Gaggia Kaffeevollautomat Test 2023: Die Neuen vom Espresso-Erfinder aus Bella Italia

Immer wenn ich ein neues Modell für meinen Kaffeevollautomat Test 2023 ausprobiere, fühle ich mich wie ein Kind kurz vor Weihnachten. Wenn ich allerdings gleich mehrere Modelle einer ganz neuen Marke teste, ist das wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. 

Immer wenn ich ein neues Modell für meinen Kaffeevollautomat Test 2023 ausprobiere, fühle ich mich wie ein Kind kurz vor Weihnachten. Wenn ich allerdings gleich mehrere Modelle einer ganz neuen Marke teste, ist das wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. 

Showtime für die Gaggia Kaffeevollautomaten!

Im Rückblick kann ich selbst nicht ganz verstehen, warum ich die Gaggia Geräte bislang so gekonnt ignoriert habe. Dabei steht die italienische Marke doch für Espresso-Können par excellence – schließlich hat Gaggia den Siebträger quasi erfunden.

Vielleicht lag es daran, dass Gaggia lange auf dem amerikanischen Markt zu finden war? 

Trotzdem konnten die Italiener mit einigen Neueinführungen in Europa und stylishen Updates meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es wird also höchste Zeit, die Kaffee-Automaten „Made in Italy“ live auszuprobieren. 

Welcher Gaggia Kaffeevollautomat der beste ist, verrate ich euch nach meinem Test.

Die Marke Gaggia gehört mehrheitlich zu Saeco, die wiederum teils zu Philips und der Evoca Group gehört.

Vorab kann ich schonmal sagen:

  • Wollt ihr nicht so viel Geld ausgeben, trinkt vor allem Espresso und nur ab und an mal einen Cappuccino, dann seht euch den Gaggia Magenta Milk an.
  • Ist euch ein integrierter Milchbehälter und eine klassische Bedienung wichtig, ist der Anima Prestige einen zweiten Blick wert.
  • Der Cadorna Prestige ist ein guter Kompromiss für euch, wenn ihr Fans von Kaffee mit Milch seid, aber nicht direkt in die Oberklasse investieren wollt.
  • Das Rundum-Sorglos-Paket für ausgesprochene Design-Fans erwartet euch mit dem Gaggia Accademia.

Bevor ich aber Bohnen in die Maschinen schütte und Milchaufschäumer strapaziere, verschaffe ich mir erstmal einen Überblick:

  1. Welche Gaggia Kaffeevollautomaten werde ich testen?
  2. Was kann die Marke Gaggia?
  3. Wie sieht es mit den Verwandtschaftsverhältnissen zu anderen Herstellern aus?

Im Überblick: Gaggia Kaffeevollautomaten vom Mittelklasse-Modell bis zur Oberklasse-Variante

Schaue ich mir das Gaggia-Sortiment an, fällt auf, dass die Italiener sich ganz klar auf die Mittelklasse eingeschossen haben: Fast alle Modelle liegen im Preissegment zwischen 400 und unter 2.000 Euro.

Echte Einsteigermodelle für rund 300 Euro wie bei DeLonghi Kaffeevollautomaten findet ihr dagegen kaum. Auch wenn einige Modelle bei der Oberklasse anklopfen, kann ich keine Aureißer in die Luxusklasse – wie sie bei Jura Kaffeevollautomaten an der Tagesordnung sind – ausmachen.

