein und es läuft wieder.

    Arne, hast du eine Idee woran das liegen könnte. Über Hilfe würden wir uns sehr freuen.

    Antworten
    Arne

    Hallo Sebastian,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Das ist uns neu und wir hatten nie Probleme damit. Wie lange hast du die Sage denn schon? Hast du sie schonmal überprüfen lassen? Vielleicht haben andere Besitzer das gleiche Problem? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hi Coffeeness Team,

    danke für die schnelle Rückmeldung. Das Gerät ist erst ein halbes Jahr alt. Nachdem euch das Problem unbekannt ist, werde ich die Maschine überprüfen lassen.

    Antworten

    Hallo liebes Coffeeness Team,

    ich habe mir auf Grund der sehr wohlwollenden Bewertung auch die Oracle Touch gekauft und bin auch eher verhalten euphorisch. Da mir der Espresso einer Jura E8 immer zu sauer bzw. wenig nussig war, mochte ich allenfalls einen Latte Macchiato trinken, bei dem ich ohnehin die Feinheiten mit Milch ertränke. 🙂
    Da erschien mir ein „Siebträger für Faule“ sehr willkommen. Zur Feier des neuen Gerätes hatte ich mir die gute Bohne von Elbgold „Neunbar“ gekauft. Der Espresso kam auch umgehend schön zähflüssig wie Sage es empfiehlt bei ca. 13Sekunden und war daher auch alles andere als unter extrahiert. Ich empfand ihn nur als unglaublich stark. Daher habe ich den Tamper entnommen und den Mengentaster auf eine kleinere Dosierung gestellt, es wurde besser, aber für mein Empfinden noch zu mächtig. Daher verstellte ich den Mahlgrad auf 35-40 doch es tat sich nicht sonderlich viel. So probierte ich immer weiter, doch das Ergebnis erschien mir eher willkürlich und weniger durch meine Einstellungen beeinflusst. Bei allem Trial and Error waren auch schon 500g (Die Oracle zieht auch wirklich viel Kaffee) aufgebraucht.
    Da ich auch nur einer von den typischen Espressosündern bin, hatte ich noch einen Sack Käfer-Espresso im Schrank. Hier war nun jedes Finetuning dahin. Eigentlich hatte ich diesen Espresso in der Jura noch am angenehmsten empfunden, doch dieser war komplett unterextrahiert und kam schon bei 6 Sek.
    (Sage sagt uns ja im Tutorial 8-12 Sek.) Nun schraubte ich den Mengenmesser wieder ganz zurück auf eine Maximaldröhnung und Mahlgrad auf 20, 15, 10, 5, … und wo bin ich gelandet? Wow! bei 7 Sekunden, aber weiterhin nur geringfügig mehr als braunes Wasser.

    Ich suchte im Netz und fand dieses interessante Youtube-Video, welches noch den Mahlgrad unterhalb des Bohnenbehälters direkt einstellen lässt, vielleicht hilft es dem ein oder anderen:

    https://www.youtube.com/watch?v=1lGFJoI77T4&t=248s

    Bei mir war es auf der Werkseinstellung von 6 und ich bin auf den feinsten Grad gegangen.
    Geändert hat es kaum etwas. Man könnte jetzt sagen ich Kretin muss ja auch keine „Industriebohnen“ nehmen, die vielleicht auch noch alt sind, doch wundert mich, dass auch die Bohnen meines vertrauten Rösters um die Ecke, trotz extremster Einstellungen, wenig Beeinflussung der Extrahierung erfahren haben.
    Daher komme ich zu dem Schluss, dass man mit dem Mahlwerk viel experimentieren kann, doch ohne nennenswerte Auswirkung ist das bisweilen ein Tüfteln mit Placebocharakter.
    Ist das nun für diese Maschine normal oder besteht Handlungsbedarf? Man kann ja leider vermehrt von diesem Phänomen lesen.

    Viele Grüße

    Antworten
    Arne

    Hallo Stephan,

    vielen Dank für deinen Kommentar und das Video! Das „Feintuning“ bei der Sage hat bei uns gut funktioniert und mach schon etwas aus. Beim Mahlwerk ist der Unterschied natürlich nicht drastisch, wie bei einer guten Kaffeemühle. Alles in allem hat das bei der Sage (unseren Ermessens nach) aber alles gepasst. Gibt es da noch weiter Erfahrungen derart von anderen Lesern? Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Guten Morgen.
    Ich überlege mir auch, eine Siebträgerkaffeemaschine zu kaufen. Die SAGE ist mir da ins Auge gesprungen. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob mit dieser Maschine auch normaler Kaffee zubereitet werden kann. Eine separate Espressomaschine habe ich nämlich schon.
    Für eine zeitnahe Antwort wäre ich sehr dankbar.
    Viele Grüße aus Bayern.

