Bester Kaffeevollautomat unter 500 Euro

Wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt man. Und Kaffeevollautomaten bilden da keine Ausnahme. Der Vorteil der großen Auswahl ist, dass es Maschinen für jeden Geldbeutel, auch den schmaleren, gibt. Dass kleines Geld nicht unbedingt mindere Qualität bedeuten muss, will ich euch mit diesem Vergleich von drei Kaffeevollautomaten beweisen.

Der Beste Kaffeevollautomat unter 500 Euro

Wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt man. Und Kaffeevollautomaten bilden da keine Ausnahme. Der Vorteil der großen Auswahl ist, dass es Maschinen für jeden Geldbeutel, auch den schmaleren, gibt. Dass kleines Geld nicht unbedingt mindere Qualität bedeuten muss, will ich euch mit diesem Vergleich von drei Kaffeevollautomaten beweisen.

Es gibt einige Kaffeevollautomaten unter 500 €. Ich habe alle Modelle schon einmal auf Herz und Nieren geprüft, getestet und vorgestellt. Darum will ich heute als eine Art Entscheidungshilfe für euch die Unterschiede und verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Automaten nochmal genauer beleuchten und gegenüberstellen. Eine Gemeinsamkeit kann ich euch ja schon mal verraten: Die Vollautomaten sind jeder für um die 500 Euro zu haben.

Viele Kaffeevollautomaten Tests von mir findet ihr auch bei meinen Freunden von sonntagmorgen.com.

Vorstellungsrunde - Kaffeevollautomat unter 500€

Zum großen Kaffeevollautomatenvergleich treten an: Die Saeco Incanto, die Philips DH 8834 und die Delonghi ECAM 23430. In diesem Abschnitt will ich euch die drei erstmal kurz vorstellen.

Saeco Incanto HD8917/01

Saeco Incanto TestSaeco ist ein Unternehmen aus dem Mutterland des Kaffees. Na gut, aus dem europäischen Mutterland des Kaffees: Italien. Gegründet wurde die Firma 1981 in der Nähe von Bologna, in Mittelitalien.

Der Name setzt sich aus den Vornamen der beiden Gründer, Sergio Zappella und Arthur Schmed, zusammen. Berühmt wurde Saeco vor allem für sein Patent auf die erste herausnehmbare Brühgruppe in einem Kaffeevollautomaten. 2009 verleibte sich Philips Saeco für 200 Millionen Euro ein. Weil Saeco aber bereits so lange und erfolgreich etabliert war, behielt man den Markennamen einfach bei.

Viel Edelstahl

Saeco Incanto

Der Saeco Incanto ist ein guter kleiner Kaffeevollautomat im Test. Mit viel Edelstahl verbaut und wenig Schnickschnack

Sehr schöne Edelstahl-Verkleidung.

Schmal und platzsparend. Insbesondere das Milchsystem.

Der Espresso lässt ich sehr gut einstellen.

Die Reinigung des Milchsystems ist etwas aufwändiger.

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Aus der Modellreihe Incanto (Incanto bedeutet auf Deutsch Zauber bzw. Zauberei) habe ich damals die Incanto HD8917/01 getestet.

Überzeugt hat mich an diesem Kaffeevollautomaten vor allem, dass er so platzsparend und intelligent designed ist.

Die Bedienung der Saeco Incanto ist sehr instinktiv und leicht verständlich. Außerdem nimmt sie euch dank automatischem Milchschaumsystem die Arbeit ab und serviert Latte Macchiato und Co. trinkfertig und in der gewünschten Stärke.

Dank bereits erwähnter, herausnehmbarer Brühgruppe, kann die Incanto auch bei der Reinigung und Pflege punkten. Jetzt gibt es noch die neue Saeco Incanto Deluxe Variante, zu erkennen an einem Griff am Milchbehälter. Das ist auch schon der wichtigste Unterschied!

Philips HD 8834

Philips HD8834 Test

Bei der Philips HD 8834 wird die Zusammenlegung der Unternehmen Philips und Saeco mehr als deutlich. Optisch ist dieser Kaffeevollautomat der Saeco Incanto sehr ähnlich.

Nahezu baugleich ist auch der Philips-Automat ein sehr platzsparendes Modell, hat ein integriertes Milchschaumsystem und eine entnehmbare Brühgruppe zur leichteren Reinigung oder ggf. Ersatz.

