Bislang kannten wir Philips Kaffeevollautomaten als aktuelle Könige der Einstiegsklasse in meinem Kaffeevollautomaten Test 2026. Das Motto? Viel Leistung, tolle Qualität, kleiner Preis.
Nun will sich der Hersteller aus den Niederlanden auch in der Oberklasse etablieren und baut Vollautomaten, die noch mehr Knopfdruck-Komfort mit erstklassigen Features verbinden.
In diesem Update zum Philips Kaffeevollautomat Test schauen wir uns einfache und komplexe Testsieger der Marke genauer an, finden heraus, was den Hersteller ausmacht, und überprüfen, für wen sich die Kaffeemaschinen lohnen.
Philips Café Aromis
Viele Getränke und Funktionen
Espresso nah an Siebträger-Niveau
Übersichtliche Touch-Bedienung
Philips 2300 LatteGo
Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
Sehr leises Keramikmahlwerk
Ideal für kleine Haushalte
Philips 3300 LatteGo
Solide Funktionen
Geringer Geräuschpegel
Hervorragender Preis
Philips 5500 LatteGo
Viele Einstellmöglichkeiten
Cremiger Milchschaum
Sehr gute Preis-Leistung
Philips 2200 Series
Individueller Milchschaum
Günstiger Preis
Sehr guter Kaffee & Espresso
Inhaltsverzeichnis
Vergleich: Top 5 Philips Kaffeevollautomaten auf einen Blick
| Philips Café Aromis | Philips 2300 LatteGo | Philips 3300 LatteGo | Philips 5500 LatteGo | Philips 2200 Series | |
|---|---|---|---|---|---|
| Getestetes Modell | EP8757/20 | EP2330/10 | EP3347/90 | EP5547/90 | EP2220/10 |
| Coffeeness-Bewertung | 5 von 5 | 5 von 5 | 4,5 von 5 | 5 von 5 | 4 von 5 |
| Größter Vorteil | Beeindruckende Funktionsvielfalt | Top Preis-Leistungs-Verhältnis | Sehr leise | Super Kaffee & Milchschaum | Äußerst günstig |
| Größter Nachteil | Kein Alleinstellungsmerkmal in seiner Preisgruppe | Weniger Features als höhere Series | Mengen ungenau | Versprochene Kaltgetränke nicht kalt gebrührt | Dampflanze statt Automatik |
| Bedienung | 4,3‘‘ Touchdisplay + App | Sensortasten | Sensortasten | TFT-Display + Sensortasten | Sensortasten |
| Milchsystem | Integriert | Integriert | Integriert | Integriert | Manuell (Dampflanze) |
| “Cold Brew” | ✓ | X | X | X | X |
| Cold Latte | ✓ | X | X | X | X |
| Kaffeespezialitäten | 54 | 3 | 6 | 20 | 2 |
| Ungefähres Preisniveau | 890 € | 360 € | 400 € | 540 € | 250 € |
Weitere Philips-Empfehlungen & Produkte im Coffeeness Test
Wie alle Hersteller bringt auch Philips ständig neue Kaffeemaschinen heraus und erweckt damit den Eindruck, dass ältere Kaffeevollautomaten ihr Geld nicht mehr wert sind.
Das stimmt natürlich nicht – solange die Modelle bei der Zubereitung von Kaffee, Cappuccino und Co. weiterhin moderne Leistung bieten. Wenn der Preis stimmt, lohnen sich generell auch noch folgende Geräte:
Der Philips 5400 LatteGo EP5447/90 bietet sehr gute Kaffeegetränke, auch wenn die 5500er Serie eine größere Kaffeevielfalt und besseren Milchschaum zubereiten kann. Beim Keramikmahlwerk und der Brühgruppe wurde ebenfalls nochmal nachgebesssert.
Der Philips 4300 LatteGo EP4346/70 und die 4400-Serie hängen im Hersteller-Universum etwas zwischen den Stühlen. Sie bieten jedoch guten Philips-Kaffeegeschmack, viel Knopfdruck-Komfort und eine gewohnt einfache Reinigung.
Der Philips 3200 LatteGo EP3246/70 ist ein Klassiker der frühen LatteGo-Ära. Hier bekam Philips erstmals sein Problem mit einem lauten Milchschaumsystem in den Griff und zeigte bereits, wohin die Reise der Kaffeemaschinen gehen wird. Nicht mehr wirklich relevant, aber im Vergleich immer noch eine tolle Maschine.
Friedhof der Philips Kaffeevollautomaten: Spart euch den Kauf
Es kommt immer ein Punkt, an dem eine Maschine trotz aller Qualität oder guter Bewertungen hoffnungslos veraltet ist oder von den neueren Vollautomaten der eigenen Marke abgehängt werden. In meinem Philips Kaffeevollautomat Test gilt das für:
Die einfachsten Philips Kaffeevollautomaten wie der EP1220/00 aus der 1200 Series haben grundsätzlich die gleichen Spezifikationen wie die neuere 2200er Serie und kosten (fast) genauso viel. Hier würde ich immer zur neueren Generation greifen.
Wenn schon 2200er Serie, dann mit Dampflanze! Es gibt in dieser Serie auch Varianten mit integriertem Milchaufschäumer, die sich preisleistungstechnisch aber kaum lohnen. Die Unterschiede erkennt ihr an der Modellnummer: 222 steht für manuelle Milchaufschäumer, 223 für die Knopfdruck-Variante (z. B. EP2236/40 oder EP2230/10)
HD-Modelle solltet ihr komplett ignorieren. Bei Geräten wie HD8652/91, HD8821/01 oder HD8827/01 handelt es sich um uralte Kaffeevollautomaten, die mit den heutigen Standards für die Ausstattung und die Zubereitung nichts mehr zu tun haben.
Die Philips 5000 Series (z. B. EP5960/10) war lange ein Mittelklasse-Liebling, ist aber ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. Der Saeco Incanto-Klon darf in Frieden ruhen.
Philips-Neuheiten & Ausblick: Was plant das Unternehmen?
Mit dem Philips Café Aromis macht der Hersteller klar, dass er nicht nur günstige Vollautomaten bauen, sondern es auch mit Jura, Nivona und Co aufnehmen kann. Ob sich Kaffeeliebhaber darauf einlassen, muss die Zukunft zeigen.
Ich prognostiziere allerdings, dass der Angriff auf die Oberklasse weitergehen wird – und hier speziell gegen DeLonghi gerichtet sein dürfte. Wie auch die Italiener zeigen die Niederländer, dass ein Kaffeeautomat, der auch kalten Kaffee und Milchschaum zubereiten kann, längst nicht mehr über 1.000 Euro kosten muss.