    Antworten
    Arne

    Hallo Roth,

    danke für deinen Kommentar. Mit der Sage Oracle Touch kannst du Latte, Espresso, Americano, Flat White und Cappuccino und selbst programmierte Kaffeegetränke rauslassen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hi,

    auch ich bin Besitzer einer Sage Oracle Touch und bin noch in den Anfängen, diese korrekt zu konfigurieren.
    Ich musste für einen einfachen Espresso den Mahlgrad auf 43 einstellen, damit überhaupt ein halbwegs guter Espresso rauskommt- ich schätze, dass es an den Bohnen liegt. Ich habe mir welche von Bristot geholt, allerdings aus dem Supermarkt – somit keine gute Wahl wie ich im Nachhinein feststellen muss (Röstungsdatum liegt zu weit her).

    Somit eignen sich wirklich nur Bohnen aus kleineren Kaffeeläden; ist da iwas universelles zu empfehlen, zB. Dallmayr-Shop, oder ähnliches?

    Antworten
    Arne

    Hallo Dimi,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Universell können wir fast nur private kleine Röstereien empfehlen. Bei Tchibo, Dallmayr und Co. gibt es nämlich viel Schrott, aber auch überraschend gute Bohnen. Hier unser Test zu versch. Röstereien und Kaffeebohnen: https://www.coffeeness.de/kaffeebohnen-test/. Viel Spaß beim weiter ausprobieren ;)! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Stephan Dohmen schrieb: „Hm… jetzt tritt Ernüchterung ein. Der Kaffee kommt entweder zu schnell oder zu langsam in die Tasse, schmeckt bitter oder säuerlich, Crema gibts auch keine…. Also an dem Mahlgrad herumgespielt: von der Werkseinstellung (30) erstmal gröber (40-45) (Säuerlich), dann feiner (25-20). Nichts hilft wirklich.“

    Lieber Stefan – nichts hilft! Dem kann ich mich nach 3 monatigen Gebrauch anschließen – und ich habe eine Rösterei um die Ecke und entsprechend frische Bohnen 🙁

    Bislang habe ich die Schuld in meiner Unerfahrenheit gesucht – The Orakle Touch ist meine erste Siebträger Maschine – ich wollte echten Cappuccino und Cafe Latte Genuss – egal was ich wie einstelle, welche Röstung, welche Mischung, welche Temperatur – alles Latte.. nicht zufriedenstellend..

    Auch die Milch wird immer gleich aufgeschäumt – egal welche Einstellung.. die Konsistenz ist am Ende immer gleich

    Ich bin mega enttäuscht..

    HG Sabine

    Antworten

    Hallo und vielen Dank für Deinen Bericht, den ich mit großem Interesse gelesen habe. Ich habe seit über 20 Jahren einen KVA (Saecco, aktuell die Impressa Z5). Sehr zufrieden waren ich und meine liebe Gattin stets mit den Kaffee-Ergebnissen, aber nie mit dem Espresso. Das wird ja hier niemanden überraschen. Das führte dann vor einigen Jahren dazu, dass wir uns noch eine Nespresso daneben gestellt haben, nur für Espresso, und damit einigermaßen zufrieden waren. Aber trotzdem gibt es einen Riesen-Unterschied zum Espresso beim Italiener um die Ecke oder gar in seinem Heimatland. Nach unserem Trip nach Apulien im Frühjahr, schmeckte uns auch der Nespresso nicht mehr so richtig. Eine Siebträgermaschine kam jedoch nie in Betracht, da auch wir den manuellen Aufwand nicht schätzen. Unvergessen die Gelegenheiten, wenn man wo zu Besuch war, und der Hausherr für eine gefühlte Stunde zwischen Küche und Esszimmer hin- und herhastete, weil er jedem seinen speziellen Kaffeewunsch erfüllen wollte… Nein Danke.
    Dann stolperte ich über eine Sage-Ausstellung beim hiesigen Elektro-Mega-Markt und war fasziniert. Bei der anschließenden Recherche stieß ich dann auf Deinen Artikel und nun ist es soweit: Ich habe mir heute – und mit dem Segen der Gattin – ein „refurbished“ Gerät bei Windhorn bestellt (mit ggf. kleinen Kratzern kann ich leben – dafür spart man rund 900€). Sobald das Schätzchen ausprobiert ist, werde ich gerne meine Erlebnisse hier teilen.

