Sage Smart Grinder Pro Test: Kaffeemühle für Espresso-Enthusiasten

Moin! Ich bin Arne. Nach einigen Jahren als Barista habe ich mich einer Mission verschrieben: mehr guten Kaffee unter die Leute zu bringen. Dafür stellen mein Team und ich eine breite Wissensbasis zum Thema Kaffee für euch bereit.

Wie wir testen | Unser Team

Mit zunehmender Testroutine wird es immer einfacher, von der Marke auf die Qualität und bestimmte Ergebnisse zu schließen. Vor allem, wenn es sich um ein so profilstarkes Unternehmen wie Sage handelt.

Mit zunehmender Testroutine wird es immer einfacher, von der Marke auf die Qualität und bestimmte Ergebnisse zu schließen. Vor allem, wenn es sich um ein so profilstarkes Unternehmen wie Sage handelt.

Eine Sage (Hybrid-) Espressomaschine wie die Oracle Touch liefert hervorragenden Espresso und Milchschaum mit viel Automatik und einfacher Bedienung. Eine Sage Kaffeemühle steht für viele Einstellungen, Kaffeemehl in homogener Körnung und ebenfalls viel Automatik.

Allerdings liegt der Sage-Preis stets über dem Klassendurchschnitt und ist manchmal schwerer zu rechtfertigen.

Umso bemerkenswerter ist die Sage Smart Grinder Pro. Sie gehört zwar nicht zu den günstigsten Geräten in meinem Kaffeemühlen-Test 2024. Aber auf Leistungsseite macht sie dafür umso mehr Spaß.

Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass es die perfekte Allrounder-Mühle für alle Zubereitungsarten einfach nicht gibt. 

Sobald ihr Erfahrungen gesammelt habt und höhere Anforderungen an den Geschmack und die Entwicklung der Aromen eurer Kaffeebohnen stellt, ist eine gute Mühle entweder eine hervorragende Kaffee- oder eine gute Espressomühle. Beides zusammen geht irgendwie nicht. Macht das die Sage schlechter? Finden wir es im Test heraus.

Sage Appliances SCG820 The Smart Grinder Pro: Im Funktions- & Preisvergleich

Viele finden es sicher absurd, dass eine Kaffee- oder Espressomühle für um die 250 Euro ironiefrei als „Einsteiger-Mühle“ bezeichnet wird. Wenn wir in Profi-Maßstäben denken, mag das korrekt sein. In Home-Barista-Dimensionen halte ich es für übertrieben.

Denn wir müssen in meinen Augen klar zwischen Kaffee- und Espressomühle trennen. Eine sinnvolle Kaffeemühle für Einsteiger gibt es bereits für deutlich unter 100 Euro. Sogar eine Tchibo Kaffeemühle kann hier punkten.

Bekommen wir dafür das beste Kaffeepulver mit der homogensten Konsistenz? Nein. Aber wir erhalten frisches Mahlgut ohne Aufwand und mit guter Gleichmäßigkeit.

Breville Smart grinder Pro Kaffeepulver Tamper

Für die feine Espresso-Körnung müssen wir etwas tiefer in die Tasche greifen. Denn aufgrund der geringen Menge und der feinen Mahlung brauchen wir eine Mühle, die das Mahlgut extrem schnell und extrem gleichmäßig pulverisieren kann. Ist das nicht der Fall, merkt ihr das im fertigen Espresso sofort.

Aber auch eine Espressomühle kostet als Einsteiger-Variante selten mehr als um die 150 Euro. Sobald es darüber hinausgeht, reden wir auf jeden Fall von einem fortgeschrittenen Modell. 

Von wegen Einsteiger: Timerfunktion trifft feinteilige Mahlgradverstellung

Deshalb solltet ihr euch die Sage Smart Grinder Pro erst anschauen, wenn ihr mit folgenden Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten wirklich etwas anfangen könnt:

  • Edelstahl-Kegelmahlwerk mit 60 Stufen

  • Programmierbare Mahldauer (0,2-Sekunden-Schritte)

  • Programmvorwahl für Menge „Cups“ (Tassen) oder „Shots“ (Espresso-Portion)

  • Display mit Anzeige Mahlgrad, Mahlzeit, Mahlmenge

  • Start-Stopp über Taste oder Siebträger-Kontaktschalter

  • Erhältlich in „Black Truffle“ (Schwarz), Silber oder Gunmetal

Die Dosierung über die Tassen-Shot-Taste ist irgendwie doppelt gemoppelt. Denn die eigentliche Einstellung für die gemahlene Menge erfolgt über die Zeit-Programmierung. 