Ich glaube auch, dass Philips sich nicht zwangsläufig auf die Getränkeschlacht im Menü einlassen wird, sondern weiter an der besonderen Qualität seiner Kaffeevollautomaten feilen wird.
Die Maschinen sind im Vergleich extrem leise, besitzen einen hohen Knopfdruck-Komfort und hängen bei den Mahlgradeinstellungen und der Reinigung viele andere Hersteller ab. Wenn sie clever sind, bauen sie diese Stärke weiter aus – nur eben auch im Premium-Segment.
Vor- & Nachteile von Philips Kaffeevollautomaten
Philips punktetschon immermit unaufgeregter Alltagstechnik für alle, die es unkompliziert mögen. Dabei haben sich die Kaffeespezialitäten und die Funktionsvielfalt über die Jahre kontinuierlich verbessert.
Allerdings müsst ihr bei diesem Unternehmen auch immer hinter das Marketing schauen – denn viele Versprechen kann das Unternehmen einfach nicht halten.
Vorteile
- Sehr gute Preise
- Einfache Bedienung – ob auf Knopfdruck oder per Touchscreen
- Leises Keramikmahlwerk mit 12 Mahlstufen in allen Klassen
- Schlauchloses LatteGo-Milchsystem für einfache Reinigung
- Kaffeegeschmack und Schaumqualität werden immer besser
Nachteile
- Kunststoff als Hauptmaterial bei allen Modellen
- Marketing-Versprechen teils unwahr – siehe jeweiliger Testbericht
- Modelllogik nicht immer kundenfreundlich
Bester Philips Kaffeevollautomat: Testsieger Philips Café Aromis
Philips Cafe Aromis
Gekonnter Imagewandel der Marke
Viele Getränke + Einstellung
Für heiße & kalte Zubereitung
Einfache Bedienung
Top Preis-Leistungs-Verhältnis
Heißer Milchschaum etwas grobporig
| Philips Cafe Aromis | |
| Hersteller | Philips |
|---|---|
| Testmodell | Philips Cafe Aromis 8000 Series |
| Gehäusematerial | Kunststoff matt |
| Verfügbare Farben/Designs | Silber,Weiß |
| Milchschaumsystem | Automatisch (Integriert) |
| Lautstärke (eigene Messung) | 95 |
| Brühgruppe herausnehmbar | |
| Display | |
| Touch | |
| App | |
| Benutzerprofile |
|
| Wassertank | 1,9 |
| Minimale Auslaufhöhe | 8.8 |
| Maximale Auslaufhöhe | 14.5 |
| Mahlwerk | Scheibenmahlwerk Keramik |
| Elektronisches Mahlwerk | |
| Bohnenfach | 275 |
| Zwei Bohnenfächer | |
| Mahlgrade | 12 |
| Kaffeepulverfach | |
| Kannenfunktion | |
| Kaffeegetränke auf Knopfdruck | 54 |
| Kaffeestärke einstellbar | 7 |
| Temperatur Kaffee einstellbar | 3 |
| Temperatur Milchschaum einstellbar |
|
| 2-Tassenfunktion | keine Milchgetränke |
| Heißwasserfunktion | |
| Heiße-Milch-Funktion | |
| Nur Milchschaum beziehen | |
| Wasserfiltereinsatz |
|
| Gewicht | 9,3 |
| Maße (Höhe x Breite x Tiefe) | 38.9 x 25.1 x 45.2 |
| Sonstiges | Kalter Milchschaum |
| Cold Brew | |
| Kalter Milchschaum | |
| Aktueller Preis | 899,00 € |
| Alle Spezifikationen | |
Der Philips Café Aromis ist nicht nur mein aktueller Marken-Testsieger, er zeigt auch die eigentliche Stärke des Unternehmens gegenüber anderen Herstellern:
Für einen wirklich günstigen Preis erhaltet ihr viele Einstellungen, tolle Ergebnise in der Tasse, Trendfunktionen wie Cold Brew oder kalten Milchkaffee und ein gewohnt leises Keramikmahlwerk.
Trotz all der Leistung macht es dieser Vollautomat niemals kompliziert und gönnt sich ein paar edle Design-Details, ohne abschreckend oder abgehoben zu wirken.
Mein einziger Einwand: Aus irgendeinem Grund gelingt der heiße Schaum nicht ganz so gut wie der kalte. Das fällt aber nicht bei allen Kaffeespezialitäten auf.
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Philips 2300 LatteGo
Bester günstiger Vollautomat
Philips EP2330/10
Stark & günstig
Top Preis-Leistungs-Verhältnis
Spannende Getränke
Einfache Bedienung & Reinigung
Leises Mahlwerk
Umständliche Mengenprogrammierung
| Philips EP2330/10 | |
| Hersteller | Philips |
|---|---|
| Testmodell | Philips EP2330/10 |
| Gehäusematerial | Kunststoff matt |
| Verfügbare Farben/Designs | Schwarz |
| Milchschaumsystem | Automatisch (Integriert) |
| Lautstärke (eigene Messung) | 63 dB |
| Brühgruppe herausnehmbar | |
| Display | |
| Touch | |
| App | |
| Benutzerprofile |
|
| Wassertank | 1,8 l |
| Minimale Auslaufhöhe | 85 mm |
| Maximale Auslaufhöhe | 145 mm |
| Mahlwerk | Scheibenmahlwerk Keramik |
| Elektronisches Mahlwerk | |
| Bohnenfach | 275 g |
| Zwei Bohnenfächer | |
| Mahlgrade | 12 Stufen |
| Kaffeepulverfach | |
| Kannenfunktion | |
| Kaffeegetränke auf Knopfdruck | 3 |
| Kaffeestärke einstellbar | 3 Stufen |
| Temperatur Kaffee einstellbar | 3 Stufen |
| Temperatur Milchschaum einstellbar |
|
| 2-Tassenfunktion | keine Milchgetränke |
| Heißwasserfunktion | |
| Heiße-Milch-Funktion | |
| Nur Milchschaum beziehen | |
| Wasserfiltereinsatz |
|
| Gewicht | 7,5 kg |
| Maße (Höhe x Breite x Tiefe) | 43,3 x 24,6 x 37,1 cm |
| Sonstiges | |
| Cold Brew | |
| Kalter Milchschaum | |
| Aktueller Preis | 329,99 € |
| Alle Spezifikationen | |
Mit dem Philips EP2330/10 LatteGo hat der Hersteller mal eben DeLonghi vom Thron gestoßen – zumindest in meinem Kaffeevollautomat Test. Denn die supergünstige Maschine ist dem vorherigen Einsteigerkönig Magnifica S um Lichtjahre voraus:
Wir können Kaffee, Espresso und Cappuccino auf Knopfdruck zubereiten, erhalten einen automatischen Milchaufschäumer, ein leises Keramikmahlwerk und eine moderne Sensor-Tasten-Bedienung. Trotzdem zahlen wir nur wenig mehr als für die klassische DeLonghi-Kaffeemaschine.