Wenn aber alle Geräte irgendwo in der gleichen Funktions- und Preisklasse rumschwimmen, wie rechtfertigt Gaggia dann die einzelnen Geräte und Produktlinien? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, eröffne ich das Duell Gaggia vs. Gaggia mit diesen vier Vollautomaten:

  • Gaggia Magenta Milk: Einstieg in die Mittelklasse mit Cappincup-Milchsystem für einen Preis von 619 Euro*
  • Gaggia Anima Prestige: Klassischer Mittelklasse-Vollautomat, der bislang nur in den USA erhältlich war, zum Preis von 729 Euro*
  • Gaggia Cadorna Prestige: Mittelklasse-Modell mit Oberklasse-Ambitionen & interessanten Extras für 899 Euro*
  • Gaggia Accademia: Oberklasse-Maschine mit Design-Update & umfangreichem Getränke-Menü zum Preis von 1.799 Euro*

Gaggia Magenta Milk RI8701: Stylisher Milchschaum-Einsteiger

Gaggia Magenta Milk Kaffeevollautomat Uebersicht

Der Gaggia Magenta Milk ist der günstigste Vollautomat in meinem Test und der einzige Gaggia, der kein integriertes Milchsystem besitzt. Gleichzeitig gehört er aber auch zu den Geräten, denen der Hersteller schon ein modernes Facelift verpasst hat. 

Nicht, dass ich mich je über ein klassisches Display mit Tasten beschwert hätte. Aber die Kombi aus dem Gehäuse in mattem Schwarz mit roten Design-Linien und dem modernen Farbdisplay sieht schon schnieke aus.

Dazu kommen einige Features und Einstellungen, die ein Kaffeevollautomat der Mittelklasse mitbringen sollte:

  • TFT-Farbdisplay (reagiert auf Berührung)
  • Kompakte Maße von 22,4 x 35,7 x 43,5 Zentimetern
  • Keramikmahlwerk mit 5 Stufen sowie 5 Zwischenstufen
  • Kaffeetemperatur in 3 Stufen regulierbar
  • 7 Kaffeespezialitäten (Ristretto, Espresso, Espresso Lungo, Kaffee, Americano, Cappuccino, Cafè au Lait)
  • Optiaroma für Espresso in 5 verschiedenen Stärken
  • Heißwasser & Milchschaum separat
  • Herausnehmbare Brühgruppe & einfache Reinigung
  • Bohnenbehälter 250 Gramm & Wassertank 1,8 Liter

Für die „Milk“ sorgt das Cappincup-Milchsystem aus einem Milchbehälter mit einem Schlauch und Ausgabe-Arm. Über die etwas umständliche Bezeichnung kann ich gerne hinwegsehen. 

Interessant wird jedoch: Kann der Milchschaum mit Konkurrenten wie dem DeLonghi Perfecta Evo mithalten, die weniger kosten und einen integrierten Milchbehälter ohne Schlauch-Gedöns dabei haben? Nach meinem Test erzähle ich euch mehr!

Gaggia Anima Prestige: Ein Klassiker neu aufgelegt

Gaggia Anima Prestige Kaffeevollautomat Uebersicht

Die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Kaffeevollautomaten sind immer wieder interessant – egal, ob es um Nivona und Jura oder Gaggia und Philips bzw. Saeco geht. Damit ihr meinen Ratgeber einordnen könnt, unternehmen wir einen klitzekleinen Ausflug in internationale Firmen- und Marketingpolitik:

  1. Gaggia ist Teil der Saeco-Gruppe, die wiederum zu Philips gehört
  2. Der Gaggia Anima Prestige wurde bislang nur in den USA vertrieben, kommt nun aber auch auf den europäischen Markt
  3. Das Modell könnte glatt als verlorener Drilling des Philips LatteGo & des Saeco Incanto durchgehen
  4. Beide letztgenannten Geräte haben jedoch mit dem Philips 3200 LatteGo & dem Saeco Picobarista schon nennenswerte Updates bekommen

Ist der Gaggia Anima Prestige also ein alter Hut? Allerdings hat der Saeco Incanto seinerzeit echte Maßstäbe in der Mittelklasse gesetzt. 

Der Bruder vom Gaggia Anima Prestige Philips 5000.