Breville Smart Grinder Pro Benutzeroberfläche

Die Tassen und Shots sollen euch sicher dabei helfen, die Parameter für eine Single Dose einzugrenzen und euch schneller ans Optimum zu tasten. 

Da eine sogenannte Grind-on-Time-Funktion jedoch niemals so präzise ist wie eine Grind-on-Weight-Funktion, kommen wir auch bei der Einstellung der Sage Smart Grinder Pro nicht um eine Kaffeewaage herum. Das wiederum macht die Shot-Cups-Taste vollends überflüssig.

Auf der anderen Seite lässt sich Sage weder bei der Qualität der Materialien noch beim Zubehör lumpen:

  • Hochwertiger Kaffeepulver-Behälter mit Füllstandsanzeige und Deckel

  • 2 Siebträgerhalter (Durchmesser 54 und 58 mm)

  • Reinigungspinsel mit langen Borsten

Schon dieses Angebot deutet darauf hin, dass die Sage-Mühle sowohl für das Mahlen von Kaffee in rauen Mengen als auch für die präzisen Mengen in Siebträgern geeignet sein soll. Das versprechen die meisten anderen Mühlen allerdings auch.

Wenn wir die Vorteile und Nachteile der Sage-Mühle mit typischen Konkurrenten vergleichen, wird es noch einfacher, das Preis-Leistungs-Verhältnis korrekt einzuschätzen – und sich von falschen Vorstellungen über eine Einsteiger-Mühle zu verabschieden.

Sage Smart Grinder Pro vs Eureka Mignon vs Eureka Mignon Specialita

Eureka Mignon Kaffeemühle im Test

Die Eureka Mignon gilt für viele Eingeweihte als die Espresso-Kaffeemühle für anspruchsvolle Home-Barista. Trotz der riesigen Mignon-Modellvielfalt gilt dieser Vergleich praktisch für alle Mignon-Versionen.

Die MCI-Ausführung mit unverwechselbarem Edelstahl-Gehäuse ist mein persönlicher Tipp, auch wenn etwa die Mignon Specialita mit Touchfeld am ehesten für den Sage-SCG820-Vergleich taugt. 

Von der Größe über die Verarbeitung bis zur Güte von Kunststoff-Hopper und Gehäuse oder zu den Dosing-Möglichkeiten setzen alle Mignon-Mühlen auf dasselbe hochwertige Grundprinzip und überragende Grundeigenschaften:

  • Mahlscheiben aus Edelstahl

  • Stufenlose Mahlgradeinstellung

  • Wenig bis kein Totraum

  • Keine Wärmeentwicklung dank hervorragender Mahlgeschwindigkeit

  • Sehr präzise Timerfunktion

Selbst als Specialita wird Eureka nie zu technologisch oder digital, sondern kümmert sich lieber darum, den besten Geschmack aus fein gemahlenen Kaffeebohnen zu holen. 

Ihr erhaltet weniger Einstellmöglichkeiten, aber volle Kontrolle über den Mahlvorgang, absolute Leistung, Präzision und wirklich homogenes Pulver.

Diese absolute Empfehlung von einer Kaffeemühle kostet euch allerdings 450 Euro aufwärts. Auch wenn sie sowohl im Aufbau als auch bei der Körnung mit Filterkaffee-Volumen an Pulver klarkommt, gilt sie doch als Espressomeister und ist dafür auch am besten geeignet.

Sage kontert diese Vorherrschaft erstens mit einem deutlich geringeren Preis, zweitens mit mehr Technologie und drittens mit einer besseren generellen Handhabung und Bedienung bei allen Arten von Kaffee.

Für eine saubere Extraktion mit wenig Erwärmung sorgen beide Mühlen. Welche ihr kaufen solltet? Das ist fast eine Frage der persönlichen Einstellung.

