The Barn Berlin – Kaffee ohne Kinderwagen

THE BARN im Neuen Kranzler Eck am Ku’damm: Ein Besuch

Was war die Aufregung groß: THE BARN – die Berliner Kaffeerösterei mit einer durch die Medien berühmten Aversion gegen Kinderwagen, kalte Milch, Laptops und Hunde in ihren Cafés – eröffnet einen Laden am altehrwürdigen Ku’damm.

Ja, und? Wer weder aus Berlin kommt, noch viel mit Kaffee zu tun hat, wird den Aufschrei (und die Skepsis) zum Thema THE BARN im Neuen Kranzler Eck vielleicht nicht verstehen. Darum habe ich mir den Laden in der City West einmal für euch angeschaut.

In diesem Artikel will ich euch auch meine (durchaus subjektive) Meinung zu The Barn schildern – schließlich ist die Rösterei für die (Berliner) Kaffeekultur enorm wichtig.

Außerdem muss ich als guter Kaffeeblogger natürlich immer ein Wörtchen mitreden, wenn sich in der Stadt ein kleines Revolutiönchen ankündigt. Und für die sorgt das neue Café am Ku’damm auf jeden Fall.

The Barn Cafe

The Barn und die Sache mit der Dritten Welle

Ich will dir jetzt keine langatmige Geschichtsstunde zum Thema The Barn halten. Darum nur ein paar kurze Fakten: Besitzer Ralf Rüller eröffnete das Café in der Auguststraße im Jahre 2010, 2012 kam die heute so bekannte hauseigene Rösterei in der Schönhauser Allee 8 dazu.

The Barn gilt als Aushängeschild der neuen Kaffeekultur in Berlin und als einer der ersten Coffeeshops Deutschlands, die sich ganz der Third Wave verschrieben haben.

Während ganz Berlin noch mitten in der Second Wave steckte und reihenweise Cappuccino und Milchkaffee zum Mitnehmen trank, machten sich Rüller und sein Team daran, das eigentliche Hauptprodukt, den Kaffee, wieder in den Mittelpunkt zu rücken.

Bei der Third Wave geht es darum, Kaffee wie edlen Wein zu würdigen und den puren Geschmack von Kaffeebohnen verschiedenster Herkünfte durch schonende und sorgfältige Zubereitungsmethoden heraus zu kitzeln – etwa durch die bei The Barn gern zelebrierte Handfilterung.

Gleichzeitig ist typischer Third Wave-Kaffee meist blumig, hell und schonend geröstet und betont die Fruchtnoten von Kaffee. Und das wiederum ist ein krasser Gegensatz zu den dunklen Rumms-Röstungen, die in der Second Wave in der Tasse gelandet sind.

Wenn dich die Geschichte der Wellen des Kaffees detailliert interessiert, dann kannst du sie zum Beispiel in diesem gut aufgearbeiteten englischsprachigen Artikel nachlesen oder dir diese knackige Infografik angucken.

Verbote, Verbote, Verbote

Nun wäre The Barn wahrscheinlich nicht so bekannt geworden, hätte es der Laden mit seiner „Der Kaffee steht bei uns im Mittelpunkt“-Attitüde nicht dermaßen übertrieben. Denn von Anfang fühlten sich viele Gäste bevormundet:

Please be aware that we have certain preferences when serving a coffee the way we believe it tastes best. Filter coffees are only served black. We have a preference for no sugar, we don’t serve cold milk in hot drinks and we don’t reheat milk or heat it to a point where the molecule structure has died down”, heißt es auf der Website.

Im Klartext bedeutet das für viele, dass dir die Barista sagen, was du gern trinken würdest, nicht anders herum. Damit kamen und kommen viele nicht klar, schließlich fühlt sich der Berliner ungern bevormundet – und hat damit natürlich grundsätzlich recht.

Viel medienwirksamer ist aber die Tatsache, dass es strikte Verhaltensregeln für den Besuch in den beiden angestammten Spots in Mitte und Prenzlauer Berg gibt: keine Kinderwagen, Müttern wird ungefragt klar gemacht, sie dürften im Laden nicht stillen, Hunde müssen auch draußen bleiben und „no laptops at the white tables“.

