Caro Kaffee: Der korngesunde … lassen wir das

Mal Hände hoch: Wer von euch spricht in seinem Kopf IMMER den Werbeslogan mit, wenn das Wörtchen Caro Kaffee fällt? Quasi alle über 30, oder? Und wer von euch hat den Getreidekaffee schon einmal getrunken? Nicht so viele, oder doch?

Caro Kaffee im Test

Mal Hände hoch: Wer von euch spricht in seinem Kopf IMMER den Werbeslogan mit, wenn das Wörtchen Caro Kaffee fällt? Quasi alle über 30, oder? Und wer von euch hat den Getreidekaffee schon einmal getrunken? Nicht so viele, oder doch?

Löslicher Getreidekaffee – Allein das Wort löst bei Kaffeefans Schüttelanfälle aus.

Trotzdem ist Nestle mit dem Produkt am Markt ziemlich erfolgreich. Warum? Weil es koffeinfrei ist und außerdem dem echten Kaffeegeschmack in kaum etwas nachstehen soll. Was haben wir gelacht.

Ich habe mich trotz allen Widerwillens einmal intensiver mit Ersatzkaffee aus Getreide beschäftigt, bin den Zutaten und der Geschichte für euch auf den Grund gegangen und habe sogar versucht, dem Ganzen mit Milchschaum und Co. ein bisschen mehr abzugewinnen. Was ich nicht alles für euch tue!

Was ist Caro Kaffee und wer denkt sich sowas aus?

Wir schreiben ungefähr das Jahr 1828 und ein Herr namens Johann Heinrich Franck ist sauer auf Friedrich den Großen: Der Preußenkönig hat nämlich erst seine Untertanen mit echtem Kaffee aus der Neuen Welt angefixt und belegt den Koffeinkick nun mit ausnehmend hohen Steuern.

Franck denkt sich „nicht mit mir!“ und tüftelt an einer Alternative, die so ähnlich wie Kaffee schmeckt, aber aus wesentlich günstigeren, unbesteuerten Zutaten besteht. Fündig wird er bei Gerste, Roggen und Malz. Und bei der Zichorie.

Zichorie bzw. Wegwarte ist eine Pflanze, die wir vor allem als Chicorée im Salat kennen. Und damit ist auch klar, dass die Zichorie im Caro Kaffee vor allem für die Bitterstoffe zuständig ist.

Zichorie oder Wegwarte

Roggen und Gerste wiederum sollen die Röstaromen ins Spiel bringen und Malz stellt die Imitation des Süße-Körper-Verhältnisses dar, das wir bei Kaffeebohnen so lieben. Und weil das Ganze zusammen geröstet wird, soll es noch kaffee-iger werden.

Nur Koffein ist hier nicht enthalten, was aber bereits in den Anfangsjahren der Produktion von Caro Kaffee nach 1828 keinen Käufer gestört hat. Denn die breite Masse kam offensichtlich zu dem Schluss: Bevor wir uns keinen Kaffeegeschmack leisten, leisten wir uns löslichen Getreide-Kaffee, der jedoch erst 1954 den Markennamen Caro Kaffee erhielt.

In und kurz nach den beiden Weltkriegen erlangte der reine Zichorienkaffee aus dem gleichen Haus, Linde’s Kornkaffee, traurige Berühmtheit. Der sogenannte Muckefuck ist bis heute eines der Symbole für den Mangel der Kriegszeit. Und ein Symbol dafür, dass selbst im größten Elend Kaffee nicht fehlen durfte. Die Retro-Verpackung allerdings, die Linde’s heute noch hat, ist ein echter Retro-Augenschmaus.

Von diesem Elendsimage jedenfalls wollte sich die Getreide-Zichorienmischung schon früh verabschieden, erhielt den Namen Caro Kaffee und wurde mit einer ganz bestimmten Zielgruppe im Blick beworben: die ganze Familie, in der auch die Kinder an der Kaffeetafel ein anständiges Getränk in der Tasse haben sollten.

Der „korngesunde Landkaffee“ wurde überdies später auch bei den alternativ lebenden Familien der Achtziger und Neunziger beliebt, schließlich machte er sich frei vom imperialistischen Konsumismus von Krönung und Co. und transportierte ein Heilewelt-Image, das nicht so piefig wie bei der Jacobs-Familie wirkte.

Ist Caro Kaffee wirklich „korngesund“?

Caro Kaffee profitiert auf jeden Fall davon, dass zu Koffein und Kaffee an sich immer noch sehr viele Mythen zirkulieren. Auch wenn heute nicht mehr jedes Kind den (rassistischen) Kaffee-Kanon von Carl Gottlieb Hering rezitieren kann („Nichts für Kinder ist der Türkentrank, schwächt die Nerven, macht dich blass und krank“ etc. pp.) glauben immer noch viele, Kaffee sei ungesund.

Ist Caro Kaffee gesund?

Dazu habe ich bereits einen ausführlichen Text verfasst und wir sind uns sicher einig, dass Kaffee nur dann wirklich ungesund ist, wenn euch ein Sack Bohnen auf den Kopf fällt. Ob er indes total GESUND ist, steht in meinen Augen wiederum auf einem anderen Blatt.

Caro Kaffee führt dieses Gesundheitsversprechen schon im Slogan. Man muss ihm zugute halten, dass in der Mischung weder extra Zucker, noch anderer Krimskrams abseits der Hauptzutaten enthalten ist. Und Getreide ist an sich auch keine schlechte Idee.

Von einigen Leuten werden sogar Getreidemühlen zum Mahlen der Kaffeebohnen verwendet. Wir empfehlen jedoch auf hochwertige Kaffeemühlen zurückzugreifen.

Insgesamt ist die Caro-Mischung darum auch durchaus bekömmlicher für viele Mägen, die bei Kaffee sonst schneller Probleme kriegen. Dass diese Mägen häufig mit einem falsch extrahierten Kaffee bzw. einem Getränk aus einer nicht für sie geeigneten Zubereitungsmethode traktiert werden, lassen wir jetzt mal außen vor.