Die Features sehen auf den ersten Blick jedenfalls solide aus:

  • LC-Display mit Direktwahltasten
  • Memo-Funktion für individuellen Kaffeebezug
  • Kompakte Maße von 22 x 43 x 34 Zentimetern
  • Mahlwerk aus Keramik inklusive 5 Stufen
  • Kaffeetemperatur in 3 Stufen & Optiaroma in 5 Stufen
  • 4 Kaffeespezialitäten (Espresso, Espresso Lungo, Cappuccino, Latte Macchiato)
  • Heißwasser & Milchschaum separat
  • Reinigen über Programme, Brühgruppe entnehmbar
  • Bohnenbehälter 250 Gramm Fassungsvermögen & Wassertank 1,8 Liter

Im direkten Vergleich zum Magenta Milk hat der Anima Prestige damit weniger Getränke-Optionen und eine altbackene Optik, dafür aber ein integriertes Milchsystem. Ist das den Preisunterschied von rund 100 Euro wert? All das verrate ich euch nach meinem Praxistest.

Gaggia Cadorna Prestige RI9604/01: Extravagantes Mittelklasse-Modell

Gaggia Cadorna Prestige Kaffeevollautomat Uebersicht

Mit dem Gaggia Cadorna Prestige richtet sich der Hersteller aus Bella Italia an alle unter euch, die in der Oberklasse trinken, aber einen Mittelklasse-Preis dafür zahlen wollen. Optisch macht das Modell ein bisschen auf Jura mit seiner Front in Anthrazit-Silber mit Edelstahl-Akzenten und dem großen Display.

In seiner Preisklasse muss sich der Cadorna Prestige im Test mit dem Siemens EQ.6 messen. Das Siemens-Gerät ist zwar nicht mehr das neueste Modell, überzeugt mich aber immer noch mit seinem leisen Mahlwerk und einer hochwertigen Edelstahlfront.

Die Übersicht der Funktionen trägt auch beim Cadorna Prestige die typische Gaggia-Handschrift:

  • TFT-Farbdisplay mit beleuchteten Tasten
  • 4 Benutzerprofile für individuellen Kaffeegenuss
  • Kompakte Maße von 26 x 38 x 44 Zentimetern
  • Keramikmahlwerk mit 10 Mahlgrad-Stufen
  • 5 Kaffeestärken durch Optiaroma & 3 Kaffetemperatur-Einstellungen
  • 5 Kaffeegetränke (Espresso, Ristretto, Lungo, Kaffee, Café Americano)
  • 7 Optionen für Kaffee mit Milch (Cappuccino normal & XL, Café au Lait, Cortado, Latte Macchiato normal & XL, Flat White)
  • Heißwasser & Milchschaum separat
  • Automatisches Reinigen & Brühgruppe entnehmbar
  • Wassertank 1,8 Liter & Bohnenfach für 300 Gramm

Damit es nicht langweilig wird, hat Gaggia dem Cadorna Prestige allerdings auch ein paar Features verpasst, die für die Mittelklasse fast ein wenig extravagant wirken. So könnt ihr eure Espressotassen bei der Kaffeezubereitung z.B. auf einem ausziehbaren Espresso-Tray abstellen. 

Gaggia Cadorna Prestige Milchschaum nah.

Der Hersteller verspricht mir außerdem ein besonders fluffiges Schaum-Erlebnis, weil das System die Milch doppelt aufschäumt. Würde ich meinen Schaum manuell aufschäumen, würde das natürlich keinerlei Sinn ergeben. Deswegen werde ich die Haube auf meinem Test-Latte-Macchiato besonders genau unter die Lupe nehmen.  

Gaggia Accademia: Die Edelstahl-Oberklasse-Variante

Gaggia Accademia Kaffeevollautomat Uebersicht

Den größten Preissprung legen die Italiener mit rund 1.000 Euro vom Cadorna Prestige zum Gaggia Accademia hin. Bereits die Optik verrät mir, worauf Gaggia mit dem Modell hinauswill, das bereits seit 2010 auf dem Markt ist.

Der Accademia ist mit Abstand der stylischste Vertreter der Gaggia-Modelle in meinem Test.

