Bester Kaffeevollautomat für Cappuccino: Testsieger, Vergleich & Empfehlungen

Wenn ein Vollautomat Latte Macchiato, Espresso und Milchschaum zubereiten kann, kann er genauso gut Cappuccino zubereiten? 

Nivona 825 Arne mit Cappuccino

Wenn ein Vollautomat Latte Macchiato, Espresso und Milchschaum zubereiten kann, kann er genauso gut Cappuccino zubereiten? 

Nicht unbedingt.

Auch wenn Cappuccino in meine Bewertung im Kaffeevollautomaten Test nur selten einfließt, stelle ich doch abseits der Kamera und Testküche immer wieder fest, dass Latte-Könner häufig Probleme mit Cappuccino haben.

Warum eigentlich?

Beide Getränke setzen schließlich auf dasselbe Grundrezept aus Espresso und Milchschaum. Doch sie gehen die Sache jeweils anders an – getrennte Schichten und milk first bei Latte Macchiato, eine feine Verbindung aus Kaffee und Milch bei Cappuccino.

Damit haben viele Geräte Probleme, oft sieht der Cappuccino aus wie ein geschrumpfter Latte. Warum das so ist und wie ihr dennoch alles aus jedem Vollautomaten mit Cappuccino-Taste herausholen könnt, erfahrt ihr hier bei mir. 

Analog zu meinem Ratgeber für Latte Macchiato im Kaffeevollautomaten findet ihr Empfehlungen für Geräte, die sich mit dem Klassiker aus Italien nicht nur Mühe geben, sondern auch auskennen. Und das sind gar nicht so viele. 

Für alle Neugierigen unter euch schon mal vorab mein Top 5 Listing der besten Kaffeevollautomaten für Cappuccino:

  1. Testsieger: Melitta Caffeo CI (Touch), ca. 700 Euro
  2. Nivona NICR 825: ca. 1.000 Euro, nur beim Fachhändler
  3. DeLonghi Perfecta Evo: ca. 550 Euro 
  4. Jura Z6: 1.700 bis 2.000 Euro 
  5. Siemens EQ.9: ca. 1.300 Euro

Anbieter hervorragender Kaffeebohnen für Cappuccino gibt es gottseidank umso mehr. Ich zähle mich dazu. Denn meine Röstung(en) aus der Kooperation mit backyard coffee sind nach strengen Vorgaben beschafft und verarbeitet. Und unter anderem für Cappuccino genau richtig.

Nivona und Melitta Kaffeevollautomaten sind Top-Empfehlungen für hervorragenden Cappuccino mit wenigen Handgriffen und Einstellungen. Der Nivona NICR 825 gefällt mir in dieser Hinsicht genauso gut wie die Melitta CI-Reihe.

Jeder gute Kaffeevollautomat kann zur „Cappuccino-Maschine“ werden. Wichtig ist vorrangig, dass ihr die vorprogrammierte Milchschaummenge runterstellt, möglichst die übliche falsche Reihenfolge von Kaffee und Milch umgehen könnt und ordentliche Bohnen durchs Mahlwerk jagt.

Immer zuerst der Kaffee, direkt danach die Milch. Die beiden Komponenten sollen sich cremig verbinden, statt in Schichten aufeinander zu schwimmen.

Jura Kaffeevollautomaten sind (nicht nur bei Milchschaum) führend, aber teuer. Der Krups Intuition Preference+ ist ein heimlicher Testsieger.

Das ist generell eine Frage eures Geschmacks. Für Cappuccino aus einem automatischen Milchsystem eignen sich Varianten mit etwas weniger Eiweiß – es sei denn, ihr könnt die Konsistenz am Milchaufschäumer verstellen (zum Beispiel bei DeLonghi).