Null Koffein, null Industriezucker und eine hohe Bekömmlichkeit klingen tatsächlich so, als wäre Caro Kaffee durchaus gesund. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die Grundmischung auch geröstet wird. Und die Getreide enthalten Stärke.

Trifft Stärke auf ein hochtemperiertes Verfahren, geht das Gespenst Acrylamid um. Vor einigen Jahren stellte Stiftung Warentest im Caro Kaffee einen stark erhöhten Anteil des Krebsverdächtigen Stoffs fest. Heute haben sich diese Wert nach einer Rezeptur- und Verfahrensänderung wieder deutlich gesenkt und bleiben weit unter den Grenzwerten für Ersatzkaffee.

Dennoch: Auch wenn Caro Kaffee so tut, als würden die Zutaten von schönen Mägden in kleinen Bauerküchen von Hand auf dem Ofen geröstet und anschließend zärtlich in Dosen gefüllt werden, ist der Ersatzkaffee ein hochindustriell verarbeitetes Produkt. Gerade auch, weil er löslich sein soll.

Und auch das Wörtchen „Gerstenmalz“ auf der Zutatenliste ist ein Hinweis darauf, dass hier noch ein weiterer industrieller Schritt unternommen wird – und dass das Nullzucker-Versprechen auch nicht so ganz stimmt. Denn die Gerste muss erst keimen, damit etwas Zucker entsteht, wird anschließend wieder getrocknet, dann geröstet, wobei der Zucker karamellisiert …

Diese sogenannte Maltose muss nicht extra deklariert werden, da sie ja nicht zugesetzt ist, sondern aus den Bestandteilen gewonnen wird. Andererseits wäre Caro Kaffee ohne die Maltose eine wirklich bittere Angelegenheit, bei der nicht nur die Kinder, sondern sicher die ganze Familie die Gesichter verziehen würde.

Wie schmeckt Caro Kaffee?

Seien wir fair: Ich habe der Vollständigkeit halber sowohl Linde’s Kornkaffee als auch Caro Kaffee getestet und muss sagen, dass Caro um Meilen besser abschneidet. Linde schmeckt, als würde man das Wischwasser trinken, mit dem zuvor der Scheunenboden durchgemoppt wurde.

Caro Kaffee das Original

Caro ist ziemlich süß, was ihn für Kinder natürlich sehr attraktiv macht. „Brotig“ ist das nächste Adjektiv, das mir dazu einfällt. Und ja, Röstaromen kann die Mische auch. Insgesamt merkt man aber immer, dass Ersatzkaffee hier definitiv ERSATZkaffee geschrieben werden muss.

Getreidekaffee und richtiger Kaffee sind in meinen Augen zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Aromatisch ist der Ersatz ein Bettelmann, das Original der Kaiser. Caro rumpelt, wo guter Kaffee gleitet.

Linde Kornkaffee

Außerdem kann Caro seine Eigenheiten als löslicher Kaffee(ersatz) nicht ablegen. Diese Löslichkeit bringt immer eine merkwürdige Säure ins Spiel, die in meinen Augen schlicht widerlich ist.

Das Ganze lässt sich mit Milch durchaus erträglich machen und wenn ihr guten Milchschaum verwendet, ist so ein Caro Latte schon fast vergnüglich und theoretisch auch für Kids okay.

Aber kurze universelle Frage an die Eltern: Ist es wirklich nötig, Kinder schon frühzeitig mit solchen Industrieprodukten zu bombardieren und die Geschmacksnerven zu verkrüppeln, die sie sich später wieder mühsam antrainieren müssen?

Caro Kaffee vs. Entkoffeinierter Kaffee – Ein paar Gedanken

Mir ist schon klar, dass ein Vergleich zwischen Caro Kaffee und entkoffeiniertem Kaffee in etwa so sinnvoll ist wie der Vergleich zwischen einem Malzbier und einer Flasche Jever Fun. Denn entkoffeiniert bzw. alkoholfrei heißt ja, dass der unerwünschte Stoff nachträglich entfernt wurde, während Malzbier und Malz-Getreide-Kaffee diesen Stoff nie hatten.

Worauf ich hinaus will, ist Folgendes: Guter entkoffeinierter Kaffee besteht aus den gleichen hochwertigen Kaffeebohnen, wird im gleichen schonenden Verfahren geröstet und anschließend wird genauso schonend nur das Koffein subtrahiert. Der Rest der Aromabombe bleibt bestehen.

Beim Caro Kaffee wird das wichtigste Verkaufsargument, die Koffeinfreiheit, dadurch erreicht, dass man mehrere koffeinfreie Zutaten zusammenwurschtelt, sie bis zur Unkenntlichkeit verarbeitet und anschließend auch noch so behandelt, dass sie sich in Wasser vollständig auflösen.

Ich glaube, dass entkoffeinierter Kaffee deswegen einen so schlechten Ruf besitzt und viele lieber bei anderen Alternativen vorbeischauen, weil diese Variante bisher immer extrem stiefmütterlich behandelt wurde.

Entkoffeinierten Kaffee kaufen die meisten nur nach dem Hauptsache-billig-Prinzip, wenn zum Kaffeekränzchen irgendeiner vorbeischaut, dem man die Krönung nicht andrehen kann. Ich finde es wird Zeit, dass wir dieses Stigma aufheben.

Darum dürft ihr euch demnächst hier bei Coffeeness auf einen ausführlichen Test von entkoffeinierten Kaffees und Espressobohnen freuen, nach dem viele von euch schon seit geraumer Zeit fragen.

Das Ziel: tolle Röstungen und Produkte finden, damit ihr euch solchen Quatsch wie Caro Kaffee demnächst sparen könnt.

Caro Kaffee und die Sache mit der Kaffeemaschine

So mancher wird nach der Lektüre dieses Artikels vielleicht noch sagen, dass wir bitte nicht vergessen sollten, dass es für die Zubereitung von Caro Kaffee weder eine Siebträgermaschine, noch eine Filtermaschine oder sonst ein Werkzeug braucht. Vom Wasserkocher mal abgesehen.