Ich bin nicht immer ein Fan von Modell-Updates, weil meiner Meinung nach ein bisschen Rumdrehen an der Menüführung oder eine neue Farbe weder eine neue Anschaffung noch einen höheren Preis rechtfertigen. 

Beim Accademia liegt die Sache jedoch anders, weil Gaggia bei diesem Modell sowohl den Look, als auch die Features und das technische Können grundlegend überholt hat. Ich lasse mich sogar dazu hinreißen zu sagen: Mit dieser Kaffeemaschine hat der Hersteller aus Mailand den Next Step gewagt und ist im 21. Jahrhundert angekommen.

Ein Blick auf die Liste der wichtigsten Features zeigt euch die hohe Funktionalität des Geräts:

  • Farbdisplay mit Touch-Funktion & Drehknopf
  • Edelstahl-Gehäuse mit verspiegelter Front & Anti-Touch-Beschichtung
  • 4 Nutzerprofile für individuelle Zubereitung & Memo-Funktion für Füllmenge
  • Kompakte Maße von 28,2 x 38,5 x 42,8 Zentimetern bei 13,8 kg Gewicht
  • Scheibenmahlwerk aus Keramik inkl. 8 Stufen
  • Espresso-Stärke via Optiaroma in 5 Stufen variabel
  • Crema & -Aroma via Espresso Plus System einstellen
  • Kaffeetemperatur mit 3 Einstellungen regulierbar
  • Integriertes Milchsystem & manuelle Schaumlanze
  • Aktiver Tassenwärmer mit Timer
  • Reinigungs- & Entkalkungsprogramm
  • Bohnenbehälter für 350 Gramm & Wassertank für 1,6 Liter

Außerdem hat Gaggia dem Accademia mit dem Update gleich ganze 12 neue Getränke beigebracht, sodass ihr jetzt zwischen 19 Optionen wählen könnt:

  • Kaffeespezialitäten: Espresso, Espresso Lungo, Ristretto, Caffè, Americano
  • Kaffee mit Milch: Cortado, Macchiatone, Melange, Cappuccino normal & XL, Flat White, Café au Lait, Caffélatte, Latte Macchiato, Latte Caldo
  • Heißes Wasser in 2 Temperatur-Varianten, heiße Milch & Milchschaum

Für die Oberklasse spricht auch, dass ihr euren Kaffee dank der vielen Parameter bis aufs letzte Fitzelchen individualisieren könnt. Ich freue mich jetzt schon auf den Praxistest! 

Das Gaggia-Sortiment: Kaffeevollautomaten & Co in der Übersicht

Vielleicht bin ich da ab und zu ein wenig pedantisch, aber wenn ich eine neue Kaffeevollautomaten-Marke teste, brauche ich Ordnung im Karton. Gaggia teilt seine Produkte nach folgenden Kriterien ein:

  1. Ausstattung (z.B. Cadorna Plus, Cadorna Milk oder Cadorna Prestige)
  2. Produktlinie (z.B. Cadorna)

Das hört sich erstmal easy an – was mich jedoch ein bisschen verwirrt ist, dass ich je nach Ausstattung ein günstiges, mittel- und höherpreisiges Gerät in jeder Produktlinie zur Auswahl habe. Was genau war jetzt aber nochmal der Unterschied zwischen den Produktlinien? Ich bringe mal, ein wenig Klarheit in das Thema.

Ausstattung & Zubehör: Wie viel Luxus darf’s sein?

Wollt ihr euch im Gaggia-Universum zurechtfinden, sagt euch der Hinweis auf die Ausstattung bereits mehr über den Vollautomaten, als die Produktlinie. Daran könnt ihr euch orientieren:

  1. Plus: Basisausstattung für Espresso sowie Pannarello
  2. Milk: Geräte mit Cappincup-Milchsystem
  3. Prestige: Integrierter Milchbehälter & meiste Getränke-Vielfalt

Dazu kommen einige Varianten, die nur auf bestimmte Modelle zutreffen:

  1. Style: Nur Cadorna, schwarze Farbvariante
  2. Barista Plus: Nur Cadorna, Plus-Variante mit Dampfdüse
  3. Deluxe: Nur Naviglio, einziger Gaggia mit Cappucinatore

Produktlinien: Die feinen Unterschiede zählen

Bringe ich nun also die Ausstattung mit den Produktlinien zusammen, ergibt sich folgende Übersicht:

 

Mit der Magenta-Serie setzt Gaggia den Startschuss für eine neue Generation von Vollautomaten mit einem großen Display und moderner Menüführung. Technisch erfüllen alle Geräte die Gaggia-Basics (Optiaroma, Vorbrühfunktion und Co). 