    Antworten

    Am Montag bestellt – schon am Dienstag geliefert. Trotz angeblicher „Gebrauchsspuren“ sieht die Maschine aus wie neu 🙂 Alles Zubehör – neu und Originalverpackt. Alles im Original Karton. Also dafür bekommt die Firma Windhorn von mir schon mal 5 Sterne.
    Also sogleich ausgepackt und eingeweiht. Nach den Tutorials und dem sich vertraut machen mit dem Equipment, die ersten Espressos. Hm… jetzt tritt Ernüchterung ein. Der Kaffee kommt entweder zu schnell oder zu langsam in die Tasse, schmeckt bitter oder säuerlich, Crema gibts auch keine…. Also an dem Mahlgrad herumgespielt: von der Werkseinstellung (30) erstmal gröber (40-45) (Säuerlich), dann feiner (25-20). Nichts hilft wirklich.
    Ich verwende Bohnen von Bazzar aus Düsseldorf. Diese hier https://bazzar.de/wordpress/wp-content/uploads/bazzar-grancaffebar_x-1030×1030.jpg Also auch nicht irgendwas zum Naschen…
    Nun kann es sein, dass die Bohnen zu alt sind (in der Bedienungsanleitung steht, Crema stellt sich nur bei frischen, max 5-20 Wochen alten Bohnen ein). Nun: Woher weiß ich, wie alt die Bohnen sind, dh wann sie gemahlen wurden? Wer wohnt schon neben einer Rösterrei und kann sich Morgens zusammen mit den Brötchen gleich frische Bohnen holen? Da muss man der Vakkumtüte doch wohl vertrauen können?
    Nun ja. Heute wird weiter herumprobiert in der Hoffnung, das große Aha Erlebnis stellt sich noch ein, denn sonst rebelliert meine Familie.

    Antworten

    Hallo,

    ich möchte gerne weissen, welche sage hast du dir den geholt die Oracle SES980 oder Oracle Touch SES990?

    Hast du es mit dem Kaffeeeinstellungen hinbekommen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Matthias

    Antworten
    Arne

    Hallo Stephan,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob! Gerne, wir freuen uns auf deine Erfahrungen mit der Sage. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo,
    habe heute den Vorgänger ohne „Touch“ bekommen. Erster Eindruck gar nicht schlecht. Aber, ich bin ein wenig geschockt das im Stand-by auch nach längerem erreichen der Betriebstemperatur die Maschine vor sich hin schnurt! Ähnlich einem deutlich zu lautem Lüfter am Notebook. Leider recht nervig und deutlich wahrnehmbar. (Sogar beim Betrieb der Spülmaschine, welche zugegeben recht leise ist!)
    Frage: Ist das Normal? Hört sich blöd an, aber damit kann ich nicht leben, bin in der Hinsicht recht sensibel.
    Wäre dankbar, wenn jemand bestätigt ob das so normal ist, oder ich ein „Montags-Modell“ erwischt habe.
    Gruß

    Antworten

    Hallo Arne,

    ich habe Deinen ausführlichen Test mit Interesse gelesen (Dank für die Arbeit) und auch noch andere Rezensionen eingehend studiert, danach war ich mir sicher mit dem Kauf der „SAGE SES980“ die richtige Entscheidung getroffen zu haben!
    Ein Vollautomat bzw. eine total manuelle Maschine kamen nicht in Frage.
    Als die „SES980“ bei mir eintraf war die Vorfreude sehr groß, also ran an die Arbeit auspacken und aufstellen, die Maschine und das Zubehör machten einen wertigen Eindruck wenngleich mich der Aufkleber „Made in China“ skeptisch machte.
    Die Anleitung hatte ich mir vorab im Internet runtergeladen, wusste also schon welche Schritte als erste erfolgen mussten. Also Power on und Wasserhärtegrad eingeben dann den Aufheizvorgang (93°C) abwarten, hierbei machte die Maschine einige Geräusche, ich denke weil die Pumpe Wasser in den Kreislauf ziehen musste. Bei erreichten 70°C tat sich nichts mehr, auch die „heating“- Anzeige blinkte nicht mehr die Temperatur wurde nur noch gehalten 🙁
    Ich habe alles noch einmal kontrolliert auch die „Shot Temp“ welche auf 93°C voreingestellt war. Was sollte ich tun, ab an den PC und recherchieren und was musste ich da lesen, ich bin nicht der Einzige mit dem Problem sondern einer unter vielen au-wei. Es gab sogar Kunden die mehrere Neulieferungen mit dem selben Problem bekamen, also ein Serien- oder Konstruktionsfehler!? Ich bin sehr verunsichert, hier ein Zitat eines Betroffenen:

    „Schaut man im Internet in englischsprachige Foren, wo diese Geräte Von Sage/Breville/Gastroback (alles dassselbe) bereits seit Jahren verkauft werden, stellt man fest, dass defekte Thermoblöcke mit diesem Fehler wohl häufiger beim Erstbetrieb oder nach ein paar Monaten/Jahren auftreten – das ist in dieser Preisklasse nicht akzeptabel.“