Ja, stimmt. Doch ganz ehrlich: Wenn das das größte Argument bei Kaffee und alle seine Verwandten wäre, könnte ich meinen Beruf aufgeben und „was Ordentliches“ lernen. Caro Kaffee widerspricht in all seinen Bestandteilen – von den Zutaten über die Herstellung bis zur Zubereitung – wirklich allem, wofür Kaffee und Genuss eigentlich stehen sollten.

Und ich frage mich immer noch ernsthaft, ob jemand Caro Kaffee aus anderen Beweggründen als „Ersatz für die eigentliche Sache“ trinkt. Oder anders gefragt: Gibt es irgendein Argument für Caro Kaffee, das NICHT „Er hat kein Koffein“ und „Er schmeckt so ähnlich wie Kaffee“ lautet?

Oder noch genauer: Gibt es hier wirkliche Fans von Caro Kaffee, die ihn ausschließlich deshalb trinken, weil er ihnen so gut schmeckt und die von Kaffee ansonsten gar nichts halten? Ich habe da so meine Zweifel. Sonst wärt ihr sicher nicht hier.

Letztendlich werde ich euch wiederum sicher nicht verbieten, den Getreide-Quatsch aus der Industriemaschine zu kaufen. Ich kann euch nur bitten, euch das nicht anzutun. Mir zuliebe 😉.

Kommentare? Einwände? Lobhudeleien? Dann sehen wir uns gleich in der Kommentarspalte!

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67 Kommentare

    Im Namen des Vaters, geheiligt werde die Bohne.
    Warum aus diesem Getränk eine Kultur gemacht wurde, verstehe ich leider bis heute nicht.
    CaroKaffee kann man echt gut trinken, sogar jetzt um 2 Uhr kurz vor dem Schlafen gehen.
    Probiert das Mal mit euren normalen, bitteren Bohnen.
    Gute Nacht! 😉

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    Mir gefällt der Artikel ausgesprochen gut und ich werde mich in einem Anfall von Nostalgie jetzt einmal trauen, mir eine Dose Caro zu kaufen.

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    Ich trinke keinen Kaffee. Vertrage ich nicht gut und schmeckt mir auch nicht gut. Früher habe Caro Kaffee getrunken, weil ich sehr gerne heiße Getränke mag und Alternativen zum Tee möchte. Auch die Variante mit Milchschaum finde ich sehr lecker. Allerdings verwende ich prinzipiell keinerlei Produkte von Nestlé, da ich Ihre Unternehmenspolitik im Bereich Wasser für einen Verstoß gegen Menschenrechte halte, und dieses Unternehmen daher in keinster Form unterstütze, indem ich Produkte anderer Sparten kaufe.

    Meine Frage daher. Welcher Getreidekaffee schmeckt so ähnlich wie Caro Kaffee und ist ebenfalls löslich (schnelle Anwendung)? Habt ihr hier einen Tipp für mich?

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    Hallo liebe Anne,
    Da ich ebenfalls Nestlé ungern unterstützte, kann ich dir Bambu von A.Vogel sehr als Alternative empfehlen, ist ebenfalls schnell löslich und vom Geschmack her auch ziemlich gleich.

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    Hallo,

    im Nu von Röstfein schmeckt ganz ähnlich.

    LG
    Yvonne

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    Ich trinke tatsächlich gerne Caro. Aber nicht als Kaffeeersatz sondern als völlig eigenständiges Getränk.

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    Hallo, ich trinke Caro, Kaffee, entcoffeinierten Kaffee und Lupinenkaffee. Ebenso gern Tee. Meinen Kaffee trinke ich“ türkisch“, d.h. Ich giesse den Kaffee direkt in der Tasse mit kochendem Wasser auf. So ist er superverträglich. Alles dies hat für mich seine Sternstunden. Und alles schmeckt (bis auf Kaffee und entcoffeinierter Kaffee ) anders.

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    ICH HABE SCHON ALS KIND CARO KAFFEE BEKOMMEN UND ER MIR IMMER GUT GESCHMECKT.ALS ERWACHSENER MOCHTE ICH NIE WIRKLICH DEN „RICHTIGEN“ KAFFEE.SEIT 40 JAHRE TRINKE ICH EINE TASSE AM TAG.ALSO MIR HAT’S NICHT GESCHADET.

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    Ich trinke Caro Kaffee einfach weil er mir schmeckt. Und ich trinke normalen Kaffee, weil er mir schmeckt. So einfach ist das.

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    Liebe Ursula, danke. Kurz, knapp und gut! Mehr gibt das Thema doch auch nicht her…

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    Caro Kaffee ist von Nestlé, ein absolutes no go !! für Menschen mit Verstand

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    Bitte schön wo und wann redet jemand über Kakao …. muss ja nicht verzuckerter Kaba sein. IST EiNE pause mit GESCHMACK.

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    Bravo.
    Mach ich auch, keine Nest-Produkte so lange der Konzern die Menschen und Umwelt ausbeutet.

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    Was hast Du denn so vehement gegen Nestlé?

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    Carokaffee hat einen schönen vollen Geschmack und ich kombiniere ihn gerne mit einem gutenlöslichen Kaffee (von jedem ein fast gehäufter Teelöffel pro Kaffeepot), einfach lecker.

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    Hallo,
    ich trinke den Caro Kaffee sehr gerne und als Kaffee Ersatz. Es war eine bewusste Entscheidung.
    Ich habe in der Vergangenheit extrem viel normalen echten Kaffee getrunken. Leider vertrage ich ihn überhaupt nicht mehr. Ich muss nach einem normalen Kaffee sofort zur Toilette und mein Tag ist gelaufen… Ich habe eine chronische Darmkrankheit und habe eine spezielle Diät. In diese gehört leider kein Kaffee rein. Und mir fiel es sehr schwer Kaffee abzustellen, aber ich musste es ja tun. Ich glaube nicht, dass Caro Kaffee so schrecklich ist, wie er hier beschrieben wird. Ich bin froh eine Alternative gefunden zu haben.
    Viele Grüße und trotzdem danke für den bemühten Artikel.

