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Severin KA 4811 Kaffeemaschine mit Mahlwerk

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee.

Jawohl, ihr seht richtig: Nach gefühlten Äonen teste ich endlich einmal wieder eine neue Runde an Kaffeemaschinen mit Mahlwerk. Das hat natürlich einen Grund. Denn ich beobachte in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ein zunehmendes Interesse an den Feinheiten guten Kaffees – aber ein weiterhin stagnierendes Interesse an frickeligen Zubereitungsmethoden.

Jawohl, ihr seht richtig: Nach gefühlten Äonen teste ich endlich einmal wieder eine neue Runde an Kaffeemaschinen mit Mahlwerk. Das hat natürlich einen Grund. Denn ich beobachte in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ein zunehmendes Interesse an den Feinheiten guten Kaffees – aber ein weiterhin stagnierendes Interesse an frickeligen Zubereitungsmethoden.

Kaffeemaschinen mit Mahlwerk sind der ideale Kompromiss, schließlich könnt ihr wirklich frische Kaffeebohnen genießen, müsst jedoch trotzdem nicht auf euren einfachen Filterkaffee in rauen Mengen aus einer einfach zu bedienenden Maschine verzichten.

Denke ich an Kompromiss und Kaffeemaschinen bzw. Zubehör, fällt mir praktisch sofort die Marke Severin ein. Ich habe es schon in unzähligen Tests ihrer Milchaufschäumer, Kaffeemaschinen oder Wasserkocher gesagt:

Severin ist so sexy wie ein Stützstrumpf, aber genauso ergebnisorientiert, funktionell und eindeutig. Severin ist weder besonders vorlaut, noch besonders innovativ, sondern macht einfach, worauf es in dieser Gerätekategorie ankommt.

Das gilt auch für die Severin KA 4811 Kaffeemaschine mit Mahlwerk. Allerdings zeigt mein Test auch, dass ein unbedingtes Bekenntnis zur Durchschnittlichkeit am Ende dann doch immer ein paar Aspekte zu wünschen übrig lässt.

Die Severin KA 4811 im Überblick: Wer hat denn da plötzlich Style-Ambitionen?

Edelstahl-Look, rund-moderne Formen und eine ansehnlich schmale Silhouette: Die Severin KA 4811 sieht definitiv anders aus, als wir es von Severin gewohnt sind. Normalerweise denke ich hier an hässliche Plastikbuden und die langweiligsten Produktdesigns der Welt. Doch das ist hier definitiv anders.

In der aktuellen Testauswahl sieht sie neben den Kollegen AEG KAM 400 oder Melitta 1021-01 AromaFresh zwar fipsig aus, dafür nimmt sie aber in der Küche kaum mehr Platz weg als eine handelsübliche Kaffeemaschine.

Und trotz dieser minimalistischen Art bringt die Severin KA 4811 alles mit, was ihr in dieser Gerätekategorie brauchen könnt – nur halt etwas kleiner:

  • Abnehmbarer Wassertank
  • Nicht zu großes Bohnenfach
  • Kegelmahlwerk mit einfacher Mahlstufeneinstellung per Rädchen
  • Aroma-Funktion (2-fach)
  • Warmhaltefunktion

Die Glaskanne ist übrigens das Merkmal der Seriennummer 4811. Wenn ihr eine Thermoskanne und zwei große Tassen pro voller Ladung mehr möchtet, müsst ihr die Severin KA 4812 bestellen. Die kostet euch natürlich auch mehr.

Rund 60 Euro Preisunterschied solltet ihr euch nur dann überlegen, wenn ihr wirklich immer eine Kanne bis zum Anschlag voll kocht und sie dann stundenlang warmhalten wollt. Mal ehrlich: Wann passiert das schon im deutschen Durchschnittshaushalt?

In schönster Severin-Manier ist das Bedienpanel mal wieder sehr spartanisch gehalten. Ihr könnt die Tassenmenge verstellen, auf „gemahlene Kaffee-Funktion“ umstellen oder an der Intensität des Kaffees schrauben. Dies wird dann über die Durchlaufgeschwindigkeit des Wassers reguliert.

Fünf Mahlstufen für ein Einsteiger-Kompromissmahlwerk halte ich für völlig ausreichend, auch wenn ihr beim Einstellen unbedingt die Betriebsanleitung ignorieren solltet. Darin steht nämlich der pauschale Satz: „Für helle Kaffeeröstungen empfehlen wir einen feinen Mahlgrad. Bei dunklen Röstungen ist ein grober Mahlgrad optimal.“

Das ist eine grobe Verallgemeinerung und haut Expertenwissen raus, das falsch vereinfacht wurde. Zwar stimmt es, dass gröbere Mahlgrade bei dunkleren Röstungen eine gute Idee sind. Aber eben nicht „grob“. Außerdem wird der Laie vorerst keine Unterschiede merken, denn dazu ist die Maschine selbst zu grobschlächtig.