Sage Smart Grinder Pro vs Graef CM 800

Graef CM800 Uebersicht mit Arne

Dieser Vergleich funktioniert nur auf einer Ebene: der besonderen Eignung für Espresso. Die Graef CM 800 ist tatsächlich eine Einsteigermühle – und zwar eine empfehlenswerte. Für um die 130 Euro erhaltet ihr 40 Stufen, eine gute Einstellbarkeit und ordentliches Kaffeemehl.

Allerdings gibt es hier weder eine LCD-Anzeige noch irgendwelche programmierbaren Hilfen für Dosierung oder Mahldauer. 

Ihr haltet den Siebträger an den Kontaktschalter und müsst selbst abschätzen, wann ihr genug Kaffeepulver habt. Auch gibt es hier relativ viel Totraum und statische Aufladung, sodass einiges an Kaffeemehl verloren geht.

Trotzdem bin ich Graef-Fan und verschenke die Mühle immer wieder gern. Allerdings nur an Espresso-Trinker. Bei Filterkaffee-Körnungen wird sie mir zu ungenau und manchmal unnötig zickig. Auch die Lautstärke könnte etwas besser sein.

The Smart Grinder Pro vs Baratza Encore

Baratza Encore Uebersicht mit Arne

Die Baratza Encore ist das Filterkaffee-Gegenstück zur Graef-Mühle.  Und damit hat sich der Vergleich zur Sage Grinder Pro fast erledigt. 

Auch wenn die Baratza mit 40 Mahlstufen theoretisch in der Lage ist, Espresso-Kaffeemehl zu produzieren, macht ihr Aufbau das zu umständlich.

Achtung: Die Baratza Encore ist gerade in einer neuen Version erschienen. Die alte, noch erhältliche Variante mahlt nicht fein genug, um überhaupt Espresso-würdigen Kaffee zu produzieren. Bei der neuen ist das nicht der Fall. Mehr erfahrt ihr in meinem Baratza Encore ESP Test.

Genauso, wie ich die Graef als Spezial-Einsteiger für Espresso empfehle, empfehle ich das (neue) Baratza-Modell dennoch als Filter-Einsteiger. Die Sage spielt mindestens zwei Ligen darüber.

The Smart Grinder Pro vs Baratza Sette

Baratza Sette 270 W Kaffeemuehle Uebersicht mit Arne

Jetzt wird’s wirklich interessant. Als die Baratza Sette mit ihrem einzigartigen Design auf der Bildfläche erschien, bekamen so ziemlich alle Besitzer einer ordentlichen Espressomaschine Schnappatmung.

Der Look dieser Mühle ist nicht einfach nur Show. Der Aufbau sorgt unter anderem dafür, dass es absolut keinen Totraum gibt, in dem sich wertvolles Kaffeemehl ansammeln könnte.

Außerdem besitzt sie ein stufenloses Mahlwerk, eine Dosierung nach Gewicht mit eingebauter Kaffeewaage und erstklassige Mahlergebnisse ohne Wärmeentwicklung. Mehr Kontrolle über das Mahlen geht kaum.

Derzeit kostet die Baratza Sette ab 350 Euro. Und ich wäre jederzeit wieder bereit, diesen Preis zu investieren. In meinen Augen rangiert die Sette über der Sage, auch wenn sich diese reichlich Mühe gibt, für weniger Geld mitzuhalten. Das klappt nicht ganz, aber es klappt durchaus.

Sage The Smart Grinder Pro vs Dose Control Pro

Sage macht sich auch selbst Konkurrenz und bietet mit der Dose Control Pro eine Kaffeemühle aus demselben Universum wie die Smart Grinder Pro. 

Für um die 180 Euro erhaltet ihr ebenfalls 60 Mahlstufen, dasselbe Mahlwerk und einen Timer. Der Bohnenbehälter ist etwas kleiner, zudem fehlen das Display und ein paar Einstellungsmöglichkeiten. Dies sind allerdings eher Kleinigkeiten.

Rein auf dem Papier ist der Preisunterschied zur Smart Grinder Pro gerechtfertigt – und ihr könnt selbst entscheiden, ob ihr ein Display braucht oder nicht. Braucht ihr es nicht, kommen viele vertrauenswürdige Bewertungen zum Schluss, dass sich die Mahlergebnisse sehr ähneln. Ihr könnt also durchaus Geld sparen.