    Was soll ich nun, heute noch einmal den Versuch des „erst-setups“ unternommen: Aufheizphase von 22°C bis 66°C / 67°C in genau 3 Minuten un dann nur noch Temperaturhaltung 🙁

    Haben sie einen Rat für mich, soll ich mich ganz von der Maschine verabschieden, scheint ja kein Einzelfall zu sein!!!

    mit freundlichem Gruß von einem gefrusteten Kaffeetrinker
    Wolfgang Schoeler

    Antworten
    Arne

    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für deinen Kommentar! Wir würden evtl. einfach mal umtauschen und schauen ob dann alles klappt. Ist natürlich sehr schade! Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Wolfgang,
    ich habe meine Maschine auch erst ein paar wenige Wochen. Hatte auch das gleiche Problem mit dem Wasseransaugen am Anfang.

    Ich habe dann den Wasserfilter entfernt, und schon ging es.
    Von Sage habe ich inzwischen einen neuen Filter erhalten, damit klappts nun!

    LG
    robert.

    Antworten

    Hallo Arne
    Was sagst du zu der SAGE SES878. Möchte sie meinem Mann schenken der sehr gerne Espresso trinkt und diesen bisher mit einer ganz alten, einfachen DeLonghi zubereitet hat. Diese geht langsam kaputt und ich suche eine hochwertige Neuanschaffung. 600€ ist da aber leider das Maximum. Was würdest du empfehlen?

    Antworten
    Arne

    Hallo Evelyn,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Mit dem Preislimit machst du mit der Sage nichts falsch. Einfacher wäre ein KVA. Der kann dann zwar keinen „richtigen“ Espresso, aber das kommt auf Geschmack etc. an: https://www.coffeeness.de/delonghi-dinamica-test/. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hallo Arne,

    zunächst einmal macht es Spaß, deine Berichte zu lesen, sie sind gut zu verstehen, glatt und interessant formuliert und in Sachen Rechtschreibung und Grammatik auf hohem Niveau, das ist selten heutzutage. Vielen Dank dafür.

    Meine Frage: Ich schaue gerade im Intenet nach Preisen und finde starke Abweichungen von bis zu mehreren hundert Euro, die ich mir nicht erklären kann. Allerdings habe ich mit der Bestellung von Elektrogeräten bei Billigportalen die Erfahrung gemacht, dass es qualitative Unterschiede gibt/geben kann, in der Herstellung wie bei den verwendeten Materialien. Was sind deine Erfahrungen? Was bekomme ich, wenn ich eine SES980 für ca. 1.500,- bestelle?

    Danke für die Antwort,

    Wolfgang

    Antworten
    Arne

    Hallo Wolfgang,

    vielen Dank für deinen Kommentar und deine lieben Worte :). Wo hast du denn genau das Angebot für 1500€ gefunden? Gebraucht oder neu? Ansonsten hätten wir da kein so vertrauen drin. Der Preis liegt eig. relativ stabil bei 2000€. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Danke für die schnelle Antwort. Ich habe gegoogelt und dann „Shopping“ gewählt … da kommt dann so allerlei zu Tage, von bis, bekannte und unbekannte Portale, deswegen habe ich gefragt. Auch mein Gefühl sagt mir: Lieber den Ladenpreis zahlen und auf Nummer sicher gehen.

    Danke und Gruß, W.

    Antworten

    Hallo Ihr Lieben,

    hat es jemand von Euch geschafft einen einer Auslauf, oder einen bodenlosen Siebträger für die Oracle Touch zu bekommen? Ich suche seit einiger Zeit nach einer Lösung und bin für jede Antwort dankbar.

    Vorab vielen Dank,
    Andreas

    Antworten

    Hallo Andreas,

    auch ich bin an einem „Einerauslauf“ interessiert. Hast du zwischenzeitlich etwas erreicht?

    Gruß Petra

    Antworten

    Moin,
    vielen Dank für den Test, eine Frage hätte ich (…..hoffe, dies nicht überlesen zu haben). Wie lange braucht die Maschinen zum Aufheizen, bevor ich den ersten Espresso zubereiten kann.

    Danke vorab und viele Grüße!
    Sönke

    Antworten
    Arne

    Hallo Sönke,

    danke für deinen Kommentar. Vom auf den Startknopf drücken bis die Sage ready ist, dauert es ca. 2 Minuten :). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Lieben Dank für die schnelle Antwort. Das ist ja recht fix

    Antworten

    Guten Morgen,
    wir eröffnen ein kleines Café und meine Frage…. würde für den Anfang eine Sage SES990 reichen ?
    Grüße, Petra