Zudem sind fünf Mahlstufen zu wenig, um die Unterschiede der Röstungen herauszuarbeiten, ohne dass der Kaffee darunter leidet. Darum: Fangt beim feinsten Mahlgrad der Maschine an, testet, wie der Kaffee ist und arbeitet euch langsam ins Gröbere.

Super Preis-Leistung

Severin KA 4811

Gelungenes Durchschnittsgerät für den Durchschnittstrinker

Sehr einfache Bedienung

Umfangreiche Einstellmöglichkeiten

Leichte Reinigung

Abnehmbarer Wassertank

Schmale Silhouette

Fundamente guten Kaffees etwas unausgereift

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Der Dauerfilter im Filtereinsatz ist natürlich eine feine Sache. Wenn euch die Siebmaschen zu grob/fein/falsch sind, könnt ihr auch auf Papierfilter setzen. Aber umweltfreundliche Dauerfilter finde ich natürlich immer gut. Das vermeidet Müll und Papierreste im Kaffee.

Auch ein abnehmbarer Wassertank ist immer eine gute Idee, auch wenn es ein bisschen dämlich ist, dass er sich an der Rückseite befindet. Die Kaffeemaschine sollte also nicht ganz „eingebaut“ werden, ihr braucht noch etwas mehr Aktionsradius drumherum.

Insgesamt sind der Funktionsumfang, der Look und die grundsätzlichen Details der Severin KA 4811 absolut gelungen. Und dabei ist ein Preis von rund 80 Euro gerechtfertigt. Zumal ihr normalerweise dreistellige Beträge zahlen müsst, um eine vergleichbare Kaffeemaschine zu finden.

Bedienung, Benutzerfreundlichkeit und Mahlgrad: Erste Schwächeleien

So einfach, wie das Ding auf den ersten Blick wirkt, ist es auch in der Bedienung. Ihr solltet zu Beginn einen „Leerlauf“ starten und alle entnehmbaren Teile von der Kanne bis zum Tank einmal gut reinigen. Damit entfernt ihr letzte Produktionsrückstände.

Vergesst aber nicht, im „Spülgang“ auf „gemahlener Kaffee“ umzuschalten, damit das Mahlwerk nicht im Leerlauf rumrödelt und verschleißt.

Ansonsten habe ich, wie praktisch immer, erst einmal alle Einstellungen auf „starker Kaffee“ eingepegelt – niedrigerer (mittlerer) Mahlgrad, weniger Wasser, mehr Kaffee. Da man hier alles im Handumdrehen einstellen kann, ist das kein Problem.

Das Mini-Bohnenfach mag viele von euch nerven, ich finde es super. Denn das zwingt euch dazu, ständig frische Kaffeebohnen nachzufüllen. Damit lungern sie nicht im Plastikeinsatz rum, sind weder Luft noch Licht ausgesetzt und behalten so ihr Aroma wesentlich länger.

Für alle diese Vorarbeiten brauche ich keine Betriebsanleitung. Das liegt weniger an meiner Expertise als an der Eindeutigkeit, für die Severin zurecht geliebt wird. Mit einem Druck auf den On-Off-Knopf geht es mit der Zubereitung los.

Bevor es an den fertigen Kaffeetest geht, habe ich aber noch einmal in den Filter geschielt, um mir den Mahlgrad anzugucken. Hier zeigt das Kompromissgerät eindeutig Schwächen.

So richtig kann sich das Mahlwerk nicht auf einen gleichmäßigen Grind einstellen. Zwar gibt es in der gröberen Variante immer leichte Unterschiede, aber die Korngrößen sind dann doch etwas zu unregelmäßig – und vor allem zu grob. Das wird sich rächen.

Der Kaffee: Zögerlich und fehlerhaft – aber heiß

Es war zu erwarten, dass der Kaffee im Test eher eine So-Lala-Brühe wird. Zu ungleichmäßig ist der Mahlgrad, zu grob obendrein. Das konnte ja nichts werden. Es bleibt euch also nur noch, den Mahlgrad ungeachtet der Röstung nach unten zu drehen. Das habe ich spaßeshalber auch gemacht, aber so richtig glücklich war ich immer noch nicht.

Spätestens hier bestätigt sich mein Severin-Vorurteil: Es ist eine Marke für den Kaffeetrinker, nicht den Kaffeegenießer. Hauptsache, am Ende kommt eine große Menge Kaffee in der Kanne an und bleibt schön lange warm. Diese Warmhaltefunktion habe ich einmal mehr genau unter die Lupe genommen.