Settings & Ergebnisse: Mahlwerk & Mahlgrad einstellen

So komplex die Kaffeemühle wirkt, so einfach ist es, sie zu nutzen. Auch das Einstellen klappt problemlos. 

Spült zuerst den Bohnenbehälter mit Seifenwasser und lasst ihn gut trocknen. Hier sammeln sich die meisten Produktionsreste. Auch die Siebträgerhalter und den Kaffeemehl-Behälter solltet ihr erst einmal putzen.

Breville Smart Grinder Pro Bohnenbehaelter

Zum Einstellen nehmt ihr stets „schlechte“ Kaffeebohnen aus irgendeinem Probierpaket. Entscheidet euch außerdem, ob ihr Espresso in einen Siebträger oder Filterkaffee in den Behälter mahlen wollt. Das beeinflusst nicht nur den Mahlgrad, sondern auch das Zubehör.

Die Siebträgerhalter verstehen sich von selbst. Wenn ihr Filterkaffee mahlen wollt, könnt ihr den mitgelieferten Behälter auch beiseite stellen und direkt in einen V60-Filterhalter mahlen. Dafür müsst ihr nur das untere Tray aus der Mühle ziehen, schon habt ihr genug Platz unter dem Schacht.

Den Mahlgrad verstellt ihr am großen, seitlichen Drehrad. Wie immer gilt: Mahlwerk verstellen nur bei laufender Mühle!

Dreht ihr im ausgeschalteten Zustand am Rad, springen und haken Mahlscheiben oder -kegel beim nächsten Einschalten und können so unglücklich aufeinandertreffen, dass ihr das Mahlwerk beschädigt.

Außerdem gilt: Stets nur eine Stufe auf einmal verstellen!

Breville Smart Grinder Pro Mahlgrad einstellen

Beginnt am besten mit meinen Empfehlungen passend zu euren Kaffeebohnen. Bezieht dann einen Shot Espresso oder brüht eine Tasse Kaffee. Seht ihr Anzeichen für Unter- oder Überextraktion, stellt ihr eine Stufe feiner oder gröber.

Für das Dosing (Dosieren) solltet ihr auf jeden Fall eine Kaffeewaage verwenden. Schließlich kann keiner sagen, wie viel Kaffee in den einstellbaren 0,2-Sekunden-Schritten jeweils aus dem Schacht fällt. Dies ist abhängig von den Kaffeebohnen, der Mahlstufe usw.

Als Faustformel könnt ihr euch merken, dass eine Sekunde in etwa 2 Gramm Kaffeemehl entspricht. Aber dies ist nur ein Orientierungswert, der sich mit folgenden Empfehlungen für die Einstellung deckt:

  • Espresso wird zwischen Mahlgrad 9 und 11 sehr homogen und klumpenfrei. Die Mahldauer von zwei Gramm pro Sekunde übersetzt sich für meinen üblichen Double Shot Espresso (40 ml) in rund 8,4 Sekunden Mahldauer (etwa 17 g).

  • Für Filterkaffee und Pour-Over-Methoden sind Mahlgrad 30 bis 37 ideal. Bei Mahlgrad 35 erhaltet ihr fast optimalen V60-Kaffee, Mahlgrad 37 empfehle ich für Chemex. Etwas gröber wird es für French Press oder Perkolator.

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Apropos French Press und Perkolator: Hier bekommt die Sage beim Mahlen etwas Probleme mit der Homogenität. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen mit ähnlichen Mühlen. 

Allerdings würde ich dies auch nicht zu eng sehen – solange ihr nicht den teuersten Specialty Coffee in all seinen Facetten erleben wollt. Dafür ist jedoch manuelles Mahlen in kleinen Portionen sowieso die bessere Idee.

Bedienung & Tipps: Beobachtungen aus der Praxis

Die Sage Smart Grinder Pro lässt sich auf zwei Arten starten und stoppen: Nutzt entweder den Knopf auf dem Bedienpanel oder drückt mit dem Siebträger gegen den Kontaktschalter unter dem Schacht. Die Kontaktschalter-Variante ist in meinen Augen präziser.

Breville Smart Grinder Pro Startknopf
Breville Smart Grinder Pro

Beim Entnehmen der Siebträger solltet ihr jedoch etwas aufpassen, da die Halterungen recht eng sitzen. Also keine Hauruck-Aktionen!