Anders als bei der Incanto aber besteht das Gehäuse der Philips HD 8834 aus wesentlich mehr Plastik und wirkt dadurch im Vergleich weniger edel und hochwertig.

Guter Kaffeevollautomat

Philips HD8834

Guter kleiner Kaffeevollautomat mit wenig Schnickschnack aber allem was ihr braucht.

Trotz seines Funktionsumfangs relativ klein.

Leichte Reinigung.

Leises Keramikmahlwerk.

Bedienung ist nicht sehr intuitiv.

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Philips war ursprünglich ein Technikkonzern, der vor allem Medien machte: Tonbandgeräte, Radios, Fernseher. Erst später haben Waschmaschinen und E-Herde das Sortiment erweitert.

Kaffeemaschinen macht Philips erst seit der Einführung von Pad-Systemen und zeichnet sich mit der Markteinführung ihrer Senseo-Maschine als einer der Mitverantwortlichen für die inflationäre Verbreitung schlechten Kaffees.

Mit ihren Vollautomaten gleichen sie das aber zum Glück wieder ein bisschen aus. Da haben sie von Saeco doch noch was gelernt. Behaupte ich jetzt mal so.

Delonghi ECAM 23430

Delonghi ECAM 22110 TestWir bleiben bei den Kaffeekennern Europas: Italien. Die Delonghi ECAM ist der dritte Vollautomat im Bunde und kann – zumindest firmengeschichtlich – auf eine lange Tradition zurückblicken.

Seit 1902 existiert das norditalienische Unternehmen und hat mittlerweile in einer ganzen Reihe anderer Elektrokonzerne die Finger mit drin. Kenwood und Braun dürften zwei der bekannteren Beispiele sein.

Zwar mischt Delonghi auch in anderen Bereichen mit, wird aber vorrangig mit Kaffeemaschinen und Vollautomaten assoziiert und wird hier und da gerne auch als Nobelmarke angesehen. Das spricht schon einmal für den Hersteller, denn einen Ruf in Qualität und Hochwertigkeit muss man sich ja erstmal erarbeiten.

Günstig und mit Display

ECAM 23420

Günstiger Vollautomat mit guter Funktionalität und Display. Mittlerweile nicht mehr das neuste Modell.

Sehr kompakt.

Schön hoher Auslauf für die Tassen.

Leicht zu reinigen.

Viele Einstellungsmöglichkeiten.

keine beheizte Tassenabstellfläche.

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Auch die ECAM 23430 ist ein Kaffeevollautomat, der wenig Raum einnimmt. Die Milch müsst ihr bei der Delonghi-Maschine zwar manuell aufschäumen, ansonsten bietet sie aber alle Annehmlichkeiten, die bei einem Vollautomaten in dieser Preisklasse zu erwarten sind.

Und im Zweifel kann auch das ein Vorteil sein, wenn es darum geht, euren inneren Barista auszuleben. In puncto Reinigung kommt euch Delonghi ebenfalls mit einer Brühgruppe entgegen, die ihr ganz einfach herausnehmen und säubern könnt.

Alles in allem kann die ECAM 23430 sogar mit Modellen anderer Hersteller in höheren Preisklassen mithalten, was auch nicht gerade selbstverständlich ist.

Die Testkriterien

Nachdem ihr die drei Modelle jetzt ein bisschen besser kennengelernt habt, hier also die Kategorien, in denen die Kaffeevollautomaten sich miteinander messen:

  • Optik
  • Verarbeitung
  • Handling
  • Reinigung

  • Features
  • Mahlwerk
  • Kaffeeergebnis / Qualität

Die Kaffeevollautomaten im Vergleich

Bei der Optik kann vor allem die Saeco Incanto punkten. Ein Gehäuse aus Edelstahl wertet den Look der Maschine auf, während bei Philips und Delonghi hier gespart und auf Plastikfronten gesetzt wurde.

Optik

Wobei die ECAM von Delonghi aufgrund der Farbwahl noch einen Ticken schicker aussieht, als die schwarze Philips DH. Allerdings gilt da wohl: Erlaubt ist, was gefällt. Wenn ihr auf ein hochwertiges Äußeres verzichten könnt und mehr auf die inneren Werte setzt, könnt ihr darüber getrost hinwegsehen.

Bleiben wir aber noch einen Moment bei den Äußerlichkeiten.