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    Arne

    Hallo Gabi,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wir freuen uns natürlich sehr, dass du einen Ersatz für Kaffee gefunden hast, mit dem du zufrieden bist. Wenn dich eine Krankheit dazu zwingt, ist es natürlich eine sehr gute Entscheidung auf Caro umzusteigen. Gesundheit geht immer vor. Wir wünschen dir alles Gute. Liebe Grüße dein Coffeeness-Team

    Antworten

    Hallo Gabi,

    ich möchte mich Dir von Herzen anschließen (habe neben meiner Haupterkrankung Morbus Bechterew auch eine chronisch entzündliche Darmerkrankung) und bin froh, dass es Caro als Ersatz gibt. Ich halte das Urteil des Autors auch für etwas snobistisch…

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    Danke für diesen informativen, sehr gut geschriebenen Artikel. Ich trinke Carokaffee, recht viel, weil ich bei der Arbeit am PC immer etwas zu trinken haben muss, nur Wasser oder Kräutertee ist mir zu langweilig und so viel Kaffee vertrage ich nicht, obwohl ich schon koffeinfreien mit koffeinhaltigem Kaffee mische. Mich würde noch der glykämische Index des Caro-Kaffees interessieren.

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    Ich kenne Caro und Linde’s auch noch von meiner Kindheit. Caro schmeckte bedeutend besser als Linde’s, aber beides brauchte Milch und Zucker. Ich habe richtigen Kaffee erst als Teenager getrunken, und dann auch nur mit Dosenmilch und Zucker. Ich lebe seit etlichen Jahren in Amerika und mußte schon früh feststellen daß der Kaffee hier viel anderst ist als in Deutschland. Hier wird meistens Kaffee mit Bohnen aus Südamerika getrunken und der schmeckt nicht so gut wie der Kaffee der von Arabica-Bohnen gebrüht wird, er hat weniger Substanz. Schwarz trinken konnte ich Kaffee sowieso noch nie, so ist es bei mir nicht so schlimm, man kann auch den billigsten Supermarkt-Kaffee trinkbar machen mit genug „Creamer“. War einmal hocherfreut als ich in einem Laden „Pero“ gefunden hatte, das ist die Mexikanische Verpackung für Caro. Hab eine Dose gekauft und mir dann mit viel Erwartung eine Tasse davon zubereitet. Dann kam der große Reinfall. Es schmeckte wie Spülwasser, egal wieviel Creamer ich reinmachte und egal ob French Vanilla oder Haselnuss, es schmeckte einfach gräulich. Ich konnte mir nicht vorstellen daß mir das als Kind gut geschmeckt hatte.
    Zum Artikel würde ich sagen: sehr gut geschrieben und sehr informativ. Ich hatte immer gedacht Caro sei in der Kriegszeit erfunden worden weil es Mangel an allem gab. Ich wußte jedenfalls nicht wie lange es Ersatzkaffee aus Getreide schon gab. Allerdings fehlte ein Vergleich zu Instant Kaffee (Nescafe).

    Antworten

    Ich habe wegen hohen Blutdruckes auf Kaffee verzichtet und bin vor Jahren zu Caro Kaffee gewechselt. “Richtigen“ Kaffee trank ich nur gelegentlich in Cafés. Mir schmeckt Caro mit ordentlich Milch ganz gut.
    Aber jetzt wechsle ich wieder zu Koffein. Der Grund ist nicht die Gesundheit, sondern der Geschmack. In der Nähe hat es ein Spezialitätencafé, dort habe ich erfahren dürfen, dass Kaffee nicht nur nach Kaffee schmeckt (war mir bisher völlig entgangen, ich hielt das alles für Hype). Der Barista ist sehr auskunftsfreudig und nun habe ich die ersten Schritte Richtung handgefiltertem Kaffee gemacht.
    Caro-Kaffee bleibt aber im Haus, den mag ich trotzdem

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    Also ich trinke Csro tatsächlich weil er mir schmeckt.
    Kalt im Sommer löscht er Durst. Ohne Alles.
    Sonst zum Frühstück und auch zwischendurch mit Milch heiss und bissel Zucker. Ein Genuss.
    Vorallemwenn er kochend aufgegossen wird hat er ein cremiges Häupchen.

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    Da hat wohl jemand einen bösen Onkel bei Nestle…..
    Und bei entkoffeinierten Kaffee wird die chemische Keule eingesetzt, bitte nochmal richtig recherchieren.
    Ein Artikel vom Niveau „mir scheint die Sonne aus dem A…., weil ich nur handgestreichelte Arabicabohne trinke“.
    Grüße Ronny

    Antworten
    Arne

    Hallo Ronny,

    danke für deine konstruktive Kritik! Wir trinken auch Robusta-Bohnen by the way. Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Kaffee wird heute mit unter Druck verflüssigtem CO2 entkoffeiniert. Das ist das Zeugs was Du ausatmest, also ungefähr ähnlich gefährlich wie Dein Atem 🙂 . Die Zeiten in denen man Benzol oder andere krebserregenden Lösungsmittel verwendet hat sind zum Glück vorbei.

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    Ich trinke auch beides…Kaffe aus der Druckkanne, eine Tasse am Morgen…dann nur noch Lindes.
    Als Kind gab es für uns Kinder nur Lindes oder Kathreiner, weil es billig war und wir kein Leitungswasser trinken sollten. Morgens wurde eine große Kanne gekocht und auf den Herd hinter das Ofenrohr gestellt. Wenn ich nach Hause kam gab es erst mal einen großen Schluck direkt aus der Tülle der Kaffeekanne. Meine Tante hatte mehr Geld, da gab es dann auch Caro…kam mir dann immer sehr vornehm vor. Wenn es mir schlecht geht, seelisch , und ich Trost brauche…gibt es Lindes. Mein Vater vertrug keinen Kaffe und trank sonntags mit uns Lindes, wenn Besuch kam. Bis heute finde ich kaffetrinkende Männer seltsam…..oder vornehm…je nach dem…

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    Ich trinke Caro Kaffee als Ersatz weil ich in der Tat eine Kaffeunverträglichkeit habe. Nach Konsum von echten Kaffe fühl ich mich krank, zittrig, hab herzrasen und schwindel und muss much übergeben. Ich hab sogar entkoffeinierten Kaffe probiert und da das gleiche Spiel mit der Übelkeit, lediglich das herzrasen blieb aus. Mir schmeckt der Caro Kaffee als ab und an Getränk ansonsten trinke ich überwiegend Wasser und Tee.