Wer täglich nur ein oder zwei Kaffee zubereiten will und keine abgefahrenen Kaffeespezialitäten oder übertrieben viel Einfluss auf die Zubereitung benötigt, kommt mit diesem Schnäppchen-Kaffeevollautomaten voll auf seine Kosten.
Sobald ihr mit Kaffeebohnen experimentieren oder mehr als Cappuccino und Kaffee wollt, ist die Leistung allerdings zu begrenzt.
Bester Philips Kaffeevollautomat um 400 Euro: Philips 3300 LatteGo
Superleise
Philips 3300 LatteGo
Überraschend großartig
Superleises Mahlwerk
Spannendes Aroma
Einfache Bedienung
Easy Reinigung
Schöner Milchschaum
Falsche Versprechen
Mengen nur ungenau einstellbar
| Philips 3300 LatteGo | |
| Hersteller | Philips |
|---|---|
| Testmodell | Philips 3300 LatteGo Series EP3347/90 |
| Gehäusematerial | Kunststoff matt |
| Verfügbare Farben/Designs | Schwarz |
| Milchschaumsystem | Automatisch (Integriert) |
| Lautstärke (eigene Messung) | |
| Brühgruppe herausnehmbar | |
| Display | |
| Touch | |
| App | |
| Benutzerprofile | 1 |
| Wassertank | 1,8 l |
| Minimale Auslaufhöhe | 8.5 cm |
| Maximale Auslaufhöhe | 14,5 cm |
| Mahlwerk | Scheibenmahlwerk Keramik |
| Elektronisches Mahlwerk | |
| Bohnenfach | 275 g |
| Zwei Bohnenfächer | |
| Mahlgrade | 12 Stufen |
| Kaffeepulverfach | |
| Kannenfunktion | |
| Kaffeegetränke auf Knopfdruck | 5 |
| Kaffeestärke einstellbar | 3 Stufen |
| Temperatur Kaffee einstellbar | 3 Stufen |
| Temperatur Milchschaum einstellbar |
|
| 2-Tassenfunktion | Ja (keine Milchgetränke) |
| Heißwasserfunktion | |
| Heiße-Milch-Funktion | |
| Nur Milchschaum beziehen | |
| Wasserfiltereinsatz | Ja (wird mitgeliefert) |
| Gewicht | 8 kg |
| Maße (Höhe x Breite x Tiefe) | 37,1 x 24,6 x 43,3 cm |
| Sonstiges | |
| Cold Brew | |
| Kalter Milchschaum | |
| Aktueller Preis | 389,00 € |
| Alle Spezifikationen | |
Der Philips 3300 EP3347/90 LatteGo kam kurz vor der 2300-Maschine auf den Markt und hatte bereits angedeutet, was der kleinere Vollautomat endgültig bestätigt hat: Für sehr gute Kaffeespezialitäten und eine leise Zubereitung müsst ihr einfach nicht viel Geld ausgeben.
Im Vergleich zum 2300 wirft der 3300 allerdings mit Versprechen um sich, die er nicht halten kann. Nachdem ich im Philips Kaffeevollautomat Test der 3300-Auflage darauf hingewiesen habe, dass die Maschine weder kalte Getränke zubereiten noch per App gesteuert werden kann, hat der Hersteller das Wording inzwischen geändert.
Das ist auch gut so, denn die eigentliche Stärke liegt auch bei dieser Maschine ganz woanders: Mit einer gemessenen Lautstärke von 63 Dezibel gehört auch dieses Philips-Gerät zu den leisesten Kaffeevollautomaten im gesamten Test.
Zudem gelingen Espresso und Milchschaum wirklich erstklassig, zudem können wir uns auch hier über eine besonders einfache Reinigung freuen.
All das sind beste Zutaten für einen Günstig-Testsieger, nur bietet die kleinere 2300-Maschine ein noch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Vorprogrammierter Latte Macchiato und ein Benutzerprofil wie im 3300 sind für mich keine ausreichenden Argumente für den Aufpreis.
Bester Philips Kaffeevollautomat unter 600 Euro: Philips 5500 LatteGo
Preis-Leistungs-Empfehlung
Philips EP5547/90 LatteGo
Klasse Vollautomat für kleine Haushalte
Superleiser Betrieb
Lebendiger Kaffee
Einfache Bedienung
Easy Reinigung
KEINE Kaltgetränke auf Knopfdruck
| Philips EP5547/90 LatteGo | |
| Hersteller | Philips |
|---|---|
| Testmodell | Philips EP5547/90 LatteGo |
| Gehäusematerial | Kunststoff glänzend |
| Verfügbare Farben/Designs | Schwarz/Chrom |
| Milchschaumsystem | Automatisch (Integriert) |
| Lautstärke (eigene Messung) | 63 dB |
| Brühgruppe herausnehmbar | |
| Display | |
| Touch | |
| App | |
| Benutzerprofile | (4+1 Gast) |
| Wassertank | 1,8 l |
| Minimale Auslaufhöhe | 8.5 cm |
| Maximale Auslaufhöhe | 14.5 cm |
| Mahlwerk | Scheibenmahlwerk Keramik |
| Elektronisches Mahlwerk | |
| Bohnenfach | 275 g |
| Zwei Bohnenfächer | |
| Mahlgrade | 12 Stufen |
| Kaffeepulverfach | |
| Kannenfunktion | |
| Kaffeegetränke auf Knopfdruck | 20 |
| Kaffeestärke einstellbar | 5 Stufen |
| Temperatur Kaffee einstellbar | 3 Stufen |
| Temperatur Milchschaum einstellbar |
|
| 2-Tassenfunktion | Keine Milchgetränke |
| Heißwasserfunktion | |
| Heiße-Milch-Funktion | |
| Nur Milchschaum beziehen | |
| Wasserfiltereinsatz |
|
| Gewicht | 8 kg |
| Maße (Höhe x Breite x Tiefe) | |
| Sonstiges | LatteGo Milchsystem ist spülmaschinenfest |
| Cold Brew | |
| Kalter Milchschaum | |
| Aktueller Preis | 539,00 € |
| Alle Spezifikationen | |
Wer noch mehr Funktionen für überschaubares Geld möchte, ist beim Philips 5500 EP5547/90 LatteGo richtig. Der Vollautomat ist ein super Mittelweg zwischen 3300er und der neuen 8000er Serie – sowohl preislich als auch funktionell.
Mit 20 vorprogrammierten Kaffeespezialitäten bietet er eine gute Getränkeauswahl. Die “Iced”-Optionen sind aber auch hier nur Marketing, alle Getränke werden heiß gebrüht.