Wichtiger als die Materialwahl und Farbgebung ist natürlich, dass das Gehäuse ordentlich verarbeitet wurde. Und auch in Sachen Verarbeitung kann sich die Saeco Intanto einen leichten Vorsprung verschaffen.

Das ist nicht zuletzt der Materialqualität und der damit einhergehenden Stabilität und Griffigkeit geschuldet. Gemessen daran, sind aber auch die beiden anderen Kandidaten ausreichend gut verarbeitet.

Benutzerfreundlichkeit

Kommen wir zur Benutzerfreundlichkeit. Das Handling der Delonghi ECAM ist ein bisschen verzwickt und ich empfehle euch, einen Blick in die Bedienungsanleitung oder in meine Beschreibung hier auf Coffeeness zu werfen, bevor ihr euch ans Kaffee machen wagt.

Beim Vollautomaten von Philips werdet ihr darum erst gar nicht herumkommen, denn die Handhabung ist, vor allem für Vollautomaten-Neulinge, komplex. Anders dagegen die Bedienung der Saeco Incanto. Diese ist recht schnell zu verstehen und von den drei getesteten Maschinen am intuitivsten.

Wer ganz sicher gehen will, darf aber auch bei diesem Automaten ruhig zur Anleitung greifen.

Reinigung

Die Reinigung ist ein wichtiger Faktor bei Kaffeevollautomaten. Damit ihr möglichst lange etwas von euren Maschinen habt, solltet ihr sie also sauber halten und regelmäßig pflegen. Alle drei, hier vorgestellten Modelle verfügen über automatische Reinigungsprogramme und entnehmbare Brühgruppen. Das nimmt euch schon einmal viel Arbeitsaufwand ab.

Noch leichter macht es euch Philips, weil ihr hier den Milchbehälter getrost in die Spülmaschine packen könnt. Alles in allem sind die Automaten allesamt relativ unaufwändig in der Pflege, nur bei der Saeco Incanto verlangt das Milchschaumsystem ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, als bei den andern Maschinen im Vergleich. Die Philips und Saeco Brühgruppen sind identisch, nicht wundern:

saeco_incanto_bruegruppe

Delonghi Brühgruppe

Philips HD8834 Brühgruppe

Was soll ein Kaffeevollautomat können? Lecker‘ Kaffee machen natürlich.

Überflüssiger Schnickschnack verwirrt am Ende eher, als dass er hilfreich ist.

Darum empfinde ich es als sehr angenehm, dass die Modelle hier auf die nötigsten Features reduziert sind. Alle verfügen über ein anständiges Display, eine entnehmbare Brühgruppe und pressen mit bis zu 15 Bar das beste aus eurem Kaffee heraus.

Wenn ihr Bedarf an einem Wasserfilter habt, lassen euch alle Hersteller die Möglichkeit, diesen in die Tanks einzusetzen. Ob ihr es als Vor- oder Nachteil betrachtet, dass nur beim Automaten von Philips und Saeco eine Milchschaumautomatik verbaut ist, müsst ihr selbst entscheiden.

Was ich aber als großes Plus dieser beiden Maschinen empfinde, ist, dass Wassermenge und Benutzerprofile gespeichert werden können. Das geht der DeLonghi-Maschine leider ab.

Wenn ihr mehr zu den einzelnen Features wissen wollt, lest euch gern nochmal meine genauen Tests der Philips DH 8834, Saeco Incanto HD8917/01 und der DeLonghi ECAM 23430 durch. Ob ihr mehr Wert auf beheizbare Abstellflächen für eure Tassen legt oder darauf, dass ihr genug Platz auch für große, hohe Tassen habt, ist eine Entscheidung, die ihr selbst treffen müsst.

Mahlwerk

Das Herzstück von Kaffeevollautomaten ist das integrierte Mahlwerk. Je nach Kaffeevariation, die euch mundet, ist es von Vorteil, wenn ihr den Mahlgrad des Kaffees variieren könnt.

In der ECAM 23430 von De’Longhi rückt ein stählernes Kegelmahlwerk euren Kaffeebohnen zu Leibe. Bei der Incanto HD8917/01 und der DH 8834 zermalmt ein Keramikmahlwerk die Bohnen, was gegenüber der ECAM ein Vorteil ist, weil Keramik leiser arbeitet, als Edelstahl.