Die besten Vollautomaten für Cappuccino: Die komplizierte Beziehung zu einem simplen Kaffeegetränk

Ob auf Knopfdruck, von Hand am Siebträger oder mit 0815-Attitüde an Herdkanne und automatischem Milchaufschäumer: Cappuccino ist eines großartigsten Kaffee-Rezepte aus Italien. Bereitet ihr ihn exakt nach Anweisung zu, kann er nämlich etwas, was keiner kann:

Er schafft die perfekte Balance zwischen süßer, cremiger Milch und starkem, perfekt extrahierten Kaffee bzw. Espresso. Dafür müssen wir uns aber an das offizielle Rezept halten. Und das lautet:

  • 25 ml Espresso laufen zuerst in die Tasse oder in euer Cappuccino-Glas
  • 100 ml Milch werden zu rund 125 bis 150 ml Milchschaum verarbeitet und kommen
  • Direkt nach dem Espresso ins Gefäß 

Schon am überschaubaren Volumenzuwachs der Milch sehen wir, dass die „Cappuccino-Funktion“ im Vollautomat so beschaffen sein muss, dass sie weniger Luft unter die Milch hebt als für Latte Macchiato. Dieser ist allerdings der maschinelle Goldstandard. Und die meisten Geräte bekommen nur eine Schaum-Stufe hin.

Das zweite Problem mit der Zubereitung von Cappuccino im Kaffeevollautomat ist das Mischverhältnis: Rund 180 Milliliter Gesamtmenge sind für die Programmierer (und die Kunden?) wohl zu wenig.

Selbst distinguierte Marken wie Nivona Kaffeevollautomaten liegen in ihren Werkseinstellungen für Cappuccino grundsätzlich über der idealen Balance. Etwa der Nivona NICR 825 ist mit 200 Milliliter Gesamtmenge allerdings noch im Rahmen.

Bei Miele Kaffeevollautomaten steht allen Ernstes in der Bedienungsanleitung: „Cappuccino besteht aus etwa zwei Dritteln Milchschaum und einem Drittel Espresso“ … 

Nee. Das ist Latte Macchiato.

Das dritte Problem besteht in der Reihenfolge von Milchschaum und Espresso. Die ist bei fast allen Herstellern falsch herum angelegt – vom Philips Latte Go 3200 Series bis zum Jura E8 kommt stets erst der Milchschaum aus dem Auslauf. Selbst der ultratolle Jura Z10 bereitet ihn so herum zu.

Was nach einem Detail klingt, ist die Crux für Cappuccino (nicht nur im Kaffeevollautomaten): Wird der Schaum in der richtigen Konsistenz nach dem Espresso ausgegeben, können sich beide Zutaten perfekt verbinden. Das ist der Sinn bei diesem Getränk.

Läuft hingegen erst der Milchschaum in die Tasse, hat er genug Zeit, sich zu setzen, bis der Espresso fertig ist. Dann haben wir einen Latte Macchiato mit (etwas) weniger Füllmenge.

Wir werden jedoch sehen, dass es erstens Ausnahmen von diesem Dreisatz an Cappuccino-Problemen gibt und zweitens manche Maschinen in der Lage sind, ihre voreingestellten Fehler clever auszumerzen.

Zuvor noch ein Hinweis: Wenn eine Maschine das Wort Cappuccino bereits im Namen trägt, handelt es sich ausschließlich um uralte Maschinen, die damit werben wollten, dass sie überhaupt Cappuccino zubereiten können.

Beispiele wären DeLonghi Autentica Cappuccino oder DeLonghi Rapid Cappuccino (ESAM 3300). Gleiches gilt für den Saeco RI9914/01 Royal One Touch Cappuccino oder den Saeco Primea Cappuccino Touch Plus.

Der Testsieger für Cappuccino aus dem Kaffeevollautomat: Melitta Caffeo CI (Touch)

Melitta Kaffeevollautomat Cappuccino

Meines Wissens sind Melitta Kaffeevollautomaten generell die einzigen, die sich explizit etwas darauf einbilden, dass sie Cappuccino in der richtigen Reihenfolge zubereiten. Im Hersteller-Jargon nennt sich das Italian Preparation Process.

Das allein macht einen Kaffeeautomat nicht zum Testsieger in dieser Sub-Subkategorie. Doch sowohl der Melitta Caffeo CI als auch der Melitta CI Touch sowie der Melitta Latte Select bekommen Cappuccino ausgesprochen hervorragend hin.

Kein Wunder: Alle drei Maschinen beruhen auf einem identischen Maschinenkonzept, auch wenn der CI Touch eine Weiterentwicklung des Caffeo CI und der Latte Select ein neuer Name für CI Touch ist. 

Egal, welches Angebot ihr findet: Jeder der drei Kaffeevollautomaten ist eine super Entscheidung. Auch in anderer Hinsicht, wie ihr im jeweiligen Testbericht lesen könnt.