Um sich von den kleineren Kaffeevollautomaten abzuheben, könnt ihr die Kaffeestärke und die Kaffeemenge in mehr Stufen einstellen und erhaltet eine QuickStart-Funktion. Sie erlaubt den Kaffeebezug ohne vorherigen Spülvorgang. Das ist ganz nett, falls es beim Kaffee zubereiten mal besonders schnell gehen muss. Aber so busy ist kein Kaffeeliebhaber.
Latte Macchiato und Cappuccino besitzen unterdessen die perfekte Temperatur, auch wenn die Milch für Café au Lait etwas fließfähiger geschäumt werden könnte. Für klassischen Kaffeegenuss passt die Konsistenz jedoch perfekt.
Bester Philips Kaffeevollautomat unter 300 Euro: Philips 2200 SensorTouch
Starker ECAM-Konkkurrent
Philips EP2220/10 SensorTouch
Reduziert ist Philips am besten
Einfache und intuitive Bedienung
Gute Getränketemperatur
Guter Espresso und Milchschaum
Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
Relativ großes Bohnenfach
Pumpe etwas laut
| Philips EP2220/10 SensorTouch | |
| Hersteller | Philips |
|---|---|
| Testmodell | EP2220/10 SensorTouch |
| Gehäusematerial | Kunststoff matt |
| Verfügbare Farben/Designs | Mattschwarz, Schwarz/Klavierlack-schwarz, Grau |
| Milchschaumsystem | Manuell |
| Lautstärke (eigene Messung) | – |
| Brühgruppe herausnehmbar | |
| Display | |
| Touch | |
| App | |
| Benutzerprofile |
|
| Wassertank | 1,8 l |
| Minimale Auslaufhöhe | 8,2 cm |
| Maximale Auslaufhöhe | 14,3 cm |
| Mahlwerk | Scheibenmahlwerk Keramik |
| Elektronisches Mahlwerk | |
| Bohnenfach | 275 g |
| Zwei Bohnenfächer | |
| Mahlgrade | 12 Stufen |
| Kaffeepulverfach | |
| Kannenfunktion | |
| Kaffeegetränke auf Knopfdruck | Espresso, Kaffee |
| Kaffeestärke einstellbar | 3 Stufen |
| Temperatur Kaffee einstellbar | 3 Stufen |
| Temperatur Milchschaum einstellbar | Manuell |
| 2-Tassenfunktion | keine Milchgetränke |
| Heißwasserfunktion | |
| Heiße-Milch-Funktion | |
| Nur Milchschaum beziehen | |
| Wasserfiltereinsatz |
|
| Gewicht | 7,5 kg |
| Maße (Höhe x Breite x Tiefe) | 37,1 x 24,6 x 43,3 cm |
| Sonstiges | – |
| Cold Brew | |
| Kalter Milchschaum | |
| Aktueller Preis | 249,00 € |
| Alle Spezifikationen | |
Mit dem Philips EP2220/10 SensorTouch hat der Hersteller einen idealen Kaffeevollautomaten für Puristen im Angebot. Das Gesamtpaket aus günstigem Preis, guten Kaffeespezialitäten und einfacher Bedienung macht das Modell mit Milchdüse zu einer verlässlichen, unaufgeregten Maschine.
Wie in dieser Preisklasse erwartbar, besteht der Vollautomat zum großen Teil aus Plastik. Trotzdem ist er robust und sieht moderner aus als vergleichbare Kaffeevollautomaten unter 300 Euro.
Das größte Argument gegen den Philips EP 2220/10 könnte das manuelle Milchsystem sein. Ich feiere die manuelle Zubereitung, da ihr Temperatur, Konsistenz und Menge der Milch komplett selbst bestimmen könnt. Außerdem ist die Reinigung ein Kinderspiel.
Ich verstehe aber auch, wenn ihr der Maschine die gesamte Arbeit überlassen wollt. Dann nehmt etwas mehr Geld in die Hand und haltet euch an die günstigen Philips Kaffeevollautomaten mit integriertem Milchbehälter.
Der Philips-Code: Serien, Modellbezeichnungen & Unterschiede
Die Gerätebezeichnungen von Philips sind logischer als bei anderen Marken. Trotzdem kann es unübersichtlich werden. Generell gilt:
Sämtliche Philips Kaffeevollautomaten besitzen ein Keramikmahlwerk mit 12 Mahlstufen und lassen sich bei Kaffeestärke, Temperatur und Menge in mehreren Stufen einstellen. Unterschiede ergeben sich hauptsächlich bei der Anzahl der Kaffeespezialitäten, Benutzerprofilen und dem Bedienkonzept.
Einige Kaffeevollautomaten sind sowohl mit Milchdüse als auch mit integriertem Behälter erhältlich. Achtet deshalb immer auf die Beschreibung der Maschine. Auf der Herstellerseite werden mehr Kaffeevollautomaten aufgeführt, als derzeit im normalen Handel erhältlich sind. Einige sind gebraucht oder generalüberholt ( Zusatz “R”).
Philips 800 Series: Diese alte Series sieht aus wie 2200er-Kaffeevollautomaten, ist aber viel älter. Zumindest gibt es noch Ersatzteile für die Vollautomaten-Mumie.
Philips 1200 Series: Direkter Vorgänger der 2200 Serie, mit Dampflanze.
Philips 2200 Series: Einsteiger-Gerät mit Dampflanze (auch als LatteGo-Variante erhältlich), Fokus auf Kaffee und Espresso, mit Heißwasserfunktion. Empfehlenswert für Puristen.
Philips 2300 Series LatteGo: Günstigste LatteGo-Serie mit reduzierter Getränkeauswahl. Ideal für Alltagsnutzer, für die Einfachheit über Funktionen geht.
Philips 3100 Series LatteGo: Ältere Geräte mit Modellnummern wie EP3550/00, EP3551/10, EP3362/00 oder EP3360/00. Scheinen nirgends mehr verfügbar zu sein.
Philips 3200 Series LatteGo: Ältere Serie mit begrenzten Funktionen. Lohnt sich nur, wenn ihr ein supergünstiges Angebot findet.
Philips 3300 Series LatteGo: Aktuelle Mittelklasse mit SilentBrew-Technologie, klarer Bedienung und sehr leisem Mahlwerk.
Philips 4300 Series LatteGo: Ältere Mittelklasse mit Display und SilentBrew. Preis-Leistungs-Verhältnis passt oft nicht mehr.
Philips 4400 Series LatteGo: Weiterentwicklung der 4300er Series mit mehr Kaffeespezialitäten. Auch hier passt die Preis-Leistung meist nicht mehr.
Philips 5000 Series LatteGo: LatteGo-Urgestein nach Saeco Incanto-Vorbild.