    Antworten
    Arne

    Guten Morgen Petra,

    vielen Dank für deine Nachricht. Glückwunsch zur Entscheidung ein Café zu öffnen ;). Das kommt immer drauf an, wie viel Qualität man abliefern möchte. Unserer Meinung nach ist die Auswahl guter Kaffeebohnen und gute Übung hier entscheidender. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hi,
    danke für den tollen Bericht. Wir sind totaler Anfänger, was Barista betrifft. Ich selbst trinke keinen Kaffee, aber meine Frau trinkt gerne mal einen guten Kaffee. Da wir weg wollen von Nespresso, blöder Geschmack und viel Müll, habe ich mir überlegt meiner Frau eine gute Maschine zu schenken.
    Ich stehe jetzt vor der Wahl und weiß nicht genau was ich machen soll.
    Ich finde die Sage Oracle (also ohne Touch) ein sehr guter Kompromiss für Anfänger und guten Espresso/Kaffee. Von Sage gibt es allerdings auch noch die Barista Touch und die Dual Boiler.
    Welche von den Maschinen könntet ihr mir empfehlen? Oder ist es doch besser auf eine Kombination aus Maschine und Mühle zu setzen?
    Ich finde eben die Sage sehr interessant, da ea ich vom Platz super ist. Allerdings hat ein Freund gesagt, dass die Bohnen durch die Hitze der Maschine an Geschmack verlieren können mit der Zeit. Daher hat man das in der Regel getrennt. Kann man das so sagen? Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Antworten

    Hallo Arne,
    wie verhält es sich mit der Wasserqualität allgemein. Wenn trotz Filter das Leitungswasser nicht sehr gut ist, kann man dann auch normales stilles Mineralwasser verwenden?
    Danke schon mal im Voraus!

    Antworten

    Hallo allerseits,
    ich bin Siebträgereinsteiger und kann mich nicht entscheiden ob es eine Sage Touch oder eine Bezzera BZ 10 werden soll. Nicht wegen des handlings sondern weil ich bis dato noch nicht
    herausfinden konnte ob und wo man eine Sage reparieren bzw. warten lassen kann.
    Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen.
    Liebe Grüße an das tolle Team von Coffeeness (ich bin begeistert von euren Videos und Tests).

    Antworten

    Hallo, ich besitze einen Sage Baristo Touch aber der Kaffee wird nicht heiß auch nicht auf Stufe „Hoch 4“. Kann der Thermoblock defekt sein?
    Die Maschine ist erst 4 Wochen alt.
    Schöne Grüße.
    Richard.

    Antworten
    Arne

    Hallo Richard,

    vielen Dank für deine Nachricht. „Heiß“ ist sehr subjektiv. Wäre es möglich die Temperatur zu messen? Nach 4 Wochen sollte das nicht so sein. Ist die Temperatur wirklich sehr niedrig, dann am besten einmal einschicken und prüfen lassen. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich glaube die Erläuterung zur Firmengeschichte stimmt so nicht ganz. Die australische Firma trägt den Namen Breville und wird in Europa unter dem Namen Sage und Gastroback verkauft.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Breville

    Antworten
    Arne

    Hallo Stefan,

    danke für deinen Hinweis. Ja, das ist richtig. Aus diesem Grund ist das „Zusammenarbeit“ in Anführungszeichen. Ist etwas kompliziert das ganze ;). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Hi Arne, hab mich für die Barista Touch entschieden. Da das mein erster Siebträger ist wollte ich Dich fragen welcher Kaffee und welcher Espresso hier zum Start zu empfehlen sind. Auf den von Dir getesteten Kaffeeröstern Blick ich noch nicht durch. Wäre für Tipps dankbar. Danke

    Antworten

    Wo finde ich denn diesen Messstopper und wie setze ich den dann etwas nach unten?

    Antworten

    ich suche diesen Stopper ebenfalls

    Antworten

    Ist das Kegelmahlwerk ausreichend. Angeblich soll für Espresso Scheibenmahlwerk zwingend erforderlich sein.
    Ansonsten bin ich durch deinen Testbericht total angefixt.
    Viele Grüße Petra, danke.

    Antworten
    Arne

    Hallo Petra,

    dankeschön! Da scheiden sich die Geister bei der Mahlwerk-Frage. Es spielen vor allem Faktoren wie Drehzahl (die sollte möglichst gering sein), Material und Durchmesser eine Rolle. Pauschal kann man somit nicht wirklich sagen, dass für einen Espresso ein Scheibenmahlwerk pflicht ist. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Guten Morgen

    ich besitze zur Zeit den Siemens EQ 9 plus s700 Connect

    Jetzt habe ich deinen Test zur Sage Oracle Touch gelesen und bin am überlegen umzusteigen

    Meinst du der Umstieg lohnt sich?