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    Es kann an Histamin Unverträglichkeiten liegen, deswegen trinke ich auch nur noch Caro

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    Bin durch Zufall heute morgen auf diesen Artikel gestoßen. Kann abends in der letzten Zeit recht schlecht einschlafen und wollte vom Nachmittagskaffee auf Tee umsteigen, aber mag eigentlich Tee nicht wirklich. So habe ich mir heute dank ihres Artikels „IM-NU“ bestellt, als Ossi selbstverständlicher als Caro…danke dafür, et schmecket mir!
    Gruß Coco

    Antworten
    Arne

    Hallo Coco,

    danke für deinen Erfahrungsbericht! Freut uns, dass wir helfen konnten :).

    Antworten

    Hallo Arne,
    Caro Kaffee ist eine gute Sache. Ich möchte aber freundlich darauf hinweisen, dass Friedrich der Große im Jahr 1828 nicht mehr gelebt hat.

    Beste Grüße und viel Erfolg für Euer Portal zum Thema Kaffee

    Antworten
    Arne

    Hallo Harald, danke für den Kommentar. Das Friedrich der Große noch lebte hat auch niemand gesagt. Es ging um die erlassene Kaffeesteuer. Wie es bei Steuern so ist hatte diese ihren Erfinder überlebt 😉 Beste Grüße, Arne

    Antworten

    Hallo Arne,
    ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen, weil ich die Markenhistorie vom Caro Kaffee gesucht habe. Ohne zu wissen, um welche Seite es sich hier handelt, habe ich gelesen und war sehr erstaunt über so viel unverhohlene – wie soll ich es am besten ausdrücken –
    Wut und Ablehnung.
    Ich glaube, dass heute jeder weiß, dass Caro und ähnliche Produkte kein Ersatz für Kaffee mehr sein müssen , weil diese in Notzeiten entstanden sind und niemand sich richtigen Kaffee leisten konnte. Insofern sind die geschichtlichen Ausführungen schon richtig, was ich nicht verstehe ist die absolute Ablehnung dahinter. Jemand der gern Kaffee trinkt , weiß warum, jemand der gern Caro trinkt, weiß auch warum. Ich trinke keinen Caro mehr, seitdem er zu Nestlé gehört, habe ihn aber immer gern gemocht. Andererseits trinke ich fast alle Kornkaffees gerne, rege mich auch nicht darüber auf, dass das Wort Kaffee enthalten ist, obwohl es kein Kaffee ist. Ich betreibe da keine Wortklauberei, ich trinke es einfach weil ich es mag.
    Ich bin mit sogenanntem Muckefuck in der DDR groß geworden, dabei handelte es sich auch um den löslichen im Nu . Das Wort Muckefuck stammt wohl aus dem französischen für falscher Mokka, also mokka Faux. Insofern ist das vielleicht die ehrlichere Wortwahl, wie auch immer es sind nur Worte.

    Ich habe mit 13 Jahren angefangen normalen Kaffee zu trinken, das war bei uns zu Hause handgefilterter Kaffee. Ich bin bis heute kein Fan von Kaffee, der von Vollautomaten hergestellt wird, der durch gepresst wird und ähnliches. Ich finde den Geschmack einfach nicht berauschend. Meines Erachtens entfaltet er sich nur im kochenden Wasser im Filter. In der heutigen Zeit stehe ich damit ziemlich allein auf weiter Flur. Trotzdem trinke ich zwischendurch und abends und überhaupt auch gerne meine Getreidekaffees, weil ich sie eben nicht als Ersatzkaffee sondern als super leckeres Getränk empfinde.

    Lange Rede kurzer Sinn, ich wollte diesen Angriff auf Getreidekaffee einfach nicht auf diesem sitzen lassen,, weil es von unfairen Voraussetzungen ausgeht . Es ist eben kein Ersatz für Kaffee mehr, sondern ein vollständig eigenständiges Getränk.

    Liebe Grüße Julia

    Antworten

    Super Beitrag, Julia!!
    Genau so sehe ich es auch. Es ist doch reine Geschmacksache und individuellen Bedürfnissen entsprechend, wofür sich jemand entscheidet. Und erst recht, ob es ihm schmeckt!! Ich liebe echten Kaffee, habe aber selbst nach entkoffeinierten Kaffee Probleme mit dem Einschlafen. Als „Ersatz“ schmeckt mir Caro sehr gut, nur eben etwas anders. Ein Produkt aus eigener Ansicht und eigenem Geschmack so zu zerreissen finde ich nicht gut! Und warum wird ständig über die extreme Industrialisierung geschimpft? Alles wurde industrialisiert! Niemand (naja – kaum jemand) kommt mehr auf die Idee, sich seine Kleidung selbst aus reinen Naturfasern zu weben, zu nähen und zu stricken! Oder geht nur zu Fuß, weil das Auto/ Fahrrad so hochindustriell ist!!

    Lasst den anderen doch ihren Geschmack und ihre Freiheit, selbst zu entscheiden, was ihnen guttut, gefällt und schmeckt!

    Beste Grüße

    Corinna

    Antworten

    Das ist jetzt zwar schon ein Weilchen her, aber so einen Kommentar kann ich nur schwerlich so stehen lassen.

    Sie meinen, es wäre reine Geschmackssache, aber regen sich über einen Artikel auf, in dem jemand erzählt, was ihm schmeckt und was nicht? Ein Artikel, in dem jemand seine persönliche Meinung basierend auf persönlichen Erfahrungen schildert, ganz individuell, ohne Anspruch, dass das jeder so zu sehen hätte? Wo in dem Artikel steht denn, „…und daher schmeckt Caro-Kaffee scheiße und JEDER, der das nicht findet, ist blöd“?

    „Ein Produkt aus eigener Ansicht und eigenem Geschmack so zu zerreissen finde ich nicht gut!“ Worauf basierend soll man etwas denn sonst „zerreißen“? Soll man eine Kritik über ein Produkt verfassen, dass man nie probiert hat? Persönliche Kritiken sind nun mal subjektiv und nicht neutral, weils eben Meinungen sind.