Philips 5400 Series LatteGo: Ehemaliges Top-Modell mit Display, SilentBrew und QuickStart.
Philips 5500 Series LatteGo: Aktuelle Kernserie mit optimiertem Milchschäumer, Display und SilentBrew.
Philips Café Aromis Series 8000: Neue Premium-Klasse mit LatteGo Pro-Milchsystem, größerem Funktionsumfang und App-Steuerung.
Wenn ihr einzelne Philips Modelle vergleichen wollt, schaut in mein Kaffeevollautomaten Vergleichstool rein:
Kaufberatung für Philips Kaffeevollautomaten: Wichtige Kriterien im Überblick
Philips Kaffeevollautomaten sind grundsätzlich immer ähnlich aufgebaut: Keramikmahlwerk, logisches Bedienkonzept, einfache Handhabung. Alltagstauglichkeit ist bei allen Modellen wichtiger als die hundertste Einstellungsmöglichkeit. Wenn ihr die Kaffeevollautomaten selbst vergleichen wollt, haltet euch an meine Tipps.
Qualität der Kaffeemaschine: Material & Verarbeitung
Philips steht für hochwertigen Kunststoff in den Farben Schwarz, Chrom/Silber oder Weiß. Die Geräte sind trotz Plastik robust und sehen sleeker aus als etwa viele DeLonghi-Modelle.
Der Café Aromis deutet an, dass es zukünftig in eine edlere Richtung gehen könnte. Details wie das Holzelement über dem Kaffeeauslauf und eine matte Oberfläche grenzen das Gerät optisch von anderen LatteGo-Modellen ab.
Trotzdem dreht sich auch bei der Gestaltung der Kaggeevollautomaten alles um die Alltagstauglichkeit: Neuere Maschinen besitzen zum Beispiel einen biegsamen Wasserbehälter, der sich leichter greifen lässt. Die Brüheinheit lässt sich reibungslos entnehmen und einsetzen.
Funktionen & Einstellungsmöglichkeiten
Wer sich viel Feintuning wünscht, wird mit Kaffeevollautomaten von Jura oder DeLonghi glücklicher. Philips bietet unterdessen das richtige Maß an Einstellmöglichkeiten für eine unkomplizierte Alltagsnutzung und top Kaffeegenuss:
Das Scheibenmahlwerk lässt sich immer in 12 Stufen verstellen und kann damit unterschiedlichste Kaffeebohnen geschmacklich sauber extrahieren. Kaffeestärke, Temperatur und Tassenfüllmenge lassen sich in je mindestens 3 Stufen einstellen. Mehr sind nach den Erkenntnissen aus meinem Kaffeevollautomat-Test auch nicht notwendig.
Kaffeespezialitäten & Spezialfunktionen
Wer kalten Kaffee auf Knopfdruck genießen will, kommt bei Philips bisher ausschließlich in der 8000er Series auf seine Kosten. Bei allen anderen Kaffeevollautomaten kommen die angeblich kalten Kaffeespezialitäten heiß aus dem Auslauf und müssen mit Eiswürfeln gekühlt werden. Das ist von Herstellerseite bewusst zweideutig formuliert – und ärgert mich daher maßlos.
Ansonsten hält sich Philips in seinem Menü vor allem an etablierte Kaffeespezialitäten und setzt in den unteren Klassen vor allem auf Kaffee, Espresso, Latte Macchiato und Cappuccino. Mehr braucht es auch eigentlich nicht.
Da aber kalter Kaffee ein so großes Thema ist, denkt Philips die Sache wenigstens zu Ende und bietet im Aromis auch gleich noch kalte Milch auf Knopfdruck.
Weitere Spezialfunktionen gibt es hier bisher nicht. Und das finde ich angesichts des allgemeinen Wettrennens um die größte sinnlose Kaffeevielfalt ziemlich erfrischend.
Bedienung & Benutzerfreundlichkeit
Lange Zeit kamen Philips Vollautomaten mit Drehknöpfen, einfachen Tasten und kleinem Bedienfeld aus. Die neueren Geräte setzen je nach Klasse auf Sensortasten, Displays und sogar Touchscreens.
Während andere Marken oft Probleme haben, einen funktionsstarken Kaffeevollautomaten mit einem einfachen Menü auszustatten, könnt ihr euch bei jeder Philips-Maschine auf eine intuitive Bedienung verlassen. Selbst bei endlos vielen Kaffeevarianten wie im Café Aromis müsst ihr nicht lange suchen, bis das richtige Getränk in die Tasse läuft.
Milchsystem
Das LatteGo-System ist das Erkennungsmerkmal von Philips Kaffeevollautomaten und für mich eine der besten Erfindungen des Marktes. Denn es besteht nur aus drei Teilen, besitzt keinen Milchschlauch und schafft trotz seiner scheinbaren Grobschlächtigkeit inzwischen sehr cremige Ergebnisse.
Besonders gut finde ich, dass Philips dieses System kontinuierlich verbessert. Neuere Behälter bieten jetzt mehr Kapazität, zudem arbeitet die Milchfunktion immer leiser und schneller. Mit der Aromis-Generation jetzt auch kalt.
Der seitlich montierte Behälter hat nur einen Nachteil: Es lassen sich keine zwei Latte Macchiato oder Cappuccino gleichzeitig zubereiten.
Mahlwerk & Lautstärke
Das Keramik-Scheibenmahlwerk mit 12 Mahlstufen ist nicht nur feinteilig, sondern auch noch besonders leise. Modelle wie der 2300 LatteGo und der Aromis sind mit 63 Dezibel im Test genauso leise wie deutlich teurere Kollegen von Siemens mit SuperSilent-Versprechen.
In der Praxis werdet ihr meist nur die unteren Stufen verwenden. Mahlgrad 2 ist für ältere oder dunklere Kaffeebohnen sinnvoll, Mahlgrad 3 bis 4 für hellere und frischere Röstungen die richtige Wahl.
Wie gut sind die Philips HomeID App & smarte Funktionen?
Ab der 2300er Serie wirbt das Unternehmen mit einer App-Steuerung. Das ist Quatsch, denn die HomeID App dient lediglich als Info-Portal. Dort gibt es zum Beispiel die Bedienungsanleitung und Tipps zur Zubereitung.
Selbst beim Aromis hat die App nur eine Beraterfunktion. Ihr könnt angeben, welche Kaffeebohnen in der Maschine sind, die App gibt euch Hinweise zur rm richtigen Mahlgrad, zur Temperatur und zu anderen Aspekten der Kaffeezubereitung.
Auch in diesem Fall setzt Philips in meinen Augen mal wieder auf ein sehr fragwürdiges Marketing. Denn auf den ersten Blick sieht es so aus, als könntet ihr eure Kaffeevollautomaten tatsächlich per Handy bedienen. Ihr müsst die Beschreibung schon sehr genau dekodieren, um die Wahrheit zu erfahren.