Das könnte man jetzt als vollkommen bescheuerten Snobismus abkanzeln, oder es – wie die Jungs und Mädels von Mit Vergnügen – mit Humor nehmen. Wenn du allerdings zum Beispiel einmal im Mini-Lädchen in der Auguststraße vorbeigeschaut hast, findest du zumindest einige der Regeln bestimmt auch nicht mehr so übertrieben.

In der Auguststraße ist einfach kein Platz, um das ganze Familien-Equipment unterzubringen oder den Tisch mit dem Rechner und deiner neuesten Romanidee zu blockieren. Das ist in der Schönhauser zwar anders, aber es zwingt dich ja keiner, bei The Barn Halt zu machen.

Fassen wir also kurz zusammen: Wo eine fast autistische Liebe zu Kaffee und eine versnobte Hipster-Attitüde zusammenkommen, steht ziemlich häufig The Barn drauf. Und das ist ungefähr das Gegenteil von dem, wofür bisher das Neue Kranzler Eck am Ku’damm stand.

Das Neue Kranzler Eck: Vom Hotspot zur Touri-Falle zu The Barn

Auch zu diesem Thema will ich keine lange Geschichtsstunde anleiern. Du musst nur wissen, dass das Café Kranzler an der Ecke Kurfürstendamm und Joachimsthaler Straße mit seiner gestreiften Markise an der Rotunde für lange Zeit ein Besuchermagnet in der City West war.

The Barn Kurfürstendamm

Vor der Zerstörung Berlins im Zweiten Weltkrieg stand schon einmal ein eindrucksvolles Café an der Ecke, in dem damalige Stars und Sternchen zum Sehen und Gesehen werden ein- und auskehrten. Der heutige Look des Baus mit der denkmalgeschützten Rotunde stammt aus dem 50ern und er war weiterhin Anlaufstelle für das schicke Westberliner Publikum.

Nach der Wende bröckelte nicht nur das Image des Berliner Westens, sondern auch das Kranzler Eck vor sich hin. Zwar gab es darin noch eine ganze Weile ein Café, allerdings lief das eher unter Touri-Falle und machte schlussendlich 2015 dicht.

Als dann relativ kurzfristig die News ins Berliner Stadtleben krachte, dass Rüller die Rotunde fortan mit The Barn bespielen würde, kramten Redakteure und Berufsmeckerer natürlich gleich wieder die Kinderwagen-Geschichten heraus.

Der Tenor: Was haben die nöligen Hipster denn bitte schön im eleganten Berliner Westen verloren, noch dazu an einem so denkmalgeschützten und prestigeträchtigen Standort? Die Berliner Zeitung hat das Gezicke in ihrem Artikel schön unaufgeregt dargestellt.

Damit hätten wir zunächst einmal alle Voraussetzungen abgehandelt und vielleicht ist euch jetzt auch klar, warum es sich durchaus lohnt, sich diesen (scheinbaren?) Widerspruch vor Ort genauer anzusehen.

Mein Besuch im neuen The Barn am Ku’damm

Ich bin am meinen The Barn-Test keineswegs systematisch rangegangen und habe mir einen x-beliebigen Tag kurz nach dem Soft Opening im Dezember rausgesucht. Meine Leitfrage war: Was würde jemand, der Kaffee und Cafés genauso gern mag wie ich, wohl dazu sagen?

Kurzer Abstecher in die Auguststraße

Bevor ich mich gen Bahnhof Zoo aufgemacht habe, habe ich noch einen kurzen Zwischenstopp in der Auguststraße eingelegt, um die Sache auch ja anständig bewerten zu können – Atmosphäre und so. Der Laden war, wie eigentlich meist, gut besucht. Was bei so wenig Plätzen natürlich erst einmal nicht viel heißt

Ich habe mir (es war noch recht früh am Tage) einen Flat White zum Mitnehmen bestellt – der Hipster-Variante des Cappuccinos. Wenn du dazu mehr lesen willst, dann empfehle ich dir meinen Artikel.