Allerdings ist die Mahlgradeinstellung bei den Automaten aus dem Hause Philips/Saeco etwas umständlicher, als bei der italienischen Konkurrenz. Da die De’Longhi in meinem Test bei feinen Mahlgraden aber deutlich geschwächelt hat, bleiben die drei Vollautomaten bei der Wertigkeit ihres Mahlwerkes gleichauf.

Kaffee und Espresso und Milchschaum

Kommen wir zum Wichtigsten: Dem Kaffee! Ich habe alle drei Vollautomaten auf ihre Espresso-Skills getestet und komme zu einem recht deutlichen Ergebnis. Klarer Verlierer im Espresso-Rennen ist der Delonghi-Automat.

Das hat schlicht und ergreifend mit der Mahlwerkseinstellung zu tun. Würde mir die ECAM gestatten, das Pulver feiner zu mahlen, hätte der Espresso sicher mit einer höheren Qualität punkten können.

Was natürlich nicht heißt, dass das Ergebnis ungenießbar gewesen wäre, aber die DH 8834 von Philips zeigt, dass es besser geht. Zwar muss auch hier ein bisschen ausprobiert und eingestellt werden, aber dank Speicherfunktion nur ein einziges Mal.

Die Maschine merkt sich Druck, Pulver- und Wassermenge. Das garantiert einen gleichbleibend guten Espresso. Am besten schnitt in meinem Test aber der Saeco-Espresso ab.

Sowohl optisch, als auch geschmacklich konnte mich das Kaffeeergebnis am meisten überzeugen. Und weil ein guter Espresso die Basis für die meisten Milchkaffee-Variationen ist, garantiert die Qualität aus dem Saeco-Automaten auch einen tollen Caffé Latte oder Latte Macchiato.

Philips HD8834 Crema

Philips HD8834 Latte

Saeco Incanto Latte Macchiato

Saeco Incanto Espresso

Der Vergleich im Überblick

 Saeco Incanto HD8917/01
Philips DH 8834Delonghi ECAM 23430
Optik✚✚✚✚✚
Verarbeitung✚✚✚✚✚✚✚
Handling✚✚
Reinigung✚✚✚✚✚✚✚✚
Features✚✚✚✚✚✚✚✚
Mahlwerk✚✚✚✚
✚✚
Kaffeeergebnis✚✚✚✚✚✚✚✚✚

Also, wenn ich ehrlich bin, unterscheiden sich die drei Kaffeevollautomaten unter 500€ von Philips, Saeco und Delonghi nur minimal, auch, wenn der Saeco Incanto hier mit einem leichten Vorsprung als Sieger hervorgeht.

Was für euch vor dem Kauf vielleicht noch wichtig ist, im Hinterkopf zu behalten: In dieser Preisklasse kommt es häufig zu Preisschwankungen.

Die drei getesteten Vollautomaten liegen alle immer um die 500 Euro, in der Regel leicht darunter. Trotzdem solltet ihr, wenn ihr euch für ein Modell entschieden habt, die Preise zunächst ein bisschen beobachten und vergleichen aber auf jedenfall zuschlagen, wenn er sich unter 500 EUR befindet.

Hier noch mal die drei einzelnen Testberichte:

Hier könnt ihr den Saeco Incanto auf wwww.amazon.de finden.

Ich habe hier jetzt mal versucht, die Vorzüge und Nachteile der einzelnen Maschinen ein bisschen gegenüberzustellen, um euch einerseits zu zeigen, dass ihr mit dem Kauf keiner der Automaten etwas falsch machen könnt, egal für welchen ihr euch entscheidet.

Aber andererseits natürlich auch, um euch die Entscheidung ein bisschen zu erleichtern. Was genau euch am Ende konkret wichtiger ist, das wisst ihr selbst am Besten.

Gravierende, qualitative Unterschiede habe ich in meinen Tests keine festgestellt und in den wichtigsten Punkten überschneiden sich die Modelle auch irgendwie immer.