Der eigentliche Witz ist für mich, dass Philips Kaffeevollautomaten solche smarten Funktionen sowieso nicht nötig hätten. Alle Einstellungen sind in wenigen Minuten erledigt – und zwar direkt am Gerät, mit einfachem Knopfdruck. Ich verstehe nicht, warum der Hersteller nicht einfach damit wirbt.
Philips Kaffeevollautomat richtig einstellen: Tipps & Anleitung
Es ist absolut kein Hexenwerk, einen Philips Kaffeevollautomaten einzustellen. Auch wenn es bei Mahlgrad, Temperatur, Menge usw. je nach Maschine kleine Abweichungen geben kann, könnt ihr bei allen Vollautomaten der Marke mit denselben Grundeinstellungen starten und euch dann Schritt für Schritt an eure optimale Tasse Kaffee rantasten.
Mehr Infos zu meinen Empfehlungen für den jeweiligen Kaffeevollautomaten findet ihr im Testbericht. Allgemeine Tipps gibt’s im Ratgeber Kaffeevollautomaten einstellen.
Mahlwerk und Mahlgrad einstellen
Bei einem Mahlwerk mit 12 Stufen habt ihr viel Auswahl. Für die meisten Kaffeebohnen eignen sich jedoch nur die unteren Stufen. Diese stellt ihr am Rädchen im Bohnenbehälter ein. Dafür muss das Mahlwerk unbedingt laufen.
Startet bei Philips Kaffeevollautomaten am besten bei Mahlgrad 3. Er bringt fast immer guten Kaffee in die Tasse. Bei dunkleren oder älteren Kaffeebohnen ist meist Mahlgrad 2 sinnvoll, bei besonders frischem oder hellerem Kaffee lohnt sich manchmal Stufe 4.
Espresso und Kaffee einstellen
In Sachen optimale Füllmenge sind Philips Kaffeevollautomaten durchgehend Standard: Bezieht Espresso mit 40 Milliliter und Kaffee mit 120 Milliliter. Lassen sich die Mengen nur ungenau einstellen, wählt am besten etwas kleinere Stufen.
Die Kaffeestärke ist zwar eine Frage des Geschmacks, ich empfehle jedoch für fast alle Kaffeespezialitäten zunächst die mittlere Option. Meist gibt es nur drei Stufen, in der Oberklasse gibt es sieben Stufen. So oder so lässt sich die Mitte schnell finden.
Bei der Temperatur kommt es auf das Getränk an: Für Espresso stellt ihr sie am besten immer hoch, für Kaffee niedrig. Da Kaffee mit mehr Wasser zubereitet wird, ist das Endergebnis in der Tasse generell heißer als bei Espresso. Meist stehen euch drei Stufen zur Verfügung, die Auswahl fällt also relativ leicht.
Milchschaum einstellen
Ich habe es inzwischen fast aufgegeben, genaue Angaben zur optimalen Menge an Milch für Cappuccino oder Latte Macchiato zu machen. Hier macht nämlich jede Maschine, was sie will. Manche arbeiten mit Stufen, andere mit genauen Mengenangaben, bei jedem Vollautomaten kommt eine andere Gesamtmenge in die Tasse.
Generell lautet meine Empfehlung: Nehmt für Cappuccino lieber etwas weniger Milch, bei Latte Macchiato könnt ihr in die Vollen gehen. Probiert verschiedene Einstellungen passend zu eurer Tasse bzw. eurem Glas.
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Passen unter jeden Vollautomat
Die besten Kaffeebohnen für Philips Kaffeevollautomaten
Wer guten Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato trinken will, braucht nicht unbedingt den besten Kaffeevollautomaten, aber die besten Kaffeebohnen. Bei Philips Kaffeevollautomaten ist eine hohe Qualität besonders wichtig:
Abgesehen vom Mahlwerk gibt es meist eher wenige Einstellungen fürs Feintuning. Röstfehler oder für einen Vollautomat ungünstige Aromen lassen sich daher nur schwer ausgleichen. Enthält der Kaffee zu viele Säuren oder Bitterstoffe, kommen auch zu viele Säuren oder Bitterstoffe in der Tasse an.
Philips Kaffeevollautomaten kommen nachweislich am besten mit süßen, schokoladigen oder nussigen Noten klar. Das bestätigt sich in meinen Tests immer wieder. Je nach Maschine bzw. Generation wird der Kaffee immer rund und hervorragend trinkbar – ob mit oder ohne Milch.
Ich empfehle natürlich meine eigenen Kaffeebohnen für den Vollautomat, da wir alle Geräte damit getestet haben und euch besten Geschmack bei jeder Kaffeespezialität versprechen können.
Kaffee entwickelt für Vollautomaten
Schokoladig, nussig & täglich frisch geröstet
Speziell abgestimmt auf Vollautomaten
Ausgewogen & kaum Säure
Wartung & Pflege von Philips Kaffeevollautomaten
Auch Philips baut bisher keine selbstreinigenden Kaffeevollautomaten. Aber zumindest bauen sie einfach zu reinigende Kaffeevollautomaten. Das Philips-Reinigungsprogramm ist zwar grundsätzlich genauso umfangreich wie bei anderen Kaffeevollautomaten, aber der Hersteller macht uns auch hier das Leben an vielen Stellen leichter.
Milchsystem und Milchbehälter reinigen
Wo kein Milchschlauch, da keine Verstopfung oder Ablagerung: Das Philips LatteGo-Konzept ist ein Traum für jeden Putzmuffel. Ihr müsst nur den Behälter abbauen, ihn in seine drei Teile zerlegen und diese in die Spülmaschine geben oder unter den Wasserhahn halten.
Zusätzlich solltet ihr nach jedem Milch-Bezug das entsprechende QuickClean-Reinigungsprogramm starten. Auch das ist absolut kein Aufwand. Entscheidet ihr euch für einen Philips Kaffeevollautomaten mit Dampflanze, reinigt ihr diese nach jeder Anwendung mit einem Lappen (von außen) und einem Dampfstoß (von innen).
Brühgruppe reinigen
Die Philips-Brühgruppe ist nichts Außergewöhnliches. Ihr könnt sie herausnehmen, Kaffeepulver und Ablagerungen abspülen, trocknen lassen und wieder einsetzen. Dafür muss der Vollautomat vollständig über den Hauptschalter ausgschaltet werden.
Einmal pro Woche solltet ihr die Brüheinheit gründlich mit Reinigungstabletten säubern. Mehr Informationen findet ihr in meinem Ratgeber zur Kaffeevollautomaten-Reinigung.