Mein flacher Weißer schmeckte The Barn-üblich sehr fruchtig, hatte allerdings an diesem Tag eine ganz klar saure Unternote. Ein geübter Gaumen kommt damit sicher klar, aber wenn ich mir den typischen Kaffeepausen-Menschen in der City West vorstelle… wer es nicht mag ist halt Dilettant.

Dem Personal wird gern Arroganz unterstellt, was ich zumindest in der Auguststraße nicht bestätigen kann. Jeder hat seine Sache einfach konzentriert erledigt. Wenn überhaupt, könnte man den Baristas höchstens fehlende Herzlichkeit vorwerfen. Aber Gott, dit is Berlin, wa?!

Willkommen am Kranzler: der erste Eindruck

Nun also das vermutliche Gegenprogramm. Wer nicht weiß, dass The Barn am Neuen Kranzler Eck eröffnet hat, wird es vermutlich leicht übersehen. Denn die Beschriftung an der Rotunde ist (aus Denkmalschutzgründen) gleich geblieben und nur ein paar Schilder weisen auf den Weg ins 2. Obergeschoss hin.

The Barn Treppe

Für den Aufstieg zu The Barn hast du zwei Möglichkeiten: Entweder, du nimmst einen Mini-Aufzug in einem versteckten Seiteneingang über den Hof, oder du benutzt die schicke Wendeltreppe, die der letzte Kranzler-Betreiber hatte verschließen lassen.

Falls es noch einen dritten Eingang gibt, habe ich ihn leider übersehen.

Das Problem mit der Treppe: Sie liegt im ebenfalls neu eröffneten Superdry-Store und du kämpfst dich erst einmal durch die laute und helle Konsumhölle, bevor du im Kaffeehimmel ankommen kannst.

Ich stelle mir die Mietpreise an diesem Ort wirklich horrend vor, weshalb es nicht dumm ist, sich mit einem Global Player zusammenzutun. Aber irgendwie widerspricht das allem, wofür The Barn zumindest imagemäßig steht.

The Barn Berlin Kaffeebohnen

The Barn Berlin von innen

Nun wäre die Rösterei nicht zu einer der wichtigsten deutschen Third Wave-Marken aufgestiegen, wenn sie keinen Sinn fürs Geschäft hätte. Joint Ventures mit dem Japaner Uniqlo ein paar hundert Meter weiter und tausende andere Kooperationen zeugen davon.

Aber schon der erste Eindruck lässt erahnen: Die Maxime, sich für jeden Kaffee so viel Zeit zu lassen, wie er braucht, könnte hier in der City West bei allem Turbokonsum und der Menschenfrequenz ganz schnell zum Problem werden.

In der Rotunde: The Barn? Wirklich?

Ob angekommen empfängt dich ein offener, voll verglaster runder Raum, unbehandeltes Holz und eine umlaufende Sitztheke nebst vielen kleinen Tisch. Das ist für die Industrial Chic-verwöhnten Berliner vermutlich erst einmal ein Kulturschock.

Denn die Atmosphäre ist nicht einmal ansatzweise cool, sondern eher nett und einladend. Die markante rote Markise, die du durch die Fenster siehst, verstärkt den Eindruck noch. Es gibt zwei Theken: eine für Kaffee und Merch-Schnickschnack für Zuhause, eine für den Ausschank.

The Barn Berlin Besucher

Das Publikum ist auf den ersten Blick überaus gemischt, der junge Berliner hockt neben dem offensichtlichen älteren Touristen-Ehepaar. Bei meinem Besuch war es nicht voll, aber der Menschenfluss im stetigen Gange.

Der Service: Zugeständnisse an West-Berlin?

Die Karte ist übersichtlich, aber gewohnt auserlesen. Single Origins, natürlich handgebrüht und immer noch ohne Milch, stehen neben Tee und den für Ungeübte kryptischen Angaben zu „Espresso + Milk“, wohinter sich natürlich nichts anderes als der Cappuccino und seine Freunde versteckt.