    Antworten
    Arne

    Hallo André,

    danke für deine Frage :)! Dieser Umstieg kann sich schon lohnen, vor allem wegen dem richtigen Espresso! Ansonsten hat die Sage auch noch andere Vorteile, wie eine einfacherer Reinigung, sehr hochwertige Komponenten und die Möglichkeit die Maschine den größten Teil erledigen zu lassen oder eben selbst Hand anzulegen. Wenn du bereit bist den Preis dafür zu zahlen und dich gut in den Automaten einzuarbeiten, dann lohnt sich das schon. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Ich finde den Bericht auch Klasse, Danke!
    Ich bin jedoch darauf gestoßen, dass man bei der SES980 auch auf volumetrische Dosierung umstellen kann und dem tamping Druck über das Menü verstellen kann. Soweit ich erkennen kann, ist dies bei der SES990 nicht mehr möglich? Was hälst du von diesen Features? Zudem ist die SES980 gerade 600Eur günstiger. VG Martin

    Antworten

    Hallo,

    Danke für deinen Bericht. Ich habe mir die Geräte von Sage mal angeguckt und die Sage Barista Touch scheint auf den ersten Blick abgesehen von dem automatischen Tampern die gleichen Vorzüge zu haben bei deutlich günstigerem Preis. Würdest du die Barista Touch für Leute, die kein neues Hobby aber guten Kaffee wollen empfehlen?

    Antworten
    Arne

    Hallo Nadine, ja! Aber ein wenig mit der Maschine müsst ihr euch schon beschäftigen. Aber ansonsten passt es sicher gut 🙂

    Antworten

    Hallo,
    die Barista Touch hat nur einen Wasserboiler während die Oracle zwei Wasserboiler besitzt. Sprich, du kannst bei der Oracle gleichzeitig die Milch aufschäumen und den Espresso extrahieren. Bei der Barista musst du das nacheinander tun.

    Antworten

    Hallo Arne,
    danke für Deinen informativen und kurzweiligen Bericht! Habe mich letztendlich deshalb für die Touch entschieden. … und die Entscheidung war sehr gut für meine Bedürfnisse!
    Gruß
    Ansgar

    Antworten
    Arne

    Hallo Ansgar, das freut mich sehr 🙂 Viele Grüße

    Antworten

    Hallo Arne,

    Vielen Dank für alle deine tolle Tests und Erklärungen.

    Kennst du die Sage Appliances SES875 Espresso-Maschine The Barista Express ? Die sieht ähnlich aus und mit 565€ auf Amazon eher für kleinere Budget gut geeignet 🙂
    Ich überlege mir eine Quickmill Orione 3000 + Eureka mignon zu kaufen und ich frage mich ob diese SES875 vergleichbar wäre bzw. mit alle Vorteile von solche Hybrid Maschine?

    Viele Grüße
    Benoit

    Antworten
    Arne

    Hallo Benoit, ja die kenne ich. Das ist eine ordentlich Maschine 🙂

    Antworten

    Hallo Arne,

    Ergänzung: Ich habe nach meinem Kommentar die Idee gehabt auch den Hersteller anzuschreiben, der in weniger als 10 Minuten geantwortet hat. Ich möchte allen anderen die Antwort hier nicht vorenthalten und das erspart Dir auch die Antwort:

    Herstellersupport von Sage:
    „man kann die Mahlmenge einstellen. Wenn Sie den „Tamping fan“ heraus nehmen, ist dort eine verstellbare Schraube.
    Wenn Sie das Gewinde verringern, gewinnt der „tamping fan“ an Höhe, was die Menge an Kaffeemehl erhöhen würde.
    Wenn Sie das Gewinde erweitern, tritt das gegenteilige auf und Sie haben weniger Kaffeemehl für den Puck.“

    Und auch bezüglich möglicher Unterschiede zwischen „the Oracle“ und „the Oracle Touch“ (auch wieder vom Herstellersupport):
    „Die Oracle und Oracle Touch sind im Inneren baugleich.
    Somit gibt es neben dem Touch Screen der Oracle Touch keine signifikante Verbesserung oder Erweiterung.“

    Antworten

    Hallo Arne,

    könntest Du vielleicht noch mal etwas mehr zu dem „kleinen „Messstopper““ schreiben? Dein Review ist tatsächlich das einzige, welches eine Möglichkeit erwähnt, die Kaffee-Dosis zu reduzieren. Auch in der Anleitung von dem Gerät wird das nicht erwähnt.

    (Vor allem würde mich ja auch interessieren, ob die „the Oracle“ ohne Touch diese Möglichkeit dann auch bieten würde – 400 Teuro Preisunterschied sind ein Touchdisplay mir eher nicht wert.)