Der Milchschaum besitzt eine fast ideale Cappuccino-Konsistenz, die sich durch die richtige Reihenfolge während der Zubereitung doppelt bezahlt macht. Für zahlreiche Einstellmöglichkeiten, eine solide Fertigung und eine einfache Handhabung zahlt ihr in dieser Reihe nur um die 700 Euro.

Wie macht man einen Cappuccino? Mit dem Nivona NICR 825!

Ich tue Nivona Kaffeevollautomaten durchaus unrecht, wenn ich ihnen für ihren Cappuccino auf Knopfdruck nur die Silbermedaille überreiche – wir können sie gern mit Gold überziehen.

Denn die hochwertigen Nürnberger Maschinen erlauben euch größtenteils eine Live-Programmierung für jedes Kaffeegetränk. 

Beim Cappuccino heißt das auch, dass ihr entscheiden könnt, ob ihr zuerst den Espresso oder lieber die Milch in die Tasse geben wollt. Und zwar direkt am gut lesbaren Display. Das Ergebnis ist geschmacklich, optisch und in der Konsistenz sehr gelungen. 

Warum also nur der zweite Platz? Nivona ist nur bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich. Selbst der beispielhaft empfehlenswerte Nivona NICR 825 kostet zudem durchschnittlich 200 bis 300 Euro mehr als vergleichbare Melitta Kaffeevollautomaten. Darum.

Falschrum, aber top Milchschaum: DeLonghi Perfecta Evo

Dass ausgerechnet DeLonghi Kaffeevollautomaten aus Italien ihren Cappuccino in Latte-Reihenfolge produzieren, ist natürlich ein Armutszeugnis. Allerdings haben einige Vertreter des Preis-Leistungs-Spezialisten einen klaren Vorteil:

Ihr könnt die Milchschaumkonsistenz einstellen und damit eine Struktur produzieren, die den Espresso so durch die Milch jagt, dass die Mischung am Ende wieder stimmt. 

Sehr schön, aktuell und günstig ist dies beim DeLonghi Perfecta Evo zu sehen, der für um die 550 Euro auch abseits des Cappuccino erstklassige Getränke für seine Preiskategorie zubereitet.

Ich nenne ihn jedoch vorrangig deshalb vor wahren Top-Modellen wie dem DeLonghi PrimaDonna Soul Kaffeevollautomat, weil er um rund die Hälfte günstiger zu haben ist.

Cappuccino zubereiten mit Luxusgefühl: Tricksen mit Jura Z6 & Nachfolger

Falls ihr euch wundert, dass mit dem Jura Z6 ein älteres Modell der superguten Z-Serie an Jura Kaffeevollautomaten ein Cappuccino-Treppchen von mir bekommt, seid ihr damit nicht allein. Der Grund ist einfach: Als einziger aktueller und empfehlenswerter Jura-Vertreter bereitet er den Cappuccino richtig herum zu.

Bei meinen derzeit liebsten Jura-Luxusbuden wie dem schon erwähnten Z10 oder dem Jura Z8 könnt ihr euch allerdings eines Tricks bedienen:

Wählt im Kaffee-Menü nicht den Cappuccino aus, sondern setzt auf den Flat White. Wie alle anderen Getränke könnt ihr ihn individuell an euren Geschmack anpassen – obwohl das bei Jura kaum notwendig ist. Milchschlauch in Tüte hängen, fertig.

Flat White und Vollautomat schließen sich nämlich (bisher) aus. Auch in den oberen Preiskategorien.

Dafür erhaltet ihr allerdings „zufällig“ ein Getränk, das wie ein idealer Cappuccino aussieht. Sogar in der richtigen Reihenfolge. Einziger Wermutstropfen ist wie immer, dass selbst der Z6 immer noch 1.700 bis 2.000 Euro kostet. Die neueren Modelle noch einiges mehr.

Beherrscht die Cappuccino-Automatik: Siemens EQ.9

Obwohl Siemens Kaffeevollautomaten sicher nicht die modernste Form von Milchschaum zubereiten, spielen sie bei der Getränkequalität unbeirrt in der ersten Reihe. 

Dabei finde ich, dass ihr als Cappuccino-Fans am besten beim Flaggschiff Siemens EQ.9 aufgehoben seid.

