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Tchibo elektrische Kaffeemühle Test
Heute gibt es einen Test einer elektrischen Kaffeemühle von Tchibo
Kosten
Die Kaffeemühle vom Tchibo ist für 49,90€ erhältlich. Das ist ungefähr vergleichbar mit dem Preis einer anständigen
Handkaffeemühle.
Verarbeitung
Die Mühle macht einen kompakten und standfesten Eindruck. Der Auffangbehälter und Kaffeespeicher sind aus Kunststoff, dennoch macht die Mühle einen stabilen und gut verarbeiteten Eindruck. Optisch gefällt sie mir gut.
Mahlgrad
Der Mahlgrad lässt sich in 10 Stufen verstellen. Stufenlos wäre besser, ist aber für eine Kaffeemühle dieser Preisklasse kein muss.
Die gröbste Stufe (10) ist für French-Press Kaffee geeignet. Etwas feiner sollte Filterkaffee gemahlen werden (ca.8). Espresso schafft die Mühle gerade noch mit der 1. Stufe. Allerdings wünschte ich mir das Kaffeepulver für einige Espressosorten feiner.
Menge
Die Menge des Kaffeepulvers lässt sich durch ein Stellrad einstellen. Von 2 bis 10 Tassen ist die Menge vor-einstellbar.
Anderseits ist es natürlich auch möglich die gewünschte menge Kaffee in den Kaffeespeicher zu geben – was auch der Frische zugute kommt.
Leistung
Mit 180 Watt ballert die Mühle den Kaffee durch ihr Kegelmahlwerk. Das passiert nicht gerade leise – ist aber durchaus vertretbar.
Zusammenfassung:
Eine gut verarbeitete Mühle zu einem guten Preis. Sie sieht hochwertig und gut aus in ihrem modernen Design.
Ich kann die Tchibo elektrische Kaffeemühle allen empfehlen, die sie für French Press Kaffee oder Filterkaffee nutzen möchten. Sie eignet sich für viele Espresso-Freunde nur als Zweit- oder Drittmühle – wer viel Geld in einen Siebträger investiert hat, sollte auch Kosten von 300€ für eine Mühle nicht scheuen!
Zuletzt noch ein paar Links zu anderen bereits von mir getesteten Kaffeemühlen:
- Zassenhaus Hand-Kaffeemühlen
- Espressomühle Mazzer Mini Test
- Meine Kaffeemühle für French-Press Kaffee
Viele Grüße,
Arne


31. October 2011 • 01:24 1 Stefan schrieb
Sehr interessante Auswertung! Danke für den Test und die aufschlussreiche Erklärung.
16. November 2011 • 16:01 2 Michael schrieb
Wie viel Gramm Mehl erhält man bei dieser Mühle pro Tasse in etwa? Ist statische Aufladung ein großes Problem?
16. November 2011 • 16:04 3 Arne schrieb
Hallo Michael, danke für deine Fragen. Statische Aufladung ist kein Problem. Menge pro Tasse werde ich abwiegen und dann Rückmeldung geben.
Viele Grüße,
Arne
16. November 2011 • 17:23 4 Michael schrieb
Hallo Arne,
wow, danke für die schnelle Antwort!
Grüße,
Michael
20. November 2011 • 21:24 5 Michael schrieb
Also ich habe mir mal die Mühle geholt und bin vom Mahlergebnis zufrieden. Leider hat sich meine Befürchtung mit der Elektrostatik bewahrheitet: Vor allem bei großen Mengen (z.B. 8 Tassen) landet sehr viel von dem Mehl auf dem Deckel des Auffangbehälters, hinter dem Auffangbehälter und entsprechend beim rausnehmen überall um die Kaffemühle herum.
Dabei entsteht leider eine große Sauerei, die zwar nicht soo schlimm ist (ich meine: Es ist Kaffee und keine Exkremente), aber dennoch ärgerlich.
20. November 2011 • 21:46 6 Arne schrieb
Ich habe leider immer nur für kleine Mengen getestet – für zwei Tassen oder so. Ich hoffe du bereust den Kauf trotzdem nicht.