Scheibenmahlwerk reinigen
Ein Scheibenmahlwerk aus Keramik ist etwas empfindlicher als ein Mahlwerk aus Edelstahl. Darum solltet ihr das Mahlwerk von Philips Kaffeevollautomaten am besten mit (meinem) Mahlwerkreiniger behandeln, anstatt es auszubauen.
Bei der Reinigung mit den speziellen Reinigungsbohnen werden Kaffeepulver, Fette und Öle einfach aus dem Scheibenmahlwerk heraustransportiert, die Keramik wird gleichzeitig gepflegt. Danach noch ein Mahlvorgang mit Kaffee, Zubereitung von ein paar Espressos (bitte wegschütten) und der Vollautomat mahlt wieder wie neu.
Kaffeevollautomat entkalken
Philips Kaffeevollautomaten werden mit hauseigenen AquaClean-Filtern ausgestattet, die euch das Entkalken allerdings auch nicht abnehmen können. – auch wenn der Hersteller “bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalken” verspricht.
Diese Rechnung kann ich null nachvollziehen, zumal Philips an anderer Stelle wiederum nur von 625 Tassen ohne Entkalkung spricht. Für mich beweist sich damit vor allem, dass Wasserfilter im Kaffeevollautomaten zwar eine gute Ergänzung sind, aber letztendlich auch nicht viel ändern.
Wie oft ihr euren Vollautomaten entkalken solltet, hängt von der Nutzung und der Wasserhärte in eurer Region ab. Wir empfehlen allgemein eine monatliche Entkalkung. Sobald die Crema eures Espressos nicht mehr ordentlich aussieht oder der Kaffee sauer schmeckt, müsst ihr auf jeden Fall ran.
Bei Philips Kaffeevollautomaten mit Touch-Display ist das am einfachsten, bei Geräten aus aus den unteren Serien müsst ihr über die Bedienungsanleitung herausfinden, was ihr wann bei der Entkalkung tun müsst.
Zubehör & Ersatzteile
Philips Kaffeevollautomaten kommen mit allem notwendigen Zubehör für den reibungslosen Betrieb. Auf der Hersteller-Website gibt es außerdem Ersatz für Wasserbehälter, Wasserfilter und viele andere Kleinigkeiten, mit denen ihr euren Kaffeevollautomaten bis zu einem gewissen Punkt auch selbst reparieren könnt – auch ein älteres Modell.
Für den Kaffeegenuss und die Funktionalität macht es keinen Unterschied, ob ihr die markeneigenen Produkte kauft oder euch an Alternativen von Drittanbietern haltet.
Solange etwa Reiniger dieselbe Formulierung enthalten und auf Kaffeevollautomaten oder Kaffeemaschinen abgestimmt sind, könnt ihr eine Menge Geld sparen. Macht am besten den Preisvergleich – zum Beispiel in meinem Shop mit unserem Reiniger-Bundle.
Spezial-Reiniger & Entkalker
Für Vollautomaten & moderne Kaffeemaschinen
Professionelle & schonende Reinigung
In Deutschland hergestellt
Philips Kaffeevollautomat kaufen: Lohnen sich Angebote, B-Ware & refurbished?
Philips Kaffeevollautomaten gibt es oft schon für unter 300 Euro, allerdings haben wir bereits festgestellt, dass etwa ein EP1220/00-Modell (rund 270 Euro) oft nicht dieselbe Leistung bietet wie minimal teurere Modelle, während etwa Geräte aus der 3100 Serie hoffnungslos veraltet sind.
Sowohl Philips selbst als auch diverse Plattformen bieten Refurbished-Kaffeevollautomaten an. Sie sind laut eigener Aussage generalüberholt, komplett gereinigt und auf ihre Funktionalität getestet.
Grundsätzlich halte ich das für eine gute Idee, habe aber bisher noch keine Erfahrungswerte, ob diese Kaffeevollautomaten tatsächlich so sauber sind wie versprochen. Hierzu plane ich einen Test und halte euch auf dem Laufenden.
Generell sind Philips Kaffeevollautomaten als Neuware die sicherste Wahl, zumal sie vergleichsweise günstig sind und bei guter Pflege lange halten können.
Häufige Probleme & Fehlermeldungen: Tipps für Philips Kaffeevollautomaten
In euren Kommentaren ist mir aufgefallen, dass Philips Kaffeevollautomaten wenig unerklärliche Fehler zu produzieren scheinen. Wenn der Kaffee nicht schmeckt, der Cappuccino nicht schaumig wird oder der gesamte Automat streikt, machen das Menü oder die Bedienungsanleitung meist schnell klar, worum es geht.
Wenn überhaupt, treten bei Philips Kaffeevollautomaten vor allem typische Fehler auf, die ihr meist recht schnell und ohne Anleitung lösen könnt:
Kaffee schmeckt wässrig: Prüft den Mahlgrad – oft ist er zu grob. Ansonsten könnt ihr die Kaffeestärke erhöhen oder die Tassenfüllmenge reduzieren. Wenn das nicht hilft, probiert es mit anderen Kaffeebohnen.
LatteGo schäumt nicht richtig: Vergewissert euch, dass der LatteGo-Milchbehälter richtig sitzt und nicht verstopft ist. Erfahrungsgemäß schäumt Milch mit einem höheren Fett-/Proteingehalt am besten. Bei pflanzenbasierter Milch funktionieren Barista-Versionen besser.
Brühgruppe klemmt oder lässt sich nicht einsetzen: Die Brühgruppe darf nur entnommen werden, nachdem das Gerät am Hauptschalter ausgeschaltet wurde. Achtet auf die korrekte Position und stellt sicher, dass die Einheit richtig einrastet. Die Bedienungsanleitung kann euch weiterhelfen.
Mahlwerk blockiert oder Kaffee läuft zu langsam: Eventuell ist ein zu feiner Mahlgrad eingestellt. Stellt die Stufe bei laufendem Mahlwerk höher. Sehr ölige oder dunkle Bohnen können das Mahlwerk verstopfen – deshalb solltet ihr das Mahlwerk regelmäßig reinigen.
Philips vs andere Marken: Funktionen, Preise, Leistung
Eigentlich ist es keine Neuigkeit, dass Philips auch in der Oberklasse mitspielt. Denn der Hersteller unterhält mit Saeco eigentlich noch eine dezidierte Oberklassenmarke.
Bei Saeco ist allerdings schon lange nichts mehr passiert und ich glaube, dass sich die Niederländer ganz auf den breiteren Markenauftritt von Philips konzentrieren wollen. Und damit wirbeln sie die etablierte Welt der Kaffeevollautomaten-Marken ganz schön durcheinander.
Philips vs DeLonghi Kaffeevollautomaten
Im Duell DeLonghi vs. Philips haben DeLonghi Kaffeevollautomaten zwar weiterhin generell die Nase vorn, weil sie jede Preis- und Funktionsklasse mit günstigen, aber überaus funktionsstarken Angeboten bespielen.