    Und das Argument mit der Industrialisierung ist so verquer, dass es schon wieder lustig ist. Erstmal: über die extreme Industrialisierung wird geschimpft, weil sie viele negative Folgen hat und manche Leute das vielleicht nicht als gegeben und unveränderbar hinnehmen wollen.
    Und weil man sich seine Klamotten nicht selber näht und sein Auto nicht selber schnitzt, kann man seinem Körper halt auch hochverarbeitete Lebensmittel zuführen, weil, ist ja eh alles industrialisiert, macht ja keinen Unterschied mehr? Dann kann man ja auch gleich auf diesen Instant-Kartoffelbrei umsteigen, weil wer ne Hose im Laden kauft, der braucht gar nicht erst mit frischen Kartoffeln ankommen?

    Denken Sie doch bitte noch mal darüber nach, was der Unterschied zwischen einer neutralen Berichterstattung und einer subjektiven Meinung ist und zwischen der Auto- und Lebensmittelindustrie.

    Antworten

    Naja der Artikel ist schon sehr verallgemeinernd abwertend geschrieben. Es erscheint schon der Eindruck, dass nichts über echten Kaffee geht und wer Caro Kaffee trinken muss oder sogar mag, mit dem kann etwas nicht stimmen. Der Autor kommt gar nicht auf die Idee, dass man es tatsächlich trinken könnte, weil man den Geschmack mag. Das klingt so, als wäre die Vorliebe für Kaffee bei allen ein Naturgesetz und wer was anderes behauptet hat sie nicht mehr alle

    Antworten
    Arne

    Hallo Sarah,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Der Artikel soll definitiv niemanden angreifen. Wir stehen nur sehr stark hinter unserer Meinung hier bei Coffeeness. Der Artikel ist nun auch schon etwas älter und Arne würde diesen heute etwas anders verfassen ;). Liebe Grüße Team Coffeeness

    Kornkaffee ist nicht sooo schlecht wie in dem Artikel aufgezeigt, habe es aber geossen zu lesen 😉
    Ich habe Gallensteine und da ist Kaffee wegen der Säure nich zu empfehlen. Somit bin ich auf Carokaffee umgestiegen und bin beschwerdefrei.

    Antworten

    Der Begriff Muckefuck stammt aus dem Rheinland und ist eine Kombination von Mucke (Fliege) und fuck (faul). Hat mit den Franzosen überhaupt nichts zu tun. Ich stamme aus Mannheim (Kurpfalz) und kenne das Wort noch sehr gut.
    Habe als Kind auch oft Caro getrunken, erst später als Teenager richtigen Kaffee. Genau wie Malzbier nicht wie richtiges Bier schmeckt, so schmeckt auch Caro nicht wie richtiger Kaffee. Es sind definitiv unterschiedliche Getränke und es ist halt eine unglückliche Wortwahl im Marketing für Caro es als Ersatzkaffee zu bezeichnen. Im Grunde genommen könnte auch Tee als Ersatzkaffee gelten wenn man ihn anstelle von Kaffee trinkt.

    Antworten

    Hallo Arne, werbetechnisch wird dieses Substanz als Kaffeeerstatz den Konsumneten angeboten. Wie von dir sehr schön dargelegt, mit einer ziemlich langen Historie. Als Baujahr 1956 und Süddeutscher bin ich mit diesem Frühstücksgetränk groß geworden und trinke es heute immer noch gerne. Auf meinenspezielle Art: gemischt mit etwas Zucker und mit ca. 1/8 Milch. Ich sehe es als eigenständiges Getränk zum Frühstüch, neben den 999 Tesssorten, die uns Konsumenten angeboten werden. Dieses Karo-Getränk ist auch in meine Augen kein Kaffee-Ersatz. Karo ist Karo, und nichts anderes. GRuss Jürgen

    Antworten

    Zur angeblichen Verträglichkeit von Caro-Kaffee: Schon als Kind hatte ich jeweils danach so ein leicht flaues Gefühl im Magen. Als ich ihn dann irgendwann als Erwachsene noch mal trank, ist mir über Stunden so richtig schlecht gewesen. Mir wird schon übel, wenn ich nur an dieses Zeug denke. Da lobe ich mir doch einen schönen frisch handgebrühten Bio Fair Trade Kaffee von Migros (hier in der Schweiz)! Sehr bekömmlich auch für meinen ansonsten ziemlich empfindlichen Magen. Verträglichkeit hängt von der Kaffeesorte, der Stärke der Zubereitung und vielleicht auch der Zubereitungsart ab. Jedenfalls kann man mich mit den „Ersatzkaffees“ jagen. Da trink ich lieber Wasser. Kaffee wirkt übrigens nicht nur anregend, sondern auch entspannend. Für mich ein Wohlfühlgetränk am Feierabend. Die Märchen vom angeblich so schädlichen Kaffee glaube ich schon lange nicht mehr — einfach aufgrund meiner positiven Erfahrungen (sofern man ihn nicht literweise trinkt).

    Antworten
    Arne

    Hallo H.W. danke für Deinen Kommentar. Das ist sehr interessant!

    Antworten

    Ich kenne die Bezeichnung 33 / 45 für den Ersatzkaffee.
    Braun wie 33 und dünn wie 45.
    In der DDR war das Päckchen Krönung eine geheime Währung.