Dafür habe ich vier bzw. neun Tassen gekocht, die Temperatur des Kaffees in der Kanne direkt nach dem Brühen gemessen und das Ganze nach zehn Minuten auf der Platte wiederholt:

Durchlaufzeit maximale Tassenanzahl in MinutenTemperatur direkt nach dem Brühen in der Kanne bei 4 Tassen in Grad CelsiusTemperatur in der Kanne nach zehn Minuten bei 4 Tassen in Grad Celsius
7:5681,980,8

Die initiale Brühtemperatur ist wirklich sehr gut und der Kaffee dementsprechend heiß. Das bleibt er auch nach zehn Minuten auf der Platte, auch wenn ihr dieses Feature lieber vermeiden solltet. „Nachgekochter Kaffee“ ist einfach ekelhaft.

Hätte ich die Wärmeplatte nicht angehabt, könnt ihr euch aber sicher sein, dass der Kaffee in seiner Glaskanne schnell an Temperatur verloren hätte. Das liegt in der Natur des Materials.

Aber zurück zum Kaffee. Können wir da noch was machen? Vielleicht. Mit einer kräftigeren Röstung könntet ihr mehr Wumms aus dem Gebräu holen, aber dann besteht die Gefahr, dass das Ganze einfach nur geschmacklich erschlagen wird. Was soll ich sagen: Ein Testsieger sieht einfach anders aus.

Die Reinigung: sauber in Sekunden – außer …

Mir fällt auf Anhieb wirklich kein Test ein, in dem mich Severin irgendwann mal in Sachen Reinigung enttäuscht hätte. Das ist auch bei der KA 4811 der Fall. Ihr könnt alles, was irgendwie wichtig ist, aus der Maschine entnehmen und am besten von Hand säubern. Ein „Reinigungsprogramm“ im Sinne von Spüldurchgängen gibt es natürlich auch. Das habe ich euch oben bereits erklärt.

Ich finde es aber höchst merkwürdig, dass Severin keine Aussage zur Reinigung des Mahlwerks macht. Das Unternehmen tut so, als wäre dieses essenzielle Bauteil gar nicht existent.

Ich kann euch aber nur ans Herz legen, das Ding regelmäßig so weit wie möglich auseinander zu nehmen und zu säubern. Auch mit speziellen Reinigungsbohnen für Mahlwerke o.ä. solltet ihr euch eindecken, diese entfernen Kaffeerückstände und Fette/ Öle aus dem Mahlwerk. Sonst habt ihr sehr schnell nur noch eine ziemlich teure Filterkaffeemaschine.

Super Preis-Leistung

Severin KA 4811

Gelungenes Durchschnittsgerät für den Durchschnittstrinker

Sehr einfache Bedienung

Umfangreiche Einstellmöglichkeiten

Leichte Reinigung

Abnehmbarer Wassertank

Schmale Silhouette

Fundamente guten Kaffees etwas unausgereift

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Fazit: Gerne, aber nicht für mich!

Bei einem professionellen Meckerkopp wie mir hat es Severin nie leicht. Immer finde ich irgendwas, was mich an den selbstbewussten Durchschnittsgeräten nervt. Immer. Im Falle der Severin KA 4811 Kaffeemaschine mit Mahlwerk ist es aber das Hauptelement: Der Kaffee gelingt nicht so, wie ich es gerne hätte.

Severin Kaffeeautomat mit Mahlwerk

Und ich behaupte mal dreist: Wenn es mir als Experte nicht richtig gelingt, haben Laien noch größere Schwierigkeiten. Nun steht aber nicht jeder auf den gleichen Kaffeestil wie ich oder nutzt ähnliche Bohnen.

Außerdem ist die Maschine auch nicht dafür gemacht, geschulte Gaumen zu erfreuen. Das ginge völlig an der Zielgruppe vorbei. Wenn ihr etwas leichtere Kaffees bevorzugt, diese aber in rauen Mengen trinkt, dann liefert euch Severin genau den richtigen Stoff.

Und das auch noch zu einem Preis, der fast unschlagbar in der Kategorie ist. Da war zum Beispiel mein ebenso zwiegespaltenes Urteil zur AEG KAM 400 schon etwas harscher, weil ihr hier eben mehr bezahlen müsst.

Wenn ich euch noch weiterhelfen kann oder ihr vielleicht einen Tipp habt, wie man dem Kaffee aus der Severin Beine machen kann, hinterlasst mir sehr gerne einen Kommentar!

Ich freue mich über deinen Kommentar

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