In der Einstiegsklasse allerdings haben Philips Kaffeevollautomaten aktuell die Nase vorn. Im Vergleich zu den Italienern ist Philips moderner, automatischer und macht unterm Strich besseren Kaffee oder Espresso.
So überholt etwa der Philips 2300 meinen langjährigen Günstig-Sieger DeLonghi Magnifica S, auch wenn die Italiener zum Beispiel mit dem DeLonghi Magnifica Start vergleichsweise gut gegenhalten können.
Philips vs Jura Kaffeevollautomaten
Jura bedient eine andere Zielgruppe als Philips. Jura Kaffeevollautomaten setzen auf hervorragenden Kaffee, Espresso und Cappuccino, ein edles Design und ein noch edleres Image.
Die Schweizer wissen, dass Kaffeeliebhaber für ihre Vollautomaten gern ein bisschen zu tief in die Tasche greifen. Ich glaube nicht, dass es der Café Aromis von Philips mit diesem Image aufnehmen kann – egal, wie gut der Vollautomat ist.
Philips vs Nivona Kaffeevollautomaten
Auch Nivona Kaffeevollautomaten gehören eher in die Edel-Ecke, auch wenn sie nicht ganz so versnobt wirken wie Geräte von Jura.
Dennoch sehe ich Philips hier ebenfalls nicht als ernstzunehmende Konkurrenz. Nivona hat ein perfektes Zusammenspiel von tollem Kaffee, toller Bedienung, tollem Look und bester Reinigung etabliert, das auf dem Markt für sich allein steht.
Philips vs Melitta Kaffeevollautomaten
Melitta Kaffeevollautomaten sind kompakt, günstig und auf einfachen Genuss ausgelegt. Darin sind sie sich mit Philips-Geräten in vielen Punkten einig. Allerdings haben die Mindener schon lange keine neuen Geräte mehr auf den Markt gebracht und verpassen ihren vorhandenen Modellen seit Jahren keine Updates.
Das heißt zwar nicht, dass sie schlechteren Kaffee zubereiten. Aber im direkten Vergleich mit Philips-Geräten merken wir einem Melitta-Milchkaffee oder einem Melitta-Caffè Crema auf jeden Fall an, dass sie aus einer anderen Vollautomaten-Ära stammen.
Philips vs Krups Kaffeevollautomaten
Auf den ersten Blick sind sich Philips und Krups Vollautomaten markentechnisch sehr ähnlich. Auch Krups setzt auf hohe Funktionalität zum günstigen Preis, allerdings sind die günstigsten Geräte der heutigen französischen Marke kein großer Wurf.
In den höheren Klassen haben Krups Kaffeevollautomaten durchaus ein Wörtchen mitzureden, zumal sie immer wieder innovative Ideen entwickeln, wie man kalten und heißen Kaffee zubereiten kann. Hier hat Philips bisher noch nicht genug vergleichbare Geräte für ein abschließendes Urteil am Start.
Philips-Glossar: Symbole & Begriffe kurz erklärt
Wenn es nicht gerade um angeblich kalt zubereiteten Kaffee oder eine Appsteuerung geht, ist das Philips-Marketing erfreulich geradlinig und kommt ohne Geschwurbel aus. Nur ein paar Begriffe sollten wir kurz klären:
LatteGo: Schlauchloses Milchsystem. Einfache Reinigung, unkomplizierte Handhabung. Als Pro-Version hat der Milchbehälter eine größere Kapazität und kann auch kalten Schaum produzieren.
SilentBrew: Philips-Versprechen für eine leise Kaffeezubereitung. Gilt für Mahlwerk, Pumpe und Schäumer. Wird aktuell in allen Geräten erfüllt.
AquaClean: Wasserfilter zur Vorbeugung von Kalkablagerungen und Verlängerung der Entkalkungsintervalle.
Aroma Extract System: Herstellerbegriff für das Zusammenspiel aller Komponenten für die Kaffeezubereitung. Hat nichts mit Leistung zu tun, da der Begriff im Grunde nur die eigentliche Funktionsweise jedes Kaffeevollautomaten beschreibt.
QuickStart: Schnellstart-Funktion, die den Spülvorgang überspringt und die Aufheizzeit je nach Getränk verkürzt. Kann man machen – oder auch nicht.
Barista Assistant: Lernt von persönlichen Vorlieben und passt Brühparameter (u.a. Kaffeestärke, Temperatur, Wassermenge) automatisch an. Bisher nur im Aromis.
Fazit: Philips Kaffeevollautomaten sind besser als ihr alter Ruf
Philips hat sich von einer simplen Einsteiger-Marke zum ernstzunehmenden Allround-Vollautomaten-Anbieter entwickelt. In meinem Kaffeevollautomaten Test 2026 überzeugen die Geräte mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und so manchem Kaffee- und Cappuccino-Highlight.
Ich bin mir sicher, dass der Philips Café Aromis erst der Anfang ist und wir nicht nur in der Oberklasse noch eine Menge von dieser Marke erwarten dürfen.
Habt ihr einen Philips Kaffeevollautomaten? Was sind für euch die größten Vorteile und was gefällt euch nicht so gut? Verratet es mir in den Kommentaren.
Häufige Fragen zu Philips Kaffeevollautomaten
Welcher Philips Kaffeevollautomat der beste ist, hängt von euren Anforderungen ab. Der Café Aromis bietet die meisten Funktionen und liefert sehr guten Kaffee, Espresso und Milchkaffee in heiß und kalt. Geräte der 2300 Series sind meine aktuellen Sieger in der Einstiegsklasse.
Ja, Philips LatteGo ist gut, denn die Geräte sind einfach zu reinigen und machen sehr guten Milchschaum. Das schlauchlose Milchsystem ist sehr einfach zu handhaben und besonders hygienisch.
Ob Philips oder DeLonghi besser ist, ist Geschmackssache. Philips punktet besonders mit günstigen Preisen, gekonnter Automatik und tollem Kaffee. DeLonghi bietet viele Modelle für jeden Geschmack, kann ebenfalls beim Kaffee punkten und bietet mehr Modellauswahl.
Ja, man kann die Brühgruppe bei Philips herausnehmen. Dazu muss das Gerät vollständig ausgeschaltet werden (nicht nur per Abschaltautomatik).
Philips LatteGo reinigt ihr mit wenigen Handgriffen. Entnehmt den Milchbehälter, zerlegt ihn in seine Einzelteile und spült sie unter dem Wasserhahn oder in der Spülmaschine gründlich durch. Wir empfehlen die tägliche Reinigung.
