    Antworten

    Hmm, ich bin wohl eine der wenigen/die Einzige Person hier, die tatsächlich sagen kann: ich mag Caro Kaffee und kann Kaffee schlicht nichts abgewinnen 😉
    Ich war hier weil ich rausfinden wollte, ob das Zeug auch gesund oder zumindest unschädlich ist, da ich eine Abneigung gegenüber Dingen habe, die…nun ja, ungesunde Pampe sind. Brauch ich nicht. (Und Caro Kaffee absetzen geht ja wirklich schnell im Fall des Falles).
    Habe ich das jetzt richtig verstanden- Caro Kaffee ist ungesund? Oder neutral und lediglich nur nicht gesund, wie Kaffee (der zwar nicht ungesund aber auch nicht unbedingt gesund ist)?
    Viele Grüße
    Si

    Antworten

    Bin gerade über diesen Artikel gestolpert, der wirklich recht unterhaltsam geschrieben ist. Ich bin bisher kein Caro-Trinker, da ich ihn als Kind nicht mochte. Allerdings hab ich ihn damals nur pur probiert.
    Da mein Körper aber vor einigen Jahren eine sehr starke Koffeinallergie entwickelt hat, ist auch entkoffeinierter Kaffee keine Option, da dort ein gewisser Restanteil des Koffeins enthalten ist.
    Darum überlege ich gerade, ob ich Caro nochmal eine zweite Chance gebe, um nicht immer nur (teeinfreie) Tees trinken zu müssen 😉

    Antworten

    Hallo, ich trinke seit meiner Kindheit, in den 60er Jahren, Caro Kaffee. Natürlich geniesse ich auch die ganz „normalen“ Kaffeesorten. Ich mag ihn! Ich werde ihn auch weiterhin genießen. Gott sei Dank sind die Geschmäcker immer noch verschieden und ich darf ganz alleine entscheiden was ich trinke oder esse!

    Antworten

    Ich bin begeisterte Caro -Genießerin und möchte darauf nicht verzichten. Jetzt habe ich vor kurzem gelesen, dass das Werk in Deutschland schließen will, da die Verkaufszahlen rückläufig sind.
    Muss ich Caro bald auf längeren Vorrat kaufen, ich hoffe nicht!!!
    Übrigens – ich mag keinen reinen Kaffee, höchstens als Cappuccino.

    Antworten

    Ich liebe meinen großen Becher Carokaffee am Morgen, mit einem guten Schuss Milch.
    Ich trinke dann gerne nach der Arbeit am Nachmittag einen Filterkaffee oder manchmal aus der Kapselmaschine.
    Sowie es vorab mehrmals zu lesen war, es ist alles Geschmackssache.
    Was ich heute aber gelesen habe ist, daß das Werk in Ludwigsburg geschlossen werden soll.
    Nestlé der Gigant! Für ihn zählt nur wir effizient ein Unternehmen ist.
    Gibt es noch andere deutsche Firmen die Lupinenkaffee herstellen?

    Antworten

    Hallo 🙂

    Ich fand den Artikel sehr spannend und er enthielt wissenschaftlich fundierte Argumente. Das fand ich alles super ! Jedenfalls hab ich, die niemals Kommentare in Internetportalen verfasst, tatsächlich was zu sagen.
    Ich mag den Geschmack vom echten Kaffee nicht so gerne und bin eher der matcha und Grüner Tee Typ.
    Ich habe das Caro Getränk (ich nenne es ab jetzt bewusst nicht mehr Kaffee) nicht lange her entdeckt (bin 25 und bis zu meiner Pubertät nicht in Deutschland aufgewachsen) und ich LIEBE DEN GESCHMACK!!! Viel mehr als echten Kaffee und aktuell in der Schwangerschaft trinke ich 3-4 Tassen davon, fand den aber davor schon super lecker und habe ihn primär des Geschmacks wegen gekauft ! Mich gibt es als doch 😉
    Ich werde den Konsum jedenfalls nun jetzt reduzieren da ich über die chemischen Produkte, die beim Rösten entstehen, nun informiert bin.

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    Arne

    Hallo Martyna,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Wie du schon sagst ist der richtige Weg, den Caro Kaffee nicht als Kaffee zu bezeichnen :). Liebe Grüße Team Coffeeness

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    Von welchem Kaffee-Produzenten wurden Sie für diesen Schwachsinn bezahlt?

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    Hallo,
    ich trinke sehr gerne Kaffee (v.a. auf „italienische Art“), auch wenn ich ihn nicht immer vertrage (Tagesverfassung, liegt aber nicht an der Zubereitunsmethode).
    Als Alternative und aus gesundheitlichen Gründen (auch abseits des Magens) habe ich mir letztens wieder den Caro Kaffee besorgt, und ja – für mich ist er ein SEHR guter Kaffeeersatz, ich trinke ihn nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern vor allem auch, weil er mir schmeckt und ich finde, dass er schon sehr stark an Kaffee ran kommt.
    Und ganz ehrlich, ich trinke lieber einen guten Caro Kaffee als irgend einen schlecht zubereiteten Espresso (den können ohnehin die wenigsten außerhalb Italiens ;)).
    Ich bin also beides – Kaffee- und Kaffeeersatzliebhaber, und ich möchte beides, vor allem aber letzteres, nicht missen. Bei Kaffee reicht mir meist eine Tasse, was Caro angeht, könnte ich auch eine ganze Dose trinken. 😉 Bin sozusagen süchtig danach geworden.

    MEL

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    22.07.18
    Ich teile Ulis Meinung , bin selber ein guter Kaffeetrinker . Bin nun aber morgens zum Frühstück von Cappuccino Mixgetränken ( Zucker!? ) auf Caro umgestiegen.
    Gruß Markus

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    caro und Kaffee vergleichen? Wieso? Äpfel und Birnen!
    Ich habe zwei starkeArgumente, Caro auch!!! zu verwenden:
    Menschen, die blutarm sind, dürfen weder Kaffee noch Tee trinken, die Säure verhindert eine Eisen-Aufnahme. Also???
    Durch Caro verhindere ich , dass die Kids neben
    Nutella auch noch ein gesüßtes Kakaogetränk
    frühstücken, darüber bin ich sehr froh!

    Damit ist die Daseinsberechtigung dieses Getränks,
    das wir freiwillig gerne trinken, bestätigt!

    Wir lieben auch unseren Kaffee, aber schätzen die Alternative! Diese
    herabsetzende Beurteilung hat Caro nicht verdient!

    Es gibt unendlich viele „ohne“-Lebensmittel: Wurst ohne Fleisch, Käse ohne Milch usw usw..,
    Niemand stellt sie in Frage!!!

    Wenn Sie als Kaffeesnob spotten wollen, ok….
    Aber warum???!!