The Barn Berlin Barista

Die Preise? Darüber könnte man jetzt streiten. The Barn war noch nie für Schnäppchen bekannt und am Ku’damm haben sie noch einmal eine Schippe drauf gepackt. Du musst selbst entscheiden, was dir ein Kaffee wert ist – und ob du die Location mitbezahlen willst.

Von den üblichen Hario V60 Handfiltern und anderen Gerätschaften auf der Theke geht der Blick sofort Richtung Espressomaschine – und stutzt kurz. Im The Barn am Ku’damm wird Espresso nämlich mit einer Mavam Maschine zubereitet.

The Barn Berlin Espressomaschine

Die Dinger werden in die Theke eingelassen und sehen ein wenig wie eine gute altdeutsche Zapfanlage aus. Extra gefertigt in Seattle, sollen sie das Platzangebot auf begrenzten Theken optimal ausnutzen und absolut perfekten Espresso zubereiten.

Das Ergebnis stimmt jedenfalls, doch dazu gleich noch mehr. Auf Nachfrage wurde mir gesagt, dass die Anordnung von Siebträger zu Dampfdüse zu Reinigungsplatz für Milchkännchen im täglichen Betrieb nicht ganz so praktisch ist, weil alle Komponenten ein bisschen zu nah beieinander stehen.

Aber gut, das ist ja erst einmal nicht das Problem des Gastes. Die Jungs und Mädels hinter der Bar jedenfalls sind genau das Gegenteil dessen, was man bei The Barn erwarten würde. Alle nehmen sich Zeit für die Beratung, erklären, welcher Kaffee was kann und haben scheinbar richtig Bock auf Gäste.

Wer jetzt Böses denkt, könnte natürlich behaupten, dass sich die Kaffee-Snobs einfach an das Publikum im Westen anpassen müssen – und dies besteht nun einmal aus Touristen und Shoppern mit Lust am Geldausgeben, die dafür zumindest freundlichen Service erwarten.

Übrigens findest du hier auch keine der üblichen Verbotsschilder, von denen Chef Rüller schon im Vorfeld gesagt hatte, dass es diese hier sowieso nicht geben würde. Wie soll das auch an einem der belebtesten Orte der Stadt mit der Vorstellung vom „ruhigen Café“gehen ?

Ich stelle es mir außerdem abenteuerlich vor, einen Kinderwagen nebst Inhalt in den zweiten Stock zu bugsieren – im Mini-Fahrstuhl gleicht das eher einem Tetris-Spiel, die Wendeltreppe ist ziemlich steil.

Gehen wir zurück an die Theke. Ich habe mir, zwecks genauen Vergleichs, abermals einen Flat White bestellt und durfte wiederum einige Minuten warten. Ich kann damit gut um, schließlich weiß ich, dass so ein Kaffee, egal wie er zubereitet wird, Zeit braucht.

Doch mit fortschreitender Nachmittagsstunde strömten immer mehr Leute in die Rotunde und die Schlange wurde länger. Die Barista gehen nach dem Namen-Ausruf-System vor, welches natürlich nur funktioniert, wenn man im Laden sein eigenes Wort verstehen kann.

Direkt vor der Theke zu warten, ist ziemlich ungünstig, da diese fast direkt ans Geländer der Wendeltreppe anschließt; wohl, um das Sitzangebot zu maximieren.

The Barn und sein Kaffee: Ich sage ja, was sagt Otto Normaltrinker?

Der Flat White wird in handgetöpferten Mini-Schalen aus Kopenhagen serviert, was ich angesichts der sonst herrschenden „Wir kippen alles ins Glas“-Manie natürlich hervorragend finde.

Flat White

The Barn Flat White

Und dieser Flat White zeigt sich wesentlich harmonischer als der Kollege vom Vormittag aus der Auguststraße. Er ist außerdem etwas größer, was dem Verhältnis von Milch und Kaffee vermutlich gut getan hat.