Die Ausstattungsvarianten unterscheiden sich vor allem im Milchsystem vom einfachen Pannarello (Plus) über das Cappincup-System (Milk) bis zum integrierten Milchbehälter (Prestige).

Gaggia Magenta Kaffeevollautomat Uebersicht Alle Getraenke

Im Gegensatz zur Magenta-Linie haben die Cadorna-Modelle individuelle Nutzerprofile sowie ein modernes Display, das beleuchtete Drucktasten hat. Je nach Ausstattung hat der Cadorna andere Milchschaum-Funktionen und damit auch mehr Getränkeoptionen zur Auswahl:

  • Plus & Style: Pannarello & 6 Getränke
  • Plus Barista: Profi-Dampflanze & 6 Getränke
  • Milk: Cappincup-Milchsystem & 10 Getränke
  • Prestige: Integrierter Milchbehälter & 14 Getränke 

Gaggia Cadorna Kaffeevollautomat Uebersicht

Vom Accademia gibt es nur unser Test-Modell, das mit seinen zahlreichen Features und dem schicken Design die Gaggia-Oberklasse einläutet. 

Gaggia Accademia Kaffeevollautomat Uebersicht

Der Gaggia Babila ist dem Gaggia Accademia in vielen Features ähnlich, allerdings gehört sein Display noch zur alten Schule und das Menü enthält 8 Getränke weniger.

Mein Test-Modell, der Anima Prestige, ist bislang der einzige Anima-Vollautomat, der meines Wissens nach auf dem europäischen Markt vertreten ist. Er bietet die typischen Gaggia-Basisfunktionen, hat vier Getränke-Optionen und noch eines der klassischen Displays mit Tasten.

Die Naviglio Modelle verlassen sich in Sachen Bedienung rein auf LCD-Tasten und sind auf Kaffee und Espresso spezialisiert. Die einfache Version setzt auf Plastik und ein Pannarello. In der Deluxe-Version gibt’s Edelstahl und einen Cappucinatore. Beide besitzen sowohl Optiaroma sowie eine Memo-Funktion.

Die Velasca Vollautomaten wirken auf mich wie die modernere Version der Naviglio Geräte. Funktionell gibt es kaum Unterschiede, dafür haben diese Geräte ein Display. Die Prestige-Variante besitzt auch den integrierten Milchbehälter der neueren Gaggia Modelle aus meinem Test.

Der Gaggia Brera RI9305 ist die Deluxe-Version einer einfachen Espressomaschine mit Pannarello und Edelstahlfront.

Gaggia Brera Kaffeevollautomat Uebersicht

Die Gaggia Besana RI8081 ist ebenfalls eine einfache Espressomaschine, die vor allem durch ihr kugeliges Design auffällt – allerdings ist bei diesem Modell Kunststoff angesagt.

Neben Kaffeevollautomaten gehört auch die klassische Siebträgermaschine ins Gaggia Sortiment, die wiederum eigene Produktlinien aufweist. Dazu gehören z.B.: 

  • Gaggia Classic (RI9303/11, Color Vibes & Lobster Red)
  • Carezza (Deluxe, Style)
  • Viva (Chic, Style, Deluxe, Prestige)
  • Gran Gaggia (Deluxe, Prestige)

Die Gaggia New Classic wurde sogar mit „sehr gut“ bzw. 1,5 von der Stiftung Warentest unter die Lupe genommen. Da natürlich keines der Geräte ein Mahlwerk besitzt, hat Gaggia dafür auch noch die Kaffeemühle MD15 im Angebot.