20. November 2011 • 22:02 7 Michael schrieb
Nein nein, keinesfalls. Ich benutze es meistens auch nur für kleine Mengen – ich wollte nur für Interessenten eine kleine Ergänzung zum tollen Review von Dir liefern.
… und falls der Tenor in die Richtung gehen sollte, dass es nur bei mir so ist, würde ich es vielleicht zur Reparatur wieder zurückbringen
25. November 2011 • 01:21 8 Florian schrieb
Ich bin auch am Überlegen, ob ich mir eine Kaffeemühle anschaffe. Diese scheint ja ganz gut zu sein. Danke für den Test.
29. November 2011 • 11:57 9 Sven Kokner schrieb
Wow was für ein umfangreicher Test auch mit den Bildern. Das Design war ja schon immer eine Stärke von Tschibo, nur war es früher so, dass damit oftmals die darunter leidende Funktionalität überdeckt werden sollte. Schön, dass das hier anders ist
Lg, Sven
12. December 2011 • 00:31 10 Motamindi schrieb
Für 49,90€ kann ja eigentlich nicht viel schief gehen. Und solange die Mühle gute Mahlergebnisse liefert werde ich mir um die statische Aufladung keine Sorgen machen. Vielleicht das ideale Geschenk zu Weihnachten für Leute wobei Ich auch nicht weiss was Ich Ihnen schenken soll.
27. January 2012 • 12:11 11 Sarah schrieb
Das ist ja witzig. Da finde ich meine Kaffeemühle im Internet. Ich weiß ja nicht, ob du die noch hast (und benutzt), aber ich bin damit noch sehr zufrieden. Für den Preis hab ich selten etwas vergleichbares gekauft. Bin aber auch keine eine Barista-Expertin
Trotzdem lecker!
13. February 2012 • 11:53 12 Jule schrieb
Ich habe sie damals auch aufgrund dieses Tests gekauft und bin immernoch sehr zufrieden.
9. October 2012 • 09:11 13 Susa (Coffeelover) schrieb
Hallo Arne,
danke für den Test. Lustigerweise habe ich die 2te Generation zu Hause stehen. Also das Vorläufer-Modell. Und sie tut, so wie von Dir beschrieben, ihre Dienste. Für Espresso nicht gut geeignet, aber für Frenchpress dagegen umso mehr (der gröbste Mahlgrad ist zumindest für meine Presse genau richtig!).
Vom Design her hat sich die Mühle gemausert. Die erste Version sah noch fürchterlich aus. Hatte die auch – gab´s bei einer Tchibo-Eröffnung damals (so um 2005) zum Schleuderpreis. Leider hatte sie eine Sollbruchstelle, der Knopf zum Mahlen (war da noch die Menge der Tassen und “Einschalter” zugleich) ging schnell ab und ließ sich nicht mehr reparieren. Ging zwar noch mit einem Schraubenzieher, den man zum “Aufziehen” zweckentfremden konnte, aber war eher mühsam
Die zweite Generation hat einen extra Ein/Aus-Schalter (der ist aber, im Gegensatz zu dem Modell oben – an der Seite und nicht vorne), damit entfällt dieser “build-in-obsolecence”-Knackpunkt.
Wegen der statischen Aufladung – bei meiner Mühle geht nix daneben, wenn man sie richtig “aufsetzt”. Allerdings “klebt” der Kaffee im Auffangbehälter aus Kunststoff (der in der o.g. Maschine ist auch aus Kunststoff, oder?). Wenn ich den Behälter aber 2-3 Mal kräftig auf die Tischplatte “schlage”, dann fällt der Kaffee zurück auf den Kaffeemehl-Berg
PS: Weil ich kürzlich drüber gestolpert bin – “Kaffee und Furan” (siehe mein letzter Blogbeitrag). Bin da etwas verunsichert und finde im Netz viele verschiedene Meinungen was Grenzwerte und Mengen durch Zubereitungsarten angeht. Die Frenchpress schneidet ja auch nicht so gut ab. Magst Du nicht auch das mal als Thema aufgreifen?
lg Susa