Dieser kostet zwar immer noch um 1.300 Euro, während etwa der Siemens EQ.6 bereits für um die 850 Euro zu haben ist. Aber der modernste und vielseitigste Vollautomat dieser EQ-Reihe macht nun einmal den feinsten und homogensten Milchschaum.

Zwar kommt auch hier standardmäßig erst die Milch aus der Düse, aber auch hier könnt ihr zum Beispiel mit anderen Kaffeegetränken aus der connect-App tricksen oder die Maschineneinstellungen vom Mahlwerk bis zum Milchaufschäumer so weit individualisieren, dass die „Bauweise“ in der Tasse fast egal ist.

Außerdem bekommt ihr in der EQ.9 s700-Variante ein doppeltes Mahlwerk für unterschiedliche Bohnen, sodass ihr auch durch die Kaffeestärke der Röstung und ihre Aromen euer Getränk stärker Richtung Cappuccino schieben könnt.

Tolle Cappuccino-Performance: Krups Intuition Preference+ EA875E

Krups Intuition Preference mit Arne

Schon in meinem Latte-Vollautomaten-Ratgeber haben wir festgestellt, dass wir Krups Kaffeevollautomaten nicht dermaßen ignorieren sollten. Denn gerade aus dem Krups Intuition Preference+ kommt Latte-Art-Schaum in Perfektion.

Die Zubereitung ist zwar einmal mehr falschrum, aber das kann ich dem Krups-Gerät problemlos verzeihen – mache ich bei anderen schließlich ebenso. Lediglich die fest verbaute Brühgruppe erschwert mir im Vergleich wie immer die Jubelarien.

Cappuccino machen mit Philips: Am Philips EP2220/10 werdet ihr zu eurem eigenen Milchsystem!

Obwohl ein vollautomatisches Milchsystem mit integriertem Konzept oder Milchschlauch eine Maschine erst zum echten Vollautomaten macht, solltet ihr günstige Geräte mit manueller Dampflanze niemals abschreiben. 

Denn es gibt keine bessere Möglichkeit, sowohl die richtige Reihenfolge einzuhalten als auch die richtige Schaumkonsistenz zu finden.

Neben dem unangefochtenen Klassiker DeLonghi Magnifica S 22.110.B kommen die derzeit anwenderfreundlichsten Geräte in dieser Liga von Philips. 

Modelle wie der Philips EP2220/10 beweisen, dass ihr nicht viel Geld ausgeben müsst, um großartigen Kaffee mit Milch und Schaum zu genießen.

Philips Kaffeevollautomaten sind am besten, wenn sie gleichzeitig reduziert und modern sind. Der EP2220/10 kostet knapp um die 300 Euro. Natürlich müsst ihr euch hier mit der Zubereitung intensiver auseinandersetzen. Aber das ist auch ein riesiger Vorteil für die Bedienung und den Geschmack!

Wo wir gerade bei Philips sind: Die Luxus-Tochtermarke Saeco ist mehr oder minder eingestampft, auch wenn der Saeco Xelsis als ehemaliges Flaggschiff inzwischen ein Schnäppchenklassiker geworden ist. In Klavierlack-Schwarz habe ich ihn zuletzt für nicht einmal 800 Euro gesehen.

Kaffeevollautomat mit Cappuccino- & Latte Macchiato-Funktion: Wie hole ich alles aus der Maschine?

Vom kleinen Magnifica bis zum Leistungsmonster von Siemens oder Jura gibt es für jede Maschine ähnliche Tipps, wie ihr alles aus dem Kaffee, dem Milchaufschäumer und den individuellen Eigenheiten holen könnt. 

Ein supercremiger Milchschaum beginnt nämlich nicht mit der Maschine, sondern der richtigen Wahl eurer Milch bzw. Milchalternativen. Die Bohnen sind für den Cappuccino-Erfolg noch wichtiger als ein gutes Mahlwerk. 