    Antworten

    Hallo,
    habe sehr interessiert mitgelesen. Habe mir vor einem Jahr eine DeLonghi Dedica geholt nachdem ich deinen Test gelesen habe. Möchte mich nun
    „verbessern“.
    Meine Frage die ich habe.
    Was ist der Unterschied zwischen der Sage Barista Touch und der Sage Oracle Touch ? Da es einen Preisunterschied von Knapp 1000€ gibt und optisch sehen sie ziemlich identisch aus.
    Würde mir gerne die Barista Touch holen oder ist die im Vergleich „schlechter“ als die Oracle wenn ja, in welchen Bereichen ?
    War lange am überlegen, ob ich mir einen KVA Siemens EQ9 oder Miele CM6350 hole, jedoch schwanke ich jetzt nach deinem Test ob ich mir lieber eine Hybridmaschine hole.
    Was meinst du ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Flo

    Antworten

    Die Barista Touch kann nicht automatisch tampern, außerdem hat sie nur einen Heizkreislauf und du musst Milch & Espresso nacheinander machen

    Antworten

    Hallo Arne,

    vielen Danl für den informativen und wie immer sehr gut geschriebenen Bericht von dir.

    Eine Frage an dich zur Kaufentscheidung.

    Lohnt sich der Aufpreis zwischen der von dir getesteten Sage Appliances SES990 Espresso-Maschine The Oracle Touch und der Sage Appliances SES980 Espresso-Maschine The Oracle (ohne Touch, sondern mit dem beleuchteden Display).

    Die Funktionen sind, wenn ich richtig geschaut habe, genau die selben. Es handelt sich nur um einen höheren Bediencomfort. Liege ich da richtig?

    MfG Tobias

    Antworten

    Hallo Arne,

    mit Freude habe ich diesen Bericht gelesen, denn die Maschine habe ich seit langem auf der Merkliste und beobachte die Preise. Leider ist sie sehr teuer und preisstabil, aber mir juckt es in den Fingern. 🙂
    Habe andere Siebträgermaschinen bei Freunden erleben dürfen, jedoch ist mir das ganze Handling zu kompliziert. (extern) Mahlen, Siebträger befüllen, tampern, richtige Temperatur einstellen, Durchflusszeit beachten, Milch aufschäumen… du weist, wovon ich rede.
    Als Anfänger schreckt das alles dann doch ab und man landet wieder beim KVA.

    Die SAGE nimmt einem nun doch sehr viel davon ab. Dazu das moderne Touchdisplay macht die Maschine nahezu perfekt.

    Ich habe einige Videos bei Youtube (Amerika) gesehen, dort ist die Maschine auch unter dem Namen Breville Oracle Touch zu finden.

    Meine Frage an Dich: Hast du zu deinem Test auch ein Video abgedreht?
    Wenn ja, wann wird es auf deinem Kanal zu sehen sein?!

    Viele Grüße,
    Christian

    Antworten
    Arne

    Hallo Christian, danke für Deinen Kommentar. Ein Video habe ich leider nicht geschafft. Beste Grüße, Arne

    Antworten

    Hi.
    Wäre echt klasse wenn du noch ein Film dazu machen kannst.

    Liebe Grüße, Christian

    Antworten

    Hallo, Arne!

    Habe gelesen, dass Sie auf der IFA 2018 gewesen sind.
    Dort wurde auch die neue Siebträger Maschine von Delonghi vorgestellt.
    Delonghi la specialista.
    Die Maschine hat auch eine Tampfunktion. (muss mit Hebel bedient werden), funktioniert diese gleich gut wie die automatische Tampfunktion der Sage?
    Was glauben Sie, ist die Delonghi gleich gut oder sogar besser als die Sage Oracle touch?
    einfacher zu entkalken, da Thermoblock?
    Anschaffungspreis wäre günstiger?
    Werden Sie die Delonghi testen?
    Lg
    Elke

    Antworten
    Arne

    Hallo Elke, die ist an mir vorbei gegangen. Gibt es die schon im Handel? Beste Grüße

    Antworten

    Hallo Arne,
    Erst einmal ein Lob an dich. Ihr macht echt einen guten Job. Ja, dir DeLonghi specialista ist bereits bei z.B. Saturn verfügbar, es wäre in Anbetracht des Preises eine interessante Alternative für einen Test. LG, Sascha