Einige Nutzer haben statische Aufladung bemängelt, doch das kann ich bisher nicht unterschreiben. Selbst wenn ihr seitlich gegen die Mühle klopft, kommt kaum bis kein Pulver aus dem Schacht. 

Auch wenn wir von keiner frei stehenden Kaffeemühle eine geringe Betriebslautstärke erwarten können, gehört die Sage Smart Grinder Pro auf jeden Fall zu den leiseren Kandidaten – wenn auch nicht auf dem Papier:

Ich habe je nach Punkt im Mahlprozess zwischen 70 und 80 Dezibel gemessen. Was bei Kaffeevollautomaten brüllend laut wäre, entpuppt sich bei der Sage-Mühle als beruhigendes, angenehm gleichmäßiges Geräusch.

Reinigung & Ersatzteile: Schneller als gedacht

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Wir haben uns erfolgreich eingeredet, dass das Reinigen von Mühlen oder Mahlwerken kompliziert ist. Dabei zeigt uns gerade die Sage Smart Grinder Pro, wie einfach es geht.

Beim Wechsel von Kaffeesorten oder Bohnen solltet ihr den Hopper kurz abnehmen und reinigen. Dann habt ihr auch direkten Zugriff auf den oberen Mahlkegel. Saugt das Ganze einfach ab. Wollt ihr tiefer gehen, könnt ihr den oberen Kegel abnehmen.

Alle paar Monate würde ich außerdem ein paar spezielle Reinigung-Bohnen durchjagen. Sie nehmen jeden Fitzel Kaffeeöl mit und setzen die Mahlkegel praktisch wieder auf Werkszustand zurück. Der Vorteil: Hierbei müsst ihr noch nicht einmal eure Einstellungen aufgeben. 

Breville Smart Grinder Pro Grinder Mahlwerk
Breville Smart Grinder Pro Grinder Teil Detail

Sollte an eurer Mühle mal irgendetwas kaputtgehen, könnt ihr direkt bei Sage das passende Ersatzteil bestellen.

Vom Einstellknopf für den Mahlgrad (rund acht Euro) bis zum oberen Mahlkegel (rund 25 Euro) könnt ihr viel an der Mühle mühelos und günstig selbst reparieren. Sobald es in Richtung Motor oder unterer Mahlwerksteil geht, bleibt im Ernstfall jedoch nur der Gang zum Reparaturprofi.

Sage Smart Grinder Pro: Mein Review-Fazit

Hat es die Sage Smart Grinder Pro Espressomühle wirklich gebraucht? Ich finde schon. Sie hat eine hervorragende Balance zwischen Preis, Einstellungen und Leistung. Sie zeigt im Kaffeemühlen Test 2024 exzellente Ergebnisse bei Espresso und mehr als brauchbare Mahlergebnisse bei allem anderen.

Einige Features sind für das eigentliche Mahlen zwar überflüssig, aber die präzisen Einstellungen und Hilfestellungen sprechen für sich. Selbstverständlich geht es günstiger – etwa mit der Graef CM 800. Selbstverständlich geht es auch um einiges teurer – siehe Eureka Mignon und aufwärts. 

Doch das Preis-Leistungs-Verhältnis von Sage ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. Solltet ihr ausgewiesene French-Press-Liebhaber sein, ist sie wahrscheinlich zu grob und zu teuer für euch. Steht eine ordentliche Espressomaschine in eurer Küche, ist sie eine perfekte Alternative.

Aber: Für Anfänger ist sie definitiv übertrieben. Vor allem, wenn ihr nur eine Schnupper-Siebträgermaschine wie eine DeLonghi Dedica oder gar eine Sage Bambino Plus besitzt.

Wer von euch nutzt die Sage-Kaffeemühle und hat noch mehr Tipps aus dem Alltag? Ich freue mich auf eure Kommentare!

Dein Kaffee-Experte
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Arne Preuss

Moin! Ich bin Arne. Nach einigen Jahren als Barista habe ich mich einer Mission verschrieben: mehr guten Kaffee unter die Leute zu bringen. Dafür stellen mein Team und ich eine breite Wissensbasis zum Thema Kaffee für euch bereit.

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