5 Kommentare

    Hi Arne,
    Ich habe mich mit großem Interesse einmal quer durch Deine Website geklickt und bin schon um einiges schlauer geworden. Trotzdem habe ich noch nicht den ulitmativen Tipp für meinen Maschinenbedarf gefunden, was evtl. daran liegt, dass wir eine merkwürdige Bedarfskombi haben: Wir trinken nur Espresso und schwarzen Kaffee; Milchschaum für Mixgetränke brauchen wir nur selten, somit ist ein Vollautomat mit integriertem Milchtank für uns eigentlich „too much“. Mich schreckt auch das Reinigungs-Getue mit den Milchtanks ab. Könnte sehr gut mit „nur“ einer Lanze oder gar einem externen Milchschäumer leben. Da ich aber denke, es gibt kaum Bohnen, die sowohl einen sehr guten Espresso als auch einen sehr guten schwarzen Kaffee herstellen können, wäre eine Maschine mit zwei Bohnenfächern oder eventuell sogar zwei Mahlwerken interessant. Gibt es so etwas? Ich habe deinen Automatenfinder schon getestet, aber eigentlich suche ich ja gar nicht nach einem richtigen Vollautomaten, weil ich ja die Milchgeschichten nicht wirklich automatisiert brauche. Hoffnungsloser Fall?

    Antworten

    Auf jeden Fall eine Entscheidungshilfe für mich. Praxis gut rübergebracht !
    Weiter so,hat mir gut bis sehr gut gefallen.
    Leise Kritik: hohe Inforedundanz – weniger ist manchmal mehr.
    Höchstes Lob : ….der Spruch mit den Kapseltrinkern….einsame Klasse..

    Gruß aus Berlin
    Wolfgang

    Antworten

    Hello aus Strasburg (FR)

    Merci für diesen sehr vollständigen und interessanten Test

    Antworten

    Hi Arne.

    Ich bin schon vor einer halben Ewigkeit über deinen Blog gestolpert. Und ich muss sagen: echt top. Gerne weiter so 🙂

    Nun habe ich aber mal eine Frage die mir unter den Nägeln brennt. Mein erster Kaffeevollautomat war und ist der Philips HD 8841 mit Milchaufschäumdüse und diesem Coffee-Espressoswitch. Der Automat tut schon seit Jahren gute Dienste, doch langsam kann ich ihn nichtmehr sehen.
    Im Vergleich zu anderen Vollautomaten ist er laut. Das Brühgruppenfett (das ich schon seit langem durch ein günstigeres und meiner Meinung nach besseres ersetzt habe) nervt. Die Reinigung ist fummelig.
    Aber es ist nicht alles schlecht. Ich mag die kompakte Grösse, die Bedienung, er tut was er soll. Und der Preis war damals unschlagbar. Vor Jahren im Internet für um die 330 € geschossen.

    Und hier komme ich zu meiner Frage: welchen Vollautomaten würdest du mir empfehlen, wenn du folgende Kriterien weisst:
    – bis 500 €
    – Brühgruppe entnehmbar (da fällt Jura wohl raus)
    – die „grossen Teile“ spülmaschinenfest/einfache Reinigung
    – kein fetten der Brühgruppe (geringer Wartungsaufwand/nicht wie bei der o. g.)
    – am besten noch leise
    – eventuell mit integriertem Wasserfilter (wenn dadurch das Entkalken entfällt)
    – und zu guter letzt: Schnickschnack wie Milchschaum brauche ich nicht.
    Ich finde „die normale Tasse Kaffee“ und einen „kleinen heissen Espresso“ völlig
    ausreichend.
    Danke schon mal für deinen Rat und weiter so. 🙂

    Antworten
    Arne

    Liebe Manu,

    vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob :). Mit deinen Kriterien und bis 500€ fallen uns zwei Automaten ein:

    1. Melitta Caffeo Solo. Die simple und einfache Variante ohne Schnickschnack. Hat kein Milchschaumsystem, ist schön kompakt und gut zu reinigen. Und zusätzlich noch deutlich unter deinem Budget: https://www.coffeeness.de/melitta-caffeo-solo-test/.

    2. DeLonghi Dinamica ECAM 350.55.B. Hat zwar ein Milchschaumsystem, musst du aber nicht benutzen ;). Espresso wird klasse, die Reinigung ist einfach und die Betriebslautstärke ist sehr angenehm: https://www.coffeeness.de/delonghi-dinamica-test/. Auch hier ist die Preis-Leistung klasse. Da wären wir genau auf deinem Budget.

    Lass uns gerne wissen, wie du dich entschieden hast bzw. wenn du noch Fragen hast. Liebe Grüße Team Coffeeness

    Antworten

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