    Antworten

    Feber 2019
    Hallo Arne,
    vielen Dank für den ausführlichen Testbericht, der war wirklich sehr interessant. Es gibt zwei Bemerkungen, zu denen du vielleicht noch Genaueres sagen kannst.
    1.) „die Voreinstellungen [sind], wie eigentlich bei fast allen automatischen Geräten, ein bisschen Quatsch und sollten nachjustiert werden.“
    2.) „Ein integriertes Mahlwerk verzichtet aber auch auf einige Feinheiten, die sich Profis mit einer extra Kaffeemühle bewusst ins Haus holen.“
    Mein Sohn hat angemerkt: „eigenartiges ding, kann ja viel zu viel und ist andererseits unflexibel.“
    Ich stehe jetzt vor der Entscheidung einer neuen Maschine. Was möchte ich? Einen herrlichen Espresso, wenig Arbeit wie bei einem Vollautomaten und kein Entsorgungsmüll sowie keine Kaffeesauerei neben dem Herd. Und: Ich habe nicht Platz ohne Ende.
    Was ich nicht brauche: Den Milchzauber. In unserem Haushalt gibt es keine Milch. Wir trinken Espresso schwarz oder mit etwas Sahne bzw. Schlag. Man könnte allerdings das heiße Wasser für Tee verwenden. Das brauch ich wieder viel.
    Kauf ich mit der SES990 nicht viel zu viel unnötigen Plunder, den ich nicht brauche? Bietet die SES980 nicht das gleiche Kaffeeergebnis (2 cm schmäler)? Ist das Mahlwerk und die Tamp-Automatik auf dem selben neuesten Stand, wie das bei der SES990 der Fall ist? Ist wirklich eine gute Mühle (stufenlos einstellbar) eingebaut?
    Und weiters: Diese Hybridtechnik wird sicher ein ganz neuer Trend werden. Soll ich noch warten, bis weitere Modelle auf dem Markt sind?
    Das war jetzt viel, ich weiß. Wenn ich aber schon einen Spezialisten bei der Hand habe, möchte ich seine Kompetenz auch voll nutzen.
    Besten Dank für deine Gedanken und Anmerkungen
    Maria

    Antworten
    Arne

    Hallo Maria und danke für Deinen Kommentar. Also die SES990 ist sicher übertrieben wenn du keinen Milchschaum brauchst. Ich würde sogar einfach die Sage Appliances SES810 und eine extra Kaffeemühle empfehlen. Viele Grüße, Arne

    Antworten

    Hallo Arne,

    mir gehet es so wie Maria. Ich trinke Espresso ohne Milch und will eigentlich nur einen sehr guten Espresso haben – ausser, wir sollten mal Gäste haben und die wollen dann was anderes. Wäre da nicht die Sage SES875 eine gute Option ? Man braucht nicht eine extra Kaffeemühle und die kostet ein viertel.

    Was hälst du davon?

    Richard

    Antworten
    Arne

    Hallo Richard,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Für sehr guten Espresso ist feines Kaffeepulver sehr wichtig, welches du mit der richtigen Mühle hinbekommst. Das Mahlwerk in der Sage ist nicht so fein einzustellen. Das ist nun eine Frage des Geschmacks/Kompromisses. Ansonsten ist die SAge SES 875 Top. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

    Verstehe ich nicht ganz. Die SES 875 kostet bei Amazon etwa 650 Euro. Bei anderen ab 500 E. Die 810 mit Mühle 448,- €. Wo liegt da ein Viertel günstiger?

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    Guten Morgen allerseits,
    ich habe gestern eine Sage Oracle Touch erhalten.
    Ist es eigentlich normal, dass das Gerät während des aufheiz Vorganges, der ewig dauert immerzu lautstark brummt ?
    Ich kenne es so jedenfalls nicht von meinem vorigen Nivona KVA.

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    Hey Arne,
    danke für den tollen Test! Hat Spaß gemacht zu lesen und mir so großen Appetit auf die Maschine gemacht, dass ich kurzerhand meinen KVA in Rente geschickt und mir die Sage gekauft habe.
    Ich hab noch ein paar Probleme, den richtigen Mahlgrad zu finden. Trotz recht grober Einstellung (31) kommt der Espresso nur tröpfchenweise. Bin jetzt bei Mahlgrad 35, dsnn gehts. Ist das normal, dass der so grob sein muss? Du merkst, ich bin Anfänger ‍♂️

    Grüße, Michael

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    Arne

    Hallo Michael, der Mahlgrad hängt auch von dem jeweiligen Espresso und der kalibrierung in der Maschine ab. Deswegen ist das schwer zu sagen. Bist du den mit deinem Ergebnis zufrieden? Viele Grüße, Arne

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    Ist der Espresso wirklich soooo gut wie vom Italiener um die Ecke? Ich hasse nämlich den typischen Espresso aus dem KVA!
    Welche Bohnen empfiehlt Du dazu, Arne?

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    Arne

    Hallo Hanna, schau am besten mal in meine Espresso Test. Viele Grüße, Arne

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    Hi Arne!

    Ich habe die Maschine auch zum testen gehabt und muss sagen, der Spagat ist Sage echt gelungen! Mir als Kaffee-Freak bietet sie zwar zu wenig Spielraum zum testen und herumprobieren, aber für den „echten“ Kaffee wenn man nicht direkt ein neues Hobby haben möchte ist sie schon sehr gut!
    Das lässt Sage sich zwar auch bezahlen, aber das ist ein anderes Thema.
    Wie immer ein cooler Bericht!

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