Ersatzteile & Reparatur: Hilfe für neue & alte Modelle

Sollte euer Gaggia Kaffeevollautomat nach intensivem Gebrauch irgendwann mal Erste Hilfe benötigen, könnt ihr auf den Gaggia Kundendienst setzen. In Deutschland wird der von der PROVENERO GmbH durchgeführt, die ihr unter 07738 93843-0 kontaktieren könnt. 

Die kostenlose Abholung und Lieferung gibt’s allerdings nur innerhalb der Garantiezeit, was bei alten Modellen wie z.B. dem Gaggia Titanium wahrscheinlich nicht mehr zutreffend wäre.

Das Gaggia-Geheimnis: Produkt-Qualität & solide Leistung

Auch wenn ich in meinem Kaffeevollautomat die Marke Gaggia Milano bislang gekonnt ignoriert habe, produzieren die Italiener schon seit den 30er Jahren erfolgreich Kaffeemaschinen. 

Espresso-Fun-Fact: Meine geliebte Espresso-Crema geht tatsächlich auf Achille Gaggia, den Gründer des Unternehmens zurück. Gaggia meldete 1938 ein Patent für das „Lampo“-Pumpen-Drucksystem an, das noch heute die Mutter aller Siebträgermaschinen ist.

Was genau das Gaggia-Erfolgsgeheimnis ist, kann ich euch erst final bestätigen, sobald ich die verschiedenen Modelle live testen konnte. Pro Gaggia verbuche ich auf jeden Fall, dass alle Test-Modelle eine solide Grundausstattung mitbringen:

  • INTENZA+ Wasserfilter
  • Intuitive Bedienung & Handhabung
  • One-Touch-Getränke auf Knopfdruck
  • Keramikmahlwerk & herausnehmbare Brühgruppe
  • Vorbrühfunktion für mehr Aroma & Optiaroma
  • Zahlreiche Einstellungsoptionen für Kaffeezubereitung
  • Option für Milchschaum bzw. Milchsystem
  • Stimmige Kapazität von Behältern für Wasser & Kaffeebohnen
  • Gelungener Materialmix aus hochwertigem Plastik & Edelstahl
  • Zusätzliches Kaffeepulver-Fach
  • Abschaltautomatik & Standby-Modus
Gaggia Milano Marke auf Glas.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Gaggia Kaffeevollautomaten scheint also zu stimmen. Was mich wundert ist, dass ich anscheinend an keinem Automaten das Mahlen stufenlos einstellen kann. Das schaue ich mir im Test definitiv genauer an.

Fazit: Meine Erfahrungen aus dem Gaggia Kaffeevollautomat Test bald Live

Ob ich euch eine generelle Empfehlung für Gaggia aussprechen kann, wird sich zeigen, sobald die Modelle den Kaffeevollautomat Test in meiner Küche bestanden haben. 

Insgesamt bleibt bei mir der Eindruck, dass Gaggia sich spitzer aufstellt als DeLonghi, aber auch nicht ins Gipfelrennen mit Jura Kaffeevollautomaten geht. Vor allem die neuen Magenta-Modelle und der Accademia grenzen sich auch von den Cousins aus der Philips-Saeco-Verwandtschaft ab.

Schaue ich mir den Preisvergleich und die Ausstattung an, scheint Gaggia eher eine neue Kategorie zu eröffnen, die ich entweder „obere Mittelklasse“ oder „mittlere Oberklasse“ taufen würde. Vielleicht kann ich nach den Praxistests für einer der beiden Versionen entscheiden.

Wer von euch ist bereits ein begeisterter Gaggia-Fan oder will die Kaffeevollautomaten unbedingt ausprobieren? Schreibt mir in den Kommentaren von euren Erfahrungen oder was euch besonders interessiert!

*Preise für Angebote auf Amazon Stand November 2022

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