Ich bin aber immer noch skeptisch, ob das typische Ku’damm-Publikum mit dem tendenziell blumigen Aromengerüst wirklich klarkommen wird. Ich weiß, ich reite ziemlich darauf herum, aber bei diesem Standort ist der Charakter des Publikums eben ein überaus wichtiger Faktor.

The Barn Kaffeebohnen verkauf The Barn Angebot

Vermutlich wird es viele sowieso aus einem anderen Grund hier heraufziehen: die umlaufende Mini-Terrasse unter der rot-weißen Markise. Selbst beim aktuellen Scheißwetter ist es hier angenehm windstill und sogar erstaunlich warm. Und wer darauf steht, kann sich die Augen am Treiben auf dem Ku’damm müde gucken.

The Barn am Ku’damm: Mein Fazit

Da ich weder Gastrokritiker noch Bevormunder bin, werdet ihr von mir sicher keine Empfehlung für oder gegen The Barn am Ku’damm kriegen. Nur meine persönliche Meinung:

The Barn TerrasseIch bin vom Konzept von The Barn grundsätzlich überzeugt und würdige, was die Rösterei für die deutsche Kaffeekultur getan hat. Ich bin auch ein Fan des Third Wave-Geschmacks-Stils. Die Preise halte ich zwar für überzogen, aber das muss jeder selbst wissen.

Was die Umsetzung dieses Konzepts am Ku’damm betrifft, bin ich zweigeteilt. Ich glaube, wenn der Laden richtig voll wird, ist es da oben einfach nur nervig. Zumal ich mir sicher bin, dass die internationale Werbetrommel in Reiseführern und Co. bereits mächtig gerührt wird.

Das dürfte sich in Endlos-Warteminuten auf den Kaffee ausdrücken und ich bin ziemlich gespannt darauf, wie die Barista das lösen – oder ob sie in die gern unterstellte versnobte Selbstgefälligkeit verfallen werden.

Den großen, offenen Raum und den eher untypischen Look muss man mögen, aber schlecht ist er ganz sicher nicht. Das Ganze wirkt jedenfalls wesentlich einladender als gedacht. Auch der Kaffee ist köstlich und handwerklich wie erwartet tiptop.

Bei dem nächsten Foto muss ich irgendwie an Coffee Circle denken, keine Ahnung woher das kommt.

The Barn Cafe Einrichtung

The Barn Barista bei der Arbeit

Ich werde mir trotzdem in ein paar Monaten noch einmal anschauen, ob es geschmacklich nicht doch ein paar Anbiederungsversuche geben wird. Ich sage nur: Lage, Lage, Lage.

In jedem Fall gehe ich davon aus, dass The Barn im Neuen Kranzler Eck am Ku’damm neue Impulse für das West-Berliner Kaffeeangebot (und vielleicht den Coolnessfaktor) setzen wird. Und allein dafür muss man den Laden lieben.

1 Kommentar
  • Philipp
    11 January, 2017

    Hi,
    ich muss sagen dein Bericht hat mir wirklich Lust drauf gemacht da mal vorbei zu schauen. Wenn ich mal wieder in Berlin bin muss ich da unbedingt vorbeischauen.

    Was du über die Third-Wave schreibst finde ich wirklich faszinierend, ich muss sagen das ich zwar daheim wirklich liebend gerne einfachen Kaffee trinke, aber all die neuen Röstungen, Sorten und Zubereitungen die der Kaffee heut zu Tage erfährt sind wirklich verdammt interessant.

    Allerdings muss ich dazu sagen, das wir generell eher ein Kaffeeland sind, ich meine wir hatten schon immer eine gewisse Kaffeekultur. Zwar nicht wie unsere Nachbarn, an die Wiener Kaffeehauskultur kommen wir zwar, zumindest was die Intellektuelle Bewegung angeht, nicht ran aber wir trinken schon immer lieber Kaffee als Tee. Gut man muss sagen, dass wir Deutschen den Kaffee sehr pragmatisch trinken, also einfach brühen und los, aber ich finde es immer wieder toll wenn ich zum Kaffee und Kuchen eingeladen werde. Das ist automatisch gemütlich und man entspannt sich.

    Grüße aus dem Süden

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