Darum ist es fast egal, wie automatic euer Cappuccino aus dem Auslass kommt und wieviel maschinellen Komfort ihr dabei genießen könnt. Achtet lieber auf folgende Faktoren:

  • Die Milchvariante darf gern etwas weniger Eiweiß haben. Dann wird das Schaumgerüst von vornherein weniger fest.
  • Achtet darauf, die Milch stets frisch aus dem Kühlschrank zu nehmen. Je kälter sie ist, desto mehr Zeit lasst ihr dem Milchsystem, die ideale Schaumkonsistenz zu erreichen. 
  • Setzt auf Kaffeebohnen mit viel Schoko und Nuss im Aromenprofil. Das kommt in einem Cappuccino besonders gut zum Tragen.
  • Wählt zunächst eine etwas mildere Kaffeestärke (je nach Bohnen) aus. Cappuccino ist kompakter, braucht also theoretisch etwas weniger Wumms, als zum Beispiel für einen großen Latte notwendig wäre. 
  • Bei Temperatur von Kaffee und Milch geht ihr erst einmal mit Werkseinstellung an die Zubereitung. Nachjustieren ist später immer noch möglich.

Dass Kaffee bzw. Espresso nur 25 Milliliter und die Schaummenge insgesamt nur rund 150 Milliliter Volumen haben sollten, weiß leider nicht jeder Vollautomat. Auch bekommt nicht jedes Mahlwerk die feinste Espresso-Einstellung hin.

Das müssen wir vor allem akzeptieren, wenn wir auf Automatik zum günstigen Preis setzen wollen. Versucht einfach, so nah wie möglich ans Ideal heranzukommen. Dazu hatte User Chris in der Kommentarspalte unter meinem Cappuccino-Ratgeber eine kluge Idee:

„Lassen sich die Parameter nicht gut automatisch abstimmen, könnt ihr Kaffee und Milch von vornerein getrennt zubereiten und selbst zusammenkippen. Das finde ich eine hervorragende Idee, die ich in einem Kaffeevollautomaten Test selbst ausprobieren werde.“

Das einzige Problem ist, dass die Maschine zwischen zwei Bezügen Zeit zum Runterkommen braucht. Dabei wird Milchschaum schnell zu fest, Kaffee schneller kalt. 

Ich würde den Kaffee daher in eine vorgewärmte Tasse oder in doppelwandige Gläser zubereiten und die Milch danach beziehen – so, wie es sich die Cappuccino-Götter gedacht haben.

Cappuccino-Gläser: Vertrauen ist gut, Sichtkontrolle noch besser

Traditionell stellt man eine Cappuccino-Tasse unter den Auslauf – aber warum eigentlich? Ich bin der Meinung, dass Cappuccino-Gläser viel besser geeignet sind, die Qualität der Zubereitung zu beurteilen und einzelne Parameter zu justieren.

Doppelwandiges Cappuccinoglas im Fokus

Doppelwandige Gläser haben einen Isoliervorteil und lösen damit das Kälte-Problem. Achtet jedoch darauf, dass ihr bei Cappuccino Varianten mit mehr Füllmenge kaufen müsst, da der Doppelwand-Effekt die Maße im inneren Glas schrumpfen lässt. Höhentechnisch sollte es keine Probleme mit dem Auslauf jeder beliebigen Kaffeemaschine geben.

Wie macht man Cappuccino auf Knopfdruck? Viel zu selten!

Im ewigen Duell am Milchsystem um die Beliebtheit bei Kaffeetrinkern wird sich Cappuccino vermutlich weiterhin dem Latte geschlagen gegeben müssen. Kein Vorwurf, nur eine Tatsache. 

Findet ihr jedoch den richtigen Kaffeevollautomaten, setzt auf die besten Einstellungen und denkt daran, was einen Cappuccino ausmacht, hat er jedoch das Zeug zum Testsieger:

Er zeigt euch auf Knopfdruck Kaffee mit Anlauf, Milchschaum mit Eleganz und ein hervorragendes Wechselspiel von Süße, Bitterkeit und Koffein-Kick.

Dabei haben halbmanuelle DeLonghi Magnifica-Kaffeevollautomaten genauso die Fähigkeit zu begeistern wie ultrahochwertige Siemens- oder Jura-Modelle. Denn – Überraschung – am Ende kommt es doch wieder auf euch an.

Ich freue mich darauf, wenn ihr mir eure Cappuccino-Erfahrungen mit verschiedenen Vollautomaten schildert – welche Favoriten habt ihr, wo seht ihr Totalversager? Hinterlasst mir einen Kommentar!

 

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