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    Tja nun, nun eine Fürsprache für den Caro .. ( nein Kaffee mag ich ihn nicht nennen )

    Gerne trinke ich richtigen Kaffee, handgemahlen aus einer meiner 15 Kaffeemühlen und meist in der Quetschkanne bereitet.
    Ich mag diese Automaten und anderes Großgerät nicht.

    Doch nachmittags im Büro .. eher so als Ersatz für den Nachtisch, da geht bei mir nichts über einen Caro mit Milch und Zucker..
    Vielleicht ist es die Vertrautheit aus der Kindheit, oder der Wunsch nach etwas Süßem, aber nicht so heftig wie ein Kakao ..
    So mag ich dieses Zeug wirklich und billige ihm eine friedliche Koexistenz zum richtigen Kaffee zu.
    ( den trinke ich auch am liebsten schwarz, ohne Zuckerli )

    Mit liebem Gruße gesendet

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    Und was haltet ihr von Lupinen-Kaffee. Zb. Lupinello? Der soll ja einen sehr niedrigen Acrylamidgehalt haben und frei von Süßmachern sein.

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    Arne

    Das zu gibt es einen Artikel auf Coffeeness: Lupinenkaffee – Die ultimative Bohnen-Alternative?

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    Der Artikel gibt eine interessante Meinung wieder, die man allerdings dem nicht endenden Kaffeemassenfetisch zuordnen könnte. Überteuerte Kapseln, lukrative Automaten und das stetige Brainwashing der Vermarktungsmaschine tragen auch solche Diskussions- und Expertiseblüten. Dennoch war der Artikel nett zu lesen, Kompliment.

    Dabei sollte man aber nicht vergessen, was ja schon andere hier geschrieben haben. Caro ist eine zusätzliche Option, die schmecken kann. Und auch gar kein 100%iges Imitat klassischen Kaffees sein muss, sondern sogar eigene Qualitäten haben kann, an die auch keine echte Kaffeebohne heranreichen muss.

    Antworten
    Arne

    Hallo Tobias, danke für Deinen Kommentar. Im, wie du ihn nennst „Kaffeemassenfetisch“ sehe ich mich (und Coffeeness) aber auch nicht. Spezialitätenkaffee wird gerade in Deutschland noch sehr wenig getrunken. UK oder USA sind dort deutlich weiter. Mir ging es darum „Caro Kaffee“ nicht als Kaffeeersatz durchgehen zu lassen. Denn er hat mit Kaffee nicht zu tun außer der Marketingstrategie des sympathischen Konzerns Nestlé. Ich finde übrigens hier passt Massenfetisch deutlich besser. Beste Grüße, Arne

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    Ich bin in der DDR groß geworden – und da trinkt man keinen Caro, sondern „Im Nu“ 😉

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    Arne

    Das hatten wir in Schleswig-Holstein nicht^^ Gibt es das noch?

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    Interessanter Bericht, wenn auch das Thema Geschmack wahrscheinlich nie objektiv sein kann. Ich trinke verschiedenen Kaffeevarianten, von der Kapselmaschine mit Georg, über Vollautomat mit klassischen Bohnen (Büro), Vollautomat mit koffeinfreien Bohlen zu Hause über koffeinfreien gefriergetrockneten Kaffee bis zu Caro Kaffee. Es ist einfach Geschmacksache! Je nach Stimmung und Uhrzeit (Stichwort Koffein) gibt es für jeden das richtige Getränk. Und ganz ehrlich, ein handgefilterter Kaffee ist immer noch ein schönes Ritual mit (für mich) leckerem Kaffee.

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    Ich habe Caro Kaffee als Kind getrunken, die Nachbarin, wenn sie auf mich aufgepasst hat, machte mir den manchmal. Der Geschmack ist mir nur noch in der Erinnerung, aber ich mochte ihn. Ich trinke auch lieber löslichen Kaffe (nestle) als aus diesen Vollautomaten. Wenn dann altmodisch Brühen mit Pulver.

    Was mir auch sehr gut schmeckt ist der Kaffee Cafino.

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    Ich gehöre zu den Kindern, die von Oma Carokaffee bekommen haben. Bin aber erst später, nach meiner richtigen Kaffeekariere dazu zurückgekehrt, erst als Kaffeeersatz, jetzt, weil ich es lecker finde. Ich konnte aufgrund von Magenproblemen keinen Kaffee mehr trinken. Die bestehen jetzt nicht mehr, trotzdem schmeckt er mir einfach. Ich betrachte das auch nicht als zwingenden Ersatz, für mich ist es eine eigene Art Getränk, wie Kakao oder Tee.

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    Danke für den interessanten Artikel. Jeder hat einen anderen Geschmack – ich persönlich bin kein Kaffeetrinker, schätze vielmehr den nussigeren, getreidigeren Geschmack von Caro. Wenn man Kaffee und Caro als zwei unterschiedliche Getränke ansieht und nicht das eine als Ersatz für das andere, sieht man es vielleicht entspannter, dann sind Unterschiede kein Mangel, sondern ein Feature.

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    Ich würde tatsächlich auch lieber entkoffeinierten Kaffee trinken, allerdings haben wir auf der Arbeit nur einen Vollautomaten der eben mit „normalen“ Kaffee befüllt ist.
    Daher trinke ich hier gelegentlich einen Caro Kaffee, genau wie auch zuhause wenn ich Abends was warmes trinken möchte.

    Muss aber auch sagen, dass er mir nicht schlecht schmeckt. Bin aber auch nicht der typische Kaffee-Trinker, hab immer gern noch gut (Soja-)Milch drin 🙂

    Grüße

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    Danke für Deine Aufklärung. Die fast leere Carobüchse landet jetzt im Müll. Aber ich hab noch den Lindeskaffee aus Erinnerung an meine Kindheit in den 60iger Jahren gekauft. Ein Genuss ist das wahrlich nicht. Deshalb steht er auch nur rum. Aber die Säure des echten kaffees ist leider mein Problem. – durch mein Rheuma habe ich entschieden nur noch Basenüberschüssiges zu mir zu nehmen. Der entkoffeinierte Kaffee löst das Säureproblem wohl nicht- oder?

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